German Startups Group geht an die Börse

16.06.2015, 13:30

Frankfurter Wertpapierbörse

Die German Startups Group, Beteiligungsgesellschaft für Jungunternehmen, bereitet sich auf den Börsengang vor. Im Portfolio der Berliner sind unter anderem Delivery Hero, Mister Spex und SoundCloud.

CEO Christoph Gerlinger plant den IPO der German Startups Group (v. li.)

(Quelle: German Startups Group)

Die German Startups Group bereitet ihren IPO bei der Frankfurter Wertpapierbörse vor. Der angestrebte Emissionserlös der Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Berlin soll innerhalb der nächsten zwei Jahre insbesondere für den Erwerb von Anteilen an Start-ups verwendet werden.

Drei Jahre nach Gründung gehört die German Startups Group mit insgesamt rund 40 Beteiligungen an operativ tätigen Unternehmen zu den aktivsten Risikokapitalgebern in Deutschland. Sie beteiligt sich über Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen, insbesondere durch die Bereitstellung von Venture Capital, an Start-ups vor allem im deutschsprachigen Raum.
Zum Portfolio zählen beispielsweise in der Growth Stage Delivery Hero, MisterSpex oder SoundCloud, in der Early Stage Book-a-Tiger, Junique oder TV Smiles sowie in der Seed Stage CRX Markets, Remerge, Scalable Capital oder WunderCar. Das Unternehmen konnte bereits zwei Exits verzeichnen: den Verkauf der Anteile an dem AdTech-Unternehmen Fyber und am Online-Shop Amorelie.

CEO Christoph Gerlinger sieht das Unternehmen gut positioniert: „Neben Kapital können wir unsere Portfoliounternehmen unter anderem bei der Strategieentwicklung, im Hinblick auf Finanzierungsrunden, Restrukturierungsnotwendigkeiten, M&A-Transaktionen oder dem Unternehmensverkauf einschließlich einem möglichen Börsengang unterstützen“.

Zuletzt gab es auch für Delivery Hero neues Kapital: 110 Millionen US-Dollar erhält der Online-Lebensmittel-Lieferdienst im Rahmen einer neuen Finanzierungsrunde von zwei US-Investoren, die namentlich nicht bekannt sind. Die Bewertung des Start-ups steigt damit auf 3,1 Milliarden US-Dollar.

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Spotify sammelt 526 Millionen US-Dollar ein

11.06.2015, 7:44

Musik-Streaming

Spotify rüstet sich für den Angriff des Rivalen Apple: In einer neuen Finanzierungsrunde erhält der Musik-Streaming-Dienst über eine halbe Milliarde US-Dollar.

Neues Geld für Spotify

(Quelle: Shutterstock.com/Petr Vaclavek)

Kurz vor der Einführung von Apples Streaming-Dienst Apple Music sichert sich Spotify im Rahmen einer neuen Finanzierungsrunde stolze 526 Millionen US-Dollar. Damit wird der schwedische Musik-Streaming-Anbieter mit 8,5 Milliarden US-Dollar bewertet, berichtet das Wall Street Journal.

Das frische Kapital soll dem Unternehmen dabei helfen, sich gegen die wachsende Konkurrenz zu rüsten, wie nun auch Apple, das seinen eigenen Streaming-Dienst Apple Music am 30. Juni 2015 in über 100 Ländern starten will. Mit über 60 Millionen Nutzern gilt Spotify als Marktführer unter den Musik-Streaming-Diensten.
Spotify setzt zunehmend auf Content-Partnerschaften: Globale Kooperationen mit Epic TV oder Deutschlandradio sollen den Streaming-Dienst nun zur All-in-one-Plattform machen. Das Ziel dahinter: Die Musik in den Alltag der User integrieren und an die individuellen Vorlieben, Orte, Stimmungen und Tageszeiten anpassen.

Inzwischen mischen auf die Mobilfunker kräftig beim Zukunftsmarkt Musik-Streaming mit. Immer leistungsfähigere Datenleitungen machen die lokale Speicherung von Musik auf PC, Netzwerkfestplatte oder Smartphone immer überflüssiger.

