Modevorhersagen auf Basis von Google-Daten

27.04.2015, 12:11

Fashion Trends

Google wird Mode-Scout. Das Unternehmen will in Zukunft regelmäßig Modetrends veröffentlichen, denn aus den Suchanfragen in seiner Suchmaschine lässt sich das Modeinteresse der Internetuser ablesen.

Modevorhersagen auf Basis von Google-Daten

(Quelle: shutterstock.com/conrado)

Die Suchanfragen als Trendprognose – das klingt logisch und wird nun etwas, das Google für den Bereich Fashion zweimal jährlich zur Verfügung stellen will. Auf der Basis aller Suchanfragen im Bereich Mode stellt das Unternehmen Fashion Trends zusammen.

Dazu kategorisiert Google zunächst die Suchanfragen aus dem Bereich Mode. Dabei kann das Unternehmen bereits sortieren, welche Trends im Kommen sind, und welche sich bereits im Abklang befinden. Geografische Daten und das weitere Suchverhalten der Nutzer – zum Beispiel Wörter und Ausdrücke, die im Zusammenhang mit einer Modesuche auftreten – erlauben Google Rückschlüsse auf die heißesten Trends.

Die Trend Reports könnten zwar ein Indikator für das allgemeine Kundeninteresse werden, eine Schwäche dürfte jedoch sein, dass in den einbezogenen Suchdaten nicht berücksichtigt wird, ob einer Suchanfrage auch ein Kauf folgte, oder ob es sich beispielsweise um Definitionsanfragen handelte. Den ersten Fashion Trend Report für die USA stellt Google jetzt seinen Kunden kostenlos zur Verfügung.

Wenn es um Shopping geht, suchen immer mehr Nutzer mobil. Eine Studie ergab kürzlich, dass neun von zehn Google-Usern regelmäßig mit ihrem Smartphone nach lokalen Angeboten suchen.

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Google steigert Umsatz und Gewinn

24.04.2015, 12:15

Quartalszahlen Q1/2015

Auch im ersten Quartal 2015 kann Google seinen Umsatz und Gewinn weiter steigern. Umsatzbringer sind vor allem bezahlte Klicks. Aber nicht alles läuft rund.

Google steigert Umsatz und Gewinn

(Quelle: Shutterstock.com/turtix)

Der Internet-Konzern Google steigerte im ersten Quartal 2015 seine Umsätze von 15,42 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal auf 17,26 Milliarden. Seinen Gewinn konnte das Unternehmen im Jahresvergleich von 3,45 auf 3,59 Milliarden US-Dollar erhöhen.

Den größten Anteil an am Umsatz hat das Werbegeschäft, die dem Konzern 15,5 Milliarden US-Dollar einbrachte – ein Plus von elf Prozent. Die bezahlten Klicks legten um 13 Prozent zu – im Vergleich zum Vorquartal fielen sie allerdings um ein Prozent. Gesunken sind in den vergangenen drei Monaten auch die durchschnittlichen Kosten pro Klick (CPC) – und zwar um 13 Prozent. Google kann bislang für Werbung auf Smartphones und Tablets nicht so viel verlangen wie für Anzeigen im stationären Web.

Ein Minus gab es auch beim durchschnittlichen Preis pro Anzeige, dieser ging um sieben Prozent zurück. Insgesamt blieben die Quartalszahlen hinter den Erwartungen der Analysten.

Auch im vierten Quartal 2014 stieg Googles Umsatz weniger als erwartet – und doch auf ein Rekordniveau. Das Internetunternehmen setzte insgesamt 18,1 Milliarden US-Dollar um und verbesserte sich damit im Jahresvergleich um 15 Prozent.

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Google bietet Mobilfunkverträge in den USA an

23.04.2015, 14:12

Project Fi

Mit “Project Fi” will Google den Mobilfunktmarkt revolutionieren. Das neue Angebot ist vorerst nur in den USA verfügbar, zur Nutzung wird eine Einladung und Googles Nexus 6 benötigt.

Google bietet Mobilfunkverträge in den USA an

(Quelle: Shutterstock/Bloomua)

Es wurde lang ersehnt: Google präsentierte nun offiziell sein “Project Fi”, mit dem der Konzern ab sofort Kunden aus den USA Mobilfunkverträge anbietet, berichtet googlewatchblog.de. Der Suchmaschinen-Riese baut mit diesem Projekt kein eigenes Netz aus, die Geräte der Mobilfunkkunden wählen sich automatisch in das gerade beste verfügbare Netz der Google Partner T-Mobile und Sprint ein.

