Amazon stellt neue Kindle Fire HDX-Tablets vor

25.09.2013, 9:51

Der Versandhändler Amazon hat klammheimlich, ohne ein großes Event dafür zu veranstalten, neue Tablets vorgestellt. Zwei der drei neuen Tablets tragen den Namen „Kindle Fire HDX“, haben Display-Größen von jeweils 7 bzw. 8,9 Zoll und stechen besonders durch mehr Leistung hervor. Weiterhin sind die Tablets dünner und leichter als ihre Vorgänger und sollen auch preislich wieder besonders ansprechend sein.

In einem einfachen Konferenzraum hat Amazon die neuen Produkte vorgestellt, so berichtet Engadget. Zwei der drei vorgestellten neuen Modelle tragen den Zusatz HDX und haben neben der dünneren und leichteren Bauweise auch mehr Leistung unter dem Gehäuse – während im Kindle Fire HD lediglich ein Dual-Core mit 1,5 GHz steckt, besitzen die HDX-Modelle einen Snapdragon-800-Quad-Core mit 2,2 GHz Taktrate. Der Arbeitsspeicher wurde ebenfalls auf zwei Gigabyte erhöht und es stehen Speichervarianten von 16, 32 und 64 Gigabyte zur Verfügung. Das 7-Zoll-Display des günstigeren Modells löst 1920 x 1200 Pixel auf, während das des 8,9-Zoll-Geräts 2560 x 1600 Pixel auflöst. Neu ist ebenfalls eine zusätzliche 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite, die jedoch nur das 8,9-Zoll-Modell integriert hat – das 7-Zoll-Modell verfügt lediglich über die Front-Kamera.

In einer Übersicht kann man die Unterschiede am besten ausmachen:


Drei neue Kindle Fire-Modelle mit attraktiver Preisgestaltung

Als Betriebssystem setzt man wieder eine stark modifizierte Android-Version ein – das Fire OS 3.0 mit dem Codenamen Mojito. Neu in der Version ist unter anderem ein „Mayday“-Knopf, der rund um die Uhr technischen Online-Support bieten soll. Das HDX-Modell mit 7 Zoll gibt es bereits für 229 US-Dollar, das 8,9-Zoll-Modell für 379 US-Dollar. Den neuen Kindle-Fire-HD (7-Zoll) kann man bereits für 139 US-Dollar kaufen. Der Hindle Fire HD 8,9′ ist ab sofort ein Auslaufmodell und wird von Amazon vergünstigt abverkauft. Genaue Informationen über den Europa-Start der neuen Modelle gibt es jedoch noch nicht.

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Kein Billig-Tablet von Amazon

21.03.2013, 8:43

Plant Amazon, mit einer Billigversion seines erfolgreichen E-Readers Kindle Fire den Tablet-Markt aufzumischen? Der Onlinehändler hat die Spekulationen zurückgewiesen.

(Foto: Amazon.com)

Mit einer günstigen, abgespeckten Version des Tablets Kindle Fire wird es nichts. Ein Firmensprecher von Amazon dementierte gestern Nachmittag die Gerüchte, dass der Internetmarktplatz über die Einführung eines Billigflachrechners nachdenke: "Das wird nicht passieren. Wir sind bereits am niedrigsten Preis für die Hardware angekommen." Das berichtet Business Insider, nachdem das Techblog Techcrunch zuvor die Spekulationen über eine mögliche Billigversion des Amazon-Tablets in Umlauf gesetzt hatte.

Techcrunch hatte aus Insiderkreisen vernommen, dass Amazon bereits die Produktion eines Sieben-Zoll-Flachrechners in Auftrag gegeben habe, der noch in diesem Jahr auf den Markt kommen sollte. Mit einem Preis von 99 US-Dollar könne die Billigversion des Kindle Fire das untere Ende des Android-Tablet-Marktes aufrollen.

Der Kindle Fire hat sich für Amazon zu einem Verkaufsschlager entwickelt. In Deutschland gibt es die größere Version des Tabletrechners seit Mitte März im Handel. Amazon hatte seine mobilen Computer im September 2012 vorgestellt. Der Kindle Fire ist je nach Größe dabei mit Preisen zwischen 199 US-Dollar und 514 US-Dollar erhältlich.

