Urbanara schließt Crowdinvesting-Runde

04.11.2013, 14:47

Das Crowdinvesting bei Urbanara ist genauso gelaufen, wie sich das Unternehmen es gewünscht hatte. Nach mehreren Monaten Zeichnungsphase hat der Wohnaccessoire-Shop jetzt die Emission mit einer Gesamtsumme von drei Millionen Euro abgeschlossen.

Am 1. November 2013 ging die Zeichnungsphase für Urbanara-Anteile zu Ende. Der Markt für hochwertige Heimtextilien und Wohnaccessoires schließt damit seine Crowdinvest-Aktion und beziffert sein Emissionsvolumen auf drei Millionen Euro. Der Ausgabepreis der Urbanara-Aktie beträgt zehn Euro. Nach Angaben des Unternehmens sind rund 1.000 Privatinvestoren bei Urbanara eingestiegen. Die durchschnittliche Investitionssumme betrug bei 300.000 ausgegebenen Anteilsscheinen 3.000 Euro.

Der CEO und Gründer von Urbanara, Benjamin Esser, freut sich, dass die Herausforderung der Aktienausgabe für sein Unternehmen erfolgreich verlaufen ist und hält das Crowdinvesting für eine sinnvolle Alternative zu klassischen Investmentmöglichkeiten: "Der IPO hat bewiesen, dass sich junge Wachstumsunternehmen etwas trauen sollten. Es lohnt sich, neue Wege zu gehen."

Die Neuinvestoren bei Urbanara sollen übrigens auch in die unternehmerischen Entscheidungen miteinbezogen werden. Mit dem so gewonnenen Kapital will das Unternehmen unter anderem die Produktentwicklung vorantreiben und in die Auswahl und Kontrolle der zuliefernden Hersteller investieren. Die Urbanara-Aktien werden ab dem 6. November 2013 auf der Handelsplattform Bergfürst gelistet und gehandelt.

Anfang Juli 2013 hatte Urbanara seine Crowdinvesting-Runde angekündigt. Das Unternehmen existiert seit 2011 und wurde unter anderen von den beiden ehemaligen myfab-Managern Benjamin Esser und Claire Davidson gegründet.

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Dritte Finanzierungsrunde für AT Internet

07.06.2013, 11:20

Der Webanalyse-Anbieter AT Internet hat von Investoren 6,25 Millionen Euro Kapital bekommen. Damit will das Unternehmen sowohl sein internationale Wachstum als auch die Software-Entwicklung beschleunigen.

(Foto: Fotolia.de/jogyx)

AT Internet, ein französischer Anbieter für Digital-Analytics-Lösungen, hat 6,25 Millionen Euro frisches Kapital erhalten: 3,5 Millionen kommen von Langzeit-Investor iXO Private Equity und 2,75 Millionen vom neuen Partner Omnes Capital, zuvor Crédit Agricole Private Equity. Das Geld will das Unternehmen in Forschung und Entwicklung investieren und seine internationale Präsenz weiter ausbauen. Dabei engagiert sich AT Internet vornehmlich in wirtschaftlich stark wachsenden Schwellenländern.

Diese Kapitalerhöhung ist die dritte ihrer Art. Auch nach Abschluss der Transaktion halten die Gründungsmitglieder nach wie vor die überwiegende Mehrheit an den Unternehmensanteilen. Mathieu Llorens, CEO von AT Internet, erklärt, dass "diese Maßnahme es uns erlaubt, unsere Entwicklung zu beschleunigen und dabei unabhängig zu bleiben. Wir sind entschlossen, an diesen Werten festzuhalten." Für das Jahr 2013 erwartet das Unternehmen einen Umsatzanstieg von mehr als 20 Prozent und einen höheren Gewinnanteil.

Eine Finanzierung in Höhe von zehn Millionen Euro hat sich kürzlich AppLift, eine Marketing-Plattform für mobile Spiele, gesichert. Mit dem Kapital will das Unternehmen seine Expansion mit zusätzlichen Büros und Führungskräften voranzutreiben.

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Facebook plant zweite Aktienemission in diesem Jahr

17.02.2012, 12:57
Facebook plant zweite Aktienemission in diesem Jahr

Fünf Milliarden US-Dollar will Facebook bei seinem geplanten Gang an die Wall Street erlösen – und jetzt ist schon klar, dass das Geld nicht reicht. Um Steuern auf die Gewinne aus Mitarbeiteraktien zu begleichen, könnte das soziale Netzwerk gezwungen sein, zusätzliche fünf Milliarden US-Dollar einzusammeln.

