Mehr Audience Insights bei Twitter

03.07.2015, 9:35

Targeting

Mit den Audience Insights gab Twitter kürzlich seinen Werbekunden ein Tool zum Festlegen der Zielgruppe an die Hand. Jetzt gibt es ein erstes Upgrade, das neue demografische Informationen integriert.

Twitter

(Quelle: shutterstock.com/Denys Prykhodov)

Ein Update der Audience Insights soll die Zielgruppendefinierung bei Twitter verbessern. Dazu hat der Kurznachrichtendienst unter anderem die so genannten Personas definiert. Mit einem Klick können die Werbekunden dabei ihre Zielgruppe kategorisieren

So gibt es in der griffigen Übersicht sowohl altersbezogene Kategorien wie Senioren oder Erwachsene zwischen 18 und 54 Jahren, aber auch Generationen („Baby Boomers“, „Generation X“) oder berufliche Kategorisierungen („Professionals“, „Entscheider“). Innerhalb der einzelnen Personengruppen können weitere Zielgruppendefinitionen vorgenommen werden.


Mit Klick auf die bunten Figuren wird die Zielgruppe definiert

(Quelle: Twitter.com)

Darüber hinaus bringt Twitter weitere Informationen in die Übersicht. Werbekunden sehen beispielsweise, wer ihre Webseite angesteuert oder wer Apps installiert, gekauft oder angefordert hat. Die neuen Features sind zunächst nur in den USA eingeführt worden, sollen aber in Zukunft auch in anderen Märkten starten, so das Unternehmen in einem Beitrag im Twitter-Blog.

Das Audience Insights Tool startete Ende Mai 2015.

Video-Werbung auf Facebook: Zehn Sekunden sind umsonst

01.07.2015, 9:35

Neue Option für Advertiser

Facebook bringt eine neue Option für seine Werbekunden heraus: Bezahlen müssen diese erst dann, wenn ein Video mindestens zehn Sekunden vom Nutzer angesehen worden ist.

Video-Werbung auf Facebook: Zehn Sekunden sind umsonst

(Quelle: shutterstock.com/Andrey_Popov)

Mit einem neuen Ansatz bei der Berechnung von Werbekosten will Facebook auf die Wünsche seiner Werbekunden eingehen: Diese sollen die Möglichkeit bekommen, nur dann für die Einblendung einer Video-Anzeige zu zahlen, wenn der Clip mindestens zehn Sekunden lang vom Nutzer abgespielt worden ist. Bisher wurden Video-Ads bei Facebook ab der ersten Sekunde des Abspielens abgerechnet.

Das bisherige Modell zur Berechnung von Werbekosten bleibt ebenfalls bestehen und bleibt Facebooks bevorzugtes Verkaufsmodell von Video-Anzeigen. Denn die Zehn-Sekunden-Option, so eine Facebook-Sprecherin, sei nicht die beste Option, denn auch schon weniger als zehn Sekunden könnten sich für den Werbekunden lohnen. „Aber wir wollen Marketern die Kontrolle und die Auswahlmöglichkeit geben, wie sie Anzeigen kaufen“, zitiert das Wall Street Journal die Sprecherin.

Gleichzeitig weitet Facebook sein „In-Message-Payment“ aus: Das in New York getestete Pilotprojekt, bei dem Nutzer innerhalb von Gruppen-Chats auf dem Messenger Geldtransfers vornehmen können, steht nun Nutzern innerhalb der USA zur Verfügung. Um innerhalb eines Messenger-Chats Zahlungen zu tätigen, müssen beide Nutzer ihre Bankkonten mit dem Messenger verknüpft haben.
Erst gestern hatte Facebook das Ranking von Videos im Facebook-Nachrichten-Feed mit neuen Parametern ergänzt.

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Facebook Messenger: Login nur mit Handy-Nummer

26.06.2015, 12:33

Auch für Nicht-Mitglieder

Update für den Facebook Messenger: Nutzer können auf die App künftig in einigen Ländern auch ohne Konto zugreifen. Sie müssen sich dazu lediglich mit ihrer Mobilfunknummer anmelden.

