Tools für App-Developer

26.04.2013, 15:02

Will Facebook Entwicklungshelfer werden? Immerhin hat sich das soziale Netzwerk jetzt das Unternehmen Parse zugelegt. Und das bietet seinen zahlenden Nutzern Tools und Dienste zum Entwickeln von Apps an.

Parse ist ein Anbieter eines mobilen Backend-Systems mit Tools für das Entwickeln mobiler Apps. Die Software hilft ihren Nutzern, Daten in der Cloud zu speichern oder Benachrichtigungssysteme zu organisieren. Facebook hat Parse und seine Technologie übernommen und sich den Kauf einiges kosten lassen: Nach Informationen von Techcrunch hat Facebook für den Kauf 85 Millionen US-Dollar springen lassen.

Die Übernahme eines Dienstes, der Developern bei der Programmierung neuer Anwendungen hilft, ist aus der Sicht von Facebook durchaus sinnvoll. Das Unternehmen besitzt kein eigenes Betriebssystem, wird aber von zahlreichen Apps integriert. Indem Facebook über die Parse-Akquisition nunmehr ein eigene Backend-Dienste zum Speichern, Benachrichtigen und Verwalten von Nutzerkonten zur Verfügung stellt, bietet es Entwicklern erstmals Hilfestellung an, die sich auf lange Sicht als lukrativ erweisen könnte: Mehr Facebook-Integrationen in externen Apps könnten neue Monetarisierungsmöglichkeiten erschließen. Parse hat derzeit rund 60.000 Nutzer mit ebensovielen Apps.

Facebook hat längst das Potenzial mobiler Marketing-Lösungen erkannt. Nordeuropa-Chef Martin Ott glaubt jedoch, dass gerade in Deutschland das Potenzial des Netzwerks als Marketingkanal noch nicht voll ausgeschöpft wird.

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Vanity-URLs im App Store

04.02.2013, 14:35

Still und leise hat Apple App-Developern ein kleines Bonbon beschert: Bei dem Produkt für App Store-Entwickler handelt es sich um Vanity-URLs. So können die Kunden einfacher eine App im App Store finden.

Die neuen Vanity-URLs im App Store von Apple sollen es Developern einfacher machen, ihre Anwendungen an den Kunden zu bringen. Hinter der Adresse appstore.com kann der Name der App oder der Entwicklungsagentur platziert werden. Nutzer, die beispielsweise eine App in einer Werbung gesehen haben, erinnern sich an den App-Titel und können über die Eingabe in die Adresszeile so direkt zu der entsprechenden Seite im App Store surfen.

Developer können eine entsprechende Vanity-URL bereits beim Einstellen ihrer Anwendung in den App Store aussuchen. Dabei ist sowohl das Verlinken auf die Unternehmensseite der Entwickler im App Store als auch auf direkt auf eine individuelle App möglich.

Die Vanity-URLs waren zunächst den Branchenbeobachtern von cnet in einer Werbeeinblendung zum Star Trek-Film "Into Darkness" aufgefallen, die in einer Werbepause des American Football-Großereignis Superbowl gestern eingespielt worden war. Die angezeigte URL verlinkte direkt auf eine appstore.com-Seite für den Hollywood-Film.

Laut eigenen Angaben von Apple wurden im App Store bisher 40 Milliarden Anwendungen heruntergeladen. Damit erwirtschafteten die Developer bisher mehr als sieben Milliarden US-Dollar. Während Apple in seinem App Store über 775.000 Apps verzeichnet, hat Google bereits 800.000 Anwendungen für Android im Angebot.

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Facebook erklärt Plattformregeln für App-Developer

29.01.2013, 7:51

Nachdem Facebook einigen Apps den Zugang zu seinen Daten verwehrt hatte, erklärt das Netzwerk jetzt seine Plattformregeln. Apps, die nur Informationen abgreifen, aber keine zurückspeisen, werden ausgegrenzt. Alle anderen dürfen weitermachen wie bisher.

Facebook hat seine Plattformregeln erklärt. Damit reagiert das Netzwerk auf die Vorgänge der vergangene Woche, als Facebook mehreren externen Apps den Zugriff auf seine Daten verwehrt hatte. Solange der Zugriff auf die Daten in Gegenseitigkeit erfolgt, bleibt alles beim Alten: App-Entwickler können weiterhin auf die Daten des Netzwerkes zugreifen, müssen allerdings im Gegenzug auch das Weiterleiten auf Facebook ermöglichen.

