Samsung kündigt Galaxy Round an

10.10.2013, 7:02

Erstes Smartphone mit gebogenem Display

Samsung schafft es als Erster: Das Galaxy Round ist ein Android-Smartphone, dessen Display nach innen gebogen ist. Leider gibt es das innovative Produkt vorerst nur in Korea.

Ein gebogenes Display ist eine technologische Innovation, die jetzt erstmals in einem Smartphone umgesetzt wird: Samsung hat auf einem Unternehmensblog das Galaxy Round zum Marktstart in Korea für den 10. Oktober angekündigt. Ob und wann ein solches Gerät auch nach Deutschland kommt, ist aber noch unklar.

Das Super-Amoled-Display, das fast die ganze Oberfläche des Geräts einnimmt, hat eine Diagonale von 5,7 Zoll und volle HD-Auflösung. Das Android-Smartphone ist 7,9 Millimeter schlank und wiegt 154 Gramm. Durch das gebogene Display sollen neuen Funktionen möglich werden wie die Steuerung des Musik-Players bei abgeschaltetem Display nur durch den Druck auf die linke oder rechte Seite des Telefons.

Außerdem werde die einhändige Bedienung erleichtert, verspricht der Hersteller. Weiterhin ist de Rückseite des Telefons aus Kunststoff in Lederoptik, ähnlich wie beim Galaxy Note 3, der Rahmen besteht aus Metall. Technische Daten hat Samsung noch nicht veröffentlicht.

Auch der Konkurrent LG hatte kürzlich ein geboges Display im 6-Zoll-Format angekündigt. Gerüchte sprechen von der Vorstellung eines damit ausgestatteten Smartphones der G-Serie noch dieses Jahr.

Im September hat Samsung im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung (IFA) seine erste Smartwatch Galaxy Gear präsentiert. Die Uhr zeigt Nachrichten oder Mails an, der Nutzer kann mit ihr auch telefonieren, fotografieren und Videos aufzeichnen.

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Samsung-Spots übertrumpfen Apple-Videos

30.09.2013, 9:23

Die Unterhaltungselektronik im Social Web

Erfolg im Social Video Advertising hängt von einzelnen Clips ab und lässt sich nicht automatisch über eine Marke hinweg wiederholen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Unruly, die die Shares von Video-Werbung der Unterhaltungselektronik untersucht. Im Smartphone-Bereich zeigt sich demnach, dass die Social-Video-Strategie von Apple nicht aufgeht.

(Foto: Fotolia.de/Matthias Enter)

Die Unterhaltungsbranche ist im Social Web vertreten, das ist klar. Ihre Videos werden aber hauptsächlich im Zusammenhang mit Produkteinführungen geteilt. Ein Sharing-Erfolg lässt sich nicht eindeutig über mehrere Produktgruppen oder die Marke hinweg festmachen. Das sind Ergebnisse aus der aktuellen Studie von Unruly, Plattform für Social Video Marketing. Das Augenmerk lag insbesondere auf den Clips von Smartphone-, Tablet- und Browser-Anbietern. Untersucht wurde, wie viele Shares diese jeweils auf sich vereinen können.

Apple-Spots hinken hinterher

Überraschendes zeigt vor allem die Analyse der Performance der Clips von Smartphone-Herstellern. Demnach geht die Social-Video-Strategie von Apple nicht auf: Die Werbespots für das Samsung Galaxy S 4 beispielsweise wurden insgesamt achtmal so oft geteilt wie die Clips zum Apple iPhone 5 (2.959.372 Shares zu 396.424 Shares).

Das Neueste scheint außerdem nicht zwangsläufig das Beste zu sein. Der "iPhone 4s"-Spot konnte weitaus mehr Shares (ein Share pro 10 Views) auf sich ziehen als der Spot für das iPhone 5 (ein Share pro 56 Views).

