Umsätze mit Audio-Werbung verdoppeln sich

23.10.2014, 15:15

Immer mehr Smartphonebesitzer hören Radio übers mobile Internet. Online-Audio-Anbieter rechnen damit, dass sich die Werbeumsätze von 2014 auf 2015 verdoppeln werden.

(Quelle: Shutterstock.com/Ollyy)

Audio-Online-Anbieter in Deutschland erwarten, dass die Brutto-Umsätze mit In-Stream-Audio-Werbung auf 137 Millionen Euro wachsen werden. Gegenüber 2013 (65 Millionen Euro) wäre das ein deutliches Plus. Von 2014 auf 2014 rechnen sie mit einer Steigerung von 51 Prozent. Da geht aus dem Webradiomonitor 2014 hervor, den Goldmedia im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der Fokusgruppe Audio im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) erarbeitet hat.

Die wachsenden Nutzerzahlen stimmen die kommerziellen Anbieter optimistisch: 71 Prozent sind demnach mit den Abrufzahlen zufrieden oder sehr zufrieden. Mehr als die Hälfte der Anbieter, die Werbung platzieren (55 Prozent), nimmt an Studien zur Reichweitenmessung teil oder will zumindest künftig daran teilnehmen.

66 Prozent der Anbieter erwarten, dass die steigende Online-Audio-Nutzung bis 2015 durch mobile Breitband und LTE weiter beschleunigt wird. heute werden bereits 33 Prozent der Web-Audio-Angebote über Tablets oder Smartphones abgerufen.

Auch von der verstärkten Verbreitung von internetfähigen TV-Geräten erhoffen sich 52 Prozent der Befragten steigende Nutzungszahlen. Daneben spielen auch integrierte Internet-Hot-Spots, etwa im Auto, eine wachsende Rolle. Insgesamt rechnen über zwei Drittel der Befragten, nämlich 69 Prozent mit einem deutlichen Nutzungsanstieg von Internet-Audio-Angeboten.

Für die Studie wurden insgesamt 2.021 Audiodienste mit 2.670 Webradio-Streams erfasst. Die zahlenmäßig stärkste Gruppe stellen dabei die Online-Only-Webradios (1.711 Angebote). Zeitraum der Erhebung war von Juni bis August 2014.

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Nokia Lumia 635 mit LTE ab sofort verfügbar

18.06.2014, 7:43

Mit dem neuen Nokia Lumia 635 bringt Microsoft ein günstiges Einsteiger-Smartphone mit Quadcore-Prozessor, das bereits den Datenturbo LTE mit an Bord hat.

(Quelle: Microsoft)

Wenige Wochen nach der Markteinführung des Nokia Lumia 630 bringt Microsoft nun das Zwillingsmodell Nokia Lumia 635 auf den Markt. Einziges Unterscheidungsmerkmal zum kleinen Bruder: das LTE-Modul, das der Hersteller dem Einsteiger-Smartphone zusätzlich spendiert hat.

Ansonsten ist die Ausstattung identisch: Zu dieser zählen ein 1,2-GHz-Quadcore-Prozessor, ein 4,5-Zoll-Clear-Black-Display mit 854 x 480 Pixeln Auflösung, 512 MB Arbeitsspeicher, 8 Gbyte Datenspeicher, ein MicroSD-Slot sowie eine 5-Megapixel-Kamera.

Für optische Abwechslung sollen bunte Wechselcover sorgen. Praktisch: Der 1.830mAh starke Akku kann vom Nutzer selbst gewechselt werden. Beim Betriebssystem setzt Microsoft auf das neue Windows Phone 8.1. Der Preis für das Nokia Lumia 635 beträgt 179 Euro.

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Apple bringt iOS 6.1

29.01.2013, 12:20

Update bei Apple: Der iPhone-Hersteller hat mit iOS 6.1 sein Mobilbetriebssystem auf den neuesten Stand gebracht. Aktualisierungen gibt es vor allem für die Sprachassistentin Siri sowie für die Mobilfunkdatentechnik LTE. Den deutschen Nutzern bringt das Update allerdings kaum Neuerungen.

