Echt bewegend: Digital Publishing mit Purple Motion

30.10.2012, 9:45

Viele digitale Publikationen für Smartphones oder Tablets sind nur unzureichend für die Endgeräte optimiert. Besonders im Bereich der Animationen stehen klassischen Gestaltern wenig einfache Mittel zur Verfügung. Purple Motion setzt mit der „Purple App Production Suite“ auf ein Konzept zur Inhaltsgenerierung, dass Keyframe-basiert arbeitet und damit stark an Animationstools aus dem Videobereich erinnert. Am Beispiel der „Yps“-App konnten wir uns die Arbeitsweise des Tools genauer anschauen.

Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse hatten wir die Gelegenheit, uns die “Purple App Production Suite“ von  Stephan Heck, Geschäftsführer der Firma Purple Motion GmbH, vorstellen zu lassen. Anhand der „Yps“-App konnten wir uns einige der Features demonstrieren lassen.

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Unterhaltung auf Smartphones boomt

05.09.2012, 10:32

Laut einer Studie der Marktfoscher von Millenial Media und comScore ist die Nutzung mobiler Unterhaltung auf Smartphones und Tablets zwischen 2010 und 2011 um 82 Prozent gestiegen. Die Nutzung von Online-Diensten boomt, die Anzahl der Smartphones hat sich um knapp ein Viertel erhöht und multimediale Inhalte werden immer öfter auf diesen genutzt.

Trend geht zu Zweitbildschirm
(Foto: flickr.com/Panarm)

Auch der Werbemarkt hat sich weiterentwickelt: „In Zukunft erwarten wir uns, dass der Werbemarkt verstärkt auf mobile Plattformen setzt und den traditionellen Print-Sektor verlassen wird. Bei mobilen Angeboten stellen wir einen regen Austausch zwischen den Werbetreibenden und Konsumenten fest“, so Forschungsleiter Marcus Startzel. Die Studie umfasst ebenfalls eine Untersuchung von mobilen Inhalten der Werbe- und Unterhaltungsindustrien. Dabei wurde beobachtet, dass mittlerweile fast ein Drittel aller Theater-, Konzert- oder Kinotickets bereits über mobile Dienste bestellt werden. Dadurch haben sich die Werbeausgaben in dem Bereich um 133 Prozent erhöht. Im vergangenen Jahr war die Bewerbung neuer Kinofilme, DVDs/Blu-rays und Videospiele der am stärksten umkämpfte Werbemarkt. Laut der Studie sind eine konstante Marktpräsenz und die Steigerung des Markenbewusstseins weiterhin sehr beliebt.

Bei der Wahl des Betriebssystems für die Nutzung der mobilen Unterhaltungsinhalte konnte sich Android mit 47 Prozent vor Apples iOS mit 33 Prozent absetzen. BlackBerrys landen in den USA immerhin auf dem dritten Platz – jedoch weit abgeschlagen von der Konkurrenz.

Durch den starken Anstieg der Nutzung mobiler Unterhaltung erklärt ich auch der Trend zum „Second Screen“. Anywab, eine Darmstädter Unternehmensberaterfirma, hat im Juli eine Studie zur Nutzung des Internets im Bezug zum aktuellen TV-Programm veröffentlicht. Das Ergebnis: 84 Prozent der Internetnutzer zwischen 14 und 49 Jahren surfen gelegentlich während des Fernsehens im Internet.

Anywab-Geschäftsführer Boris von Heesen erklärte in einem Interview: „Second Screen ist eine kleine Revolution auf dem Unterhaltungsmarkt, die nicht von den TV-Sendern ausgelöst wurde, sondern von den Nutzern. Erste Experimente von großen Medienhäusern gab es bereits. Ich erwarte, dass spätestens bis zur nächsten Bundestagswahl entsprechende Angebote auf den Markt kommen“. Er sieht in der Entwicklung jedoch keine Konkurrenz zu den gewöhnlichen TV-Angeboten, eher eine „Aufwertung konventioneller Inhalte“.

