Verbessertes iPhone 4 ab September

02.09.2010, 8:36

Wie mehrere Blogs berichten, soll schon spätestens Ende September eine neue Revision des iPhone 4 auf den Markt kommen – mit geändertem Antennen-Design. Eine Führungskraft des mexikanischen Mobilfunkanbieters Telcel erklärte, dass die Antennen-Probleme des im Sommer veröffentlichten iPhone 4 damit der Vergangenheit angehören sollen.

Der Manager, der nicht namentlich genannt wird, erklärte, dass die Telcel Kunden bis zum 30. September eine kostenlose iPhone 4 Schutzhülle bekommen würden. Bis dahin wird nun – so hört man hinter verschlossenen Apple-Türen – soll eine Hardware-Lösung der Antennen-Probleme präsentiert werden. Vermutlich wird dabei nicht die Lage der Antenne (die sich an den Seiten des Geräts befinden) geändert, sondern das Material mit einer Schutzschicht überzogen werden. Auf diese Weise soll es zu keiner Kurzschlussreaktion kommen, wenn man eine bestimmte Stelle des iPhones mit der Hand oder dem Finger berührt.

Der Termin ist bisher noch unbestätigt, doch es macht Sinn, dass bis zum Auslaufen der iPhone 4-Schutzhüllen-Aktion Apple eine neue Lösung präsentieren wird.

Eine weitere Möglichkeit wäre, dass Apple ein neuartiges Material für die Antenne verwendet. Erst vor einigen Wochen übernahm man das Unternehmen Liquidmetal, dessen Chef Dr. Atakan Peker kürzlich in einem Interview erklärte, dass das speziell entwickelte Material des Unternehmens möglicherweise die Lösung für Apples Antennen-Probleme sein könnte. (Daniel Schürmann | Quelle: gizmodo.com, cultofmac.com)

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Googles visuelle Suche auch für iPhone

26.08.2010, 10:55

Auf der diesjährigen Konferenz Hot Chips, die am 22. August in der Stanford Universität stattgefunden hat, hat Googles Staff Engineer David Petrou angekündigt, dass eine Version der Suchanwendung für das iPhone bis Ende dieses Jahres zu erwarten sei. Nach seinen Angaben befand sich die App noch in der Entwicklungsphase, sollte aber in den nächsten drei Monaten, nachdem sie von Apple genehmigt wird, in dem App Store zur Verfügung stehen.

Die ursprüngliche Ausführung von „Goggles“ für Android wurde im Dezember 2009 vorgestellt. Die App wurde so konstruiert, dass der Suchvorgang auf Basis eines Bildervergleich erfolgt. Der Nutzer fotografiert ein Objekt und schickt das Foto an Google. Dort wird die Aufnahme mit einer Datenbank, die aus Milliarden von Bildern besteht, verglichen. Wenn Übereinstimmungen gefunden werden, werden sie als Suchergebnisse zusammengefasst und schließlich angezeigt.

So lassen sich zum Beispiel Fotos von Büchern, Orten, CD-Covern, Logos und sogar Kunstwerken durch die Anwendung identifizieren. Vor kurzem wurde auch die Erkennung von Texten, die in dem Bildmaterial enthalten sind, integriert. Übersetzen ist ebenso ermöglicht, sowie Extrahieren von weiteren Daten.

Die Googles-App soll auch für Blackberry und Windows Mobile erscheinen, bis jetzt gibt es aber keine Angaben vom Hersteller wann diese gefertigt werden. Die visuelle Suche soll auch bei dem Chrome OS ermöglicht werden. (Milena Stoimenova | Quelle: zdnet.de)

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App-Boom: Browser immer unbeliebter

20.08.2010, 10:13

Das amerikanische Technologiemagazin “Wired” kündigt den Untergang des Webs an. Schuld daran sind demnach die Apps wie sie beim iPhone, iPad oder Android-Geräten vermehrt zum Einsatz kommen. Statt auf das offene Web zu setzen, gehen immer mehr Menschen über Apps und vergleichare Dienste in das Internet.

“So sehr wir das offene, uneingeschränkte Web lieben, wir vernachlässigen es für einfachere, geschmeidigere Dienste, die leicht funktionieren”, so Wired-Chefredakteur Chris Anderson. Verbraucher entscheiden sich eher für einen Interneteinstieg über beispielsweise iPads, nicht etwa weil sie das Web ablehnen, sondern da diese Plattformen oft besser und einfacher funktionieren. Firmen machen zudem auf leichteren Wegen Umsatz. Das Web ist nicht der Höhepunkt der digitalen Revolution. Dem stimmen sowohl Verbraucher als auch Verkäufer zu, berichtet Anderson in seinem Artikel.

