Magazine nur für iPads geplant

16.03.2012, 10:27

Elektronische Zeitschriften, die ausschließlich auf dem Tablet zu lesen sind, gewinnen an Bedeutung. Immer mehr englischsprachige Medien entwickeln iPad-only-Formate, wie etwa das Beispiel des soeben gelaunchten “Toronto Tempest”, Kanadas erstes iPad-only-Magazin, zeigt. Auch der deutschsprachige Raum bereitet sich auf den Trend vor, wenngleich Exklusivmedien noch fehlen.

(Quelle: ubergizmo.com)

“Qualität, interessanter Content und benutzerfreundliches Layout werden auch für künftige iPad-only-Formate entscheidend sein”, erklärt Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer für Anzeigen und Digitale Medien im Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). Da Tablet-Apps längst auch auf den deutschsprachigen Markt drängen, sei Erfolg letztlich Frage des Marketings.

iPad-Besitzer sind für Verlage Hoffnungsträger, da sie digitale Zeitschriften nicht nur lesen, sondern auch bereit sind, für sie Geld auszugeben. In einer VDZ-Studie lasen zwei Drittel der Befragten iPad-Nutzer digitale Zeitschriften auf ihrem Gerät. 60 Prozent von ihnen haben dafür auch bezahlt: 33 Prozent für eine Einzelausgabe, fast ebenso viele für ein Abonnement.

“Toronto Tempest” brachte in der ersten Ausgabe Theater-Kritiken, Gedichte sowie Artikel über Feminismus und Gewalt an einer Highschool. “Das Ganze ist eine weniger langweilige Version des Walrus-Magazins”, positioniert sich Herausgeber Simon Wallace. Das Magazin erscheint im zwei-Monats-Zyklus, verzichtet auf High-Society-Themen und spezialisiert auf Feuilleton-Artikel.

Der Kostenpunkt: 4,99 Dollar muss man im iTunes-Store für eine Ausgabe hinblättern, um 19,99 Dollar erhält man das Jahresabonnement. Wallace möchte bis zum Ende des Jahres mindestens 5.000 Leser erreichen. Noch für 2012 ist auch eine Android-Version des Magazins

(Gerhard Paleczny/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

© www.beyond-print.de

Liquid Publishing: Inhalte synchronisieren

16.02.2012, 10:07

Digitale Magazine werden immer populärer, doch die Erstellung von horizontalen und vertikalen Dokumenten erschwert derzeit noch die Arbeit der Designer. Eine Vereinfachung gibt es zumindest schon für den Text der sich dank einer InDesign Funktion (InCopy Assignments) synchronisieren lässt. In einem Video zeigt Rufus Deuchler, wie das funktioniert.

Zudem gibt es von Adobe Systems die sogenannten eSeminars. Diese sind gratis, live und online. Man kann sich einfach anmelden, und bequem am eigenen Rechner oder Smartphone teilnehmen. Für Geschäftskunden liefern die Enterprise eSeminars Praxiswissen, Demonstration neuer Technologien, Expertentipps etc. Für Entwickler bieten die Developer eSeminars Technik-Informationen.

(Daniel Mittendorf | Quelle: tv.adobe.com)

© www.beyond-print.de

WoodWing verbessert Tablet Publishing

02.05.2011, 9:28

Nachdem WoodWing erst kürzlich durch seine Open Format for Interactive Publishing Initiative (OFIP) für Aufsehen gesorgt hat, stellt das niederländische Unternehmen nun seine verbesserte Tablet Publishing Lösung “Digital Magazine Tools” vor, mit dem sich weitere Tablet-Systeme und auch – dank HTML 5 – das Web als Ausgabemedium nutzen lassen.

Digital Magazine Solution
(Quelle: Adobe YouTube Video)

Vor wenigen Tagen hat WoodWing eine Reihe neuer Features für seine iOS und Android Apps sowie seinen Content Delivery Service bekannt gegeben. Damit will das Unternehmen Zeitungs- und Magazinverlagen sowie anderen publizierenden Unternehmen, viele weitere Leser in optimierter Form ansprechen zu können.

Änderungen an der iPad Reader App 1.8

Der digitale Buchladen in WoodWings iPad App basiert nun auf HTML5 und lässt sich somit den Anforderungen und Wünschen genau anpassen. Die Kiosk App lässt sich also optisch und funktional verändern – ein Novum bei den Publishing Lösungen für Tablets. Zudem lassen sich nun Abonnements über den iTunes Dienst anbieten aber auch über einen eigenen Verteilungsserver. Die Wahl liegt ganz beim Leser. Eine weitere Optimierung gibt es, da Downloads in der Reader App nun auch im Hintergrund fortgeführt werden.

