iPhones künftig mit XXL-Displays

21.01.2014, 13:08

Gerüchten zufolge wird Apple in diesem Jahr wieder zwei neue iPhone-Modelle vorstellen. Diese sollen sich allerdings mit Blick auf die Display-Größe deutlich von den bisherigen Modellen unterscheiden.

(Foto: Fotolia.com/Sven Hoffmann)

Im Vergleich zu vielen aktuellen Smartphone-Modellen mutet das iPhone – in Bezug auf die Display-Größe – mittlerweile fast schon anachronistisch an. Apple begründete die kompakte Bauweise seiner Geräte stets mit dem Bedienkonzept, das für eine Hand optimiert sei. Doch mittlerweile scheint das Apple-Management erkannt zu haben, dass der Markt zusätzlich nach Alternativen mit XXL-Displays verlangt.

Vor diesem Hintergrund wird Apple Gerüchten zufolge in diesem Jahr zwei neue iPhones vorstellen, die mit deutlich größeren Display-Diagonalen aufwarten sollen als die aktuellen Modelle iPhone 5C und 5S. Konkret könnten diese mit einem 4,7-Zoll- beziehungsweise mit einem 5,7-Zoll-Display auf den Markt kommen, wie das Nachrichtenportal Unwiredview unter Berufung auf einen chinesischen Analysten berichtete.

Wie es weiter hieß, soll die 4,7-Zoll-Variante im Juni im Umfeld der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC präsentiert werden - allerdings biete diese "nur" die Display-Auflösung der aktuellen iPhone-Modelle von 1.136 x 640 Pixeln. Davon würden Entwickler von iOS-Apps profitieren, die ihre Anwendungen nicht auf eine neue Bildschirmauflösung anpassen müssten.

Das Modell mit 5,7-Zoll-Display – und einer höheren Auflösung – soll schließlich später im Jahr folgen. Vor einigen Tagen erst wurde bekannt, dass Apple noch andere Neuerungen plant: Der iPhone-Hersteller stellte einen Patentantrag für faltbare Displays, die bei Tablets, Smartphones und auch Uhren zum Einsatz kommen könnten. Für die iPhone-Modelle 5c und 5s, die im Herbst 2013 erschienen, haben Analysten soeben erste Schätzungen über die Absatzzahlen abgegeben. Sie rechnen mit 55 Millionen verkauften Apple-Smartphones im vergangenen Quartal.

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Samsung dominiert Smartphone-Markt

26.07.2013, 13:40

Samsung beherrscht den Smartphone-Markt: Im zweiten Quartal 2013 verkaufte der südkoreanische Hersteller 72,4 Millionen internetfähige Handys – auf Platz zwei folgt weit abgeschlagen Apple mit 31,2 Millionen Stück.

(Foto: Samsung.com)

Der Siegeszug der Smartphones ist nicht mehr aufzuhalten: 237,9 Millionen Geräte wurden im zweiten Quartal 2013 abgesetzt. Damit ist die Zahl der Neuverkäufe um 52,3 Prozent gewachsen. Das hat das US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens IDC ermittelt.

Samsung, das im April das Galaxy S4 enthüllte, verkaufte 72,4 Millionen Smartphones und hält damit einen Marktanteil von 30,4 Prozent an den Neuverkäufen – 1,8 Prozentpunkte weniger als im Vorjahresquartal. Apple setze 31,2 Millionen Stück ab und erzielte einen Anteil von 13,1 Prozent, das entspricht einem Minus von 3,5 Prozentpunkten. Dabei hatte der Konzern im vergangenen Quartal so viele iPhones verkauft wie noch nie im Zeitraum zwischen April und Juni und präsentierte eine neue Version des mobilen Betriebssystems iOS7. LG konnte seinen Anteil um knapp 40 Prozent auf 12,1 Millionen Stück steigern und hält damit einen Marktanteil von 5,1 Prozent.

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Smartphone-Verbreitung unter Älteren

10.06.2013, 14:36

Knapp 40 Prozent aller Deutschen besitzen bereits ein Smartphone, und es werden immer mehr – gerade unter den älteren Mitbürgern. Inzwischen sind die Geräte in fast allen Altersklassen weit verbreitet.