Für das Login soll bald die Mobilfunknummer genügen

(Quelle: Facebook)

Facebook plant ein Update für seine Messenger-App: Nutzer können künftig auch ohne eigenes Facebook-Konto auf die Anwendung zugreifen. Die wichtigsten nutzbaren Funktionen sind dieselben auf die auch Konto-Inhaber zugreifen können: Der Versand von Nachrichten und Fotos, Videotelefonate und die Teilnahme an Gruppen-Chats.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Nutzer eine Mobilfunknummer besitzen. Nach dem Start der App müssen Anwender auf „Nicht bei Facebook“ klicken und sich dann mit ihr und ihrem Namen anmelden und ein Profilfoto hochladen, erklärt das Unternehmen auf seinem Blog.

Zunächst steht diese Funktion allerdings nur Usern in Kanada, Peru, Venezuela und den USA zur Verfügung. Grundsätzlich bleibt der Messenger, wie WhatsApp, ein geschlossenes System, das heißt, der „neue“ Zugang ermöglicht keine Verbindung zur sozialen Plattform, es ist nicht möglich, Nachrichten gleichermaßen auch über die Webseite zu verfassen.
Die soziale Plattform Facebook konnte indes den größten Einzelhändler der Welt überholen – zumindest was die Bewertung an der Börse angeht:
Mit einer Marktbewertung von 238 Milliarden US-Dollar ist Zuckerberg an Wal-Mart mit 234 Milliarden US-Dollar vorbeigezogen, zudem warf Facebook Wal-Mart aus der Liste der zehn teuersten Unternehmen der Welt.

Spitzenreiter Apple ist mit einem Börsenwert von rund 730 Milliarden Dollar jedoch noch mehr als dreimal soviel wert wie Facebook, so das Manager Magazin.

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Twitter kauft sich Whetlab

18.06.2015, 14:45

Mehr Machine-Learning

Twitter will auch in Machine-Learning investieren. Dazu übernimmt das Netzwerk jetzt das Start-up Whetlab, das sich auf künstliche Intelligenz spezialisiert hat.

Twitter kauft sich Whetlab

(Quelle: Twitter.com/Aaron Durand)

Damit seine Nutzer relevante Inhalte auf Twitter schneller und einfacher finden können, will die Plattform ihre Bemühungen in Sachen maschinelles Lernen intensivieren. Die Übernahme des Start-ups Whetlab passt genau dazu: Das Team des jungen Unternehmens entwickelt Software, das Machine-Learning-Systeme entwirft und individuell konfiguriert.

Die genauen Details der Übernahme sind bisher noch nicht bekannt gegeben worden. Das fünfköpfige Team von Whetlab werde zu Twitter wechseln, berichtet Techcrunch, und seine Technologie Twitter zugänglich gemacht. Whetlab selbst soll am 15. Juli 2015 sein bisher nur als Beta-Phase laufendes Angebot vom Netz nehmen.

Kürzlich hatte Twitter den Marketing -Anbieter TellApart übernommen. Für die Live-Streaming-App Periscope legte Twitter weit weniger als die zunächst angenommenen 100 Millionen US-Dollar auf den Tisch.

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Facebook berücksichtigt Lesezeit im News-Feed

16.06.2015, 10:47

Neuer Ranking-Parameter

Facebook bringt einen neuen Parameter, der bestimmt, was im User-Nachrichten-Feed angezeigt wird: die Zeit, die die Nutzer mit dem Lesen eines Beitrags verbringen.

Wer länger liest, interessiert sich mehr?

(Quelle: Shutterstock.com/Twin_Design)

Nicht nur „Gefällt mir“-Markierungen und Kommentare sind aussagekräftige, messbare Nutzerreaktionen, wenn es darum geht, das Interesse der User an Themen und Beitragsarten festzustellen. Auch das kommentarlose Lesen eines Beitrags ist bereits ein Indikator für das Interesse eines Nutzers. Diese Schlussfolgerung zieht Facebook und aktualisiert seine Parameter.

