Windows Phone “Switch to the Nokia Lumia 920″ Werbespot | Video der Woche

06.05.2013, 9:14

Der ewige Kampf von Apple-Verfechtern gegen Samsung-User geht auf der Hochzeit in diesem Video in die heiße Phase! Dabei werden alle Klischees der beiden Marken bedient. Die Gewinner sind in diesem Spot allerdings die Kellner mit ihren Windows-Phones. Viel Spaß beim Anschauen!

iPhone überholt Nokia

05.02.2013, 10:54

Zum ersten Mal nimmt das iPhone den ersten Platz in einer Statistik ein, die die monatliche mobile Internetnutzung nach Hersteller aufschlüsselt. Die drei Spitzenplätze unterscheiden sich jedoch nur marginal.

Der Januar 2013 bringt für Apple zum ersten Mal den Spitzenplatz in der Statistik der mobilen Internetnutzung. Mehr als ein Viertel der mobilen Nutzer weltweit surften laut der StatCounter-Studie mobil via iPhone (25,86 Prozent), das sind allerdings dennoch 2,81 Prozentpunkte weniger als im Januar 2012. Damit überrundet das Apple-Smartphone erstmals den bisherigen Spitzenreiter, Nokia. Über Geräte des finnischen Herstellers surften im vergangenen Monat 22,15 Prozent der User weltweit. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch satte 37,67 Prozent gewesen. Der Unterschied beträgt hier -15,52 Prozentpunkte.

Der ehemalige Spitzenreiter liegt damit sogar nur auf Platz drei der Statistik: Auf den zweiten Platz rückte Samsung auf. Mit Geräten des koreanischen Herstellers bewegten sich 22,69 Prozent der User im Netz. Samsung verzeichnet den stärksten Zuwachs. Im Januar 2012 waren es noch 14,84 Prozent. Samsung legte somit 7,85 Prozentpunkte zu.

In Deutschland besitzt mittlerweile schon jeder Dritte ein Smartphone, stellte kürzlich eine Studie des Bitkom fest. Deutsche Smartphone-Besitzer nutzen ihre Geräte aber primär zum Telefonieren.

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Musikangebote von Samsung und Nokia

28.01.2013, 14:08

Viele Smartphone-Besitzer schätzen an ihren Handys die Nutzung als MP3-Player. Kein Wunder, dass die Hersteller Samsung und Nokia auch auf dem Musikmarkt mitmischen wollen. Samsung will seinen Music Hub dabei auch für Modelle anderer Hersteller öffnen.

(Foto: Samsung)

Samsung will mit seinem so genannten Music Hub den bestehenden Android-Musikportalen von Google und Amazon etwas Eigenes entgegenstellen. Der Handy-Hersteller will seinen cloud-basierten Musikdienst zunächst für seine eigene Linie von internetfähigen Geräten einführen. Aber das Angebot soll noch weiter gehen: Samsung hat vor, den Music Hub schlussendlich auch für die Geräte von anderen Herstellern freizugeben. Das berichtet The Next Web.

Für den Music Hub kombiniert Samsung über seinen cloud-basierten Dienst die eigene Musikbibliothek der Nutzer mit Streaming-Angeboten wie beispielsweise von Spotify, Internetradios und Empfehlungsdiensten. Damit will das Unternehmen herkömmlichen Shops sowie Streaming-Anbieter und Cloud-Musik-Diensten mit einem Gesamtpaket das Wasser abgraben. Bisher gibt es den Music Hub für Besitzer der Samsung-Geräte Galaxy S III und Note II in sechs internationalen Märkten. Das Angebot soll aber auf andere Geräte ausgeweitet werden.

Hersteller-Konkurrent Nokia ist ebenfalls in Sachen Musik aktiv. Das finnische Unternehmen kündigt jetzt ein Musik-Abo an, bei dem Nutzer für 3,99 US-Dollar pro Monat seinen ansonsten kostenlosen Mix Radio-Dienst aufwerten können. Über Music+ können Nutzer Musikstücke überspringen, unbegrenzt Musik herunterladen, erhalten High-Quality-Streaming, können Songtexte einblenden und den Musikdienst auch als Desktop-App einrichten, so die Ankündigung von Nokia. Music+ soll in den nächsten Wochen freigegeben werden.

Musikangebote sind immer im Trend. Wie der Bundesverband Musikindustrie und Media Control mitteilte, wurden im Jahr 2012 in Deutschland beispielsweise 115 Millionen Songs heruntergeladen. Streaming-Dienste wie Deezer expandieren derweil fleißig in der ganzen Welt.

