US-Justiz ermittelt gegen Google

06.09.2010, 13:26

Die US-Justiz ermittelt gegen Google und untersucht die Reihenfolge der angezeigten Suchergebnisse. Der Grund: Wettbewerber haben sich beschwert, dass sie bei den Treffern zu weit unten angezeigt werden. Der Internetkonzern vermutet, dass Microsoft hinter den Anschuldigungen steckt.

Zu den Beschwerdeführern zählen Webseiten wie Foundem, TradeComet und myTriggers, berichtet Google in seinem Blog. Zur Zeit überprüft die Generalstaatsanwaltschaft des US-Staates Texas deshalb, ob Google tatsächlich bestimmte Webseiten bei der Erstellung von Suchergebnislisten benachteiligt.

Google selbst ist sich allerdings keiner Schuld bewusst. “Wir sind überzeugt davon, dass Google im besten Interesse seiner User handelt”, erklärt Googles Hausjurist Don Harrison. Dem Unternehmen gehe es darum, die relevantesten und nützlichsten Suchergebnisse anzuzeigen, wobei nicht jede Seite an der Spitze der Liste auftauchen könnte.

Harrison geht jedoch noch einen Schritt weiter und betont, dass alle drei Beschwerdeführer Verbindungen zum Konkurrenten Microsoft haben. Zwei von ihnen würden außerdem von Anwälten vertreten, die auch für Microsoft tätig sind.

Auch in Europa laufen aktuell ähnliche Verfahren gegen Google. So liegen dem Bundeskartellamt Beschwerden gegen die Google-Suche vor, bei denen dem Konzern vorgeworfen wird, eigene Dienste ganz oben zu platzieren – völlig zu Unrecht, betont Googles Juristin Julia Holtz im internetworld.de-Interview.

Ferner hatten europäische Konkurrenten des Internetkonzerns gefordert,das Google offenlegen soll, nach welchen Kriterien beim Ranking der Suchergebnisse und bei AdWords gearbeitet wird. Ein formelles Verfahren der EU-Kartellaufsicht könnte im Herbst eröffnet werden.

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Google gibt Chrome 6 heraus

03.09.2010, 12:14

Zwei Jahre gibt es den Google-Browser Chrome jetzt schon. Seine Version 6 für Windows, Mac und Linux wurde jetzt herausgegeben und ist schneller, läuft stabiler und zeigt sich in minimalistischerem Look.

Für User macht sich die Neuversion des Browsers vor allem an der überarbeiteten Nutzeroberfläche bemerkbar. Unter anderem wurden die vormals zwei Bedienmenüs zusammengelegt und die Positionierung der Schaltflächen verändert. Die Farbgebung der Anwenderoberfläche wurde augenfreundlicher gestaltet.

Der Browser soll dreimal so schnell wie seine Urversion laufen. Darüber hinaus verfügt Chrome 6 jetzt über eine Autofill-Funktion, die nach Eingeben von oft genutzten Angaben das Ausfüllen von Onlineformularen verkürzt. Die Autofill-Daten und Einstellungen werden synchronisiert.

Für die Zukunft haben sich die Chrome-Entwickler vorgenommen, die Grafikdarstellung zu verbessern. Außerdem wird bis Jahresende der Launch des Chrome Web Stores vorbereitet. In diesem will Google sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige online.

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Google SketchUp 8 macht 3D einfach

03.09.2010, 10:09

Mit SketchUp 8 wurde die Erstellung diverser 3D-Modelle vereinfacht. Die Software wurde ursprünglich von der Firma SketchUp in 1999 entwickelt, wurde aber danach von Google gekauft. Der Suchmaschinengigant hat die Software, ähnlich wie den Foto-Organizer Picasa, kostenlos zur Verfügung gestellt.