“Die starke Verbreitung von Smartphones und Tablets bei gleichzeitig steigendem Angebot von mobilen Apps wird den Second Screen beflügeln. Die Internetwirtschaft wird ihre Angebote auf das Fernsehverhalten abstimmen, und die TV-Sender werden mit kombinierten Formaten versuchen, die Zuschauer in ihrem Mikrokosmos zu halten“, so die Prognose von Heesens.

(Quelle: pressetext.com)

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Verkaufszahlen für Android-Smartphones steigen

04.09.2012, 10:45

Mehr als 20 Prozent wuchs der Marktanteil von Android-Phones in Europa im vergangenen Jahr. Zwei Drittel des Smartphone-Marktes werden jetzt durch die Smartphone mit dem Google-Betriebssystem abgedeckt, zitiert Techcrunch aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens Kantar.

Während die Android-Phones also auf Siegeszug gehen, sieht die Lage in den USA anders aus. Hier, so die Studie, sank der Marktanteil um 4,5 Prozent. Dennoch braucht sich Google keine Sorgen um sein Betriebssystem zu machen: Auf den acht wichtigsten Märkten der Welt zusammengenommen (Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, USA, Australien und Brasilien) verzeichnet Android einen Anteil von 61 Prozent. iOS liegt bei 24 Prozent.

Im Trend sind übrigens Android-betriebene Smartphones mit großen Bildschirmen: Knapp ein Drittel der im vergangenen Quartal verkauften Smartphones hatten extra-große Screens im Format von 4,5 Zoll und größer. Zum Vergleich: Das iPhone verfügt über einen 3,5-Zoll-Bildschirm.

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Smartphones kurbeln Mobilfunkmarkt weltweit an

31.08.2012, 12:48

Weltweit ist die Nachfrage nach Smartphones ungebrochen und das obwohl die wirtschaftliche Lage in vielen Ländern weiterhin schwierig ist. In diesem Jahr dürften laut GfK über 650 Millionen Smartphones verkauft werden – ein Plus von rund 50 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Dieses Wachstum geht vor allem auf Kosten von so genannten Feature-Phones, die nicht die vielfältigen Möglichkeiten eines Smartphones bieten.

(© Robert Kneschke – Fotolia.com)

In vielen Ländern Westeuropas werden bereits deutlich mehr Smartphones als Feature-Phones verkauft. Daher ist es für die Hersteller ein Muss, attraktive Smartphones in der Produktpalette zu haben. Positionieren sich Hersteller hingegen im schrumpfenden Markt für Feature-Phones, wo auch die Margen niedriger sind, landen sie früher oder später in einer Sackgasse. Hinzu kommt, dass die Konsumenten gerade bei teureren Handys fast ausschließlich nur noch zu Smartphones greifen. So sind mindestens 80 Prozent der weltweit verkauften Mobiltelefone zu einem Preis über 150 Euro Smartphones.

Für Hersteller wird die Wahl des Betriebssystems zu einer überaus wichtigen strategischen Entscheidung. Denn haben sich die Nutzer erst einmal an ein etabliertes System gewöhnt, entscheiden sie sich beim nächsten Handy meist wieder für das gleiche Betriebssystem und wechseln nur ungern.

Wer bereits ein Smartphone besitzt, lässt sich leichter überzeugen ein neues Gerät zu kaufen, wenn sich die Technik deutlich verbessert: Das kann beispielsweise ein schnellerer Prozessor, ein größeres Display mit einer höheren Auflösung oder ein Smartphone sein, das den neuen Mobilfunkstandard LTE nutzt. Damit können Konsumenten noch schneller und komfortabler das Internet mobil nutzen. Derzeit beginnt die flächendeckende Einführung der LTE-Technik in Europa. Passend dazu sind in den vergangenen Monaten die ersten LTE-Smartphones auf den europäischen Markt gekommen. In Asien wurden mit 1,9 Millionen Stück im ersten Halbjahr 2012 jedoch bereits zehnmal mehr dieser Geräte absetzt als in Europa.

(Foto: pixelio.de, Günter Havlena)

Deutschland: Rückgang fällt moderat aus

Im ersten Halbjahr 2012 kauften die Deutschen insgesamt 2,6 Prozent weniger Handys als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang fällt im Vergleich zu Ländern wie Großbritannien (- 11,4 Prozent), Spanien (- 8 Prozent) oder Italien (- 6,6 Prozent) noch moderat aus. Im Europa-Vergleich war die Verbraucherstimmung in dem Zeitraum in Deutschland robust. Außerdem tendieren die Konsumenten weiterhin dazu, werthaltige Anschaffungen zu tätigen.