Android Reader App 1.1 – nativ für Android 2.2 und 3.0

Für Android bietet WoodWing zwei Reader Apps – einmal für Froyo (Android 2.2) und Honeycomb (Android 3.0, speziell für Tablets). Durch die Multi-Screen-Funktion können Verleger Inhalte für verschiedene Auflösungen bereitstellen. Um dies zu optimieren, hat WoodWing nun eine “Fit page to screen” Funktion eingebaut. Verleger können festlegen, wie Inhalte auf verschiedene Displaygrößen umgesetzt werden. So können auch zukünftige Geräte unterstützt werden, die aktuell noch in Entwicklung sind.

HTML5 Web App

Neben den iOS und Android Apps gibt es nun auch eine HTML5 Reader App, die vor allem von Safari und Chrome, aber auch anderen HTML5 fähigen Browser, unterstützt wird. Inhalte lassen sich als Kopie der iPad, Android, PlayBook oder WebOS-Ausgabe für das Web exportieren.

Aktuell wurden durch WoodWing 250 Tablet-Apps umgesetzt mit mehr als 3000 bisher erschienenen Ausgaben. Über den Content Delivery Service werden derzeit mehr als eine Millionen Downloads pro Monat ausgeliefert. Eine aktuelle Liste aller Apps finden Sie auf der WoodWing-Webseite. Auf YouTube gibt es zahlreiche Videos die Erklärungen liefern, Funktionen oder Apps vorstellen.

(Daniel Schürmann | Quelle: editorandpublisher.com)

©www.beyond-print.de

Magazine kommen aus der Krise

13.01.2011, 9:34

Die wirtschaftlich in den letzten Jahren schwer getroffene US-Medienindustrie hat ihre Krise noch nicht ganz verdaut. Anders als etwa in Deutschland leiden besonders die Herausgeber von Publikumszeitschriften nach wie vor an den Folgen der bereits dreijährigen Werbeflaute.

(Foto: pixelio.de, Rainer Sturm)

Allerdings hat der wieder auferstandene US-Autosektor den Magazinen zu einer Stabilisierung der Erlöse verholfen. Der erhoffte Aufschwung von der Wirtschaftskrise gestaltet sich jedoch zäh. Die Zahl der Anzeigenseiten ist gegenüber dem schwierigen Jahr 2009 sogar weiter geschrumpft: Vor einem Jahr musste die Magazinbranche den kräftigsten Dämpfer in ihrer Werbekrise hinnehmen, als sie etwa ein Viertel der Werbeseiten verlor. Nunmehr hat der wirtschaftliche Aufschwung zwar auch die Zeitschriftenverlage erreicht. Er ließ die Erlöse um 3,1 Prozent auf rund 20 Milliarden Dollar erstmals seit 2007 wieder klettern – allerdings auf weniger Seiten. Wie das Publishers Information Bureau (PIB) aufzeigt, ist deren Zahl um 0,1 Prozent auf 169.634 weiter gesunken.

Die Autobranche hat mit rund 1,33 Milliarden Dollar ca. 21,9 Prozent mehr Geld in Magazine gepumpt als noch 2009, konnte den Seitenrückgang anderer Sektoren aber nicht ausgleichen. Neben den wirtschaftlichen Turbulenzen macht dem gesamten Print-Segment der nach wie vor starke Vormarsch des Internets zu schaffen. Allerdings geht das PIB dennoch davon aus, dass etwa die für Magazine wichtigen Autohersteller weiterhin in Zeitschriften investieren werden, da sie neben dem Web als einflussreichste Informationsquelle für Marken gelten – besonders unmittelbar vor Kaufentscheidungen.

(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

© www.beyond-print.de

Neuer digitaler Magazin-Kiosk kommt

16.11.2010, 8:47

Neben Amazon und Barnes & Noble arbeiten in den USA die größten Verlage seit 2009 als Zusammenschluss mit dem Namen “Next Issue Media” daran, einen geräteunabhängigen sowie offenen digitalen Kiosk für E-Books, E-Magazine und E-Zeitungen zu entwickeln. Nun wurde bekannt, dass der digitale Kiosk 2011 für Android-Geräte als erstes erscheinen wird.