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Kindle wird zugänglicher gemacht

07.12.2012, 10:57

Amazon will seine Kindle Fire-Tablets benutzerfreundlicher machen. Dazu hat das Unternehmen jetzt Versprachlichungsfunktionen für das Tablet entwickelt, um eine barrierefreie Nutzung zu ermöglichen.

Zwei neue Navigationsmöglichkeiten kommen zum Kindle Fire hinzu: Die so genannten Voice Guide- und Explore by Touch-Werkzeuge sollen vor allem Nutzern mit eingeschränktem Sehvermögen dabei helfen, die Geräte einzusetzen. Ganz neu sind die Features nicht – auf dem Kindle Fire HD waren sie bereits integriert. Nun sollen aber auch die kleineren Ausgaben der Gerätefamilie von Amazon damit ausgestattet werden.

Dazu kann beispielsweise der Voice Guide Menüs und Aktionen, die auf dem Gerät ablaufen, als vorgelesenen Text umsetzen. Eine ähnliche Versprachlichung bietet das Tool Explore by Touch: Bei Berührung von Miniaturansichten auf dem Touchscreen sagt das System an, welche Dateien gerade angesteuert wurden.

Die aktuelle Ausgabe des Kindle Fire wurde im September 2012 vorgestellt. Damals brachte Amazon den Tabletrechner gleich in doppelter Ausführung sowohl als Sieben-Zoll- als auch als Neun-Zoll-Ausgabe. Gegen Aufpreis gibt es den Flachrechner übrigens auch als werbefreie Version.

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Android holt auf

07.11.2012, 14:08

Fast 30 Millionen Tabletrechner wurden im dritten Quartal 2012 weltweit ausgeliefert. Der Trend dürfte wohl weiter anhalten – immerhin startete ja am vergangenen Wochenende der iPad mini-Verkauf.

Der Tablet-Markt hat im vergangenen Jahr um 50 Prozent zugelegt. Das ergibt eine Statistik der International Data Corporation, die die Verkaufszahlen für Tablets vierteljährlich erfasst und analysiert. Vor allem Android-Geräte, insbesondere die aus dem Hause Samsung und Amazon, fanden besonders viel Absatz.

Innerhalb der Top Five führt nach wie vor Apple mit 50,4 Prozent des Marktes. Im Vergleichsquartal 2011 hatte das Unternehmen allerdings noch 65,5 Prozent für sich beansprucht. Insgesamt 14,0 Millionen Geräte von Apple gingen auf den Markt. Im vergangenen Jahr waren es 11,0 Millionen Geräte.

Der Absatz von Samsung-Flachrechner stieg dagegen an. Insgesamt 5,1 Millionen Tablets der Marke wurden im dritten Quartal 2012 ausgeliefert, während es im Vergleichszeitraum 2011 nur 1,2 Millionen gewesen waren. Damit hat Samsung einen Marktanteil von 18,4 Prozent, gegenüber 6,5 Prozent im Vorjahr.

Amazon hält mit seinen Kindle Fire-Tablets im dritten Quartal 2012 9,0 Prozent des Marktes. Asus liegt kurz dahinter mit 8,6 Prozent, sowie Lenovo mit 1,4 Prozent. Amazon lieferte 2,5 Millionen Tablets aus; bei Asus waren es 2,4 Millionen, bei Lenovo 0,4 Millionen.

Den Zurückgang der Apple-Geräte-Auslieferung führt IDC auf die Taktik der Endverbraucher zurück: "Wir glauben, dass ein großer Anteil der an einem Apple-Tablet interessierten Kunden sich im dritten Quartal angesichts einer iPad mini-Ansage zurückgehalten haben", so Tom Mainelli, Research Director bei IDC.

Das iPad mini ist, wenn man Apple glauben darf, tatsächlich von den Kunden gut aufgenommen worden. Am ersten Verkaufswochenende soll das Mini-Tablet bereits ausverkauft sein.

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Neuer Kindle Fire

31.08.2012, 10:40

Im Vorfeld wird bereits heiß spekuliert, was im neuen Kindle Fire drin ist. Ein jetzt aufgetauchtes Foto des Tabletrechners enthüllt neue Einzelheiten. So verfügt der Kindle Fire unter anderem über eine eingebaute Kamera. Die Benutzeroberfläche zeigt eine Navigationsleiste an der rechten Seite, so Techcrunch.

