Adobe Creative Cloud 2014 macht mobil

21.10.2014, 13:50

Adobe bringt in 2014 das erste große Komplettupdate für die Desktopprogramme seiner Creative Cloud, bietet aber darüber hinaus Interessantes zunächst für das iPad und das iPhone. Dabei sind nicht nur neue Apps mit im Programm, sondern Adobe hatte bereits Ink & Slide vorgestellt, seine erste Hardwarelösung, und ist außerdem dabei, Photoshop auf Google’s Chromebooks zu portieren.


Adobe Ink & Slide auf dem iPad

Oben: Mobil-Grafik-Lösung Adobe Ink & Slide auf dem iPad.

Hand in Hand von Mobile, Desktop und Cloud

Die Ausrichtung der Strategie insgesamt wird klar: Kleinere, meist vorbereitende Arbeiten kann man mobil erledigen und das qualifizierter als vorher, Ausführung und Verfeinerung werden weiterhin unter Übernahme der mobilen Daten am Desktop-PC erfolgen. Dafür notwendig sind problemlose Datenportierung, eine Cloud und bessere Usability der mobilen Software. Was Adobe grundlegend im Gepäck für Creative-Cloud-Abonnenten hat, sind 20 GB Speicher in der Cloud, Anschluss an Behance (das Adobe-eigene Kreativ-Netzwerk) und außerdem erhält jeder Nutzer ein „Creative Profile“ als Synchronisationsaccount. Dabei arbeitet der Anwender auf den mobilen Geräten zügig mit niedrig aufgelösten Daten, die datenintensive Berechnung erfolgt in der Cloud. So werden die Mobil-Prozessoren nicht belastet und der User hat geringe Wartezeiten. Das zumindest verspricht Adobe.

Renovierung in Adobe’s Creative Cloud: der übergreifende Workflow

Insgesamt verspricht Adobe Hunderte von Neuerungen, die aber jeweils nicht mehr als kleine Verbesserungen und Renovierungen der großen Programme sind. Der Wert des aktuellen Updates liegt dann eher in der Gesamtsumme vieler kleiner Verbesserungen und dem verbesserten Workflow zwischen Mobil und Desktop. Eigentlich schreit dieser neue Leistungsumfang auch nach neuen, größeren Tablets. Man wird sehen, was sich da in der Folgezeit tun wird.


Ink & Slide in der Anwendung

Oben: Ink & Slide in der Anwendung. Adobes Mobile-Apps korrespondieren nun qualifizierter mit der Desktop-Welt.

Erweiterte Preisgestaltung und veränderte Lizenzen für End-Anwender

Es gibt auch eine neue erweiterte Preisgestaltung mit Lizenzmodell, unter anderem sind Photoshop und Lightroom im Abo-Bundle nun mit 12,29 Euro monatlich günstig, und das nicht nur für bestehende Kunden, sondern für jeden. Adobe rückt vom personenbezogenen ID-basierten Abrechnung ab und stellt nun um auf die Creative-Cloud pro Rechner. Bildungseinrichtungen wird das freuen, weil nun viele Schüler zum Beispiel einen Rechner nutzen können. Was die anderen Kunden dazu sagen, ist die Frage.

Mit dem Open-Source „Creative SDK“ Input für Entwickler

Das „Creative SDK“ (das Software Development Kit) wird Entwicklern als Open-Source-Software zur Verfügung gestellt. Das wird den Endanwender insofern interessieren, als sich Adobe damit externen Programmierern mehr öffnet und dadurch neue Lösungen und Softwareindividualisierungen möglich werden.

Korrespondenz von Mobile-App und Desktopprogrammen

Bezüglich seiner Apps geht Adobe weiterhin den Weg, dass bestimme Anwendungen kompatibel gleich mit mehreren Adobe-Desktop-Programmen sind: Die „Mutter“-Programme Photoshop und Illustrator arbeiten beide mit den mobilen Apps Brush (für die Gestaltung von Pinseln), Shape (für Linien und Formen), Color (für die Erstellung von Farbpaletten), Illustrator Draw (für das vektororientierte Skizzieren) und Illustrator Line (für das präzise Vektorzeichnen) zusammen.

