Studie zur Affiliate-Gewinnung

07.05.2013, 13:02

Um Affiliate-Marketing zu betreiben, brauchen Unternehmen Publisher als Partner. Auf welchen Wegen sie diese suchen und welche Maßnahmen Erfolg haben, hat nun eine Studie untersucht.

(Foto: Fotolia.de/cirquedesprit)

Die Gewinnung neuer Affiliate-Publisher ist für Händler ein wichtiges Thema: 64 Prozent der Werbetreibenden haben schon einmal Akquise-Maßnahmen umgesetzt. Das ist das Ergebnis einer – allerdings nicht repräsentativen – Befragung von MK:NETmedien unter 101 Personen, die an einem Live-Webinars zum Thema "Affiliate Akquise – Neue Partner gewinnen" am 24. April 2013 teilgenommen haben. Mehr als jeder Dritte bezeichnete die Akquise als erfolgreich, für 25 Prozent war sie nicht erfolgreich. Vier von zehn Befragten haben die Wirkung nicht ausgewertet. Daraus lässt sich schließen, dass bei vielen Advertisern oder Agenturen der strategische Ansatz fehlt.


Anteil der Anmeldungen nach Akquise-Kontakt

Als Basis für die Ermittlung neuer Partner dient hauptsächlich die Recherche anhand von Keywords über Suchmaschinen (31 Prozent), gefolgt von der Nutzung von Netzwerk-Tools wie affilinet match master oder zanox Marketplace (16 Prozent), der direkten Partner-Empfehlung der Affiliate-Netzwerke (16 Prozent) sowie der Nutzung von SEO-Tools wie Xovi, Searchmetrics oder Sistrix (16 Prozent). Mehr als zwei Drittel der Advertiser und Agenturen (69 Prozent) haben maximal hundert potenzielle Partner angesprochen. Die Kontaktaufnahme erfolgte hauptsächlich über E-Mail (53 Prozent) und Telefon (30 Prozent) sowie persönlich über Events (14 Prozent). Drei Prozent wählten den Postweg.

Der Erfolg ist sehr unterschiedlich: Jeder Fünfte gibt an, dass er 25 bis 50 Prozent der angesprochenen Publisher für sein Programm gewinnen konnte, bei fünf Prozent waren es sogar 51 bis 75 Prozent (siehe Grafik). Die Hauptstrategie für die Gewinnung neuer Partner war für die meisten Werbetreibenden die Erhöhung der Marktdurchdringung durch möglichst viele neue Affiliates (39 Prozent), gefolgt von der Programmentwicklung durch den Ausbau bestehender Publisherkanäle (30 Prozent) und der Marktentwicklung durch den Aufbau neuer Segmente (14 Prozent).

Der Online-Vermarkterkreis OVK im Bundesverband Digitale Wirtschaft hat für den Affiliate-Markt 440 Millionen Euro Umsatz in diesem Jahr prognostiziert, ein Plus von sieben Prozent. Bei der klassischen Onlinewerbung und der Suchwortvermarktung sagen die Experten sogar Steigerungsraten von zwölf beziehungsweise zehn Prozent voraus.

MK:NETmedien ist die Unternehmensberatung von Markus Kellermann, der sich nach sieben Jahren bei explido Webmarketing auf die strategische Betreuung sowie Dienstleistungen im Bereich Online- und Affiliate-Marketing spezialisiert hat.

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Die Hürden bei mobiler Werbung

25.04.2013, 15:30

Publisher haben Probleme, den mobilen Werbemarkt zu verstehen – das hat unter anderem mit bisher mangelnder Erfahrung, aber auch mit einem weitgehend unregulierten mobilen Werbemarkt zu tun.

(Foto: istock.com/webphotographer)

Die mobile Werbung ist nicht mehr aufzuhalten – dessen sind sich Publisher heutzutage einig und bewusst. Eine Studie von Rubicon Project und Forrester Research hat untersucht, welche Hürden Werbekunden und Publisher in diesem Bereich vor sich sehen. Die zentralen Erkenntnisse sind dabei, dass Publisher derzeit noch Probleme haben, die mobilen Kanäle zur Monetarisierung heranzuziehen. Zudem gibt es nicht nur einen Mangel an Erfahrung unter den Publishern, sondern auch an Standards und Messgrößen innerhalb der mobilen Werbebranche.