Wie auch im europäischen Markt liegen die Wachstumschancen für Smartphones vor allem in den unteren Preisklassen. Dies wird jedoch den Absatz von Feature-Phones weiter einbrechen lassen, die ohnehin ab einem Preis von 150 Euro kaum mehr zu verkaufen sind. Hinzu kommt, dass mobiles Surfen in Deutschland günstiger und dadurch für mehr Konsumenten attraktiv wird. In Frankreich zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab.

Der Verkauf von LTE-Smartphones steht in Deutschland noch am Anfang, etwas weiter ist der Markt für mobile Breitbandsticks mit dieser Technologie. Die Netzbetreiber haben angekündigt, LTE-Smartphones intensiver vermarkten zu wollen. Das dürfte in Zukunft den Markt für Premium-Geräte ankurbeln und in diesem Bereich positive Impulse setzen.

(Quelle: Pressemeldung GfK)

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Apple büßt Marktanteile in China ein

31.08.2012, 8:49

Apple büßt auf dem chinesischen Markt momentan deutlich an Anteilen ein. Das iPhone verkauft sich dort momentan deutlich schlechter als andere Geräte, so dass Apple ganze 10% Marktanteil im Bereich der Smartphones verlor. Konkurrent Lenovo hingegen machte satte 11% gut und sprang damit von 0 auf Platz 2. ZTE und Huawei rangieren direkt vor und hinter Apple, das jetzt auf Platz 4 liegt.

(Quelle: nexus404.com)

Grund für den herben Anteilsrückgang ist laut Experten vor allem die Zurückhaltung bei den Käufern. Viele würden lieber auf das iPhone 5 warten, als jetzt noch in ein iPhone 4(S) zu investieren. Analysten glauben, dass Apple in China stärkeren, saisonalen Schwankungen unterworfen sei als in anderen Ländern.

Auch was die Ladengeschäfte angeht, hinkt Apple momentan hinterher. Planungen aus dem Jahre 2010 zufolge wollte man 2012 ganze 25 Apple-Stores in China eröffnet haben. Aktuell gibt es nur 6 Stores.

Insgesamt ist China allerdings ein stark boomender Markt für Smartphones. Von April bis Juni wurden dort jetzt erstmals mehr Smartphones als sonstige Mobiltelefone gekauft. Zwar nur mit knappen 51%, die aber immerhin 44 Millionen von insgesamt 87 Millionen verkauften Geräten repräsentieren.

(Quelle: zdnet.de)

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Immer mehr hochwertige Smartphones

22.08.2012, 9:10

Im laufenden Jahr wird ein neuer Absatzrekord mit Smartphones erzielt. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO. Danach werden im Jahr 2012 voraussichtlich 23 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 43 Prozent. Damals wurden 16 Millionen Stück abgesetzt.

(Foto: pixelio.de, Daniel Kattnig)

„Smartphones haben sich auf dem Massenmarkt etabliert“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Die hochwertigen Geräte sind in verschiedenen Preis- und Leistungsklassen verfügbar und ersetzen herkömmliche Handys.“ Der Durchschnittspreis liegt in Deutschland derzeit bei 342 Euro. Den Prognosen zufolge sind in diesem Jahr bereits 70 Prozent aller in Deutschland verkauften Mobiltelefone Smartphones. Nach BITKOM-Berechnungen werden in zwei Jahren Standard-Handys ohne Bildschirmsteuerung mit einem Anteil von rund zehn Prozent weitgehend vom Markt verschwunden sein.