Sports Illustrated als E-Magazine

(Quelle: Time Inc. Video)

Wie Gizmodo berichtet, soll das als “Hulu für Magazine” bekannte Projekt noch im Frühjahr 2011 starten – vorerst wohl nur für Android-Geräte. Next Issue Media ist ein Stzart-Up welches von den oben genannten großen US-Verlagen gegründet wurde, um einen digitalen Kiosk für ihre Publikationen zu entwickeln. CEO Morgan Guenther erklärte kürzlich, dass man schon in wenigen Monaten starten wolle. Vorerst soll der Next Issue Media Store nur für Android-Geräte zur Verfügung stehen. Wahrscheinlich will man vor allem die kommenden und bereits zur Verfügung stehenden Tablets auf Android-Basis unterstützen. Wie Morgan Guenther weiter erklärte, steht man auch mit Apple in Verbindung, um die Inhalte auf das iPad und iPhone zu bringen, aber Apple sei in den Verhandlungen nicht so flexibel wie Google gewesen.

Mit Next Issue Media wollen die US-Verlage Condé Nast, Hearst, Meredith, News Corporation und Time Inc. einen digitalen Kiosk aufbauen, über den sie digitale Ausgaben ihrer Magazine, aber auch E-Books und Zeitungen sowie andere digitale Inhalte vertreiben können. Ziel ist ein Angebot, über das die Verlage ihre Magazine und Publikationen den Kunden anbieten können. Zu diesem Zweck will man ein einheitliches Format entwickeln, das alle mobile Geräte wie iPhone, E-Reader und Tablets unterstützen und plattformübergreifend die Inhalte darstellen. Dahinter steckt eine Veröffentlichungsplattform, die die Inhalte für die verschiedenen Plattformen und Geräte (je nach Displaygröße) aufbereitet. Für Verlage und Werbetreibende soll die neue Plattform Vorteile bringen: Von überall aus können Nutzer auf die Inhalte zugreifen (und diese bezahlen), Anzeigen können personalisiert für jeden Nutzer entsprechend der eigenen Vorlieben in die Inhalte eingebunden werden. In dem Shop sollen immer neue Ausgaben der Magazine digital zur Verfügung stehen, zugleich sollen sich aber auch Print-Ausgaben bestellen lassen. Zu den Magazinen der Verlage gehören bspw. The New Yorker, Vanity Fair, Vogue, Time, People, Sports Illustrated und Esquire.

Derzeit laufen die Arbeiten an diesem neuen offenen digitalen Kiosk, der vom Unternehmen „Next Issue Media“ vorangetrieben wird. Ein Auszug von der Webseite:

„Next Issue Media ist ein unabhängiges Medienkonsortium, welches entstanden ist, um grenzenlose Möglichkeiten für Verlage, Werbetreibende und Konsumenten im aufstrebenden und spannenden Markt des digitalen Publishing und E-Reader-Geräten zu entwickeln.

Next Issue Media ist ein Unternehmen, welches von fünf Verlagen gegründet wurde und alle Verlage ansprechen soll. Unsere Mission ist es nicht nur Verlage, sondern auch Werber, Kunden und technische Partner gleichzeitig anzusprechen und einen einfachen und ökonomischen Eintritt in den E-Reader-Markt zu ermöglichen.

Das Unternehmen plant, offene Standards für einen digitalen Kiosk und zugehörige Technologien zu entwickeln, die es Kunden erlauben, ihre Lieblingspublikationen schnell herunter zu laden und ansehen zu können und das auf einer Vielzahl von digitalen Lesegeräten wie Smartphones, E-Reader, Tablets, Netbooks, Laptops und Desktop-PCs.

Eine große Anzahl an Magazinen, Zeitungen, Büchern und Blog-Inhalten werden dem Kunden zur Verfügung stehen. Zudem wird das Unternehmen eine robuste Basis an Werbemöglichkeiten durch ansprechende, neue digitale Magazin- und Zeitungsvorlagen bieten.“

(Daniel Schürmann | Quelle: mediamemo.allthingsd.com, gizmodo.com)

© www.beyond-print.de

Immer mehr Magazine als iPad App

28.09.2010, 9:14

Nachdem in den USA das Wired Magazin erfolgreich sein Debüt als iPad App gab, erstellt der Mediendienstleister L.N. Schaffrath NeueMedien die deutschlandweit erste Magazin-App für das iPad auf Basis der Adobe-Digital-Magazine-Publishing-Technologie.