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Helpling erhält weitere 43 Millionen Euro

26.03.2015, 12:04

Zweite Finanzierungsrunde

Knapp ein Jahr nach dem Start hat das Start-up Helpling, eine Online-Plattform zur Vermittlung professioneller Reinigungskräfte, erneut frisches Kapital von mehreren Investoren eingeworben.

Helpling erhält weitere 43 Millionen Euro

(Quelle: Shutterstock.com/photka)

Finanzierungsrunde, die zweite: Wie schon Ende 2014, als Helpling 13,5 Millionen Euro kassierte, erhält das Berliner Start-up nun erneut frisches Kapital.

Zu den Geldgebern, die zusammen nun 43 Millionen Euro zur Verfügung stellen, gehören Lakestar, Kite Ventures und Lukasz Gadowski sowie Rocket Internet, das bereits an der Gründung von Helpling im März 2014 beteiligt war.

Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen die rasante Expansion weiter vorantreiben und insbesondere die regionale Verfügbarkeit der Reinigungsdienstleistungen ausbauen. Inzwischen ist Helpling, das von Benedikt Franke und Philip Huffmann gegründet wurde, in mehr als 200 Städten weltweit verfügbar und hat Aufträge an mehrere Tausend Putzkräfte allein in Deutschland vermittelt.

„Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Unternehmen auf drei Kontinenten als Marktführer etabliert“, begründet Henrik Persson, Partner bei Lakestar, das Investment. „Der Markt für haushaltsnahe Dienstleistungen hat ein riesiges Potenzial – insbesondere mit der steigenden Transparenz und dem Komfort, die Helplings Plattform bietet.“

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Venture Capital: Investitionen auf Rekordhöhe

20.02.2015, 11:04

Risikokapital

Mit insgesamt rund 87 Milliarden US-Dollar finanzierten Risikokapitalgeber im vergangenen Jahr weltweit Start-ups. Die Investoren suchen E-Commerce-Services, Dienstleistungen sowie Finanzservices.

Geld: Investoren waren 2014 großzügig

(Quelle: Fotolia.com/Gina Sanders)

Die Notenbanken lassen Geld drucken – und Investoren in aller Welt geben es großzügig aus. Davon profitieren auch Start-ups. Einer Studie von Ernst & Young zufolge gaben Risikokapital-Geber 2014 weltweit rund 86,7 Milliarden US-Dollar aus, um Start-ups zu finanzieren.

Damit erreicht die Höhe der Venture-Capital-Investitionen wieder das Niveau aus dem Jahr 2000 – und zwar in allen untersuchten Regionen, besonders aber in den USA, Europa und China.

Allerdings: Die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young legen den Begriff Venture Capital weiter als üblich aus. In ihre Rechnung entfallen daher auch Anlagen, die sonst unter dem Begriff „Private Equity“ dokumentiert werden.

Europa hinkt in Sachen VC hinterher

Mit den 86,7 Milliarden Dollar Venture Capital wurden insgesamt 6507 Transaktionen finanziert – im Schnitt flossen 16,7 Millionen Dollar pro Deal.

Zu beobachten ist, dass der Wert der Finanzierungsrunden in den Start-ups steigt. So registriert Ernst & Young weltweit 317 Deals mit über 50 Millionen und mehr US-Dollar.

„Die wachsenden Deal-Größen zeigen, wie stark sich Venture Capital als Finanzierungsquelle etabliert hat“, sagt Bryan Pearce, Venture-Capital-Experte von Ernst & Young.

„Zunehmend legen die Investoren ihr Geld in Unternehmen an, die näher an Exit-Möglichkeiten wie Übernahme oder Börsengang liegen.“ Finanzierungen in Gründungs- oder Aufbauphasen werden indes Business Angels überlassen.

Laut der Studie wurden 2014 in den USA 3682 Finanzierungsrunden abgeschlossen, in Europa 1460. Nach Deutschland flossen der Studie zufolge lediglich 2,9 Milliarden US-Dollar, nach Großbritannien 2,7 Milliarden und nach Frankreich 1,3 Milliarden Dollar.