(Foto: appadvice.com)

Das neue iOS 6.1 ist da – die deutschen iPhone- und iPad-Nutzer haben nur leider recht wenig davon. Denn ein Update auf Apples aktuelles Betriebssystem lohnt sich vor allem für die amerikanischen User: Sie können nun mit der Sprachassistentin Siri Kinotickets über die App des Anbieters Fandango mit Sprachbefehlen kaufen. Für den Rest der Welt funktioniert das nicht.

Außerdem fügt das neue iOS 6.1, das als Over-the-Air-Update auf iOS-Geräte aufgespielt werden kann, die LTE-Unterstützung für 36 weitere iPhone- und 23 zusätzliche iPad-Mobilfunkanbieter auf der ganzen Welt hinzu. Das betrifft Nutzer in Italien, Dänemark, Finnland, der Schweiz, den Philippinen und einigen Ländern des Nahen Ostens. In Deutschland bleibt die Nutzung des schnellen Datenfunkes auf das 1800-MHz-Frequenzband der Telekom beschränkt.

Von den wirklich großen Aktualisierungen des Apple-Betriebssystems profitieren die deutschen Usern somit also nicht. Neu hierzulande ist, wie Heise berichtet, lediglich ein Knopf, der das Zurücksetzen der Ad-ID für Apples Werbenetzwerk ermöglicht. Außerdem können Abonnenten von iTunes Match nun wieder einzelne Lieder von der iCloud auf ihr iOS-Gerät herunterladen. Diese Funktion war mit dem Update auf iOS 6 verloren gegangen, so dass nur ganze Alben als Download zur Verfügung standen.

Gefeilt wurde dazu ein wenig am Interface, so dass nun der Button zum Melden von Fehlern in der Karten-App vergrößert ist und die Bedienelemente der Musikwiedergabe harmonischer angeordnet sind. Wirkliche Verbesserungen in Apples Map, die von vielen Beobachtern im Vorfeld erwartet wurden, scheint es nicht zu geben.

Neben seinem mobilen Angebot aktualisierte Apple aber auch die Firmware 5.2 für seinen Apple TV. So soll die Set-Top-Box nun mit einer Bluetooth-Tastatur bedient werden können, was besonders bei der Suche und in iTunes Vorteile gegenüber der Fernbedienung bringt. Außerdem könne der Anwender künftig seine gekaufte Musik über iCloud abspielen, so Golem.

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Nexus 4 enthält geheimen LTE-Chip

20.11.2012, 11:14

Das Nexus 4 ist nicht nur umfangreich ausgestattet und günstig im Preis, es hält unter der Haube auch einige Überraschungen bereit, wie die Handy-Experten von ifixit.com beim Zerlegen des Google Handys entdeckten.

Das neue Smartphone Nexus 4 bietet mehr, als der erste Blick auf die technischen Daten vermuten lässt: Im Inneren des Geräts ist tatsächlich ein LTE-Chip verbaut, obwohl das Google-Handy den schnellen Funkstandard offiziell gar nicht unterstützt. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen die Experten des Technikblogs iFixit.com, die sich darauf verlegt haben, neue Geräte regelmäßig zu zerlegen, die verbauten Teile zu überprüfen und die Reparierbarkeit der Geräte zu beurteilen.

Auf der Hauptplatine des Nexus 4 entdeckten die Techniker einen LTE-Chip von Qualcomm namens WTR1605L, der sogar in der Lage ist, in sieben Frequenzbereichen zu funken und damit nahezu alle Mobilfunknetzen der vierten Generation abzudecken. Der Chip ist aller allerdings nicht aktiv.

Über die Gründe, warum der Chip im neuen Handy brach liegt, kann nur spekuliert werden. Google selbst machte dazu keine Angaben, betonte aber stets, auf LTE zu verzichten um die Akkulaufzeit zu verlängern und das Gerät möglichst günstig zu halten. Es kann vermutet werden, dass der Chip ein Überbleibsel des LG Optimus G ist, auf dessen Plattform das Nexus 4 basiert.

