Facebook: Marianne Dölz beerbt Scott Woods

17.02.2015, 8:49

Neue Deutschland-Chefin

Wechsel an der Führungsspitze von Facebook Deutschland: Marianne Dölz ist neue Country Direktorin D-A-CH. Der bisherige Chef Scott Woods bleibt dem sozialen Netzwerk aber erhalten.

Marianne Dölz, neue Facebook Country Direktorin für Deutschland, Österreich, Schweiz

(Quelle: Facebook)

Frauenpower bei Facebook: Ab sofort verantwortet Marianne Dölz die Leitung von Facebook in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dölz tritt in die Nachfolge von F. Scott Woods und berichtet als Country Director D-A-CH direkt an Martin Ott, Managing Director Northern, Central and Eastern Europe bei Facebook.

Dölz sammelte 22 Jahre lang Agenturerfahrung, unter anderem bei Zenith More Media, später bei Initiative Media, ehe sie zur Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte. Dort leitete sie als Geschäftsführerin die Werbevermarktungs-Tochter IQ Media Marketing und kümmerte sich um das Vertriebs- und Produktmarketing von Handelsblatt und Wirtschaftswoche.

Scott Woods wird dem Unternehmen auch weiter erhalten bleiben, er will sich auf eigenen Wunsch neuen Aufgaben innerhalb von Facebook widmen. “Die letzten fünfeinhalb Jahre waren sicherlich die bewegtesten, aber auch erfülltesten meiner bisherigen Laufbahn. Ich bin stolz auf das Team und das, was wir in dieser Zeit zusammen aufgebaut haben. Umso mehr freue ich mich nun, neue Aufgaben innerhalb der wachsenden Markenfamilie von Facebook anzugehen”, so Woods.

Zuletzt hatte Facebook die Funktion Legacy Contacts vorgestellt. Damit bestimmen Nutzer Andere als Erb-Kontakte, die dann den Account im Todesfall verwalten können.

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Mit Lendico zum Social Freezing

06.02.2015, 11:45

Online-Kreditmarktplatz

Der Marktplatz Lendico, der online Kredite vermittelt, setzt verstärkt auf Frauen: Eine Kooperation mit Seracell soll Kundinnen des Social-Freezing-Spezialisten kostengünstige Kredite verschaffen.

Auch eine Art Social Freezing: Pinguine beim gemeinsamen (Ein)Frieren

Auch eine Art Social Freezing: Pinguine beim gemeinsamen (Ein)Frieren
(Quelle: Shutterstock.com/kwest)

Große Konzerne wie Apple und Facebook beteiligen sich an den Kosten, wenn Mitarbeiterinnen ihre Eizellen für eine spätere Befruchtung einfrieren lassen möchten. Das sogenannte Social Freezing sorgt durchaus für Diskussionen. Und es ruft andere Firmen auf den Plan: Der Berliner Online-Kreditmarktplatz Lendico gewährt Kundinnen von Seracell, einem Spezialisten für Social Freezing aus Rostock, nun günstige Kredite.

“Zeit spielt für die Frauen gerade bei diesem Thema eine große Rolle”, erklärt Mathias Freund, Gründer von Seracell Pharma. “Damit sich alle Social freezing in bester Qualität leisten können, bieten wir gemeinsam mit Lendico eine einfache und unbürokratische Finanzierungsmöglichkeit an.”
Bereits jetzt kommen fast 50 Prozent aller Kreditanfragen bei Lendico von Frauen. Der Anteil könnte mit der neuen Partnerschaft weiter steigen, auch wenn der Markt mit rund 300 Behandlungen im Jahr 2013 und etwa doppelt so vielen im vergangenen Jahr noch relativ überschaubar war.

Lendico, das zum Start-up-Imperium von Rocket Internet gehört, ist seit Ende 2013 aktiv. Das Versprechen: Ohne Bankschalter und mit innovativer Technologie unterbietet der Anieter aus Berlin die Kostenstruktur der Banken und gibt diese Kostenersparnis an die Kreditnehmer und Anleger weiter. Bei der Bewertung der Kreditanträge setzt das Unternehmen auf einen Algorithmus, der in Echtzeit Kreditwürdigkeit bewerten kann.

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Marin Software kauft SocialMoov

06.02.2015, 11:17

Social-Media-Werbung

Der Marketing-Software-Anbieter Marin Software will sich im Social-Media-Bereich verstärken und holt sich die Plattform SocialMoov ins Haus. Der Kaufpreis: 18,75 Millionen US-Dollar.