Pro Monat soll der Service mindestens 20 US-Dollar kosten. Hierfür erhalten die Kunden unbegrenzte Telefonie und SMS innerhalb der USA, SMS ins Ausland, geringe Gebühren für Gespräche ins Ausland, Wi-Fi Tethering sowie Roaming in mehr als 120 Ländern. Datenbuchungen sind bis zu zehn GB im Monat möglich. Jedes Gigabyte kostet dann zehn US-Dollar.

Um den Service nutzen zu können, müssen sich User aus den USA über fi.google.com registrieren. Erst wenn sie daraufhin eine Einladung von Google erhalten, können sie einen Mobilfunkvertrag mit Google abschließen. Des Weiteren wird die Nutzung des “Fi-Dienstes” nur auf dem Nexus 6 von Google möglich sein. Wann das “Project Fi” auch außerhalb der USA verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.

Google-Nutzer können ihren eigenen Suchverlauf nun auch herunterladen. Außerdem lässt sich das Protokollieren der Suchanfragen für das eigene Konto auch ganz deaktivieren.

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Google-Suchverlauf herunterladen und deaktivieren

23.04.2015, 7:39

Peinlich oder informativ?

Google-Nutzer können ihren eigenen Suchverlauf nun auch herunterladen. Außerdem lässt sich das Protokollieren der Suchanfragen für das eigene Konto auch ganz deaktivieren.

Google-Suchverlauf herunterladen und deaktivieren

(Quelle: Internetworld)

Google-Nutzer können nun erstmals ihren Suchverlauf nicht nur einsehen, sondern auch herunterladen. Ob die angezeigten Ergebnisse peinlich oder eher informativ sind, wird jeder selbst sehen. Vermutlich ist es eine Mischung aus beidem.

Um die eigenen Suchanfragen herunterzuladen, öffnen Nutzer zunächst die Webseite Web- & App-Aktivitäten. Google zeigt nun alle Anfragen von PCs und Smartphones chronologisch an. Mit einem Klick auf das Zahnrad-Symbol oben rechts in der Ecke erreichen Nutzer den Eintrag “Herunterladen”. In einem Hinweisfenster schreibt Google, dass eine Benachrichtigung per E-Mail versendet wird, wenn das Archiv auf Google Drive gespeichert wurde.

Im Test dauerte der Vorgang nur eine Minute. Danach ist das sogenannte Google-Webprotokoll im Google-Drive Ordner “Datenexport” abgelegt und lässt sich von da auf den eigenen Rechner kopieren. Die Dateien liegen dabei im JSON-Dateiformat geordnet nach Quartalen vor.

Unter dem Zahnrad-Symbol lassen sich zudem auch die gesicherten “Einträge entfernen”. Dabei haben Nutzer die Wahl, entweder den kompletten Suchverlauf zu löschen oder nur die Anfragen der vergangenen Stunde, des Tages, der Woche oder des Monats zu tilgen.
Wer die Aufzeichnung der Suchanfragen generell deaktivieren will, findet diese Option in den “Einstellungen”. Allerdings sichert Google weiterhin gewisse Aktivitäten, “um Spam und Missbrauch zu verhindern und um seine Dienste zu verbessern”.

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Google fociert HTTPS-verschlüsselte Ads

21.04.2015, 11:18

Umstellung bis 30. Juni

Schon seit 2014 werden Websites mit HTTPS-Zugang von Google bevorzugt. Jetzt will die Suchmaschine die Werbebranche auch dazu anhalten, ihre Anzeigen verschlüsselt auszuliefern.

Google fociert HTTPS-verschlüsselte Ads

(Quelle: Fotolia/Dreaming Andy)

Bis zum 30. Juni 2015 soll ein Großteil der von Google ausgespielten Werbemittel verschlüsselt sein. Das kündigte der Suchmaschinenbetreiber aus Mountain View in einem Blogbeitrag an. Diese Initiative betrifft Publisher, die Teil des Google Display Networks, AdMob und DoubleClick sind. Google will in Zukunftmöglichst viele Inhalte über das verschlüsselte HTTPS-Protokoll ausliefern, neben Display Ads auch Videos und mobile Werbeanzeigen. Bis Ende Juni soll es auch möglich sein, HTTPS-verschlüsselte Displayanzeigen über die Google-Plattform AdWords auszuspielen.

