Google stellt neuen Mail-Dienst Inbox vor

23.10.2014, 10:57

Gmail, nur besser. Google hat seinen neuen E-Mail-Dienst Inbox vorgestellt. Er soll die elektronische Post übersichtlich strukturieren und automatisch die wichtigsten Nachrichten-Inhalte hervorheben.

(Quelle: Google)

Eine wichtige E-Mail empfangen, an die man aber erst in zwei Stunden erinnert werden möchte? Hunderte ungeordnete E-Mails im Posteingang von Freunden, darunter Rechnungen von Online-Einkäufen und Facebook-Nachrichten? Google will jetzt Ordnung ins Chaos bringen. Der neue Gmail-Client Inbox soll E-Mails intelligent verwalten, wichtige Inhalte hervorheben und an Termine oder Aufgaben erinnern.

Auf seinem Blog hat Google den neuen E-Mail-Dienst präsentiert: Er basiert auf Gmail und zeigt daher auch alle E-Mails aus Gmail automatisch an, nur mit einigen Verbesserungen: Ähnliche Nachrichten fasst Inbox zusammen. Allerdings soll der Dienst dabei intelligent vorgehen und sich auch zeigen lassen, welche Mails zukünftig gruppiert werden sollen. So sind etwa alle Nachrichten in “Werbung”, “Einkäufe” und “Reisen” kategorisiert. Nutzer können aber auch eigene Kategorien anlegen.

Außerdem zeigt Inbox in Kurzform alle wichtigen Informationen einer E-Mail in der Vorschau an – etwa Bilder, den Echtzeit-Status gebuchter Flüge oder Event-Informationen. Unter Umständen brauchen Nutzer bestimmte E-Mails also gar nicht mehr komplett öffnen. Die angezeigten Vorschau-Informationen sind auch dann hilfreich, wenn man gezielt eine bestimmte E-Mail sucht.

Zusätzlich können Nutzer laut Google eigene Erinnerungen einstellen, auch zu Mails, abhängig von Zeit und Aufenthaltsort. Außerdem fügt Inbox weitere nützliche Informationen zur Erinnerung hinzu, etwa die Telefonnummer des Ladens, bei dem man einkaufen will. Ähnlich wie bei einem Wecker mit Snooze-Funktion, lassen sich Erinnerungen und E-Mails auch aufschieben. Der Dienst erinnert dann später erneut.

Seit Anfang August 2014 unterstützt Gmail auch internationale E-Mail-Adressen, die keine lateinischen Zeichen enthalten.

© www.internetworld.de

Verlage geben im Streit mit Google nach

23.10.2014, 9:15

Google hatte angekündigt, ab heute von Nachrichten jener Verlage, die die VG Media vertritt, nur noch die Überschrift anzuzeigen. Doch die meisten Pressehäuser haben sich nun dem Druck gebeugt.

(Quelle: Fotolia.com/jogyx)

Im Streit mit dem Suchmaschinenbetreiber Google um das Leistungsschutzrecht haben die meisten Verlage, die von der VG Media vertreten werden, nun klein beigegeben. Um zu vermeiden, dass Google ab dem 23. Oktober 2014 ihre Angebote nur noch sehr eingeschränkt darstellt, haben sie die Verwertungsgesellschaft angewiesen, gegenüber dem Internetkonzern “eine widerrufliche ‘Gratiseinwilligung’ in die unentgeltliche Nutzung ihrer Presseerzeugnisse zu erklären”, teilte die VG Media mit. Angesichts der Marktmacht von Google würden sich die Verleger zu diesem Schritt gezwungen sehen.

In der Auseinandersetzung mit den von der VG Media vertretenen Verlagen hatte Google angekündigt, ab 23. Oktober 2014 die Inhalte einiger Medien nur noch mit Überschrift und Link, nicht jedoch mit Textausschnitten und Vorschaubildern in seinen Suchtreffern darstellen. Dazu zählen Medien des Axel Springer Verlags, von Burda und von Funke. Ursprünglich hatte Google die Umstellung schon für den 9. Oktober angekündigt, diese auf Wunsch der VG Media jedoch dann um zwei Wochen verschoben.