Marin Software kauft SocialMoov

(Quelle: Fotolia.com/venimo)

Marin Software, ein Cloud-Anbieter für geräteübergreifendes Online-Marketing-Management, kauft das französische Unternehmen SocialMoov. Die 2011 gegründete Firma bietet eine Social-Advertising-Plattform für Facebook- und Twitter-Werbung an. Die Unternehmen erwarten einen Abschluss des Deals bis Mitte Februar; der Kaufpreis von 18,75 Millionen US-Dollar soll sich aus acht Millionen US-Dollar in bar und 10,75 Millionen US-Dollar in Aktien von Marin Software zusammensetzen. Zusätzlich sollen bis zu zwei Millionen US-Dollar in sogenannten Equity Awards nach dem Kaufabschluss an SocialMoov-Mitarbeiter ausgegeben werden.

“Social ist das am schnellsten wachsende Segment der Online-Werbung und ist entscheidend für Marketing-Manager sowohl im Branding- als auch im Performance-Bereich”, begründet David A. Yovanno, Chief Executive Officer bei Marin Software, die Akquisition. Zu den Technologien, die sich Marin Software erkauft, zählen Facebook-Videowerbung, Twitter-API-Integration und TV-Synchronisation.

2014 hatte Marin Software bereits Perfect Audience für 22,8 Millionen US-Dollar übernommen. Mit der SaaS-Plattform des Unternehmens aus San Francisco lassen sich definierte Zielgruppen auf Webseiten, Facebook und Twitter mit Retargeting-Anzeigen ansprechen.

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Facebook testet App für simple Handys

27.01.2015, 9:12

Lite

Facebook Lite ist (wieder) da. Diesmal testet das Netzwerk unter dem Namen eine App, die auf Handys aus dem unteren Segment zugeschnitten ist.

Facebook testet App für simple Handys

(Quelle: Shutterstock.com/OlegDoroshin)

Facebook für alle – auch da, wo das mobile Internet auf langsamen Verbindungen beruht und die Nutzer nur einfachere Endgeräte zur Verfügung haben. Der Gedanke ist nicht neu und wurde bereits vor fünf Jahren von Facebook in Form einer simplifizierten Desktopversion seines Netzwerkes umgesetzt.

Jetzt testet das Unternehmen jedoch eine vereinfachte App unter dem selben Namen. Am vergangenen Wochenende soll Facebook Lite nach Informationen von Techcrunch bereits in mehreren asiatischen und afrikanischen Ländern freigegeben worden sein.

Die kompakte, nur 252KB Platz einnehmende App ist dabei speziell auf ältere und weniger leistungsfähige Android-betriebene Geräte zugeschnitten und basiert auf der mit Snaptu gemeinsam entwickelten Basisversion von Facebook. Dank einiger Android-Features sind aber auch Push-Benachrichtigungen und Kamerafunktionen in die Lite-Version integriert.

Mit einer App speziell für weniger leistungsfähige Handys berücksichtigt Facebook die Wachstumsmärkte in sich entwickelnden Ländern, in denen der Internetzugang vor allem über das mobile Netz läuft. Zu Beginn des Tests wurde Facebook Lite in Bangladesch, Nepal, Nigeria, Südafrika, Sudan, Sri Lanka, Vietnam and Simbabwe freigegeben.

Die Snaptu-basierte Einfachversion von Facebook hatte das Netzwerk bereits 2011 entwickelt. Darüber hinaus ist Facebook mit dem Internet.org-Projekt ebenfalls bemüht, das Internet auch in strukturschwachen Regionen zu etablieren. In diesem Zusammenhang hatte das Netzwerk im vergangenen Jahr in Sambia den kostenlosen Zugang zum Internet für Nutzer bereitgestellt.

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GIK startet Werbewirkungsforschung

22.01.2015, 9:11

Best for Tracking

Mehr Überblick über die Spendings: Die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) startet mit Werbewirkungsforschungen. Das technische Tracking wird auch digitale Medien erfassen.

GIK startet Werbewirkungsforschung

(Quelle: Fotolia.de/keepsmiling4u)

Seit 2013 gibt die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) mit der “best for planning” (b4p) eine Markt-Media-Studie heraus.

Sie soll das Konsum- und Mediennutzungsverhalten des Konsumenten ermitteln und bezieht sich auf alle medialen Touchpoints, von Print über TV, Online, Kino, Out of Home bis hin zu Apps und Social Media. Die Gesellschaft ist ein Zusammenschluss der vier Verlagshäuser Axel Springer, Bauer Media Group, Gruner + Jahr sowie Hubert Burda Media.

