Samsung denkt über Iris-Scan im Galaxy S5 nach

10.01.2014, 9:49

Markteinführung ab März 2014

Samsung will sein neues Smartphone-Flaggschiff Galaxy S5 im Zeitraum zwischen März und April auf den Markt bringen. Ein innovatives Feature könnte dabei vor allem Apples Fingerabdruck-Sensor Konkurrenz machen.

(Foto: Fotolia.de/Sergey Nivens)

Im September 2013 hat Apple mit dem iPhone 5S sein neues Smartphone-Flaggschiff vorgelegt – jetzt wartet die Mobilfunk-Community gespannt auf die Antwort des Erzrivalen Samsung. Und es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die Südkoreaner ihr neues Spitzenmodell Galaxy S5 offiziell enthüllen werden. So hat Lee Young Hee, Executive Vice President der Mobile-Sparte, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg einen möglichen Marktstart für den Zeitraum zwischen März und April 2014 in Aussicht gestellt. Die Vorstellung könnte auch schon zum Mobile World Congress Ende Februar erfolgen.

Wie die Managerin betonte, soll zeitgleich eine überarbeitete Version der Smartwatch Galaxy Gear erscheinen. Diese werde sich durch neue Funktionen und ein schlankeres Design von dem Vorgängermodell unterscheiden. Zudem möchte Samsung im Laufe des Jahres noch mindestens ein weiteres Produkt aus dem Bereich "Wearable Devices" in die Shops bringen.

Was ein mögliches Ausstattungsmerkmal des neuen Galaxy S5 anbelangt, machte Lee Young Hee bereits recht konkrete Andeutungen. So sei es gut möglich, dass Käufer das Gerät durch einen Scan der eigenen Iris entsperren lassen können. Lee: "Viele Menschen sind verrückt nach dieser Technologie. Wir prüfen derzeit die Möglichkeit einer Umsetzung."

Der Hintergrund: Die Verkäufe des aktuellen Flaggschiffs Galaxy S4 waren zurückgegangen, nachdem Apple sein neues iPhone 5 mit einem gut funktionierenden Fingerabdruck-Sensor auf den Markt gebracht hatte. Eine Entwicklung, auf die Samsung nun dringend reagieren muss.

Grundsätzlich soll sich das Galaxy S5 wieder stärker von seinen Vorgängermodellen unterscheiden: "Viele Verbraucher konnten optisch keine großen Unterschiede zwischen dem Galaxy S3 und dem Galaxy S4 erkennen", räumte Lee ein. "Beim Galaxy S5 werden deshalb wieder das Display und die Haptik mehr im Vordergrund stehen."

Unterdessen brodelt die Gerüchteküche, was die weiteren möglichen Ausstattungsmerkmale des neuen Galaxy S5 betrifft. So gehen Branchenportale davon aus, dass das Smartphone mit einem 5,25 Zoll großen Display mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln aufwarten soll. Zudem ist auch immer wieder von einer Edel-Variante mit dem Codenamen S5 Premium die Rede, das als erstes Samsung-Smartphone überhaupt mit einem hochwertigen Metallgehäuse punkten soll.

Als Prozessor könnte im Galaxy S5 ein Quadcore-Prozessor mit 2,5 GHz werkeln, bei der Premium-Version ist sogar von einem Exynos 6 Octacore-Prozessor die Rede. Als weitere Features werden eine 16-Megapixel-Kamera mit optischem Bildstabilisator, bis zu 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und wahlweise 16, 32 oder 64 Gigabyte Hauptspeicher gehandelt. Sollte sich der Iris-Scanner technisch nicht umsetzen lassen, könnte als Ersatz – wie im iPhone 5S – ein Fingerabdruck-Scanner zum Einsatz kommen. Keine Überraschungen wird es wohl beim Betriebssystem geben, hier gilt die Version 4.4 (Kitkat) des Google-Betriebssystems Android als so gut wie sicher.

Ist die Smartwatch Galaxy Gear ein Flop? Keineswegs, sagt der Hersteller Samsung und meldet 800.000 verkaufte Exemplare seit dem Markteintritt Ende September. Medien hatten zuvor von einem nur mäßigen Interesse der Käufer berichtet.