Grundsätzlich dominieren Video Spots von Samsung den Smartphone-Markt. Sie können mehr als die Hälfte der Aufmerksamkeit in Form von Shares anziehen. Diese Dominanz lässt sich laut Unruly unter anderem auf die hohe Anzahl der veröffentlichten Videos zurückzuführen. bei der Quote sieht es allerdings etwas anders aus: Im Durchschnitt erreichten Samsung Ads nach 35 Views ein Share (1:35), im Vergleich dazu waren Blackberry (1:11), Apple (1:23), Nokia (1:26) und Sony (1:34) besser. Innerhalb der gesamten Shares im Smartphone-Markt belegt Nokia nach Samsung mit 17,4 Prozent den zweiten Platz vor Apple mit nur 9,4 Prozent.

Tablets und Web Browser

Neben Smartphones analysiert der Report auch die Performance der Spots von Tablets und Web Browsern. Einige der Ergebnisse:

  • Surface erobert die Spitze. Die Verkaufszahlen sagen zwar etwas anderes, aber: Die beiden meistgeteilten Tablet Ads aller Zeiten stammen von Microsofts Surface. Nach den beiden auf Rang drei folgt Samsungs Galaxy Note 10.1.
  • Kampf der Browser: Google Chrome konnte fast 70 Prozent der gesamten Shares insgesamt erreichen, ohne eine zeitliche Begrenzung. Allerdings haben die Video Ads des Microsoft Internet Explorers Google die Stellung innerhalb der letzten 12 Monate streitig gemacht, indem sie in diesem Zeitraum 88,6 Prozent der Shares allein auf sich vereinen konnten.

Schlusslicht Unterhaltungselektronik

Insgesamt hängt der Sektor Unterhaltungselektronik hinter anderen zurück, wenn es um Social Videos geht. Werbung für Video-Spiele, Smartphones, Web-Browser und Tablets konnten nur 8,9 Prozent aller Shares auf sich vereinen. (Basierend auf der Analyse der 100 meistgeteilten Video Ads überhaupt in dem jeweiligen Segment.) Andere Branchen sind zum Teil weitaus aktiver im Social Web unterwegs, Konsumgüter etwa konnten 29,4 Prozent, der Einzelhandel 19,7 Prozent und die Automobilindustrie 10,1 Prozent der Shares im Social Web erzielen.

"Diese Zahlen zum Sharing sind mehr als nur oberflächliche Vergleichsspielchen" erklärt Martin Dräger, Geschäftsführer Unruly Deutschland. "Videos, die gerne und viel geteilt werden, können die Reichweite für eine Marke drastisch erhöhen, Empfehlungen unter sogenannten Peer Groups fördern, nachhaltige Markenwahrnehmung bewirken und letztendlich zum Kauf führen." 

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Samsung arbeitet an Smartphone mit flexiblem Display

25.09.2013, 15:46

Vorstellung schon im Oktober geplant

Gerüchten zufolge stellt Samsung kommenden Monat ein Smartphone mit flexiblem Display vor. Flexible Displays ermöglichen vollkommen neuartige Gehäuseformen. Nicht zuletzt für Smartwatches scheinen sie interessant. Nachdem Samsung seine Smartwatch „Galaxy Gear“ auf der IFA allerdings ohne flexibles Display vorstellte, ist unklar, welches Gerät mit einem entsprechenden Display ausgerüstet werden könnte. Am wahrscheinlichsten ist, dass das Samsung Note in Version 3 mit einem entsprechenden Display ausgestattet wird. Bereits Anfang des Jahres war ein Prototyp gezeigt worden, der ein flexibles Display an der Kante des Gerätes einsetzte. So konnte man Benachrichtigungen lesen, ohne das Gerät aus der Tasche holen zu müssen.

Quelle: golem.de

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Mobile Bezahlarten

16.09.2013, 10:21

Viele Varianten erschweren Auswahl

Für die Zahlungsabwicklung mit mobilen Geräten gibt es die unterschiedlichsten Varianten. Noch ist das Thema allerdings stark von den Zahlungsanbietern getrieben, Handel und Verbraucher warten dagegen noch ab, zumal die Angebote eine Reihe von Vor- und Nachteilen mit sich bringen, die den Verbrauchern die Auswahl erschweren.