In der achten Edition des Tools sind mehrere Neuerungen zu betrachten. Bislang wurde SketchUp nur bei Google Earth integriert, mit der neuen Ausgabe aber kann man deren Funktionen auch in Google Maps einsetzen. So können 3D Objekte mithilfe des SketchUp-Plug-Ins mit echten Koordinaten angeordnet werden. Ab jetzt ist auch ein Zugriff auf die Street View-Daten möglich, was das detaillierte Gestalten von Gebäuden deutlich erleichtert. Weitere Neuerung ist das Hinzufügen des Werkzeugs Outershell: damit kann ein Form durch verschmelzen mehreren Objekten erzeugt werden.

Die kostenlose Version von SketchUp enthält allerdings längst nicht die komplette Funktionspalette, die man für das fortgeschrittene 3D-Design gebrauchen kann. Dafür wurden sie in der kostenpflichtige Version der Software integriert: SketchUp Pro kann für 495€ erworben werden. Das Programm verfügt über die sogenannten Solid Tools, die Aufgaben, wie zum Beispiel Vereinigung, Schnitt und Aufteilung bei räumlichen Objekten ausführen können.

SketchUp wurde als eine leistungsstarke und gleichzeitig leicht erlernbare Software, die für die Konzeptions- und Entwurfsphase des Designs gedacht wurde, entwickelt. (Milena Stoimenova | Quelle: winfuture.de)



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AOL und Google verlängern Search-Partnerschaft

03.09.2010, 7:55

Google und AOL gaben jetzt die Verlängerung ihrer Search-Vereinbarung bekannt. Für die nächsten fünf Jahre wird Google weiterhin seine Suchdienste dem Content-Netzwerk von AOL zur Verfügung stellen. Die Partnerschaft wird auch auf den Mobilbereich und Youtube ausgeweitet.

Während Google seine Suchtechnologie AOL zur Verfügung stellt, teilt AOL im Gegenzug die daraus hereinkommenden Umsätze mit dem Internetgiganten. Neben den Search- und Werbeprodukten umfasst die Partnerschaft auch neue Bereiche. So sollen nach der neuen Vereinbarung die Bewegtbildinhalte von AOL auch auf Youtube eingebunden werden. Darüber hinaus wird auch die mobile Suche bei AOL in Zukunft von Google bedient werden.

“Heute nehmen wir einen weiteren wichtigen Schritt auf die Tendenzwende von AOL hinzu”, sagte AOL-Chef Tim Armstrong. “AOL-Nutzer erhalten einen besseren Suchdienst und ein besseres Such-Anzeigen-Erlebnis von der besten Suchmaschine der Welt – Google.” “Es ist besonders spannend zu verfolgen, wie unsere Firmenbeziehung sich auf die Bereiche Video und Mobile ausweitet. Diese Sparten stehen jetzt im Zentrum der Nutzer-Online-Erlebnisse und sind Kern unserer beiden Unternehmen”, fügte Eric Schmidt, CEO von Google hinzu.

Die Search-Partnerschaft der beiden Internetunternehmen besteht bereits seit 2002. Der Vertrag zwischen Google und AOL sollte im Dezember 2010 auslaufen.

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Google investiert in soziale Wohnungen

02.09.2010, 12:15

Nachdem man bei Google im Sommer aufgrund von Streetview viel Kritik einstecken musste, versucht man nun, wieder ein wenig positiver aufzufallen. Dafür hat der Suchmaschinenbetreiber nun ein gemeinnütziges Projekt durch einen großen Baukredit unterstützt.

Der Baukredit umfasst 19 Millionen US-Dollar. Google unterstützt damit das Mid-Peninsula Housing Project, bei dem Mietwohnungen in Sunnyvale, nahe dem Google-Hauptquartier in Mountain View, gebaut werden. Google finanziert die Hälfte der Immobilie. Der Rest wird von öffentlichen Kreditgebern und Banken beigetragen.

Der Wohnkomplex soll Platz für über 120 Senioren bieten. Gebaut wird es von einer gemeinnützigen Organisation, die Wohnraum für Menschen mit niedrigem Einkommen schafft. Die Organisation wurde im Jahre 1970 von der Stanford-University und David Packard, dem Gründer von HP gegründet, so die ‘Financial Times Deutschland’.

