Umsatz im M-Commerce fast verdoppelt

11.01.2013, 11:48

Einkäufe über Smartphones und Tabletrechner haben immer größeren Anteil am Onlinehandel. In den USA stiegen die Umsätze des M-Commerce im vergangenen Jahr um mehr als 80 Prozent.

(Foto: istock.com/Diego Servo)

Der über mobile Endgeräte erzielte Umsatz wuchs in den USA im Jahr 2012 um 81 Prozent auf eine Summe von über 25 Milliarden US-Dollar. Der Trend soll anhalten, schwächt sich jedoch ab. Für dieses Jahr erwarten die Analysten einen Anstieg von 55,7 Prozent. Der Anteil der Onlineumsätze, die über mobile Geräte erwirtschaftet werden, werde dann 15 Prozent des gesamten Einzelhandel-E-Commerce betragen, berichtet emarketer.

Der Ausblick für das Jahr 2014 sieht für die Händler gut aus: In den USA werden nach Prognosen von emarketer über Tabletrechner 24,0 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Bis 2015 könnten es bereits 46,4 Milliarden US-Dollar sein. Umsätze über Smartphones wachsen dagegen etwas langsamer, erreichen in diesem Jahr 13,4 Milliarden US-Dollar und liegen 2016 bei 24,3 Milliarden US-Dollar. In Relation zum Gesamt-E-Commerce bedeutet das, dass Einkäufe über Tablets im kommenden Jahr 11,8 Prozent und im Folgejahr 14,3 Prozent des Umsatzes generieren, während die Sales über Smartphone Anteile von 5,3 Prozent im laufenden Jahr bis 6,7 Prozent im Jahr 2016 erreichen werden.

Die gestiegenen Umsätze im Bereich M-Commerce spiegeln sich auch in den wachsenden Werbebudgets wider. Im vergangenen Jahr verdoppelten sich weltweit die Ausgaben für mobile Werbung.

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Google überflügelt Facebook

20.09.2012, 12:45

Noch in diesem Jahr soll nach Erwartungen von Analysten Google die Nummer Eins unter den Display-Werbern werden. Der bisherige Spitzenreiter Facebook wird vermutlich nicht den erwarteten Display-Umsatz erreichen.

Für das Jahr 2012 wird Google einen Umsatz in Höhe von 2,31 Milliarden US-Dollar mit Display-Anzeigen machen. Das geht aus einer Studie des Analyse-Unternehmens eMarketer hervor. Mit dem vorhergesagten Umsatz würde Google 15,4 Prozent des US-Display-Markts halten. Im vergangenen Jahr hatte Google einen Marktanteil von 13,5 Prozent bei einem Display-Umsatz von 1,38 Milliarden US-Dollar verzeichnet.

Der bisherige Spitzenreiter im Bereich Display-Werbung, Facebook, wird nach eMarketers Einschätzung auf Platz zwei verwiesen: Für das Jahr 2012 sagt die Studie einen Netto-Display-Umsatz von 2,16 Milliarden US-Dollar hervor. Das entspräche 14,4 Prozent des US-Display-Markts. Facebooks Display-Umsatz wächst damit zwar weiterhin, erreicht aber in diesem Jahr nicht den erwarteten Höchststand von 2,58 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatte Facebook 1,74 Milliarden US-Dollar in Display-Werbung umgesetzt.

Sollte Google die Erwartungen erfüllen, kann sich das Unternehmen über die Spitzenpositionen in drei Werbebereichen freuen: Bei mobiler und Suchmaschinenwerbung liegt Google bereits an Platz eins.

Im Februar 2012 hatte eMarketer in seiner letzten Display-Studie bereits Googles Aufstieg vorhergesagt. Allerdings hatte das Analyseunternehmen die Übernahme der Top-Position erst für 2014 erwartet. Anfang September 2012 hatte eMarketer zuletzt die allgemeinen Umsatzaussichten von Facebook unter die Lupe genommen.

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Facebook-Umsatz

04.09.2012, 15:18

Die Infografik basiert auf einer Umsatzprognose des Marketing-Portals eMarketer und zeigt die Entwicklung der Umsätze von 2009 bis einschließlich 2013. So erwartet eMarketer für nächstes Jahr einen Umsatz in Höhe von knapp 6,7 Milliarden US-Dollar. Neben den Werbeeinnahmen werden auch die Erlöse aus anderen Einnahmequellen – beispielsweise aus App-Verkäufen – weiter steigen.

Quelle: Statista.com

Die laut eMarketer erwarteten Umsätze können sich eigentlich sehen lassen.

Insgesamt wird für dieses und nächstes Jahr ein Wachstum von etwa 30 Prozent erwartet. Das ist zwar immer noch ein überaus positives Ergebnis, aber ob es ausreichen wird, um die Anleger zu besänftigen, wird sich zeigen müssen. Indes befindet sich die Facebook-Aktie weiter auf Talfahrt: Derzeit steht der Kurs bei 14,30 Euro.

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Engagement in Social Networks gefordert

20.06.2011, 12:22

Das Social Web wird immer bedeutsamer für Betriebe. Marktforscher von eMarketer haben das Nutzerverhalten untersucht und herausgefunden, dass viel zu selten auf Fragen der Fans bzw. Follower eingegangen wird. Um die gewonnenen Nutzer bei Laune zu halten sei ein hohes Engagement erforderlich.