Die Presseverleger der VG Media halten das Vorgehen Googles für kartellrechtswidrig. 2015 soll in einem Gerichtsverfahren zu dem Streit eine Entscheidung der Schiedsstelle beim Deutschen Patent- und Markenamt getroffen werden.

© www.internetworld.de

Google kauft Firebase

22.10.2014, 14:15

Neue Technologie- und Talentakquise: Google übernimmt den Firebase. Das Unternehmen hilft Entwicklern bei der Erstellung von Apps, die Daten in Echtzeit in der Cloud speichern.

(Quelle: Shutterstock.com/turtix)

Mit Firebase will das Google seine Cloud Platform aufwerten und seinen Nutzern Tools zum Erstellen von Apps für iOS und Android so wie Web-Anwendungen an die Hand geben. Das seit drei Jahren bestehende Unternehmen hat sich auf Entwicklung von Apps spezialisiert, die Daten in Echtzeit speichern und synchronisieren können.

Der Dienst, der nach eigenen Angaben rund 110.000 Nutzer hat, soll weiterhin bestehen bleiben – und sich weiterentwickeln: “Gemeinsam mit Googles Entwicklungsabteilung, Ressourcen und technischer Infrastruktur können wir viel mehr viel schneller bewegen”, so Firebase-Mitgründer und CEO James Tamplin in der Ankündigung der Übernahme.

Von der Akquisition sollen beide profitieren Unternehmen profitieren. So soll den Firebase-Nutzern darüber der Zugang zur Google-Infrastruktur möglich werden, während Google-User mit den Tools von Firebase arbeiten können. Außerdem kann das Unternehmen dadurch die Firebase-Nutzer an seine eigene Cloud Platform heranführen, bei deren für Anfang November 2014 geplanten Live-Event neue Features von Firebase vorgestellt werden sollen.

Für seine Cloud Platform hatte sich Google erst im vergangenen August den Dienst Zync zugelegt, der Special-Effect-Software herstellt. Im Jahr 2013 hatte Google unter anderem den Web-Application-Server Talaria übernommen.

© www.internetworld.de

Cyber Monday ist verkaufsstärkster Tag

20.10.2014, 15:00

Google hat analysiert, an welchen Tagen im Vorweihnachtsgeschäft die Online-Händler die meisten Transaktionen verbuchen können. Ganz vorne liegt der Cyber Monday.

(Quelle: Shutterstock.com/Michele Paccione)

Der Internetkonzern Google hat über seine Software Analytics erfasst, welche Tagen für E-Commerce-Betreiber übers Jahr die wichtigsten sind. Weltweit ist Cyber Monday der Tag mit den meisten Transaktionen, im vergangenen Jahr waren es 170 Prozent mehr als an einem durchschnittlichen Tag. Auf Platz zwei lag der Black Friday mit einem Transaktionsplus von 114 Prozent. Dann folgen die Montage und Dienstag vor Weihnachten.


Transaktionsrate an ausgewählten Tagen

(Quelle: Google.com)

“Interessanterweise sind die Tage mit den meisten Webseite-Abrufen nicht die gleichen wie die mit den meisten Transaktionen”, so Daniel Waisberg and Jocelyn Whittenburg vom Google-Analytics-Team. Sie raten Händlern, ihre Suchanzeigen-Gebote vor diesen Tagen zu erhöhen – und zwar um einen ähnlichen Faktor wie die Transaktionsrate. Die Zahlen basieren auf Milliarden Analytics-Daten von Konten, deren Besitzer Google eine anonymisierte Auswertung erlaubt haben.

Cyber Monday ist der Montag nach Thanksgiving, das immer am vierten Donnerstag im November gefeiert wird. Der Black Friday findet am Tag nach Erntedank statt. Dieses Jahr fallen die beiden Tage auf den ersten Dezember und 28. November 2014.

