Video Ads auf Facebook-App

22.10.2013, 9:20

Advertiser aufgepasst: Ab sofort gibt es nun auch Videowerbung auf der Facebook-App. Damit können mobile Käufer und Konsumenten künftig mit bewegten Bildern gezielt angesprochen werden. Und für den Verkauf der Werbeplätze führt Facebook das Abrechnungsmodell Cost-per-Action ein.

(Foto: Facebook)

Die neue Videowerbung richtet sich insbesondere an Unternehmen, die ihre mobilen Apps bewerben wollen. "Potentielle Käufer können ein Video abspielen lassen, das eure mobile App anzeigt, bevor sie installiert wird", erklärt Facebook-Mitarbeiter Radu Margarint im Facebook-Developers-Blog das Konzept. Mit der Einführung von Bewegtbild-Ads will Facebook das Geschäft der Developer anstoßen, denn "Bewegtbild hat sich als ein effektives Tool erwiesen, im News Feed die Nutzeraktivität zu erhöhen. Wir freuen uns darauf, Entwicklern dabei zu helfen, über ihre Video-Kreativstrategie neue App-Installs zu bewirken."

Bahnbrechend anders ist das selbstverständlich nicht – das Anzeigenformat erinnert an die reinen Display-Ads, nur dass jetzt die Bilder laufen. Die Anzeigen werden dabei nicht im Autoplay eingeblendet, sondern müssen per Antippen in Gang gesetzt werden.

Gleichzeitig stellte Facebook eine weitere Bietoption für seine Anzeigenprodukte vor: Neben Cost-per-Click und Cost-per-Impression gibt es jetzt auch die Cost-per-Action (CPA). Die Option biete sich vor allem für Developer an, die die Installierungszahl ihrer Apps steigern wollen: Die Kunden zahlen nur dann für die Auslieferung der Anzeige, wenn ein Nutzer die beworbene App heruntergeladen und installiert hat. Den Developern hofft Facebook damit mehr Kontrolle über ihr Anzeigenbudget in die Hand zu geben.

Sowohl Videoanzeigen als auch CPA sollen in den nächsten Tagen für alle Developer beziehungsweise Advertiser freigegeben werden. Für Entwickler hatte Facebook Anfang Oktober 2013 unter anderem die Handlungsaufforderungen in seine mobilen App-Ads gebracht.

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Vierbeinige Gamer erobern das Internet

03.09.2013, 12:58

Sie sind inzwischen eine begehrte Zielgruppe für den App-Markt: Spieleentwickler haben Haustiere wie Katzen und Hunde für sich entdeckt. Touchscreen-Spiele wie das “Game for Cats” verzeichnen Downloadzahlen im siebenstelligen Bereich.

(Foto: Fotolia.com/blanche)

App-Downloads boomen. Mit über 1,7 Milliarden heruntergeladenen mobilen Anwendungen für Smartphones und Tabletcomputer im Jahr 2012 legte die Download-Zahl um 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Inzwischen entdecken immer mehr App-Entwickler eine neue Zielgruppe für sich: Tiere. T.J. Fuller und Nate Murray etwa haben bereits drei iPad-Apps für Katzen entwickelt, darunter das beliebte Spiel "Game for Cats", bei dem Katzen auf virtuelle Mäusejagd gehen können.

Auf einer anderen App können Katzen auf dem Bildschirm malen. Die beiden hatten zuvor eine Anwendung für Kinder entwickelt, die aber floppte. Anders die Apps für die Vierbeiner: "Am Anfang fand ich das ganze lächerlich, aber es wurde den Leuten wirklich wichtig", zitiert Süddeutsche.de Murray. Manche Tierbesitzer hätten sogar Bilder ihrer Katzen ausgedruckt und verschenkt. Murray zufolge wurden die Apps bereits mindestens eine Million Mal herunter geladen. Die Grundversion der Games ist jeweils gratis, erweiterte Versionen sind für 1,99 US-Dollar zu haben.

Apples iTunes Store hat bereits mehr als ein Dutzend solcher Spiele im Angebot, darunter "Catch the Mouse" oder "Cat Toys Lite". Auch der Katzenfutterhersteller Friskies ist in den Wettbewerb der Tier-Apps eingestiegen und bringt bereits mehrere Anwendungen für Katzen heraus. Das Spiel "Cat Fishing" sei dem Hersteller zufolge schon mehr als 500.000 Mal heruntergeladen worden.