Googles Investition ist die erste dieser Art und steuerbegünstigt. Sergej Brin und Larry Page, die Firmengründer, sind beide Absolventen der Stanford-University. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Google kauft SocialDeck

31.08.2010, 8:43

Googles Einkaufstour geht weiter. Jetzt hat der Internetgigant SocialDeck aufgekauft. Bei dem Start-up handelt es sich um ein Game-Entwicklungs-Unternehmen.

Die Übernahme gab jetzt SocialDeck auf seiner Homepage bekannt. Das Start-up SocialDeck hatte bisher verschiedene Spiele gelauncht, die auch auf Smartphones spielbar sind. Dazu bedient sich das Unternehmen seiner eigenen Gaming-Technologie, mit Hilfe derer auch das Spielen über verschiedene Geräte und soziale Netzwerke hinweg möglich ist.

Brancheninsider Techcrunch vermuten, dass Google mit der Akquisition von SocialDeck einen weiteren Schritt auf eine eigene Games-Plattform nehmen will. Weitere Details zu der Übernahme gibt es bisher nicht. Erst gestern wurde bekannt, dass Google das Start-up Ångströ aufgekauft hatte, mit dessen Tools User News über Kontakte aus verschiedenen Portalen herausfiltern können.

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Paul Allen verklagt die Internetriesen

30.08.2010, 12:09

Paul Allens Meinung nach haben die betroffenen Internet-Unternehmen gegen Patente, die von seinem ehemaligen Unternehmen entwickelt wurden, verletzt. Es geht um Techniken für die Darstellung und Administration von Audio- und Videodateien, sowie für den Schutz von Texten.

Als merkwürdig wurde die Tatsache bezeichnet, dass Microsoft, an dem Allen immer noch ein bedeutenden Aktienanteil besitzt, nicht verklagt wurde. Der online Versandhändler Amazon blieb von den Vorwürfen verschont. Jedoch kann man den Microsoft-Mitgründer nicht als einen der in letzter Zeit vielen „Patent-Trolle“ kategorisieren. Der Grund dafür ist, dass die von ihm besetzten Patente genau formuliert worden sind und keinen Interpretationsspielraum lassen.

Zwei der beteiligten haben sich bereits zum Thema geäußert: Google und Facebook stimmen der Meinung, dass Allens Vorwürfe fair sind, nicht zu. Der Suchmaschinengigant hat mitgeteilt, dass er die Tatsache bedauert, dass der Konkurrenzkampf vor dem Gericht geführt werden soll. Dagegen war Facebooks Reaktion schärfer, somit hat der Sozialnetzbetreiber die Klage als grundlos gesehen und somit als nicht legitim bezeichnet.

Eine genaue Summe wurde in der Klage nicht genannt. In der Medienumgebung geht das Gerücht um, dass die Patente später an Microsoft übergegeben werden könnten. (Milena Stoimenova | Quelle: computerbase.de)

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Google übernimmt Ångströ

30.08.2010, 8:22

Das von Google jetzt aufgekaufte Start-up Ångströ bot Tools an, mit dem User Neuigkeiten von Freunden aus verschiedenen Portalen herausfiltern und zusammenstellen konnten. Der Kauf könnte ein erneutes Zeichen dafür sein, dass Google selber an einem sozialen Netzwerk bastelt.

Ångströ-Mitgründer Rohit Khare teilte jetzt im Firmenblog mit, dass die Arbeit an dem plattformübergreifenden Newsdienst vorbei sei. Khare selber wechselt zu Google. Über seine neuen Aufgaben bei dem Internetgiganten ist noch nichts bekannt; Google bestätigte bisher lediglich die Übernahme von Ångströ. Das Start-up betreibt einen Service, der aus sozialen Portalen wie LinkedIn, Facebook oder Twitter relevante Informationen über Mitglieder heraussucht und bündelt.

Googles aktuelles Engagement im Bereich Social Media lässt bei Tech-Kommentatoren den Schluss aufkommen, das Unternehmen bereite einen eigenes soziales Netzwerk vor. Zuletzt hatte Google vor einer Woche die visuelle Suchmaschine like.com gekauft.