Hoffnungen, Google könne die LTE-Funktion per Softwareaktualisierung später einmal einschalten oder versierte Bastler könnten den Chip per Hack in Betrieb nehmen, wiesen einschlägige US-Blogs aber zurück. Dafür fehlten dem Gerät weitere LTE-Komponenten, wie etwa eine dafür taugliche Antenne.

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Apple iPad mini angeblich ohne 3G

11.10.2012, 15:32

Viele erwarten gespannt die Markteinführung der kleineren Version von Apples erfolgreichem Tablet, dem iPad. Das 7,85-Zoll-Tablet soll mit einem niedrigen Preis die Konkurrenz durch Amazon und Co. auf dem Markt überholen. Einem neuen Bericht zufolge soll das kleine iPad jedoch ohne 3G- oder LTE-Funktionalität auskommen und sich dadurch lediglich mit WiFi-Netzen betreiben lassen.

Da Mobilfunkchips kostspielig sind, ist es Apple deshalb möglich, die kleinere Version des iPads günstiger anzubieten und dadurch der breiteren Masse verfügbar zu machen. Doch auch die aktuellen Modelle des iPads sollen überarbeitet werden und mit ihrer LTE-Funktionalität nicht mehr nur auf US-Netze beschränkt sein. Marktbeobachter rechnen damit, dass Apples iPad mini nicht mehr als 250 Dollar kosten wird.

(Quelle: guardian.co.uk)

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Schneller Mobilfunkstandard noch nicht angekommen

20.09.2012, 8:59

Von vielen wird es wie eine Revolution gefeiert: Der neue Turbo-Mobilfunkstandard und UMTS-Nachfolger Long Term Evolution (LTE) soll der mobilen Internetnutzung noch mal einen gewaltigen Schub verleihen. Bei denen, die den Schub erzeugen sollen, den Endverbrauchern, ist LTE hingegen noch kaum bekannt.

Die mobile Branche wächst stetig weiter – Smartphones und Tablets erfreuen sich steigender Beliebtheit und auch die Netzqualität wird für Nutzer immer wichtiger. Doch nur 17 Prozent der Mobilnutzer zeigen Interesse für LTE-Dienste oder Geräte. Das belegt die "Global Mobile Consumer Survey" des Beratungsunternehmens Deloitte.

42 Prozent der Befragten kennen LTE nicht einmal dem Namen nach, anders als in den USA, wo knapp ein Drittel aktives Interesse zeigt und nur elf Prozent mit dem Begriff nichts anfangen können. LTE hat aber Potenzial: So legen die Deutschen nach Aussage der Deloitte-Forscher grundsätzlich großen Wert auf optimale Netzqualität. „Anbieter müssen die Vorteile von LTE deutlicher herausstellen“, sagte Andreas Gentner, Europa-Leiter von Deloitte. „Denn erst wenn Nutzern der Mehrwert von LTE erkennbar ist, wird sich auch das Interesse erhöhen.“

Smartphones und Tablets werden oft als maßgebliche Wachstumstreiber des Turbo-Netzes genannt. Das trifft in Deutschland jedoch nur eingeschränkt zu. Deloitte hat rund 2000 Mobilfunkkunden jeden Alters befragt, lediglich bei der Gruppe der 18- bis 34-Jährigen sind Smartphones verbreiteter als traditionelle einfache Mobiltelefone. In den übrigen Altersgruppen dominieren derzeit noch die klassischen Handys. Immerhin ist auch unter den Nutzern über 55 Jahren der Anteil der Smartphones in diesem Jahr um 225 Prozent gestiegen ist.

Die Deloitte-Studie trifft auch Aussagen zur Entwicklung von Mobile Payment und Mobile Advertising. Wenig Resonanz löst nach Ansicht der Forscher in Deutschland bislang das Thema Mobile Payment aus. Die Hälfte der Befragten (57 Prozent) lehnt es ab. 25 Prozent würden diese Methode für kleine Beträge, 7 Prozent im vollen Umfang verwenden. Selbst in den jüngeren Altersgruppen liegt die Zustimmung nur bei etwas über 40 Prozent. Auch Mobile Advertising muss viele Nutzer erst noch überzeugen: Knapp zwei Drittel ignorieren die Werbebotschaften – aber immerhin jeder zehnte gibt an, auf die entsprechenden Werbelinks zu klicken.

