Bradley Horowitz wird neuer Google+ Chef

02.03.2015, 16:24

Umbaumaßnahmen

Weitere Umbaumaßnahmen bei Google+: Bradley Horowitz wird neuer Chef des schwächelnden sozialen Netzwerks, zudem soll das Portal in zwei Service mit Stream und Fotos aufgeteilt werden.

Neue Google#-Chef: Horowitz

Neue Google#-Chef: Horowitz
(Quelle: Google+/Bradley Horowitz)

Erst im Oktober 2014 übernahm David Besbris die Leitung des sozialen Netzwerkes Google+ und löste damit Vic Gundotra ab, der den Konzern nach fast acht Jahren verlassen hatte. Nach wenigen Monaten muss Besbris nun seinen Platz an Googles Vizepräsident Bradley Horowitz abgeben. Wie Horowitz auf seinem Profil bekannt gab, wird er die Leitung über die Google-Produkte Streams und Photos übernehmen, auch Google News und Blogger gehören zu Horowitz’ Abteilung.

Mit der Ankündigung dürfte klar sein, dass sich Google+ künftig in zwei spezielle Dienstleistungen aufspaltet. Die Plattform Google+ soll künftig mehr als ein soziales Netzwerk sein und diverse Angebote des Konzerns bündeln, wie einen Foto-Dienst oder auch das Chat-Tool Hangouts.

Neues gibt es auch von Googles mobiler Websuche: Ab dem 21. April werden mobile Webseiten und installierte Apps als wichtige Ranking-Faktoren herangezogen.

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Google bevorzugt mobile Webseiten

02.03.2015, 12:07

Googles mobile Websuche berücksichtigt zwei neue Faktoren: Ab dem 21. April werden mobile Webseiten und installierte Apps als wichtige Ranking-Faktoren herangezogen.

Google bevorzugt mobile Webseiten

(Quelle: Shutterstock/Welf Aaron)

Unternehmen, die heutzutage keine mobil optimierten Webseiten haben, sollten ihre Strategie alleine schon aus Usability-Gründen schnellstens überdenken. Auch Google macht nun zusätzlichen Druck: Bislang war die mobile Websuche was die Reihenfolge der Suchergebnisse angeht ein Abbild der Desktop-Version. Die Google-Suche für Smartphone und Co soll nun aber autonomer werden und künftig zwei wichtige Faktoren berücksichtigen, berichtet der Googlewatchblog. Ab dem 21. April werden mobile Webseiten als zusätzliches Ranking-Kriterium herangezogen.

Zudem beeinflussen nun auch die auf dem Smartphone oder Tablet installierten Apps die Reihenfolge. Denn die meisten Apps sind mit einer Webseite verknüpft, was als wichtiges Signal für die Interessen des Users genutzt werden kann. Hat ein Nutzer eine Fashion-App etwa installiert, wird er zukünftig bei der Suche nach Mode- und Styling-Tipps öfter die Webseite der installierten App vorfinden als konkurrierende Portale.

Daneben will Google seinen Suchalgorithmus verstärkt auf entscheidende Qualitätskriterien zuschneiden. Seiten mit “wissensbasierter Vertrauenswürdigkeit” sollen künftig zuerst in der Suche auftauchen und rein auf Klicks optimierte Seiten mit “Pseudowissen” oder Gerüchten und obskuren Theorien verdrängen. 119 Millionen Adressen haben schon bestanden, viele populäre Seiten fallen durch, berichtet faz.net.

Schwierig dürfte es in manchen Fällen werden, das eine vom anderen zu unterscheiden. Dazu hatte Google aber bereits im vergangenen Jahr angekündigt, mit “Knowledge Vault” die weltgrößte Datenbank aufzubauen, in der gesicherte Fakten über die Welt gespeichert sind. Innerhalb eines halben Jahres hat Google die KV-Datenbank um über 75 Prozent erweitert, mittlerweile sind zwei Milliarden Webseiten gelistet, die mit einem automatisierten Verfahren auf ihre Vertrauenswürdigkeit geprüft wurden.

Zuletzt gab Google bekannt, ein AdWords-Format anzubieten, das nur auf Smartphones ausgeliefert wird. Per Klick auf den Button wird eine Rufnummer angewählt.