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iPhone-Fauxpas von Franz Beckenbauer

05.12.2013, 8:29

Samsung-Kampagne für #Galaxy11

Franz Beckenbauer steht als Werbeträger bei Samsung unter Vertrag. Beim Veröffentlichen marketingträchtiger Tweets hat sich der „Kaiser“ nun allerdings beim Endgerät vergriffen.

Das dürften sich die Werbestrategen von Samsung wohl anders vorgestellt haben. Fußball-Ikone Franz Beckenbauer wurde von dem südkoreanischen Elektronikkonzern als Werbeträger unter Vertrag genommen, um für die sogenannte #Galaxy11 die Werbetrommel zu rühren. Dabei handelt es sich um eine Fußballmannschaft, die gegen eine Elf von Außerirdischen antreten muss, um die Erde vor dem Untergang zu bewahren. Bei der Werbekampagne spielen natürlich auch allerlei Hightech-Gadgets von Samsung eine Rolle – beispielsweise das Galaxy Note 3 oder das Galaxy S4 zoom.

Die Rolle von Beckenbauer ist dabei klar definiert: Er stellt die Galaxy11 auf und verbreitet über seinen Twitter-Account entsprechende Tweets, die auf die Marketingaktion hinweisen sollen. Der Haken: Der "Kaiser" benutzt dabei ausgerechnet ein iPhone des Erzrivalen Apple, wie der Blog All about Samsung berichtete. Glück für Samsung, dass der Ursprung von Tweets mittlerweile nur noch in wenigen Twitter-Clients angezeigt wird. Ansonsten hätte Beckenbauer sicherlich für mehr Lacher innerhalb der Internet-Community gesorgt – und für noch größeren Groll beim Samsung-Konzern, der für die Dienste des Kaisers mit Sicherheit tief in die Tasche gegriffen hat.

Dabei ist es für die Koreaner nicht das erste Mal, dass sich einer ihrer prominenten Werbeträger bei der Smartphone-Wahl vergriffen hat. Sängerin Nicole Scherzinger beispielsweise hatte im August via Twitter verlauten lassen, wie viel Spaß sie gerade mit ihrem Galaxy S4 habe. Abgesetzt wurde der Tweet peinlicherweise von einem iPhone.

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Hörgerät mit iPhone-Anbindung

27.11.2013, 11:46

Apple plant Kooperation mit GN Store Nord

„Wearable Electronics“ sind die Zukunft. Apple ist hier schon eine Stufe weiter und plant offenbar eine Zusammenarbeit mit dem Hörgerätehersteller GN Store Nord. Bereits im nächsten Jahr soll angeblich ein Hörgerät auf den Markt kommen, das sich mit dem iPhone verbinden lässt.

(Foto: Fotolia.de/Ingo Bartussek)

Während alle Welt noch über die Smartwatch als Gadget der Zukunft spricht, ist Apple in puncto "Wearable Electronics" schon einen Schritt weiter. Die Cupertiner planen offenbar eine Kooperation mit dem dänischen Hörgerätehersteller GN Store Nord, berichtet das Nachrichtenportal Reuters. Demnach wollen die beiden Partner ein Gerät namens Resound Linx auf den Markt bringen. Neben der Funktion als normales Hörgerät kann das Linx in Kombination mit dem iPhone als Headset für Telefonate oder für das Streaming von Musik verwendet werden.

Ausgestattet ist das Ohr-Accessoire mit Bluetooth 4.0. Gerüchten zufolge soll das Hörgerät "Made for iPhones" schon im ersten Quartal 2014 auf den Markt kommen – allerdings mit rund 3.000 US-Dollar ordentlich zu Buche schlagen.

Die Pläne für Apples iWatch hingegen scheinen aktuell stillzustehen. Im September dieses Jahres musst sich der Konzern erst einmal Samsung und dessen Galaxy Gear geschlagen geben. Die Smartwatch-Pläne von Apple hingegen sind zwar schon lange bekannt – konkrete Termine zur Marktreife hingegen gibt es nicht. 

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Facebook-Fans wollen Galaxy Note 3 in Pink

21.11.2013, 15:40

Nicht nur für Mädchen

Samsung hat die Facebook-Community nach ihrer Meinung zu einem Galaxy Note 3 in Pink befragt: Dank der positiven Reaktionen bringen die Koreaner das Gerät jetzt tatsächlich auf den Markt.

