Im Interview: Nicole Grieve

29.07.2010, 11:45

Nicole Grieve ist gelernte Mediengestalterin für Bild & Ton und entwickelt mit ihren selbst kreierten Motiven unterschiedliche Produkte wie Stempel, Webbänder, Einladungskarten, Bügelmotive oder Schnullerbänder. Sie zaubert kleine Marienkäfer auf Geschenkpapier, Elefanten auf Frühstücksteller oder verschönert Stiftetäschchen mit ihren süßen Nilpferd-Motiven. Die aktuellsten News zu ihren Produkten findet man auf ihrer Website www.grievedesign.de. Ihr Design ist einfach, aber dennoch effektiv und eindrucksvoll. Wir befragten sie für Euch, woher denn ihre tollen Ideen kommen.

War Dir schon immer klar, dass Du irgendwann Designerin mit eigenem Label werden möchtest, oder hattest Du erst ganz andere Pläne?
Na ja, geträumt habe ich immer mal davon, es aber auch sofort als Hirngespinst wieder abgetan, hatte ich doch beruflich bereits eine ganz andere Richtung eingeschlagen. Dass es wirklich dazu kommen sollte, war ja doch eher Zufall.

Wie kam es zu grievedesign und wieso hast Du den Elefanten als Logo aufgegriffen, ist das Dein Lieblingsmotiv?
Das liegt so etwa 3 ½ Jahre zurück. Ich wurde Mutter und war erschrocken über die doch ziemlich eintönige Auswahl an Babysachen. Entweder waren sie für Mädchen irgendwie „rüschig“, „glitzernd“ oder mit eher schrecklichen Merchandise-Motiven bedruckt. Ich hatte mir jedoch etwas „Cooleres“ für meine Tochter gewünscht…also fing ich an, selber Babykleidung zu nähen – ohne Rüschen, ohne rosa, ohne Bärchen. Kinderklamotten im -ich nenn`s mal „Beachware-Look“. Der Name dieser Kollektion war „PLANSCH“ (irgendwie doch passend für Kinder am Strand, oder?). Die Teile wurden von mir mit Hibiskusblüten bestickt, mit großen Schriftzügen versehen und waren eben so, wie ich`s wollte: irgendwie cool! Das fanden wohl auch andere Eltern und sprachen mich an, wo ich das denn gekauft hätte,…! Von Müttern aus dem Bekanntenkreis animiert und durch meinen Mann auf DaWanda aufmerksam geworden, begann ich dann eines Tages meine Klamotten zum Kauf anzubieten. Verkauft habe ich anfangs gar nicht gut, einfach weil die sehr aufwändig hergestellten Kleidungsstücke dementsprechend teuer waren, ich ein noch wirklich unprofessionell anmutenden Shop-Auftritt hatte und und und! Dann nahm ich die Kleidung wieder aus dem virtuellen Laden und begann, nur noch die viel günstigeren Accessoires anzubieten. Mit der Idee des Schnullerbandes kamen dann auch immer mehr Verkäufe…! Nun war man ja, was die Stoffauswahl angeht, irgendwie auf die so üblichen Designs angewiesen, die man dann auch überall bei Produkten auf DaWanda & anderen Märkten wiedersah. Ich wollte daher irgendetwas Eigenes, etwas Wiedererkennbares…und so kam es zu meinen Motiven.
Der Elefant war das erste meiner Tiere…daher bekam er einen Ehrenplatz: in meinem Logo. Weiterlesen

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40 sehenswerte und kreative Portfolios

08.04.2010, 5:43

Es ist unglaublich, wie unterschiedlich die Ergebnisse der Designer im Print, Webdesign und weiteren gestalterischen Gebieten im Netz dargestellt werden. Jeder hat das gleiche Ziel: Seine Referenzen im schönsten Licht abzubilden. Die Kreativität zeigt sich jedoch nicht nur in den Fotos und Screenshots der Künstler, sondern auch in deren Online-Galerien und Portfolios.

Dabei wird nicht nur eine Umgebung geschaffen, die für sich alleine schon als gute Referenz dienen könnte, sondern es werden die Beispiele der täglichen Arbeit geschickt damit verwoben, sei es als Hintergrundbild, als Polaroid oder einfaches Thumbnail.

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