Facebook-Plattform-Chef Justin Osofsky glättet in seinem Beitrag auf dem Facebook-Developer-Blog die Wogen: "Macht so weiter wie bisher." Die Änderungen seien nur für solche Entwickler gedacht, die mit ihren Apps mit Diensten von Facebook direkt konkurrierten. Für diese gelte, dass die Facebook Plattform nicht ohne Einverständnis des Netzwerkes Nutzerdaten abgreifen können, um ein Kernprodukt von Facebook nachzubauen.

Mitte Januar 2013 hatte Facebook der App Voxer den Zugang zu den "Freunde finden"-Daten versperrt, da die Applikation mit dem neuen Sprachnachrichtenangebot des Netzwerkes konkurriere. Auch Twitters neues Videoangebot Vine hatte Facebook ausgeklammert.

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App-Statistik von Apple

08.01.2013, 8:56

Apple-Kunden haben 40 Milliarden Anwendungen heruntergeladen haben, knapp 20 Milliarden davon im vergangenen Jahr. Obwohl viele Apps weniger als ein Euro kosten: Zusammengerechnet kommen bei den App-Verkäufen Milliardenbeträge heraus. Mehr als sieben Milliarden US-Dollar hat das Unternehmen an die Entwickler der Anwendungen ausgeschüttet.

Bei mehr als 40 Milliarden App-Downloads für iPhone und iPad aus dem Apple App Store sind mittlerweile mehr als sieben Milliarden US-Dollar für die Entwickler der Apps fällig geworden, gab der Konzern bekannt. Angesichts eines Quartalsumsatzes in Höhe von 36 Milliarden US-Dollar ist das allerdings keine astronomische Summe.

Die von Apple bekannt gegebenen Zahlen machen jedoch deutlich, dass die App-Entwicklung Fahrt aufgenommen hat: Im März 2012 hatte Apple den Meilenstein von 25 Milliarden App-Downloads erreicht und bis dato vier Milliarden US-Dollar an Entwickler ausgezahlt. Im Juli 2011 waren es noch 2,5 Milliarden US-Dollar. Einen Rekord verzeichnete der App Store im Dezember 2012 mit mehr als zwei Milliarden Downloads.

Die Besitzer der 500.000 aktiven Kunden können bei Apple aus 775.000 Apps wählen. Damit hat Google Apple gemessen an der Zahl der Angebote überholt: Im Android-Store sind rund 800.000 Apps zu haben, im Juni soll die Millionengrenze überschritten werden.

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“AdWords” für Developer?

02.11.2012, 9:28

Facebook hat in seinem App Center ein neues Feature frei geschaltet: Über eine Suchbox können Nutzer des App Center nun die gewünschten Anwendungen schneller finden. Und was ist der nächste Schritt nach dieser Einführung?

Bisher gab es keine Suchfunktion im Facebook App Center. Das soziale Netzwerk schafft jedoch jetzt Abhilfe und bringt eine interne Suche auf die Seite. Nutzer können über den konkreten Namen eine App suchen oder aber per Stichworteingabe die thematisch relevante Apps einblenden lassen.

Das Suchergebnis wird bisher in einem Drop-down-Menü angezeigt. Sollte das soziale Netzwerk aber doch planen, eine separate Ergebnisseite einzuführen, könnte dies der ideale Platz für ein "Developer AdWords" sein, bei dem App-Entwickler für Suchworte bezahlen und ihre eigenen Apps per Anzeige einblenden lassen, so Techcrunch.

Das Facebook App Center wurde im Juni 2012 in den USA frei gegeben. Seitdem ist das soziale Netzwerk höchst aktiv, sich die Nutzung seines App-Shops versilbern zu lassen.

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Neue Software-Werkzeug-Sammlung

19.10.2012, 9:54

Entwickler, die Apps für Facebook bauen, können sich freuen. Das soziale Netzwerk unterstützt externe Developer mit einem Android Developer Center, das Werkzeuge und Hilfsmittel zur Entwicklung von sozialen Anwendungen bereit stellt. Darunter ist auch das Android SDK 3.0.

Im Android Development Center finden Entwickler Inhalte, die ihnen das Bauen von Apps für Facebook erleichtern sollen. Neben Referenzmaterialien stellt das Netzwerk hier Entwicklungsanleitungen zur Verfügung und vermittelt die Grundlagen der App-Entwicklung für Facebook. "Dieses Update ist die bisher gründlichste Aktualisierung unseres SDK für Android", schreibt Facebook-Mitarbeiter Michael Marucheck im Facebook-Developers-Blog.