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Google kauft Top-Level-Domain .app

27.02.2015, 15:16

Für 25 Millionen Dollar

Für 25 Millionen US-Dollar hat Google die Top-Level-Domain .app gekauft und nimmt diese in sein Portfolio bestehender Domains auf. Was der Konzern damit vorhat, ist noch unklar.

Google kauft Top-Level-Domain .app

(Quelle: Shutterstock.com/Chukcha)

Seit Juni 2014 versteigert die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) nach und nach Top-Level-Domains (TLDs). Google hat nun die TLD .app für 25 Millionen US-Dollar gekauft.

Zwar ist als Käufer der TLD der Name “Charleston Road Registry Inc.” eingetragen. Dabei handelt es sich aber um Google selbst. Vermutlich wählte der Konzern diesen Namen, da er selbst bereits ein Domain-Registrierungsdienst ist und eine klare Unterscheidung wollte. Der Name Charleston Road wurde wohl gewählt, weil Googles Haupt-Unternehmenssitz Googleplex an eben dieser Straße liegt.

Bislang hat sich der Dienst für eine ganze Reihe von Domains beworben. Laut eigenen Angaben will der Konzern zukünftig die TLDs .soy und .eat über den eigenen Domain-Registrierungsdienst Google Registry anbieten.

In Anbetracht, dass Google auch eine Essens-App Tablescape starten will, hat der Internetkonzern wohl einiges im Bereich Nahrung vor. Was hingegen konkret mit der TLD .app geplant ist, ist nicht bekannt. Sie würde allerdings gut zu Facebooks-Messenger “Whats.app” passen.

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Google testet Werbeanzeigen im Play Store

27.02.2015, 13:02

App-Vermarktung

Google will in den Suchergebnissen auf Google Play künftig gesponserte Werbeanzeigen zulassen. App-Entwickler können damit ihre Anwendungen prominenter im Play Store platzieren.

Google testet Werbeanzeigen im Play Store

(Quelle: Google.com)

Google besinnt sich aufs Kerngeschäft: Bei der Web-Suche sind gesponserte Suchergebnisse ein alter Hut, nun sollen die Werbeanzeigen auch in der mobilen Suche auf Google Play starten. Damit erhalten Entwickler die Möglichkeit, ihre Apps besser im Play Store zu vermarkten. Das neue Vermarktungskonzept wird laut Google in den kommenden Wochen getestet.

In der Testphase sollen die gesponserten Ergebnisse zunächst nur einer limitierten Gruppe von Nutzern ausgespielt werden, um weitere Erfahrungen zu sammeln. In einem Screenshot zeigt das Unternehmen aus Mountain View bereits, wie die Werbeanzeigen in der Praxis aussehen – ein gelbes “Ad-Schild” markiert die Suchergebnisse eindeutig als Werbung.

Wie viele solcher gesponserten Suchergebnisse pro Suchanfrage ausgespielt werden sollen, ist noch unklar. Google möchte zunächst auf das Nutzer-Feedback warten, bis eine endgültige Entscheidung getroffen wird.

Indessen erfreut sich Googles App-Markt hierzulande steigender Beliebtheit. 2014 hat Google Play zum ersten Mal den Apple App Store beim Umsatz im Bereich Apps überholt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Umsatzplus von 150 Prozent.

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Google startet Android for Work

27.02.2015, 7:56

Enterprise-Plattform

Mit Android for Work will Google nun in das Business-Segment vordringen. Die neue Smartphone-Plattform soll mit Sicherheit und Flexibilität punkten und ist ab Android 4.0 verfügbar.

Google startet Android for Work

(Quelle: Google.com)

Google goes Business: Nachdem Android bereits den weltweiten Smartphone-Markt im Consumer-Bereich dominiert, soll nun auch die Geschäftswelt folgen. Mit Android for Work präsentiert der Konzern aus Mountain View eine Enterprise-Plattform für den Einsatz in Unternehmen – erstmals angekündigt hatte Google die Business-Lösung bereits auf der Entwicklerkonferenz Google I/O im vergangenen Jahr. Die Plattform verspricht einen sicheren und flexiblen Einsatz von Android-Geräten bei der Arbeit.

