E-Commerce-Umsatz in Deutschland

17.05.2013, 8:43

Der Versandhandel brummt. Und die online-basierten Händler haben den Löwenanteil daran: Vier Fünftel des Gesamtumsatzes wurden im ersten Quartal 2013 durch E-Commerce generiert. Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr.

(Foto: fotolia.com/Mitarart)

Insgesamt 10,7 Milliarden Euro setzten die Online- und Versandhändler im ersten Quartal 2013 um. Die Branche verzeichnet damit ein Umsatzplus von 19,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das ergab die Untersuchung "Interaktiver Handel in Deutschland" des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (bvh). Der Onlinehandel allein erwirtschaftete einen Umsatz von 8,7 Milliarden Euro, ein Plus von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das entspricht einem Anteil von 82 Prozent des Gesamtumsatzes, im ersten Quartal 2012 waren es 71 Prozent.

Die umsätzstärksten Bereiche:

  • Bekleidung/Textilien/Schuhe: 3,3 Milliarden Euro (plus drei Prozent)
  • Bücher, Bild- und Tonträger: 1,9 Milliarden Euro (plus 121 Prozent)
  • Unterhaltungselektronik/Elektronikartikel: 939 Millionen Euro (minus sieben Prozent)
  • Haushaltsgeräte/Haushaltswaren und Kleinartikel: 664 Millionen Euro (plus 48 Prozent)
  • Hobby, Sammel- und Freizeitartikel: 390 Millionen Euro (minus 32 Prozent)
  • Weiterhin große Umsatzsteigerungen im Vergleich zum ersten Quartal 2012 legte die Warengruppen Tierbedarf hin (auf 200 Millionen Euro), Spielwaren (auf 309 Millionen Euro) und Drogerieartikel, Kosmetik und Parfum (auf 305 Millionen Euro).

    "Der Erfolg des Interaktiven Handels ist ungebremst und die Branche schreitet mit großen Schritten voran", sagt Christoph Wenk-Fischer, bvh-Hauptgeschäftsführer. "Umso wichtiger ist es, herausfiltern wo der Umsatz der Branche erwirtschaftet wird beziehungsweise wie die Kaufkanäle sich zueinander verhalten." Zu diesem Zweck hat der bvh sich für die Studienauswertung mit der GIM-Gesellschaft für innovative Marktforschung und dem E-Commerce-Experten ChannelAdvisor zwei neue Partner ins Boot geholt und die Methodik der Studie überarbeitet: Für die Untersuchung werden nunmehr statt 30.000 Verbrauchern 40.000 Konsumenten befragt – und das sowohl telefonisch als auch online. Außerdem gibt es eine genauere Differenzierung der Verkaufskanäle des interaktiven Handels innerhalb der Studie.

    Auch in den USA verzeichnete der Onlinehandel im ersten Quartal des laufenden Jahres Umsatzsteigerungen. Dennoch hat Europa den USA mittlerweile den Rang als Wachstumsmarkt abgelaufen, wie eine Forrester-Studie feststellte.

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    Die Drogerie im Web

    22.03.2013, 12:58

    Zum Einkaufen von Drogerieartikeln bleiben immer mehr Deutsche zu Hause. Jeder fünfte Internetuser hat bereits im Web solche Produkte bestellt. Die Drogerien passen ihr Angebot an.

    (Foto: Fotolia.de/seen)

    Für den Einkauf von unverderblichen Waren ist das Internet ideal. Das haben die deutschen Internetnutzer längst gemerkt: Mehr als elf Millionen User haben laut einer Bitkom-Statistik bereits Drogerieartikel, Parfüm oder Kosmetik im Netz bestellt. Das entspricht 21 Prozent der Gesamtnutzerschaft. Vor allem die Altersgruppen der 30- bis 49-Jährigen und der 50- bis 64-Jährigen kaufen sich Deo und Co im Netz (jeweils 25 Prozent).