Jetzt soll aus dem bisherigen Quartett ein Quintett werden, das sich zudem nun auch um die Werbewirkungsforschung kümmert.

Unter Vorbehalt des Kartellamts soll dieses Mal auch die Funke Mediengruppe den GIK Gesellschafterkreis als fünftes Mitglied erweitern. Ziel ist es Kunden und Agenturen Daten zu liefern, mit denen der Mediamix optimiert werden kann, um Werbeinvestitionen sinnvoller einzusetzen.

Die neue Studie “best for tracking” (b4t) orientiert sich an Forschungsansätzen des Vereins Ad Impact Monitors (AIM) e.V. und will diese weiterentwickeln. Sie umfasst dabei auch ein technisches Tracking der digitalen Medien, um die Online-Medien besser abzubilden.

Außerdem werden neben Publikumszeitschriften, Tageszeitungen, Online und TV ab diesem Jahr mit Radio und Plakat zwei weitere Werbeträger-Gattungen ausgewiesen. Künftig sollen beiden Untersuchungen ergänzend eingesetzt werden: “Best for planning” soll im Vorfeld bei der Planung der Werbebudgets helfen, während mit “best for tracking” erkennt, wie effizient sie eingesetzt wurden und welche Wirkung damit erzielt wurde.

Die Teilnehmer zeigen sich ambitioniert: “Wir stellen uns dem Wettbewerb und trauen uns weiterhin alle intermedialen Vergleiche zu, sogar mehr denn je. Denn b4t ist keine scheingenaue Pro-Domo-Studie, sondern die einzige Untersuchung, die alle Gattungen abbildet, und das tatsächlich neutral”, meint Andreas Wiele, Vorstand Vermarktungs- und Rubrikenangebote der Axel Springer SE.

“So können wir nachweisen, wie Werbeinvestitionen im Mediamix funktionieren und dass Budgets in Print sehr oft deutlich effizienter wirken – und zwar im Wettbewerbskontext”, so Wiele.

Vor 20 Jahren schrieb der erste Banner Geschichte, heute muss sich Display Advertising mit zahlreichen Problemen auseinandersetzen. Wie es um die Online-Werbung steht, erklärt Rasmus Giese von UIM.

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Twitter will Indien mobil erobern

20.01.2015, 10:46

ZipDial gekauft

Twitter übernimmt die Mobile-Plattform ZipDial. Das indische Technologie-Unternehmen soll auch Nutzern in Gebieten mit schwachen Funkverbindungen ermöglicht, den Kurznachrichtendienst zu nutzen.

Twitter will Indien mobil erobern

(Quelle: Shutterstock.com/360b)

Twitter will weiter wachsen – und sucht sich als Zielgruppe jene Menschen aus, die aufgrund schlechter Mobilfunkverbindungen keinen Kontakt mit dem Kurznachrichtendienst hatten. Vor diesem Hintergrund ist die Akquisition der mobilen Plattform ZipDial zu verstehen. Denn das Start-up aus dem indischen Bangalore hat eine mobile Plattform entwickelt, die Telefonieren, SMS, mobiles Surfen und App-Nutzung kombiniert und somit den Nutzern Zugang zu Twitter gibt.

In Indien nutzen beispielsweise Politiker, Sportler oder prominente Künstler die ZipDial-Plattform, um über SMS und Voice-Messages mit der Öffentlichkeit mobil in Kontakt zu treten. Dies funktioniert so, dass der Nutzer einen unbeantworteten (und daher kostenlosen) Anruf tätigt und anschließend unter dieser Nummer die von den Prominenten abgesetzten Inhalte in Form von SMS, App-Benachrichtigungen oder Sprachnachrichten erhält.

Im Zug der Übernahmen etabliert Twitter nun einen eigenen Standort für Software-Entwicklung in Bangalore. Über den Kaufpreis wurde bisher noch nichts bekannt. “Indem wir uns mit ZipDial verbinden, können wir mehr Menschen auf der Welt dabei helfen, interessante und relevante Twitter-Inhalte auf ihren mobilen Geräten zu empfangen”, so Christian Oestlien, Vice President Product, im Twitter-Blog.

Mit Firmenübernahmen ist Twitter bisher eher sparsam umgegangen. Im vergangenen Jahr legte sich der Kurznachrichtendienst unter anderem das Start-up Madbits zu.

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Autohändler zahlen mehr für Online-Marketing

19.01.2015, 7:57

Autohändler investieren einen immer größeren Anteil ihres Marketingbudgets für Online-Aktivitäten – freie Händler deutlich mehr als Markengebundene. Dabei wird auch Social Media immer wichtiger.

