Neue Funktionen für Smartphones

20.04.2012, 11:03

Mobilfunk-Nutzer können demnächst mit zahlreichen Neuerungen rechnen. Der SMS-Nachfolger RCS-e startet schon in den kommenden Wochen. Auch das Bezahlen per Handy rückt in greifbare Nähe. Die benötigten Spezial-Chips sind in immer mehr Geräten eingebaut. Zudem kommen für den schnellen Mobilfunk-Standard LTE, der nach und nach auch in vielen Großstädten verfügbar wird, weitere Smartphone-Modelle auf den Markt. „Mehr Speed, einfache Bedienung oder eine Bezahlfunktion machen die neue Generation der Smartphones noch vielseitiger“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

(Bild: senseye.com)

Der BITKOM zeigt, was Smartphones in Zukunft leisten:

RCS-e in Startposition

Der SMS-Nachfolger RCS-e bietet deutlich mehr Funktionen als die klassische Kurzmitteilung. RCS-e steht für Rich Communication Suite-enhanced. Dieser neue Dienst ermöglicht den Chat mit einer oder mehreren Personen gleichzeitig. Dateien wie Fotos oder Videos lassen sich problemlos verschicken. Selbst Videochats sind bei dem SMS-Nachfolger auf Knopfdruck möglich. Die Bedienung von RCS-e ist trotz der vielen Funktionen unkompliziert. Der neue Dienst ist in das Smartphone-Betriebssystem eingebunden und kann direkt aus dem Adressbuch genutzt werden. Viele Netzbetreiber und Gerätehersteller unterstützen ihn. Vodafone bietet den Service ab Mai in Deutschland an, die Telekom im Sommer. Auch O2 plant die Einführung des neuen Dienstes.

Bezahlen mit NFC

Neue Smartphones kommen immer häufiger mit werkseitig eingebauten NFC-Chips in den Handel. NFC steht für Near Field Communication. Sie ermöglichen den berührungslosen Austausch von Informationen über kurze Distanzen, ähnlich wie das heute von bestimmten Chip- oder Magnetkarten bekannt ist. Damit werden Smartphones zu Geldbörsen oder ersetzen z.B. den Fahrschein. Es gibt schon erste Geräte mit NFC auf dem Markt und in diesem Jahr dürfte sich die Technik durchsetzen. Die neue Girokarte der deutschen Kreditwirtschaft „girogo“ ist von Beginn an mit einem NFC-Chip ausgestattet. Die Sparkassen liefern rund 16 Millionen Girokarten mit der Funktechnologie in diesem Jahr an ihre Kunden aus. Auch Visa und Mastercard setzen auf die Funktechnik NFC. Vor diesem Hintergrund bereitet sich der Handel technisch auf das kontaktlose Bezahlen vor, das künftig dann auch mit NFC-Chips in Handys genutzt werden kann. So führen die Geschäfte der Douglas-Gruppe bundesweit bis Ende des Jahres den Bezahlservice ein. Insgesamt schafft ein Drittel der Handelsunternehmen derzeit die Voraussetzungen für die Bezahlung mittels NFC.

Verfügbarkeit von LTE-Smartphones steigt

Die mobilen Breitband-Netze sind zunehmend auch in den Großstädten verfügbar. Während mit dem neuen Mobilfunkstandard zuvor ländliche Versorgungslücken bei Breitbandanschlüssen geschlossen wurden, erfolgt in diesem Jahr der Ausbau in vielen Ballungszentren. In Düsseldorf, Frankfurt/Main, München und Berlin wird derzeit das schnelle Mobilfunknetz ausgebaut. Bis zum Ende des Jahres soll in rund 300 Städten LTE verfügbar sein. Passende Surf-Sticks bieten viele Mobilfunkanbieter bereits jetzt an. Ein erstes LTE-Smartphone ist ebenfalls schon erhältlich, weitere Modelle und Tablets folgen ab Juli.

(Marco Schürmann | Quelle: bitkom.org)

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Dunhill: “Biometrische Geldbörse”

24.01.2012, 12:01

Das Designerlabel Dunhill London hat mit dem “Biometric Wallet” nun eine Geldbörse im Angebot, die Barzahlungsmittel und Kreditkarten des Nutzers besonders sicher aufbewahren soll. Der mit Kohlefaser ummantelte Lederbeutel erlaubt den Zugriff auf sein Inneres nur nach einer biometrischen Identifikation und warnt seinen Besitzer, wenn er abhanden kommt.

