Neue WebOS 2.0 Features vorgestellt

02.09.2010, 13:20

Palm hat eine Vorabversion seines neuen mobilen Betriebssystems webOS 2.0 veröffentlicht. Die neue Version richtet sich an Entwickler und hat eine weiterentwickelte Multitask-Lösung parat.

Die bereits in webOS vorhandene Mutlitasking-Lösung wird in der neuen Version des webOS weiterentwickelt. So kann man in Zukunft in Zukunft zum Beispiel die als Karten dargestellten Anwendungen in unterschiedlichen Stapeln bündeln, um mehr Übersicht zu erreichen.

Die Universal Search wird in “Just Type” umbenannt und um einige Funktionen erweitert. So kann man nun eine so genannte “Quick Action” vornehmen, wie z.B. Statusupdates in Social Networks, wie z.B. Facebook, oder das Ergänzen einer Einkaufsliste. Entwickler haben nun die Möglichkeit, ihre entwickelten Anwendungen um die neuen Quick Actions zu erweitern.

Desweiteren wird ein neuer Vollbildmodus mit dem Namen “Exhibition” eingeführt. Der Vollbildmodus wird aktiv, wenn man ein webOS-Gerät auf der Touchstone-Dockingstation auflädt. Während des Aufladevorgangs können so bestimmte Dinge angezeigt werden, wie beispielsweise der Kalender oder Fotos.

Eine verbesserte HTML5-Unterstützung garantiert Entwicklern neue Möglichkeiten in der Gestaltung ihrer Anwendungen. Zudem sorgt die neue Laufzeitumgebung Node.js für die Nutzung der JavaScript-Engine V8 für Netwerkprogramme, wie z.B. ein Webserver.

Die neue Vorabversion des webOS 2.0 ist für Entwickler derzeit nur über Palms Early-Access-Programm zu erwerben. Die finale Version soll noch in diesem Jahr erscheinen, ein genauer Termin ist jedoch nicht bekannt. (Marco Schürmann | winfuture.de)

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HP sichert sich Marke “Palmpad”

21.07.2010, 11:37

Nach Angaben des Fanblogs MyHPmini hat sich US-Hersteller Hewlett Packard Rechte an dem Warenzeichen “PalmPad” gesichert. In dem beim United States Patent and Trademark Office eingereichten Antrag werden Begriffe wie “Computer, tragbare Computer, Handhels und mobile Computer, PDAs, elektronische Notizblöcke und mobile digitale elektronische Geräte” genannt, was auf ein Tablet-Gerät schließen lässt.

Durch die in dem Antrag verwandten Begriffe lässt sich bei dem PalmPad auf ein Tablet-Gerät schließen. Als Betriebssystem wird wohl das Palm-Betriebssystem webOS eingesetzt. Gerüchte um ein Tablet-PC von HP gab es bereits als Palm von HP übernommen wurde. Verstärkt wurden diese Gerüchte durch das Einstellen der Arbeiten an einem Windows 7-Tablet.

Nach der Übernahme verkündete HP, dass man auch in Zukunft webOS für Drucker und Tablets einsetzen will. Wann genau das Tablet-Gerät auf den Markt kommt, steht noch nicht fest, jedoch wird es wohl nicht mehr lange dauern, da Palm angeblich schon vor der Übernahme durch HP an einem Tablet-Gerät gearbeitet hat.

Wie gizmodo bekannt gab, soll das PalmPad wohl mit einem Stylus ausgeliefert werden, mit dem sich die Bedienung grundlegend von der des iPads unterscheiden wird. (Marco Schürmann | Quellen: [1] gizmodo.com, [2] gizmodo.com)

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Apple und Google wollten Palm kaufen

19.07.2010, 8:25

Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass HP das angeschlagene Unternehmen Palm übernehmen wird. Es ging schnell und heiß zu, wie jetzt neue Informationen belegen. Demnach wurden 16 Unternehmen zur Übernahme angeschrieben, fünf seriöse Angebote und Käufer soll es gegeben haben: HP, Lenovo, RIM, Apple und Google. Warum aber machte letztlich HP mit dem 1,2 Milliarden Dollar-Angebot das Rennen?