Branchenbeobachter erwarten für die Firmenveranstaltung am 6. September 2012 die Vorstellung von zwei Kindle Fire-Modellen im Sieben- und Zehn-Zoll-Format. Dabei will das Unternehmen den Flachrechner nach wie vor preislich unterhalb der iPads anlegen und zwischen 180 und 200 US-Dollar für ihr Gerät anvisieren.

Nicht zuletzt dank der günstigen Preise ist der Kindle Fire mittlerweile der beliebteste Android-betriebene Flachrechner. Spekulationen über den Gegenstand der Amazon-Pressekonferenz waren schon vergangene Woche durch die Branche gegeistert.

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Musik auf dem Tablet

08.08.2012, 11:40

Der Musik-Streaming-Dienst von Spotify kommt jetzt auch auf den Kindle Fire. Ab sofort steht die App zum kostenlosen Download im Amazon Appstore bereit.

Abonennten des Musikdienstes können darüber Inhalte wie Streaming, Songlisten, soziale Vernetzung und so weiter, die bereits für die stationäre Nutzung zugänglich sind, abrufen. Für nicht-zahlende Nutzer gibt es über die App lediglich Zugang zum Internetradio.

Das Webradio hatte Spotify im Juni 2012 in der iOS-Version seiner App an den Start gebracht. Eine weitreichende Partnerschaft besteht desweiteren zwischen Spotify und Yahoo, die sich Ende Juni 2012 zusammengetan hatten, um die Musikauswahl des Streamers in das Medienangebot des Internetkonzerns zu integrieren.

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Frauen bevorzugen den Kindle Fire

07.08.2012, 11:10

Comscore gibt jetzt mit seiner Tablet-Statistik TabLens Einblick in die demografischen Charakteristika bei der Nutzung von Flachrechnern. So wird der Kindle Fire vor allem von Frauen genutzt (56,6 Prozent), während das iPad marginal mehr männliche Nutzer (52,9 Prozent) hat als weibliche.

Besonders beliebt sind die Tabletgeräte bei Nutzern aus der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre: Diese macht ein knappes Viertel (24,2 Prozent )der Nutzerschaft von Flachrechnern aus, gefolgt von den 35- bis 44-Jährigen (20,6 Prozent). Am wenigsten genutzt werden iPad und Co. derzeit bei den ganzen jungen Usern bis zum Alter von 17 Jahren (5,5 Prozent) und den Senioren (7,6 Prozent).

Ausschlaggebend für den Kaufentscheid sind sowohl Auswahl und Anzahl der Apps und der Preis der Geräte, stellt die Studie weiterhin fest. Dabei geben vor allem Besitzer von Android-betriebenen Flachrechnern und vom Kindle Fire an, dass der Preis ihre Entscheidung für das Gerät beeinflusst hat. Für iPad-Nutzer sind dagegen App-Auswahl und Markenimage wichtig.

Am glücklichsten sind übrigens iPad-Besitzer mit ihrem Gerät: Bei der Bewertung ihrer Zufriedenheit mit dem Tablet erzielte der Apple-Rechner einen Durchschnittswert von 8,8 von 10,0 möglichen Bewertungspunkten. Damit liegt das iPad oberhalb des Gesamtdurchschnitts für alle Tabletgeräte (8,6 Punkte). Der Kindle Fire erhielt 8,7 Punkte, während Android-Tablets auf 8,2 Punkte kommen.

Die Beliebtheit des Kindle Fire hatte im April 2012 bereits eine frühere Comscore-Statistik festgestellt. Der Marktanteil des Amazon-Tablets lag damals in den USA bei 54,4 Prozent der verkauften Android-Flachrechner.

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Amazon bringt GameCircle

12.07.2012, 14:42

Amazon bringt GameCircle

(Foto: iStock / Franck Boston)

Amazon stellt GameCircle vor. Dabei handelt es sich um einen Dienst, mit dem Entwickler ihre Gaming-Angebote auf dem Kindle Fire unterstützen können.

Ein besseres Gaming-Erlebnis verspricht Amazon mit seinem GameCircle für den Kindle Fire. Entwickler können damit Spielerranglisten und erzielte Leistungendarstellen lassen: GameCircle Achievements erlaubt das Nachvollziehen aller errungenen Trophäen, Awards oder Abzeichen. Die Ranglisten geben Überblick über die Konkurrenz der Mitspielenden, ohne das Game verlassen zu müssen.