Abhilfe könnte hier die voranschreitende Automatisierung schaffen, so Frank Addante, Gründer und CEO von Rubicon Project. Das automatisierte Buchen von mobilen Kampagnen werde vermutlich noch in den kommenden zweieinhalb Jahren zur Normalität werden. Als vorteilhaft identifiziert die Studie die Tatsache, dass dank Automatisierung beispielsweise auf Third-Party-Data zurückgegriffen wird, die das Targeting verbessert, die Transparenz beim Mediaeinkauf erhöht und die Bildung von Preis-Standards unterstützt. Durch die Abwicklung automatischer Werbeprozesse könnten die Sales-Mitarbeiter Zeit sparen und sich intensiver mit lukrativen Projekten und Kampagnen beschäftigen.

Für die Studie hatte Forrester 15 Experten aus dem Bereich mobile Advertising interviewt. Rubicon Project, das die Untersuchung in Auftrag gegeben hat, bietet selbst eine Supply-Side-Plattform für Publisher an.

Erst Anfang April 2013 hatte der BVDW allein in Deutschland eine Wachstumsrate von 70 Prozent bei mobiler Werbung prognostiziert. In den USA lag im Jahr 2012 die Steigerungsrate im Bereich mobile Advertising bei 111 Prozent.

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adscale baut Video-Marktplatz aus

21.06.2012, 10:24
adscale baut Video-Marktplatz aus

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Der Werbemarktplatz adscale erweitert seinen Video-Marktplatz. Mithilfe von Exklusiv- und Zweitvermarktung von Video-Inventar soll der Online-Martplatz ausgebaut werden.

Vor etwa eineinhalb Jahren startete adscale das Video-Angebot – nach eigenen Angaben konnte das Unternehmen damit bisher 1,2 Milliarden Video-Sport ausliefern. Jetzt will das Unternehmen einen Schritt weiter gehen und seinen Online-Marktplatz für Bewegtbildwerbung um Exklusiv- und Zweitvermarktungsmandate im Video-Bereich erweitern.

Über eine VAST-Schnittstelle – ein IAB-Standard für die Auslieferung von Video Ads – kann adscale künftig auch Pre-Roll-Inventar anbinden, das durch Publisher-spezifische Videoangebote und -player generiert und verwaltet wird. Die bisherige Syndizierungsoption – Content und Video-Player von adscale auf einer Website zu integrieren und darüber Bewegtbildwerbung zu vermarkten – soll aber erhalten bleiben.

“Durch den VAST-Standard übertragen wir unserer Marktplatz-Logik konsequent auf den Video-Bereich”, erklärt Matthias Pantke, Sprecher der Geschäftsführung bei adscale die Neuerung. “Neben dem bereits vorhandenen Angebot können Publisher über unseren Marktplatz jetzt auch Video-Inventar vor ihren eigenen Contents über uns vermarkten; unabhängig von der jeweils genutzten Player-Technologie.”

Mit dem Ausbau sollen Publisher mehr Flexibilität erhalten. Sie sollen auch im Video-Bereich ihre Auslastung optimieren und individuell entscheiden können, welche Bewegtbildwerbeflächen sie über adscale anbieten wollen.

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DPK: Thema Barrierefreiheit

21.03.2012, 9:16

Das Thema Barrierefreiheit hat in den vergangenen Jahren zunehmend seinen Weg in das Bewusstsein der Publisher gefunden, auch wenn an vielen die Thematik bis dato noch vorbeigegangen ist. Nicht zuletzt neue gesetzliche Regelungen , haben hierfür den Ausschlag gegeben und eine Auseinandersetzung mit der Materie erforderlich gemacht. Die Grundintention des Gesetzgebers war und ist die Gleichstellung aller Bürger beim Zugang zu digitalen Medien.

Quelle: www.dynamicbooks.com

Und was steckt eigentlich hinter Barrierefreiheit?