Zahlen aus dem “Visual Networking Index” des Elektronikkonzerns Cisco besagen, dass der Browser-Datenverkehr dramatisch zurückgegangen ist. Grund sind die Video- und Peer-to-Peer-Anwendungen, bei denen Nutzer direkt in Verbindung mit dem Internet treten. Vor zehn Jahren entfiel noch etwa 50 Prozent des Datenverkehrs im Internet auf Web-Anwendungen, heute sind es nur noch 23 Prozent. Doch gerade diese Zahlen rufen Kritiker auf den Plan: So warf beispielsweise ein Blogger dem Chefredakteur vor, nur die Prozentanteile des Datenverkehrs im Web zu betrachten und nicht dessen Wachstum in absoluten Zahlen. Der Web-Datenverkehr ist nämlich bis zum Jahr 2010 von zehn Terabyte auf sieben Exabyte gestiegen. Techcrunch meint zudem, dass die vielen Apps die Internetnutzer schnell überfordern und dies somit die Rückkehr des Internetbrowsers auf Mobiltelefonen bedeuten wird. (Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

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Bing auf iPhone als App-Sponsor

18.08.2010, 14:09

Microsofts Suchdienst Bing ist immer mehr auf dem Vormarsch auf Apples iPhone. Die Microsoft-Suche taucht neben der offiziellen Bing-App und der Möglichkeit, die Bing-Suche in Safari zu verwenden immer häufiger als Sponsor anderer Apps auf.

Microsofts Marketingstrategie hat sich offenbar als Ziel gesetzt, die Marke Bing bekannter zu machen. Dazu kooperiert man mit Anwendungsentwicklern und hat inzwischen bei mehr als 12 weiteren Apps für Apples iPhone als Sponsor mitgewirkt.

Beispiel für eine solche App ist das Sponsoring eines Musik-Tools, durch das man die Top-100-Listen der beliebtesten Musiktitel vieler Jahre erfahren und abspielen lassen kann. Das Tool ist für 60 Tage kostenlos nutzbar, danach wird ein Kauf für 1 bis 2 US-Dollar im Apple Online-Store notwendig. Ebenfalls für einen bestimmten Zeitraum kostenlos ist das Wort-Puzzle Chicktionary.

Ob Microsoft die nun gesponsorten iPhone-Apps auch für das eigene mobile Betriebssystem Windows Phone 7 anbieten will, bleibt offen. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Android vor Apple am Smartphonemarkt

13.08.2010, 14:20

Im zweiten Quartal 2010 wurden erstmals mehr Android-Smartphones als iPhones verkauft, jedoch bleibt Nokia mit Symbian weiterhin Marktführer. Den zweiten Platz auf dem Smartphone-Markt kann sich RIM mit den Blackberrys sichern.

Wir berichteten bereits vor einigen Wochen darüber, dass Android immer weiter auf dem Markt der Smartphones wächst.

Die Zahlen der Marktforscher von Gartner zeigen die Finnen (Nokia) mit einem Marktanteil von 41,2 Prozent an der Spitze des Marktes. So konnte das Unternehmen 25,39 Millionen Geräte allein im zweiten Quartal 2010 verkaufen. Im Gegensatz zum Vorjahresquartal musste man jedoch Verluste verzeichnen, dort hatte man noch einen Marktanteil von über 50 Prozent.

Gefolgt wird Nokia von RIM. Das Unternehmen konnte 11,23 Millionen Blackberrys verkaufen und erreicht damit einen Marktanteil von 18,2 Prozent, knapp ein Prozent weniger als im Vorjahresquartal.

Wie bereits damals von Analysten prognostiziert, konnte Google mit den Android-Geräten den größten Zuwachs verzeichnen. So kam man innerhalb eines Jahres von 1,8 Prozent Marktanteil auf nun 17,2 Prozent und überholt damit das Apple, die mit ihren iPhones nur 14,2 Prozent Marktanteil erreichen können. Hier ist jedoch zu berücksichtigen, dass das neue iPhone 4 erst am Ende des zweiten Quartals den Markt erreichte.

Insgesamt konnte der Smartphone-Markt im Vergleich zum Vorjahresquartal stark wachsen, von 40,97 Millionen verkauften Geräten im zweiten Quartal 2009 auf 61,65 Millionen in diesem Jahr. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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iPhone developer conference in Köln

12.08.2010, 13:16

Die iPhone developer conference, die Entwickler- und Businesskonferenz für das iPhone, iPad und den iPod touch am 1. und 2. Dezember 2010, wird zum Treffpunkt der Mobility-Branche. Entwickler, Unternehmer und Werber werden sich in Köln über die Entwicklungen am-Markt informieren, miteinander diskutieren und feiern.