Smartphones und Tablets verändern die Art, wie wir einkaufen. Und sie ändern die Art, wie wir bezahlen werden. Verbraucher und Handel warten zwar aktuell noch ab – Mobile Payment wird nur von einer Minderheit genutzt. Doch die Ankündigungen und Pilotprojekte der Zahlungsanbieter lassen erahnen, dass das Bezahlen mit dem Smartphone in den kommenden Jahren an Fahrt aufnehmen wird. Die Vielfalt der Zahlungsanbieter im Mobile Payment ist verwirrend. Ein klarer Blick auf Merkmale, Stärken und Schwächen der Angebote im Verhältnis zum eigenen Geschäft tut not, wenn ein Händler nicht hinter seinen Möglichkeiten zurückbleiben möchte.

Im fernen Kenia erfüllt sich gerade für Kaufleute ein Traum: Immer mehr Kunden zücken statt der Geldbörse ihr Handy und schicken eine SMS mit einem Geldbetrag los. Abends muss der Händler nicht mehr mit größeren Bargeldmengen nach Hause gehen, sondern transferiert seine Einnahmen – wieder per SMS – auf ein Konto oder tätigt selbst bargeldlose Zahlungen. Im unsicheren Kenia nicht nur eine bequeme, sondern eine manchmal sogar lebensrettende Innovation. M-Pesa heißt das Wunder- Bezahlmittel, und eingeführt hat es vor sechs Jahren der Vodafone-Partner Safaricom. Vier Jahre später nutzten 80 Prozent der 18 Millionen Safaricom-Kunden M-Pesa. Auch in anderen afrikanischen Staaten und sogar im vom Bürgerkrieg zerrütteten Afghanistan wird per SMS gezahlt.

Mobile Payment ist weltweit auf dem Siegeszug, nicht nur in Ländern mit schwacher Infrastruktur, in denen die Mobilfunkanbieter traditionell Funktionen der Internet- und Finanzwirtschaft mittragen. Die Türkei hat für 2023 das Ziel einer "bargeldlosen Gesellschaft" offiziell verkündet; auch hier ist ein führender Mobilfunkanbieter, Turkcell mit 28 Millionen Kunden, eine treibende Kraft. In Polen sind bereits über 100.000 Kassenterminals für kontaktloses Zahlen per Near Field Communication (NFC) im Einsatz, und alle großen Supermarktketten akzeptieren NFC-fähiges Plastikgeld.

Aufgeschlossenheit für Innovationen, die Allgegenwart der Kreditkarte und eine hohe Durchdringung der Gesellschaft mit Internet-Technologien machen allerdings die USA zum Mutterland des Mobile Payment. Dort sitzen auch die großen Strategen, die bei ihren Sandkastenspielen auf märchenhafte Wachstumsraten weltweit kommen: In zwei Jahren könnte das Transaktionsvolumen bereits im Billionen-US-Dollar-Bereich liegen. Das würde den weltweiten Durchbruch bedeuten.

Unterschiedliche Studien zeigen, dass in Deutschland Handel und Konsumenten größtenteils noch in Habachtstellung verharren. Umso aktiver sind die Anbieter aus Finanz-, Telekommunikations- und IT-Wirtschaft. "Wir erleben einen regelrechten Wettlauf der Systeme", beobachtet Gerd Wolfram, Mitglied der Geschäftsführung der Metro Systems und Projektleiter der Metro Group Future Store Initiative. Mit Dutzenden von Lösungen, Hunderten von Kooperationen oder strategischen Allianzen und einem gigantischen Output an Kreativität tragen die Anbieter zur Verunsicherung nicht wenig bei.