Noch deutlicher werden die Umbrüche auf dem Handy-Markt bei Betrachtung der Umsatzentwicklung. Den BITKOM-Prognosen zufolge steigt der Umsatz mit Smartphones in Deutschland im Jahr 2012 um 46 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro. Damit entfallen 93 Prozent des Handy-Gesamtmarktes von 8,5 Milliarden Euro auf Smartphones. „Die Umsätze im Handy-Markt haben sich wegen des Trends zu hochwertigen Multifunktionsgeräten innerhalb weniger Jahre verdoppelt“, sagt Kempf. Ende der 2000er Jahre stagnierte der deutsche Handy-Markt bei rund 4 Milliarden Euro pro Jahr, bis die Smartphones parallel zum Ausbau der mobilen Breitbandnetze einen Innovationsschub brachten. Aus Sicht des BITKOM ist das Potenzial aber noch nicht ausgeschöpft. „Mit jeder Generation werden die Geräte leistungsfähiger und bedienungsfreundlicher“, sagt Kempf. Neue Modelle verfügen in der Regel über schärfere Bildschirme, hochwertigere Kameras, eine bessere Tonwiedergabe sowie Zusatzfunktionen wie eine Sprachsteuerung. Immer mehr Modelle unterstützen zudem den neuen Mobilfunkstandard LTE, enthalten so genannte NFC-Chips für das berührungslose Bezahlen oder bieten verbesserte Kurznachrichtendienste als Nachfolger der SMS.

(Quelle: bitkom.org)

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Werbung: Smartphone-Nutzer entkommen

13.08.2012, 12:41

Immer mehr Nutzer informieren sich ausschließlich über Tablet-PC oder Smartphone und werden dort von Online-Werbung verhältnismäßig schlecht erreicht. Dies hat eine Studie des Kfz-Marktes mobile.de ergeben, die den Anteil der “mobile-only”-Nutzer bereits auf rund 18 Prozent beziffert.

(Foto: iStock.com / sjlocke)

Die rasante Smartphone-Verbreitung von Smartphones setzt Werbungtreibende unter Druck: Während viele Nutzer ihre Informationen fast ausschließlich über die Handgeräte beziehen, wird bislang nur ein Bruchteil der Werbegelder in mobile Kanäle gesteckt. Folge: Immer mehr Nutzer werden von Online-Werbung schlecht erreicht.

Welche Ausmaße diese Entwicklung bereits erreicht hat, zeigt eine Studie, die der Internet-Fahrzeugmarkt mobile.de heute veröffentlicht hat: 31 Prozent der Smartphone- und Tablet-Nutzer besuchen den Kleinanzeigenmarkt demnach ausschließlich über die iPhone-App oder die mobile Website. Das klassische Webangebot, auf dem der Großteil der Werbung geschaltet wird, rufen sie gar nicht mehr auf. Dabei machen die Nutzer kaum einen Unterschied, wo sie sich gerade befinden: Das mobile Angebot wird von zuhause (69 Prozent) als auch von unterwegs (71 Prozent) gleichermaßen häufig genutzt.

Dabei ist die mobile Zielgruppe zahlenmäßig keinesfalls zu vernachlässigen. Insgesamt besitzen inzwischen mehr als die Hälfte (57 Prozent) der mobile.de-Nutzer ein Smartphone. Für Werbungtreibende ist diese Zielgruppe aber noch aus einem anderen Grund interessant: Noch unterscheiden sich die Unterwegs-Surfer deutlich vom Durchschnitt. Sie sind jünger, verfügen trotzdem über ein hohes Haushaltsnettoeinkommen und sind eher am Kauf überdurchschnittlich hochwertiger Fahrzeuge interessiert als der Durchschnitt, so mobile.de.

Für die Untersuchung hat mobile.de in Zusammenarbeit mit der Forschungsagentur d.core 2.300 Online. und Mobil-Nutzer befragt.


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Software-Update nicht für alle Android-Smartphones verfügbar

11.07.2012, 11:14

Schon seit längerem steht die Updatepolitik der Hersteller, die das mobile Betriebssystem Android verwenden, in der Kritik. Meistens dauert es sehr lange bis die Hersteller das System für ihre Geräte angepasst haben. Viele Smartphones bekommen überhaupt kein Update, obwohl dies oftmals für eine bessere Performance sorgt. Ein Androidnutzer kauft also oftmals, zumindest in Bezug auf das Betriebssystem, eine Wundertüte, bei der er nicht genau weiß, wann und ob er ein Update bekommt.