Fingerprint-Sensor: Designer-Börse
mit Hightech-Merkmalen
(Foto: Dunhill London)

Der Clou des exklusiven Accessoires liegt in seinem an der Außenseite integrierten Fingerabdruck-Sensor und einem Bluetooth-Modul. Für den Zugriff auf die aus Leder gefertigte Kreditkartenfächer und den Befestigungsclip aus Edelstahl gelingt nur, wenn der Besitzer die Spitze des zuvor registrierten Fingers über das Abtastgerät zieht.

Auch für Diebstahlschutz soll die “Biometric Wallet” sorgen. Über Bluetooth lässt sie sich mit einem Handy verbinden. Bricht die Verbindung ohne entsprechender Intervention des Benutzers ab – etwa wenn er die Börse zu Hause liegen lässt oder ein Taschendieb zuschlägt – macht der Geldaufbewahrer per Alarmsignal auf sich aufmerksam.

Einzig und allein ein GPS-Sender fehlt dem Gerät. Dieser könnte es erlauben, einen Bösewicht nachträglich mit Hilfe eines Smartphones aufzuspüren, sollte dieser sich mit der Tasche auf und davon machen.

Dunhill richtet das Alltags-Gadget an ein investitionskräftiges Publikum. Wer seine Bargeldbestände in einer extra sicheren Tasche unterbringen möchte, muss zuvor einen tiefen Griff in eben diese wagen. Die “Biometric Wallet” ist online für 825 Dollar (rund 640 Euro).

(Georg Pichler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Paypal prognostiziert schleichenden Tod der Geldbörse

25.11.2011, 9:54
Paypal prognostiziert schleichenden Tod der Geldbörse

Bis zum Jahr 2016 soll sich Mobile Payment in den Einkaufsstraßen Großbritanniens flächendeckend durchgesetzt haben. Das ist das Fazit der Studie “Money: The Digital Tipping Point”, die der Payment-Dienstleister Paypal beim Marktforschungsinstitut Forrester Research in Auftrag gab.

“Wir werden in den kommenden Jahren enorme Veränderungen erleben in der Art und Weise, wie wir Dinge einkaufen und bezahlen”, erklärt Carl Scheible, Managing Director von Paypal UK. “Im Jahr 2016 wird in Großbritannien auf Mobile Payment umgeschaltet. Wir sagen damit nicht, dass Bargeld komplett verschwindet, aber wir werden zunehmend eher unsere Mobiltelefone oder andere mobile Geräte zur Hand nehmen als unsere Geldbörsen, um zu bezahlen.”

Aktuell zählt Paypal in Großbritannien rund 14 Millionen aktive Nutzer. Eine Million davon hat bereits über Paypal mobil Geld transferiert. Weltweilt will die eBay-Tochter in diesem Jahr ein mobiles Umsatzvolumen von 3,5 Milliarden US-Dollar abwickeln – fünf Mal mehr als 2010.

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Google stellt Checkout in den USA ein

17.11.2011, 15:44
Google stellt Checkout in den USA ein

(Foto: istockphoto.com/flyfloor)

Im September 2011 hat Google sein mobiles Bezahlsystem Wallet geöffnet, jetzt hat der Internetkonzern das Ende seines bisherigen Paymentdienstes Checkout in den USA verkündet.

Checkout werde in Google Wallet integriert, schreibt Produktmanager Ben Lee in einem Blogbeitrag. Die virtuelle Geldbörse könne nun sowohl für Online-, als auch für mobiles Shopping eingesetzt werden. Für die Händler ergebe sich kein Handlungsbedarf: Wallet-Nutzer könnten auch auf Seiten einkaufen, auf denen Checkout eingebunden sei. Erst Anfang kommenden Jahres soll der Übergang vollendet sein. User von Checkout können ihr Konto bei der nächsten Anmeldung automatisch in Google Wallet überführen.

Google Wallet wurde als mobile App eingeführt und ist bislang auf die USA beschränkt. Mit Hilfe von Near Field Communication (NFC) können Smartphonebesitzer in Zukunft draht- und bargeldlos bezahlen – entweder über Kreditkarte oder über eine in der App enthaltene Prepaid-Karte.

Mitte Oktober 2011 erweiterte Google den Kreis der Händler, bei denen über Google Wallet bezahlt werden kann, um weitere fünf Unternehmen. Zudem soll über den “SingleTap” nach nur einmaligem Berühren des Touchscreens das Bezahlen und Einlösen eines Gutscheines bei einem Händler aktiviert werden. Gutscheinausdrucke gehören damit der Vergangenheit an, denn das Smartphone erinnert sich quasi an alle Gutscheinofferten, die abgespeichert oder gekauft wurden, und löst die Coupons automatisch an der Kasse ein.

Wann Google Wallet auch in Deutschland angeboten wird, steht noch nicht fest.