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Samsung wird wegen iPhone 5 gegen Apple klagen

13.09.2012, 10:12

Bereits vor der Veröffentlichung des iPhone 5 hatte Samsung angekündigt, man würde rechtliche Schritte einleiten, sofern das neue iPhone LTE unterstützen würde. Samsung sieht in der weltweiten Unterstützung des neuen, schnellen Mobilfunkstandards einige seiner Schutzrechte verletzt. HTC hält ebenfalls Schutzrechte an LTE-Bestandteilen und könnte damit mit in „den Krieg“ zwischen Apple und Samsung einsteigen.

Wie ein Sprecher Samsungs gegenüber der Korea Times erklärte, werde Samsung sofort rechtliche Schritte gegen Apple einleiten, um seine Schutzrechte zu wahren. Als wichtigste Ziele für Klagen gegen Apple nannte der Vertreter Samsungs „Länder in Europa und auch Apples Heimatmarkt USA“.

HTC hatte vor einigen Tagen bei der US-Außenhandelsbehörde ITC ebenfalls eine Beschwerde gegen Apple eingelegt. Gegenstand der Beschwerde ist die Verletzung verschiedener Patente HTCs die Apple mit der Integration von LTE in sein iPhone 5 verletzen soll. Sollte die ITC die Patente nicht für nichtig erklären, und die Chancen dafür stehen den Aussagen eines ITC-Richters zufolge eher schlecht, könnte dem iPhone 5 ein Importverbot drohen.

Der Grund für die heftigen Reaktionen Samsungs aber auch HTCs ist klar. Nach der Niederlage Samsungs gegen Apple in dem skurrilen Rechtsstreit, der mit einer Schadensersatzzahlung in Höhe von 1 Milliarde Dollar endete, will nun wohl auch Samsung beweisen, dass man die eigenen Patente zur Hinderung der Mitbewerber nutzen kann und wird.

Man darf gespannt sein, wie weit die Unternehmen diese Verfahren treiben werden.

(Quelle: itespresso.de)

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LTE auf dem Prüfstand

07.09.2012, 11:06

Im September startet das Informationszentrum Mobilfunk e. V. (IZMF) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und der Landesumweltministerien der 16 Bundesländer die erste bundesweite Mobilfunkmessreihe an Sendestationen des neuen LTE-Standards. In den kommenden Wochen wird das Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST GmbH) in allen 16 Bundesländern an rund 80 Messpunkten die Stärke elektromagnetischer Felder in der Nähe von LTE-Mobilfunksendeanlagen ermitteln.

(© N-Media-Images – Fotolia.com)

„Die Exposition der Bevölkerung durch den Mobilfunk liegt in Deutschland in der Regel weit unter den Grenzwerten. Strenge Genehmigungsverfahren und bundesweite Kontrollmessungen der Bundesnetzagentur stellen dies sicher“, erläutert IZMF-Geschäftsführerin Dagmar Wiebusch in Bonn. Wie aber wird sich die Exposition durch den derzeit mit Hochdruck vorangetriebenen, flächendeckenden Ausbau der neuen LTE-Netze verändern? „Diese Frage beschäftigt nicht nur Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die zuständigen Verwaltungen“, erklärt Wiebusch.

Unter dem Motto „Sicherheit durch Transparenz – LTE auf dem Prüfstand“ hat das IZMF deshalb beim IMST eine Messreihe in Auftrag gegeben, die speziell die Immissionen von LTE-Sendestationen untersucht. Werden am LTE-Standort auch Mobilfunksendeanlagen nach GSM- und/oder UMTS-Standard betrieben, werden deren Immissionen ebenfalls mitgemessen. „So lässt sich anhand der Datenbasis ein aussagekräftiges Bild der Gesamtexposition durch alle in Betrieb befindlichen Mobilfunkdienste gewinnen“, erläutert Dr. Christian Bornkessel, Leiter des Prüfzentrums am IMST in Kamp-Lintfort, der die Messungen leitet.

