Facebook-Fans wollen Galaxy Note 3 in Pink

21.11.2013, 15:40

Nicht nur für Mädchen

Samsung hat die Facebook-Community nach ihrer Meinung zu einem Galaxy Note 3 in Pink befragt: Dank der positiven Reaktionen bringen die Koreaner das Gerät jetzt tatsächlich auf den Markt.

(Foto: Samsung)

Weg von all dem Schwarz und Weiß: Eine neue Farbe für das Phablet Galaxy Note 3 von Samsung ist eigentlich wenig aufregend. Doch die Entscheidungsfindung für die Markteinführung der Version in "Blush Pink" ist neuartig: Denn die Koreaner haben ihre Facebook-Community nach ihrer Meinung zu einem Galaxy Note 3 in Pink befragt – und hierzulande immerhin 8.107 "Likes" erhalten.

Deshalb wird das Gerät im Dezember in der Trendfarbe Blush Pink auch nach Deutschland kommen. Die 32-GB-Version kostet 749 Euro. Die technischen Features, zu denen ein 5,7-Zoll-Full-HD-Display, die Texteingabe per S-Pen, ein 2,3-GHz-Quadcore-Prozessor, LTE, 3 GB Arbeitsspeicher und eine 13-Megapixel-Kamera gehören, haben sich gegenüber dem bekannten Galaxy Note 3 nicht geändert.

Ein Highlight des Jahres dürfte für die Koreaner die Smartwatch Galaxy Gear sein. Die Markteinführung der intelligenten Uhr scheint sich gelohnt zu haben: Seit Ende September wurden laut Samsung 800.000 Exemplare verkauft. 

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Smartwatch als Ladenhüter?

21.11.2013, 9:01

Samsung zeigt sich mit Galaxy Gear zufrieden

Ist die Smartwatch Galaxy Gear ein Flop? Keineswegs, sagt der Hersteller Samsung und meldet 800.000 verkaufte Exemplare seit dem Markteintritt Ende September. Medien hatten zuvor von einem nur mäßigen Interesse der Käufer berichtet.

(Foto: Samsung)

Samsung ist Spekulationen entgegengetreten, wonach die neue Smartwatch Galaxy Gear auf nur wenig Interesse bei den Käufern stößt. Wie der südkoreanische Elektronikhersteller gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters betonte, habe man seit der Markteinführung vor zwei Monaten bereits mehr als 800.000 Exemplare der Computeruhr absetzen können. Zuvor hatte die Zeitung "Business Korea" unter Berufung auf Insider behauptet, dass Samsung gerade einmal 800 bis 900 Galaxy-Gear-Modelle am Tag verkaufen könne – insgesamt wären das bis dato lediglich rund 50.000 Exemplare.

Mit den eigentlichen Absatzzahlen zeigte sich Samsung nun sehr zufrieden. Mit Beginn der Vorweihnachtszeit wolle man die Werbemaßnahmen noch einmal forcieren, um die Absatzzahlen weiter anzukurbeln. Kritiker behaupten indes, Samsung würde die Zahlen schön rechnen. Demnach beziehen sich diese nur auf die an die Händler gelieferte Menge an Galaxy Gears – und nicht auf die tatsächlich verkaufte.

Unterdessen arbeitet Samsung daran, die Einsatzmöglichkeiten seiner Uhr durch Updates weiter zu verbessern. So kann die Smartwatch mittlerweile auch in Verbindung mit anderen Samsung-Modellen wie dem Galaxy S4 genutzt werden – anfangs funktionierte sie nur im Verbund mit dem Galaxy Note 3. Auch das Zusammenspiel mit populären Webdiensten wie Twitter, Whatsapp oder Gmail wurde inzwischen optimiert.