(Foto: Samsung)

Weg von all dem Schwarz und Weiß: Eine neue Farbe für das Phablet Galaxy Note 3 von Samsung ist eigentlich wenig aufregend. Doch die Entscheidungsfindung für die Markteinführung der Version in "Blush Pink" ist neuartig: Denn die Koreaner haben ihre Facebook-Community nach ihrer Meinung zu einem Galaxy Note 3 in Pink befragt – und hierzulande immerhin 8.107 "Likes" erhalten.

Deshalb wird das Gerät im Dezember in der Trendfarbe Blush Pink auch nach Deutschland kommen. Die 32-GB-Version kostet 749 Euro. Die technischen Features, zu denen ein 5,7-Zoll-Full-HD-Display, die Texteingabe per S-Pen, ein 2,3-GHz-Quadcore-Prozessor, LTE, 3 GB Arbeitsspeicher und eine 13-Megapixel-Kamera gehören, haben sich gegenüber dem bekannten Galaxy Note 3 nicht geändert.

Ein Highlight des Jahres dürfte für die Koreaner die Smartwatch Galaxy Gear sein. Die Markteinführung der intelligenten Uhr scheint sich gelohnt zu haben: Seit Ende September wurden laut Samsung 800.000 Exemplare verkauft. 

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Smartwatch als Ladenhüter?

21.11.2013, 9:01

Samsung zeigt sich mit Galaxy Gear zufrieden

Ist die Smartwatch Galaxy Gear ein Flop? Keineswegs, sagt der Hersteller Samsung und meldet 800.000 verkaufte Exemplare seit dem Markteintritt Ende September. Medien hatten zuvor von einem nur mäßigen Interesse der Käufer berichtet.

(Foto: Samsung)

Samsung ist Spekulationen entgegengetreten, wonach die neue Smartwatch Galaxy Gear auf nur wenig Interesse bei den Käufern stößt. Wie der südkoreanische Elektronikhersteller gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters betonte, habe man seit der Markteinführung vor zwei Monaten bereits mehr als 800.000 Exemplare der Computeruhr absetzen können. Zuvor hatte die Zeitung "Business Korea" unter Berufung auf Insider behauptet, dass Samsung gerade einmal 800 bis 900 Galaxy-Gear-Modelle am Tag verkaufen könne – insgesamt wären das bis dato lediglich rund 50.000 Exemplare.

Mit den eigentlichen Absatzzahlen zeigte sich Samsung nun sehr zufrieden. Mit Beginn der Vorweihnachtszeit wolle man die Werbemaßnahmen noch einmal forcieren, um die Absatzzahlen weiter anzukurbeln. Kritiker behaupten indes, Samsung würde die Zahlen schön rechnen. Demnach beziehen sich diese nur auf die an die Händler gelieferte Menge an Galaxy Gears – und nicht auf die tatsächlich verkaufte.

Unterdessen arbeitet Samsung daran, die Einsatzmöglichkeiten seiner Uhr durch Updates weiter zu verbessern. So kann die Smartwatch mittlerweile auch in Verbindung mit anderen Samsung-Modellen wie dem Galaxy S4 genutzt werden – anfangs funktionierte sie nur im Verbund mit dem Galaxy Note 3. Auch das Zusammenspiel mit populären Webdiensten wie Twitter, Whatsapp oder Gmail wurde inzwischen optimiert.

Die Galaxy Gear war in diesem Jahr auf der IFA erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden und hat mit einer herkömmlichen Armbanduhr bis auf die Zeitanzeige und das Uhrband nicht mehr viel gemeinsam. Die Smartwatch funktioniert nur in Verbindung mit Galaxy-Geräten. Mit diesen nimmt sie via NFC eine Bluetooth-Verbindung auf. Bedient wird die Uhr wie ein Smartphone durch die Wisch-Technik. Fotos oder andere Aktionen löst man durch einen Tipper aus. Die Uhr verfügt neben einer 1,9-Megapixel-Kamera über die Möglichkeit, zehn Sekunden lange Videos aufzuzeichnen. Selbst telefonieren ist möglich.

Mit der intelligenten Uhr trumpfen die Südkoreaner vor allem gegen Konkurrent Apple auf, der an einem ähnlichen Gerät arbeitet – ebenso wie Google.