    Die Onlineshops haben sich auf die gestiegene Nachfrage eingerichtet: Neben der Anpassung ihrer Webshops für die Anzeige auf Smartphones bieten viele Webseiten mittlerweile auch Einkaufsabos an, bei denen quasi per Dauerauftrag in vorgegebenen Abständen Artikel automatisch gekauft und verschickt werden. Die Statistik beruht auf einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Bitkom. Für die repräsentative Untersuchung wurden 1.063 deutsche Internetnutzer ab 14 Jahren befragt.

    Die steigende Nachfrage bringt auch neue Möglichkeiten mit sich: Die Drogeriekette dm bietet seinen Kunden jetzt sogar an, online bestellte Waren bar zu zahlen. 

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    Möbelkauf im Internet

    14.01.2013, 14:45

    Think big: Online kaufen die Nutzer nicht nur kleine Gegenstände wie Bücher und CDs, sondern zunehmend auch Großformatiges. Fast jeder vierte Internetnutzer in Deutschland hat bereits Möbel im Web bestellt.

    (Foto: Ikea)

    Das Internet wird zunehmend zum Möbelhaus. In Deutschland haben 23 Prozent der User Möbelstücke oder Einrichtungsgegenstände online gekauft. Das entspricht mehr als zwölf Millionen Deutschen. Zum Vergleich: 2011 waren es noch acht Millionen. Das gab der Hightech-Verband Bitkom bekannt. Besonders häufig wird das Web von den 30- bis 49-Jährigen für den Möbelkauf genutzt: In dieser Zielgruppe haben 30 Prozent bereits Einrichtungsgegenstände im Internet bestellt. Aber auch jeder Fünfte (19 Prozent) der 50- bis 64-jährigen Internetnutzer hat schon einmal online Möbel geordert. Für die Studie hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.063 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt.

    Der deutsche Möbelhandel hat 1,7 Milliarden Euro im Jahr 2011 über Versand erzielt, berichtet Der Handel – sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Fast zwei Drittel davon entfallen auf Bestellungen via Internet.

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    Comscore-Analyse des US-Weihnachtsgeschäfts

    04.01.2013, 12:49

    Comscore gibt seine Abschlussanalyse des US-Weihnachtsgeschäfts 2012 heraus. Im Vergleich zum Vorjahr wurde online 14 Prozent mehr ausgegeben als zu Weihnachten 2011.

    (Foto: istockphoto.com/xxmmxx)

    Mit dem neuen Jahr bringt Comscore die endgültigen Zahlen zum Weihnachtsgeschäft 2012 unter die Leute. Online wurden in den USA zwischen 1. November 2012 und 31. Dezember 2012 Waren im Wert von insgesamt 42,3 Milliarden US-Dollar gekauft. Im vergangenen Jahr waren es noch 37,2 Milliarden US-Dollar gewesen. Damit beläuft sich die Steigerung des Onlinegeschäfts zu Weihnachten auf 14 Prozent, so Techcrunch.

    Einige Tage stechen in der Statistik besonders heraus: So wechselten am amerikanischen Thanksgiving (22. November 2012) Waren im Wert von 633 Millionen US-Dollar die Besitzer. Im Vorjahr waren es 479 Millionen US-Dollar, das entspricht einem Plus von 32 Prozent. Am meisten wurde aber am 17. Dezember 2012 umgesetzt – Onlineshopper gaben an diesem Tag knapp über eine Milliarde US-Dollar aus und steigerten damit den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um sagenhafte 76 Prozent (2011: 575 Millionen US-Dollar).

    Auch der erste Weihnachtstag war im US-amerikanischen Onlinehandel lukrativ. Comscore hatte bereits kurz nach Weihnachten die gesteigerten Umsatzzahlen in einer vorläufigen Statistik bekannt gegeben.

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    Selbst am ersten Weihnachtstag wird geshoppt

    28.12.2012, 9:54

    Statt besinnlich unter dem Tannenbaum zu feiern, wurde am ersten Weihnachtstag in den USA kräftig online eingekauft. In diesem Jahr stieg der Traffic auf Einzelhandelsseiten um mehr als ein Viertel an.