Der Grund für das Abwarten aufseiten der Mutzer und des Handels liegt sicherlich nicht allein im stark ausgeprägten deutschen Sicherheitsbewusstsein, sondern primär im hoch entwickelten System des bargeldlosen Zahlens hierzulande. Die vorhandenen Zahlungsmittel sind aus Handelssicht wirtschaftlich und über Jahrzehnte durchgesetzt und akzeptiert. M-Payment kostet die Kaufleute ein Vielfaches der rund 0,3 Prozent bis ein Prozent Transaktionsgebühr, die für eine Kartenzahlung anfallen. In England, wo die Akzeptanzstellen für Kreditkartentransaktionen etwa 2,5 Prozent berappen müssen, nehmen sich die üblichen zwei bis drei Prozent M-Payment-Gebühr indes deutlich attraktiver aus.


M-Payment schafft Zusatznutzen

Hinter dem Schlagwort M-Payment versteckt sich, technisch gesehen, ein ganzes Bündel unterschiedlicher Transaktionswege zwischen Verbrauchern und Händlern. Und je nach Absatzkanal – ob stationär, E-Commerce, Mobile Commerce oder In-App Purchase – kommen nur bestimmte Methoden aus diesem Bündel für die Abwicklung der Zahlung in Betracht.

NFC funktioniert nur am Point of Sale, QR-Code-basierte Transaktionsverfahren können in andere Kanäle mitgenommen werden. Dazu streiten sich die Gelehrten, was "echtes" mobiles Payment ist. Eine verbreitete Definition gibt Balduin Müller-Platz, Geschäftsführer der How2pay Consulting, wieder: "M-Payment ist eine Zahlung, die mit einem mobilen Gerät ermöglicht, begünstigt oder durchgeführt wird." Wer also per NFC seine Kreditkarte belastet, hat streng genommen kein mobiles Payment getätigt.

Für den Handel sind solche Fragen weniger wichtig. Er muss sich entscheiden, wie er seine Kunden am besten erreicht, und was er – abgesehen von den reinen Transaktionen – noch erzielen möchte. Genau an dem Punkt hat "echtes" Smartphone-basiertes Payment große Vorteile für die Kundenbindung zu bieten. Gutscheine, Sonderangebote, Preismarketing, ortsbezogene Services, Social Shopping – bei all diesen Aktionen ist das Smartphone dem Plastikgeld weit überlegen. Daher investieren auch die Kartenanbieter Geld und Gehirnschmalz in Smartphone-basierte Lösungen. "Die Zukunft des Bezahlens liegt nur zum Teil in Handyzahlungen, wie auch immer sie aussehen werden. Ziel muss es für Unternehmen sein, dem Kunden entgegenzukommen und seine Wunschzahlart zu kennen und anzubieten. Dann sind sie nachhaltig erfolgreich", gibt sich Tim-Markus Kaiser, Head of Channel-Management DACH bei Skrill, optimistisch. Leichter gesagt als getan, denn mangels verbreiteter Präzedenzfälle kann über die passende Form von Zahlungsarten für die Kunden oft nur gemutmaßt werden – zumal die Anbieterlandschaft sich ungewöhnlich schnell wandelt und das Wissen von heute in wenigen Wochen veraltet ist. Die Anbieter müssen viel Vorarbeit leisten, fordert auch Balduin Müller-Platz, der Händler beim M-Payment berät. Es gilt, lokale Feldversuche wie etwa den von Secupay in Dresden oder von Paycash am Düsseldorfer Hauptbahnhof ebenso zu analysieren wie die Data Warehouses der Payment Service Provider (PSP) oder die Ergebnisse von deren Kundenbefragungen.

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Elektronik-Marken in Social Media

06.09.2013, 9:29

Wettrennen um Aufmerksamkeit

Welche Marken konnten dieses Jahr im Vorfeld der IFA besonders gut auf ihre Produkte in sozialen Netzwerken aufmerksam machen? Das hat der Social Intelligence-Anbieter Replise untersucht. Das Rennen macht ein frischgebackener Uhrenhersteller.

Auf der internationalen Funkausstellung IFA, die heute öffnet, präsentieren Elektronikhersteller jedes Jahr neue Produkte und geben Einblicke in künftige Entwicklungen. Der Social-Media-Analyst Replise hat dies zum Anlass genommen zu untersuchen, welche Marke auf Facebook und Co am meisten diskutiert wurde.