Ein weiteres Zusammenrücken der einzelnen Programme in der Creative-Cloud

Die Creative Cloud soll mehr und mehr zu einer leistungsfähigen Gesamt-Suite verschmelzen, in der jedes Programm von den anderen profitieren kann. Ein Mittel dazu sind die neuen „Creative Cloud Libraries“. Das sind neu strukturierte Bibliotheken in der Cloud, die Ordnung in den Designeralltag bringen. Man kann projektbezogenen Bibliotheken aus allen Adobeprogrammen Elemente wie Illustrationen, Bilder oder auch Textstile hinzufügen und sie so allen anderen stationären oder mobilen Programmen zugänglich machen. Der unsichtbare Dritte neben mobilen Geräten und Desktopgeräten ist dabei zunehmend das Internet. Ohne die Cloudanbindung wären zahlreiche komfortable Features wie anderswo auch nicht mehr denkbar.


Linien zusammenführen

Oben: Linien zusammenführen ist so einfach wie es hier aussieht.

Die neuesten Adobe-Apps

Auch ein Bereich, der im mobilen Sektor bisher nicht üppig vertreten ist – die Vektorgrafik mit Adobe Illustrator – erhält nun neue mobile Impulse. Die neuen Apps für iOS heißen:
Adobe Sketch, Adobe Illustrator Line und für Bildbearbeitung Adobe Photoshop Mix.

Mobile-App “Photoshop Mix”: Ein kleines Photoshop mit reduzierten Funktionen

„Photoshop Mix“ ist eine vereinfachte Bildbearbeitung mit Filtern und Effekten. Über die neue Cut-Out-Funktion, die auf Desktopgeräten funktionaler ist, kann man Bildbereiche tilgen und der Hintergrund wird automatisch ersetzt. Man sieht hier, die Apps bleiben die kleinen Helferlein ihrer großen Desktopbrüder. Adobe wird ein Heer von Designern im Hinterkopf haben, die anstatt Stift und Papier ihr iPad in die Hand nehmen und dort ein grafisches Grundkonzept festlegen, das sie später am „großen“ Programm ausarbeiten – ideal auch für Art Directoren in Agenturen, die Konzepte ausarbeiten wollen.

Mobile-App „Adobe Illustrator Line“: Vektorgrafik für das iPad

„Adobe Illustrator Line“ ist für die Hardwarelösung „Ink & Slide“ erschienen, die auf dem Apple iPad basiert und aus dem Stift „Ink“ und dem intelligenten Lineal „Slide“ besteht, das man auf den Bildschirm legen kann, der es via Bluetooth erkennt. Damit kann man nicht nur gerade Linien und Kurven zeichnen, sondern auch die ClipArts „Shape Packs“ aufrufen und für die Entwürfe nutzen, z.B. aus den Bereichen „Möbel“, „Mode“ oder „geometrische Formen“. Mit „Line“ kann man technisch zeichnen, auch in der Perspektive und mittels eines Perspektivrasters. Man kann Elemente akkurat anordnen und all das mit der Leichtigkeit der Mobilität.

Mobile-App „Adobe Photoshop Sketch“: zum mobilen Skizzieren und Entwerfen

Das Gegenstück zur mobilen „Line“-App ist „Adobe Photoshop Sketch“, ein Tool, mit dem man freier Zeichnen und Malen kann, mit anpassbaren und modifizierbaren Pinseln und Zeichenwerkzeugen, die natürliche Zeichenstriche simulieren, so wie man das von Photoshop kennt. Auch „Sketch“ ist Bestandteil des „Ink & Slide“-Gesamtpaketes.


Fonteinbindung über Adobe-Typekit

Oben: Ist eine Schrift in einem Dokument nicht vorhanden, kann sie komfortabel über Adobe-Typekit aus dem Web geladen werden.

