Hälfte der Weltbevölkerung online

20.03.2012, 9:45

Das Geschäft mit dem World Wide Web boomt. Der Internetumsatz der 20 größten Volkswirtschaften wird bis zum Jahr 2016 auf 4,2 Billionen Dollar steigen, 2010 lag er noch bei 2,3 Billionen. Insbesondere die Nutzerzahlen in den Emerging Markets werden enorm zulegen. Dies zeigt eine neue Studie der Boston Consulting Group.

Quelle: www.dynamicbooks.com

Neues Internet ist global

Social Media und die Entwicklung mobiler Geräte tragen maßgeblich zum rasenden Wachstum des Internetgeschäfts bei. So werden in vier Jahren bereits 45 Prozent der Weltbevölkerung über einen Internetzugang verfügen. Fast 70 Prozent aller Nutzer werden dann aus den aufstrebenden Märkten, vor allem aus China, kommen.

Für Unternehmen eröffnen sich durch diesen Trend neue Chancen. “Kein Unternehmen und kein Land kann es sich leisten, diese Entwicklung zu ignorieren. Jedes Geschäft muss digital werden”, sagt David Dean, einer der Autoren der Studie. Das “neue Internet” sei mobil und nicht mehr auf die westliche Welt beschränkt, sondern vielmehr “global, allgegenwärtig und partizipativ”.

Online recherchiert, offline gekauft

Das World Wide Web werde in den nächsten Jahren mehr und mehr zum Wirtschaftswachstum beitragen und einen erheblichen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen leisten. Deshalb sei auch die Politik gefordert.

(Pressetext.com/Daniel Mittendorf | Quelle: pressetext.com)

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Axel Springer steigert Einnahmen im Internetgeschäft

03.08.2011, 13:19

 

Axel Springer steigert Einnahmen im Internetgeschäft

Axel Springer behält seinen Kurs bei und konnte auch im ersten Halbjahr 2011 seine digitalen Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30,3 Prozent auf 435,1 Millionen Euro steigern.

Die digitalen Werbeerlöse stiegen um 42,8 Prozent auf 357,1 Millionen Euro. Hierzu trugen sowohl organisches Wachstum als auch Effekte aus der Konsolidierung von SeLoger.com und kaufDa seit März 2011 sowie weiterer Gesellschaften bei. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 77,6 Prozent auf 71,4 Millionen Euro.

“Ergebnisverbesserungen haben wir im digitalen Geschäft insbesondere bei unseren Inhalte-Portalen und Rubriken-Marktplätzen erreicht”, sagte Mathias Döpfner. An Paid Content will der Vorstandsvorsitzender festhalten: “Unsere Initiative für Bezahlinhalte im Internet macht Fortschritte, und wir werden diesen langfristigen Paradigmenwechsel weiter beharrlich vorantreiben.”

Axel Springer steigerte den Konzernumsatz im ersten Halbjahr um 11,8 Prozent auf 1,53 Milliarden Euro. Auch hier spielte die Konsolidierung erworbener Gesellschaften eine wichtige Rolle. Um diese Effekte bereinigt beträgt der Anstieg 4,2 Prozent. Der Konzern verbesserte das um Sondereffekte bereinigte EBITDA um 10,5 Prozent auf 288,7 Millionen Euro.

Auch im ersten Quartal 2011 konnte Axel Springer im Bereich Digitale Medien kräftig wachsen.

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