Mit Hilfe der Sync-API lässt sich der Spielverlauf in der Cloud abspeichern, so dass die Gamer ihr Spiel unterbrechen und am verlassenen Punkt wieder nahtlos aufnehmen können. Dabei kann auch von einem Kindle Fire auf einen anderen gewechselt werden.

“GameCircle stellt Developern die richtigen Tools zum Erstellen eines eindringlichen, unterhaltsameren Erlebnisses auf dem Kindle Fire zur Verfügung”, so Paul Ryder, Vice President Apps, Games und Services bei Amazon im Amazon Mobile App Distribution Blog. “Dies hilft den Entwicklern letztendlich dabei, ihr Business zu steigern.”

Im April 2012 hatte Amazon bereits ein In-App-Kaufsystem auf den Kindle Firegebracht. Damit können innerhalb von Apps oder Games virtuelle Güter verkauft werden.

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Plant Amazon Einstieg in den Smartphone-Markt?

06.07.2012, 14:21
Plant Amazon Einstieg in den Smartphone-Markt?

(Foto: istock.com / mbortolino)

Mit dem Kindle Fire kratzt Amazon bereits an der Marktdominanz von Apples iPad. Jetzt soll der Onlinemarktplatz Pläne haben, ein eigenes Smartphone zu entwickeln, um auch in Sachen Handy Apple ans Leder zu gehen.

Nach einem Tablet nun ein Smartphone? Brancheninsidern zufolge soll Amazon daran arbeiten, ein Smartphone zu entwickeln, dass auf Android-Basis laufen soll. Mit dem Vorstoß in den Handy-Markt will Amazon vor allem Apple angreifen, so Bloomberg.

Seit dem Erfolg des E-Readers Kindle ist Amazon an der Ausweitung seiner Hardware-Abteilung interessiert. Mit einem eigenen Smartphone könnte das Unternehmen seine Strategie stützen, mit dem Verkauf digitaler Bücher, Musik und Videos Geld zu machen, indem die Amazon-Geräte auf das Angebot des Onlinemarktplatzes angepasst werden.

Als technischer Partner sei bei der Entwicklung des Amazon-Phones der chinesische Auftragsfertiger Foxconn dabei. Amazon kaufe bereits Patente im Bereich WiFi auf, um sich gegen eventuelle patentrechtliche Vorwürfe zu wappnen.

Die Entwicklung hauseigener mobiler Geräte ist offenbar derzeit hoch im Kurs: Erst vergangene Woche stellte Google seinen Nexus 7-Tabletrechner vor. Zuvor hatte Microsoft den Flachrechner Surface herausgebracht. Apple dagegen soll daran arbeiten, eine Miniversion des iPad herauszubringen.

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Amazon kauft UpNext

03.07.2012, 11:35
Amazon kauft UpNext

Amazon hat den 3D-Kartendienst UpNext für eine unbekannte Summe übernommen. Mit dem Erwerb könnte der Internetriese nun auch seinem Verkaufsschlager Kindle Fire eine eigene Karten-App zur Verfügung stellen.

Amazon scheint jetzt auch den Markt für 3D-Kartendienste erobern zu wollen: Wie GigaOm berichtet, hat der Marktplatz das Start-Up “UpNext” übernommen. Bislang besitzt Amazon noch keine eigene Karten-App – offenbar hat sich der Online-Händler mit dem Erwerb einer eigenen App stark an Apple orientiert, das mit seinem iOS 6 ebenfalls einen eigenen Kartendienst einführen will.

Mit der Übernahme könnte Amazon nun auch das Kindle Fire mit einer eigenen Karten-App ausstatten. Bislang mussten User, um über das Kindle auf Karten zugreifen zu können, Android-Apps benutzen oder über den Browser Karten online abrufen. Das Kindle Fire hat zwar aktuell noch kein GPS, aber mit der Akquisition von UpNext könnte Amazon nun möglicherweise in eine erweiterte Kindle Version investieren. Bislang gab es dazu aber noch keine Stellungnahme von UpNext und Amazon.

UpNext wurde 2007 von Raj Advani, Vik Advani, Robin Har und Danny Moon gegründet. Es bietet interaktive, detaillierte dreidimensionale Karten von Städten und Plätzen an, die über Apps für iPad, iPhone und Android abgerufen werden können. Das Unternehmen arbeitet außerdem auch mit der US-National Football League zusammen, um einen Super Bowl Guide zu entwickeln, der 3D-Karten des Stadiums und der Umgebung ermöglichen soll.

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