Google zeigt bei News nur noch Überschrift

02.10.2014, 9:58

Ab 9. Oktober 2014 zeigt Google von Nachrichten jener Verlage, die von VG Media vertreten werden, nur noch die Überschrift an. Die Verwertungsgesellschaft klagt derzeit gegen den Internetkonzern.

(Quelle: Shutterstock.com/qvist)

Im Streit um das Leistungsschutzrecht für Presseverlage in Deutschland gibt es eine neue Wendung: Ab 9. Oktober wird Google die Inhalte einiger Medien nur noch mit Überschrift und Link, nicht jedoch mit Textausschnitt und Bild in seinen Suchtreffern darstellen. Betroffen sind jene Verlage, die von der Verwertungsgesellschaft VG Media vertreten werden. Dazu zählen Medien des Axel Springer Verlags, von Burda und von Funke. Der Hintergrund: Die VG Media klagt gegen den Internetkonzern wegen genau der Verwendung dieser Inhalte.

“Wir bedauern dieses juristische Vorgehen sehr, denn jeder Verlag konnte schon immer selbst entscheiden, ob und wie seine Inhalte in unseren Diensten angezeigt werden”, erklärt Philipp Justus, Managing Director von Google Deutschland. “Vor dem Hintergrund dieser Klage werden wir Snippets und Thumbnails einiger bekannter Webseiten wie bild.de, bunte.de oder hoerzu.de nicht mehr anzeigen, also jener Verlage, die in der VG Media organisiert sind.”.

© www.internetworld.de

Google schließt sein Netzwerk Orkut

01.10.2014, 11:58

Mit Orkut hat Google seine ersten Schritte auf dem Gebiet Social Media gemacht. Jetzt wird das soziale Netzwerk eingestellt.

(Quelle: Shutterstock.com/Sergey Niven)

Google stellt sein Social Media-Experiment Orkut ein. Für die Nutzer des Netzwerkes kommt das Aus allerdings nicht überraschend; Google hatte die Entscheidung, Orkut nicht mehr weiter betreiben zu wollen, schon im Juni 2014 bekannt gegeben. Profile, Beiträge und Fotos konnten exportiert werden.

Ganz vom Netz geht Orkut jedoch noch nicht. Ab heute können zwar keine neuen Konten mehr auf Orkut eröffnet werden. Doch die Inhalte der Nutzer bleiben bis September 2016 weiter zugänglich. User können bis zum Stichtag in zwei Jahren ihre Inhalte exportieren.

Man wolle sich jetzt auf die anderen sozialen Plattformen von Google konzentrieren, erklärte Paulo Golgher, Engineering Director von Orkut im Firmenblog, und nannte Youtube, Blogger und Google+ als die sozialen Communities, die das Wachstum von Orkut letztendlich überflügelt hatten.

Das Netzwerk war in Brasilien besonders beliebt.

© www.internetworld.de

Google launcht neue mobile Display-Ad-Formate

01.10.2014, 8:25

Google verspricht die “nächste Generation” von Display-Anzeigen. AdWords soll sich auf die Multiscreen-Welt ausrichten – mit neuen Formaten, die für mobile Geräte optimiert sind.

TrueView Ads im AdMob Network
(Quelle: Google.com)

Egal ob auf PC, Smartphone oder Tablet – AdWords will alle Geräte bedienen. Damit die Anzeigen der Werbekunden aber auch auf allen Geräten gleich effektiv angezeigt werden, hat sich Google neue Display-Ad-Formate ausgedacht, die in den kommenden Monaten eingeführt werden sollen. Einen Vorgeschmack darauf gibt der US-Konzern jetzt in seinem AdWords-Blog.

Ausgeklappt: Engagement Ad
für die marke kate spade
(Quelle: Screenshot Google)

Sogenannte Engagement Ads sollen demnach für Markenwerbung auf Mobilgeräten zur Verfügung stehen. Die Anzeigen passen sich dynamisch allen Formaten an. True View Ads gibt es bereits auf Gaming-Apps und werden über das AdMob Network ausgeliefert. Diese Video-Anzeigen kommen zum Einsatz, um Nutzer direkt bei der Interaktion mit ihren Lieblingsanwendungen abzufangen.

