Relaunch bei Electronic Star

25.07.2012, 15:48
Relaunch bei Electronic Star

Ein C für ein K – das ist nur die kleinste Veränderung, die Electronic Star, Online Shop für DJ-Bedarf, Licht- und Veranstaltungstechnik, im Rahmen seines Webshop-Relaunchs vollzog. Das Unternehmen firmiert künftig unter http://www.electronic-star.de, um den internationalen Anspruch zu unterstreichen. Außerdem wurden Sortiment und Internet-Auftritt komplett überarbeitet. Das Ziel der Bemühungen: Eine Marke in der Nische werden.

Massoud Loodin, Chief Marketing Officer beim Electronic-Star-Betreiber Chal-Tec, hat eine Vision: Junge DJs und Musiker sowie Elektronik-Käufer, die Wert auf gutes, aber dennoch erschwingliches Equipment legen, sollen vor allem einen Namen im Kopf haben: “Electronic Star”. Das 2005 von Peter Chaljawski gegründete Unternehmen, das anfangs nur eBay als Vertriebskanal nutzte, mauserte sich rasch zu einem der größten eBay-Powerseller und baute schließlich auch einen eigenen Shop auf, der über zwei Logistikzentren in Deutschland und Großbritannien täglich im Schnitt rund 2.000 Pakete in 38 europäische Länder versendet. Der so erzielte Umsatz liegt laut Loodin “deutlich im zweistelligen Millionenbereich.”

Das schnelle Wachstum, das vornehmlich auf Umsatzmaximierung und weniger auf Branding konzentriert war, brachte einen gewissen Wildwuchs mit sich. Das Sortiment wurde im Laufe der Zeit um Spielzeug, Haushaltsgeräte sowie Freizeit-, Sport- und Fitnessartikel erweitert und ließ Electronic Star eher an einen Media Markt erinnern als an einen Licht- und Sound-Spezialisten.

Jetzt hat Loodin die Reißleine gezogen – und ein ganzes Maßnahmenpaket geschnürt: Der erste Punkt daraus: Internationalisierung. Ende 2011 wurden eigene Shops in Frankreich, Italien und Spanien gelauncht. In diesem Jahr sollen Polen, Skandinavien, Tschechien und die Slowakei folgen.

Zweite grundlegende Maßnahme: Back to the roots! Der Shop soll künftig wieder ausschließlich für den Bereich “Consumer Sound & Light” stehen. Denn Gründer Chaljawski und sein Marketing-Chef haben begriffen: Die einzige Chance, die sie ohne Fremdkapital haben, ist, die eigene Nische gut zu besetzen.

Das ergänzende Sortiment wird künftig über die zweite E-Commerce-Marke Urdeal verkauft, die Chal-Tec 2009 übernommen hat und mehr um mehr zum Shop für weibliche Zielgruppen ausbaute. Unter Electronic-Star.de finden die Kunden ab sofort nur noch Produkte aus den Channels “PA Beschallung”, “Event- & Lichttechnik”, “DJ Equipment”, “Audio & Hifi”, “TV & Video”, “Car-Hifi & Multimedia” sowie “Musikinstrumente.” Beim Shopdesign konzentrierten Loodin und Chaljawski sich nur auf die Frage: “Welche Fragen stellen Nutzer, die DJ-Equipment kaufen wollen, und wie spiegelt man das positive Partyerlebnis, das die Kunden sich von den Produkten erwarten, mit einem jungen und modernenDesign im Webshop wider?”

Neben bunten und poppigen Farben setzt Electronic Star vor allem auf gute Produktberatung aus Mensch und Maschine. Drei Mitarbeiter fotografieren rund um die Uhr Produkte und texten Produktbeschreibungen. Ein Set-Konfigurator hilft dem Nutzer, nach Angabe von Personenzahl, Eventrahmen und vorhandenem Equipment aus Tausenden von Konfigurationsmöglichkeiten die drei bis vier passendsten Produkte herauszufinden. Durch die automatisierten Antworten soll vornehmlich das Call-Center von Standard-Auskünften entlastet werden und stattdessen versierten Technik-Support leisten können.