(Quelle: social-up.com)

Susanne Fittkau, Geschäftsführerin der Unternehmensberatung Fittkau & Maaß erklärt: “Unternehmen im Social Web müssen die Bedürfnisse ihrer Fans im Detail kennen”. Dabei ist es durch soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter ein leichtes, die Fans zu erreichen: “An den Fans ist man hier ganz nah dran.” Viele Unternehmen legen mehr Wert auf Quantität (Anzahl der Fans) anstatt auf Qualität – ein fataler Fehler.

Langsam schreitet die Entwicklung voran, durch die Firmen “mit Blick auf die Qualität” in Social Networks unterwegs sind. “Die Schere geht jedoch weit auseinander”, so Fittkau. Knapp 40 Prozent der Netzwerker befassen sich nie mit Unternehmenspräsenzen oder Werbung, immerhin ein Fünftel besucht die Fan-Seiten zumindest gelegentlich. Fast die Hälfte der von Fittkau & Maaß untersuchten Mitglieder von sozialen Netzwerken hat sich bereits als Fan bzw. Follower bestimmter Marken, Produkten oder Firmen eingetragen, knapp 15 Prozent haben dabei mehr als 20 solcher Seiten eingetragen – der Großteil der Netzwerker ist mit lediglich “einer Handvoll Marken bzw. Unternehmen verbunden”.

Der Nutzen, den die Fans bzw. Follower davon haben, ist meist die Information über Neuigkeiten und Events oder auch Vergünstigungen. Die Sympathie und Verbundenheit zu den einzelnen Anbietern gegenüber Freunden zu zeigen, ist für 44 Prozent der Fans und Follower wichtig. Umso mehr ist es die Aufgabe der Unternehmen, ein Stück davon zurückzugeben und Motivation und Begeisterung zu schaffen.

(Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Onlinewerbeausgaben steigen weltweit bis 2015

14.06.2011, 15:21

 

Onlinewerbeausgaben steigen weltweit bis 2015 Foto: Fotolia.com/tiero

Das US-Unternehmen eMarketer zeichnet die Zukunft des weltweiten Werbemarktes in einer Metastudie in schillernden Farben. So werde das Gesamtvolumen der Werbung weltweit bis 2015 auf fast 600 Milliarden US-Dollar steigen. Davon sollen rund 22 Prozent auf Onlinewerbung entfallen.

Das stärkste Wachstum wird die Onlinewerbung weltweit der Studie zufolge in diesem und im nächsten Jahr verzeichnen. Hier rechnen die Forscher unter Einbeziehung diverser Untersuchungen verschiedener Unternehmen und Branchen mit rund 17 Prozent Wachstum in 2011 und 2012. Danach werden die Ausgaben für Onlinewerbung nicht mehr in dieser Höhe anwachsen. In den USA wird der Onlinewerbemarkt allerdings etwas schwächer als in früheren Jahren wachsen, hebt eMarketer hervor. Am stärksten falle noch das Wachstum in diesem Jahr mit einem Plus von 20,2 Prozent aus. Insgesamt solle der internationale Markt aber stärker als der US-Markt wachsen.

Für Deutschland erwarten die Forscher das größte Wachstum der Onlinemarketing-Ausgaben für das Jahr 2012 mit 18 Prozent. In den folgenden Jahren wird der jährliche Zuwachs deutlich geringer ausfallen. So erwartet eMarketer für das Jahr 2015 ein Wachstum von nur noch neun Prozent. Zugleich werden die Ausgaben für Onlinewerbung über die Jahre hinweg nur etwa sieben Prozent der gesamten Spendings ausmachen. Zum Vergleich in den USA fließen rund 40 Prozent der Werbeausgaben in Onlinemarketing.

Der Gesamtwerbemarkt inklusive Print-, TV-, Radio- und Plakatwerbung wird dagegen weitaus schwächer wachsen. Hier gehen die Analysten von einem jährlichen Zuwachs von nur vier bis fünf Prozent in den kommenden Jahren aus.

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Online überholt Print

21.12.2010, 11:19

Ein Meilenstein der Internetwerbung: In diesem Jahr geben Werbetreibende in den USA erstmals mehr Geld für Werbemaßnahmen im Internet als in Zeitungen aus. Und dieser Trend wird sich fortsetzen.

Für das Jahr 2010 errechnet das Webanalyseunternehmen emarketer einen US-amerikanischen Onlinewerbeetat von 25,8 Milliarden US-Dollar, das entspricht einem Wachstum von 14 Prozent. Dagegen fallen die Werbeeinnahmen der Tageszeitungen und ihrer Onlineausgaben um sieben Prozent auf 25,7 Milliarden US-Dollar. Bezieht man nur das Werbebudget mit ein, das Tageszeitungen mit ihren gedruckten Ausgaben erwirtschaften, liegt dieses sogar nur bei 22,8 Milliarden US-Dollar, ein Minus von acht Prozent. Seit 2006 haben sich die Ausgaben für Werbung in Zeitungen halbiert. Damals waren es noch 46,6 Milliarden US-Dollar für Zeitungswerbung gewesen.

Im kommenden Jahr soll sich der Abstand zwischen Online- und Printwerbeausgaben noch weiter vergrößern: Für 2011 prognostiziert die Studie eine Gesamtausgabe von 24,6 Milliarden US-Dollar für Zeitungswerbung, während Online auf 28,5 Milliarden US-Dollar steigen wird. Bis 2014 wird sich den Schätzungen zufolge das zweistellige Wachstum für Werbeausgaben im Internet fortsetzen und im Jahr 2014 die 40 Milliarden US-Dollar-Marke überschreiten.

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