Die Galaxy Gear war in diesem Jahr auf der IFA erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden und hat mit einer herkömmlichen Armbanduhr bis auf die Zeitanzeige und das Uhrband nicht mehr viel gemeinsam. Die Smartwatch funktioniert nur in Verbindung mit Galaxy-Geräten. Mit diesen nimmt sie via NFC eine Bluetooth-Verbindung auf. Bedient wird die Uhr wie ein Smartphone durch die Wisch-Technik. Fotos oder andere Aktionen löst man durch einen Tipper aus. Die Uhr verfügt neben einer 1,9-Megapixel-Kamera über die Möglichkeit, zehn Sekunden lange Videos aufzuzeichnen. Selbst telefonieren ist möglich.

Mit der intelligenten Uhr trumpfen die Südkoreaner vor allem gegen Konkurrent Apple auf, der an einem ähnlichen Gerät arbeitet – ebenso wie Google.

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Neuer Rekord bei Smartphone-Verkäufen

30.10.2013, 12:46

Harter Kampf um Platz drei

Ein neuer Absatzrekord bei Smartphones wurde weltweit im dritten Quartal 2013 erzielt. Hinter den Marktführern Samsung und Apple tobt ein harter Kampf um die dritte Position zwischen drei Verfolgern.

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Zwischen Juli und September 2013 wurden weltweit 258,4 Millionen Smartphones verkauft – gemäß den Analysten von IDC ein neuer Rekord. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum stiegen die Verkäufe um 38,8 Prozent. Der Smartphone-Boom beflügelte auch den Gesamtmarkt für Mobiltelefone, der im gleichen Zeitraum um 5,7 Prozent auf 467,9 Millionen Geräte wuchs.

Den Erfolg führen die Marktforscher unter anderem auf die hohe Nachfrage nach immer günstigeren Android-Geräten in China zurück – bereits ein Drittel aller Smartphones wurden dort abgesetzt. Sie rechnen auch für das vierte Quartal dieses Jahres mit einem neuen Rekord – und damit, dass der gesamte Smartphone-Absatz dieses Jahr eine Milliarde Geräte erreichen könnte.

Einsamer Marktführer bleibt Samsung mit einem Anteil von 31,4 Prozent an den Neuverkäufen – gegenüber 31 Prozent im Vorjahresquartal. Der Verfolger Apple musste allerdings, trotz gestiegener Verkaufszahlen, Einbußen beim Marktanteil von 14,4 auf 13,1 Prozent hinnehmen, da das Wachstum der iPhone-Verkaufszahlen mit 25,7 Prozent unter dem des Gesamtmarktes lag.

Ein harter Kampf findet indes um den dritten Platz statt: Erstmals konnte der chinesische Hersteller Huawei mit 4,8 Prozent Marktanteil diese Position erobern, vor dem ebenfalls chinesischen Konkurrenten Lenovo mit 4,7 Prozent und LG aus Südkorea mit 4,6 Prozent. Alle drei Smartphone-Schmieden konnten ihre Verkäufe im Jahresvergleich um über 70 Prozent steigern.

Auch unter den nächsten Verfolgern befinden sich mit Coopad und ZTE zwei chinesische Hersteller. Nokia kommt mit seinen Lumia-Modellen inzwischen auf knapp 3,5 Prozent Weltmarktanteil.

Motorola will mit Projekt "Ara", einem modularen Baukastenprinzip, die Smartphone-Branche auf den Kopf stellen. Verschiedene Komponenten des Geräts sollen beliebig miteinander kombiniert und ausgetauscht werden können.

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Google-Smartwatch steht kurz vor der Produktion

30.10.2013, 10:59

Intelligente Uhren

Nach Samsungs Galaxy Gear könnte bald auch eine Smartwatch von Google in den Läden erhältlich sein. Offenbar steht der Internetkonzern kurz vor der Massenproduktion einer eigenen Android-Uhr. Probleme soll allerdings noch der hohe Energieverbrauch des Geräts bereiten.

(Foto: Samsung)

Google arbeitet – wie auch Microsoft – an einer Touchscreen-Uhr. Aus diesem Grund hatte der Konzern bereits im vergangenen Jahr das Technologieunternehmen WIMM Labs übernommen, das unter anderem eine Android-basierte Developer-Plattform für Smartwatches und einen dazu passenden Handgelenk-PC entwickelt hat. Jetzt steht der Konzern auch tatsächlich kurz vor der Produktion einer solchen intelligenten Uhr, berichtet das Wall Street Journal.