Ein weiterer Baustein zum Aufbau einer bekannten Marke ist außerdem der Launch eines eigenen Ladengeschäftes in Berlin. Der Electronic Star Flagship Store präsentiert die eigenen Produkte in modernem und edlem Design und versucht mit Services wie kostenlosen Getränken zu punkten. „Dieser Laden ist unser Gesicht nach außen“, sagt Loodin. Man wolle dort keine Massenabfertigung, sondern biete auch Räume, wo sich Berater mit ihren Kunden zur individuellen Planung zurückziehen können. Der Erfolg wird nicht in Umsatz je Quadratmeter gemessen, sondern in der Steigerung der Bekanntheit. Für Publicity soll unter anderem die erste kostenfreie DJ-Schule sorgen, die Loodin vor allem über Social Media bewerben will. Wenn es gut läuft, sollen acht bis zehn weitere Läden folgen.

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Neues für gewerbliche eBay-Verkäufer

25.07.2012, 11:21
Neues für Gewerbliche bei eBay

eBay führt im zweiten Halbjahr einige Änderungen ein, die die Anzeige von Angeboten in den Suchergebnissen, den Verkaufsprozess und den internationalen Verkauf betreffen. Die Änderungen werden “in einigen Wochen” wirksam.

Besonderes Augenmerk hat eBay darauf gelegt, den internationalen Verkauf zu vereinfachen. So können Verkäufer ab September bei ihren AngebotenVersandkosten und Versandservices für verschiedene Länder separat angeben. Dies ist hilfreich, wenn unterschiedliche Kosten oder Dienstleistungen für den Versand eines Artikels in verschiedene Länder anfallen.

Übersichtlicher wird es auch für die Käufer: Da nach Unternehmensangaben schon jetzt viele Konsumenten auf der internationalen Seite eBay.com shoppen, sollen dort im Laufe des Jahres nur noch Artikel angezeigt werden, wenn der Verkäufer auch das Land des Käufers als Versandregion angegeben hat. Außerdem soll eine eingebaute Übersetzungsfunktion internationalen Käufern künftig ermöglichen, Artikelbeschreibung und -bezeichnungen in ihrer Muttersprache zu lesen.

eBay-Verkäufer mit Topbewertung, die einen Premium-Shop abonniert haben, können zudem kostenlos Produkte auf den eBay-Webseiten von Großbritannien, Irland, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien, den Niederlanden, Polen, Belgien und Australien kostenlos Angebote einstellen.

Optimierte Anzeige und geänderte Anforderungen

Außerdem verbessert eBay die Anzeige von Angeboten in den Suchergebnissen, was die Verkaufschancen erhöhen soll. Ab Herbst dieses Jahres wird die Galerieansicht unter anderem mit größeren Bildern dargestellt. Um den geänderten Anforderungen der Google-Produktsuche gerecht zu werden, müssen eBay-Angeboten zudem eindeutige Produktkennungen hinzugefügt werden. Das verbessert die Platzierung der Angebote in der Produktsuche von Google, so dass mehr potenzielle Kunden erreicht werden.

Um sicherzustellen, dass Verkäuferangebote den geänderten gesetzlichen Bestimmungen entsprechen, wurde bei Elektroartikeln das Artikelmerkmal “Herstellergarantie” integriert. Die Angaben hierzu sind verpflichtend.

Eine weitere Neuerung trägt einer EU-Regelung Rechnung, nach der beim Verkauf von Autoreifen die Darstellung eines Reifenlabels erforderlich ist, das über Rollwiderstand, Haftung und Geräuschemissionen informiert. Diese Artikelmerkmale werden dementsprechend auch bei ebay eingeführt.

Vereinfacht werden soll zudem ab Oktober das Melden von unangemessenem Käuferverhalten. Weitere Informationen zu den Änderungen auf ebay, die bis zum Beginn des Weihnachtsgeschäfts abgeschlossen sein sollen, hat eBay unter http://sellerupdate.ebay.de/autumn2012/index bereitgestellt.

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eBay-Studie “Die Zukunft des Handels”

02.07.2012, 12:19

eBay-Studie "Die Zukunft des Handels"

(Foto: Kzenon – Fotolia.com)

Studie Die Mehrheit der Verbraucher kann sich vorstellen, dass sich stationäre Ladengeschäfte in Zukunft zu reinen Showrooms entwickeln, die die gewünschten Produkte dann per QR-Code-Bestellung an die Kunden nach Hause liefern, zeigt eine aktuelle Verbraucherumfrage von eBay im Rahmen der Studie “Die Zukunft des Handels”.