Die bei vielen vorherrschende Begriffsunsicherheit ist in meinen Augen auf die etwas unglückliche Übersetzung vom englischen Begriff Accessibility herzuleiten – in meinen Augen wäre Zugänglichkeit der treffendere Ausdruck. Letztendlich verbirgt sich hinter Barrierefreiheit nichts anderes, als allen Nutzern einen gleichberechtigten, uneingeschränkten Zugang zu Inhalten zu ermöglichen.

Für Rollstuhlfahrer baut man Aufzüge als Alternative für Treppen. Ähnlich funktioniert es auch bei digitalen Dokumenten, nur das hier die Zugangserleichterung über digitale Hilfsmittel erfolgt – beispielsweise die semantisch korrekte Auszeichnung von Navigationpunkten und Hyperlinks, sowie das Schaffen einer alternativen, simplen Fließtextansicht als Ersatz für komplexe Layouts.

Eine sehr gute in den Alltag übertragene Erklärung stammt von Olaf Drümmer, Geschäftsführer der axaio software GmbH: „Stellen Sie sich einfach vor Sie müssen Ihr komplettes Dokument am Telefon erklären – hier kommt eine Überschrift, dann ein Text, gefolgt von einem Bild mit einem spielenden Kind,… .“ Das Layout ist dabei völlig irrelevant. Es ist auch völlig irrelevant, ob Buchstaben auf dem Kopf stehen. Es muss eine logische sequenzielle Inhaltsabfolge vorhanden sein.

Für die meisten Webprogrammierer, mindestens für die öffentliche Hand oder große Unternehmen, ist eine barrierefreie Umsetzung von Projekten schon seit geraumer Zeit Gang und Gäbe. Denn sofern es keine für alle zugängliche digitale Alternative zum analogen Vorbild gibt, muss weiterhin ein Mitarbeiter inklusive Büroarbeitsplatz zur Verfügung stehen, um das Anliegen bearbeiten zu können. Von daher ist der Druck hier entsprechend groß, das Optimierungspotential zu nutzen, zumal gerade bei Behördengängen für den Dienstleistungsnutzer selbiger Gang entfallen kann.

Im Kreise der Publisher ist man für dieses Thema teilweise noch sehr wenig sensibilisiert. Momentan ist vielerorts noch das Denken verbreitet: ein Blinder liest meine Zeitung oder Zeitschrift nicht, er gehört somit nicht zu meiner Zielgruppe und kann daher nicht zu Umsatzsteigerungen beitragen. Allen die inzwischen auch in die digitale Vermarktung eingestiegen sind – sei es über PDF-Abos oder Tablet-Editionen Ihrer Werke – werden diesem Denkansatz hoffentlich widersprechen.

Aus drei Gründen würde das vollständig barrierefreie Arbeiten neue Möglichkeiten für digitale, aber eben auch nicht digitale Publisher erschließen:

1.) Digitale, barrierefreie Publikationen vergrößern Ihre Zielgruppe. Nicht nur Blinde und Sehbehinderte können via Screenreader Ihre Publikationen konsumieren, auch Analphabeten und viele andere körperlich oder geistig eingeschränkte Personen können die Inhalte durch barrierefreie Publikationen konsumieren.

Wenn Sie erkennen, dass Sie bei einer nicht barrierefreien Umsetzung Ihrer digitalen Publikationen mehr als 5% der deutschen Bevölkerung und damit ein Millionenpublikum ignorieren, dann sollte dies für Sie Grund genug sein, einmal intensiv über Ihre Wachstumschancen nachzudenken.

2.) Digitale, barrierefreie Publikationen erschließen neue Zielmärkte. Eine PDF-Edition einer Zeitung ist auf einem Tablet nicht ohne Weiteres barrierefrei konsumierbar – permanentes Scrollen und Zoomen mindern das Konsumerlebnis erheblich. Barrierefreiheit ist nicht nur auf Personen bezogen, auch auf Geräte!