Grundsätzlich beginnen die Menschen mit ihren Weihnachtseinkäufen immer früher: 29 Prozent der Kunden planen Google zufolge, noch im Oktober mit dem Shoppen anzufangen. Der Preis der zu verschenkenden Artikel spielt eine wichtige Rolle: im vergangenen Jahr haben neun von zehn US-Amerikanern eine Rabattaktion genutzt.

Google hat seinen Umsatz im dritten Quartal 2014 um 20 Prozent auf 16,52 Milliarden US-Dollar gesteigert. Doch die Klickpreise sinken und der Gewinn ging zurück.

© www.internetworld.de

Google veröffentlicht Penguin-Update

20.10.2014, 11:48

Der Internetkonzern Google hat seinen Suchalgorithmus überarbeitet. Das Update, Penguin 3.0 genannt, ist seit dem Wochenende in Kraft.

(Quelle: Shutterstock.com/jara3000)

Diesmal hat sich Google wirklich Zeit gelassen – das vergangene Penguin Update liegt schon mehr als ein Jahr zurück. Doch seit Freitag Nacht ist mit Version 3.0 das neue Update live. Das bestätigte der Internetkonzern gegenüber SearchEngineLand. Wie sich die Veränderung des Algorithmus auswirkt, wie viele und welche Seiten besonders betroffen sind, steht noch nicht fest.

Mit Penguin-Updates versucht Google, gegen Webseiten vorzugehen, die gegen die Richtlinien des Unternehmens verstoßen. Änderungen des Panda-Algorithmus – die letzte war Ende September – dienen hingegen dazu, Seiten mit minderwertigen Inhalten zu identifizieren und schlechter zu ranken als bisher.

Webseitenbetreiber, die Post von dem Suchgiganten erhalten, sollte sie ernst nehmen. Sechs Tipps zeigen, welche Gegenmaßnahmen im Fall einer Abstrafung eingeleitet werden sollten.

© www.internetworld.de

Weniger Gewinn für Google

17.10.2014, 14:47

Seinen Umsatz hat Google im dritten Quartal 2014 um 20 Prozent auf 16,52 Milliarden US-Dollar gesteigert. Doch die Klickpreise sinken und der Gewinn ging zurück.

Büro in Hamburg
(Quelle: Shutterstock.com/l i g h t p o e t)

Ein Umsatzplus von 20 Prozent – das kann sich sehen lassen. 16,52 Milliarden US-Dollar hat Google im vergangenen Quartal eingenommen. Der Nettogewinn hat mit dieser Entwicklung nicht mithalten können und sank im Vergleich zum dritten Quartal 2013 um fünf Prozent auf 2,81 Milliarden US-Dollar.

Mehr als zwei Drittel, nämlich 68 Prozent des Umsatzes, erzielte der Internetkonzern mit Anzeigen auf seinen eigenen Seiten, 20 Prozent auf Partnerseiten. Die restlichen Umsätze fallen in die Kategorie “Sonstiges”. Mehr als die Hälfte der Einnahmen (58 Prozent) stammen von außerhalb der USA.
Die Zahl der Paid Clicks stieg im vergangenen Quartal um 17 Prozent, die der auf Google-Seiten sogar um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Durchschnittspreis pro Klick fiel allerdings um zwei Prozent.

Kein Wunder, dass der Internetkonzern nach weiteren Geschäftsfeldern sucht: So hat Google seinen Lieferdienst “Express” um neue Einzugsgebiete erweitert. Zudem experimentiert der Konzern mit Drohnen, vertreibt mit dem Nexus 6 und Nexus 9 auch eigene Hardware und kommt dabei immer öfter Amazon in die Quere:

© www.internetworld.de

Google zeigt Nexus Player mit Android-TV

17.10.2014, 8:43

Mit dem Nexus Player präsentiert Google erstmals eine Streaming-Box im Stil von Amazons Fire TV. Der Media-Streamer wird von Asus produziert.

(Quelle: Google.com)

Die Lollipop-Geräte Nexus 6 und Nexus 9 hatten Experten erwartet, doch Google hat überraschend auch einen Konkurrenten für Amazons Fire TV vorgestellt. Die neue Streaming-Box trägt den Namen Nexus Player, wird von Asus produziert und läuft mit Android TV – einer für Fernsehgeräte angepassten Version des mobilen Betriebssystems.