Facebook plane deshalb eine zweite Aktienausgabe noch in diesem Jahr, berichtet die Financial Times Deutschland unter Berufung auf Unterlagen, die das Unternehmen bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht hat.

Mitarbeiter und Manager halten Belegschaftsaktien und Aktienoptionen im Wert von 23 Milliarden US-Dollar, die sie sechs Monate nach Börsengang verkaufen dürfen – und auf die dann Steuern fällig werden. Diese Steuern will Facebook übernehmen – und benötigt dafür weitere fünf Milliarden US-Dollar. Die Zahlen basieren auf einem geschätzten Kurs von 45 US-Dollar.

Nicht einkalkuliert sind dabei die Aktien, die Gründer Mark Zuckerberg selbst besitzt. Dieser hält 28,4 Prozent am sozialen Netzwerk. Für seine persönlichen Gewinne muss der CEO mit Steuern in Höhe von bis zu zwei Milliarden US-Dollar rechnen.

Facebook hat Anfang Februar seine Zulassung an der Börse beantragt. Im Prospekt nennt das Unternehmen folgende Zahlen: Das soziale Netzwerk hat gegenwärtig 845 Millionen Mitglieder, von denen 483 Millionen täglich aktiv sind. Der Umsatz 2011 betrug 3,7 Milliarden US-Dollar, der Gewinn eine Milliarde US-Dollar. Weitere wichtige Anteilsinhaber neben Zuckerberg sind die Investoren James Breyer mit 11,4 Prozent und Peter Thiel mit 2,5 Prozent, sowie Mitgründer Dustin Moskovitz, der 7,6 Prozent an Facebook hält.

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Mutterunternehmen von Lieferservice.de erhält neues Kapital

11.01.2012, 13:05
Mutterunternehmen von Lieferservice.de erhält neues Kapital

Takeaway.com, Betreiber von Lieferservice.de, bekommt 13 Millionen Euro Kapital von Prime Ventures. Die Investition soll für ein schnelleres internationales Wachstum eingesetzt werden.

Auf Lieferservice.de können Konsumenten deutschlandweit Essen Land bestellen. Takeaway.com ist in neun anderen europäischen Ländern mit Marken wie Lieferservice.at, Pizza.be und Thuisbezorgd.nl tätig. Dsa Unternehmen verarbeitet derzeit in einem Jahr mehr als 100 Millionen Euro an Bstellungen für rund drei Millionen Konsumenten.
“Unsere Mission ist schlicht und einfach: Wir bringen Konsumenten und Lieferdienste zusammen”, erklärt Jitse Groen, Geschäftsführer und Gründer. “Die Investition ermöglicht es uns, unsere Zielmarke höher zu stecken.”

Auch die Konkurrenz verfügt über neue Investitionen: Das Lieferservice-Portal Lieferheld hat sich im November 2011 eine satte Kapitalspritze von acht Millionen Euro gesichert. Mit an den Tisch holen sich die Berliner Jungunternehmer damit die russischen Investoren Ru-Net und Kite Ventures. Lieferando.de, ein Portal für Online-Essensbestellungen, hatte im Juli 2011 eine weitere Finanzierungsrunde über sechs Millionen Euro abgeschlossen.

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Kapital für Hitmeister

04.01.2012, 12:27
Kapital für Hitmeister

Das Kölner Shoppingportal Hitmeister hat eine Finanzierung in Millionenhöhe von seinen Altgesellschaftern bekommen. Angeführt wird die Runde vom New Yorker Fund Tiger Global, der auch an Zynga und LinkedIn beteiligt ist.

Das Kapital in siebenstelliger Höhe will der Internet-Marktplatz in erster Linie verwenden, um das Produkt zu verbessern. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Ausbau der Aktivitäten im Mobile Commerce – neben einer Android-App steht die Überarbeitung der Hitmeister-iOS-App auf dem Programm.

Hitmeister möchte künftig auch in mehr Produktbereichen selbst als Händler auftreten. “Wir merken, dass wir dort, wo wir auch selbst verkaufen, deutlich mehr Neukäufer gewinnen. Somit profitieren alle Parteien – Käufer durch ein besseres Angebot, Verkäufer durch mehr Nachfrage und wir durch mehr Umsatz, den wir reinvestieren können”, erklärt Mitgründer und Geschäftsführer Gerald Schönbucher. Die mittlerweile 40 Mitarbeiter zählende Firma will sich zudem personell verstärken, vor allem im Kundendienst.

Das Shoppingportal Hitmeister.de, das seit 2007 neue und gebrauchte Produkte zum Festpreis anbietet, gehört zur Hitmeister GmbH, mit Hitflip auch Europas größte Tauschbörse betreibt.