Ebenfalls neu für das mobile Web: Anchor Ads, die am unteren Bildschirmrand bleiben, auch wenn der Nutzer den Bildschirm nach unten scrollt, jedoch auch weggeklickt werden können. Textanzeigen werden außerdem magazinmäßig aufgehübscht und kommen ins AdMob Netwerk: In Form von Interstitial In-App-Ads sollen die Magazine Style Text Ads die Eleganz von Print-Magazinen mit der praktischen Übersichtlichkeit von Textanzeigen verbinden.
Neue Tools für Werbekunden

Anchor Ad und Magazine Style Text Ad
(Quelle: Screenshot Google)

Neben den neuen Anzeigenformaten will AdWords außerdem den Werbekunden neue Tools an die Hand geben. So gibt es in Zukunft ein Auto-Resizing Tool, das Bildanzeigen automatisch auf die gewünschten Anzeigengrößen zuschneidet. Ein HTML5-Umwandler hilft beim konvertieren von Flash-Anzeigen, um sie auch auf Geräte und Browser zu bringen, die Flash nicht unterstützen.

“Mit diesen neuen Tools und Formaten machen wir es einfacher für Advertiser, ansprechende und effektive Anzeigen zu entwickeln, egal auf welcher Art Bildschirm oder Gerät sie angezeigt werden”, so Jonathan Alferness, Director of Product Management for Mobile Display Ads bei Google. “Damit stellen wir ein besseres Nutzererlebnis für Konsumenten und Marken sicher.”

Vor einigen Tagen hatte Google in Deutschland auch Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit eingeführt.

© www.internetworld.de

Google rollt neues Panda-Update aus

26.09.2014, 15:10

Vor allem kleine und mittelgroße Webseiten, die über hochwertigen Content verfügen, sollen von dem jüngsten Update profitieren, das Google seinem Suchmaschinen-Algorithmus verpasst hat.

(Quelle: Fotolia.com/Brooklin)

Bereits zum 27. Mal überarbeitet Google die Update-Version Panda, die im Februar 2011 erstmals veröffentlicht wurde. Seit Mai 2014 existiert Version 4.0, an der nun wiederum ein paar kleine Änderungen vorgenommen werden. Das postete ein Mitarbeiter des US-Konzerns auf Google+. Von der jüngsten Überarbeitung mit der inoffiziellen Version 4.1, bei der es sich lediglich um ein kleines Update handelt, sollen vor allem kleine und mittelgroße Webseiten profitieren, die über hochwertigen Content verfügen.

Durch das Feedback von Nutzern und Webmasters sei Google, das mit dem Rollout zu Beginn dieser Woche begonnen hat, nach eigenen Angaben nun noch besser in der Lage, Inhalte mit niedriger Qualität aufgrund zusätzlicher Signale zu erkennen. Insgesamt seien – abhängig vom Land – etwa drei bis fünf Prozent der Suchanfragen von dem aktuellen Update betroffen, das erst nächste Woche abgeschlossen sein soll.

Website-Betreiber, die vom vergangenen Panda-Update betroffen waren und deshalb Anpassungen vorgenommen haben, könnten von der neuerlichen Überarbeitung profitieren. Allerdings könnte der Schuss für andere Online-Anbieter auch nach hinten los gehen, sofern ihr Ranking vom letzten Update unberührt geblieben ist. Erste Rückschlüsse auf die Auswirkungen ließen sich Ende kommender Woche ziehen.

Wie sich Webmaster vor Abwertungen durch Google-Updates wie Panda schützen, weiß Steffen Blankenbach. Der Director SEO bei der Performance-Marketing-Agentur eprofessiona hat fünf Tipps dazu zusammengestellt.

© www.internetworld.de

Google baut Rechenzentrum in Eemshaven

25.09.2014, 9:15

Mehr Rechenleistung in Europa: Etwa 600 Millionen Euro will Google in den Bau eines Datenverarbeitungszentrums im niederländischen Eemshaven investieren.

(Quelle: Shutetrstock.com/Sander van der Werf)

Google will etwa 600 Millionen Euro in den Bau eines neuen Rechenzentrums im niederländischen Eemshaven stecken. Der Konzern plant, dort nach der Fertigstellung etwa 150 Mitarbeiter dauerhaft zu beschäftigen. “Wir kennen das Gebiet gut, es steht Land zur Verfügung und es gibt dort ein günstiges Klima für uns”, zitiert Bloomberg.com Francois Stern, der bei Google für die globale Infrastruktur verantwortlich ist. Der Bau soll demnach im Jahr 2016 beginnen.