Hierfür sollen ab Android 5.0 sogenannte Arbeitsprofile sorgen, die geschäftliche Anwendungen und Dokumente von persönlichen Apps und Daten trennen. Durch die Isolierung beider Bereiche sind private Daten vor den Blicken des Systemadministrators sicher, während wichtige Unternehmens-Dokumente ebenso vor unberechtigtem Zugriff geschützt sind. Dies erlaubt etwa den unkomplizierten Einsatz von Privatgeräten im Unternehmen (Bring your own device).

Für Geräte unter Android 4 bis 4.4, die noch nicht über eine Profilauswahl verfügen, ist die App Android for Work vorgesehen. Sie übernimmt die Trennung von Privatem und Geschäftlichem auf dem Smartphone oder Tablet und stellt zudem eine umfassende Arbeitsumgebung mit E-Mail-, Kalender-, Kontakte- und Browser-Apps zur Verfügung. Alle Apps sollen sich von der Unternehmens-IT steuern und einrichten lassen.
Der neue Play Store Google Play for Work will sichere Software für Unternehmen bereithalten und gleichzeitig eine komfortable Distributions-Plattform für Unternehmenslösungen darstellen. Firmen können hier ihre eigenen Apps hosten und verwalten, ohne diese im herkömmlichen Play Store preiszugeben.

Darüber hinaus verfügt Android for Work über verschiedene Business-Apps für Mailing, Kontakte und den Kalender mit Exchange- und Notes-Support. Bereits Anfang Februar deutete ein Play-Store-Update auf Enterprise-Apps für Google Play hin.

Um eine umfassende Expertise zu gewährleisten, arbeitet Google bei der Entwicklung mit etablierten Enterprise-Größen wie SAP, Salesforce oder Cisco sowie mit einigen Hardware-Herstellern wie HP, Dell oder Samsung zusammen. Zu den Kooperationspartnern zählt außerdem der einstige Marktführer Blackberry.

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Google AdWords bietet “Nur-Anruf-Kampagnen”

25.02.2015, 8:18

Neues Anzeigenformat

Ideal für Mobile Marketing: Google bietet jetzt ein AdWords-Format an, das nur auf Smartphones ausgeliefert wird. Per Klick auf den Button wird eine Rufnummer angewählt.

Google AdWords bietet

(Quelle: shutterstock/Dean_Drobot)

Man steht vor seiner Haustür – und der Schlüssel ist weg. Jetzt möchte man nicht lang rumsurfen, sondern einen Schlüsseldienst anrufen. Für Situationen wie diese bietet Google jetzt auch in Deutschland ein neues AdWords-Format an: Nur-Anrufen. Die Anzeige enthält keinen Link zu einer Landing Page, sondern eine Telefonnummer. Bei Klick auf einen Button wird diese Nummer an die Telefonfunktion des Gerätes übergeben und kann sofort angerufen werden.


AdWords Nur Anruf

(Quelle: Google)

Das Format eignet sich ideal für Mobile Marketing Kampagnen, bei denen der Kunde telefonisch reagieren sollte: Pizzadienste, Taxiservices, Pannenhilfe oder Partyveranstalter. Bei Anwahl der Option “Nur-Anrufe” werden die Anzeigen nur auf Geräte ausgeliefert, die über eine Telefonfunktion verfügen, also hauptsächlich Smartphones, aber auch einige Tablet-Modelle. Die Anzeige muss neben der Telefonnummer, auch die URL der Website des Auftraggebers enthalten, es ist jedoch keine Weiterleitung auf eine gesonderte Landing Page vorgesehen.

Google bietet auch die Erfassung der Anrufe als Anruf-Conversions an, dazu muss man die Anrufe allerdings über eine Google-Rufumleitung laufen lassen.

Bis Ende Juni haben Werbungtreibende Zeit, ihr Tracking-Management im AdWords-Konto neu zu organisieren. Sechs Tipps für die Umstellung auf das neue Feature “Upgraded URLs”.