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Frisches Kapital für Rovio

11.03.2011, 11:56

Der finnischen Handyspiele-Schmiede Rovio gelang mit Angry Birds ein Erfolg, der nur wenigen beschieden ist. Nach der Eroberung der Smartphones, hat es das Spiel sogar auf Facebook geschafft und konkurriert dort mit dem Entwickler Zynga. Ein solcher Erfolg lockt natürlich Investoren an. In einer Finanzierungsrunde sammelt das Unternehmen 42 Millionen US-Dollar ein.

Am meisten beigesteuert haben die Beteiligungsgesellschaften Accel Partners und Atomico Ventures. Hinter der letzteren stehen die Skype-Gründer Janus Friis und Niklas Zennström. Mit der Finanzspritze will das Unternehmen seinen Erfolg weiter ausbauen. Rovio-Manager Peter Vesterbacka gab diese Marschroute schon zu Jahresbeginn vor: “Wir wollen größer als Micky Maus werden.” Seit kurzem vergibt das Unternehmen Lizenzen an Spielzeughersteller und Filmproduzenten.

Angry Birds ist vom Standpunkt der Popularität her ähnlich erfolgreich wie Farmville auf Facebook oder die Moorhühner Ende der 1990er Jahre auf dem PC. Das Spiel kam im Februar 2010 in die App-Stores von Apple und Android und wurde allein im Dezember 2010 25 Millionen Mal heruntergeladen. In Sachen Monetarisierung war das Unternehmen jedoch noch nicht so erfolgreich. Die iPhone-App kostet zwar 0,79 Euro, das allein ist jedoch nicht mit einer Gelddruckmaschine wie Farmville gleichzusetzen. Schließlich setzen viele Farmville-Nutzer reale Dollars und Euro in die virtuelle Währung um, um damit den Spielfortschritt zu beschleunigen oder besonderes Inventar freizuschalten.

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Microsoft leiht sich 2,25 Milliarden Dollar

07.02.2011, 13:23

Der Redmonder Software-Konzern Microsoft will Anleihen ausgeben, um sich somit kurzfristig 2,25 Milliarden Dollar zusätzliches Kapital zu verschaffen. Für welche Zwecke genau das Geld verwendet wird, hat man nicht genannt.

Man geht davon aus, dass Microsoft damit die Ausgaben des Tagesgeschäfts decken will und Aktienrückläufe und Übernahmen finanzieren will, für die man derzeit in den USA nicht genug Bargeld hat. Ein Großteil von Microsofts Geldreserven liegt bei den Auslandstöchtern. Die bei einem Geldtransfer entstehenden Steuerverpflichtungen würden dem Software-Konzern teurer zu stehen kommen als die Zinsen der Anleihen.

Bis zum 8. Februar will man alle Anleihen vergeben haben. Die Anleihen haben Laufzeiten von zwischen fünf und 30 Jahren mit Zinssätzen für Anleger von zwischen 2,5 und 5,3 Prozent.

(Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Neues Kapital für myThings

23.11.2010, 15:48

Neues Kapital für myThings

Der Retargetinganbieter myThings hat in seiner dritten Finanzierungsrunde sechs Millionen US-Dollar eingenommen. Hauptinvestor ist die Telekom-Tochter T-Venture.

Die starke Präsenz der Deutschen Telekom eröffnet myThings vielseitige Kooperationsmöglichkeiten. “An myThings beeindruckt uns die Technologie, die in einem in Europa überproportional wachsenden Retargeting Markt eine signifikanten Steigerung der Return Conversion Rates ermöglicht sowie die Reaktionsgeschwindigkeit des gesamten Teams von myThings” erläutert Frank Bachér, Geschäftsführer von InteractiveMedia, dem Onlinevermarkter der Telekom. Zu den weiteren Investoren gehören Accel Partners, Carmel Ventures, Dot Corp und GP Bullhound.

myThings bietet seit 2009 eine Software für performance-basierte Displaywerbung, die Onlinehändlern eine Verbesserung der Conversions um mehr als 500 Prozent ermöglichen soll. Die Hauptniederlassungen sind in London, Paris und Tel Aviv. Zu den Kunden zählen Coremetrics, XiTi, Venda und Affiliate Window.

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Neue Finanzierungsrunde für NetBase

03.03.2010, 10:29

In einer dritten Finanzierungsrunde hat das auf semantische Suche spezialisierte Unternehmen NetBase neun Millionen Dollar Risikokapital erhalten. Damit konnte sich die Firma seit ihrer Gründung 2005 insgesamt 18 Millionen Dollar an Investitionen sichern.

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