Die 48 Vorträge des Kongresses beschäftigen sich mit iPhone, iPad und iPod touch. Insgesamt bietet die iPhone developer conference über 40 Referenten in vier verschiedenen Thementracks an zwei Tagen. Erstmals gibt es in Köln zur iPhone developer conference auch eineAusstellung, an der unter anderen Microsoft, Nokia, madvertise MobileAdvertising, Nuance, maXXolution und antwerpes teilnehmen werden.

Entwickler erhalten Best Practices mit iOS, bekommen Tools und Methoden für Profis an die Hand und es wird die alles entscheidende Frage geklärt: welche Entwicklung hat Zukunft. Sind es die Web Apps, native Apps, Hybrid Apps oder machen mobile Seiten das Rennen? Dazu bekommen Entwickler in dem Panel “Mobile Gaming” am zeiten Konferenztag eine Übersicht zu den verschiedenen mobilen Spieleansätzen und wertvolle Tipps für die eigene Entwicklung und Vermarktung.

Unternehmer und Werber erhalten erste Erfahrungsberichte zum Einsatz von Apps im Marketing. Sie erfahren, wie Unternehmen beim Weg vom E-Commerce zum M-Commerce die Nase vorne behalten. Außerdem gibt es einen Fahrplan für die Erstellung von Apps bis hin zu Finanzierungsmodellen und Marktchancen. Analysiert wird der Unternehmenseinsatz vom iPhone und iPad, die Wahl der Alternativen und die Eignung für Social Media Networks wie Xing und andere Plattformen.

Im Hauptprogramm stellen sich auch die Alternativen zu den Apple-Produkten vor. Nokia hält einen Vortrag zum “Developer Ecosystem” und zur Rolle von Nokia. Microsoft präsentiert sein Windows Phone 7. Frank Prengel, Technical Evangelist für mobile und Embedded-Technologien bei Microsoft Deutschland: “Windows Phone 7 bringt mit seinem bewusst eigenständigen Design, seinem neuen Bedienkonzept und den besten Tools für Design und Entwicklung von Apps und Games frischen Wind in die bestehende Smartphone-Landschaft. Wir freuen uns diese Neuerungen auf der iPhone developer conference vorstellen können.”

Die Kongressmesse findet 2010 zum dritten Mal statt, Veranstalter ist die Neue Mediengesellschaft Ulm, die auch die INTERNET WORLD Business herausgibt.

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Apples iPhone-Entwickler geht

09.08.2010, 10:45

Der Chefentwickler von Apples iPhone 4 und der iPods Mark Papermaster verlässt das US-Unternehmen. Der Grund für das Ausscheiden dürfte wohl in den Antennenproblemen der neuesten Smartphone-Generation zu suchen sein. Sein Nachfolger wird der bisherige Hardwareentwickler der Mac-Computer Bob Mansfield.

Ob Papermaster freiwillig gegangen ist oder gehen musste, wurde nicht bekannt. Indizien für diesen Schritt gab es schon länger. Bereits bei der Pressekonferenz, in der es um die Antennenprobleme des iPhone 4 ging, war neben CEO Steve Jobs und COO Tim Cook nur Bob Mansfield anwesend, nicht aber der eigentlich für die Entwicklung des iPhones verantwortliche Manager Mark Papermaster. Bereits an diesem Abend soll Papermaster aus der Führungsriege auf der Apple-Website verschwunden sein, berichtet Heise. Um die Empfangsprobleme des Smartphones zu beheben, bietet Apple noch bis 30. September 2010 seinen Usern eine Hülle kostenlos an.

Bob Mansfield, der bisher die Hardware der Mac-Computer verantwortet, übernimmt zumindest vorübergehend auch die Leitung der iPhone-Entwicklung. Er war bereits an der Entwicklung einiger Komponenten der letzten Generation des Smartphones beteiligt. Anders als Papermaster, der erst im April 2009 zu Apple kam, ist Mansfield bereits seit 1999 für Apple tätig und wurde in der Vergangenheit schon mehrfach als möglicher Nachfolger des bisherigen Chefs Steve Jobs gehandelt.

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Nächster iPod Touch mit FaceTime-Kamera

09.08.2010, 9:44

In den letzten Jahren hat Apple beinahe immer Anfang September neue iPods vorgestellt. Und in knapp 3 Wochen ist es wieder soweit – nun gibt es auch erste Informationen zur kommenden Gerätegeneration. Die neuen iPod Touch werden danach wohl mit nach vorn gerichteter Kamera kommen, um FaceTime Videotelefonate zu ermöglichen.

Erste Fotos von Ersatzteilen hat die Webseite MacRumors veröffentlicht. Diese zeigen eine Ersatzteil eines iPod Touch der nächsten Generation mit einem Loch, welches für eine nach vorn gerichtete Kamera dienen könnte. Diese Teile stammen vom Ersatzteillieferer “iPhonerevivers”. Genauer handelt es sich um einen LCD Touchscreen mit einem Durchschuss groß genug für eine Kamera. Schon im Juli wurden erste ähnliche Teile als Fotos ins Internet getellt, doch die jetzt veröffentlichten Fotos stammen aus einer neuen Quelle.