    (Foto: istockphoto.com/xxmmxx)

    Im Vergleich zum Jahr 2011 wurde dieses Jahr am ersten Weihnachtstag in den USA 27 Prozent mehr Traffic auf den wichtigsten Einzelhandelsseiten im Web verzeichnet. Das stellt eine Statistik von Experian fest. Insgesamt tummelten sich bei den Onlineeinzelhändlern 115,5 Millionen Besucher.

    An erster Stelle steht dabei Amazon. Hier wurden am 25. Dezember 2012 24,66 Millionen Besuche gezählt. Auf Platz 2 folgt Walmart erst mit einigem Abstand: 7,36 Millionen Besuche fanden hier statt, währen Target 3,59 Visits zählte. In den weiteren Top Ten befinden sich BestBuy, Macy’s, Sears, Fandango, Kohls, Apple und JC Penney.

    Während in den USA noch weitergeshoppt wurde, ging in Österreich am ersten Weihnachtstag übrigens gleich das Umtauschen und Absetzen von Geschenken los. Im Weihnachtsgeschäft 2012 sollen übrigens rund 40 Milliarden US-Dollar umgesetzt worden sein.

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    Weihnachten 2012 im US-Onlinehandel

    27.12.2012, 10:11

    Ganz so schlecht geht es der Welt wohl doch nicht: Auf dem US-Onlineshoppingmarkt wurden in der diesjährigen Saison rund 40 Milliarden US-Dollar in der Weihnachtssaison ausgegeben. Vor allem in der letzten Woche vor dem Fest wurde kräftig gekauft.

    (Foto: fotolia.com/K.-U. Häßler)

    Insgesamt 38,7 Milliarden US-Dollar wurden auf dem US-Onlinemarkt in der Weihnachtssaison 2012 umgesetzt. Das sind 16 Prozent mehr als noch in der selben Zeitspanne im vergangenen Jahr, als insgesamt 33,48 Milliarden US-Dollar umgesetzt wurden, so comscore.

    Bis kurz vor knapp kauften die US-Amerikaner ein: Die letzte Arbeitswoche vor den Festtagen war besonders lukrativ für den Onlinehandel. Allein zwischen dem 17. bis 21. Dezember 2012 wurden in den USA 3,69 Milliarden US-Dollar online umgesetzt. Das ist eine Steigerung von 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2,41 Milliarden US-Dollar).

    Der lukrativste Tag war jedoch schon im November. Am so genannten Cyber Monday, dem Montag nach Thanksgiving, waren die US-Amerikaner besonders einkaufsfreudig und kauften online Ware in Höhe von 1,47 Milliarden US-Dollar ein, so comscore weiter. Bei shopping.com war erst der 16 Dezember der umsatzstärkste Tag des Jahres 2012.

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    Adobe Digital Index

    17.09.2012, 10:26

    Der Adobe Digital Index untersucht den Return of Investment von Marketing-Maßnahmen für verschiedene Kundengruppen. Das Ergebnis: Bestandskunden sind für Unternehmen am wertvollsten.

    Die Adobe-Studie teilte die Kunden in drei Segmente ein, die zu untersuchen waren: Erstkäufer, Wiederkäufer und Stammkäufer. Die Auswertungen basieren auf der Analyse anonymisierter Daten von 33 Milliarden Besuchen bei 180 Onlineshops mit einem jährlichen Umsatzvolumen von 51 Milliarden US-Dollar in den USA und 18 Milliarden Euro in Europa.

    Dabei zeigte die Studie unter anderem, dass in den USA 40 Prozent des Umsatzes von Wieder- oder Stammkäufern erzeugt wird. In Europa sieht es ähnlich aus: Während auf Wiederkäufer 12 Prozent des Umsatzes entfallen, machen Stammkäufer 26 Prozent des Umsatzes aus. Dennoch entfällt auf Erstkäufer der größte Umsatz: 62 Prozent. Für die Marketing-Verantwortlichen bedeutet dies, sie müssen sieben Erstkäufer gewinnen, um das Umsatzvolumen eines Stammkäufers zu erzielen.

