Microsoft arbeitet an FaceTime-Konkurrent

12.01.2011, 8:56

Noch handelt es sich um ein unbestätigtes Gerücht, aber die Fakten liegen auf der Hand: Microsoft scheint für seine Windows Phone 7 Plattform einen Videochat-Dienst zu planen um damit Apples FaceTime Konkurrenz machen zu können. Das Unternehmen aus Redmond hat allerdings noch keine Informationen dazu herausgegeben.

Windows Phone 7

(HD7, Quelle: Gizmodo.com)

Zuerst aufgefallen ist ein möglicher Videochat in Windows Phone 7 Geräten dem Nachrichtendienst “Neowin“. Demnach gibt es in den Registry von Windows Phone 7 einige entsprechende Einträge, die auf einen VoIP (Voice-over-IP) Dienst schließen lassen können: Einer der Einträge heißt sogar “VoIP”. Wie weiter berichtet wird, hat sich ein hochrangiger Microsoft-Mitarbeiter im Rahmen einer CES-Vorstellung inoffiziell dazu geäußert, dass man an einer entsprechenden Videochat bzw. Videotelefonie-Anwendung arbeite.

Die Anwendung, die derzeit noch keinen Namen trägt, soll demnach mit den Microsoft eigenen Live-Diensten verbunden werden, um so auch in den Messenger oder zum Beispiel die Videospielkonsole XBox 360 eingebaut werden zu können. Auf diese Weise würde Microsoft eine große Zahl von Kunden mit seinem neuen Dienst erreichen. Ob die Videotelefonie als Update für Windows Phone 7 nachgereicht oder erst das kommende Windows Phone 8 geplant ist, blieb allerdings ein Geheimnis. Möglich wäre auch letzteres, da nach aktuellen Informationen eine nach vorn gerichtete Kamera zwingend für ein Windows Phone 8 Gerät sein soll.

(Daniel Schürmann | Quelle: gizmodo.com)

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Facebook sichert sich Markenschutz für “Face”

24.11.2010, 15:54
Facebook sichert sich Markenschutz für "Face"

Das US-amerikanische Patentamt hat einen Antrag des sozialen Netzwerks Facebook auf Markenschutz für das Wort “Face” in Telekommunikationsdienstleistungen, Chaträumen und anderen computergestützten Mitteilungsformen bewilligt. Das könnte sich auch auf Apples Chatdienst FaceTime auswirken.

Aufgrund des jetzt erteilten vorläufigen Markenschutzes dürfen andere Anbieter von Onlinediensten, insbesondere von Kommunikationsdiensten, in den USA das Wort “Face” nicht mehr nutzen. Bisher ungeklärt ist, ob Apples mobiler Chatdienst FaceTime von der Entscheidung des Patentamtes betroffen ist. Zwar handelt es sich dabei um einen Chatdienst, der allerdings bisher ausschließlich auf iPhones funktioniert.

In Sachen Markenschutz ist Facebook für ein hartes Vorgehen bekannt. So hatte das Netzwerk in der Vergangenheit nicht nur das Lehrer-Netzwerk Teachbook, sondern auch die Facebook-Parodie Lamebook wegen der Verletzung des Markenrechts verklagt. In den USA lässt sich auch ein Markenschutz für Alltagsbegriffe erwirken. Dieses Vorgehen des US-Patentamts ist jedoch höchst umstritten. So wurde beispielsweise auch der Markenschutz für Microsofts Betriebssystem Windows immer wieder in Zweifel gezogen.

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MacOS X 10.7 und 11 Zoll MacBook Air

21.10.2010, 8:31

Auf seinem gestrigen Event hat Apples Steve Jobs im Rahmen des “Back to the Mac” Mottos nicht nur ein Update des MacOS X Betriebssystems auf die VErsion 10.7 mit dem Codename “Lion” (Löwe) angekündigt, sondern auch ein 11 Zoll MacBook Air sowie die neue iLife 11 und FaceTime für den Mac.

Steve Jobs und seine Mitarbeiter bei Apple haben gemerkt, dass die Mac-Sparte für rund ein Drittel des Umsatzes sorgt und man daher ein lange Überfälliges Update für die Mac-Hardware sowie Software bringen sollte. Genau dies hat man gestern ab 19 Uhr deutscher Ortszeit getan. So stellte man nicht nur die “Lion” Version von MacOS X 10.7 vor, sondern auch die Software iLife 11 mit verbessertem iPhoto, iMovie und Garageband. Das MacBook Air wurde nach zwei Jahren erneuert und kommt sowohl in der 13 Zoll Version wie auch beim kleinen Bruder mit 11 Zoll mit aktueller Hardware und Flash-Speicher, sodass die Geräte “immer an” sind.

Drei Hauptpunkte stehen beim im Sommer 2011 erscheinenden MacOS X 10.7 im Fokus: Multitouch-Unterstützung über Eingabegeräte wie die Magic Mouse oder das Magic Trackpad, Darstellung der Apps auf mehreren Home-Screens (genannt “Launchpad”) sowie die Tatsache, dass es in Zukunft einen Mac App Store gibt, indem Entwickler ihre Apps einstellen und Mac OS Anwendern darüber anbieten können. Erscheinen soll der Löwe im Sommer 2011.

Über die Neuerungen von iLife 11 informiert ein ausführlicher Artikel bei den Kollegen von Macwelt. Zu erwähnen ist allerdings, dass die Produkte teilweise große Neuerungen erfahren und viele neue Features unterstützen. Zudem wird in Zukunft FaceTime auch auf dem Mac sowie MacBooks (wenn diese mit Webcam ausgestattet sind) möglich sein. FaceTime wird dabei allerdings nicht wie erwartet in iChat integriert, sondern es gibt eine eigene App dafür – die Betaversion ist bereits über die Apple-Webseite zu beziehen.

Zu guter Letzt bot Steve Jobs mit seinem “one more thing” das neue MacBook Air 13 Zoll vor. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus MacBook und iPad – weil das neue Air nur Flash-Speicher besitzt und somit wie das iPad immer an ist und sofort damit gearbeitet werden kann. Trotzdem liegt die Akkuleistung mit rund 7 Stunden bei normaler Nutzung im guten Bereich. Die Standby-Zeit beläuft sich auf rund einen Monat. Das Air ist ab sofort über die Apple Webseite zu beziehen und kommt nicht nur als 13 Zoll Version. Der “jüngere Bruder” so Steve Jobs, ist 11,6 Zoll klein und hält in etwa die gleiche Zeit mit einer Akkuladung durch. Die Preise beginnen bei 1000 US-Dollar. Weitere Informationen auf der Apple Webseite oder Macwelt.de (Daniel Schürmann | Quelle: macwelt.de)

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