(Foto: Fotolia.de/chuugo)

Die Verbreitung von Smartphones in Deutschland nimmt weiter zu. Aktuell besitzen 40 Prozent aller Bundesbürger ab 14 Jahren ein Smartphone. Vor einem Jahr waren es erst 34 Prozent. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom, für die 1.004 Personen ab 14 Jahren in Deutschland befragt wurden. Insbesondere Menschen jenseits der 50 steigen derzeit auf internetfähige Geräte um. Der Anteil der Smartphone-Besitzer in der Altersklasse der 50- bis 64-Jährigen ist allein in den vergangenen sechs Monaten um die Hälfte gestiegen – von 26 auf 39 Prozent. Bei den Senioren ab 65 Jahren sind es erst sieben Prozent.

Der Umfrage zufolge besitzen außerdem 13 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre gar kein Mobiltelefon, also weder ein Smartphone noch ein herkömmliches Gerät. Auch hier ist der Anteil der Senioren am höchsten: Fast 40 Prozent aller Personen ab 65 Jahren haben kein Handy.

Wie eine ECC-Studie zeigt, haben Internetnutzer je nach Altersgruppe deutlich unterschiedliche Erwartungen an Online-Shops. So legt die Generation 50 plus besonderen Wert auf Service und ausführliche Informationen. Das hat auch Amazon erkannt und in den USA einen neuen Shop gestartet, der speziell die Zielgruppe der "Silver Surfer" ansprechen soll.

Aber nicht nur in Deutschland, sondern weltweit werden Smartphones immer beliebter. Einer aktuellen Gartner-Studie zufolge wurden zwischen Anfang Januar und Ende März 2013 weltweit rund 210 Millionen Smartphones verkauft. Das sind 42 Prozent als im Vorjahresquartal.

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Echt bewegend: Digital Publishing mit Purple Motion

30.10.2012, 9:45

Viele digitale Publikationen für Smartphones oder Tablets sind nur unzureichend für die Endgeräte optimiert. Besonders im Bereich der Animationen stehen klassischen Gestaltern wenig einfache Mittel zur Verfügung. Purple Motion setzt mit der „Purple App Production Suite“ auf ein Konzept zur Inhaltsgenerierung, dass Keyframe-basiert arbeitet und damit stark an Animationstools aus dem Videobereich erinnert. Am Beispiel der „Yps“-App konnten wir uns die Arbeitsweise des Tools genauer anschauen.

Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse hatten wir die Gelegenheit, uns die “Purple App Production Suite“ von  Stephan Heck, Geschäftsführer der Firma Purple Motion GmbH, vorstellen zu lassen. Anhand der „Yps“-App konnten wir uns einige der Features demonstrieren lassen.

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Unterhaltung auf Smartphones boomt

05.09.2012, 10:32

Laut einer Studie der Marktfoscher von Millenial Media und comScore ist die Nutzung mobiler Unterhaltung auf Smartphones und Tablets zwischen 2010 und 2011 um 82 Prozent gestiegen. Die Nutzung von Online-Diensten boomt, die Anzahl der Smartphones hat sich um knapp ein Viertel erhöht und multimediale Inhalte werden immer öfter auf diesen genutzt.

Trend geht zu Zweitbildschirm
(Foto: flickr.com/Panarm)

Auch der Werbemarkt hat sich weiterentwickelt: „In Zukunft erwarten wir uns, dass der Werbemarkt verstärkt auf mobile Plattformen setzt und den traditionellen Print-Sektor verlassen wird. Bei mobilen Angeboten stellen wir einen regen Austausch zwischen den Werbetreibenden und Konsumenten fest“, so Forschungsleiter Marcus Startzel. Die Studie umfasst ebenfalls eine Untersuchung von mobilen Inhalten der Werbe- und Unterhaltungsindustrien. Dabei wurde beobachtet, dass mittlerweile fast ein Drittel aller Theater-, Konzert- oder Kinotickets bereits über mobile Dienste bestellt werden. Dadurch haben sich die Werbeausgaben in dem Bereich um 133 Prozent erhöht. Im vergangenen Jahr war die Bewerbung neuer Kinofilme, DVDs/Blu-rays und Videospiele der am stärksten umkämpfte Werbemarkt. Laut der Studie sind eine konstante Marktpräsenz und die Steigerung des Markenbewusstseins weiterhin sehr beliebt.

Bei der Wahl des Betriebssystems für die Nutzung der mobilen Unterhaltungsinhalte konnte sich Android mit 47 Prozent vor Apples iOS mit 33 Prozent absetzen. BlackBerrys landen in den USA immerhin auf dem dritten Platz – jedoch weit abgeschlagen von der Konkurrenz.