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Paypal plant eine neue Bezahl-Plattform

23.09.2011, 14:18
Neue Paypal-Bezahl-Plattform (Foto: istock.com/Kryu)

Paypal bringt seinen Payment-Dienst demnächst auch in den stationären Handel. Dabei werden Bar- oder QR-Codes gescannt und somit die Bezahlung der Einkäufe über das Mobiltelefon abgewickelt.

Weder Händler noch Kunden müssen in neue Hardware investieren, um PayPal im stationären Handel einsetzen zu können: Die neue Bezahlplattform von Paypal kann per Handy, Smartphones, aber mit speziellen Paypal-Karten genutzt werden. Über das Eingeben einer Telefonnummer und eines PIN-Codes können zudem auch stationäre Terminals zur Zahlungsabwicklung genutzt werden.

Um den Einkauf zu bezahlen, muss mit dem Smartphone ein Bar- oder QR-Code gescannt werden. Alternativ könne auch ein im Handy installierter Near-Field-Communication-Chip genutzt werden. Derzeit verfügt jedoch nur Googles Nexus S über einen solchen Chip. Über alle diese Varianten sollen Kunden künftig sowohl on- als auch offline mit Paypal bezahlen können.

Paypal will Kunden und Verkäufer bereits vor dem Kauf in Verbindung bringen. So sollen Angebote über mobile Werbung vom Händler an die potentiellen Käufer gehen. Diese Strategie der Online-Offline-Konvergenz soll das bisher onlinebasierte Zahlen in die reale Welt bringen und E-Commerce, M-Commerce und den stationären Handel nahtlos verbinden. Den Schritt in die Offline-Bezahlabwicklung kündigte Paypal bereits vor zwei Monaten für Stammmarkt USA an.

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Android ersetzt bald die Geldbörse

31.03.2011, 9:08

Google plant in Zusammenarbeit mit MasterCard und dem Finanzdienstleister Citigroup ein mobiles Bezahlsystem für Android und hat mit seinem Nexus S bereits ein NFC-fähiges Smartphone im Angebot. Der Internetkonzern will nicht nur das Bezahlen leichter machen, sondern Geschäften auch gezielte Werbung und Sonderangebote für Smartphone-User ermöglichen, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider.

 

 

Bezahlung über NFC

(Quelle: gadgetreview.com)

Damit soll die Lösung für den Handel attraktiver sein als klassische Kreditkarten. Googles Handy-Bezahlsystem wird dem Vernehmen nach noch dieses Jahr starten. Google hat in Android 2.3 eine Unterstützung für Near Field Communications (NFC) verbaut. Diese Technologie bildet die Basis für das konktaktlose Bezahlen per Smartphone. Das Nexus S als erstes Android-Modell mit entsprechendem NFC-Chip startet dieser Tage auch in Deutschland, weitere NFC-fähige Geräte verschiedener Hersteller werden im weiteren Jahresverlauf erwartet. Nun werken Google und Partner offenbar auch an einem passenden Bezahlsystem, damit Smartphones wirklich als intelligente Geldbörse dienen.

Eine spezielle App soll ein bequemes mobiles Bezahlen ermöglichen, wobei offenbar zunächst Citigroup-Kunden in den Genuss dieser Funktionalität kommen werden. Google wird laut Bericht nicht an den Transaktionsgebühren mitnaschen. Vielmehr werde der Konzern darauf setzen, dass dank der Kundendaten mit dem Bezahlsystem mehr zielgerichtete Werbung möglich wird. Unter anderem sollen Unternehmen beispielsweise Schnäppchen-Angebote ganz gezielt jenen Usern machen können, die sich gerade in unmittelbarer Nähe zum Geschäftslokal aufhalten.

Am Projekt beteiligt soll mit Verifone Systems auch ein Spezialist für kontaktlose Kreditkarten-Leser sein. Dieser wollte sich zur Geschäftsbeziehung mit Google zwar nicht äußern. Doch betont VeriFone-CEO Douglas Bergeron, dass Smartphones interessantere Möglichkeiten bieten als klassische Kreditkarten. Dementsprechend setzt nicht nur Google auf NFC-Smartphones. Research in Motion hat im Februar bestätigt, dass die Technologie in BlackBerrys verbaut wird. Bergeron geht auch davon aus, dass Apple bei zukünftigen iPhone-Generationen NFC unterstützen wird.