Die Zeiten, in denen stationäre Händler Produkte in ausreichender Stückzahl vorrätig halten müssen, scheint sich dem Ende zuzuneigen. Die Zukunft gehört den Showrooms, in denen Kunden testen, aus- und anprobieren können und Verkäufer mit innovativen Präsentationstechniken um die Gunst der Käufer buhlen. Das prophezeite Gerrit Heinemann, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Niederrhein in einem Expertengespräch im Rahmen der eBay-Studie “Die Zukunft des Handels”. Der Online-Marktplatz beauftragte das Marktforschungsinstitut Innofact damit, die These in einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage zu überprüfen.

Das Ergebnis: Jeder zweite Umfrageteilnehmer kann sich tatsächlich vorstellen, in Zukunft in Showrooms einzukaufen. Die Gruppe der 18- bis 29-Jährigen ist sogar mehrheitlich dieser Auffassung, ältere Menschen sind hingegen etwas zurückhaltender. Fast jeder dritte Deutsche hält es sogar für möglich, dass stationäre Läden zukünftig „vor allem als Showrooms fungieren“. Nur etwa ein Fünftel der 30- bis 45-Jährigen und ein Viertel der restlichen Befragten kann sich diese Entwicklung gar nicht vorstellen.

Aus heutiger Perspektive stehen Verbraucher dem Konzept der Showrooms zu gleichen Teilen wohlwollend, unentschieden und skeptisch gegenüber. Dabei zeigt sich die Altersgruppe von 30 bis 45 am wenigsten skeptisch, eher reserviert sind die 46- bis 60-Jährigen. Die jüngsten Altersgruppen wären einer solchen Entwicklung gegenüber am aufgeschlossensten: 36 Prozent freuen sich sogar darauf, zukünftig das Einkaufserlebnis in Showrooms zu erfahren.

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eBay-Studie zum grenzüberschreitenden Handel

14.06.2012, 10:38
eBay-Studie zum grenzüberschreitenden Handel

Der grenzüberschreitende Handel wird für deutsche Shopbetreiber immer wichtiger: Mehr als die Hälfte der Händler verzeichnet seit 2007 eine Zunahme der Exporte ins Ausland. Jeder zweite Händler glaubt, dass sich der Export künftig noch verstärken wird. Das geht aus einer eBay-Studie hervor.

Trotz EU-Krise ist das europäische Ausland die mit Abstand wichtigste Region für deutsche Händler: 88 Prozent haben in den vergangenen zwölf Monaten ihre Ware dorthin verkauft. Allerdings glaubt auch mehr als die Hälfte der befragten Händler, dass die Krise ihre Exportmöglichkeiten in Länder wie Griechenland oder Spanien verschlechtern wird. Hoffnungen setzen sie dagegen verstärkt auf neue Ausfuhrmöglichkeiten in boomende Schwellenländer wie China, Indien und Brasilien.

Für sein aktuelles Business Barometer hat der Online-Marktplatz 869 deutsche Händler befragt, die ihre Ware unter anderem über eBay verkaufen.

Mehr dazu lesen Sie hier: eBay-Studie: Handel rund um den Erdball (INTERNET WORLD Business-Ausgabe 11/2012)

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eBay verschiebt Zahlungsumstellung

05.06.2012, 13:14

(Foto: eBay verschiebt Zahlungsumstellung)

Eigentlich sollten ab dem Sommer 2012 alle Zahlungen für Käufe über den Online-Marktplatz eBay zunächst zu eBay selbst überwiesen werden. Doch offenbar gab es Probleme. Nachdem schon die “Wirtschaftswoche” eBay-Sprecher mit den Worten zitierte, das Ganze sei “verwirrend”, kündigt eBay selbst jetzt an, die Einführung auf 2013 zu verschieben.