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Neuer Rekord bei Smartphone-Verkäufen

30.10.2013, 12:46

Harter Kampf um Platz drei

Ein neuer Absatzrekord bei Smartphones wurde weltweit im dritten Quartal 2013 erzielt. Hinter den Marktführern Samsung und Apple tobt ein harter Kampf um die dritte Position zwischen drei Verfolgern.

(Foto: Fotolia.de/Tanusha)

Zwischen Juli und September 2013 wurden weltweit 258,4 Millionen Smartphones verkauft – gemäß den Analysten von IDC ein neuer Rekord. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum stiegen die Verkäufe um 38,8 Prozent. Der Smartphone-Boom beflügelte auch den Gesamtmarkt für Mobiltelefone, der im gleichen Zeitraum um 5,7 Prozent auf 467,9 Millionen Geräte wuchs.

Den Erfolg führen die Marktforscher unter anderem auf die hohe Nachfrage nach immer günstigeren Android-Geräten in China zurück – bereits ein Drittel aller Smartphones wurden dort abgesetzt. Sie rechnen auch für das vierte Quartal dieses Jahres mit einem neuen Rekord – und damit, dass der gesamte Smartphone-Absatz dieses Jahr eine Milliarde Geräte erreichen könnte.

Einsamer Marktführer bleibt Samsung mit einem Anteil von 31,4 Prozent an den Neuverkäufen – gegenüber 31 Prozent im Vorjahresquartal. Der Verfolger Apple musste allerdings, trotz gestiegener Verkaufszahlen, Einbußen beim Marktanteil von 14,4 auf 13,1 Prozent hinnehmen, da das Wachstum der iPhone-Verkaufszahlen mit 25,7 Prozent unter dem des Gesamtmarktes lag.

Ein harter Kampf findet indes um den dritten Platz statt: Erstmals konnte der chinesische Hersteller Huawei mit 4,8 Prozent Marktanteil diese Position erobern, vor dem ebenfalls chinesischen Konkurrenten Lenovo mit 4,7 Prozent und LG aus Südkorea mit 4,6 Prozent. Alle drei Smartphone-Schmieden konnten ihre Verkäufe im Jahresvergleich um über 70 Prozent steigern.

Auch unter den nächsten Verfolgern befinden sich mit Coopad und ZTE zwei chinesische Hersteller. Nokia kommt mit seinen Lumia-Modellen inzwischen auf knapp 3,5 Prozent Weltmarktanteil.

Motorola will mit Projekt "Ara", einem modularen Baukastenprinzip, die Smartphone-Branche auf den Kopf stellen. Verschiedene Komponenten des Geräts sollen beliebig miteinander kombiniert und ausgetauscht werden können.

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Google-Smartwatch steht kurz vor der Produktion

30.10.2013, 10:59

Intelligente Uhren

Nach Samsungs Galaxy Gear könnte bald auch eine Smartwatch von Google in den Läden erhältlich sein. Offenbar steht der Internetkonzern kurz vor der Massenproduktion einer eigenen Android-Uhr. Probleme soll allerdings noch der hohe Energieverbrauch des Geräts bereiten.

(Foto: Samsung)

Google arbeitet – wie auch Microsoft – an einer Touchscreen-Uhr. Aus diesem Grund hatte der Konzern bereits im vergangenen Jahr das Technologieunternehmen WIMM Labs übernommen, das unter anderem eine Android-basierte Developer-Plattform für Smartwatches und einen dazu passenden Handgelenk-PC entwickelt hat. Jetzt steht der Konzern auch tatsächlich kurz vor der Produktion einer solchen intelligenten Uhr, berichtet das Wall Street Journal.

Die Smartwatch befindet sich in der Endphase der Entwicklung und soll in den nächsten Monaten produktionsreuf sein. Erste Gespräche mit asiatischen Lieferanten gibt es dem Bericht zufolge es bereits. Die Google-Uhr soll mit dem Suchassistent Google Now verbunden sein. Die Smartwatch kann, ähnlich wie Samsungs Galaxy Gear, mit den Smartphones des Herstellers synchronisiert werden. Ein großes Problem soll aktuell noch der zu hohe Energieverbrauch der Smartwatch sein. Google arbeite allerdings dran, die Akkulaufzeiten zu verlängern.