Über dieses streamt der Player Filme, Serien, Musik, Apps und Spiele aus Googles Play Store in HD an das heimische TV-Gerät. Per Google Cast ist auch die Übertragung von anderen Android- und iOS-Geräten sowie von Mac-, Windows- oder Chrome-Systemen möglich. Für die nötige Rechenleistung soll dabei ein Intel-Prozessor sorgen. Offizielle Angaben zu Preis und Marktstart sind derzeit noch nicht erhältlich, Recode nennt einen Preis von 99 US-Dollar.

Die technische Ausstattung der Streaming-Box umfasst einen Atom-Quadcore-Prozessor, der mit 1,8 GHz taktet und auf 1 GByte Arbeitsspeicher zurückgreift. Der interne Datenspeicher besitzt eine Kapazität von 8 GByte. Für die Netzwerkanbindung sind beim Nexus Player mit WLAN-ac (MIMO) und Bluetooth 4.1 ausschließlich Drahtlosverbindungen verfügbar. Einen Ethernet-Port, wie ihn Amazon bei seinem Fire TV verbaut, sucht man bei Googles Streaming-Box vergeblich.

Die Verbindung zum Fernseher wird über ein HDMI-Kabel hergestellt. Daneben steht noch eine Micro-USB-Buchse zur Verfügung, wobei noch unklar ist, für was genau dieser Port genutzt werden soll. Strom bezieht das Gerät über einen herkömmlichen Netzstecker. Im Lieferumfang ist außerdem eine Bluetooth-Fernbedienung mit Mikrofon für Sprachbefehle samt Batterien enthalten. Ein Gamepad ist ebenfalls erhältlich, muss jedoch zusätzlich gekauft werden und soll 40 US-Dollar kosten.

© www.internetworld.de

Google zeigt XXL-Smartphone und neues Tablet

16.10.2014, 14:00

Apple hat vorgelegt, jetzt ist wieder Google an der Reihe: Mit dem neuen Phablet Nexus 6 und dem Tablet Nexus 9 bringt sich der Internetkonzern gegen den Erzrivalen in Stellung.

(Quelle: Google.com)

Der Internetkonzern Google hat die jüngsten Mitglieder seiner Nexus-Familie vorgestellt: das Phablet Nexus 6 sowie das Tablet Nexus 9, die beide erstmals die neue Android-Version Lollipop nutzen.

Das von Motorola produzierte Nexus 6 besitzt ein 6-Zoll-Quad-HD-Display und löst mit 2560 x 1440 Pixeln (493 dpi) auf. Im Inneren arbeitet der Quad-Core-Prozessor Qualcomm Snapdragon 805 mit 2,7 GHz sowie ein Adreno-420-Grafikchip; an Arbeitsspeicher stehen drei GB zur Verfügung.

Beim internen Datenspeicher gibt es wahlweise 32 oder 64 GB – beide Modell-Varianten sind allerdings nicht erweiterbar. Für die Mobilfunk-Kommunikation sind LTE, HSPA und EDGE mit an Bord. Die weiteren Netzwerkfunktionen umfassen WLAN 802.11 b/g/n/ac, Bluetooth 4.0 und NFC.

Die Hauptkamera auf der Rückseite löst mit 13 Megapixeln auf; für ordentliche Aufnahmen sollen dabei der optische Bildstabilisator sowie ein Dual-LED-Blitz sorgen. 4K-Videos nimmt die Kamera mit 30 Bildern pro Sekunde auf. Für Selfies ist auf der Vorderseite eine Zwei-Megapixel-Kamera verbaut.

Zudem ist das Nexus 6 mit einer Schnellladefunktion ausgestattet, das den 3.220-mAh-Akku innerhalb von 15 Minuten mit genug Energie für bis zu zu sechs Stunden Laufzeit versorgen soll. Im Standby soll der Kraftspender 330 Stunden durchhalten – beziehungsweise 24 Stunden bei reiner Gesprächszeit. Beim Surfen mit WLAN sind laut Google 9,5 Stunden und bei Internet-Sitzungen per LTE bis zu zehn Stunden möglich.