Als Grund für die Verschiebung nannte eBay eine Meinungsänderung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Diese habe eBay in früheren Gesprächen signalisiert, dass für die geplante Zahlungsabwicklung keine Lizenz notwendig sei, habe aber jetzt ihre Meinung geändert und eine Lizenz nach deutschem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz gefordert. Die für die Zahlungsabwicklung verantwortliche Unternehmenseinheit von eBay habe ihren Sitz jedoch in Luxemburg und unterliege der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde CSSF. Von dort soll die notwendige Lizenz jetzt erworben werden.

“Angesichts dieser erfolgten Gespräche und unserer eigenen umfassenden Analysen sind wir überrascht von der Entscheidung der BaFin”, sagt eBay-Geschäftsführer Dirk Weber. “Das bedeutet, dass wir die Einführung der neuen Zahlungsabwicklung für unsere 16 Millionen aktiven Nutzer in Deutschland verschieben müssen. Wir sind weiterhin der Auffassung, dass für die von uns geplante Zahlungsabwicklung keine Lizenz nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz notwendig ist, akzeptieren jedoch, dass die BaFin eine andere Rechtsauffassung vertritt. Wir werden nun mit der CSSF in Luxemburg daran arbeiten, die notwendige Lizenz zu erwerben.”

Seit letztem Herbst hat eBay ein Pilotprojekt für die neue Zahlungsabwicklung gestartet, in dessen Rahmen die Käufer an eBay bezahlen und eBay die Verkäufer auszahlt. Die neue Zahlungsabwicklung bietet eBay zufolge größeren Schutz für Käufer und Verkäufer. eBay rechnet damit, dass die komplette Umstellung des neuen Zahlungssystems bis zum Jahr 2013 realisiert sein wird.

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eBay gibt Einblicke in die künftige Entwicklung des Ein- und Verkaufens

29.05.2012, 14:17
eBay-Studie will Einblicke in die künftige Entwicklung des Ein- und Verkaufens geben

(Foto: istock / ZargonDesign)

“Der Handel wird sich in den nächsten drei Jahren stärker verändern als in den vergangenen 15 Jahren”, meint Martin Tschopp, Geschäftsführer von eBay in Deutschland. In einer Studie will eBay Antworten auf die Frage finden, wie die Zukunft des Handels aussieht, der sich gerade an einem Wendepunkt befinde.

Mit einer umfangreichen Studie will der Online-Marktplatz  Einblicke in die zukünftige Entwicklung des Handels und die langfristigen Trends beim Ein- und Verkaufen geben. Für das Projekt “Die Zukunft des Handels” befragt eBay in einer repräsentativen Studie die Bevölkerung zu ihrem Einkaufsverhalten und ermittelt ihre Einschätzungen zu künftigen Veränderungen.

In Zukunft werde möglicherweise nur noch virtuell bezahlt lautet eine der Thesen der beteiligten Forscher. An der Studie beteiligen sich Experten wie Gerrit Heinemann, der das eWeb-Research-Center Hochschule Niederrhein leitet, oder Robert A. Wieland, Geschäftsführer der TNS Infratest.

“Ich finde es sehr spannend, wie sich der Handel zunehmend den Bedürfnissen der Verbraucher nach zeitlicher und räumlicher Flexibilität anpasst. Meiner Meinung nach werden auch Produkte in Zukunft immer individueller werden. Zunächst durch die vom Konsumenten gestaltete ‘on-demand-production’”, prognostiziert Wieland: “Beispielsweise wird es individuelle Medizinprodukte geben, die jeweils für ein bestimmtes Individuum auf Basis seiner Gene entwickelt werden.”

Die Teilergebnisse der Studie sollen im Laufe des Jahres 2012 vorgestellt werden. Das Endergebnis will eBay Ende des Jahres veröffentlichen.

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Guter Jahresstart für eBay

19.04.2012, 11:01
Guter Jahresstart für eBay

eBay kann auf ein starkes erstes Quartal 2012 zurückblicken: Dem Onlinemarktplatz gelang es, seinen Umsatz um knapp ein Drittel zu steigern. Das wirkte sich ebenfalls erfreulich auf gestiegene Erträge aus.