 

 

Andere Apps verfolgen auch ernstere Konzepte. So will etwa ein Tierheim in Los Angeles Katzen mit iPads therapieren. Während Kritiker Computer-Spiele für Tiere für fragwürdig halten, da das Erfolgserlebnis ausbleibe, glauben andere, dass Haustiere so eine sinnvolle Beschäftigung bekommen. Um Hunde, die alleine zu Hause sind, bei der Stange zu halten, hat auch das kalifornische Start-up Petzilla eine ungewöhnliche App entwickelt: über den virtuellen Hunde-Babysitter "PetziConnect" können Besitzer rund um die Uhr per Smartphone von unterwegs mit ihrem Haustier interagieren und sogar Leckerlis verteilen.

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Grundsteinlegung für die Twitter University?

14.08.2013, 14:16

Twitter baut sich seine eigene Universität. Um seine Entwickler fortzubilden, will das Kurzmitteilungsnetzwerk eigene Bildungsressourcen einrichten. Darin eingereiht wird die neueste Akquisition, ein Trainingsunternehmen in Sachen Open Source-Technologie.

(Foto: istockphoto.com/gmutlu)

Twitter lässt sich die Fortbildung seiner Developer etwas kosten. Das Unternehmen will eine hauseigene Trainingseinrichtung auf die Beine stellen, die die Basiskenntnisse seiner Entwickler auf eine solide Grundlage stellt und gleichzeitig die Fortbildung der Mitarbeiter vorantreibt. Zu diesem Zweck legt sich Twitter ein Trainingsunternehmen zu: Die Open-Source-Kursanbieter Marakana wurden jetzt nach einer mehrmonatigen Zusammenarbeit von dem sozialen Netzwerk übernommen.

"Damit unsere Developer sich weiterentwickeln, brauchen sie den Zugriff auf eine technische Ausbildung von Weltklasse sowie Gelegenheit, ihre erworbenen Kenntnisse weiterzugeben", so Chris Fry, SVP Engineering von Twitter im Firmenblog. "Genau deswegen gründen wir die Twitter University." Marakana soll das Bildungsprogramm von Twitter federführend begleiten.

Neben dem Bildungsbewusstsein von Twitter unterstreichen die Übernahme von Marakana und die Einrichtung einer Twitter-Uni das Wachstum, das der Kurzmitteilungsdienst seit seiner Gründung hingelegt hat. Mit eigenen Bildungsangeboten will Twitter seinen Mitarbeitern Zusatzleistungen bieten, die die Entwickler am Wechsel hindern – und neue Mitarbeiter in ihr Unternehmen locken.

Twitter hatte sich zuletzt die "Entdeckungsmaschine" Spindle zugelegt. Die Übernahme der Video-App Vine erwies sich für Twitter als ein besonders großer Wurf: Die sozialen Mini-Clips sind auf dem Netzwerk ein Hit.

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Tools für App-Developer

26.04.2013, 15:02

Will Facebook Entwicklungshelfer werden? Immerhin hat sich das soziale Netzwerk jetzt das Unternehmen Parse zugelegt. Und das bietet seinen zahlenden Nutzern Tools und Dienste zum Entwickeln von Apps an.

Parse ist ein Anbieter eines mobilen Backend-Systems mit Tools für das Entwickeln mobiler Apps. Die Software hilft ihren Nutzern, Daten in der Cloud zu speichern oder Benachrichtigungssysteme zu organisieren. Facebook hat Parse und seine Technologie übernommen und sich den Kauf einiges kosten lassen: Nach Informationen von Techcrunch hat Facebook für den Kauf 85 Millionen US-Dollar springen lassen.

Die Übernahme eines Dienstes, der Developern bei der Programmierung neuer Anwendungen hilft, ist aus der Sicht von Facebook durchaus sinnvoll. Das Unternehmen besitzt kein eigenes Betriebssystem, wird aber von zahlreichen Apps integriert. Indem Facebook über die Parse-Akquisition nunmehr ein eigene Backend-Dienste zum Speichern, Benachrichtigen und Verwalten von Nutzerkonten zur Verfügung stellt, bietet es Entwicklern erstmals Hilfestellung an, die sich auf lange Sicht als lukrativ erweisen könnte: Mehr Facebook-Integrationen in externen Apps könnten neue Monetarisierungsmöglichkeiten erschließen. Parse hat derzeit rund 60.000 Nutzer mit ebensovielen Apps.

Facebook hat längst das Potenzial mobiler Marketing-Lösungen erkannt. Nordeuropa-Chef Martin Ott glaubt jedoch, dass gerade in Deutschland das Potenzial des Netzwerks als Marketingkanal noch nicht voll ausgeschöpft wird.

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Vanity-URLs im App Store

04.02.2013, 14:35

Still und leise hat Apple App-Developern ein kleines Bonbon beschert: Bei dem Produkt für App Store-Entwickler handelt es sich um Vanity-URLs. So können die Kunden einfacher eine App im App Store finden.