Mit der LTE-Messreihe schließt das IZMF an eine im Sommer 2010 durchgeführte Voruntersuchung der LTE-Mobilfunktechnik an. Damals hatte das IZMF eine der weltweit ersten wissenschaftlichen Studien beim IMST in Auftrag gegeben, um bereits im Vorfeld des LTE-Netzausbaus eine Expositionsabschätzung treffen zu können. Die ermittelten Ergebnisse für den LTE-Testbetrieb erlaubten allerdings keine zu 100 Prozent zuverlässige Immissionsprognose für ein ausgebautes LTE-Netz im Regelbetrieb. Diese Informationen erwarten die IMST-Experten nun von der neuen Messreihe, bei der erstmals bundesweit LTE-Sendeanlagen im Regelbetrieb untersucht werden. „Solche Daten über die tatsächlichen Feldstärken bilden eine grundlegende Basis für eine sachgerechte Diskussion über mögliche gesundheitliche Belastungen durch elektromagnetische Felder“, betont Dr. Birgit Keller vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Mehr Informationen über die Tests gibt es in der offiziellen Pressemeldung des IZMF.

(Quelle: izmf.de)

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Deutschland ist Vorreiter bei mobilem Breitband

17.08.2012, 11:05

Dem neuen Mobilfunkstandard LTE steht ein rasantes Wachstum bevor. Bis 2016 wird die Zahl dieser mobilen Breitbandanschlüsse in Deutschland von knapp 100.000 im vergangenen Jahr auf voraussichtlich 34 Millionen steigen. Dann werden 41 Prozent der Bundesbürger einen solchen schnellen Internetzugang nutzen. Darauf weist der Hightech-Verband BITKOM unter Berufung auf eine aktuelle Studie des European Information Technology Observatory (EITO) hin. Deutschland liegt damit an der Spitze in Westeuropa.

(© N-Media-Images – Fotolia.com)

In Großbritannien werden in vier Jahren voraussichtlich 39 Prozent der Einwohner mit LTE per Hochgeschwindigkeit online gehen, in Italien 35 Prozent und in Frankreich und Spanien jeweils 32 Prozent. Im Durchschnitt aller westeuropäischen Länder beträgt der Anteil der Prognose zufolge 37 Prozent.

Aus BITKOM-Sicht profitiert Deutschland davon, dass LTE hierzulande bereits Ende 2010 kommerziell gestartet ist, und nicht erst in diesem Jahr wie in den vergleichbaren großen westeuropäischen Ländern. Es zahle sich auch aus, dass die Politik den Weg für die Nutzung der Frequenzen aus der sogenannten Digitalen Dividende frühzeitig frei gemacht hat. Diese Frequenzen sind durch die Digitalisierung des terrestrischen Rundfunks nutzbar geworden und eignen sich besonders gut für eine Versorgung dünn besiedelter Regionen mit Breitband-Internet. Zudem haben die Telekommunikationsunternehmen bereits hohe Summen in den Ausbau der Technologie investiert. Bis 2015 werden Investitionen in Höhe von acht bis zehn Milliarden Euro in den LTE-Ausbau fließen. Der Ausbau könnte noch schneller erfolgen, würde die Bundesnetzagentur die vorliegenden Anträge der Netzbetreiber zügiger bearbeiten können. Derzeit gibt es Verzögerungen bei der Genehmigung von Anträgen für die Aufrüstung bestehender Mobilfunkstationen auf den LTE-Standard. Dadurch verzögert sich eine flächendeckende Einführung.

Der LTE-Standard (LTE: Long Term Evolution) ist der Nachfolger von UMTS und ermöglicht in erster Version Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 75 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Die derzeit in der Praxis meistgenutzte Bandbreite liegt zwischen 5 und 20 Mbit/s. Mit der anstehenden Weiterentwicklung des Standards zu LTE-Advanced werden 10 bis 60 Mbit/s im Praxisbetrieb erreicht.