Neuerungen in Adobe Photoshop CC

  • Das ohnehin beeindruckende Content-Aware-Fill-Tool wurde weiter verbessert. Wenn man ein Element aus einem Hintergrund löscht und der Hintergrund dort ergänzt wird, werden nun Farbunterschiede genauer erkannt, sodass die Füllung differenzierter erfolgen kann.
  • Außerdem wurden zwei Unschärfefilter ergänzt und es gibt verbesserte Focusmasken.
  • Die Anbindung an Typekit ist fortgeschritten, fehlende Schriften können webbasiert geladen werden.
  • Hilfslinienmanagement, 3D-Druck, PDF mit 3D-Objekten oder der SVG-Export wurden verbessert.
  • Neuerungen in Adobe Illustrator CC

  • Illustrator unterstützt mit seinem sogenannten „Touch“-Arbeitsbereich, den man extra anwählen kann, Windows 8-Tablets. Damit kann man Werkzeuge zum Zeichnen und Arbeiten wie modifizierbare Kurvenlineale oder Steuerelemente mit drucksensitiven Stiften und Multitouch-Gesten nutzen.
  • Für das Zeichnen von Kurven gibt es das neue Krümmungswerkzeug, bei dem man Punkte zeichnet, denen sich die Kurve dynamisch-interaktv anpasst.
  • Das Zusammenfügen-Werkzeug fügt einfacher als früher entweder geöffnete oder sich berührende Pfade zusammen, ohne die ursprüngliche Kurve und ihren Verlauf zu ändern.
  • Über eine automatische Rahmengröße für Text passt sich der Text dem Rahmen an und vermeidet damit versteckten Überlauftext.
  • Neuerungen in Adobe InDesign CC

  • Das Bearbeiten von Tabellen in InDesign wurde von Adobe vereinfacht, nun ist es möglich, einzelne Bereiche, wie Spalten oder Zeilen per Drag&Drop zu schieben.
  • Wie beim letzten Update wurde auch wieder der Bereich „EPUB“ erweitert. Unter anderem können EPUB-Inhalte nun multimedial aufgepeppt werden, neben Hyperlinks und Schaltflächen kann man Animationen und Diashows einbinden.
  • Fazit: Das Zeitalter des standortunabhängigen Arbeitens

    Betrachtet man die Evolution der Technologien im Medien-Design und Kommunikations-Design, sieht man: Standortunabhängiges Arbeiten über Tablets, Apps und Clouddienste wird zunehmend wichtiger, obwohl es manch eine Hürde zu nehmen gibt, die vor allem in der Bildschirmgröße der bisherigen mobilen Gadgets begründet liegt. Es stellt sich die Frage, wer was an welchem Gadget gerne entwirft, zeichnet, retuschiert oder auf verschiedene Ebenen bringt und wie sehr diese digitalen, vorbereitenden Arbeiten fester Bestandteil von Workflows werden, zumal auf dem noch mal kleineren Bildschirm des iPhones. Adobe konzentriert sich mobil stark auf die Apple-iOS-Welt, weil dort noch der Großteil der professionellen Nutzer aktiv ist. So gibt es die Neuerungen ausschließlich für iPad und iPhone auch wenn bisherige Apps wie die Photoshop-Apps wie Photoshop Express oder Photoshop Touch auch für Android verfügbar sind. In einer ersten Testversion ist Adobe neben der Anpassung für Windows8 außerdem gerade dabei, Photoshop auf Google’s Web-Betriebssystem „Chrome“ und seinen „Chromebooks“ zu portieren. Es bleibt abzuwarten, wie schnell sich Adobe in Gänze für Android öffnet.

    Copyright für alle Abbildungen: Adobe.

    Apple zeigt iPad Air 2 am nächsten Donnerstag

    09.10.2014, 11:36

    Für den 16. Oktober 2014, zehn Uhr Ortszeit, hat Apple zu einer Präsentation nach Cupertino eingeladen – ohne ein konkretes Produkt zu nennen. Experten rechnen mit dem neuen iPad Air.

    (Quelle: Apple.com)

    Dass die Vorstellung des neuen iPads im Oktober erfolgt, war bereits seit zwei Wochen bekannt. Jetzt hat Apple Einladungen für den 16. Oktober verschickt. Die Präsentation findet ab zehn Uhr morgens (19 Uhr deutscher Zeit) im kalifornischen Cupertino statt, wo der Konzern seinen Hauptsitz hat.

    Das iPad Air 2 soll über einen Touch-ID-Sensor wie beim iPhone 6 verfügen, der den Fingerabdruck lesen kann. Zudem soll unterschiedlichen Berichten zufolge der Stummschalter nicht mehr eingebaut sowie die Bedienknöpfe ins Gerät eingelassen sein. Bislang gibt es das iPad in zwei Größen. Das iPad mini hat eine Display-Diagonale von 7,9 Zoll, das iPad Air von 9,7 Zoll. Ob es vom neuen iPad auch eine kleine Version geben wird, ist noch nicht bekannt.