Um den Nachrichten-Strang individuell auf die Nutzer auszurichten, will Facebook nun auch berücksichtigen, wie lange sich die User mit einer bestimmten Story beschäftigen. Dies, so Facebook, sei ein Indikator, wie relevant der Inhalt für den individuellen Nutzer ist.

Wie diese Lesezeit allerdings genau gemessen wird, ist nicht wirklich bekannt. Laut Facebook basiert diese allein auf dem Scroll-Verhalten, soll heißen: Scrollt ein User seinen News-Feed nicht weiter und verharrt somit längere Zeit auf einer Stelle respektive einem Post, schließt Facebook daraus, dass dieser Post besonders spannend für den User ist. Daraufhin werden dann ähnliche Posts priorisiert und weiter höher im News-Feed ausgespielt.

Kommerzielle Nutzer, die sich um die Auswirkungen der Änderungen auf die Anzeige ihrer Beiträge sorgen, beruhigt das Unternehmen im Facebook Newsroom-Blog. „Wir erwarten bei dem Update keine signifikanten Veränderungen in der Auslieferung in Bezug auf Unternehmsseiten.“ Der Roll-Out der neuen Ranking-Parameter habe bereits begonnen und soll in den kommenden Wochen weitergeführt werden.

Ende April 2015 hatte Facebook bereits am Nachrichten-Feed geschraubt: Änderungen am Algorithmus sollen die Statusmeldungen von Freunden in der Nachrichtenanzeige weiter nach oben rücken. Vergangene Woche hatte Facebook damit begonnen, das Einkaufen direkt im Netzwerk zu testen.

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700 Millionen Nutzer für die Messaging-App

15.06.2015, 7:02

Facebook Messenger

Rapider Nutzerzuwachs bei Facebook: Der alleinstehende Messenger des Netzwerks hat im vergangenen Quartal deutlich zugelegt und verfügt nun über 700 Millionen User.

Alleinstehend, mit 700 Millionen Nutzern: Facebook Messenger

(Quelle: Facebook.com)

Die Auslagerung des Facebook Messenger in eine alleinstehende App scheint dem Chat-Dienst gut zu bekommen. Wie das Unternehmen jetzt bei der jährlichen Aktionärsversammlung mitteilte, nutzen 700 Millionen User den Messenger. Allein im jetzt zu Ende gehenden Quartal konnte der Messenger sich von 600 Millionen auf 700 Millionen Nutzer steigern, so Business Insider. Die Zahl der aktiven Nutzer stimmt aber nicht mit den Download-Zahlen überein: Facebooks Messenger-Dienst wurde mittlerweile über eine Milliarde Mal heruntergeladen.

In den vergangenen Monaten hat Facebook seine Bemühungen verstärkt, den Messenger als eine alleinstehende soziale Plattform aufzuwerten. So öffnete das Unternehmen im März 2015 den Messenger für Developer, die nunmehr externe Apps für die Messaging-Plattform entwickeln können. An die Konkurrenz in den eigenen Reihen kommt der Facebook Messenger jedoch noch nicht heran: Der von Facebook übernommene Messaging-Dienst WhatsApp hat 800 Millionen Nutzer.

Auch in Sachen Payment ist Facebook bei seinem Messenger aktiv: Seit Kurzem testet das Unternehmen die Bezahloption innerhalb von Gruppenchats. Außerdem führte Facebook vor wenigen Tagen für Messenger-Nutzer die Möglichkeit ein, ihren gegenwärtigen Standort über eine Landkarte im Chat anzeigen zu lassen.

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Twitter-CEO Dick Costolo tritt zurück

12.06.2015, 14:52

Soziales Netzwerk

Twitter-Chef Dick Costolo tritt zum Ende des Monats zurück. An seine Stelle soll Mitgründer Jack Dorsey rücken – aber nur übergangsweise.