Die Smartwatch befindet sich in der Endphase der Entwicklung und soll in den nächsten Monaten produktionsreuf sein. Erste Gespräche mit asiatischen Lieferanten gibt es dem Bericht zufolge es bereits. Die Google-Uhr soll mit dem Suchassistent Google Now verbunden sein. Die Smartwatch kann, ähnlich wie Samsungs Galaxy Gear, mit den Smartphones des Herstellers synchronisiert werden. Ein großes Problem soll aktuell noch der zu hohe Energieverbrauch der Smartwatch sein. Google arbeite allerdings dran, die Akkulaufzeiten zu verlängern.

Konkurrent Samsung präsentierte bereits Anfang September seine erste Smartwatch, die Galaxy Gear. Sie zeigt Nachrichten oder Mails an, der Nutzer kann mit ihr telefonieren, fotografieren und Videos aufzeichnen. Voraussetzung ist allerdings ein Smartphone der Galaxy-Reihe.

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App-Update für Twitter

11.10.2013, 9:21

Kurznachrichten auf Android-Tablets

Twitters Android-App wird nun endlich auch für Tablets kompatibel gemacht. Das Kurznachrichtennetzwerk bringt die entsprechende App zunächst jedoch lediglich für Samsung-Geräte heraus. Andere Android-Geräte sollen bis Ende des Jahres folgen.

Eine kleine Zusammenarbeit erhält die Freundschaft… Twitter und Samsung haben bei der neuen Twitter-for-Android-App für Tabletgeräte offenbar kooperiert. Kein Wunder also, dass das soziale Netzwerk die neue App dann auch erstmal ausschließlich für Samsung-Geräte zugeschnitten hat. Die erste App-Version von Twitter for Android-Tablets ist dementsprechend für das Samsung Galaxy Note 10.1-2014 Edition, so das Unternehmen in seinem Firmenblog.

Zu den Features der App gehören unter anderem eine Querformatansicht, bei der der Tablet-Bildschirm voll genutzt wird: Die Multiscreen-Ansicht erlaubt das Nutzen von Twitter, während gleichzeitig eine andere App läuft, zum Beispiel eine Musikstreaming-App oder der Webbrowser. Außerdem kann man sich über die Twitter-App sogar kreativ austoben, indem beispielsweise Fotos bemalt und Illustrationen weitergetweetet werden können – ein kleines Zugeständnis an das Galaxy Note Tablet, das mit einem Grafik-Pen ausgestattet ist.

Auch vor der demnächst bevorstehenden Erstausgabe an der US-amerikanischen Börse ist Twitter fleißig. Gerade erst schloss das Netzwerk einen Deal mit Comcast, um die Fernsehinhalte der Mediengruppe über Twitter auf den Bildschirm zu bringen.

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Samsung kündigt Galaxy Round an

10.10.2013, 7:02

Erstes Smartphone mit gebogenem Display

Samsung schafft es als Erster: Das Galaxy Round ist ein Android-Smartphone, dessen Display nach innen gebogen ist. Leider gibt es das innovative Produkt vorerst nur in Korea.

Ein gebogenes Display ist eine technologische Innovation, die jetzt erstmals in einem Smartphone umgesetzt wird: Samsung hat auf einem Unternehmensblog das Galaxy Round zum Marktstart in Korea für den 10. Oktober angekündigt. Ob und wann ein solches Gerät auch nach Deutschland kommt, ist aber noch unklar.

Das Super-Amoled-Display, das fast die ganze Oberfläche des Geräts einnimmt, hat eine Diagonale von 5,7 Zoll und volle HD-Auflösung. Das Android-Smartphone ist 7,9 Millimeter schlank und wiegt 154 Gramm. Durch das gebogene Display sollen neuen Funktionen möglich werden wie die Steuerung des Musik-Players bei abgeschaltetem Display nur durch den Druck auf die linke oder rechte Seite des Telefons.