Im Gegensatz zum Papier sind die digitalen Endgeräte jedoch inhomogen. Amazons Kindle beherrscht nur eine Schwarz-Weiß-Darstellung, ein iPhone hat eine andere Bildschirmgröße als ein GalaxyTab, welches eine andere Auflösung hat als ein iPad 3. Für jedes Endgerät eine separate Publikation anzufertigen, ist ein nicht zu bewältigender Arbeitsaufwand. Die Publikation auf Basis des kleinsten gemeinsamen Nenners aller Endgräte – wenig Auflösung, Schwarz/Weiß – würde von den meisten Kunden nicht toleriert werden.

Der wohl für die meisten einfachste Weg führt über den bewährten de facto-Standard PDF. Der Vorteil des PDF-Formates, absolute layouttreue auf allen Endgeräten, scheint dieses Dateiformat für die Verbreitung auszuschließen, obwohl die günstigen Produktionskosten und bewährte, stabile Workflows einen enormen Vorteil böten. PDFs lassen sich jedoch durch Tagging barrierearm umsetzen und je nach Displaygröße kann der Inhalt dynamisch angepasst oder zumindest in korrekter Reihenfolge vorgelesen werden.

3.) Barrierefreie Publikationen steigern die Effektivität und Effizienz Ihrer Produktion.
Kommen wir also nun zum eigentlichen Kern dieses Textes, der These: Effizienter und effektiver Publizieren dank Barrierefreiheit.

Der ein oder andere mag sich verwundert seine Augen bei dieser provokanten Aussage gerieben haben. Dem Thema Barrierefreiheit haftet eher der Nimbus von komplizierten Arbeitsabläufen und hohen Mehrkosten an, die wenigsten dürften dabei an Effizienz denken. Wie also passt das nun zusammen?

Dazu zunächst ein kleiner Exkurs in die „Geheimnisse“ der barrierefreien Aufbereitung von Dokumenten:
Ein barrierefreies Dokument (aus Publishingsicht nehmen wir das PDF-Format als Referenz) unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht unbedingt von einem nichtbarrierefreien Dokument – der Unterschied liegt meist unter der Oberfläche. Die Grundlage der Barrierefreiheit ist eine im Dokument sinnvoll ausgezeichnete hinterlegte Struktur.

Einzelnen Layoutelementen wird im Satz ein Platz in der Lesereihenfolge und zusätzlich eine Bedeutung via Tag zugewiesen. So erhält die Hauptüberschrift den Tag H1, dies steht für Überschrift 1. Ordnung. Unter- oder Zwischenüberschriften bekämen Tags H2-H6, je nach Hierarchie. Ein normaler Absatz bekommt den Tag P – allen, die bereits Webseiten erstellt haben, ist dieses Prinzip geläufig. Das was der „normale“ Leser wahrnimmt (Stichwort Regenbogenpresse) – also Schriftgrößen, -farben oder -stile – geschieht hier nun über fest hinterlegte Auszeichnungen.

Außer H(x) und P gibt noch erheblich mehr dieser vordefiniertes Tags: für Tabellen, Listen, Hyperlinks und vieles mehr. Eine Übersicht über alle PDF-Tags inkl. Erläuterung finden Sie beispielsweise in der Adobe Acrobat Hilfe.

Bilder und Grafiken müssen besonders gehandhabt werden, denn das bloße Versehen eines Bildes mit dem entsprechenden Tag gibt noch keinen Aufschluss auf seinen Inhalt. Analog zur Webseitenerstellung wird für Bilder ein Alternativtext hinterlegt, welcher den Bildinhalt wiedergeben soll. Eine mögliche Bildbeschreibung könnte lauten: „Zwei spielende Kinder vor einem Haus“.

Der nächste Punkt und mein absolutes Lieblingsthema sind Abstände und Trennungen. Für eine saubere barrierefreie Umsetzung von Dokumenten muss sauber gesetzt werden.

Abstände zwischen Absätzen, im optischen Sinne eine Inhaltstrennung, erfolgen nicht indem man zweimal Enter drückt oder indem man einem Zeichen in der ersten Absatzzeile einen größeren Zeilenabstand gibt. In allen gängigen Programmen steht eine Option für Abstände vor und nach dem Absatz zur Verfügung, welche alleinig hierfür genutzt werden sollten.