    Vor allem in der umsatzfreudigen Weihnachtszeit aber auch in rezessionären Zeiten sind Stammkäufer die Rettung von Onlineunternehmen: Sie bleiben den Shops für gewöhnlich treu und liefern einen noch größeren Anteil des Umsatzes. In der Weihnachtssaison liegt so der Umsatzzuwachs je Erstkäufer bei 4 Prozent, bei Wiederkäufern jedoch bei 23 Prozent, so die Zahlen in Europa.

    Der Schluss aus den Analysen des Adobe Digital Index: Unternehmen tun gut daran, in Konversion und Kundenbindung zu investieren. Wenn es ihnen gelingt, Erstkäufer in Wiederkäufer zu verwandeln und Wiederkäufer in Stammkäufer, lassen sich die Umsätze in bis zu zweistelliger Prozenthöhe vergrößern.

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    Erfolgsfaktoren im Onlinehandel

    20.01.2012, 15:25

    Erfolgsfaktoren im Onlinehandel

    (Foto: istockphoto.vom/iPandastudio)

    Welche Kriterien sind entscheidend für den Erfolg eines Onlineshops? Das hat das E-Commerce-Center Handel in einer Studie mit 10.000 Personen ermittelt und dabei auch eine Liste der beliebtesten zehn erstellt.

    Ganz oben steht für die Verbraucher die Qualität der angebotenen Produkte: Für 90 Prozent spielt diese eine wichtige Rolle. Zwei Drittel bezeichnen diese als “absolut wichtig”, ein weiteres Viertel als “wichtig”. Auf Platz zwei folgt mit insgesamt 89 Prozent ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, auf drei die Offenlegung aller Kosten mit 85 Prozent. Auf den Positionen vier und fünf folgen das Vorhandensein der bevorzugten Zahlungsmethode (84 Prozent) und ein ausreichend großes Sortiment (83 Prozent). Auf eine kostenlose Lieferung nach Erreichung einer bestimmten Warenkorbgröße legen 80 Prozent Wert.

    Erfolgsfaktoren im Onlinehandel

    Erfolgsfaktoren im Onlinehandel

    Der ECC Handel hat sieben Bereiche identifiziert, auf die Händler besonderes Augenmerk legen sollten:

  • Die Websitegestaltung des Online-Shops dient gewissermaßen als Türöffner für den Shop. Denn wie im richtigen Leben gilt auch im Internet: Der erste Eindruck zählt.
  • Die Benutzerfreundlichkeit dient der Orientierung im Shop, verbessert die Auffindbarkeit von Produkten und erleichtert die Entscheidungsfindung.
  • Das Sortiment ist das Aushängeschild und der primäre Grund für den Einkauf in einem bestimmten Onlineshop.
  • Der Preis stellt im Internet, insbesondere aufgrund der hohen Preistransparenz, ein wichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung in einem bestimmten Shop dar.
  • Das Serviceangebot dient dazu, dem Kunden bei möglicherweise aufkommenden Fragen zu unterstützen und im Problemfall zu helfen beziehungsweise zu besänftigen. Mit diesem Erfolgsfaktor wird Vertrauen beim Konsumenten geschaffen, welches ein zentrales Kriterium für Kundengewinnung und Kundenbindung gleichermaßen ist.
  • Die zur Verfügung stehenden Bezahlverfahren stellen eine mögliche Kaufbarriere dar und entscheiden häufig darüber, ob aus Interessenten tatsächlich Käufer werden oder im letzten Moment von einem Kauf zurückgetreten wird.
  • Die Versandoptionen und Lieferungsmodalitäten des Shops können ebenfalls kurz vor dem Kaufabschluss zum Abbruch führen und sollten deshalb an die etwaigen Kundenbedürfnisse anpassbar sein. Wie die Ergebnisse dieser Studie belegen ist die Kundenbindung durch diesen Faktor maßgeblich zu beeinflussen.
  • Die Top Ten der Onlineshops