    Beobachter gehen zudem davon aus, dass Apple am 16. Oktober auch das Veröffentlichungsdatum für sein nächstes Mac-Betriebssystem OS X Yosemite nennen wird.

    Apple zeigt neue Hardware grundsätzlich im Herbst, um damit noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in die Läden zu kommen. Im September hat der Konzern seine neuen Smartphones vorgestellt: Das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus. In den ersten drei Tagen nach dem Verkaufsstart wurden bereits zehn Millionen Geräte abgesetzt – ein neuer Rekord.

    Berichte über in der Hosentasche verbogene Geräte sorgten anschließend jedoch für Spott im Netz.

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    Apples iPad Air 2 soll im Oktober kommen

    24.09.2014, 12:16

    Schon im Oktober wird Apple Gerüchten zufolge sein iPad Air 2 zeigen. Zudem hat der Konzern das Start-up Prss übernommen, das sich auf die Erstellung von iPad-Magazinen spezialisiert hat.

    (Quelle: Fotolia.com/AA W)

    Es gilt als offenes Geheimnis: Nach der Präsentation seiner neuen iPhone-Familie vor rund zwei Wochen wird Apple bereits im Oktober weitere Neuigkeiten vorstellen. Der Recode-Reporter John Paczkowski hat den Termin für ein entsprechendes Presse-Event in diesem Zeitraum bereits bestätigt; Paczkowski hatte bereits das Datum des diesjährigen iPhone-Events korrekt vorhergesagt und gilt generell als gut informiert.

    Gerüchten zufolge soll auf der kommenden Veranstaltung die neue iPad-Generation im Mittelpunkt stehen. Allerdings wird Apple-Chef Tim Cook laut Informationen des Nachrichtenportals Apple Insider nur den Nachfolger des iPad Air zeigen – ein neues iPad Mini soll hingegen erst im nächsten Jahr der Öffentlichkeit präsentiert werden. Gleiches gilt für das XXL-Tablet “iPad Pro”, das angeblich gerade entwickelt wird und mit einem 12,9-Zoll-Bildschirm kommen soll.

    Über die Ausstattung des neuen “iPad Air 2″ gibt es bislang kaum Informationen. Als sehr wahrscheinlich gilt, dass Apple in dem Gerät den neuen A8-Prozessor sowie eine 8-Megapixel-Kamera verbauen wird. Die Display-Größe soll unverändert bei 9,7 Zoll liegen. Weiterhin werden über eine 1,5-Megapixel-Frontkamera, einen Fingerabdrucksensor sowie NFC spekuliert.

    Warum Apple angeblich den Launch des kleineren iPad auf nächstes Jahr verschiebt, ist unklar – bislang waren iPad Air und iPad Mini im Doppelpack vorgestellt worden. Eine Erklärung könnte sein, dass das iPhone 6 Plus mit seinem großen 5,5-Zoll-Display zu große Ähnlichkeiten mit dem iPad Mini aufweist – und Apple nicht zwei miteinander konkurrierende Produkte innerhalb kurzer Zeit auf den Markt bringen möchte.

    Magazine fürs iPad

    Außerdem hat Apple das 2013 gegründete niederländische Star-up PRSS übernommen, das dem Konzern bei der Ausweitung seiner iPad-Angebote nützlich sein könnte. Dem niederländischen Tech-Blog iCulture zufolge hat Apple den Deal in einer Mitteilung nahezu bestätigt, in der es heißt: “Apple übernimmt von Zeit zu Zeit kleinere Unternehmen”. Prss hat eine Plattform entwickelt, mit der sich iPad-Magazine erstellen lassen. Über einen Kaufpreis wurde bislang nichts bekannt.

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    iPad als interaktiver Lager-Assistent

    18.09.2014, 8:12

    Afterbuy bringt eine neue Lager-Management App heraus. Damit bietet die Lösung der eBay-Tochter Via-Online Händlern die Möglichkeit, ihre Bestände via Apple-Tablet zu verwalten.