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Gema unterliegt Youtube vor Gericht

27.08.2010, 15:10

Erfolg für Googles Videoportal, Niederlage für den Musikrechte-Verwerter Gema: Youtube muss 600 Musikvideos vorerst nicht aus seinem Angebot löschen, hat das Hamburger Landgericht entschieden.

Das Hamburger Landgericht hat heute den Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen YouTube abgelehnt. Die Gema wollte das Videoportal in dem Eilverfahren dazu zwingen, 600 Musikvideos zu löschen.Das Gericht begründete die Entscheidung mit Zweifeln daran, dass die Verwertungsgesellschaft erst kurz vor der Antragstellung wusste, dass die Videos der von ihnen vertretenen Künstler bei YouTube abrufbar sind.

Der Streit ist damit jedoch noch nicht beendet, denn mit dem Urteil hat das Gericht nicht darüber entschieden, ob der Gema generell ein urheberrechtlicher Unterlassungsanspruch zusteht. Dieser muss jetzt in einem Klageverfahren geltend gemacht werden.

Seit mehr als einem Jahr verhandelte die Gema mit YouTube über einen neuen Lizenzvertrag für Musiknutzungen in Deutschland. Im Mai 2010 jetzt wurden die Gespräche über einen neuen Lizenzvertrag für Musiknutzungen in Deutschland ohne Ergebnis abgebrochen. Die Forderung nach Löschung der ausgewählten Werke beziehungsweise Sperrung des Abrufs von Deutschland aus soll ein Zeichen setzen, dass die internationalen Verwertungsgesellschaften die anhaltende illegale Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke nicht akzeptieren.

“Betreiber von Online-Plattformen, die mit der Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken wie im Fall von YouTube Millionen an Werbeeinnahmen generieren, müssen dafür sorgen, dass diejenigen, die diese Werke schaffen und damit den sogenannten Content liefern, angemessen vergütet werden”, betonte Gema-Vorstandsvorsitzender Harald Heker die Forderung.

Youtube hat unterdessen einen neuen, fünf Millionen US-Dollar schweren Fond aufgelegt, um den Anteil an Videomaterial zu erhöhen, das exklusiv für die Onlinevideoplattform produziert wird. Dazu hat das Unternehmen 100 bestehende Produzenten eingeladen. Die Macher von originellen Clips verdienen durch dazu ausgelieferte Werbung 100.000 US-Dollar pro Jahr und mehr.

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Google verbessert die Echtzeitsuche

27.08.2010, 8:40

Google aktualisiert seine Echtzeitsuche Realtime um drei neue Tools: Die Suchergebnisse können jetzt als Konversationsansicht gezeigt und geografisch eingegrenzt werden. Außerdem können Nutzer eine automatische Meldungsfunktion aktivieren, wenn neue Suchergebnisse zu einem angefragten Stichwort gefunden wurden.

In der “Conversation View” erscheinen die gefundenen Status-Updates in chronologischer Reihenfolge beginnend mit dem aktuellsten Beitrag. Der gesamte Kontext des Tweets kann ebenfalls aufgerufen werden. Über die die “Custom Location Box” im linken Bedienfeld kann die Echtzeitsuche geografisch eingegrenzt werden. Wer über Aktualisierungen zu seinem angefragten Suchbegriff auf dem Laufenden gehalten werden will, kann darüber hinaus eine automatische Meldungsfunktion aktivieren. Ein Link unter den Echtzeitsuchergebnissen führt auf die Google Alerts-Seite, auf der Nutzer eingeben, wie oft sie täglich über neue Updates informiert werden möchten.

“Wir geben der Echtzeitsuche eine eigene Seite und bessere Tools um Ihnen bei der Suche zu helfen”, so Product Manager Dylan Casey im Google-Blog. Die Echtzeitsuche und Updates in Google Alerts sind weltweit in 40 Sprachen nutzbar, während die Verfeinerungstools zur geografischen Eingrenzung und Konversationsansicht bisher nur in Englisch, Russisch, Japanisch und Spanisch zur Verfügung stehen. Google Realtime wurde im Dezember 2009 gelauncht und ist seit März 2010 auch auf dem deutschen Markt zugänglich.

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