Deutlich hervorgestochen ist dabei Samsung: Die Koreaner liegen mit 830 Nennungen rund um die IFA deutlich vor den Konkurrenten Sony (326) und LG (300). Kein Wunder: Hat Samsung doch das Wettrennen mit Apple um die Vorstellung einer Smartwatch gewonnen. Im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung (IFA) hat der Elektronikhersteller seine intelligente Uhr Galaxy Gear vorgestellt, mit der man nicht nur sehen kann wie spät es ist, sondern auch surfen, telefonieren und fotografieren.

Die Smartwatch ist für rund ein Drittel der gesamten Samsung-Nennungen verantwortlich – und auch dafür, dass Apple die Marke mit den viertmeisten Nennungen war, obwohl die iPhone-Firma selbst gar nicht auf der IFA vertreten ist. Aber die Gerüchte um die Vorstellung einer Apple-Smartwatch am 10. September 2013 halten sich standhaft und tauchen deshalb auch im Samsung-Kontext immer wieder auf. Einer Untersuchung des Branchenverbands Bitkom zufolge, besteht in der Bevölkerung großes Interesse am Thema Smartwatch: 38 Prozent der Deutschen interessieren sich demnach für diese Uhren und 16 Prozent wollen sich sogar unbedingt eine solche kaufen.

INTERNET WORLD Business zeigt erste Impressionen von dem Samsung-Coup Galaxy Gear.

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Nokia macht sich über Androids "KitKat" lustig

06.09.2013, 7:21

"Have a Break"

Wie ein Schokoriegel lassen sich auch die dünnen Samsung-Smartphones leicht entzweibrechen. Das findet jedenfalls der frisch verkaufte Konkurrent Nokia – und hat sich mit einer Fotomontage über den Namen “KitKat” für die neue Android-Version mokiert.

Purer Galgenhumor oder ein Rest von Überheblichkeit? Trotz des Verkaufs der Handy-Sparte an Microsoft hat Nokia anscheinend immer noch genug Restenergie, um in einem Twitter-Post gegen das Google-Betriebssystems Android zu ätzen. Auf dem angehängten Bild ist ein Samsung-Handy zu sehen, das – wie in der entsprechenden "KitKat"-Werbung – wie ein Schokoriegel auseinanderbricht. Der Slogan dazu: "Have a break, have a …".

Hintergrund der Aktion war die Ankündigung von Google, der nächsten Android-Version den Namen "KitKat" zu geben. In diesem Zusammenhang war der Internetkonzern eigens eine Markenpartnerschaft mit dem Lebensmittel-Hersteller Nestlé eingegangen.

Eigentlich sollte sich Nokia angesichts der aktuellen Entwicklung und der Marktdominanz von Android in Zurückhaltung üben. Rund zwei Drittel aller neu verkauften Smartphones in den wichtigsten Märkten der Welt basieren auf dem Betriebssystem von Google.

Samsung kann es egal sein: Der Konzern hat im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung (IFA) seine erste Smartwatch präsentiert – und die kann einiges: Galaxy Gear zeigt Nachrichten oder Mails an, der Nutzer kann mit ihr telefonieren, fotografieren und Videos aufzeichnen. Mit der intelligenten Uhr, die bereits Ende des Monats auf den Markt kommen soll, trumpfen die Südkoreaner vor allem gegen Konkurrent Apple auf.

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Samsung präsentiert Smartwatch Galaxy Gear

05.09.2013, 9:49

Informieren, telefonieren, fotografieren

Samsung hat im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung (IFA) seine erste Smartwatch präsentiert – und die kann einiges: Galaxy Gear zeigt Nachrichten oder Mails an, der Nutzer kann mit ihr telefonieren und Fotos machen. Mit der intelligenten Uhr, die bereits Ende des Monats auf den Markt kommen soll, trumpfen die Südkoreaner vor allem gegen Konkurrent Apple auf.