Wie jetzt neue Informationen, die sich auf eine Quelle beziehen die mit der Übernahme vertraut war belegen, dass neben HP auch Apple, Google und der BlackBerry-Hersteller Research In Motion (RIM) im Rennen um Palm waren. Apple ging es dabei nur um die Patente (mehr als 850) und das geistige Eigentum vom Palm. Doch Apple wollte Palm weiterhin mit Finanzmitteln versorgen, vermutlich um gegen RIM auf den Markt der Smartphones mit Hardware-Tastatur Druck aufzubauen. Letztlich hat Apple jedoch nicht genug geboten, sodass man sich für HP entschied.

RIM war ebenfalls mit im Rennen und hatte seine Hände wohl schon sehr nahe an einer Vertragsunterzeichnung. So war das erste Angebot des BlackBerry Herstellers deutlich über dem von HP, doch HP zog nach und erhöhte sein Gebot.

Google war wohl nur an Palm interessiert, weil man glaubte, Apple sei interessiert. Doch da die Entschieder bei Google nicht mitbekamen, dass Apple wirklich mitbietet, legte man keinen weiteren Wert auf die Übernahme. Interessiert war der Suchmaschinen-Riese vermutlich nur am geistigen Eigentum und den Patenten. Nokia hingegen war gar nicht in der Nähe der Palm-Übernahme.

Erst kürzlich erklärte Palm, wie es zur Übernahme von HP kam. Demnach hat ein Unternehmen A (vermutlich Apple) 600 Millionen US-Dollar in Cash geboten, aber das Angebot nicht erhöht. Man wollte wohl keinen Bieter-Krieg beginnen.

Ein Unternehmen B (vermutlich Lenovo) schlug vor, die Übernahme durch einen Aktientausch zu zahlen. Doch diese Transaktion sollte um einiges länger dauern, als von Palm gefordert, sodass man sich von diesem Angebot abwand. Ein Unternehmen C (RIM) wollte anfänglich nur die Patentrechte von Palm kaufen, später aber das Unternehmen komplett übernehmen und bot ca sechs bis sieben US-Dollar pro Aktie, doch nach einigen Beratungen senkte man das Angebot auf 5,50 US-Dollar pro Aktie.

Unternehmen D (Google) nahm unterdessen Kontakt mit Palm auf, um Patente zu kaufen, hat jedoch kein Übernahmeangebot für Palm vorgelegt. Weitere Diskussionen verliefen im Sand und endeten kurz darauf. HP gab dann sein Angebot von 5,70 US-Dollar pro Aktie ab, woraufhin man sich für dieses Unternehmen entschied und nun daran arbeitet, das die Betriebssystem-Plattform WebOS für Tablets, Drucker und andere mobile Geräte aufzubereiten. (Daniel Schürmann | Quelle: gizmodo.com)

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Palm: Neue Geräte und webOS-Upgrade

21.06.2010, 11:24

Obwohl HP gerade dabei ist, den Smartphone-Entwickler Palm zu übernehmen, hindert es selbige nicht daran, noch weiter an neuen Geräten zu arbeiten. Auch das hauseigene Betriebssystem webOS soll ein Update erhalten. Dies wurde auf dem AT&T-Webinar bekannt.

Auf dem AT&T-Webinar (Web-Seminar), das letzte Woche, am 17. Juni, gehalten wurde, waren Entwickler von Palm geladen. So unter anderem auch Josh Marinacci, der für Palm Developer Relations arbeitet. Im Laufe der Veranstaltung wurde die Frage gestellt, ob Palm noch neue Geräte herausbringen wird. Die Antwort, dass sie während der Übernahme von HP nicht über zukünftige Roadmaps sprechen dürfen, war vorherzusehen. Doch die Ankündigung, dass man eine Roadmap habe, weiter an Geräten arbeite und eine neue Version des webOS entwickle, kam überraschend. Das nächste Jahr wird spannend, so Marinacci.

Hier im Original:

“I’m not allowed to talk about future roadmaps, especially because we’re in the process of being acquired by HP, so I can’t say. But yes we have a road map. We are working on future devices. And [a] new version of the OS. So I think, you’re going to find the next year very exciting.”

Um was für Geräte es sich dabei handelt, ist noch unklar. So können es auch z.B. Drucker mit webOS oder Tablets sein, und keine Smartphones. (Marco Schürmann | Quelle: mobiflip.de)

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Palm verliert WebOS-GUI-Designer

01.06.2010, 11:44

Wahrscheinlich in Folge der Übernahme durch HP verliert der Smartphone-Hersteller Palm den wichtigsten Designer für die Benutzeroberfläche von Palms hauseigenem Betriebssystem WebOS, Matias Duarte. Dies hat Palm gegenüber dem US-Magazin ‘CNet’ bestätigt.