    Die Studie listet gleichzeitig die Top Ten der deutschen Onlineshops. Gewinner ist der Spezialversender Musikhaus Thomann. Ihm gelingt es am besten, die Erwartungen der Kunden über die verschiedenen Kriterien hinweg zu erfüllen. Damit schlägt thomann.de sogar knapp den Internet-Riesen Amazon, der lediglich bei den Kriterien Service und Preis-Leistung minimal schlechter abschneidet. Platz drei erobert playmobil.de, gefolgt von Javari und Globetrotter (siehe Grafik).

    Top Ten der Onlineshops

    Top Ten der Onlineshops

    Zu den am schlechtesten bewerteten Shops zählen Schlecker, Plus und derClub.de.

    Basis für die Bewertung ist der der Studie zugrundeliegende Onlineshop-Index, der sich aus den sieben Erfolgsfaktoren im E-Commerce und dem Kundenbindungsindex zusammensetzt. Dieser bewertet die Einstellungen der Konsumenten anhand von drei Kriterien: der Gesamtzufriedenheit, der Wahrscheinlichkeit der Wiederwahl des Shops und der Weiterempfehlungsbereitschaft.

    Die am häufigsten aufgesuchten Shops in den einzelnen Kategorien sind

  • Mode: Bonprix
  • Schuhe: Zalando
  • Computer und Unterhaltungselektronik: Conrad
  • Bücher: Bücher.de
  • Sport und Hobby: Sportscheck
  • Apotheken und Drogerien: Schlecker
  • Wohnen: Ikea
  • Baumarkt: Obi
  • Spielwaren: myToys
  • Generalisten: Amazon
  • Tierbedarf: Zooplus
  • Für die Studie “Erfolgsfaktoren im E-Commerce – Deutschlands Top Online-Shops” wurden in ausgewählten Branchen die bedeutsamsten Online-Händler Deutschlands auf ihre Erfolgsfaktoren hin untersucht. Die Auswahl erfolgte dabei nach Umsatzstärke der Shops, insgesamt wurden 108 Onlineshops aus elf Branchen hinsichtlich der Kundenzufriedenheit und Kundenbindunganalysiert. Die Shop-Bewertung erfolgte aus Verbrauchersicht und wurde anhand eines zuvor entwickelten Kriterienkatalogs vorgenommen. Insgesamt wurden in der internetrepräsentativen Erhebung mehr als 10.000 Konsumenten ab 16 Jahren in Deutschland über ein Verbraucherpanel befragt.

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    Lagerfeld startet Onlinelabel

    25.10.2011, 10:06

    Lagerfeld startet Onlinelabel

    Karl Lagerfeld bringt eigene

    Onlinekollektion heraus

    (Foto: get noticed communications)

    Mit seinem neuen Label “Karl” will Stardesigner Karl Lagerfeld im Onlinehandel mitmischen. Die für die breite Masse produzierte Kollektion soll ab 2012 in den Webstore kommen. Bis Lagerfeld einen eigenen Onlineshop an den Start bringt, übernimmt die Handelsplattform Net-a-Porter den Verkauf.

    Mit der neuen Modelinie will Lagerfeld auch die Herzen der Massen gewinnen. Zunächst werde eine Damenkollektion samt Accessoires im Frühjahr 2012 in den Onlineshop kommen, erklärte die Lagerfeld-Gruppe. Eine entsprechende Kollektion für Herren soll später folgen. In erster Linie soll die Modelinie unter dem Label “Karl” nur online verkauft werden. Dazu plant Lagerfeld auch eine eigene E-Commerce-Plattform. Später sollen die Kollektionen auch in ausgewählten Boutiquen weltweit vertrieben werden.

    Direktor der neuen Marke solle der Deutsche Pier Paolo Righi werden, der schon für Nike und Tommy Hilfiger tätig war. Kennzeichen des neuen Labels wird die Silhouette des Modeschöpfers samt Brille und Zopf.