Mit Hilfe der von Adobe im Rahmen des Pre-Release-Programms zur Verfügung gestellten Technologie „Digital Magazine Publishing“ entwickelte das Unternehmen die nach eigenen Angaben erste deutsche Magazin-App für das iPad. Ergebnis: „Das Wandermagazin iPad Special 2010“ steht ab sofort kostenlos zum Download bereit. Die von Adobe zur Verfügung gestellte Technologie bildet die Grundlage, das Layout ist individuell umsetzbar. Angereichert wird die digitale Ausgabe mit multimedialen Inhalten wie 360-Grad-Ansichten, Bildgalerien, Videos, Podcasts und direkten Links zu Websites. Ein passendes Video und Bildgalerien der Wanderregionen ergänzen den Artikel und bieten dem Leser so einen echten Mehrwert an Informationen.

Die Wandermagazin-App umfasst 12 Artikel, jeweils zwei bis sieben Seiten lang und ist 350 Megabyte groß. Kombiniert mit hohem technischen Anspruch, bietet sie nun die einmalige Chance einer Reichweitenerhöhung und so auch den Kontakt mit einer neuen Zielgruppe. User lernen – anders als zuvor – zunächst die digitale Version, dann die gedruckte Ausgabe kennen, hofft der Verlag.

Um die App auf Ihrem iPad zu installieren, reicht im Store die Suche nach „Wandern“ oder Sie klicken hier. (Daniel Schürmann | Quelle: schaffrath-neuemedien.de)

© www.beyond-print.de

Geschmacksmusterstreifen für Magazine

01.07.2010, 9:36

Die neueste Ausgabe 65 der Magazine World wartet mit einem Peel’n Taste-Geschmacksmusterstreifen auf, die vor allem für gedruckte Magazine eine interessante Neuerung vorstellt. Peel’n Taste-Streifen sind der intelligente Einsatz einer Drucktechnologie, die Lesern Geschmackserlebnisse ermöglicht und Inserenten neue Möglichkeiten eröffnet.

Auch Werbekunden können hier neue Möglichkeiten sehen und so zum Beispiel ihre Nahrungsmittel besser anpreisen. Die aktuelle Ausgabe der “Magazine World” lässt sich auch Online als digitale Version ansehen und durchlesen. Dieses wird in einer Flex-Oberfläche mit Flip-Funktionen ermöglicht.

Als Meinung zu den Möglichkeiten und der Bedeutung dieses Geschmacksstreifens erklärt PrintCity-Geschäftsführer Rainer Kuhn: “In einer zunehmend komplexen Multimedia-Welt hängt die Zukunft gedruckter Magazine unmittelbar von ihrer Fähigkeit ab, ihren Wert sowohl für die Leser als auch für Anzeigenkunden zu steigern. Magazinverleger können mit Technologien für das Value Added Printing (VAP) großen Nutzen erzielen. Dieses Beispiel ist nur eines für die vielen Möglichkeiten, wie sich die Wirkung gedruckter Magazine auf die Leser und für Anzeigenkunden mit VAP-Technologien steigern lässt. Mit den künftigen Ausgaben der Magazine World werden wir weitere Möglichkeiten aufzeigen.” (Daniel Schürmann | Quelle: bildungsverband.at)

© www.beyond-print.de

Digitale iPad Magazine selbst erstellen

10.06.2010, 9:31

Um dem großen Interesse nach Werkzeugen zur Produktion digitaler Inhalte auf dem Apple iPad zu begegnen, bietet zweipunktnull.net in Zusammenarbeit mit dem Softwarehersteller Woodwing Workshops an, die Sie in die Lage versetzen, ein digitales Magazin für das iPad zu produzieren. Am Ende des 2-tägigen Workshops nehmen Sie Ihren ersten digitalen Magazinprototyp als App auf Ihrem persönlichen iPad mit nach Hause.

An zwei Tagen arbeitet man während des Workshops an seinem eigenen iPad Magazin. Der Workshop richtet sich vor allem an Verleger, Agenturen und Firmen, die selbst für Apples iPad Inhalte produzieren wollen. Entsprechend zugeschnitten ist der Workshop daher vor allem auf Designer, Art Directors & Producer, die mit der Magazinproduktion im Printumfeld vertraut sind.

Als Ergebnis erhält man nach den zwei Tage seine eigene iPad App, inklusive einem persönlichen Design und multimedialen Inhalten. Diese App kann man dann auf seinem mitgebrachten iPad nach Hause nehmen. Folgende Termine für den Workshop gibt es:
14. bis 15. Juni 2010 in Essen
21. bis 22. Juni 2010 in Salzburg
24. bis 25. Juni 2010 in München

Weitere Informationen direkt bei Woodwing, im Informationsblatt oder direkt auf zweipunktnull.net, wo Sie sich auch direkt für den Workshop zum Preis von 999 Euro zzgl. Umsatzsteuer anmelden können. (Daniel Schürmann)

© www.beyond-print.de