Welche Pläne der Designer nun hat, wollte Palm nicht ankündigen. So soll er jedoch laut verschiedenen Quellen zum Konkurrenten Google wechseln. Zukünftig wird demnach wahrscheinlich Googles System Android durch ihn profitieren.

Seit 2007 war der Designer bei Palm beschäftigt, nachdem er vorher als Design-Chef beim Mobilfunkanbieter Helio gearbeitet hat. Er wurde im Wesentlichen durch die Gestaltung des Hiptop-Smartphones von Danger bekannt. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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HP: WebOS von Palm in Druckern

20.05.2010, 9:04

Was man alles mit dem Betriebssystem webOS anstellen kann, dafür hat HP bereits seit der Enthüllung der Kaufpläne von Palm für 1,2 Milliarden US-Dollar Ideen. Nun soll Palms Betriebssystem auch in Druckern eingesetzt werden. Damit ergeben sich völlig neue Möglichkeiten für die Benutzer von Druckgeräten.

Bei der Vorstellung der aktuellen Quartalszahlen erklärte Mark Hurd, HP-Chef, dass man webOS auf vielen Geräten einsetzen möchte. Neben Tablet-PCs gehören auch Drucker mit einer Internetanbindung dazu. “Eine ganze Modellserie von Druckern mit Internetanbindung benötigt ein Betriebssystem, um auf das Web zugreifen zu können”, so Hurd. Dass Drucker mit dem Betriebssystem ausgestattet werden, ist verständlich, denn HP erzielt den größten Teil seiner Einnahmen aus dem Geschäft mit Druckgeräten. Im letzten Quartal waren es allein 6,4 Milliarden US-Dollar, insgesamt gesehen bereits 30 Milliarden US-Dollar.

Drucker mit Internetverbindung beitet HP bereits jetzt an. Für diese werden sogar bestimmte Apps zum Download angeboten. So ist beispielsweise ein Ticket-Kauf und -Druck direkt über den Drucker möglich. Mit webOS als Betriebssystem ergeben sich nun weitaus mehr Möglichkeiten für Drucker. (Marco Schürmann | Quelle: heise.de)

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HP plant offenbar Tablet mit WebOS

17.05.2010, 8:52

Nach der Übernahme von Palm durch HP war klar, dass das Betriebssystem WebOS bald auf HP Geräte zum Einsatz kommen wird – das es schon in diesem Jahr auf einem Tablet soweit sein würde, wurde aber nicht vermutet. Der “HP Hurricane”, so der Codename, soll bereits bei Palm lange in Entwicklung gewesen sein.

Der Bericht über den Hurricane stammt vom Los Angeles Examiner, der sich auf informierte Kreise bei HP stützt. Demnach soll noch im dritten Quartal diesen Jahres ein Tablet erscheinen können, dass als Betriebssystembasis das WebOS von Palm nutzt. Möglich wäre es, dass als Hardware eine leistungsschwächere und dafür energiesparendere Variante des HP Slate zum Einsatz kommt. Dieser Tablet, bzw. Slate-PC sollte eigentlich in kürze verfügbar sein – wurde anscheinend aber eingestellt.

Das Projekt Hurricane jedoch ist kein gänzlich neues Projekt. So soll es in den Entwicklungslaboren von Palm bereits seit einiger Zeit ein Thema sein. “Wenn die Gerüchte wahr sind, könnte es ein Killer-Gerät werden. WebOS ist ein super Betriebssystem für ein Tablet”, so der LA Examiner. (Daniel Schürmann | Quelle: examiner.com)

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HP schlägt zu: Palm-Übernahme sicher

30.04.2010, 9:07

Dem Smartphone-Entwickler Palm geht es schon länger nicht gut. Es ging sogar so weit, dass man sich selbst zum Verkauf hergab. Nun die erlösende Nachricht für das Unternehmen und alle Kunden: HP kauft das Unternehmen für 1,2 Milliarden Dollar. Mit der Übernahme will HP seine mobile Strategie neu ausrichten.