Durch den starken Anstieg der Nutzung mobiler Unterhaltung erklärt ich auch der Trend zum „Second Screen“. Anywab, eine Darmstädter Unternehmensberaterfirma, hat im Juli eine Studie zur Nutzung des Internets im Bezug zum aktuellen TV-Programm veröffentlicht. Das Ergebnis: 84 Prozent der Internetnutzer zwischen 14 und 49 Jahren surfen gelegentlich während des Fernsehens im Internet.

Anywab-Geschäftsführer Boris von Heesen erklärte in einem Interview: „Second Screen ist eine kleine Revolution auf dem Unterhaltungsmarkt, die nicht von den TV-Sendern ausgelöst wurde, sondern von den Nutzern. Erste Experimente von großen Medienhäusern gab es bereits. Ich erwarte, dass spätestens bis zur nächsten Bundestagswahl entsprechende Angebote auf den Markt kommen“. Er sieht in der Entwicklung jedoch keine Konkurrenz zu den gewöhnlichen TV-Angeboten, eher eine „Aufwertung konventioneller Inhalte“.

“Die starke Verbreitung von Smartphones und Tablets bei gleichzeitig steigendem Angebot von mobilen Apps wird den Second Screen beflügeln. Die Internetwirtschaft wird ihre Angebote auf das Fernsehverhalten abstimmen, und die TV-Sender werden mit kombinierten Formaten versuchen, die Zuschauer in ihrem Mikrokosmos zu halten“, so die Prognose von Heesens.

(Quelle: pressetext.com)

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Verkaufszahlen für Android-Smartphones steigen

04.09.2012, 10:45

Mehr als 20 Prozent wuchs der Marktanteil von Android-Phones in Europa im vergangenen Jahr. Zwei Drittel des Smartphone-Marktes werden jetzt durch die Smartphone mit dem Google-Betriebssystem abgedeckt, zitiert Techcrunch aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens Kantar.

Während die Android-Phones also auf Siegeszug gehen, sieht die Lage in den USA anders aus. Hier, so die Studie, sank der Marktanteil um 4,5 Prozent. Dennoch braucht sich Google keine Sorgen um sein Betriebssystem zu machen: Auf den acht wichtigsten Märkten der Welt zusammengenommen (Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, USA, Australien und Brasilien) verzeichnet Android einen Anteil von 61 Prozent. iOS liegt bei 24 Prozent.

Im Trend sind übrigens Android-betriebene Smartphones mit großen Bildschirmen: Knapp ein Drittel der im vergangenen Quartal verkauften Smartphones hatten extra-große Screens im Format von 4,5 Zoll und größer. Zum Vergleich: Das iPhone verfügt über einen 3,5-Zoll-Bildschirm.

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Smartphones kurbeln Mobilfunkmarkt weltweit an

31.08.2012, 12:48

Weltweit ist die Nachfrage nach Smartphones ungebrochen und das obwohl die wirtschaftliche Lage in vielen Ländern weiterhin schwierig ist. In diesem Jahr dürften laut GfK über 650 Millionen Smartphones verkauft werden – ein Plus von rund 50 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Dieses Wachstum geht vor allem auf Kosten von so genannten Feature-Phones, die nicht die vielfältigen Möglichkeiten eines Smartphones bieten.

(© Robert Kneschke – Fotolia.com)

In vielen Ländern Westeuropas werden bereits deutlich mehr Smartphones als Feature-Phones verkauft. Daher ist es für die Hersteller ein Muss, attraktive Smartphones in der Produktpalette zu haben. Positionieren sich Hersteller hingegen im schrumpfenden Markt für Feature-Phones, wo auch die Margen niedriger sind, landen sie früher oder später in einer Sackgasse. Hinzu kommt, dass die Konsumenten gerade bei teureren Handys fast ausschließlich nur noch zu Smartphones greifen. So sind mindestens 80 Prozent der weltweit verkauften Mobiltelefone zu einem Preis über 150 Euro Smartphones.

Für Hersteller wird die Wahl des Betriebssystems zu einer überaus wichtigen strategischen Entscheidung. Denn haben sich die Nutzer erst einmal an ein etabliertes System gewöhnt, entscheiden sie sich beim nächsten Handy meist wieder für das gleiche Betriebssystem und wechseln nur ungern.