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Google Wallet kooperiert mit Softcard

24.02.2015, 14:25

Bezahlen per Smartphone

Google arbeitet bei seiner Mobile-Payment-Lösung Wallet nun mit großen US-Netzbetreibern und Softcard zusammen. Der Internet-Konzern möchte den Dienst damit attraktiver gestalten.

Google Wallet kooperiert mit Softcard

(Quelle: Google)

Payment mit dem Smartphone: Mit dem iPhone 6 und Apple Pay hat Apple den Einstieg ins Mobile Payment gewagt und für mächtig Wirbel auf dem Markt gesorgt. Nun möchte Google zumindest in den USA nachziehen und macht daher seinen Payment-Dienst Wallet fit für den Wettbewerb. Hierzu arbeitet der Internetkonzern mit den großen US-Netzbetreibern AT&T Mobility, T-Mobile USA und Verizon Wireless sowie mit deren Payment-Lösung Softcard zusammen.

Künftig sollen alle Android-Smartphones ab Version 4.4 alias KitKat standardmäßig mit der Google-Wallet-App ausgeliefert werden. Darüber hinaus habe Google einige Technologien von Softcard übernommen, um den eigenen Dienst zu verbessern.

Die Google-Wallet-App zum bargeldlosen Bezahlen via Smartphone startete bereits im Jahr 2011 in den USA. Als digitale Bezahllösung vereint die App verschiedene Bank-, Kredit- und Bonuskarten in sich und kommuniziert per NFC mit den Bezahl-Terminals im Shop. 2013 wurde der Dienst um eine Gmail-Integration erweitert – Nutzer können dadurch auch Geld-Beträge als Mail-Anhang versenden.

Auch Samsung will auf dem Mobile-Payment-Markt mitmischen und hat dazu LoopPay übernommen. Das Zahlungssystem funktioniert drahtlos und gilt als Alternative zu Apple Pay und anderen NFC-Systemen.
Wer im Ausland Geld verdienen möchte, muss seinen Shop den örtlich bevorzugten Zahlungsmitteln anpassen. Ein Blick auf die Vorlieben in Brasilien, Russland und China.

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Tablescape: Googles App für Feinschmecker

23.02.2015, 11:24

Foodography

Google plant eine neue App, mit der es Usern möglich ist, Bilder von Essen zu teilen. Mit Tablescape will der Konzern vom aktuellen Trend “Foodography” profitieren.

Tablescape: Googles App für Feinschmecker

(Quelle: Fotolia.de/frolov_am)

Egal ob Instagram oder Facebook: Das Fotografieren von Mahlzeiten, um sie dann via Social Media zu teilen, liegt im Moment unter dem Begriff “Foodography” voll im Trend. Auch Google will auf den Zug aufspringen und plant mit Tablescape dazu eine eigene App.

Das Projekt wird demnach gerade bei Google intern getestet und orientiert sich an verschiedenen Essenskanälen aus dem hauseigenen sozialen Netzwerk Google Plus.

Über die App können Feinschmecker und Food-Freunde nicht nur selbst Bilder posten, sondern auch Gerichte und Restaurants entdecken und teilen.

Es gibt verschiedenen Kategorien wie vegetarisch, glutenfrei oder vegan. Ein weiteres Feature sind Gerichte des Tages und wöchentlich wird ein Wettbewerb unter einem bestimmten Motto veranstaltet.

Wann Tablescape öffentlich wird, ist noch nicht bekannt.
Das Posten von Essensbildern ist vor allem auf Instagram beliebt. Das Portal ist der neue Star unter den Social-Media-Plattformen – kein anderer Kanal hat so hohe Zuwächse. Für Marken bedeutet dies: höchste Zeit, dort präsent zu sein.

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Sony SmartEyeglass: Datenbrille für 800 Euro

19.02.2015, 8:19

Entwicklerversion

Noch vor Microsoft bringt Sony eine Entwicklerversion seiner Datenbrille heraus. Das vergleichsweise große Gerät ist mit 800 Euro deutlich günstiger als die erste Augmented-Reality-Brille von Google.

Sony SmartEyeglass: Datenbrille für 800 Euro

Sony hat die Verfügbarkeit einer ersten Entwicklerversion seiner auf der IFA gezeigten Datenbrille verkündet. Das Gerät namens SmartEyeglass SED-E1 ist für 670 Euro plus Mehrwertsteuer auf dieser Sony-Website erhältlich und damit nur rund halb so teuer wie die erste Version der Augmented-Reality-Brille von Google.