Um die Lizenzvorgaben der Bundesnetzagentur zu erfüllen, haben die Anbieter zunächst ländliche Gebiete ohne Breitbandanbindung mit LTE ausgerüstet. Die Versorgungsauflagen sind in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen und damit in elf der 13 mit Breitband unterversorgten Bundesländern erfüllt worden. In den beiden verbliebenen Bundesländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ist laut Bundesnetzagentur der Ausbau bereits so weit vorangeschritten, dass auch dort in Kürze eine flächendeckende Breitbandversorgung dargestellt wird. Derzeit wird LTE vor allem als Internetzugang von Privathaushalten und Geschäftskunden in jenen Regionen genutzt, in denen kein Festnetz-Breitband verfügbar ist. Parallel dazu entwickeln die Hersteller neue mobile Endgeräte. Bereits länger verfügbar sind Modems und LTE-Sticks für PCs, inzwischen gibt es aber auch die ersten LTE-Smartphones, in Kürze kommen LTE-fähige Tablet-PCs auf den Markt.

(Quelle: bitkom.org)


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Android und LTE auf der Überholspur

10.08.2012, 11:06

Zwei Betriebssysteme dominieren denSmartphone und Tablet Markt. iOS von Apple und Android von Google. Laut der Marktforschungsfirma IDC haben beide Systeme zusammen einen Marktanteil von 85 Prozent. Während iOS nur auf Apple Geräten zu finden ist, nutzen mehrere Smartphone Hersteller das Google Betriebssystem.

Das HTC One X – (Bild: android-guru.de)

Am erfolgreichsten unter den Android Geräten ist wohl Samsung mit seiner Galaxy Serie, aber auch HTC konnte mit der One Serie einige Smartphones mit Android Betriebssystem absetzen. Die HTC One Serie besteht aus vier Android Smartphones. Dem Einsteigersmartphone One V, dem Mittelklasse Smartphone One S, dem Highend Smartphone One X und dem LTE Smartphone One XL. Das One XL ist eines der Ersten Smartphones, welches den LTE Empfang ermöglicht. Mit LTE (Long Term Evolution) ist schnelles Surfen möglich. Webseiten, Down und Uploads können schneller über das 4G Netz übertragen werden, als über das bisherige 3G UMTS Netz. Der neue Mobilfunkstandard LTE (4G)ist der Nachfolger von der UMTS Technologie.

HTC ist mit einer der ersten Hersteller, der Smartphones entwickelt, die LTE fähig sind. Das HTC One XL ist der Nachfolger des High-End Smartphones One X. Das „XL“ steht dabei nicht für die Größe, sondern für die LTE Variante. Äußerlich sind beide Smartphones gleich und unterscheiden sich von den Maßen her nicht. Innerlich hat das One XL einen schwächeren Prozessor. Statt ein Quadcore Prozessor wie im One X hat das Nachfolge Modell nur einen Dualcore Prozessor integriert. Ansonsten ist auch die Ausstattung des One XL Identisch mit dem Vorgänger.

Da das Design des Smartphones nicht verändert wurde, kann im HTC One XL Zubehör auf die Gadgets im Vorgängermodell zurückgegriffen werden. Schmutz, Kratzer und Stürze können das hochwertige Smartphone beschädigen und die Freude an dem neuen Smartphone einschränken. Mit HTC One XL Hüllen kann das Smartphone geschützt und vor den genannten Gefahren beschützt werden. Nur wenn das Smartphone von Anfang an rundum geschützt wird, kann es „wie neu“ erhalten werden.

Aktuelle Smartphones haben den Nachteil, dass sie trotz leistungsstarkem Akku, nahezu täglich an den Strom angeschlossen werden müssen. Um die Betriebsbereitschaft zu verlängern, eignet sich ein externes Ladegerät für den HTC One XL Akku. Dieser ist fest im Smartphone integriert und kann daher nicht einfach ausgetauscht werden. Ein tragbares Ladegerät kann das Smartphone jederzeit aufladen und somit die Leistung des Smartphones erhöhen.

Die Kombination aus schnellem Internet und leistungsfähigem Akku verspricht besonderen und langen Spaß beim Surfen, auch unterwegs.

(Quelle: Pressemitteilung MobileFun)


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