Zum Vergleich: Allein in Start-ups mit Sitz rund um San Francisco und im Silicon Valley flossen rund 25 Milliarden Dollar. Europa hat ebenso wie Deutschland Nachholbedarf.

Stellt sich die Frage, in welche Unternehmen wird investiert. Mit Venture Capital werden zurzeit bevorzugt Dienstleistungen und E-Commerce-Angebote aufgebaut, darüber hinaus suchen Investoren nach Finanz-Services und Fin-Tech-Start-ups.

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Urbanara schließt Crowdinvesting-Runde

04.11.2013, 14:47

Kapital in Millionenhöhe

Das Crowdinvesting bei Urbanara ist genauso gelaufen, wie sich das Unternehmen es gewünscht hatte. Nach mehreren Monaten Zeichnungsphase hat der Wohnaccessoire-Shop jetzt die Emission mit einer Gesamtsumme von drei Millionen Euro abgeschlossen.

Am 1. November 2013 ging die Zeichnungsphase für Urbanara-Anteile zu Ende. Der Markt für hochwertige Heimtextilien und Wohnaccessoires schließt damit seine Crowdinvest-Aktion und beziffert sein Emissionsvolumen auf drei Millionen Euro. Der Ausgabepreis der Urbanara-Aktie beträgt zehn Euro. Nach Angaben des Unternehmens sind rund 1.000 Privatinvestoren bei Urbanara eingestiegen. Die durchschnittliche Investitionssumme betrug bei 300.000 ausgegebenen Anteilsscheinen 3.000 Euro.

Der CEO und Gründer von Urbanara, Benjamin Esser, freut sich, dass die Herausforderung der Aktienausgabe für sein Unternehmen erfolgreich verlaufen ist und hält das Crowdinvesting für eine sinnvolle Alternative zu klassischen Investmentmöglichkeiten: "Der IPO hat bewiesen, dass sich junge Wachstumsunternehmen etwas trauen sollten. Es lohnt sich, neue Wege zu gehen."

Die Neuinvestoren bei Urbanara sollen übrigens auch in die unternehmerischen Entscheidungen miteinbezogen werden. Mit dem so gewonnenen Kapital will das Unternehmen unter anderem die Produktentwicklung vorantreiben und in die Auswahl und Kontrolle der zuliefernden Hersteller investieren. Die Urbanara-Aktien werden ab dem 6. November 2013 auf der Handelsplattform Bergfürst gelistet und gehandelt.

Anfang Juli 2013 hatte Urbanara seine Crowdinvesting-Runde angekündigt. Das Unternehmen existiert seit 2011 und wurde unter anderen von den beiden ehemaligen myfab-Managern Benjamin Esser und Claire Davidson gegründet.

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Dritte Finanzierungsrunde für AT Internet

07.06.2013, 11:20

Schneller wachsen mit mehr als sechs Millionen Euro

Der Webanalyse-Anbieter AT Internet hat von Investoren 6,25 Millionen Euro Kapital bekommen. Damit will das Unternehmen sowohl sein internationale Wachstum als auch die Software-Entwicklung beschleunigen.

(Foto: Fotolia.de/jogyx)

AT Internet, ein französischer Anbieter für Digital-Analytics-Lösungen, hat 6,25 Millionen Euro frisches Kapital erhalten: 3,5 Millionen kommen von Langzeit-Investor iXO Private Equity und 2,75 Millionen vom neuen Partner Omnes Capital, zuvor Crédit Agricole Private Equity. Das Geld will das Unternehmen in Forschung und Entwicklung investieren und seine internationale Präsenz weiter ausbauen. Dabei engagiert sich AT Internet vornehmlich in wirtschaftlich stark wachsenden Schwellenländern.