Der Konzern betreibt an dem Standort nahe der deutschen Grenze bereits ein Rechenzentrum und hält auch wetere Investitionen für möglich. Ähnliche Anlagen betreibt Google auch in Belgien, Finnland und Irland.

© www.internetworld.de

Produktverfügbarkeit auf Google anzeigen

24.09.2014, 10:54

Google macht seine Shopping-Ergebnisse lokaler und bringt Informationen über die Verfügbarkeit von Produkten in Ladengeschäften auf die Smartphones von Nutzern in Deutschland.

(Quelle: Google.com)

Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit können bei Google nun auch in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und Australien gebucht werden. Der Internetkonzern zitiert in seinem Inside-AdWords-Blog eine Studie, der zufolge 83 Prozent der Nutzer eher dazu bereit sind, ein stationäres Unternehmen zu besuchen, wenn sie wissen, dass ein bestimmter Artikel dort vorhanden ist.

Und so funktioniert das neue Werbeformat für Smartphones: Wenn ein Nutzer nach einem Produkt sucht, weist die Anzeige ihn darauf hin, dass dieser Artikel in einem Geschäft in der Nähe verfügbar ist. Nach einem Klick wird er auf eine Verkäuferseite auf Google weitergeleitet, auf der er weitere Einzelheiten zum Produkt erfährt und sich das übrige Angebot des Geschäfts ansehen kann. Außerdem findet er hier die Öffnungszeiten, eine Wegbeschreibung und bekommt die Möglichkeit, direkt im Geschäft anzurufen oder die Website des Händlers zu besuchen.

Grundlage dieser Anzeigen ist der lokale Produktfeed, der über das Google Merchant Center verwaltet wird und der Händlern dazu dient, Nutzer über aktuelle Preise und die Verfügbarkeit von Artikeln in den einzelnen Ladengeschäften zu informieren. Die Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit hatte Google vor rund einem Jahr eingeführt. Damals standen sie zunächst jedoch nur US-amerikanischen Werbekunden zur Verfügung.

Google stellt derzeit in deutschland alle Product-Listing-Ads-Kampagnen auf Shopping-Kampagnen um. Dabei werden jedoch nicht alle Einstellungen übernommen. Shop-Betreiber sollten jetzt handeln.

© www.internetworld.de

HTC soll neues Tablet für Google entwickeln

23.09.2014, 13:07

Von Asus zu Samsung zu HTC: Bei der neuen Variante seines Tablet-Computers Nexus setzt Google nun angeblich auf den taiwanischen Hersteller. Im Gespräch ist ein Gerät mit Neun-Zoll-Bildschirm.

(Quelle: Shutterstock.com/Peshkova)

Nicht mehr wie zuletzt auf den südkoreanischen Hersteller Samsung, der das zehn Zoll große Nexus 10 gebaut hat, sondern an dessen taiwanischen Konkurrenten HTC hat Google offenbar den Auftrag für sein neuestes Tablet-Modell vergeben. Wie das “Wall Street Journal” berichtet, war der Smartphone-Bauer bereits seit dem vorigen Jahr als Hersteller im Gespräch – für ein Gerät mit einem Neun-Zoll-Bildschirm.
In den vergangenen Monaten hätten Ingenieure am Google-Sitz im kalifornischen Mountain View an dem Projekt gearbeitet. Der Suchmaschinengigant, der bei seinen Tablets bisher vor allem auf den taiwanischen Computerhersteller Asus (Nexus 7) sowie Samsung (Nexus 10) und LG (Nexus 4 und 5) gesetzt hat, wolle sich mit der Auftragsvergabe an HTC unabhängig von einem bestimmten Kooperationspartner machen, hieß es.

Für HTC bedeutet der Auftrag indes keine Nexus-Premiere: Bereits das erste Modell der Marke, das Nexus One, stammte aus dem Hause der Taiwaner. Während das Unternehmen mit seinen Smartphones wie dem HTC One erfolgreich ist, sind dem Hersteller mit seinen eigenen Tablet-Entwicklungen bislang keine Verkaufsschlager gelungen. Für die beiden Modelle Flyer und Jetstream, die 2011 auf den Markt kamen, gibt es bis heute keine Nachfolger.