Durch die Übernahme hat HP nun zwei gute Smartphones und ein mobiles Betriebssystem, WebOS, unter seine Fittiche gebracht und sein Portfolio erweitert. Kunden und Nutzer der Palm-Smartphones können aufatmen, die Zukunft ist gesichert. Zudem will HP WebOS für andere mobile Geräte wie Netbooks und Tablet-PCs einsetzen – zumindest kann man sich dies derzeit vorstellen und erteilt somit eine Absage an zukünftige Geräte mit Windows Mobile oder Googles Android Betriebssystemen. Die Übernahme, die durch einen Aufkauf der Palm Aktien zu einem Wert von 5,70 US-Dollar erfolgen soll, wurde sowohl vom HP wie auch Palm-Verwaltungsrat zugestimmt. Nun fehlt noch die Zusage der Palm-Aktieninhaber, die bis zum 31. Juli zeit haben, ihre Aktien zum HP-Angebot zu verkaufen.

Der letztlich doch überraschende Verkauf an HP – zuletzt waren vor allem HTC, Lenovo und Dell im Gespräch – ist symptomatisch für eine grundlegend veränderte Computerbranche. Was der einstmals reine Computerhersteller Apple mit der Erweiterung seines Portfolios um iPod und iTunes sowie aktuell dem iPhone und iPad bereits seit Jahren vormacht, wird nun auch für Computerhersteller wie HP und Dell eine zunehmende Notwendigkeit, um in der digitalisierten mobilen Welt erfolgreich zu bleiben. Als größte Herausforderung, um gegenüber Apple, aber auch der Android-Plattform bestehen zu können, gilt neben der Usability und entsprechenden Produkten vor allem aber das dahinter stehende Ökosystem, sprich Applikationen und eine Entwicklerbasis.

HP und Palm sprechen offiziell von einem Zusammenschluss (“Merger”). Letztlich ist es aber doch eine verstecke Übernahme, da Palm letztlich für HP entwickeln wird und HP vollen Zugriff auf Produkte, Software und Patente von Palm hat. Gewinner ist letztlich der Kunde selbst. Palm war und ist eine innovative Firma und zusammen mit den Milliarden von HP werden sicherlich neue Produkte auf den Markt kommen: neue Konkurrenten für das iPhone und iPad von Apple, Microsoft und Google. (Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de, whattheythink.com, gizmodo.com

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Palm will WebOS lizenzieren

26.04.2010, 14:15

Palms CEO Jon Rubinstein hat erneut betont, dass der zuletzt arg in Bedrängnis geratene Smartphone-Hersteller weiterhin als unabhängiges Unternehmen überleben kann. Als möglichen Rettungsanker sieht er dabei WebOS, berichtet die Financial Times. Durch Lizenzierung an andere Gerätehersteller, könnte Palm Geld verdienen.

Palm scheint jedoch die Zeit davon zu laufen. Dem Unternehmen geht es nicht gut, man sucht nach einem Käufer. Doch nun hat HTC sich dagegen entschieden, Palm zu übernehmen. Eine WebOS-Lizenzierung könnte jedoch noch ein wenig Geld in die Kassen spülen – für wie lange das reicht, bleibt abzuwarten.

Die Öffnung von WebOS für andere Gerätehersteller wurde von Branchenbeobachtern schon lange als Chance für Palm gesehen. So meinte iSpuppli-Analystin Tina Teng im Juni 2009, dass WebOS dadurch in die Fußstapfen von Android treten könnte. Damals schwieg Palm noch zum Thema WebOS-Lizenzierung. Nun würde das Unternehmen Rubinstein zufolge das Betriebssystem bei einem entsprechend guten Angebot selbstverständlich anderen Herstellern zur Verfügung stellen.

Ein Vorteil der WebOS-Öffnung wäre theoretisch, dass die Plattform durch eine größere Zahl an Geräten in Kundenhänden auch attraktiver für App-Entwickler wird. Denn die derzeit geringe Zahl an WebOS-Geräten in Kundenhänden bedeutet auch wenig potenzielle App-Käufer. (Daniel Schürmann | Quelle: Pressetext.de)

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Weniger Gewinn für Palm

26.02.2010, 13:39

Smartphonehersteller schraubt Umsatzerwartungen zurück

Der US-Smartphonehersteller Palm schraubt seine Umsatzerwartungen für das im Februar endende dritte Quartal 2010 zurück. Der Konzern wird nur noch 285 bis 310 Millionen US-Dollar Umsatz machen.

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