    (Quelle: Shutterstock.com/SasinT)

    Die E-Commerce-Lösung Afterbuy der eBay-Tochter Via-Online bringt eine mobile App fürs iPad heraus. Zur bereits erhältlichen Kassensystem Anwendung für den Einsatz am POS gesellt sich nun die Lager-Management App für das Apple Tablet (ab iPad 2 aufwärts).

    Die Anwendung soll Shop-Betreiber bei ihren täglichen logistischen Arbeiten im Lager unterstützen. Angefangen beim Erstellen von Auftragslisten über geführtes Picken anhand ausgewählter Kriterien bis hin zur Durchführung von Inventuren wird das Apple iPad zum Lager-Terminal, das jederzeit mit dem aktuellen Datenbestand des Afterbuy-Systems synchronisiert ist. Im Rahmen einer Kooperation mit Gravis können Afterbuy-Nutzer, die sich für den Einsatz der Apps entscheiden, ausgewählte Apple-Produkte zu Sonderkonditionen erwerben.

    Der Lager- und Logistik-Bereich bietet Händlern oft gute Möglichkeiten zur Optimierung: So hat Amazon die Zustellung beschleunigt. Eine Million Artikel, die in französischen oder britischen Logistikzentren lagern, werden nun in zwei Tagen an deutsche Kunden geliefert.

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    Spiele entdecken auf Facebooks iPad-App

    17.06.2014, 8:57

    Kaum ein iPad-Besitzer hat nicht schon einmal auf seinem Tablet gespielt. Facebook greift den Trend zum Gaming via Tablet auf und gestaltet seine iPad-App mit besonderem Fokus auf Spiele neu.

    (Quelle: Facebook.com)

    Das Entdecken von neuen Games soll auf der neugestalteteten iPad-App von Facebook im Vordergrund stehen. Das erhoffte Ziel: mehr Downloads und mehr Einnahmen für die Spiele-Entwickler. Dazu hat sich das soziale Netzwerk eine Gaming-Seitenleiste ausgedacht, in der neue Spiele, Videos und News separat angezeigt werden. Die Seitenleiste soll zunächst getestet und dann nach und nach für die Nutzer freigeschaltet werden, kündigt Facebook in seinem Developer-Blog an. In der Smartphone-App des Netzwerks seien die Neuerungen allerdings bisher nicht geplant.

    “Wir können ganz klar feststellen, dass Tablets vor allem zum Spielen benutzt werden. Deshalb erschien es auch sinnvoll, die Facebook iPad-App gründlich zu überdenken”, so Dan Morris, Facebooks Abteilungsleiter North American Game Partnerships zu Venturebeat. Die Terstergebnisse sollen als Basis für Überarbeitungen anderer Appversionen dienen.

    Um die App für Entwickler lohnender zu machen, will Facebook in der neuen Gaming-Seitenleiste unter anderem Anzeigen ausspielen, über die mehr Spieler angelockt werden sollen. Innerhalb der Gaming-Sektion sollen klickbare Links positioniert werden, die direkt zu den Spielen führen – darunter auch solche, die auf mehreren Plattformen angeboten werden.

    Der Test der neuen iPad-App läuft zunächst in den USA. Facebooks Interesse am Gaming zeigte sich bereits im März 2014, als das Netzwerk den Datenbrillen-Entwickler Oculus übernahm.

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    Microsoft veröffentlich Office fürs iPad

    28.03.2014, 10:17

    Microsoft bringt seine Büro-Suit Office nun auch aufs iPad. Die Tablett-PC-Versionen von Word, Excel und PowerPoint sind ab sofort auch im App-Store von Apple verfügbar. Die drei Programme sind für Privatanwender in einer eingeschränkten Version kostenlos. Voraussetzung ist ein kostenloses Online-Konto von Microsoft. Dokumente lassen sich aber nur per E-Mail versenden oder auf Microsofts Cloud-Speicher OneDrive ablegen.


    Excel

    (Quelle: Microsoft)

    Wer den vollen Funktionsumfang nutzen möchte oder die Programme kommerziell einsetzt, benötigt ein kostenpflichtiges Abonnement von Office 365 – Microsofts Software-Abo von Office. Das Aussehen und der Funktionsumfang der Programme entspricht auf dem Apple iPad mehr oder weniger der Desktop-Version.

    Voraussetzung ist iOS ab Version 7.0. Den Download gibt es hier im Apple App Store.