Im Rahmen des Android Development Centers stellt Facebook darüber hinaus ein neues Software Development Kit (SDK) für Android-Entwickler zur Verfügung: In der Beta-Version 3.0 gibt es neue native Steuerungselemente für die Benutzeroberflächen der Apps. Darüber hinaus verspricht das Update eine verbesserte Unterstützung der Facebook-API und Tools zur Vereinfachung von Nutzer-Authentifizierung und App-Autorisierung.

Für externe Developer, die Facebook-Apps entwickeln, hat das Netzwerk in der jüngsten Vergangenheit einige Neuigkeiten vorgestellt. Unter anderem schränkte Facebook seine Open-Graph-Vorgaben deutlich ein.

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Windows Store für Entwickler geöffnet

17.09.2012, 10:20

Ziemlich genau ein Jahr nach der //build/ hat Microsoft nun den Windows Store offiziell für alle Entwickler in 120 Märkten weltweit für die Einreichung von Apps für Windows 8 geöffnet. Dies gab Antoine Leblond, Corporate Vice President Windows Web Services auf dem Windows Store for Developers Blog bekannt.

(Bild: ubergizmo.com)

Marc Sieberger, COO/CFO & Gründer von doo äußert sich euphorisch zu diesem Meilenstein auf dem Weg bis zur Verfügbarkeit von Windows 8. „Wir glauben an den Erfolg von Windows 8. Neben dem innovativen User Experience-Konzept ist besonders die effiziente Entwicklung auf Basis eines SDKs sowohl für Desktop-Geräte und Tablets als auch für mobile Endgeräte ein klarer Vorteil.“

Aktive MSDN Abonnenten erhalten über ihre Registrierung (Visual Studio Professional, Test Professional, Premium, Ultimate und BizSpark) einen kostenlosen Entwicklerzugang für 12 Monate. Für Studenten steht über DreamSpark ein ähnliches Angebot zur Verfügung. Ab Veröffentlichung von Windows 8 können Kunden in über 200 Ländern und Regionen der Welt Apps im Shop kaufen. Die Apps werden in über 109 Sprachen bereitstehen.

Alle Informationen rund um das Thema App-Entwicklung für Windows 8 sowie den Veranstaltungen finden Sie hier übersichtlich zusammengestellt zum Download.

(Quelle: www.pressebox.de)

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Beta-Test gestartet

08.08.2012, 9:52

Auf Facebook bewerben Developer ihre Entwicklungen. Vor allem Mobile-Anzeigen sollen dabei jetzt noch gezielter eingesetzt werden: Die App-Werbung wird im Nachrichten-Feed der mobilen Nutzer angezeigt. Klickt ein Nutzer auf die Anzeige und hat die beworbene App noch nicht auf seinem Gerät installiert, leitet die Anzeige automatisch zum App Store oder zu Google Play weiter, so Facebook-Mitarbeiter Vijaye Raji im Facebook-Developer-Blog.

Interessenten können sich für den Beta-Test jetzt anmelden, so das Blog. Bezahlt wird die App-Werbung übrigens über das CPC-Modell, bei dem die Werbekunden ihr Budget selbst festlegen. Die Kampagnenverfolgung erfolgt über die Kontrollanzeige und zeigt Reichweite, Klickanzahl, bisher angefallene Kosten und die Auslieferungsfrequenz an. Zur gezielten Ansprache von potentiellen Interessenten können die Werbenden dabei verschiedene Targeting-Kriterien anlegen.

Gestern hatte Facebook die Like-Funktion den Open-Graph-Standardaktionen hinzugefügt. Eine Zusammenstellung der besten Profitipps für Facebook-Marketing finden Sie übrigens hier.

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Twitter definiert Patentregelungen

18.04.2012, 14:02
Twitter definiert Patentregelungen

Twitter hat eine Patentverabredung veröffentlicht, nach der die Entwickler technischer Innovationen für das Unternehmen weiterhin Kontrolle über ihre Erfindungen ausüben können. Die Vereinbarung könnte für die gesamte Branche richtungsweisend sein.

Das so genannte Innovator’s Patent Agreement (IPA) sieht vor, dass die Verfügung über Patente in den Händen von Entwicklern und Designern bleibt. Twitter verpflichtet sich darin, dass Patente lediglich zu Verteidigungszwecken genutzt werden, sollte das Unternehmen hinsichtlich vermeintlicher Patentverletzungen erklären müssen.

Selbst in solchen Fälle wolle Twitter jedoch die Patente nicht ohne Einwilligung der Schöpfer in Gerichtsverfahren einsetzen:  “Dank des IPA können sich unsere Mitarbeiter sicher sein, dass ihre Patente nur als ein Schutzschild, aber nicht als Waffe eingesetzt werden”, so Adam Messinger, Engineering Vice President von Twitter im Firmenblog.