Autohändler zahlen mehr für Online-Marketing

(Quelle: Shutterstock.com/Pressmaster)

Autohändler in Deutschland setzen beim Marketing zunehmend auf das Internet: Zwar lag der Anteil der Gesamtausgaben fürs Marketing gemessen am Jahresumsatz im Jahr 2014 bei 5,5 Prozent – wie auch im Jahr davor.

Der Anteil der Ausgaben für Online-Marketing stieg in dem Zeitraum jedoch von 25,9 auf 36,6 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Händlerstudie des Anzeigenportals AutoScout24.

Freie Händler investieren demnach deutlich mehr Anteile ihres Marketingbudgets für Aktivitäten im Web (47,8 Prozent) als Markenhändler (24,4 Prozent).

“Im Hinblick darauf, dass viele Interessenten sich vor
der Kaufentscheidung zunächst im Netz informieren, besteht jedoch für beide Händlergruppen noch viel Potenzial beim Online-Marketing“, findet Stephan Spaete, Senior Vice President Sales & Operations bei AutoScout24.

Entsprechend gehen auch 40,6 der Befragten davon aus, dass ihre Ausgaben für Online-Marketing 2015 nochmals steigen werden; Ende 2013 gingen 37,9 Prozent von wachsenden Ausgaben in dem Bereich aus.

36,6 Prozent der Befragten Händler bewerben ihr Autohaus mittlerweile sogar ausschließlich im Web – ausschließlich auf Offline-Maßnahmen setzten nur 5,8 Prozent.

Wachsende Zufriedenheit mit Social-Media-Aktivitäten

Dabei gewinnen auch soziale Netzwerke zunehmend an Bedeutung für die Händler: Während im Jahr 2013 noch 34,7 Prozent Social-Media-Plattformen für ihre Zwecke nutzten, waren es 2014 bereits 38,2 Prozent. Beliebtestes Netzwerk ist Facebook, 95,3 Prozent der Befragten, die Social Media nutzen, haben dort einen Auftritt.

Auf den weiteren Plätzen folgen Google+ (18,2 Prozent), Xing (15,6 Prozent), Twitter (15,1 Prozent) und Youtube (15,1 Prozent). 43,2 Prozent der Befragten gaben an, mit den eigenen Social-Media-Aktivitäten sehr zufrieden zu sein – im Vorjahr waren es noch 24 Prozent.

Für die Studie hat puls Marktforschung im Auftrag von Autoscout24 insgesamt 252 markengebundene und 251 freie Händler telefonisch befragt. Zeitraum der Befragung war zwischen dem 24. September und dem 10. November 2014.

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Google verlinkt zu Social-Media-Profilen

16.01.2015, 9:51

Knowledge Graph

In seiner Knowledge-Graph-Box zeigt Google die wichtigsten Informationen zu gesuchten Stichwörtern. Jetzt fügt das Unternehmen auch für Marken Links zu den jeweiligen Social-Media-Profilen hinzu.

Google verlinkt zu Social-Media-Profilen

(Quelle: Fotolia.de/Matthias Enter)

In der Google Knowledge-Graph-Anzeige, die neben den Suchergebnissen erscheint, werden jetzt auch die sozialen Profile von Marken eingefügt.

Bislang wurden nur bei prominenten Persönlichkeiten die Verlinkungen zu den jeweiligen Präsenzen in sozialen Netzwerken angezeigt.

Zu den verlinkten Medien gehören nicht nur die hauseigenen Netzwerke Google+ und Youtube, sondern auch Facebook, Twitter, Instagram und LinkedIn.

Während die Links zu den Social-Media-Profilen innerhalb der deutschen Google noch nicht auftauchen, ist in den USA die Social Media-Verlinkung bereits umgesetzt, so Searchengineland.com.

Den semantischen Suchdienst von Google gibt es in Deutschland seit Dezember 2012.

Vor rund einem Jahr hatte Google zudem angefangen, die Inhalte aus dem Knowledge Graph in die Suchergebnisse direkt zu integrieren.

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Firefox 35 mit Share-Button

14.01.2015, 13:01

Sicherer und schneller

Mozilla hat Firefox 35 veröffentlicht. Der neue Browser verfügt nun standardmäßig über eine Share-Funktion für Facebook, Twitter und Co und soll dank Public Key Pinning auch sicherer sein.