Konkurrent Samsung präsentierte bereits Anfang September seine erste Smartwatch, die Galaxy Gear. Sie zeigt Nachrichten oder Mails an, der Nutzer kann mit ihr telefonieren, fotografieren und Videos aufzeichnen. Voraussetzung ist allerdings ein Smartphone der Galaxy-Reihe.

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App-Update für Twitter

11.10.2013, 9:21

Kurznachrichten auf Android-Tablets

Twitters Android-App wird nun endlich auch für Tablets kompatibel gemacht. Das Kurznachrichtennetzwerk bringt die entsprechende App zunächst jedoch lediglich für Samsung-Geräte heraus. Andere Android-Geräte sollen bis Ende des Jahres folgen.

Eine kleine Zusammenarbeit erhält die Freundschaft… Twitter und Samsung haben bei der neuen Twitter-for-Android-App für Tabletgeräte offenbar kooperiert. Kein Wunder also, dass das soziale Netzwerk die neue App dann auch erstmal ausschließlich für Samsung-Geräte zugeschnitten hat. Die erste App-Version von Twitter for Android-Tablets ist dementsprechend für das Samsung Galaxy Note 10.1-2014 Edition, so das Unternehmen in seinem Firmenblog.

Zu den Features der App gehören unter anderem eine Querformatansicht, bei der der Tablet-Bildschirm voll genutzt wird: Die Multiscreen-Ansicht erlaubt das Nutzen von Twitter, während gleichzeitig eine andere App läuft, zum Beispiel eine Musikstreaming-App oder der Webbrowser. Außerdem kann man sich über die Twitter-App sogar kreativ austoben, indem beispielsweise Fotos bemalt und Illustrationen weitergetweetet werden können – ein kleines Zugeständnis an das Galaxy Note Tablet, das mit einem Grafik-Pen ausgestattet ist.

Auch vor der demnächst bevorstehenden Erstausgabe an der US-amerikanischen Börse ist Twitter fleißig. Gerade erst schloss das Netzwerk einen Deal mit Comcast, um die Fernsehinhalte der Mediengruppe über Twitter auf den Bildschirm zu bringen.

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Samsung kündigt Galaxy Round an

10.10.2013, 7:02

Erstes Smartphone mit gebogenem Display

Samsung schafft es als Erster: Das Galaxy Round ist ein Android-Smartphone, dessen Display nach innen gebogen ist. Leider gibt es das innovative Produkt vorerst nur in Korea.

Ein gebogenes Display ist eine technologische Innovation, die jetzt erstmals in einem Smartphone umgesetzt wird: Samsung hat auf einem Unternehmensblog das Galaxy Round zum Marktstart in Korea für den 10. Oktober angekündigt. Ob und wann ein solches Gerät auch nach Deutschland kommt, ist aber noch unklar.

Das Super-Amoled-Display, das fast die ganze Oberfläche des Geräts einnimmt, hat eine Diagonale von 5,7 Zoll und volle HD-Auflösung. Das Android-Smartphone ist 7,9 Millimeter schlank und wiegt 154 Gramm. Durch das gebogene Display sollen neuen Funktionen möglich werden wie die Steuerung des Musik-Players bei abgeschaltetem Display nur durch den Druck auf die linke oder rechte Seite des Telefons.

Außerdem werde die einhändige Bedienung erleichtert, verspricht der Hersteller. Weiterhin ist de Rückseite des Telefons aus Kunststoff in Lederoptik, ähnlich wie beim Galaxy Note 3, der Rahmen besteht aus Metall. Technische Daten hat Samsung noch nicht veröffentlicht.

Auch der Konkurrent LG hatte kürzlich ein geboges Display im 6-Zoll-Format angekündigt. Gerüchte sprechen von der Vorstellung eines damit ausgestatteten Smartphones der G-Serie noch dieses Jahr.

Im September hat Samsung im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung (IFA) seine erste Smartwatch Galaxy Gear präsentiert. Die Uhr zeigt Nachrichten oder Mails an, der Nutzer kann mit ihr auch telefonieren, fotografieren und Videos aufzeichnen.

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Samsung-Spots übertrumpfen Apple-Videos

30.09.2013, 9:23

Die Unterhaltungselektronik im Social Web

Erfolg im Social Video Advertising hängt von einzelnen Clips ab und lässt sich nicht automatisch über eine Marke hinweg wiederholen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Unruly, die die Shares von Video-Werbung der Unterhaltungselektronik untersucht. Im Smartphone-Bereich zeigt sich demnach, dass die Social-Video-Strategie von Apple nicht aufgeht.