Für Musikfans, die lieber handfeste CDs als Downloads kaufen, hat Amazon im Januar einen innovativen Service auf den Markt gebracht: Der Inhalt der dort gekauften CDs werden automatisch als MP3-Datei in der Cloud gespeichert. Die als MP3-Datei in der jeweiligen Nutzer-Bibliothek gespeicherten Songs können auch von anderen Geräten angesteuert werden, sofern diese mit dem Internet verbunden sind. Und dieses Angebot gilt nicht nur für Neukäufe, sondern auch für seit 1998 gekaufte CDs. Bisher sind mehr als 50.000 Alben in den Dienst integriert – und für den Kunden mit einer Markierung als AutoRip erkennbar.

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Nokia übertrifft Prognose

11.01.2013, 10:19

Nokia ist in freudiger Erwartung: Die Zahlen für das vierte Quartal 2012 fallen besser aus als vorhergesagt. Grund ist unter anderem der gute Absatz des Lumia-Smartphones.

Nach langer Durststrecke scheint es bei Nokia bergauf zu gehen. Das Unternehmen gab in seinem vorläufigen Quartalsbericht jetzt entsprechende Zahlen heraus. Mit dem bisherigen Absatz des Lumia-Smartphones kann der Handy-Hersteller sehr zufrieden sein. 4,4 Millionen dieser Geräte hat Nokia bisher verkauft.

Die so genannten Smart Devices spülten bei 6,6 Millionen verkauften Geräten einen Betrag von 1,2 Milliarden Euro in die Kasse des finnischen Handy-Entwicklers. Insgesamt verkaufte Nokia im vierten Quartal des vergangenen Jahres 15,9 Millionen Geräte, davon 4,4 Millionen Smartphones der Lumia-Reihe, sowie 9,3 Millionen Asha- und 2,2 Millionen Symbian-Smartphones. Der gesamte Nettoumsatz mit Geräten und damit verbundenen Dienste wird voraussichtlich bei 3,9 Milliarden Euro liegen. "Wir haben uns auf unsere Prioritäten konzentriert und als Konsequenz 14 Millionen Asha- und Lumia-Smartphones verkaufen können", so Nokia-Chef Stephen Elop. Für das erste Quartal 2013 erwartet Nokia allerdings einen leichten Rückgang der Umsätze.

Die Lumia-Smartphones waren von Nokia im vergangenen September vorgestellt worden und kamen im November 2013 rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft in den Handel.

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Patentstreit um WLAN-Technologie

29.11.2012, 9:16

Nokia hat den Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) verklagt. Vor drei internationalen Gerichten versuchen die Finnen, Lizenzgebühren für die Nutzung ihrer WLAN-Technologie durchzusetzen.

In dem Rechtsstreit geht es um Patent-geschützte Techniken, die zum WLAN-Standard 802.11 gehören. Zwar haben sich Nokia und RIM bereits in einem 2003 geschlossenen Abkommen gegenseitigen Zugriff auf bestimmte Patente gewährt, die besagten WLAN-Patente sind von dem Abkommen aber nicht betroffen: Diese darf RIM nicht nutzen, ohne sich mit Nokia auf eine Lizenzgebühr geeinigt zu haben. Dies hatte am 6. November ein Schiedsgericht der Stockholmer Handelskammer entschieden. Mit Anträgen in den USA, Kanada und Großbritannien wollen die Finnen den Druck auf den kanadischen Blackberry-Konzern erhöhen. 

Ein Großteil der RIM-Smartphones greift auf den umstrittenen Standard zurück. Da die beiden Konzern noch zu keinem finalen Abkommen für die zukünftige Verwendung des Standards gekommen seien, will Nokia den Verkauf der betroffenen RIM-Geräten vorerst stoppen, bis eine Einigung erzielt ist. Einen entsprechenden Antrag hat Nokia bereits bei einem Gericht in Kalifornien gestellt.

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Nokia Here für iOS

21.11.2012, 9:40

Nokia will die Lücke ausnutzen, die die Verbannung von Google Maps im iPhone hinterlassen hat: Doch der Kartendienst Nokia Here, der seit Dienstag als iOS-App verfügbar ist, erhält vernichtende Kritiken.