Google sieht sich mit dieser Initiative in einer Front mit anderen wichtigen Playern. So habe kürzlich das Interactive Advertising Bureau (IAB) seine Mitglieder dazu aufgerufen, ihre Online-Werbemittel auf HTTPS umzustellen. Auch bei Mozilla ist das alte, unverschlüsselte HTTP-Protokoll auf der Abschussliste. Das Sicherheitsteam des Firefox-Entwicklers hat vorgeschlagen, HTTPS als zukünftigen Standard für die Nutzung von neuen Web-Technologien zu etablieren.

Laut IAB trägt eine durchgängige Verschlüsselung des Übertragungsprotokolls zum Schutz vor Phishing und der Verbreitung von Malware bei. Auch Google setzt bereits seit Jahren zunehmend auf Verschlüsselung. So ist bereits seit 2010 HTTPS beim Zugriff auf den hauseigenen Mail-Service Gmail Standard – vor einem Jahr wurde der unverschlüsselte Zugang auf die Gmail-Mailboxen abgeschaltet.

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WhatsApp bekommt Google Drive Backup-Funktion

20.04.2015, 10:36

Android-App

Der WhatsApp-Messenger unter Android erhält eine zusätzliche Backup-Funktion über Google Drive. Dabei sichert die App den Chat-Verlauf im angebundenen Cloud-Speicher.

WhatsApp bekommt Google Drive Backup-Funktion

(Quelle: WhatsApp / Google)

WhatsApp-Chats in der Cloud sichern: Bislang war eine Sicherung des Chat-Verlaufs im WhatsApp-Messenger ausschließlich lokal im Speicher des Smartphones möglich. Jetzt bekommt die App eine Backup-Funktion für den Netzspeicher Google Drive.

Die neue Sicherungs-Option ist in der WhatsApp-Version 2.12.45 enthalten, die aktuell über den Google Play Store verteilt wird – über die offizielle WhatsApp-Webseite ist die Version noch nicht erhältlich. In den Einstellungen der App finden Nutzer im Untermenü Chat-Einstellungen die neue Backup-Funktion.

Standardmäßig sichert WhatsApp den Nachrichtenverlauf lokal. Um das Cloud-Backup zu aktivieren, melden sich Nutzer im Untermenü “Google Drive Einstellungen” mit ihrem Google Account an. Im nachfolgenden Anmeldefenster muss WhatsApp nun noch Zugriff auf den Cloud-Speicher gewährt werden. Anschließend ist die Cloud-Sicherung bereits eingerichtet. Zusätzlich bietet das Google-Drive-Backup die Option, terminierte Sicherungen anzulegen – zur Auswahl stehen hier tägliche, wöchentliche oder monatliche Sicherungen. Darüber hinaus lässt sich der Sicherungsvorgang auf WLAN-Verbindungen beschränken, um das mobile Daten-Volumen zu schonen – speziell die erste Sicherung in der Cloud fällt recht groß aus, die folgenden Backups sind dann inkrementell.

Die neue Backup-Funktion macht vor allem beim Gerätewechsel Sinn, da dadurch das manuelle Kopieren des WhatsApp-Ordners entfällt. Gleichzeitig lässt sich dadurch etwaigen Hardware-Defekten vorbeugen.
Unterdessen feiert WhatsApp einen neuen Nutzerrekord – 800 Millionen User vertrauen der App aus dem Hause Facebook.

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Die Folgen von “Mobilegeddon” auf Webseiten

20.04.2015, 9:58

Google-Update

Google will mobil-optimierte Seiten im Ranking stärker berücksichtigen. Was hinter dem Update steckt und welchen Einfluss “Mobilegeddon” hat, erklärt Marcus Obermeier von netzeffekt.