(Foto: Fotolia.de/Matthias Enter)

Die Unterhaltungsbranche ist im Social Web vertreten, das ist klar. Ihre Videos werden aber hauptsächlich im Zusammenhang mit Produkteinführungen geteilt. Ein Sharing-Erfolg lässt sich nicht eindeutig über mehrere Produktgruppen oder die Marke hinweg festmachen. Das sind Ergebnisse aus der aktuellen Studie von Unruly, Plattform für Social Video Marketing. Das Augenmerk lag insbesondere auf den Clips von Smartphone-, Tablet- und Browser-Anbietern. Untersucht wurde, wie viele Shares diese jeweils auf sich vereinen können.

Apple-Spots hinken hinterher

Überraschendes zeigt vor allem die Analyse der Performance der Clips von Smartphone-Herstellern. Demnach geht die Social-Video-Strategie von Apple nicht auf: Die Werbespots für das Samsung Galaxy S 4 beispielsweise wurden insgesamt achtmal so oft geteilt wie die Clips zum Apple iPhone 5 (2.959.372 Shares zu 396.424 Shares).

Das Neueste scheint außerdem nicht zwangsläufig das Beste zu sein. Der "iPhone 4s"-Spot konnte weitaus mehr Shares (ein Share pro 10 Views) auf sich ziehen als der Spot für das iPhone 5 (ein Share pro 56 Views).

Grundsätzlich dominieren Video Spots von Samsung den Smartphone-Markt. Sie können mehr als die Hälfte der Aufmerksamkeit in Form von Shares anziehen. Diese Dominanz lässt sich laut Unruly unter anderem auf die hohe Anzahl der veröffentlichten Videos zurückzuführen. bei der Quote sieht es allerdings etwas anders aus: Im Durchschnitt erreichten Samsung Ads nach 35 Views ein Share (1:35), im Vergleich dazu waren Blackberry (1:11), Apple (1:23), Nokia (1:26) und Sony (1:34) besser. Innerhalb der gesamten Shares im Smartphone-Markt belegt Nokia nach Samsung mit 17,4 Prozent den zweiten Platz vor Apple mit nur 9,4 Prozent.

Tablets und Web Browser

Neben Smartphones analysiert der Report auch die Performance der Spots von Tablets und Web Browsern. Einige der Ergebnisse:

  • Surface erobert die Spitze. Die Verkaufszahlen sagen zwar etwas anderes, aber: Die beiden meistgeteilten Tablet Ads aller Zeiten stammen von Microsofts Surface. Nach den beiden auf Rang drei folgt Samsungs Galaxy Note 10.1.
  • Kampf der Browser: Google Chrome konnte fast 70 Prozent der gesamten Shares insgesamt erreichen, ohne eine zeitliche Begrenzung. Allerdings haben die Video Ads des Microsoft Internet Explorers Google die Stellung innerhalb der letzten 12 Monate streitig gemacht, indem sie in diesem Zeitraum 88,6 Prozent der Shares allein auf sich vereinen konnten.

Schlusslicht Unterhaltungselektronik

Insgesamt hängt der Sektor Unterhaltungselektronik hinter anderen zurück, wenn es um Social Videos geht. Werbung für Video-Spiele, Smartphones, Web-Browser und Tablets konnten nur 8,9 Prozent aller Shares auf sich vereinen. (Basierend auf der Analyse der 100 meistgeteilten Video Ads überhaupt in dem jeweiligen Segment.) Andere Branchen sind zum Teil weitaus aktiver im Social Web unterwegs, Konsumgüter etwa konnten 29,4 Prozent, der Einzelhandel 19,7 Prozent und die Automobilindustrie 10,1 Prozent der Shares im Social Web erzielen.

"Diese Zahlen zum Sharing sind mehr als nur oberflächliche Vergleichsspielchen" erklärt Martin Dräger, Geschäftsführer Unruly Deutschland. "Videos, die gerne und viel geteilt werden, können die Reichweite für eine Marke drastisch erhöhen, Empfehlungen unter sogenannten Peer Groups fördern, nachhaltige Markenwahrnehmung bewirken und letztendlich zum Kauf führen." 

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