Im vergangenen Juli musste HTC einen heftigen Umsatzeinbruch hinnehmen, um 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf nun rund 263,3 Millionen Euro.

© www.internetworld.de

Google+-Zwang für Gmail abgeschafft

22.09.2014, 12:03

Die Zwangsmitgliedschaft bei Google+ für Google-Konten ist Geschichte. Ab sofort steht es neuen Nutzern frei, dem sozialen Netzwerk des Internet-Konzerns beizutreten.

(Quelle: Google)

Google rudert zurück: Wer dieser Tage einen neuen Google-Account für den Mailservice Gmail erstellt, muss nicht mehr zwangsweise Mitglied bei Google+ werden. Ein simpler Druck auf den “Nein danke”-Button bei der Einrichtung genügt.

In der Vergangenheit hatte der Internet-Konzern noch alles daran gesetzt, neue Nutzer für Google+ zu gewinnen. So wurde zuletzt das Kommentar-System für die Video-Plattform Youtube auf Mitglieder von Google+ beschränkt. Auch wer einen eigenen Youtube-Kanal betreiben oder den Foto-Dienst Picasa nutzen will, ist schon seit einiger Zeit auf Googles soziales Netzwerk angewiesen.

Mit der neun Option lockert Google die Regularien für seine Internet-Dienste weiter auf. Erst Ende Juli verabschiedete sich Google vom Klarnamenzwang für Google+ und Youtube. Im August hat der Konzern dann auch sein Authorship-Programm für beendet erklärt. Die 2011 gestartete Autorenstatisik bot Autoren, die Artikel im Web veröffentlichten, die Möglichkeit, diese mit ihren Userprofilen auf Google+ zu verknüpfen.

© www.internetworld.de

SEA-Kampagnen gekonnt überprüfen

19.09.2014, 14:08

Internem Account-Screening kommt im Rahmen des Qualitätsmanagements einer AdWords-Kampagne eine große Bedeutung zu. Doch welche Fragen müssen sich Marketer stellen?

(Quelle: shutterstock.com/Chukcha)

Qualität ist einer der entscheidenden Faktoren, der in Bezug auf AdWords über den Erfolg oder Misserfolg einer Kampagne entscheidet. Dieses scheint einleuchtend, gilt diese Aussage doch für sehr viele Geschäftsbereiche. Im Rahmen von AdWords-Kampagnen ist der Faktor jedoch noch einmal von besonderer Bedeutung, da sich eine hohe Qualität auch unmittelbar monetär auswirken kann. Vereinfacht gesagt gilt: Google belohnt qualitativ hochwertige Kampagnen über günstigere Klickpreise.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, warum das interne Account-Screening im Rahmen des Qualitätsmanagements wichtig ist. Welche Fragen Marketer für sich beantworten sollten, erklärt Anja Heinric, Head of SEA bei Ad Agents.

Handwerkliche Gestaltung

Die Analyse der handwerklichen Gestaltung beschäftigt sich mit dem Grundgerüst der Kampagne. Dazu gehören alle Elemente wie zum Beispiel Kampagnen, AdGroups, Keywords, Matchtypes, Verlinkungen, Anzeigen und Anzeigenerweiterungen. Überprüfen Sie in diesem Zusammenhang regelmäßig, ob der Aufbau der Kampagne den aktuellen Best Practice Empfehlungen entspricht. Ist die Kampagnenstruktur sinnvoll aufgebaut? Wurde die Kampagnenstruktur so gewählt, dass Budget- und Steuerungsvorgaben wie CPO oder KUR optimal umgesetzt werden können? Sind Keywords, Textanzeigen, AdGroups und Kampagnen inhaltlich sinnvoll aufeinander abgestimmt? Werden die Matchtypes in Abhängigkeit von den Zielen sinnvoll eingesetzt? Sind alle Verlinkungen noch aktuell und führen diese den User entsprechend seiner Suchanfrage jeweils zur bestmöglichen Landingpage? Werden Anzeigenerweiterungen wie etwa Sitelinks eingesetzt?