Marcus Obermeier, Senior SEO Consultant bei netzeffekt

Marcus Obermeier, Senior SEO Consultant bei netzeffekt
(Quelle: netzeffekt)

Am 21. April 2015 ist es soweit: Google rollt sein neues großes Update aus und will “Mobile-Friendly Sites” künftig im Ranking stärker berücksichtigen. Die Umstellungen – von der SEO-Szene ehrfürchtig “Mobilegeddon” genannt – sollen mehr Einfluss auf Webseiten haben als Penguin und Panda. Welche Änderungen tatsächlich zu erwarten sind und was mit Webseiten passiert, die den neuen Ansprüchen nicht mehr genügen, erklärt Marcus Obermeier, Senior SEO Consultant bei der Performance-Marketing-Agentur netzeffekt, Teil der Jung von Matt Gruppe.

Was genau soll am 21. April passieren, welche Neuerungen sind zu erwarten?

Marcus Obermeier: Google hat für den 21. April angekündigt, “Mobile-Friendliness” stärker als bisher als Ranking-Faktor bei der Suche mit mobilen Endgeräten zu berücksichtigen. Es werden Suchen in allen Sprachen weltweit betroffen sein und die Umstellungen werden mehr Webseiten betreffen, als die Panda und Penguin Updates. Google spricht von erheblichen Auswirkungen auf die Suchergebnisse. Das Ergebnis des Updates werden mehr mobil-freundliche Webseiten in den Suchergebnissen sein. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass hier nur die Suchergebnisse für die Suche mit Smartphones betroffen sind und nicht die Suche mit Desktop-Computern, Notebooks und Tablets.

Woher wissen Unternehmen und Werbungtreibende, ob ihre Seite laut Google für mobile Webseiten optimiert ist?

Obermeier: Google bietet zwei Möglichkeiten um zu prüfen, ob eine Webseite für Mobilgeräte optimiert ist. Zum einen bietet Google einen Mobile-Friendly-Test an, bei dem man einzelne URLs auf mobile Nutzerfreundlichkeit hin überprüfen kann. Zum anderen hat man mit den Google Webmaster Tools im Report “Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten” einen guten Überblick, welche der eigenen URLs Probleme im mobilen Bereich haben.

Hat eine Seite, die nicht auf Smartphone und Co optimiert ist, negativen Einfluss auf Desktop-Rankings?

Obermeier: Google hat sich hier inzwischen sehr deutlich geäußert. Das kommende Update wird ausschließlich die Suche mit mobilen Endgeräten betreffen, wobei unter “mobilen Endgeräten” nur Smartphones gemeint sind. Notebooks und Tablets sind ebenso wie Desktop-Computer nicht betroffen.

Ranking- und Traffic-Verluste

Was passiert mit Webseiten, die den neuen Ansprüchen nicht mehr genügen? Mit welchen Ranking-Verlusten ist zu rechnen?

Obermeier: Nach Aussage von Google ist ab dem 21. April mit mehr mobilfreundlichen Ergebnissen bei der Suche mit mobilen Endgeräten zu rechnen. Über das Ausmaß des Updates gibt es in der SEO-Szene durchaus sehr unterschiedliche Meinungen. Ich gehe davon aus, dass Webseiten, die am 21. April nicht mobilfreundlich sind mit einem deutlichen Traffic-Rückgang über Smartphones rechnen müssen. Wie gravierend sich dies aber tatsächlich auf das Geschäft einer Webseite auswirkt, sei dahingestellt. Wir dürfen nicht vergessen, dass etwa 40 Prozent der Smartphone-Nutzer bei fehlender “Mobilfreundlichkeit” eines Suchergebnisses ein anderes Ergebnis wählen. Seit Ende 2014 hält zudem die fehlende Kennzeichnung “Für Mobilgeräte” bei der Suche mit einem mobilen Endgerät viele User davon ab, auf ein Suchergebnis zu klicken. Wir dürfen uns hier nicht selbst belügen. Die mobile Optimierung war auch schon vor dem 21. April 2015 wichtig für die Nutzer von Smartphones.

Sie sagen es selbst: Mobile respektive die mobile Optimierung von Seiten ist schon seit ein paar Jahren ein Thema. Warum rollt Google das Update “erst” jetzt aus?