    Mit Fashion fürs gemeine Volk hat der Haute-Couture-Designer bereits im Jahr 2004 Erfahrung gesammelt. Damals entwarf er eine eigene Linie für die schwedische Bekleidungskette H&M. Der Erfolg war groß, trotzdem äußerte sich Lagerfeld später kritisch darüber, dass H&M durch die Limitierung der Auflage so viele Leute verstimmt habe. Diesen Fehler könnte er diesmal mit dem neuen Label vermeiden.

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    Onlinehandel in Osteuropa

    17.10.2011, 14:01

    E-Commerce in Osteuropa

    KupiVIP.ru boomt in Russland

    Der osteuropäische Onlinehandel wächst, konstatieren die Marktforscher von yStats.com. Doch gibt es in den einzelnen Ländern erhebliche Unterschiede, die Shopbetreiber kennen sollten.

    So propagieren die Marktforscher Russlang ein hohes Potenzial für E-Commerce, da die Einzelhandelsstruktur noch sehr unterentwickelt sei. 60 Prozent der Internet-Nutzer, insgesamt 45 Millionen Russen – gehen im Web auf Einkaufstour. Und das, obwohl nur 25 Prozent der russischen Bevölkerung über Breitbandverbindungenverfügen. Insgesamt beträgt der Online-Anteil am Einzelhandelsumsatz laut yStats.com unter einem Prozent. Zu den beliebtesten online bestellten Produkten zählen Bücher, haushaltsgeräte und CDs/DVDs. Besonders hoch sei die E-Commerce-Affinität der Studie zufolge in den Regionen Moskau und St. Petersburg. Hier wurden im vergangenen Jahr über 50 Prozent der russischen Online-Umsätze erzielt. Wer als Hersteller im russischen E-Commerce Fuß zu fassen versucht: Beliebt sind in Russland auch Private-Shopping-Sites wie KupiVIP.

    Auch in der Ukraine werde Online-Shopping immer beliebter. Die Zahl der Internet-Nutzer stieg von neun Millionen im Juni 2010 auf jetzt 13 Millionen. Jeder zweite Internet-Nutzer shoppt auch im Netz – trotz langer Lieferzeiten. Die populärsten Produktkategorien dort sind laut yStats-Studie Haushaltsgeräte und Mobiltelefone. In Polen indes nutzen inzwischen mehr als 60 Prozent der Bevölkerung und somit mehr als 24 Millionen Polen das Web. Das Wachstum im polnischen B-to-C-E-Commerce ist seit vielen Jahren zweistellig. Besonders populär sind Auktionsplattformen wie Allegro.pl. Die beliebtesten Produktkategorien in Polen sind Bekleidung und Sportartikel, Haushaltsgeräte und Bücher.
    Eine geringe Internet-Durchdringung und wenige Online-Zahlungsmethoden behindern das Wachstum im ungarischen B-to-C-E-Commerce. Trotzdem surfen inzwischen 60 Prozent der Bevölkerung und damit sechs Millionen Ungarn im Web. E-Commerce ist in Ungarn aber mit einem Nutzungsanteil von 20 Prozent noch verhältnismäßig wenig verbreitet – wenngleich die Studienautoren dem ungarischen E-Commerce-Markt große Wachstumsraten bescheinigen. Auch in der Tschechischen Republik liegt der Anteil der Webshopper in der Gesamtbevölkerung erst bei 25 Prozent. Trotzdem erzielte der Markt von 2009 auf 2010 zweistellige Wachstumsraten. Der Anteil der E-Commerce-Umsätze am gesamten Einzelhandelsumsatz liegt bei unter fünf Prozent.

    In der Slowakei könnten Web-Händler mobiles Shopping testen. Rund zehn Prozent der Slowaken – und damit mehr als im EU-Durchschnitt – surfen mobil im Netz. Auch der Anteil der Online-Nutzer an der Gesamtbevölkerung ist mit 70 Prozent sehr hoch. Führende Produktkategorien sind Kleidung/Sportartikel und Haushaltwaren.

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