Wirtschaftliche Steuerung der Kampagne

Um die wirtschaftliche Steuerung einer Kampagne beurteilen zu können, müssen bereits vor dem Kampagnenstart genaue Ziele definiert werden. Steht der Abverkauf im Fokus? Soll AdWords das Branding und den Markenaufbau unterstützen? Welches sind geeignete KPIs um die Zielerreichung zu messen? Sind diese Voraussetzungen gegeben so sollten Sie regelmäßig die Einhaltung der KPIs überprüfen. Bewegen sich die Kennzahlen im Zielkorridor? Wo muss ggf. mithilfe von Budgetshifts oder CPC-Anpassungen gegengesteuert werden? Sind anhand der KPIs Potenziale zu erkennen, die noch nicht ausreichend genutzt werden? Neben der reinen Aussteuerung von Budgets und CPCs sollte aber auch die grundsätzliche Steuerung der Kampagne regelmäßig überprüft werden. Wie werden Conversions und Umsätze einzelnen Keywords oder AdGroups zugerechnet? Ist das gewählte Attributionsmodell passend? Wird beispielsweise eine Steuerung nach gewichteten Conversions eingesetzt um alle vorhandenen Potenziale auszunutzen?

Umsetzung von Innovationen und Google-Features

Zwischenzeitlich vergeht kaum eine Woche ohne dass Google Updates zu bestehenden Features veröffentlicht oder neue Produkte bzw. Produkterweiterungen auf den Markt bringt. Wer diese neuen Features zeitnah einsetzt, profitiert von der erhöhten Aufmerksamkeit des Users – die Klickraten steigen. Dennoch ist nicht jede Neuheit für jeden Account gleichermaßen sinnvoll. Überprüfen Sie daher in regelmäßigen Abständen, ob Google neue relevante Features herausgebracht hat, die zu testen es sich lohnt. Vergessen Sie dabei auch nicht Ihre Kampagne auf den Einsatz von nicht mehr ganz so neue, dafür aber bewährte Features hin zu prüfen. Werden Produkt Listing Ads eingesetzt? Werden Anzeigenerweiterungen wie zum Beispiel die (Enhanced) Sitelinks, Anruf- und Standorterweiterungen, Review-Extensions und App-Erweiterungen schon genutzt?

Diesen Monat stellt Google zudem alle Product-Listing-Ads-Kampagnen auf Shopping-Kampagnen um. Dabei werden jedoch nicht alle Einstellungen übernommen. Shop-Betreiber sollten jetzt handeln.

© www.internetworld.de

Google kauft Start-up Polar

12.09.2014, 14:25

Google investiert in sein soziales Netzwerk Google+. Das Unternehmen legt sich jetzt Polar zu, ein Start-up, das Umfrage-Technologie entwickelt, die dem Netzwerk zu Gute kommen könnte.

(Quelle: Shutterstock.com/Twin Design)

Ist es ein Versuch, an Facebook anzuschließen? Google hat das Developer-Start-up Polar übernommen, das Technologie zum Erstellen von Umfragen via Mobile bereitstellt. Über den Kaufpreis wurde bisher noch nichts bekannt, aber nach Informationen des Wall Street Journals handelt es sich vor allem um eine Talentübernahme, die den Gründer von Polar, Luke Wroblewski, und sein Team zu Google+ bringen wird.

Bei Google sollen die Polar-Entwickler im Google+-Team dafür sorgen, das soziale Netzwerk mobil zu optimieren. Polar selbst dagegen soll bis Ende des laufenden Jahres den Support für sein Programm abstellen. Es dürfte interessant werden, welche Impulse die neuen Teammitglieder dem Social Network geben können. Der Kauf von Polar deutet immerhin darauf hin, dass Google sein soziales Netzwerk noch nicht aufgegeben hat und nach wie vor bereit ist, in die Weiterentwicklung zu investieren.

Nach dem Weggang von Google+-Chef Vic Gundotra im Frühjahr 2014 hatte es bereits so ausgesehen, als ob Google sein Netzwerk aufgegeben habe. Gestern hatte Google bereits die Einführung von kostenlosen Anrufen über seine Google+ Hangouts bekannt gegeben.

© www.internetworld.de