Das Nexus 6 ist in den Farben Weiß und Dunkelblau erhältlich. Offizielle Preise gibt es noch nicht. Laut Gerüchten soll das 32-GB-Modell 569 Euro kosten; das 64-GB-Modell 649 Euro. In den USA ist das Nexus 6 ab 29. Oktober verfügbar, der Marktstart in Deutschland ist noch nicht bekannt.

Nexus 9: Neuer Stern am Tablet-Himmel

Als weitere Neuheit schickt Google das Tablet Nexus 9 ins Rennen, das die Nachfolge des in die Jahre gekommenen Nexus 10 antritt. Für die Fertigung ist überraschenderweise die taiwanesische Smartphone-Schmiede HTC zuständig, die sich damit nach langer Zeit wieder auf dem Tablet-Markt zurückmeldet.

Zu den Highlights zählen unter anderem der Nvidia Tegra K1 Prozessor mit 64-Bit-Support, das QXGA-Display mit einer Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln sowie Googles neues Betriebssystem Android 5.0 alias Lollipop. Preislich soll sich das Tablet auf dem Niveau des Nexus 10 bewegen und ab rund 400 Euro zu haben sein.

Für ein flottes Arbeitstempo stehen dem Prozessor zwei GB RAM zur Seite. Angaben zur Taktung und Kernzahl des Prozessors macht Google derzeit nicht. Laut Nvidia verfügt der 64-Bit-K1 über zwei Kerne und taktet auf bis zu 2,5 GHz. Das Nexus 9 ist mit 16 oder 32 GByte internem Speicher erhältlich, der nicht erweiterbar ist.

Das hochauflösende IPS-LCD-Display besitzt eine Bilddiagonale von 8,9 Zoll im 4:3 Format und wird von Gorillaglass 3 vor Kratzern geschützt. Die Stereo-Lautsprecher mit HTC Boom Sound sollen für eine ordentliche Akustik beim Mediengenuss sorgen. Fotos und Videos nehmen Nexus-Besitzer mit der 8-Megapixel auf der Rückseite oder mit der 1,6-Megapixel-Knipse an der Front auf.

Für die Stromversorgung ist ein 6.700-mAh-Akku zuständig, der für Laufzeiten von 9,5 Stunden gut sein soll. Wer über das optionale LTE-Modul ins Netz geht, erhält 8,5 Stunden Surf-Zeit. Die weitere Ausstattung umfasst WLAN-ac, NFC sowie GPS.

In den USA soll das Nexus 9 bereits ab Oktober vorbestellbar sein, die Auslieferung könnte dann im November erfolgen. Zum deutschen Verkaufsstart sowie der Preisgestaltung schweigt sich Google derzeit noch aus. Erste Preis-Leaks listen das Android-Tablet ab 400 Euro für die 16 GB-Version. Das Modell mit 32 GB schlägt dort ab 490 Euro zu Buche.

© www.internetworld.de

Google bringt Lollipop

16.10.2014, 10:19

Nach Jelly Bean und KitKat präsentiert Google nun Lollipop, die neueste Version seines Android-Betriebssystems vor. Ein neues Design soll über alle Geräte hinweg für den Wiedererkennungswert sorgen.

(Quelle: Google.com)

Die “größte und anspruchsvollste Android-Version” nennt Google sein jetzt vorgestelltes Android-Lollipop. Über 5.000 Programmierschnittstellen sind für Entwickler eingebaut, damit Lollipop flexibel auf allen Geräten laufen und auf diese optimal angepasst werden kann. “Lollipop wurde für eine Welt gemacht, in der man täglich verschiedene Bildschirme verwendet – von Smartphones und Tablets bis hin zu Fernsehern”, so Sundar Pichai, Senior Vice President Android, Chrome und Apps bei Google im Google Produkt-Blog. “Mit Lollipop ist es jetzt leichter als je zuvor, da weiterzumachen, wo man aufgehört hat.”