Firefox 35 mit Share-Button

Mozilla hat seinen Open-Source-Browser Firefox in der Version 35 veröffentlicht. Neben einer neuen Share-Funktion für soziale Netze wurde der Chat-Dienst Firefox Hello überarbeitet.

Als erste kleine Neuerung fällt das Teilen-Symbol rechts neben der Adressleiste des Browsers auf. Diese Share-Funktion war seit Firefox 23 im Entwicklungsprozess und ist nun öffentlich verfügbar. Über diese können Nutzer die aktuelle Webseite über Online-Dienste wie Facebook, Twitter oder Xing teilen. Die Online-Dienste müssen allerdings erst einzeln über die Schaltfläche “Verzeichnis aufrufen” aktiviert werden. Dazu öffnet Firefox dann eine Mozilla-Seite mit allen unterstützten Diensten. Nach einem Klick auf etwa Facebook und deren Schaltfläche “Jetzt aktivieren” fragt Firefox noch einmal in einer Sprechblase nach. Ein Klick auf “Dienste aktivieren” fügt dann das Facebook-Symbol unter den Teilen-Button ein.

Um die Sicherheit zu verbessern, hat Mozilla außerdem das sogenannte “Pulbic Key Pinning” integriert. Diese HTTP-Erweiterung soll gewährleisten, dass Nutzer auf der Webseite landen, die sie auch besuchen wollten und nicht durch Man-in-the-Middle-Angriffen über gefälschte Zertifikate abgefangen werden. Webseiten-Betreiber schicken dazu im HTTP-Header sogenannte Pins mit, die festlegen, welchen Zertifikaten Firefox vertrauen soll.

Des Weiteren hat Mozilla seinen Messenger-Dienst Firefox Hello für Video- und Audioübertragungen überarbeitet. Unter anderem lassen sich nun auch Chats mit mehreren Teilnehmern starten. Zur besseren Übersicht lassen sich diese Chats auch mit einem Namen versehen. Um die Funktion zu starten, klicken Nutzer auf das Sprechblasen-Symbol mit lächelndem Smiley in der Symbolleiste.

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Facebook stagniert auf hohem Niveau

13.01.2015, 7:12

Social Media in USA

Facebooks Wachstum ist zwar abgeflacht, dennoch bleibt das Unternehmen die beliebteste soziale Plattform – zumindest in den USA.

Facebook stagniert auf hohem Niveau

(Quelle: Shutterstock.com/Quka)

Mit haushohem Vorsprung gewinnt Facebook den Titel als beliebteste soziale Plattform. Einer Studie des Pew Research Center zu Folge waren im vergangenen Jahr 71 Prozent aller US-amerikanischen Internetnutzer auf Facebook aktiv. Auf den weiteren Plätzen folgen LinkedIn und Pinterest mit jeweils 28 Prozent sowie Instagram mit 26 und Twitter mit 23 Prozent.


Social-Media-Nutzung in den USA

(Quelle: pewinternet.org)

Doch wenn es um Wachstum geht, liegt Facebook hinten: Im Jahresvergleich legte Facebook zwischen 2013 und 2014 nicht zu. Facebooks hauseigene Fotocommunity Instagram erwies sich dagegen als wachstumsfreudiger und legte neun Prozentpunkte zu, gefolgt von Pinterest (sieben Prozentpunkte) und LinkedIn (sechs Prozentpunkte). Twitter verbesserte sich von 18 Prozent im Jahr 2013 auf 23 Prozent im vergangenen Jahr.

Dennoch gibt es für Facebook keinen Grund zum Trübsalblasen: Die im September 2014 per Telefonbefragung durchgeführte Studie unter 2.003 Teilnehmern ergab, dass das Netzwerk von 70 Prozent der Befragten täglich angesteuert wird. Nur rund die Hälfte der Instagram-Nutzer besuchen ihre Community täglich, bei Twitter sind es 36 Prozent.

Darüber hinaus zeigt die Studie, dass die Nutzer im Jahr 2014 zunehmend auf mehrere soziale Plattformen setzen: 52 Prozent der erwachsenen Internetnutzer waren im vergangenen Jahr auf zwei oder mehr sozialen Medien aktiv. Im Vorjahr waren es nur 42 Prozent gewesen. Facebook ist dabei die bevorzugte Plattform der Senioren. Mehr als die Hälfte der Über-65-Jährigen tummelten sich dort (56 Prozent), während junge Erwachsene im Alter von 18 bis 29 Jahren überwiegend bei Instagram aktiv sind (53 Prozent).

Ende 2014 konnte Instagram den Meilenstein von 300 Millionen aktiven Nutzern vermelden.

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