Die neuen Vanity-URLs im App Store von Apple sollen es Developern einfacher machen, ihre Anwendungen an den Kunden zu bringen. Hinter der Adresse appstore.com kann der Name der App oder der Entwicklungsagentur platziert werden. Nutzer, die beispielsweise eine App in einer Werbung gesehen haben, erinnern sich an den App-Titel und können über die Eingabe in die Adresszeile so direkt zu der entsprechenden Seite im App Store surfen.

Developer können eine entsprechende Vanity-URL bereits beim Einstellen ihrer Anwendung in den App Store aussuchen. Dabei ist sowohl das Verlinken auf die Unternehmensseite der Entwickler im App Store als auch auf direkt auf eine individuelle App möglich.

Die Vanity-URLs waren zunächst den Branchenbeobachtern von cnet in einer Werbeeinblendung zum Star Trek-Film "Into Darkness" aufgefallen, die in einer Werbepause des American Football-Großereignis Superbowl gestern eingespielt worden war. Die angezeigte URL verlinkte direkt auf eine appstore.com-Seite für den Hollywood-Film.

Laut eigenen Angaben von Apple wurden im App Store bisher 40 Milliarden Anwendungen heruntergeladen. Damit erwirtschafteten die Developer bisher mehr als sieben Milliarden US-Dollar. Während Apple in seinem App Store über 775.000 Apps verzeichnet, hat Google bereits 800.000 Anwendungen für Android im Angebot.

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Facebook erklärt Plattformregeln für App-Developer

29.01.2013, 7:51

Nachdem Facebook einigen Apps den Zugang zu seinen Daten verwehrt hatte, erklärt das Netzwerk jetzt seine Plattformregeln. Apps, die nur Informationen abgreifen, aber keine zurückspeisen, werden ausgegrenzt. Alle anderen dürfen weitermachen wie bisher.

Facebook hat seine Plattformregeln erklärt. Damit reagiert das Netzwerk auf die Vorgänge der vergangene Woche, als Facebook mehreren externen Apps den Zugriff auf seine Daten verwehrt hatte. Solange der Zugriff auf die Daten in Gegenseitigkeit erfolgt, bleibt alles beim Alten: App-Entwickler können weiterhin auf die Daten des Netzwerkes zugreifen, müssen allerdings im Gegenzug auch das Weiterleiten auf Facebook ermöglichen.

Facebook-Plattform-Chef Justin Osofsky glättet in seinem Beitrag auf dem Facebook-Developer-Blog die Wogen: "Macht so weiter wie bisher." Die Änderungen seien nur für solche Entwickler gedacht, die mit ihren Apps mit Diensten von Facebook direkt konkurrierten. Für diese gelte, dass die Facebook Plattform nicht ohne Einverständnis des Netzwerkes Nutzerdaten abgreifen können, um ein Kernprodukt von Facebook nachzubauen.

Mitte Januar 2013 hatte Facebook der App Voxer den Zugang zu den "Freunde finden"-Daten versperrt, da die Applikation mit dem neuen Sprachnachrichtenangebot des Netzwerkes konkurriere. Auch Twitters neues Videoangebot Vine hatte Facebook ausgeklammert.

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App-Statistik von Apple

08.01.2013, 8:56

Apple-Kunden haben 40 Milliarden Anwendungen heruntergeladen haben, knapp 20 Milliarden davon im vergangenen Jahr. Obwohl viele Apps weniger als ein Euro kosten: Zusammengerechnet kommen bei den App-Verkäufen Milliardenbeträge heraus. Mehr als sieben Milliarden US-Dollar hat das Unternehmen an die Entwickler der Anwendungen ausgeschüttet.

Bei mehr als 40 Milliarden App-Downloads für iPhone und iPad aus dem Apple App Store sind mittlerweile mehr als sieben Milliarden US-Dollar für die Entwickler der Apps fällig geworden, gab der Konzern bekannt. Angesichts eines Quartalsumsatzes in Höhe von 36 Milliarden US-Dollar ist das allerdings keine astronomische Summe.

Die von Apple bekannt gegebenen Zahlen machen jedoch deutlich, dass die App-Entwicklung Fahrt aufgenommen hat: Im März 2012 hatte Apple den Meilenstein von 25 Milliarden App-Downloads erreicht und bis dato vier Milliarden US-Dollar an Entwickler ausgezahlt. Im Juli 2011 waren es noch 2,5 Milliarden US-Dollar. Einen Rekord verzeichnete der App Store im Dezember 2012 mit mehr als zwei Milliarden Downloads.