Der Wechsel zwischen den Geräten soll für Nutzer möglichst einheitlich erscheinen. Songs, Fotos, Apps und Suchanfragen können von mehreren Geräten aus genutzt werden. Zudem verlängert eine neue Akkusparfunktion die Nutzungszeit um bis zu 90 Minuten. Auch die Nutzung ein und desselben Geräts durch mehrere User soll durch die Möglichkeit, mehrere Nutzerkonten und Gastprofile anzulegen, sicherer und praktischer werden.


Nexus 9 und Nexus 6

(Quelle: Google.com)

Als erstes kommt Android Lollipop auf das ebenfalls vorgestellte neue Motorola-Tablet Nexus 9 und das neue Smartphone Nexus 6, das mit einen einen geschwungenen Aluminiumrahmen ausgestattet ist. In den kommenden Wochen soll das Lollipop auch auf den Geräten Nexus 4, 5, 7 und 10 erhältlich sein.

Wie die neue Version des Android-Betriebsystems mit dem Anfangsbuchstaben L heißen könnte, hat sich Google in einem Spot überlegt:

Google mag Android süß: Die vorherigen Versionen des Betriebssystems hießen Cupcake, Donut, Eclair, Froyo, Gingerbread, Honeycomb, Ice Cream Sandwich und Jelly Bean.

© www.internetworld.de

Google baut Shopping Express weiter aus

14.10.2014, 8:49

Google Shopping Express gibt es seit vergangenem Jahr. Der Lieferdienst des Internetgiganten soll nun erneut auf weitere Einzugsgebiete ausgeweitet werden – und heißt nun nur noch “Google Express”.

(Quelle: Google.com)

Was mit einer Schachtel Frühstückszerealien begann, hat bei US-amerikanischen Nutzern offenbar eingeschlagen: Googles Lieferservice Shopping Express versorgt seit 2013 Besteller mit allem, was noch am selben Tag geliefert werden soll. Neben den Ballungsräumen San Francisco, West Los Angeles und Manhattan, die bislang versorgt wurden, weitet Google den Dienst jetzt auf weitere US-Großstädte aus: Chicago, Boston und die Hauptstadt Washington kommen ebenfalls in den Genuss der Schnelllieferung.

Erweitert wird außerdem die Bandbreite der Waren, die lieferbar sind. So erlaubt Google zum einen in der Bay Area um San Francisco die Lieferung von Alkohol an volljährige Besteller, andererseits werden neue Einzelhandelspartner zum Service hinzugefügt. So gehört die überregionale Buchhandelskette Barnes & Noble künftig zu den Lieferanten, aber auch regionale Geschäfte an den verschiedenen Standorten wurden in das Programm aufgenommen.

Zusatzleistungen für Mitglieder

Wer den Dienst in Anspruch nehmen will, bezahlt pro Lieferung 4,99 US-Dollar. Mitglieder des Expressdiensts bekommen dagegen noch ein paar Zusatzleistungen als Zuckerl wie eine kostenlose Lieferung für Bestellungen ab einem Wert von mehr als 15 US-Dollar, eine bevorzugte Belegung der Lieferfenster und kostenloses Teilen der Mitgliedschaft mit einem weiteren Haushaltsmitglied.

Und damit Nutzer auch beim Reden über Shopping Express keine unnötige Zeit verlieren, hat Google den Namen des Dienstes gekürzt: Dieser firmiert jetzt unter “Google Express”. “Google Express ist dabei, euer Leben einfacher zu machen, in dem wir Besorgungen für euch aus dem Weg räumen”, schreibt Brian Elliott, Head of Partnerships, Google Shopping , im Google-Blog. “Wir hoffen, wir verschaffen euch mehr Freizeit.”

Der Lieferdienst, mit dem Google dem Angebot von Amazon etwas entgegensetzen will, soll in Zukunft auf ganz USA ausgeweitet werden. Dazu hatte Google bereits im Sommer 2014 weitere Mittel locker gemacht.

© www.internetworld.de