Die SmartEyeglass ist vergleichsweise groß und sieht deutlich mehr wie eine herkömmliche Brille aus als das Google-Pendant. In einem ersten Video von Sony wird allerdings deutlich, dass die Funktionen eher unspektakulär umgesetzt sind. So werden Informationen wie etwa eingehende Textnachrichten, Kalender-Erinnerungen oder Anweisungen der Routenplaner-App nur monochrom in grün auf die beiden Gläser projiziert. Diese haben eine Transparenz von rund 85 Prozent und lösen mit 419 × 138 Pixeln auf.

Die Steuerung der Brille geschieht über ein mitgeliefertes Tool, das per Kabel an die Brille angeschlossen ist. Der Nutzer kann damit über eine Touch-Oberfläche Gesten eingeben. Hier befindet sich auch der Akku, der allerdings mit einer Betriebszeit von nur rund 2,5 Stunden äußerst schwach ausfällt. Setzt man die 3-Megapixel-Kamera der Brille ein sollen es sogar nur knapp über 80 Minuten sein.

Die Verbindung zum Internet nimmt die Sony-Brille über ein per Bluetooth oder WLAN gekoppeltes Smartphone auf, unverständlicher Weise wird hier nur Bluetooth 3.0 unterstützt und nicht das ab Version 4.0 mögliche Bluetooth Low Energy. Für Entwickler stehen bereits erste Apps im Play Store von Google bereit.

Wann mit einer Endkunden-Version der Brille zu rechnen sein wird, ist noch unbekannt. Diese dürfte dann aber komplett anders aussehen und aller Voraussicht nach auch ohne die kabelgebundene Bedieneinheit auskommen.

Im Rahmen eines DHL-Pilotprojektes ermöglichten Datenbrillen und Augmented-Reality-Software eine 25-prozentige Effizienzsteigerung beim Zusammenstellen von Einzelpositionen zu Gesamtaufträgen.

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Google stellt Helpouts ein

16.02.2015, 7:21

Video-Chat

Neues von Google: Der Konzern stellt die Plattform Helpouts ein, und die Gründer Larry Page und Sergey Brin wollen acht Millionen Google-Aktien im Wert von 4,4 Milliarden US-Dollar verkaufen.

Google stellt Helpouts ein

(Quelle: shutterstock/l_i_g_h_t_p_o_e_t_)

Nach nur gut 17 Monaten ist Schluss: Google stellt seinen Experten-Videochat Helpouts ein. Wie das Portal auf seiner Webseite bekannt gibt, soll die Plattform am 20. April 2015 endgültig geschlossen werden.

Helpouts war als Live-Support-Plattform konzipiert, konnte sich jedoch – auch aufgrund mangelnder Promotion seitens Google – nie auf dem Markt behaupten.

Helpouts basiert auf der Hangouts-Technologie. Nutzer kommunizieren mittels Videochats. User können sich dabei entweder als Experte oder als Hilfesuchender ausgeben und dann dort Live-Seminare führen oder daran teilnehmen.

Die Experten sollten mithilfe ihrer Video-Seminare auch Geld verdienen können. Als Grund für die Einstellung nennt Google die Nutzerzahl, die die Erwartungen nicht erfüllen konnte.

Neues gibt es auch von den Google-Gründern selbst: Larry Page und Sergey Brin wollen insgesamt acht Millionen Google-Aktien im Wert von 4,4 Milliarden US-Dollar verkaufen, berichtet Faz.net.

Mit den Verkäufen reduzieren Brin und Page zwar ihre Anteile, behalten aber die Stimmrechtsmehrheit am Unternehmen, da es sich um Papiere ohne Stimmrecht handelt. Die Verkäufe sollen über einen längeren Zeitraum abgewickelt werden.

Zuletzt erneuerte Google seine Kooperation mit Twitter, die fast vier Jahre lang brach lag: Ab dem ersten Halbjahr 2015 tauchen Tweets wieder in Echtzeit in den Suchergebnissen auf.

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