Außerdem werde die einhändige Bedienung erleichtert, verspricht der Hersteller. Weiterhin ist de Rückseite des Telefons aus Kunststoff in Lederoptik, ähnlich wie beim Galaxy Note 3, der Rahmen besteht aus Metall. Technische Daten hat Samsung noch nicht veröffentlicht.

Auch der Konkurrent LG hatte kürzlich ein geboges Display im 6-Zoll-Format angekündigt. Gerüchte sprechen von der Vorstellung eines damit ausgestatteten Smartphones der G-Serie noch dieses Jahr.

Im September hat Samsung im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung (IFA) seine erste Smartwatch Galaxy Gear präsentiert. Die Uhr zeigt Nachrichten oder Mails an, der Nutzer kann mit ihr auch telefonieren, fotografieren und Videos aufzeichnen.

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Samsung-Spots übertrumpfen Apple-Videos

30.09.2013, 9:23

Die Unterhaltungselektronik im Social Web

Erfolg im Social Video Advertising hängt von einzelnen Clips ab und lässt sich nicht automatisch über eine Marke hinweg wiederholen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Unruly, die die Shares von Video-Werbung der Unterhaltungselektronik untersucht. Im Smartphone-Bereich zeigt sich demnach, dass die Social-Video-Strategie von Apple nicht aufgeht.

(Foto: Fotolia.de/Matthias Enter)

Die Unterhaltungsbranche ist im Social Web vertreten, das ist klar. Ihre Videos werden aber hauptsächlich im Zusammenhang mit Produkteinführungen geteilt. Ein Sharing-Erfolg lässt sich nicht eindeutig über mehrere Produktgruppen oder die Marke hinweg festmachen. Das sind Ergebnisse aus der aktuellen Studie von Unruly, Plattform für Social Video Marketing. Das Augenmerk lag insbesondere auf den Clips von Smartphone-, Tablet- und Browser-Anbietern. Untersucht wurde, wie viele Shares diese jeweils auf sich vereinen können.

Apple-Spots hinken hinterher

Überraschendes zeigt vor allem die Analyse der Performance der Clips von Smartphone-Herstellern. Demnach geht die Social-Video-Strategie von Apple nicht auf: Die Werbespots für das Samsung Galaxy S 4 beispielsweise wurden insgesamt achtmal so oft geteilt wie die Clips zum Apple iPhone 5 (2.959.372 Shares zu 396.424 Shares).

Das Neueste scheint außerdem nicht zwangsläufig das Beste zu sein. Der "iPhone 4s"-Spot konnte weitaus mehr Shares (ein Share pro 10 Views) auf sich ziehen als der Spot für das iPhone 5 (ein Share pro 56 Views).

Grundsätzlich dominieren Video Spots von Samsung den Smartphone-Markt. Sie können mehr als die Hälfte der Aufmerksamkeit in Form von Shares anziehen. Diese Dominanz lässt sich laut Unruly unter anderem auf die hohe Anzahl der veröffentlichten Videos zurückzuführen. bei der Quote sieht es allerdings etwas anders aus: Im Durchschnitt erreichten Samsung Ads nach 35 Views ein Share (1:35), im Vergleich dazu waren Blackberry (1:11), Apple (1:23), Nokia (1:26) und Sony (1:34) besser. Innerhalb der gesamten Shares im Smartphone-Markt belegt Nokia nach Samsung mit 17,4 Prozent den zweiten Platz vor Apple mit nur 9,4 Prozent.

Tablets und Web Browser

Neben Smartphones analysiert der Report auch die Performance der Spots von Tablets und Web Browsern. Einige der Ergebnisse:

  • Surface erobert die Spitze. Die Verkaufszahlen sagen zwar etwas anderes, aber: Die beiden meistgeteilten Tablet Ads aller Zeiten stammen von Microsofts Surface. Nach den beiden auf Rang drei folgt Samsungs Galaxy Note 10.1.
  • Kampf der Browser: Google Chrome konnte fast 70 Prozent der gesamten Shares insgesamt erreichen, ohne eine zeitliche Begrenzung. Allerdings haben die Video Ads des Microsoft Internet Explorers Google die Stellung innerhalb der letzten 12 Monate streitig gemacht, indem sie in diesem Zeitraum 88,6 Prozent der Shares allein auf sich vereinen konnten.