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    Apple macht iPhone 5c billiger

    19.03.2014, 8:47

    Mit einer preiswerteren Version will Apple den Verkauf des iPhone 5c ankurbeln, das bislang allenfalls auf verhaltenes Interesse stieß. Zudem wird das iPad 2 durchs “iPad mit Retina Display” ersetzt.

    Dem iPhone 5c eilt mittlerweile der Ruf eines Ladenhüters voraus. Schon seit längerer Zeit kursieren Gerüchte, wonach Apple mit hohen Lagerbeständen zu kämpfen hat – demnach sollen sich inzwischen mehr als drei Millionen Geräte angesammelt haben.

    Nun reagiert Apple – und will mit einer preiswerteren 8-GB-Version den Verkauf des iPhone 5c ankurbeln. Konkret bietet das Unternehmen das Smartphone mit 8 GB Speicher für 549 Euro an. Die 16-GB-Variante schlägt weiterhin mit 599 Euro zu Buche. Die 32-GB-Version kostet unverändert 699 Euro.

    Ursprünglich wollte Apple mit dem iPhone 5c im bislang vernachlässigten Einsteigersegment punkten. Doch den überraschend hohen Gerätepreis wollten viele User nicht bezahlen – immerhin gibt es für etwas mehr Geld bereits das aktuelle Spitzenmodell iPhone 5s.

    Unterdessen hat Apple auch sein Tablet-Portfolio angepasst: Das bisherige Einsteigermodell iPad 2 wird durch das “iPad mit Retina Display” – auch besser bekannt unter dem Namen iPad 4 – in zwei Varianten mit jeweils 16 GB Speicher ersetzt: Als reine WLAN-Version kostet es 379 Euro, mit zusätzlichem Mobilfunk-Modem beträgt der Preis 499 Euro. Der Hersteller bietet damit alle seine 9,7-Zoll-iPads nun mit dem hochauflösenden Retina-Display an. Neben dem schärferen Display besitzt das neue Einsteiger-iPad im Vergleich zum iPad 2 unter anderem eine bessere Kamera sowie einen leistungsstärkeren Prozessor.

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    iPhone-Absatz hoch wie nie

    28.01.2014, 8:23

    Apple meldet Rekordzahlen beim iPhone- und iPad-Verkauf – doch für ein Unternehmen mit derart hohen Ansprüchen ist das nicht genug: Analysten hatten mehr erwartet. Der Umsatz ist im Weihnachtsquartal zwar um sechs Prozent auf 57,6 Milliarden US-Dollar gestiegen, der Gewinn blieb jedoch mit 13,1 Milliarden US-Dollar auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

    (Foto: Apple)

    Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014, welches am 28. Dezember 2013 endete, erzielte Apple einen Umsatz von 57,6 Milliarden US-Dollar (plus sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal) sowie einen Netto-Quartalsgewinn von 13,1 Milliarden US-Dollar (Vorjahresquartal: ebenfalls 13,1 Milliarden US-Dollar).

    Das Unternehmen hat 51 Millionen iPhones verkauft – ein Plus von sieben Prozent und ein bisher unerreichter Rekord in einem Quartal. Analysten hatten allerdings mit einem Absatz von 55 Millionen Smartphones gerechnet. Zudem hat der Konzern 26 Millionen iPads abgesetzt, ebenfalls ein bisher unerreichter Rekord in einem Quartal und 14 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die Verkaufszahlen für den Mac stiegen sogar um 19 Prozent auf 4,8 Millionen Stück. Interessant ist, dass der Umsatz der einzelnen Sparten nicht im gleichen Maß wächst wie die Stückzahl: Der iPhone-Umsatz stieg um sechs Prozent auf 32,5 Milliarden US-Dollar, der des iPads um sieben Prozent auf 11,5 Milliarden US-Dollar, der des Mac um 16 Prozent auf 6,4 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz mit iTunes legte um 19 Prozent auf 4,4 Milliarden US-Dollar zu.

    Abwärts ging’s – wie auch in der Vergangenheit – mit den iPods: Von den MP3-Playern konnte Apple im vergangenen Quartal sechs Millionen verkaufen, die Hälfte weniger als vor einem Jahr. Der Umsatz sank in ähnlichem Ausmaß auf 973 Millionen US-Dollar.