Wer bereits ein Smartphone besitzt, lässt sich leichter überzeugen ein neues Gerät zu kaufen, wenn sich die Technik deutlich verbessert: Das kann beispielsweise ein schnellerer Prozessor, ein größeres Display mit einer höheren Auflösung oder ein Smartphone sein, das den neuen Mobilfunkstandard LTE nutzt. Damit können Konsumenten noch schneller und komfortabler das Internet mobil nutzen. Derzeit beginnt die flächendeckende Einführung der LTE-Technik in Europa. Passend dazu sind in den vergangenen Monaten die ersten LTE-Smartphones auf den europäischen Markt gekommen. In Asien wurden mit 1,9 Millionen Stück im ersten Halbjahr 2012 jedoch bereits zehnmal mehr dieser Geräte absetzt als in Europa.

(Foto: pixelio.de, Günter Havlena)

Deutschland: Rückgang fällt moderat aus

Im ersten Halbjahr 2012 kauften die Deutschen insgesamt 2,6 Prozent weniger Handys als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang fällt im Vergleich zu Ländern wie Großbritannien (- 11,4 Prozent), Spanien (- 8 Prozent) oder Italien (- 6,6 Prozent) noch moderat aus. Im Europa-Vergleich war die Verbraucherstimmung in dem Zeitraum in Deutschland robust. Außerdem tendieren die Konsumenten weiterhin dazu, werthaltige Anschaffungen zu tätigen.

Wie auch im europäischen Markt liegen die Wachstumschancen für Smartphones vor allem in den unteren Preisklassen. Dies wird jedoch den Absatz von Feature-Phones weiter einbrechen lassen, die ohnehin ab einem Preis von 150 Euro kaum mehr zu verkaufen sind. Hinzu kommt, dass mobiles Surfen in Deutschland günstiger und dadurch für mehr Konsumenten attraktiv wird. In Frankreich zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab.

Der Verkauf von LTE-Smartphones steht in Deutschland noch am Anfang, etwas weiter ist der Markt für mobile Breitbandsticks mit dieser Technologie. Die Netzbetreiber haben angekündigt, LTE-Smartphones intensiver vermarkten zu wollen. Das dürfte in Zukunft den Markt für Premium-Geräte ankurbeln und in diesem Bereich positive Impulse setzen.

(Quelle: Pressemeldung GfK)

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Apple büßt Marktanteile in China ein

31.08.2012, 8:49

Apple büßt auf dem chinesischen Markt momentan deutlich an Anteilen ein. Das iPhone verkauft sich dort momentan deutlich schlechter als andere Geräte, so dass Apple ganze 10% Marktanteil im Bereich der Smartphones verlor. Konkurrent Lenovo hingegen machte satte 11% gut und sprang damit von 0 auf Platz 2. ZTE und Huawei rangieren direkt vor und hinter Apple, das jetzt auf Platz 4 liegt.

(Quelle: nexus404.com)

Grund für den herben Anteilsrückgang ist laut Experten vor allem die Zurückhaltung bei den Käufern. Viele würden lieber auf das iPhone 5 warten, als jetzt noch in ein iPhone 4(S) zu investieren. Analysten glauben, dass Apple in China stärkeren, saisonalen Schwankungen unterworfen sei als in anderen Ländern.

Auch was die Ladengeschäfte angeht, hinkt Apple momentan hinterher. Planungen aus dem Jahre 2010 zufolge wollte man 2012 ganze 25 Apple-Stores in China eröffnet haben. Aktuell gibt es nur 6 Stores.

Insgesamt ist China allerdings ein stark boomender Markt für Smartphones. Von April bis Juni wurden dort jetzt erstmals mehr Smartphones als sonstige Mobiltelefone gekauft. Zwar nur mit knappen 51%, die aber immerhin 44 Millionen von insgesamt 87 Millionen verkauften Geräten repräsentieren.

(Quelle: zdnet.de)

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Immer mehr hochwertige Smartphones

22.08.2012, 9:10

Im laufenden Jahr wird ein neuer Absatzrekord mit Smartphones erzielt. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO. Danach werden im Jahr 2012 voraussichtlich 23 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 43 Prozent. Damals wurden 16 Millionen Stück abgesetzt.