Schlusslicht Unterhaltungselektronik

Insgesamt hängt der Sektor Unterhaltungselektronik hinter anderen zurück, wenn es um Social Videos geht. Werbung für Video-Spiele, Smartphones, Web-Browser und Tablets konnten nur 8,9 Prozent aller Shares auf sich vereinen. (Basierend auf der Analyse der 100 meistgeteilten Video Ads überhaupt in dem jeweiligen Segment.) Andere Branchen sind zum Teil weitaus aktiver im Social Web unterwegs, Konsumgüter etwa konnten 29,4 Prozent, der Einzelhandel 19,7 Prozent und die Automobilindustrie 10,1 Prozent der Shares im Social Web erzielen.

"Diese Zahlen zum Sharing sind mehr als nur oberflächliche Vergleichsspielchen" erklärt Martin Dräger, Geschäftsführer Unruly Deutschland. "Videos, die gerne und viel geteilt werden, können die Reichweite für eine Marke drastisch erhöhen, Empfehlungen unter sogenannten Peer Groups fördern, nachhaltige Markenwahrnehmung bewirken und letztendlich zum Kauf führen." 

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Samsung arbeitet an Smartphone mit flexiblem Display

25.09.2013, 15:46

Vorstellung schon im Oktober geplant

Gerüchten zufolge stellt Samsung kommenden Monat ein Smartphone mit flexiblem Display vor. Flexible Displays ermöglichen vollkommen neuartige Gehäuseformen. Nicht zuletzt für Smartwatches scheinen sie interessant. Nachdem Samsung seine Smartwatch „Galaxy Gear“ auf der IFA allerdings ohne flexibles Display vorstellte, ist unklar, welches Gerät mit einem entsprechenden Display ausgerüstet werden könnte. Am wahrscheinlichsten ist, dass das Samsung Note in Version 3 mit einem entsprechenden Display ausgestattet wird. Bereits Anfang des Jahres war ein Prototyp gezeigt worden, der ein flexibles Display an der Kante des Gerätes einsetzte. So konnte man Benachrichtigungen lesen, ohne das Gerät aus der Tasche holen zu müssen.

Quelle: golem.de

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Mobile Bezahlarten

16.09.2013, 10:21

Viele Varianten erschweren Auswahl

Für die Zahlungsabwicklung mit mobilen Geräten gibt es die unterschiedlichsten Varianten. Noch ist das Thema allerdings stark von den Zahlungsanbietern getrieben, Handel und Verbraucher warten dagegen noch ab, zumal die Angebote eine Reihe von Vor- und Nachteilen mit sich bringen, die den Verbrauchern die Auswahl erschweren.

Smartphones und Tablets verändern die Art, wie wir einkaufen. Und sie ändern die Art, wie wir bezahlen werden. Verbraucher und Handel warten zwar aktuell noch ab – Mobile Payment wird nur von einer Minderheit genutzt. Doch die Ankündigungen und Pilotprojekte der Zahlungsanbieter lassen erahnen, dass das Bezahlen mit dem Smartphone in den kommenden Jahren an Fahrt aufnehmen wird. Die Vielfalt der Zahlungsanbieter im Mobile Payment ist verwirrend. Ein klarer Blick auf Merkmale, Stärken und Schwächen der Angebote im Verhältnis zum eigenen Geschäft tut not, wenn ein Händler nicht hinter seinen Möglichkeiten zurückbleiben möchte.

Im fernen Kenia erfüllt sich gerade für Kaufleute ein Traum: Immer mehr Kunden zücken statt der Geldbörse ihr Handy und schicken eine SMS mit einem Geldbetrag los. Abends muss der Händler nicht mehr mit größeren Bargeldmengen nach Hause gehen, sondern transferiert seine Einnahmen – wieder per SMS – auf ein Konto oder tätigt selbst bargeldlose Zahlungen. Im unsicheren Kenia nicht nur eine bequeme, sondern eine manchmal sogar lebensrettende Innovation. M-Pesa heißt das Wunder- Bezahlmittel, und eingeführt hat es vor sechs Jahren der Vodafone-Partner Safaricom. Vier Jahre später nutzten 80 Prozent der 18 Millionen Safaricom-Kunden M-Pesa. Auch in anderen afrikanischen Staaten und sogar im vom Bürgerkrieg zerrütteten Afghanistan wird per SMS gezahlt.