Nokia hat am Dienstag seine neue Karten-App "Here" als native App für das Apple-Betriebssystem iOS vorgestellt und bietet sie damit auch für iPhones und iPads an. Der Dienst will mit Sprachsteuerung, Verkehrsnachrichten sowie Routenplaner für den öffentlichen Nahverkehr punkten und sich als alternativer Kartendienst neben Google und Apple positionieren. Der Zeitpunkt dafür könnte kaum günstiger gewählt sein: Viele Apple-Fans vermissen schmerzlich die Anwendung Google Maps, die seit iOS 6 nicht mehr als App auf dem Apple-Smartphone verfügbar ist, und sind auf der Suche nach einer Alternative.

Doch Nokia Here schneidet in den ersten Rezensionen nur schlecht ab. Im App Store erreicht die Anwendung gerade einmal 2,5 von 5 möglichen Sternen, die überwiegende Mehrzahl der rund 400 abgegebenen Bewertungen deutscher Nutzer vergab mit einem Stern nur die schlechtest mögliche Note. Eine deutliche Sprache finden die Nutzer auch in ihren Kommentaren: "Noch schlechter als die Apple App", "Die Karten App ist symptomatisch für den Niedergang Nokias. Katastrophe", "Ich war ein großer Fan von Nokia, aber mit dieser App haben sie gezeigt, dass sie es einfach nicht mehr drauf haben. Unscharf, veraltet und lieblos."

Die Kritik entzündet vor allem an der schlechten optischen Darstellung. Satellitenbilder liegen nur mit geringer Auflösung vor und auch die Kartendarstellung selbst ist eher schmucklos geraten. Innovationen wie vektorbasiertes Kartenmaterial, das Apples vielgeschmähte Maps wenigstens schnell macht, fehlen völlig. Auch zahlreiche Kartenfehler sind enthalten. So wird die bayerische Stadt Nürnberg beispielsweise als "Nuremberg" geführt.

Der einstige Handy-Weltmarktführer will zu einem führenden Anbieter von Kartendiensten aufsteigen und sich gegen Google und Apple positionieren. Als Datenbasis dient das Kartenmaterial, das Nokia vor einigen Jahren mit der Acht-Milliarden-Dollar-Übernahmen des Kartenherstellers Navteq erworben hat. 

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Konkurrenz für Google Maps

14.11.2012, 11:49

Unter dem Namen HERE hat Nokia seine ortsbezogenen Dienste und Karten zusammengefasst. Das Angebot soll künftig auf allen relevanten Geräten und Plattformen nutzbar sein.

(Foto: Screenshot)

Nokia hat bereits eine Android-basierte Referenz-App gezeigt und Pläne bekannt gegeben, die Karten-APIs für Android Anfang 2013 verfügbar zu machen. Dies soll Partnern ermöglichen, ortsbezogene Dienste für Android auf Basis von Nokias Location-Inhalten zu entwickeln. Eine eigene iOS-App soll außerdem in den nächsten Wochen kostenlos erhältlich sein. Basierend auf HTML5 wird diese auch Offline-Funktionalität, sprachgeführte Fußgängernavigation sowie Informationen zum  öffentlichen Nahverkehr beinhalten.

Außerdem hat Nokia eine strategische Partnerschaft mit Mozilla bekanntgegeben, um seine neuen ortsbezogene Dienste auch auf Firefox zu bringen. Eine erste mobile Webversion von HERE Maps auf dem neuen Firefox OS soll im kommenden Jahr angeboten werden.

Um die 3D-Fähigkeiten von HERE voranzutreiben, plant das Unternehmen überdies die Akquisition von Earthmine mit Hauptsitz in Berkeley, Kalifornien. Die Technologien des Unternehmens zur 3D-Erfassung sollen integraler Bestandteil bei der Erstellung von HERE 3D-Karten werden. Nokia erwartet den Abschluss der Transaktion bis Ende des Jahres.

Zuletzt hat Nokia außerdem LiveSight vorgestellt – eine Technologie, die auf einer höchst akkuraten 3D-Darstellung der Welt basiert und sehr präzise und intuitive Augmented Reality ermöglichen soll. Dabei nutzt LiveSight die Kamera des Smartphones alsSucher. Nokia City-Kompass, exklusiv für Nokia Lumia Smartphones entwickelt, ist die erste Applikation, die eine LiveSight-Nutzererfahrung bietet.

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Das Nokia wird genutzt, das iPhone wird geliebt

13.11.2012, 13:35

iPhones sind vor allem für Intensivnutzer attraktiv, Smartphones von LG oder Nokia hingegen werden vor allem zweckorientiert erworben. Die von Goldmedia im Mobile Monitor 2012 entwickelte Mess-Skala SUMS (Smartphone Usage Motivation Scale) zeigt, warum ein Nutzer ein bestimmtes Smartphone-Gerät bevorzugt.