Von 2,55 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2011 auf jetzige 3,28 Milliarden US-Dollar wuchs der eBay-Gesamtumsatz. Damit legte der Onlinemarktplatz hier um 29 Prozent zu. Einen Anstieg von 20 Prozent verzeichnete eBay darüber hinaus beim Gewinn. Während im ersten Quartal 2011 476 Millionen US-Dollar eingefahren worden waren, waren es im aktuellen ersten Quartal 570 Millionen US-Dollar.

Treiber des Wachstums ist bei eBay nach wie vor Paypal. Die Bezahltochter legte starke Zahlen vor: Im Jahresvergleich konnte Paypal unter anderem den Umsatz um 32 Prozent steigern und hat bis dato knapp 110 Millionen aktive Nutzer. Vor allem die Expansion der Paypal-Angebote auch in den Offline-Bereich stärkte den Bezahlanbieter.

“Das erste Quartal war ein starker Start ins Jahr für uns, bei dem wir Fahrt in Richtung Ausbau unserer Geschäftsbereiche Marktplatz, Paypal und GSI aufgenommen haben”, so eBay-Chef John Donahoe. “Wir glauben, dass Innovation im Einzelhandelsbereich heutzutage von Technologie angetrieben wird und dass Kunden die cleveren, einfacheren und verbesserten Shoppingmöglichkeiten bereitweillig annehmen.”

Für das zweite Quartal erwartet eBay einen Umsatz in etwa gleicher Höhe. Als Jahresprognose erhofft das Unternehmen einen Umsatz in Höhe zwischen 13,8 und 14,1 Milliarden US-Dollar. Schon das vierte Quartal 2011 war für eBay erfreulich zu Ende gegangen: Damals hatte das Unternehmen seinen Quartalsgewinn dank des Weihnachtsgeschäfts vervierfacht.

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eBay-Stimmungsbarometer für den Online-Handel

03.04.2012, 13:28
eBay-Stimmungsbarometer für den Online-Handel

Dem deutschen Online-Handel geht es gut. Mehr als zwei Drittel der Shopbetreiber haben einer Umfrage von eBay unter 869 professionellen Internet-Verkäufern zufolge 2011 ihre Umsatzziele erreicht. Und 2012 geht es positiv weiter.

Fast drei Viertel der Shopbetreiber, und damit fünf Prozent mehr als bei der letzten Befragung, blicken mit Zuversicht auf die Geschäftsentwicklung des kommenden halben Jahres. Mehr als jeder zweite Händler erwartet dabei steigende Umsatzerlöse, nur rund elf Prozent der Befragten gehen von sinkenden Einnahmen aus.

Als größte Wachstumshindernisse für das eigene Geschäft nennen die Online-Händler den Wettbewerb sowie die Verbrauchernachfrage (jeweils 44 Prozent), gefolgt von einem möglichen weltweiten Wirtschaftsabschwung (39 Prozent). Die Kosten für Material und Warenbeschaffung (38 Prozent) sowie die Anforderungen durch rechtliche Rahmenbedingungen (36 Prozent) werden ebenfalls als wachstumshemmende Faktoren genannt.

Damit sich die Branche weiterhin positiv entwickelt, sehen die Online-Händler in einigen Bereichen politischen Handlungsbedarf. 48 Prozent der Internet-Unternehmer wünschen sich an erster Stelle Steuererleichterungen für kleine und mittelständische Unternehmen. Bürokratieabbau ist für 24 Prozent der Händler das wichtigste Thema, elf Prozent nennen die Einführung eines gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohns, neun Prozent Steuererleichterungen für die Verbraucher und acht Prozent eine Reduktion der Komplexität der Mehrwertsteuer.

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eBay führt neue Zahlungslösung für alle Händler ein

28.02.2012, 13:09

Bislang waren nur neue eBay-Händler, die keine etablierte Verkaufshistorie aufweisen konnten oder die Mindestanforderungen von eBay an gewerbliche Händler nicht erfüllten, gezwungen zu akzeptieren, dass Kunden die Ware erst an eBay bezahlen und das Geld von dort an den Händler weitergeleitet wird. Jetzt wird die Methode in Deutschland und Österreich auf alle Händler des Marktplatzes ausgeweitet.