Android auf HTC HD2
(Quelle: bestblog.de)

Am schnellsten bekommen die Nexus-Smartphones ein Update, da auf diesem sozusagen das Urandroid ohne Herstellerspezifische Oberfläche installiert ist. Daher ist derzeit auch nur bestätigt, dass das Nexus S und das Galaxy Nexus ein Update auf Android Jelly Bean erhalten. Wahrscheinlich wird jedoch auch das Motorola Xoom ein Update erhalten, da dieses ebenfalls der Reihe der Nexus-Geräte zugeordnet wird.

Zu anderen Smartphones auf dem Markt gibt es noch keine aktuellen Informationen. Im Gespräch stehen jedoch Samsungs Flaggschiff Galaxy S3 und das Galaxy Note. Ob das RAZR von Motorola durch die Übernahme von Google ebenfalls ein Update erhält, bleibt abzuwarten. Denn auch acht Monate nach der Veröffentlichung von Android Ice Cream Sandwich gibt es für das RAZR noch kein Update. Acer, ASUS und HTC verweigern derzeit sogar jeden Kommentar zu dem Thema.

Schneller als mit den Updates, sind die Hersteller jedenfalls im Bereich Smartphone Zubehör. Oft wird bereits bei der Vorstellung neuer Geräte auch das entsprechende Zubehör mit vorgestellt. Spitzenreiter ist wohl Samsung mit dem Galaxy S3, denn das koreanische Unternehmen hat bereits viele Smartphone Taschen und Smartphone Hüllen für das neue Flaggschiff auf den Markt gebracht und weitere angekündigt. Auch im Bereich der Dockingstations und anderen nützlichen Gadgets lässt Samsung sich nicht lumpen. Nicht destotrotz überwiegt natürlich das Zubehör anderer Hersteller, die sich speziell auf Smartphone oder Tablet Zubehör spezialisiert haben. Viele Firmen haben sich dort einen Namen gemacht und bieten die unterschiedlichsten Produkte und Gadgets an.

(Quelle: Pressemitteilung Mobile Fun Limited)

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Smartphones kaum noch zum Telefonieren genutzt

04.07.2012, 8:48

Eine Umfrage des Telekom-Riesen O2 kommt zum Ergebnis, dass Smartphones immer seltener zum Telefonieren verwendet werden. Das Gespräch ist mit durchschnittlich 12,12 Minuten pro Tag nur der fünfthäufigste Verwendungszeck für Smartphones. Internetsurfen, soziale Netzwerke, Spiele und Musik erhalten alle mehr Aufmerksamkeit von den Nutzern als Telefonate. Im Schnitt schaut ein Smartphone-Besitzer 128 Minuten pro Tag auf den Bildschirm seines elektronischen Begleiters.

Anruf: Smartphones als Feind
(Foto: pixelio.de, Torsten Lohse)

Werden Smartphone-Jünger mit Ja/Nein-Fragen direkt nach den einzelnen Anwendungen gefragt, ist Telefonieren die zweithäufigst bejahte Option. 71 Prozent geben an, Anrufe zu tätigen. Nur Fotografieren ist mit 74 Prozent noch häufiger vertreten.

“Telefonieren ist immer noch die Hauptanwendung für Smartphones. Anwendungen wie Fotos, Spiele oder Navigation stören die Telekom-Anbieter nicht, da sie keine Konkurrenz für die Telefonie darstellen. Dass die Sprachtelefonie durch Voice over IP, Social Media oder E-Mail etwas rückläufig ist, zeichnet sich bereits ab. Das Datenaufkommen steigt, während die Sprachminuten leicht rückläufig sind“, sagt Andreas Schiller, Analyst der Raiffeisen Bank International.

Trotzdem fragen sich einige Experten bereits, ob es langsam Zeit wird, das „Phone“ aus dem Begriff Smartphone zu entfernen. 24,81 Minuten pro Tag verbringen die befragten Smartphone-Nutzer durchschnittlich im Internet. Weitere 17,49 Minuten werden für soziale Medien aufgewendet. Spiele schlagen mit 14,44 Minuten zu Buche und das Hören von Musik verschlingt täglich 15,64 Minuten. Das geänderte Nutzerverhalten zwingt die Telkos zu Anpassungen.