Mobile Payment ist weltweit auf dem Siegeszug, nicht nur in Ländern mit schwacher Infrastruktur, in denen die Mobilfunkanbieter traditionell Funktionen der Internet- und Finanzwirtschaft mittragen. Die Türkei hat für 2023 das Ziel einer "bargeldlosen Gesellschaft" offiziell verkündet; auch hier ist ein führender Mobilfunkanbieter, Turkcell mit 28 Millionen Kunden, eine treibende Kraft. In Polen sind bereits über 100.000 Kassenterminals für kontaktloses Zahlen per Near Field Communication (NFC) im Einsatz, und alle großen Supermarktketten akzeptieren NFC-fähiges Plastikgeld.

Aufgeschlossenheit für Innovationen, die Allgegenwart der Kreditkarte und eine hohe Durchdringung der Gesellschaft mit Internet-Technologien machen allerdings die USA zum Mutterland des Mobile Payment. Dort sitzen auch die großen Strategen, die bei ihren Sandkastenspielen auf märchenhafte Wachstumsraten weltweit kommen: In zwei Jahren könnte das Transaktionsvolumen bereits im Billionen-US-Dollar-Bereich liegen. Das würde den weltweiten Durchbruch bedeuten.

Unterschiedliche Studien zeigen, dass in Deutschland Handel und Konsumenten größtenteils noch in Habachtstellung verharren. Umso aktiver sind die Anbieter aus Finanz-, Telekommunikations- und IT-Wirtschaft. "Wir erleben einen regelrechten Wettlauf der Systeme", beobachtet Gerd Wolfram, Mitglied der Geschäftsführung der Metro Systems und Projektleiter der Metro Group Future Store Initiative. Mit Dutzenden von Lösungen, Hunderten von Kooperationen oder strategischen Allianzen und einem gigantischen Output an Kreativität tragen die Anbieter zur Verunsicherung nicht wenig bei.

Der Grund für das Abwarten aufseiten der Mutzer und des Handels liegt sicherlich nicht allein im stark ausgeprägten deutschen Sicherheitsbewusstsein, sondern primär im hoch entwickelten System des bargeldlosen Zahlens hierzulande. Die vorhandenen Zahlungsmittel sind aus Handelssicht wirtschaftlich und über Jahrzehnte durchgesetzt und akzeptiert. M-Payment kostet die Kaufleute ein Vielfaches der rund 0,3 Prozent bis ein Prozent Transaktionsgebühr, die für eine Kartenzahlung anfallen. In England, wo die Akzeptanzstellen für Kreditkartentransaktionen etwa 2,5 Prozent berappen müssen, nehmen sich die üblichen zwei bis drei Prozent M-Payment-Gebühr indes deutlich attraktiver aus.


M-Payment schafft Zusatznutzen

Hinter dem Schlagwort M-Payment versteckt sich, technisch gesehen, ein ganzes Bündel unterschiedlicher Transaktionswege zwischen Verbrauchern und Händlern. Und je nach Absatzkanal – ob stationär, E-Commerce, Mobile Commerce oder In-App Purchase – kommen nur bestimmte Methoden aus diesem Bündel für die Abwicklung der Zahlung in Betracht.

NFC funktioniert nur am Point of Sale, QR-Code-basierte Transaktionsverfahren können in andere Kanäle mitgenommen werden. Dazu streiten sich die Gelehrten, was "echtes" mobiles Payment ist. Eine verbreitete Definition gibt Balduin Müller-Platz, Geschäftsführer der How2pay Consulting, wieder: "M-Payment ist eine Zahlung, die mit einem mobilen Gerät ermöglicht, begünstigt oder durchgeführt wird." Wer also per NFC seine Kreditkarte belastet, hat streng genommen kein mobiles Payment getätigt.