Beim Trennen von Wörtern sind der Kreativität von Redakteuren kaum Grenzen zu setzen. Der „Klassiker“ um ein Wort an einer gewünschten Stelle zu trennen, ist die Nutzung von Minuszeichen (-) gefolgt von einem Zeilenumbruch (Enter). In einem Druckprodukt fällt keinem diese Arbeitsweise auf, das eigentliche Wort existiert digital aber nicht mehr in seiner ursprünglichen Form, es wurde „ge-trennt“. Nutzt man hingegen eine Bedingte Trennung, so wird nur dann an der gewünschten Stelle getrennt, wenn es erforderlich ist; Das Wort an sich bleibt im digitalen Sinne intakt.

Betrachtet man nun das Thema Barrierefreiheit aus einem anderen Blickwinkel, nämlich als Mittel der Qualitätskontrolle, so erreicht man interessante Nebeneffekte.

Die stringente Anwendung von Absatz- und Zeichenformaten wird, oder zumindest sollte, allen Auszubildenden beigebracht werden. Nachträgliche Anpassungen lassen sich damit mit wenigen Klicks erledigen. Oft habe ich es schon erlebt, dass gerade bei kleineren Projekten schnell gesetzt wurde und gegebenenfalls später ein paar Formate für das Gewissen angelegt werden. Folgen dann die üblichen Kaskaden nicht enden wollender Korrekturzyklen, rächt sich diese Halbherzigkeit im Umgang mit Formaten schnell.

Das konsequente Arbeiten mit Formaten würde auch bei der Produktion der meisten nichtbarrierefreien Publikationen zu erheblichen Vereinfachungen führen, da zeitaufwändige händische Nacharbeit vollständig entfallen kann. Das simple taggen der Inhalte, Überschrift1 = H1 usw., gibt es kostenlos dazu.
Sauberes Trennen und das korrekte Definieren von Abständen sind für all jene, die bereits jetzt oder zukünftig digital produzieren, unerlässlich. Beispielsweise kennen verschiedene Ebook-Validatoren keine Gnade bei doppelten Returns. Inkorrekt getrennte Wörter taugen nicht für die Indizierung von Suchmaschinen, nicht einmal die Desktopsuche funktioniert hier. Bei crossmedialer Verwendung der Inhalte gibt es keine festen Zeilenenden, manuelle Umbrüche führen dadurch zu unansehnlichen Ergebnissen und nebenbei sinkt auch der SEO-Wert.

Bleibt das Versehen von Bildern mit Alternativtext. Das macht doch nun wirklich keinen Sinn, oder?
Ein Szenario: Jeder der seine private Bildersammlung seit ein paar Jahren digital sammelt, sieht sich irgendwann mit dem Problem konfrontiert, den Bestand sinnvoll sortieren zu müssen, einfach um den Überblick zu behalten. Selbst eine ordnerbasierte Sortierung nach Jahreszahlen hilft aber ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr weiter. Hierfür bieten so gut wie alle Fotobearbeitungs- und Sortierungsprogramme die Möglichkeit Bilder mit Schlagworten zu versehen, welche optimaler Weise möglichst detailierte Rückschlüsse auf den Inhalt zulassen. Dadurch kann der komplette Bestand nach diesen hinterlegten Metadaten durchsucht werden und die Daten eignen sich auch für SEO-Kampagnen. In größeren Bildbeständen sind Bilddaten ohne korrekte Auszeichnung nahezu wertlos, da sie schlichtweg kaum auffindbar sind.

Sofern Sie auch noch mit Bildunterschriften arbeiten, können Sie auch diese in den Metadaten hinterlegen und im Satzprogramm automatisch als Textelement weiterverwerten. Auf diese Art bekommen Sie den Alternativtext für barrierefreie Bilder gratis frei Haus.

Fazit

Wie man sieht, ist die barrierefreie Aufbereitung von Daten mit einem auf den ersten Blick nicht unerheblichem Aufwand verbunden.

Betrachtet man jedoch den Gewinn der zu Grunde liegenden Techniken und Arbeitsweisen für den eigenen Workflow und nutzt das Thema Barrierefreiheit als Gradmesser der eigenen Datenqualität, so stellt sich die Situation anders dar.