Diese Kapitalerhöhung ist die dritte ihrer Art. Auch nach Abschluss der Transaktion halten die Gründungsmitglieder nach wie vor die überwiegende Mehrheit an den Unternehmensanteilen. Mathieu Llorens, CEO von AT Internet, erklärt, dass "diese Maßnahme es uns erlaubt, unsere Entwicklung zu beschleunigen und dabei unabhängig zu bleiben. Wir sind entschlossen, an diesen Werten festzuhalten." Für das Jahr 2013 erwartet das Unternehmen einen Umsatzanstieg von mehr als 20 Prozent und einen höheren Gewinnanteil.

Eine Finanzierung in Höhe von zehn Millionen Euro hat sich kürzlich AppLift, eine Marketing-Plattform für mobile Spiele, gesichert. Mit dem Kapital will das Unternehmen seine Expansion mit zusätzlichen Büros und Führungskräften voranzutreiben.

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Facebook plant zweite Aktienemission in diesem Jahr

17.02.2012, 12:57

Kapital aus Börsengang reicht nicht für Steuern

Facebook plant zweite Aktienemission in diesem Jahr

Fünf Milliarden US-Dollar will Facebook bei seinem geplanten Gang an die Wall Street erlösen – und jetzt ist schon klar, dass das Geld nicht reicht. Um Steuern auf die Gewinne aus Mitarbeiteraktien zu begleichen, könnte das soziale Netzwerk gezwungen sein, zusätzliche fünf Milliarden US-Dollar einzusammeln.

Facebook plane deshalb eine zweite Aktienausgabe noch in diesem Jahr, berichtet die Financial Times Deutschland unter Berufung auf Unterlagen, die das Unternehmen bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht hat.

Mitarbeiter und Manager halten Belegschaftsaktien und Aktienoptionen im Wert von 23 Milliarden US-Dollar, die sie sechs Monate nach Börsengang verkaufen dürfen – und auf die dann Steuern fällig werden. Diese Steuern will Facebook übernehmen – und benötigt dafür weitere fünf Milliarden US-Dollar. Die Zahlen basieren auf einem geschätzten Kurs von 45 US-Dollar.

Nicht einkalkuliert sind dabei die Aktien, die Gründer Mark Zuckerberg selbst besitzt. Dieser hält 28,4 Prozent am sozialen Netzwerk. Für seine persönlichen Gewinne muss der CEO mit Steuern in Höhe von bis zu zwei Milliarden US-Dollar rechnen.

Facebook hat Anfang Februar seine Zulassung an der Börse beantragt. Im Prospekt nennt das Unternehmen folgende Zahlen: Das soziale Netzwerk hat gegenwärtig 845 Millionen Mitglieder, von denen 483 Millionen täglich aktiv sind. Der Umsatz 2011 betrug 3,7 Milliarden US-Dollar, der Gewinn eine Milliarde US-Dollar. Weitere wichtige Anteilsinhaber neben Zuckerberg sind die Investoren James Breyer mit 11,4 Prozent und Peter Thiel mit 2,5 Prozent, sowie Mitgründer Dustin Moskovitz, der 7,6 Prozent an Facebook hält.

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Mutterunternehmen von Lieferservice.de erhält neues Kapital

11.01.2012, 13:05

13 Millionen Euro für Takeaway

Mutterunternehmen von Lieferservice.de erhält neues Kapital

Takeaway.com, Betreiber von Lieferservice.de, bekommt 13 Millionen Euro Kapital von Prime Ventures. Die Investition soll für ein schnelleres internationales Wachstum eingesetzt werden.

Auf Lieferservice.de können Konsumenten deutschlandweit Essen Land bestellen. Takeaway.com ist in neun anderen europäischen Ländern mit Marken wie Lieferservice.at, Pizza.be und Thuisbezorgd.nl tätig. Dsa Unternehmen verarbeitet derzeit in einem Jahr mehr als 100 Millionen Euro an Bstellungen für rund drei Millionen Konsumenten.
„Unsere Mission ist schlicht und einfach: Wir bringen Konsumenten und Lieferdienste zusammen“, erklärt Jitse Groen, Geschäftsführer und Gründer. „Die Investition ermöglicht es uns, unsere Zielmarke höher zu stecken.“

Auch die Konkurrenz verfügt über neue Investitionen: Das Lieferservice-Portal Lieferheld hat sich im November 2011 eine satte Kapitalspritze von acht Millionen Euro gesichert. Mit an den Tisch holen sich die Berliner Jungunternehmer damit die russischen Investoren Ru-Net und Kite Ventures. Lieferando.de, ein Portal für Online-Essensbestellungen, hatte im Juli 2011 eine weitere Finanzierungsrunde über sechs Millionen Euro abgeschlossen.