Für den Handel sind solche Fragen weniger wichtig. Er muss sich entscheiden, wie er seine Kunden am besten erreicht, und was er – abgesehen von den reinen Transaktionen – noch erzielen möchte. Genau an dem Punkt hat "echtes" Smartphone-basiertes Payment große Vorteile für die Kundenbindung zu bieten. Gutscheine, Sonderangebote, Preismarketing, ortsbezogene Services, Social Shopping – bei all diesen Aktionen ist das Smartphone dem Plastikgeld weit überlegen. Daher investieren auch die Kartenanbieter Geld und Gehirnschmalz in Smartphone-basierte Lösungen. "Die Zukunft des Bezahlens liegt nur zum Teil in Handyzahlungen, wie auch immer sie aussehen werden. Ziel muss es für Unternehmen sein, dem Kunden entgegenzukommen und seine Wunschzahlart zu kennen und anzubieten. Dann sind sie nachhaltig erfolgreich", gibt sich Tim-Markus Kaiser, Head of Channel-Management DACH bei Skrill, optimistisch. Leichter gesagt als getan, denn mangels verbreiteter Präzedenzfälle kann über die passende Form von Zahlungsarten für die Kunden oft nur gemutmaßt werden – zumal die Anbieterlandschaft sich ungewöhnlich schnell wandelt und das Wissen von heute in wenigen Wochen veraltet ist. Die Anbieter müssen viel Vorarbeit leisten, fordert auch Balduin Müller-Platz, der Händler beim M-Payment berät. Es gilt, lokale Feldversuche wie etwa den von Secupay in Dresden oder von Paycash am Düsseldorfer Hauptbahnhof ebenso zu analysieren wie die Data Warehouses der Payment Service Provider (PSP) oder die Ergebnisse von deren Kundenbefragungen.

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Elektronik-Marken in Social Media

06.09.2013, 9:29

Wettrennen um Aufmerksamkeit

Welche Marken konnten dieses Jahr im Vorfeld der IFA besonders gut auf ihre Produkte in sozialen Netzwerken aufmerksam machen? Das hat der Social Intelligence-Anbieter Replise untersucht. Das Rennen macht ein frischgebackener Uhrenhersteller.

Auf der internationalen Funkausstellung IFA, die heute öffnet, präsentieren Elektronikhersteller jedes Jahr neue Produkte und geben Einblicke in künftige Entwicklungen. Der Social-Media-Analyst Replise hat dies zum Anlass genommen zu untersuchen, welche Marke auf Facebook und Co am meisten diskutiert wurde.

Deutlich hervorgestochen ist dabei Samsung: Die Koreaner liegen mit 830 Nennungen rund um die IFA deutlich vor den Konkurrenten Sony (326) und LG (300). Kein Wunder: Hat Samsung doch das Wettrennen mit Apple um die Vorstellung einer Smartwatch gewonnen. Im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung (IFA) hat der Elektronikhersteller seine intelligente Uhr Galaxy Gear vorgestellt, mit der man nicht nur sehen kann wie spät es ist, sondern auch surfen, telefonieren und fotografieren.

Die Smartwatch ist für rund ein Drittel der gesamten Samsung-Nennungen verantwortlich – und auch dafür, dass Apple die Marke mit den viertmeisten Nennungen war, obwohl die iPhone-Firma selbst gar nicht auf der IFA vertreten ist. Aber die Gerüchte um die Vorstellung einer Apple-Smartwatch am 10. September 2013 halten sich standhaft und tauchen deshalb auch im Samsung-Kontext immer wieder auf. Einer Untersuchung des Branchenverbands Bitkom zufolge, besteht in der Bevölkerung großes Interesse am Thema Smartwatch: 38 Prozent der Deutschen interessieren sich demnach für diese Uhren und 16 Prozent wollen sich sogar unbedingt eine solche kaufen.

INTERNET WORLD Business zeigt erste Impressionen von dem Samsung-Coup Galaxy Gear.

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