    Spannend wird, wie sich Apples Deal mit China Mobile im laufenden Quartal auswirkt: Ende Dezember 2013 hatten sich Apple und der größte chinesische Mobilfunkbetreiber auf eine Zusammenarbeit verständigt. Bei 760 Millionen China Mobile-Kunden erschließt sich Apple dadurch einen Riesen-Markt.

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    Zalando startet iPad-App

    15.01.2014, 12:56

    Immer mehr Zalando-Käufer bestellen ihre Klamotten mobil per iPad oder iPhone. Das hat der Online-Shop zum Anlass genommen, eine Shopping-App für beide Endgeräte zu entwickeln. In Deutschland steht die Anwendung ab sofort zur Verfügung, weitere Länder sollen bald folgen.

    (Foto: Fotolia.com/AA+W)

    Der Modeversender Zalando hat eine universelle App für iPads und iPhones auf den Markt gebracht. Damit reagiert das Unternehmen auf das geänderte Surf- und Einkaufsverhalten seiner Kunden. Bereits jeder dritte Zalando-Besucher surft mit mobilen Endgeräten im Shop. Dabei werden 50 Prozent aller mobil getätigten Bestellungen zuhause auf Tablets oder Smartphones ausgelöst.

    "Die Zalando iPhone und Android Apps wurden seit dem Start vor knapp einem Jahr allein in Deutschland bereits zwei Millionen Mal heruntergeladen. Die Entwicklung einer Universal App für iOS-Geräte war für uns daher der nächste konsequente Schritt, um das Einkaufserlebnis für unsere Kunden noch komfortabler zu gestalten", sagt Filip Dames, Chief Experience Officer bei Zalando. Inzwischen generiert das E-Commerce-Unternehmen etwa ein Viertel seines Umsatzes über mobile Endgeräte.

    Während der viermonatigen Entwicklungsphase der App war vor allem die optimale Produktdarstellung auf iPad und iPhone wichtig, sowohl im Hoch- als auch im Querformat. Die neue Anwendung setzt auf Features wie das redaktionelle Magazin, Social-Sharing-Funktionen zum Teilen mit Freunden sowie den Barcode-Scanner für das iPhone. In den kommenden Monaten soll die Applikation um weitere Funktionen wie zum Beispiel einen sogenannten "Outfit Creator" erweitert werden. Im Laufe des Jahres will der Online-Händler die App schrittweise in seinen 14 internationalen Märkten einführen. Für die Universal App ist das Betriebssystem iOS 7 erforderlich.

    Der Online-Pure-Player setzt auch auf die Macht des Gedruckten: Mit einem trendigen Lifestylemagazin will Zalando seine Produkte in einem hochwertigen Umfeld präsentieren und Emotionen schaffen.

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    Apple will faltbare Displays bauen

    14.01.2014, 15:45

    Apple hat in den USA einen Patentantrag für flexible Displays gestellt. Die faltbaren Bildschirme sollen sowohl bei Smartphones, als auch bei Tablets oder Uhren zum Einsatz kommen.

    (Foto: US-Patent- und Markenamt)

    Bekommt das iPhone irgendwann ein faltbares Display? Die Vermutung liegt nahe, zumindest wenn man einen Blick auf den neuesten Patentantrag wirft, den Apple in den USA eingereicht hat. Demnach hat der Konzern Patentschutz auf "Flexible Display Devices" gestellt, berichtet das Portal Patently Apple.

    Ein solch flexibler Bildschirm könnte sowohl in Smartphones, als auch in Tablets oder einer Uhr zum Einsatz kommen. Das Display soll über ein Scharnier verfügen und in unterschiedlichen Winkeln aufgeklappt werden können. Trotz der Falttechnik soll es über eine große Anzeigenfläche verfügen. Wird der Bildschirm wie ein Dreieck aufgestellt, könnten zum Beispiel zwei User zeitgleich miteinander über ein gemeinsames Smartphone spielen.

    Neu sind die flexiblen Displays nicht: Samsung beispielsweise ging mit dem Galaxy Round im Oktober vergangenen Jahres einen ersten Schritt in diese Richtung. Der Bildschirm des Android-Smartphone ist nach innen gebogen. Auch LG hatte 2013 ein gebogenes Display im 6-Zoll-Format angekündigt.

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