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Kapital für Hitmeister

04.01.2012, 12:27

Gesellschafter investieren erneut

Kapital für Hitmeister

Das Kölner Shoppingportal Hitmeister hat eine Finanzierung in Millionenhöhe von seinen Altgesellschaftern bekommen. Angeführt wird die Runde vom New Yorker Fund Tiger Global, der auch an Zynga und LinkedIn beteiligt ist.

Das Kapital in siebenstelliger Höhe will der Internet-Marktplatz in erster Linie verwenden, um das Produkt zu verbessern. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Ausbau der Aktivitäten im Mobile Commerce – neben einer Android-App steht die Überarbeitung der Hitmeister-iOS-App auf dem Programm.

Hitmeister möchte künftig auch in mehr Produktbereichen selbst als Händler auftreten. „Wir merken, dass wir dort, wo wir auch selbst verkaufen, deutlich mehr Neukäufer gewinnen. Somit profitieren alle Parteien – Käufer durch ein besseres Angebot, Verkäufer durch mehr Nachfrage und wir durch mehr Umsatz, den wir reinvestieren können“, erklärt Mitgründer und Geschäftsführer Gerald Schönbucher. Die mittlerweile 40 Mitarbeiter zählende Firma will sich zudem personell verstärken, vor allem im Kundendienst.

Das Shoppingportal Hitmeister.de, das seit 2007 neue und gebrauchte Produkte zum Festpreis anbietet, gehört zur Hitmeister GmbH, mit Hitflip auch Europas größte Tauschbörse betreibt.

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Frisches Kapital für Rovio

11.03.2011, 11:56

Entwickler von Angry Birds sackt 42 Millionen US-Dollar ein

Der finnischen Handyspiele-Schmiede Rovio gelang mit Angry Birds ein Erfolg, der nur wenigen beschieden ist. Nach der Eroberung der Smartphones, hat es das Spiel sogar auf Facebook geschafft und konkurriert dort mit dem Entwickler Zynga. Ein solcher Erfolg lockt natürlich Investoren an. In einer Finanzierungsrunde sammelt das Unternehmen 42 Millionen US-Dollar ein.

Am meisten beigesteuert haben die Beteiligungsgesellschaften Accel Partners und Atomico Ventures. Hinter der letzteren stehen die Skype-Gründer Janus Friis und Niklas Zennström. Mit der Finanzspritze will das Unternehmen seinen Erfolg weiter ausbauen. Rovio-Manager Peter Vesterbacka gab diese Marschroute schon zu Jahresbeginn vor: „Wir wollen größer als Micky Maus werden.“ Seit kurzem vergibt das Unternehmen Lizenzen an Spielzeughersteller und Filmproduzenten.

Angry Birds ist vom Standpunkt der Popularität her ähnlich erfolgreich wie Farmville auf Facebook oder die Moorhühner Ende der 1990er Jahre auf dem PC. Das Spiel kam im Februar 2010 in die App-Stores von Apple und Android und wurde allein im Dezember 2010 25 Millionen Mal heruntergeladen. In Sachen Monetarisierung war das Unternehmen jedoch noch nicht so erfolgreich. Die iPhone-App kostet zwar 0,79 Euro, das allein ist jedoch nicht mit einer Gelddruckmaschine wie Farmville gleichzusetzen. Schließlich setzen viele Farmville-Nutzer reale Dollars und Euro in die virtuelle Währung um, um damit den Spielfortschritt zu beschleunigen oder besonderes Inventar freizuschalten.

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