Einen Seitenhieb auf Apple verkniff sich Samsung am Mittwochabend in Berlin, als der südkoreanische Konzern seine erste Smartwatch im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung (IFA) präsentierte. Galaxy Gear hat mit einer herkömmlichen Armbanduhr bis auf die Zeitanzeige nicht mehr viel gemeinsam. Das Gerät besitzt die Maße 36,8 x 56,6 x 11,1 Millimeter und ein Gewicht von 73,8 Gramm. Das Armband gibt es zum Start in sechs verschiedenen Farben.

Die Smartwatch funktioniert nur in Verbindung mit Galaxy-Geräten. Mit diesen nimmt sie via NFC eine Bluetooth-Verbindung auf. Bedient wird die Uhr wie ein Smartphone durch die Wisch-Technik. Fotos oder andere Aktionen löst man durch einen Tipper aus. Die Uhr verfügt neben einer 1,9-Megapixel-Kamera über die Möglichkeit kurze Sprachmemos aufzunehmen. Daneben gibt es die Option auf Telefon- und Videogespräche.

Bereits am 25. September 2013 soll die Galaxy Gear auf den Markt kommen. In den USA ist das Gerät angeblich für 299 US-Dollar zu haben, die europäischen Preise sind noch unbekannt. Zum Verkaufsstart will Samsung außerdem 70 optimierte Apps für die Galaxy Gear anbieten, neben hauseigenen Anwendungen angeblich auch Evernote oder Pinterest.

Samsung ist nach Sony der zweite Hersteller, der eine intelligente Uhr auf den Markt bringt. Sony hatte im Juli dieses Jahres bereits die dritte Generation des eigenen Armband-Computers vorgestellt, die neue Version soll im September 2013 für 200 Euro erscheinen. Die iWatch-Pläne vom großen Konkurrenten Apple hingegen sind zwar schon lange bekannt – konkrete Termine zur Veröffentlichung hingegen gibt es nicht.

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Smartwatch-Präsentation in Berlin

29.08.2013, 10:18

Samsung stellt Galaxy Gear am 4. September 2013 vor

Samsungs Smartwatch heißt Galaxy Gear und wird am 4. September 2013 in Berlin vorgestellt. Das hat der koreanische Hersteller in einem Interview angekündigt und kommt damit Apple zuvor.

(Foto: Samsung.com)

Zwei Tage vor der Internationalen Funkausstellung (IFA) wird Samsung seine Smartwatch Galaxy Gear in Berlin erstmals zeigen. Das hat Young-hee Lee, Vizepräsidentin der Mobilsparte des Herstellers, gegenüber der Korea Times bestätigt. "Das Gerät will einen Trend in der smarten mobilen Kommunikation auslösen", sagte Lee. Es werde allerdings nicht über ein biegsames Display verfügen.

Bereits im März 2013 hatte Lee Gerüchte bestätigt, an einer internetfähigen Uhr zu arbeiten. "Wir bereiten das Uhrprodukt schon seit einiger Zeit vor und bemühen uns, uns dafür aufzustellen. Wir fertigen die Produkte der Zukunft, und die Uhr ist definitiv eines davon."

Auch Apple treibt die Arbeit an seiner Computer-Uhr "iWatch" offenbar mit Hochdruck voran und stellt seit Juni 2013 "aggressiv" neue Entwickler ein. Bereits im August 2011 hat Apple Patentanträge für ein Gerät mit Armband und Touchscreen eingereicht. Nach Russland hat sich der Konzern den Begriff "iWatch" auch in Japan schützen lassen. Der US-amerikanische IT-Konzern will am 10. September 2013 sein neues iPhone vorstellen – und bei dem Event auch sein neues Betriebssystem iOS 7 auf den Markt bringen. Das gehe aus einer Mail an einen Entwickler hervor.

Eine Smartwatch gilt als Gadget der Zukunft. Neben Samsung und Apple sollen auch Microsoft und Google an der Entwicklung eines solchen Geräts arbeiten.