Die Besitzer der 500.000 aktiven Kunden können bei Apple aus 775.000 Apps wählen. Damit hat Google Apple gemessen an der Zahl der Angebote überholt: Im Android-Store sind rund 800.000 Apps zu haben, im Juni soll die Millionengrenze überschritten werden.

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“AdWords” für Developer?

02.11.2012, 9:28

Facebook hat in seinem App Center ein neues Feature frei geschaltet: Über eine Suchbox können Nutzer des App Center nun die gewünschten Anwendungen schneller finden. Und was ist der nächste Schritt nach dieser Einführung?

Bisher gab es keine Suchfunktion im Facebook App Center. Das soziale Netzwerk schafft jedoch jetzt Abhilfe und bringt eine interne Suche auf die Seite. Nutzer können über den konkreten Namen eine App suchen oder aber per Stichworteingabe die thematisch relevante Apps einblenden lassen.

Das Suchergebnis wird bisher in einem Drop-down-Menü angezeigt. Sollte das soziale Netzwerk aber doch planen, eine separate Ergebnisseite einzuführen, könnte dies der ideale Platz für ein "Developer AdWords" sein, bei dem App-Entwickler für Suchworte bezahlen und ihre eigenen Apps per Anzeige einblenden lassen, so Techcrunch.

Das Facebook App Center wurde im Juni 2012 in den USA frei gegeben. Seitdem ist das soziale Netzwerk höchst aktiv, sich die Nutzung seines App-Shops versilbern zu lassen.

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Neue Software-Werkzeug-Sammlung

19.10.2012, 9:54

Entwickler, die Apps für Facebook bauen, können sich freuen. Das soziale Netzwerk unterstützt externe Developer mit einem Android Developer Center, das Werkzeuge und Hilfsmittel zur Entwicklung von sozialen Anwendungen bereit stellt. Darunter ist auch das Android SDK 3.0.

Im Android Development Center finden Entwickler Inhalte, die ihnen das Bauen von Apps für Facebook erleichtern sollen. Neben Referenzmaterialien stellt das Netzwerk hier Entwicklungsanleitungen zur Verfügung und vermittelt die Grundlagen der App-Entwicklung für Facebook. "Dieses Update ist die bisher gründlichste Aktualisierung unseres SDK für Android", schreibt Facebook-Mitarbeiter Michael Marucheck im Facebook-Developers-Blog.

Im Rahmen des Android Development Centers stellt Facebook darüber hinaus ein neues Software Development Kit (SDK) für Android-Entwickler zur Verfügung: In der Beta-Version 3.0 gibt es neue native Steuerungselemente für die Benutzeroberflächen der Apps. Darüber hinaus verspricht das Update eine verbesserte Unterstützung der Facebook-API und Tools zur Vereinfachung von Nutzer-Authentifizierung und App-Autorisierung.

Für externe Developer, die Facebook-Apps entwickeln, hat das Netzwerk in der jüngsten Vergangenheit einige Neuigkeiten vorgestellt. Unter anderem schränkte Facebook seine Open-Graph-Vorgaben deutlich ein.

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Windows Store für Entwickler geöffnet

17.09.2012, 10:20

Ziemlich genau ein Jahr nach der //build/ hat Microsoft nun den Windows Store offiziell für alle Entwickler in 120 Märkten weltweit für die Einreichung von Apps für Windows 8 geöffnet. Dies gab Antoine Leblond, Corporate Vice President Windows Web Services auf dem Windows Store for Developers Blog bekannt.

(Bild: ubergizmo.com)

Marc Sieberger, COO/CFO & Gründer von doo äußert sich euphorisch zu diesem Meilenstein auf dem Weg bis zur Verfügbarkeit von Windows 8. „Wir glauben an den Erfolg von Windows 8. Neben dem innovativen User Experience-Konzept ist besonders die effiziente Entwicklung auf Basis eines SDKs sowohl für Desktop-Geräte und Tablets als auch für mobile Endgeräte ein klarer Vorteil.“

Aktive MSDN Abonnenten erhalten über ihre Registrierung (Visual Studio Professional, Test Professional, Premium, Ultimate und BizSpark) einen kostenlosen Entwicklerzugang für 12 Monate. Für Studenten steht über DreamSpark ein ähnliches Angebot zur Verfügung. Ab Veröffentlichung von Windows 8 können Kunden in über 200 Ländern und Regionen der Welt Apps im Shop kaufen. Die Apps werden in über 109 Sprachen bereitstehen.

Alle Informationen rund um das Thema App-Entwicklung für Windows 8 sowie den Veranstaltungen finden Sie hier übersichtlich zusammengestellt zum Download.

(Quelle: www.pressebox.de)

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