(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

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iPhone 5 und iPad 2 als Geldbörse

07.02.2011, 9:02

Die Gerüchteküche brodelt immer mehr: nurnoch knapp eine Woche bis zur Vorstellung des iPad 2 und rund vier Monate bis zur iPhone 5 Ankündigung – wenn Apple seinen jährlichen Rhythmus beibehält. Nun gibt es wieder Informationen die besagen, die neueste Gerätegeneration von Apple soll mit NFC ausgestattet sein und damit unsere Geldbörse ersetzen können.

iPhone 4 mit Bumper

Quelle: meinungs-blog.de

Erst vor wenigen Tagen gab es einen neuen Bericht von Bloomberg, der die neuesten Spekulationen rund um die Einführung von Near Field Communication (NFC) in Apples iPhone 5 und iPad 2 angeheizt hat. NFC kann Daten auf kurze Entfernungen, maximal rund 10 Zentimeter übertragen und wird auch im neuen Personalausweis eingesetzt.

Auch Google hat bereits die Zeichen der Zeit erkannt und bietet sein neuestes Smartphones, das , mit integriertem NFC-Chip und dazu passender Softwareunterstützung in Android 2.3 Gingerbread. Zudem arbeitet Google an einem eigenen Bezahlsystem auf Basis von NFC. Apples Ambitionen werden durch einen Patentantrag unterstrichen. Demnach plant das Unternehmen aus Cupertino, einen NFC-Chip im kommenden iPhone 5 zu verbauen. Laut dem Antrag will Apple eine Antenne unter seinem Apfel-Logo “verstecken”. Ob es sich dabei wirklich um eine NFC-Antenne handelt, ist aber nur eine Spekulation.

Zahlreiche Bilder unterstreichen den Patentantrag von Apple, der vor knapp einer Woche veröffentlicht wurde. Wie in dem Antrag beschrieben steht, will Apple in einem iPhone-ähnlichen Gerät auf der Rückseite eine Antenne sehr nah an der Oberfläche des Geräts verbauen und durch das Apple-Logo verstecken. Möglich wäre, dass es sich um eine NFC-Antenne handelt und man Daten zwischen zwei Geräten austauschen kann, wenn man sie Rücken-an-Rücken legt.

Eric Schmidt mit Nexus S und NFC

(Quelle: engadget.com)

Wenn Betriebssysteme wie Android NFC unterstützen, kann das zu einer schnelleren Verbreitung bargeld- und kontaktloser Bezahlmethoden beitragen. Die Technologie bietet eine Kompatibilität zu vielen bestehenden Bezahl- und Ticketing-Lösungen und auch das iPhone 5 von Apple soll womöglich NFC unterstützen.

NFC wird bereits in kontaktlosen Bezahlkarten wie VISAs PayWave genutzt. Dank der Unterstützung in Gingerbread kann ein Android-Handy mit entsprechendem Chip nun eine eigene Karte überflüssig machen. Dazu werden einfach die Kredikartendaten im Smartphone gespeichert. Der Google-Chef betont, dass die Technologie aber auch andere Bezahlsysteme unterstützt. Beispielsweise ist es denkbar, dass ein Handy kontaktlose Zahlung mit Googles Checkout oder Amazons PayPal ermöglicht.

Das Handy als kontaktlose Brieftasche verspricht gegenüber Plastikkarten und Bargeld auch einen Sicherheitsvorteil: Es kann schneller gesperrt werden und ein Smartphone-Verlust fällt schneller auf, als der Verlust einer Kreditkarte. Bei Near Field Communication handelt es sich um einen drahtlosen Übertragungsstandard ähnlich zu RFID oder Bluetooth allerdings mit der Einschränkung, dass es nur über sehr kurze Distanzen möglich ist. Erste Hersteller wie Lenovo verbauen NFC-Chips bereits optional in ihre ThinkPads und in Asien ist der Standard schon sehr verbreitet, zum Beispiel zum Datenaustausch oder zum Bezahlen mit dem Handy.

Apples iPhone NFC

Patentantrag

Durch einen verbauten NFC-Chip und passende Software könnte man mit dem iPhone 5 problemlos bezahlen. Hinterlegt man zum Beispiel seine Kreditkartendaten in einer App und zahlt mittels NFC-Authetifizierung, bucht die App im Hintergrund den über NFC bezahlten Betrag einfach über die Kreditkarte ab. Laut aktuellen Berichten hat Apple bereits mehrere NFC-Experten als feste Mitarbeiter eingestellt.

Ein großes Problem dürfte noch sein, dass man derzeit mit NFC kaum in der Realität zahlen kann. Doch je mehr sich dies in Smartphones durchsetzen wird, umso wahrscheinlicher auch die Verbreitung im Einzelhandel. Neben der Bezahlung ist auch ein Einsatz als Zugangsschlüssel für Hotelzimmer oder digitale Fahrkarte möglich. Zudem wurde NFC gerade erst als Zukunft der Smartcard vorgestellt. Klar ist also: 2011 kommt man an NFC wohl nicht mehr vorbei.

(Daniel Schürmann | Quelle: gizmodo.com)

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