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Wallet im Play Store

12.08.2013, 10:00

Samsung pusht digitale Brieftasche

Nachdem Samsungs Alternative zu Apples Passbook und Googles Wallet zunächst in Korea an den Start ging, unternimmt Samsung nun einen Schritt, seine digitalen Brieftasche auch international einzuführen. Samsung Wallet ist jetzt im Google Play Store gelandet, berichtet The Next Web.

In der digitalen Brieftasche können – ähnlich wie bei Apples Passbook – Gutscheine, Tickets, Flugkarten oder Mitgliederausweise virtuell aufbewahrt werden. Zum praktischen Einsetzen der Brieftasche gibt es Benachrichtigungsmöglichkeiten. Außerdem erlaubt Samsungs Wallet auch das Anfordern von Angeboten und anderen Marketing-Maßnahmen, die die Nutzer und die Verkäufer miteinander verbinden. Zunächst ist die Samsung-Brieftasche für Nutzer in den USA zugänglich. Auf dem US-Markt arbeitet der koreanische Hardware-Gigant mit Unternehmen wie Expedia, Booking.com, Hotels.com und Lufthansa zusammen, die beim Start der App mit dabei sind.

Samsung hatte die Wallet-App bereits im Februar 2013 vorgestellt. Apple hatte seine digitale Brieftasche namens Passbook bereits in der Version 6 von iOS im September 2012 weiträumig herausgebracht.

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Samsung überholt Apple

11.07.2013, 10:21

Browsing über das Smartphone

Internetnutzung auf dem Smartphone ist eine Selbstverständlichkeit geworden. Eine Statistik stellt jetzt fest, dass von Samsung-Mobilgeräten aus mehr Webseiten aufgerufen werden als von iPhones und iPods.

(Foto: istoock.com/izusek)

Im Juni 2013 überholte Samsung Apple: Laut einer Studie von Statcounter wurden 25,5 Prozent aller Smartphone-Seitenaufrufe von einem Samsung-Gerät getätigt. Apple liegt jedoch mit 25,1 Prozent nicht weit dahinter. Der finnische Hersteller Nokia kommt mit seinen Geräten und einem Anteil von 22,0 Prozent immerhin noch auf den dritten Platz. Auf dem vierten Platz liegt weit abgeschlagen mit 3,6 Prozent Blackberry. In die Statistik wurden nur Smartphones einbezogen, kein Tablets.

Bei den mobilen Browsern liegt Android vorne: Weltweit hat der Browser des Google-Betriebssystems 29,1 Prozent Anteil. Apple liegt mit Safari auch hier auf dem zweiten Platz mit 25,0 Prozent. Googles Chrome-Browser, der nur auf solchen Mobilgeräten läuft, die mit Android 4.0 oder neueren Versionen betrieben werden, hat mittlerweile einen Anteil von 3,2 Prozent an der mobilen Browsernutzung.

Die mobile Suche über Smartphones wird weiterhin von Google dominiert: An den Anteil von 93,8 Prozent kann die Konkurrenz nicht herankommen. Yahoo verzeichnet hier 4,1 Prozent Anteil und Bing liegt auf Platz drei mit 1,4 Prozent.

Insgesamt kommt die Studie zu dem Schluss, dass die mobile Internetnutzung trotz wachsender Beliebtheit noch lange nicht an die Übermacht der stationären Internetnutzung herankommt. Weltweit hat das mobile Browsen einen Anteil von 16,1 Prozent. Immerhin konnte sich dieser Anteil aber im Vergleich zum Vorjahr um 52 Prozent steigern: Damals waren es noch 11,1 Prozent gewesen.

Für die Studie analysierte Statcounter die Trends der Internetnutzung auf der Basis seiner Daten auf mehr als drei Millionen Webseiten. In einer ähnlichen Studie hatte Statcounter im Februar 2013 festgestellt, dass das iPhone den vorherigen Spitzenreiter Nokia bei der Internetnutzung nach Hersteller überrundet hatte

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