“Bündeltarife, die Telefonie, SMS und Daten abdecken, tragen der Tatsache Rechnung, dass die Smartphones vielfältiger verwendet werden. Für die Telkos ist das von Vorteil, weil alle Kosten eingerechnet sind. Zudem verfallen nicht verbrauchte Freikontingente üblicherweise monatlich. Der Trend geht momentan weiter in Richtung Flatrates. Wegen der hohen Marktsättigung und neuer EU-Richtlinien werden in Zukunft vielleicht neue Tarifmodelle entstehen. Die Telefonie bleibt aber ein Grundpfeiler für die Anbieter“, so Schiller.

Neben den Netzbetreibern haben die Smartphones auch Einfluss auf andere Branchen. 64 Prozent der Befragten geben an, dass sie durch ihre Telefone keinen Wecker mehr benötigen. Für 39 Prozent ersetzt das Smartphone auch das Tagebuch. Für Wecker-Hersteller und die Papierindustrie scheinen also harte Teiten anzubrechen.

(Zur Umfrage)

(Quelle: pressetext.com)

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Augmented Reality in Supermärkten

03.07.2012, 9:13

Die Forschungssabteilung von IBM hat den Prototyp einer Einhkaufs-App für Smartphones angekündigt, die auf Augmented Reality setzt, wie mashable.com berichtet. Noch in diesem Jahr soll die Software auf den Markt kommen. Registrierte Kunden können dann durch ihre Smartphone-Kamera auf die Produkte in den Regalen sehen und bekommen am Bildschirm ausgewählte Informationen zu den Waren eingeblendet. Die Produktdatenbanken der Einzelhandelsketten müssen allerdings noch ausgeweitet werden, um möglichst viele für Kunden relevante Informationen, etwa über die Nachhaltigkeit des Produktionsprozesses, liefern zu können.

Einkauf: Smartphone soll helfen
(Foto: pixelio.de, R.B.)

“Das Potenzial solcher Technologien ist riesig, sowohl für den Handel als auch für die Kunden. Momentan gibt es verschiedene Ansätze, wie etwa QR-Codes, die Kunden mit Zusatzinformationen zu versorgen. Welcher sich schlussendlich durchsetzt, ist noch offen“, sagt Iris Thalbauer von der Wirtschaftskammer Österreich.
Neben Informationen zur Herkunft der jeweiligen Produkte gibt es noch diverse andere für Einkäufer interessante Anwendungen. Angedacht ist etwa die Einblendung von Produktbewertungen anderer Kunden.

“Nährwerttabellen und Informationen für Allergiker sind sicher hilfreich. Außerdem werden auch die Gutscheine von der Zeitung auf die Smartphones wandern, in den nächsten Jahren wird sich einiges tun. Die großen Handelsketten haben großes Interesse an den neuen Technologien“, so die Expertin. Das liegt auch daran, dass sich für Marketing-Abteilungen ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Erstens erhalten die Einzelhändler über die Apps eine Menge Informationen über das Einkaufsverhalten der Kunden und zweitens können sie diese Information sofort verwenden, um maßgeschneiderte Reklame und Rabatte an die Smartphones der Kunden zu schicken.

IBM arbeitet derzeit mit seinen potenziellen Kunden daran, die entsprechenden Datenbanken aufzubauen. Die technische Infrastruktur wird über IBMs Smarter Commerce Software bereitgestellt. Trotz der momentan nicht ausreichend vorhandenen Informationen will IBM die App Ende 2012 auf den Markt bringen. Die Vision ist, dass Kunden dann beim Betreten eines Geschäfts die App herunterladen und sich einen Account anlegen. Dann geben sie ein, wonach sie suchen, beispielsweise ein Bio-Müsli, das im Angebot ist, und die App blendet dann beim Scannen der Regale die relevanten Informationen ein.

Laut IBM sollen Kunden so schnellere und besser informierte Kaufentscheidungen treffen können. „Derzeit ist es noch eine Studie, die zeigt, was möglich ist. Wir müssen noch einiges an Arbeit investieren. Aber das Produkt wird einen Einblick in das Einkaufserlebnis der Zukunft geben“, sagt John Kennedy von IBM Research.

(Quelle: pressetext.com)

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