Sauberes und daraus resultierendes effizientes Arbeiten führt in logischer Konsequenz zur optimalen Grundlage für barrierefreie Publikationen. Dabei führt dies entgegen der landläufigen Meinung nicht zwangsläufig zu höheren Kosten, sondern bietet gar die Chance Ressourcen zu schonen und Arbeitsabläufe optimieren.

Mehr zum Thema Barrierefreiheit und viele weitere spannende Themen können Sie auf der Deutschen Publishing Konferenz 2012 am 27./28. April in München erleben. Weiterführende Informationen finden Sie hier. Ein Screencast zum Thema Barrierefreiheit aus der Reihe DPK-Miniworkshop finden Sie hier.

(Daniel Mittendorf | Quelle: publishing-konferenz.de)

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Data Becker überarbeitet seinen P5 HTML5 Publisher

14.10.2011, 13:24
Data Becker überarbeitet seinen P5 HTML5 Publisher

Einer PDF-Datei in ein anderes Format umzuwandeln, ist zumeist kein leichtes Unterfangen. Data Becker entwickelt eine Lösung, mit der sich PDFs in multimediale Web-Apps umwandeln lassen. Im Laufe des ersten Beta-Tests wurden nun einige Verbesserungen vorgenommen.

Die zweite Version ist ab sofort über das Forum zur Publishing-Lösung verfügbar. Dabei wurden Geschwindigkeit und Darstellungsqualität der Web-Apps erhöht. Auch der Editor wurde überarbeitet. So lassen sich nun auch Vorschaubilder aus Videos generieren. Mit dem Programm können verschiedene Dokumenttypen wie zum Beispiel PDFs in HTML5-Anwendungen umgewandelt werden. Diese lassen sich auf mobilen Endgeräten wie bei nativen mobilen Apps per Fingerdruck oder Wischgeste steuern.

Bestandteile des P5 HTML5 Publishers sind darüber hinaus auch ein Shop, eine Paywall, ein Kundenmanagement und ein Bezahlmechanismus. Weitere Funktionen sollen sukzessive in Zukunft implementiert werden. Für das kommende Beta-Release geplant sind unter anderem eine Overlay-Funktion für Multimediainhalte, eine Möglichkeit zur Offline-Nutzung der Inhalte, ein eigener Kiosk für alle verfügbaren Apps sowie eine Lesezeichenfunktion. Die dritte Beta-Version soll in vier bis sechs Wochen verfügbar gemacht werden.

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Castaclip veröffentlicht White-Label-Lösung

14.07.2011, 10:51

 

Castaclip veröffentlicht White-Label-Lösung

Das Berliner Unternehmen castaclip bietet seine Syndizierungsplattform für Bewegtbildinhalte ab sofort auch als White-Label-Lösung an. Damit können Vermarkter und Publisher die Plattform ans eigene Corporate Design anpassen.

Vermarkter sollen mithilfe der Plattform Publishern die Auswahl, das Packaging und die technische Einbindung von Videocontent oder redaktionell aufbereiteten Channels erleichtern können. Die Lösung bietet darüber hinaus umfassende Reporting-Möglichkeiten sowie ein ausführliches Abrechnungsmanagement.

Je nach Bedarf des Unternehmens sollen sich die Module der White-Label-Lösung, von der Auswahl des Registrierungsprozesses und Rechtemanagements über das Media Management System und Reporting bis zu den Publishing-Schnittstellen oder Videoplayern, individuell zusammenstellen oder in die bestehenden Systeme integrieren lassen. “Publisher- und Vermarkternetzwerke sparen mit dem Service von castaclip 80 Prozent der Kosten und des Aufwands im Vergleich zur Entwicklung einer eigenen Syndizierungslösung”, wirbt castaclip-Geschäftsführer Ekow Yankah.

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Neue Anwendungen im Affilinet App-Store

19.08.2010, 12:43

Affilinet fügt seinem Application Store jetzt sechs neue Anwendungen für Affiliatepublisher hinzu. Mit den Apps können unter anderem Webshops erstellt, Preisvergleiche angezeigt oder Datenstränge in RSS-Feeds umgewandelt werden.