Im Mobile Monitor 2012 hat das Marktforschungsinstitut Goldmedia Custom Research GmbH in Zusammenarbeit mit dem Online-Panel-Anbieter respondi AG die Motive von Smartphone-Nutzern analysiert. Die Studie, die zum zweiten Mal erscheint, basiert auf einer Onlinebefragung von rund 2.000 Smartphone-Nutzern in Deutschland. 

So lassen sich Smartphone-Besitzer in zwei Hauptgruppen unterscheiden: Es gibt zum einen die Viel-Nutzer, die von ihrem Smartphone fasziniert sind und eine starke Bindung zum Gerät haben ("High-Involvement-Typ"). Sie tragen ihr Gerät stets bei sich und nutzen es intensiv zu Hause oder unterwegs. Sie hören Musik, machen Fotos, rufen E-Mails ab, kommunizieren über soziale Netzwerke, probieren Apps oder Spiele aus und sind offen für neue Funktionalitäten und haben dementsprechend hohe Motivationswerte auf der SUMS-Skala.

Die zweite Gruppe bilden die User, die ihr Smartphone eher zweckgebunden nutzen ("Low-Involvement-Typ"). Sie haben ihr Smartphone aufgrund äußerer Faktoren angeschafft, zum Beispiel aus beruflichen oder familiären Gründen, und nutzen ihr Gerät überwiegend zum Telefonieren und zum SMS-Schreiben. Das mobile Internet ist für sie nicht so wichtig – sie haben niedrige Motivationswerte auf der SUMS-Skala. 

Die Analyse der Nutzungsmotive per SUMS nach Hersteller lässt klare Präferenzen der beiden Nutzer-Gruppen erkennen. Menschen mit einer hohen Nutzungsmotivation besitzen in der Regel ein iPhone oder ein Smartphone von HTC und Sony. Geräte von LG und Nokia werden dagegen von Nutzern mit geringen Motivationswerten bevorzugt. Zwischen beiden Nutzungstypen pendeln im Mittelfeld die Geräte-Marken Motorola und Blackberry. Samsung ist aufgrund der breiten Modellpalette in allen Segmenten erfolgreich.


LG adressiert mit seinen Marketingaktivitäten den „Low-Involvement-Typ“ und trifft damit genau die Zielgruppe, die laut Mobile Monitor 2012 Smartphones von LG nutzt. Die Produkt- und Marketingstrategie von Nokia dagegen zielt auf den „High-Involvement-Typ“, obwohl ihre Nutzer eine nur geringe Motivation zeigen. So wünscht sich fast ein Viertel der Nokia-Nutzer zum Teil ein „einfaches“ Handy zurück. Anders als beim iPhone werden Nokia-Smartphones genutzt, aber nicht geliebt. Blackberry gilt als typisches Business-Smartphone, was die Analysen bestätigen. Auch hier steht bei den Nutzern nicht die Faszination des Gerätes im Mittelpunkt.

Die Goldmedia SUMS-Skala soll somit auch wichtige Informationen für das strategische Marketing der Hersteller liefern. So soll sich anhand der Motivationsstärke gut prognostizieren lassen, welches Smartphone ein User bevorzugen wird.

Zudem ist der Wert auf der SUMS-Skala auch ein Indikator für die Zufriedenheit der Smartphone-Besitzer.

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Falscheingaben werden von Touchscreen-Software automatisch aussortiert

10.07.2012, 10:00

Das Hauptproblem bei der Steuerung von Touch-Geräten ist das unabsichtliche Ankommen oder Ausrutschen auf den Tastenfeldern der virtuellen Tastaturen oder den ungünstig angebrachten Funktionsbuttons, so die Forschungsabteilung von Nokia Research. In Zukunft könnten derartige Probleme behoben werden – Nokia Forscher haben eine spezielle Software entwickelt, die bis zu 80 Prozent der unbeabsichtigten Eingaben erkennen soll und anschließend automatisch aussortiert.

Fehler bei Touchscreen-Eingaben sollen
künftig verhindert werden können
(Bild: XDA-Developers)

“Die Eingabe über eine virtuelle Tastatur auf einem Touchpad stellt eine ‚Simulation‘ einer physikalischen Tastatur dar, die derzeit noch nicht das ‚Echtheits-Gefühl‘ bei der Eingabe bieten kann. Somit sind Usability und auch User-Experience noch nicht optimal“, erklärt Michael Bechinie, Senior Consultant bei USECON. Laut ihm gebe es grundlegend zwei Usability-Probleme: Zum einen die Größe der Tastatur, zum anderen nicht ausreichendes haptisches Feedback bei den Eingaben. „Beide Probleme führen letztendlich zu Fehleingaben durch den User“, so Bechinie. Zwar sieht er technische Assistenzsysteme prinzipiell als sinnvoll an, „der User muss aber auch die Möglichkeit haben, diese zu deaktivieren“.