In Deutschland und Österreich ändert der Online-Marktplatz eBay seine Zahlungsmodalitäten. “Weil in diesen Märkten im Vergleich zu anderen Ländern besonders hohe Sicherheitsbedenken seitens der Verbraucher bestehen, werden wir unseren Käuferschutz signifikant ausweiten”, erklärt eBay-Sprecherin Maike Fuest auf Nachfrage von Internetworld.de.

Das heißt im Klartext: Kunden, die ein Produkt auf eBay kaufen, bezahlen den Rechnungsbetrag zunächst an eBay und können dabei zwischen den Zahlungsmethoden Paypal, Überweisung oder Skrill wählen. Erhält der Käufer einen Artikel trotz Bezahlung an eBay nicht oder weicht der Artikel erheblich von der Artikelbeschreibung ab, wird er oder sie unabhängig von der gewählten Zahlungsmethode den Kaufpreis inklusive Versandkosten von eBay zurückerhalten. Erst wenn der Status im Bestellprozess vom Händler auf “Ware verschickt” gesetzt wurde, wird das Geld tatsächlich an den Händler überwiesen.

Und dafür gibt es unterschiedliche Fristen, wie der Verkäufer-News-Seite von eBay zu entnehmen ist. Bei gewerblichen Händlern, die eine etablierte Verkaufshistorie aufweisen und den Minimalkriterien von eBay genügen, wird die Zahlung einen Tag nach dem Versand der Ware ausgelöst. Für gewerbliche Händler, die keine etablierte Verkaufshistorie haben oder die Minimalkriterien von eBay nicht genügen, beträgt die Frist sieben Tage nach Versand der Ware. Auch bei privaten Anbietern überweist eBay das Geld erst eine Woche nachdem das Paket auf dem Weg zum Kunden geschickt wurde. “Wir haben hier schon Anpassungen vorgenommen”, erklärt die eBay-Sprecherin. Anfangs habe die Zahlungsfrist bei 14 Tagen gelegen.

Die Umstellung ist für Sommer dieses Jahres geplant. “Es wird allerdings einige Wochen dauern, bis alle Händlerkontos umgestellt sind”, sagt Fuest. Ärgerlich für gewerbliche Händler: Nach der Einführung wird eBay die Verkaufsprovisionen um je zwei Prozentpunkte erhöhen – aus bislang neun Prozent Provision werden dann beispielsweise elf Prozent werden. eBay rechtfertigt diesen Schritt damit, dass Händler auch einiges an Organisation abgenommen wird. So würden die Händler künftig nur noch eine Rechnung von eBay für den kompletten Bestellprozess erhalten, nicht eine von eBay und eine vom entsprechenden Payment-Dienstleister.

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eBay moniert langsames Deutschland-Wachstum

30.01.2012, 10:11

Es ist nicht oft, dass sich Unternehmen darüber beklagen, dass eine Werbekampagne zu gut funktionierte. Doch die legendäre “3,2,1,meins”-Kampagne verschleppt dem Online-Marktplatz eBay das Unternehmenswachstum.

Offene Worte vom eBay-Vorstandsvorsitzenden: “Wegen der Marketingkampagne “3,2,1, meins” wird eBay in Deutschland immer noch sehr stark als Auktionshaus wahrgenommen, in dem man gebrauchte Produkte von anderen Konsumenten kauft. Wir versuchen diese Wahrnehmung zu verändern. In Deutschland haben wir den Durchbruch noch nicht ganz geschafft”, sagte John Donahoe dem Nachrichtenmagazin “Focus“.

Auch wenn das Geschäft in Deutschland “träge” sei, bleibe es doch der zweitwichtigste Markt, so Donahoe. Das Festpreisgeschäft wachse aber schneller als der E-Commerce-Markt, nur das Konsumentengeschäft wachse langsamer. Trotzdem will eBay weiterhin in Deutschland investieren und schielt mit der Payment-Tochter Paypal auch auf den stationären Markt.

Ende Mai vergangenen Jahres startete eBay unter dem Motto “Mein Ein für Alles” eine breit angelegte Werbekampagne aus der Feder von DDB Tribal. Doch auch ein zweistelliger Millionen-Euro-Werbetopf und 56 Millionen Kontakte bis Jahresende 2011 konnten offenbar das Bild von eBay als Marktplatz für Gebrauchtes noch immer nicht wesentlich verändern.

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