Mit der neuen Webportalanwendung Affiliflex lassen sich unkompliziert eigene Shoppingwebsites betreiben. Die App ermöglicht dabei die Integration von mehreren hundert Onlineshops. Eigene Inhalte können ohne Programmänderung durch ein “Mini-Content-Management-System” erfasst, bearbeitet und verwaltet werden. Das Konzept ist erweiterbar, kann mehrsprachig eingesetzt werden und lässt die Erstellung von Angeboten zu.

Eine weitere Applikation erlaubt die Integration eines Produktpreisvergleichs mit Anzeige von Gutscheinaktionen. Darüber hinaus bietet die Affilinet-Firefox-Toolbar Usern einen schnellen Überblick über Sales, Umsatz und aktuelle Leads.

Für Joomla bringt Affilinet zwei Anwendungen: Zum einen erlaubt ein Plugin, XML/CSV Produktdaten in das Content-Management-System zu integrieren. Außerdem können Datenstränge in RSS-Feeds umgewandelt und somit in Webseiten oder Blogs integriert werden. Ähnlich funktioniert das WP-Datafeed-Plugin, das CSV-Daten automatisiert in WordPress-Blogbeiträge konvertiert.

Nach eigenen Angaben bietet Affilinet in seinem Application Store mittlerweile rund 2000 Programme an.

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SnackTV startet Vollversion

16.06.2010, 10:21

Das Münchner Unternehmen SnackTV Media launcht nach einer mehrmonatigen Entwicklungszeit seine Vollversion mit Inhalten von 36 Lizenzgebern. Das Angebot steht Publishern als Video-on-Demand-Lösung zur Einbindung kostenfrei zur Verfügung und soll sich über Werbung finanzieren.

Die Videoinhalte – unter anderem von Dmax, Sid, Kiya.TV, Spiegel TV und AFP – werden in einem kurzen Clip-Format in elf Kategorien wie Sport, News, Musik, Auto, Wissen, Stars & Lifestyle präsentiert. Channel und die Teaser können an Optik und Größenvorgaben des Publishers angepasst werden. Abgespielt werden die Inhalte auf einer speziellen Microsite der SnackTV-Lizenzgeber, die vom Publisher präsentiert wird. Als Publisher sind zum Beispiel Just2Guide, Falk.de, KinoNews.de, Travel24.com und Yigg.de dabei.

SnackTV übernimmt für seine Publisher die komplette rechtliche Abwicklung mit den Lizenzgebern und Verwertungsgesellschaften wie Gema sowie die Bereitstellung der SnackTV-Channel und Widgets. Die Finanzierung erfolgt über Werbeerlöse, die über ein Revenue-Share-Modell unter allen Partnern aufgeteilt werden. Die Vermarktung übernimmt Tremor Media.

Die On-demand-Lösung ist ein Gemeinschaftsprojekt: Die Playertechnologie stellt Brightcove Inc., die Web-Development-Abteilung von Wunder Media half in der Konzeption und Programmierung, itechWorks liefern die CMS-Umgebung und von Jung von Matt gestalteten das Playerdesign.

SnackTV wurde im Januar 2009 von Peter Christmann, vormals Vorstand Sales & Marketing der ProSiebenSat.1 Media AG, und der Wunder Media GmbH gegründet. Als Geschäftsführer agieren Peter Christmann und Armin Nusser. Über die Peter Christmann GmbH ist Peter Christmann zudem Mehrheitsgesellschafter. Wunder Media ist ebenfalls an dem Unternehmen beteiligt. SnackTV hat seinen Sitz in München und beschäftigt sieben Mitarbeiter.

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Rebranding und Update von DoubleClick for Publisher

23.02.2010, 12:38

DART und Ad Manager werden DoubleClick for Publisher

Aus DART for Publishers und Google Ad Manager macht Google jetzt DoubleClick for Publishers (DFP): Die Search-Marketing-Plattform DFP wird integriert und aktualisiert, um Werbenden das Maximieren ihrer Onlinewerbeeinnahmen zu ermöglichen.

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