Twitter sichert unter anderem den Entwicklern von Patenten zu, dass diese selbst bei der Veräußerung der Rechte weiterhin Kontrolle über den Einsatz der Patente haben werden. Die Vereinbarung soll im Laufe des Jahres 2012 umgesetzt werden und sich auf zukünftige aber auch bereits erstellte Patente erstrecken. Darüber hinaus befinde sich Twitter in Gesprächen mit weiteren Unternehmen, ähnliche Regelungen zu übernehmen.

Derzeit schwelen mehrere Patentdispute weltweit vor sich hin. Während Apple und Samsung wegen verschiedener Smartphone-Patente im Clinch liegen, befinden sich auch Facebook und Yahoo bereits in einer gerichtlichen Auseinandersetzung über Patentverletzungen durch Facebook.

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Printechnologics auf der “Printed Electronics”

27.03.2012, 10:15

Printechnologics, Technologieentwickler für gedruckte Funktionalitäten, präsentiert “Touchcode” auf der Printed Electronics Europe vom 3. bis 4. April in Berlin. Touchcode, ein unsichtbarer Elektronikcode, ermöglicht die nahtlose Kommunikation zwischen gedruckten Produkten und digitalen Inhalten. Das Chemnitzer Unternehmen stellt die Technologie auf Europas führender Konferenz und Messe für gedruckte Elektronik an seinem Stand E112/D112 vor. Neben zahlreichen Anwendungsbeispielen können Messebesucher die intuitive Technologie auch anhand einer eigens für Testzwecke gestalteten Touchcode Web App testen.

Der Touchcode und dessen Herstellungsverfahren bietet Unternehmen erstmals die Möglichkeit, Printprodukte digital aufzuwerten und funktional zu erweitern, ohne dabei störend in das Design einzugreifen oder spezielle Materialien verwenden zu müssen. Mehr noch: Um die mit dem Touchcode verknüpften Daten auszulesen, benötigt der Konsument weder ein spezielles Lesegerät noch anderweitige Hardware-Modifikationen. Ein Smartphone oder Tablet mit Multitouch-Display genügt. Zur Aktivierung des digitalen Inhalts wird lediglich eine App oder Web App geöffnet, der Touchcode auf dem Display platziert und schon startet ein Vergnügen der besonderen Art. Der Investitionsaufwand dabei ist gering: Teure Spezialmaschinen oder spezielle Materialien sind nicht erforderlich, da sich die Technologie mit Standarddruckmaschinen produzieren und in bestehende Produktionsprozesse integrieren lässt. Die Stückkosten des komplett recyclebaren Elektronikcodes betragen daher den Bruchteil eines Cents.

Die Einsatzmöglichkeiten der Technologie sind vielfältig: Europas größter Medienkonzern – die WELT-Gruppe – war eines der ersten Unternehmen, das auf die neue Technologie setzte, um damit die sechste Ausgabe des iPad-Magazins The ICONIST mit dem gedruckten Stil-Magazin ICON zu verknüpfen. Der WELT am SONNTAG Ausgabe lag eine Touchcode Karte bei, die die Leser nur auf ihr iPad legen mussten, um eine kostenlose Ausgabe des Magazins herunterzuladen. Die WELT-Gruppe war von der positiven Resonanz des Projekts begeistert. Für das Sammelalbum iSupergol – das israelische Pendant zum Panini-Album – entwickelte Printechnologics vor kurzem zudem die ersten interaktiven Sammelkarten: Dank integrierter Datencodes können israelische Fußballfans erstmals zusätzliche Informationen und Videos zu den auf den Sammelkarten abgebildeten Spielern auf ihrem Smartphone abrufen.

„Die gedruckte Elektronik zählt zu den Schlüsseltrends im Technologiebereich – das Interesse und die Anwendungsvielfalt sind enorm. Die von der IDTechEx organisierte Printed Electronics Europe nimmt hier eine Vorreiterrolle ein, denn sie ermöglicht es nicht nur, ausgereifte Lösungen vorzustellen, sondern auch einen effektiven Dialog über die Anforderungen aus Anwendersicht zu führen. Wir erwarten uns von der diesjährigen Messe ein reges Interesse vom Fachpublikum und freuen uns auf Gespräche an unserem Stand“, erklärt Sascha Voigt, Gründer und CEO der Printechnologics GmbH.

(Daniel Mittendorf | Quelle: touchcode.de)

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