Obermeier: Die stärkere Berücksichtigung von “Mobile-Friendliness” als Ranking-Faktor ist die logische Fortführung der “Mobile-First”-Strategie von Google. Die Tatsache, dass Google das Update erst am 21. April ausrollt, liegt in meinen Augen an mehreren Faktoren. Ein Grund ist, dass der Anteil der Suche mit Mobilgeräten noch vor wenigen Jahren deutlich geringer ausfiel als heute. Wie bereits erwähnt, wird das Update die Suche mit Notebooks und Tablets nicht betreffen. Der Anteil der Suche mit Smartphones hatte vor zwei bis drei Jahren noch nicht die Bedeutung, der ihm heute zukommt. Ein anderer Grund ist sicherlich auch darin zu sehen, dass Unternehmen – und dabei speziell Großunternehmen – einfach Zeit brauchen, um komplexe Projekte wie die Mobilfreundlichkeit umzusetzen. Das frühere Ausrollen des Updates hätte vermutlich den überwiegenden Teil der mittleren und großen Portale einfach komplett überfordert. Ein Test von Searchmetrics von Anfang April zeigt, dass auch heute noch etwa 20 Prozent der Top 100 Domains nicht für Mobilgeräte optimiert sind.

Laut Google soll “Mobilegeddon” ein großes Update sein, das mehr Einfluss haben wird als Penguin und Panda. Stimmen Sie dem zu? Wie groß werden die Auswirkungen tatsächlich sein?

Obermeier: Ich gehe davon aus, dass das anstehende Update ein sehr wichtiges Update sein wird. Allerdings habe ich deutliche Zweifel, ob wirklich alle Webseiten, die am 21. April nicht mobilfreundlich sind, die Auswirkungen des Updates tatsächlich spüren, respektive ob die Traffic-Rückgänge den richtigen Ursachen zugeordnet werden. Nur ein kleiner Teil der deutschen Webseitenbetreiber setzt tatsächlich vernünftige Tracking- und Analyse-Werkzeuge ein. Wer nicht weiß, woher sein Traffic eigentlich kommt, wird sich daher auch bei der exakten Analyse von Traffic-Einbußen schwer tun. Die Zukunft gehört eindeutig der von Google propagierten “Mobile-First“-Strategie. Wer in Zukunft erfolgreich sein möchte tut gut daran, von Anfang an eine vernünftige mobile Strategie zu entwickeln und sie nicht erst kurz vor der Fertigstellung so zu “verbiegen”, dass sie auch mobil funktioniert.

Für netzeffekt sind insgesamt folgende Kriterien für eine mobilfreundliche Webseite entscheidend:

  • Auf unübliche Software für Mobilgeräte wie Flash verzichten.
  • Der Text kann ohne Zoomen gelesen werden.
  • Die Größe des Inhaltes wird an den jeweiligen Bildschirm angepasst, sodass Nutzer nicht horizontal scrollen oder oomen müssen.
  • Der Abstand zwischen Links ist groß genug, damit Nutzer problemlos auf den gewünschten Link tippen können.

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Google zeigt App-Downloads in der mobilen Suche an

20.04.2015, 7:40

App-Indexing

Apps werden immer wichtiger als Lieferant von Inhalten. Google zeigt nun in der mobilen Suche auch Links zum Download der Anwendungen an.

Google zeigt App-Downloads in der mobilen Suche an

(Quelle: Google.com)

Inhalte finden sich heutzutage nicht nur im konventionellen Web, sondern immer mehr auch in Anwendungen. Dort waren sie jedoch für eine Suche bislang nur dann auffindbar, wenn die Nutzer die entsprechenden Apps heruntergeladen haben. Mit dem App-Index hatte Google hier bereits vor zwei Jahren eine Suchmöglichkeit für App-Inhalte geschaffen. Nun geht das Unternehmen aber einen Schritt weiter.

Die mobilen Suchergebnisse in der Android-App von Google zeigen jetzt nicht nur relevante Apps als Ergebnis an, sondern enthalten auch einen direkten Link zum Installieren der entsprechenden Anwendung aus dem Play Store heraus. Darüber können sich vor allem Entwickler freuen, deren größte Herausforderung das Problem sein dürfte, mit ihren Apps überhaupt gefunden zu werden.

In einem Beitrag im Google Webmaster Central-Blog nennt das Unternehmen die Zahl von 30 Milliarden Links innerhalb der App-Anzeige. Derzeit ist diese auf Android-Anwendungen beschränkt.