Mit seiner neuen iPhone 4 Generation hat Apple FaceTime eingeführt, seinen eigenen Videotelefonie-Dienst der derzeit nur Videogespräche von iPhone 4 zu iPhone 4 ermöglicht. Mit einem neuen iPod Touch, der ebenfalls FaceTime ermöglicht, würde sich die Zahl der Nutzer erhöhen. Auch das sicherlich bald kommende iPad 2 wird vermutlich eine nach Vorn gerichtete Kamera bekommen.

Das Ersatzteil welches als Foto von MacRumors veröffentlicht wurde weißt an einer Stelle die Beschriftung “Apple (c) 2010″ auf und soll am 29. 2010 produziert worden sein. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich hier um den LCD-Bildschirm für einen neuen iPod Touch der nächsten Generation darstellt.

Wie FaceTime ohne Telefonnummer funktionieren soll? Apple wird stattdessen auf E-Mail-Adresse und ein Login-System setzen. Und das womöglich schon ab Herbst. (Daniel Schürmann | Quelle: engdget.com, gizmodo.com)

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Welche mobilen Geräte nutzen Besucher von Webshops

05.08.2010, 13:31

Knapp 90 Prozent der User von Smartphones und Handhelds, die mobil in Onlineshops stöbern, nutzen dazu die Endgeräte von Apple. Mit 57 Prozent entfällt mehr als die Hälfte der aktuellen Nutzungsanteile auf das iPhone, 21 Prozent auf das iPad und rund 10 Prozent auf den iPod Touch.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Erhebung des Webcontrolling- und Marktforschungs-Spezialisten etracker auf Basis seiner Benchgroups, an denen über 20.000 seiner Kunden anonymisiert teilnehmen.

BlackBerrys oder Symbian-basierte Smartphones nutzen hingegen derzeit nur zwei beziehungsweise drei Prozent der User, wenn sie mobil auf digitale Shoppingtour gehen. Auf andere mobile Endgeräte wie Android- und webOS-basierte sowie Windows Mobile-Smartphones entfallen zusammen Nutzungsanteile von sieben Prozent.

Mit dem iPad macht Apple seinen eigenen Produkten Konkurrenz: Von Januar bis April 2010 hielt das iPhone den prozentualen Anteil der User, die mit ihm mobil in Onlineshops surfen, konstant auf einem Niveau von knapp 70 Prozent. Seitdem der Tablet-PC  auf dem Markt ist, hat das iPhone jedoch an Boden verloren. Der Anteil der Nutzer, die über das iPhone ins Internet gehen, ist bis Juli um 12 Prozent gefallen. Auch der iPod Touch musste kontinuierliche Verluste bei den Nutzungsanteilen von 17 Prozent im Januar auf 10 Prozent im Juli hinnehmen. Die Marktanteile der Apple-Konkurrenten blieben stabil.

Unterdessen warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor gleich zwei Schwachstellen in Apples Betriebssystem iOS, die auf dem iPad, iPhone und iPod Touch zum Einsatz kommen. Das Problem betreffe sowohl die älteren als auch die neuen Versionen der Software.

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BSI warnt vor Lücken in Apples iOS

05.08.2010, 10:34

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor gleich zwei Schwachstellen in Apples Betriebssystem iOS, die auf dem iPad, iPhone und iPod Touch zum Einsatz kommen. Das Problem betreffe sowohl die älteren als auch die neuen Versionen der Software.

Durch die zwei Schwachstellen können Angreifer bereits beim Besuchen einer Website oder beim Öffnen eines PDF-Dokuments Schadcode auf das Gerät bringen und dadurch die Kontrolle darüber übernehmen. Auf diese Weise erhalten Hacker Zugriff auf die dort abgelegten Daten wie E-Mails, SMS, Termine, Kontakte und Passwörter zu verschiedenen Onlinediensten.

Möglich seien weiterhin der Zugriff auf die Kamera, das Auslesen des Standortes über den integrierten GPS-Empfänger und sogar das Abhören von Gesprächen, berichtet die Behörde. Nutzern empfiehlt das BSI bis zur Beseitigung der Lücke auf das Öffnen von PDF-Dateien zu verzichten und nur vertrauenswürdige Webseiten anzusteuern. Die Sicherheitslücke betrifft die iOS-Versionen für das iPhone in Version 3.1.2 bis 4.0.1, für das iPad in der Version 3.2 bis 3.2.1 und für den iPod Touch in Version 3.1.2 bis 4.0. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass diese Schwachstelle auch in noch älteren Versionen zu finden ist.

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