(Foto: pixelio.de, Daniel Kattnig)

„Smartphones haben sich auf dem Massenmarkt etabliert“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Die hochwertigen Geräte sind in verschiedenen Preis- und Leistungsklassen verfügbar und ersetzen herkömmliche Handys.“ Der Durchschnittspreis liegt in Deutschland derzeit bei 342 Euro. Den Prognosen zufolge sind in diesem Jahr bereits 70 Prozent aller in Deutschland verkauften Mobiltelefone Smartphones. Nach BITKOM-Berechnungen werden in zwei Jahren Standard-Handys ohne Bildschirmsteuerung mit einem Anteil von rund zehn Prozent weitgehend vom Markt verschwunden sein.

Noch deutlicher werden die Umbrüche auf dem Handy-Markt bei Betrachtung der Umsatzentwicklung. Den BITKOM-Prognosen zufolge steigt der Umsatz mit Smartphones in Deutschland im Jahr 2012 um 46 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro. Damit entfallen 93 Prozent des Handy-Gesamtmarktes von 8,5 Milliarden Euro auf Smartphones. „Die Umsätze im Handy-Markt haben sich wegen des Trends zu hochwertigen Multifunktionsgeräten innerhalb weniger Jahre verdoppelt“, sagt Kempf. Ende der 2000er Jahre stagnierte der deutsche Handy-Markt bei rund 4 Milliarden Euro pro Jahr, bis die Smartphones parallel zum Ausbau der mobilen Breitbandnetze einen Innovationsschub brachten. Aus Sicht des BITKOM ist das Potenzial aber noch nicht ausgeschöpft. „Mit jeder Generation werden die Geräte leistungsfähiger und bedienungsfreundlicher“, sagt Kempf. Neue Modelle verfügen in der Regel über schärfere Bildschirme, hochwertigere Kameras, eine bessere Tonwiedergabe sowie Zusatzfunktionen wie eine Sprachsteuerung. Immer mehr Modelle unterstützen zudem den neuen Mobilfunkstandard LTE, enthalten so genannte NFC-Chips für das berührungslose Bezahlen oder bieten verbesserte Kurznachrichtendienste als Nachfolger der SMS.

(Quelle: bitkom.org)

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Werbung: Smartphone-Nutzer entkommen

13.08.2012, 12:41

Immer mehr Nutzer informieren sich ausschließlich über Tablet-PC oder Smartphone und werden dort von Online-Werbung verhältnismäßig schlecht erreicht. Dies hat eine Studie des Kfz-Marktes mobile.de ergeben, die den Anteil der “mobile-only”-Nutzer bereits auf rund 18 Prozent beziffert.

(Foto: iStock.com / sjlocke)

Die rasante Smartphone-Verbreitung von Smartphones setzt Werbungtreibende unter Druck: Während viele Nutzer ihre Informationen fast ausschließlich über die Handgeräte beziehen, wird bislang nur ein Bruchteil der Werbegelder in mobile Kanäle gesteckt. Folge: Immer mehr Nutzer werden von Online-Werbung schlecht erreicht.

Welche Ausmaße diese Entwicklung bereits erreicht hat, zeigt eine Studie, die der Internet-Fahrzeugmarkt mobile.de heute veröffentlicht hat: 31 Prozent der Smartphone- und Tablet-Nutzer besuchen den Kleinanzeigenmarkt demnach ausschließlich über die iPhone-App oder die mobile Website. Das klassische Webangebot, auf dem der Großteil der Werbung geschaltet wird, rufen sie gar nicht mehr auf. Dabei machen die Nutzer kaum einen Unterschied, wo sie sich gerade befinden: Das mobile Angebot wird von zuhause (69 Prozent) als auch von unterwegs (71 Prozent) gleichermaßen häufig genutzt.

Dabei ist die mobile Zielgruppe zahlenmäßig keinesfalls zu vernachlässigen. Insgesamt besitzen inzwischen mehr als die Hälfte (57 Prozent) der mobile.de-Nutzer ein Smartphone. Für Werbungtreibende ist diese Zielgruppe aber noch aus einem anderen Grund interessant: Noch unterscheiden sich die Unterwegs-Surfer deutlich vom Durchschnitt. Sie sind jünger, verfügen trotzdem über ein hohes Haushaltsnettoeinkommen und sind eher am Kauf überdurchschnittlich hochwertiger Fahrzeuge interessiert als der Durchschnitt, so mobile.de.

Für die Untersuchung hat mobile.de in Zusammenarbeit mit der Forschungsagentur d.core 2.300 Online. und Mobil-Nutzer befragt.


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