NewScientist zitiert die für die neue Nokia-Entwicklung verantwortlichen Forscher Juha Matero und Ashley Coller: „Wir haben eine Software konstruiert, die selbstständig den Unterschied zwischen einer absichtlichen Berührung und einem ungewollten Missgeschick feststellen kann“. Für den Entwicklungsprozess haben die beiden Ingenieure 17 ihrer Kollegen einer Reihe von Usability-Tests unterzogen und dabei die größten Probleme ausfindig gemacht. Das Ergebnis ihrer Untersuchungen: Von mehr als 4.000 registrierten Touch-Befehlen waren knapp 1.500 unbeabsichtigt, also fehlerhaft. Knapp 99,7 Prozent der korrekten Eingaben wurden innerhalb von 70 bis 400 Millisekunden ausgeführt – ungewollte Ausrutscher brauchten im Schnitt weniger Zeit. Diese Ergebnisse dienten als Basis zur Entwicklung der Software. Wir sind gespannt, wie sich die Software später in der Praxis bewährt und halten Sie auf dem Laufenden.

(Quelle: pressetext.com)

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Folgen Nokia und Microsoft bald Apples Geschäftsmodell?

09.07.2012, 9:59

“Apple macht Rekordgewinne, erzielt 70 Prozent der Umsätze auf dem App-Markt und präsentiert ein technologisches Ökosystem aus einem Guss. Deshalb sind Smartphone-Statistiken kritisch zu bewerten, die undifferenziert das Apple-Betriebssystem mit Google vergleichen. Genau hier liegt die Schwäche des Android-Marktes“, sagt Ralf Rottmann, CTO des App-Spezialisten grandcentrix. „Meine Prognose: Microsoft kauft Nokia und kopiert das Apple-Modell“, so App-Experte Rottmann.

(Bild: medien-mittweida.de)

Dem Branchenkenner nach ist zwar bekannt, dass iOS-Nutzer kauffreudiger sind und für Inhalte eher Geld bezahlen wollen. Darauf aufbauend eine reine Marktanteilsdiskussion zu führen, sei aber falsch. „Es sagt nur aus, dass mehr Leute Android-Geräte haben als iPhones“, verdeutlicht Rottmann. Was wirtschaftlich am erfolgreichsten funktioniert, könne man nicht gleichsetzen mit der am weitesten verbreiteten Technologie-Plattform.

Die Fragmentierung im Android-Markt wirkt sich Rottmann zufolge wirtschaftlich negativ auf den Umsetzungsprozess aus. „Wenn ein Kunde heute sagt ‚Baut mir eine Anwendung für Android‘ und wir das von 2.2 bis 4.0.4 unterstützen, dann wird es teurer als iOS. iOS fängt gerade auch an zu fragmentieren, aber natürlich nicht in dem Umfang. Apple hat eine Aufgabenstellung, die einfacher ist. Die sind nicht unbedingt schlauer, sondern haben es durch die sehr kontrollierte Hardwaresituation leichter“, unterstreicht der Industriekenner.

Die Situation bei Android-Herstellern ist anders gelagert. Dem Experten nach entwickeln sie eigene Oberflächen, Hardwareknöpfe und sonstige Abwandlungen. Das gehe zu Lasten der Nutzerfreundlichkeit. Beim neuen mobilen Betriebssystem von Microsoft sei die Problematik ähnlich. Bislang gibt es noch kein mobiles Endgerät für das kürzlich von Microsoft vorgestellte Betriebssystem und es ist damit zu rechnen, einen ähnlichen Geräte-Wildwuchs zu erleben wie auf dem Android-Markt.

Deshalb plädiert Rottmann dafür, das Ökosystem von Apple zu kopieren: „Apple kopiert auch von sehr erfolgreichen Modellen. Vom Design bis zu allem anderen. Niemand diktiert Microsoft, was sie in der Telefonie und im Mobile Business machen müssen. Bis sie das übertragen haben und zuerst einmal in einem Android-Modell agieren, ist es okay. Vielleicht haben sie den Mut und sagen, wir machen das nicht mehr. Wir bauen in Zukunft eigene Windows-Phones und kaufen dafür Nokia. Dann hat das eine echte Chance“, so Rottmann.

(Quelle: pressetext.com)

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