Für die Verlinkung zum Downloaden von Apps kann man bei Google allerdings auch Geld ausgeben: Seit vergangenem Jahr bietet das Unternehmen die App Install Ads an. Sie werden seit April 2015 nicht nur über AdMob eingeblendet, sondern auch über das Google Display Network.

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Google will Akku-Technologie pushen

14.04.2015, 8:47

Kraftspender

Google braucht für seine ambitionierten Projekte bessere Akkus mit größerer Ausdauer und mehr Flexibilität. Eine eigenes Forschungsteam soll nun neue Technologien erforschen.

Google will Akku-Technologie pushen

(Quelle: fotolia/vege)

Die Achillesferse vieler Smart Wearables sind immer noch die kurzen Akku-Laufzeiten. Dieses Problem hat auch Google erkannt – und bereits vor über einem Jahr ein kleines Team zusammengestellt, das sich gezielt der Erforschung neuer Akku-Technologien widmen soll, wie erst jetzt bekannt wurde.

Wie das Wall Street Journal berichtet, wird das 4-Mann-Team von Dr. Ramesh Bhardwaj geleitet. Der ehemalige Apple-Mitarbeiter gilt als Experte auf diesem Gebiet und begann bereits Ende 2012, Drittanbieter-Akkus, die speziell für Google-Hardware entwickelt wurden, auf ihre Leistungsfähigkeit zu testen.

Rund ein Jahr später wurde dann die Mini-Task-Force gegründet, die nun auch die Entwicklung eigener Akku-Technologien vorantreiben soll. Sie gehört zum Google-Forschungslabor “X”, das unter anderem auch die Datenbrille Google Glass entwickelt.

Dem Wall Street Journal zufolge zeigt Google besonders großes Interesse an sogenannten Solid-State-Akkus – dabei handelt es sich um Kraftspender mit festem Elektrolytmaterial, die dünner und sicherer sein sollen als Lithium-Ionen-Modelle. Durch ihre hohe Flexibilität können diese sogar theoretisch im menschlichen Körper implantiert werden.

Neue Akku-Technologien sind für Google nicht nur wegen der eigenen Smart-Wearables-Produkte interessant. Wie das Wall Street Journal schrieb, arbeitet der Internetkonzern aktuell an 20 Projekten, bei denen Akku-Technik eine zentrale Rolle spielt – dazu zählen beispielsweise Googles selbst fahrende Autos.

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Verbreitung von Android Lollipop bleibt gering

13.04.2015, 9:24

Google-Betriebssystem

Eine aktuelle Google-Statistik zeigt: Die aktuelle Android-Version Lollipop hat immer noch einen vergleichsweise geringen Verbreitungsgrad.


Die aktuelle Google-Statistik zur weltweiten Verbreitung von Android

Die aktuelle Google-Statistik zur weltweiten Verbreitung von Android
Quelle: Google)

Google hat eine a href=”http://developer.android.com/about/dashboards/index.html” target=”_blank” rel=”nofollow”>neue Statistik zur weltweiten Verbreitung seines mobilen Betriebssystems Android veröffentlicht. Demnach macht sich die aktuelle Version Lollipop immer noch vergleichsweise rar: Gerade einmal 5,4 Prozent aller Nutzer, die im Zeitraum vom 31. März bis einschließlich 6. April 2015 auf den Google Play Store zugegriffen haben, hatten diese auf ihrem Gerät installiert.

Damit ist Lollipop immer noch seltener anzutreffen als beispielsweise die Uralt-Version Gingerbread, die bereits Ende 2010 eingeführt worden war und derzeit auf 6,4 Prozent kommt. Dafür hat die Android-Version KitKat erstmals seit dem Start im Oktober 2013 einen höheren Marktanteil als der direkte Vorgänger Android Jelly Bean: Dieser liegt bei 41,4 Prozent, während alle Jelly-Bean-Devices auf 40,7 Prozent kommen.

Nicht nur der Blick auf die aktuelle Statistik zeigt, dass wohl auch Lollipop die starke Fragmentierung der Android-Plattform nicht korrigieren kann. Dies ist auch der Tatsache geschuldet, dass die Gerätehersteller ein Lollipop-Update nur für solche Smartphones und Tablets anbieten, auf denen aktuell KitKat läuft. Nutzer älterer Geräte gehen hingegen leer aus.

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