Tritt zurück: Costolo

(Quelle: Troy Holden/Twitter.com)

Der Druck von Seiten der Aktionäre und Investoren sei am Ende zu groß geworden: Zum 1. Juli 2015 tritt Dick Costolo als CEO von Twitter zurück. Er freue sich aber darauf, das Unternehmen weiter zu unterstützen, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Die Nachfolge übernimmt Twitter-Mitgründer Jack Dorsey, allerdings nur übergangsweise: „Welcome back, @jack !!“ ließ Costolo über seinen Twitter-Account verlauten. Ein neuer Chef ist offenbar noch nicht gefunden.

Costolo hatte die Geschäfte von Twitter 2010 übernommen und besonders das werbefinanzierte Geschäftsmodell vorangetrieben. Im November 2013 startete Twitter an der Börse. Dennoch schaffte es das soziale Netzwerk nicht einen ähnlichen Status wie Facebook zu erreichen, kritisiert wurden unter anderm die vielen „Karteileichen“ und dass außer dem harten Kern niemand wisse, warum er den Dienst nutzen solle. Die Umsatzprognose für das Jahr 2015 musste im April nach unten geschraubt werden, von 2,17 auf 2,27 Milliarden US-Dollar.

Vor einem Jahr hatte bereits Chief Operating Officer Ali Rowghani Twitter nach vier Jahren verlassen.

Im ersten Quartal 2015 konnte Twitter einen Umsatz von 436 Millionen US-Dollar vermelden – Anaylsten hatten allerdings rund 457 Millionen US-Dollar erwartet. Die Zahlen wurden zudem vorzeitig veröffentlicht – die Twitter-Aktie wurde daraufhin kurzzeitig vom Handel ausgesetzt, anschließend fiel sie um 21 Prozent.

Twitter-Nutzer, denen es schwer fällt, sich kurz zu fassen, dürfen sich indes auf eine Neuerung freuen: Der Kurznachrichendienst hat angekündigt,zum Juli 2015 die Begrenzung auf 140 Zeichen bei Direktnachrichten aufzuheben. Stattdessen sollen künftig bis zu 10.000 Zeichen zur Verfügung stehen. Zudem wendet sich Twitter mit einer neuen Targeting-Option wendet an Advertiser, die ihre Apps unter das Volk bringen wollen: Über die Installed App Category können Entwickler neue Zielgruppen erschließen.

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Facebook testet E-Commerce via Shopify

11.06.2015, 13:48

Einkaufen im Netzwerk

Was, wenn man zum Shopping Facebook nicht verlassen müsste, sondern direkt auf dem sozialen Netzwerk einkaufen könnte? Facebook testet das Einkaufen über seine Ads mit Shopify.

Facebook testet das Einkaufen über seine Ads via Shopify

(Quelle: Shopify.com)

Ein weiterer Schritt in Richtung Kauf-Button: Facebook testet das Einkaufen auf seinem Netzwerk über eine Zusammenarbeit mit der E-Commerce-Plattform Shopify. Der Kauf-Button erscheint derzeit nur bei ausgewählten Händlern, die über Shopify verkaufen. Das Einkaufen im Netzwerk ist dabei sowohl über Statusmeldungen auf den Unternehmensseiten der Händler möglich, als auch in Werbeanzeigen.

Die Facebook-Nutzer verlassen beim Einkaufen dabei nicht das Netzwerk, sondern bezahlen quasi innerhalb ihres eigenen Nachrichten-Feeds.

Wer bereits seine Bezahldaten bei Facebook hinterlegt hat, klickt nur noch die entsprechende Autorisierung. Alternativ können die Daten für den Kauf manuell eingegeben werden, um danach zum Netzwerken zurückzukehren.

„Der Test gibt uns Einblick, welche Wirkung das Feature auf die Verkaufszahlen verschiedenster Händler hat“, zitiert Techcrunch einen Facebook-Sprecher zum Sinn und Zweck des Tests. Das Netzwerk wolle Daten darüber sammeln, welche Produkte besonders gut laufen und wie erfolgreich der Kaufprozess im Netzwerk ist. Die teilnehmenden Shopify-Händler erhalten außerdem Dateneinblick in ihre Sales auf Facebook.
Einen Test für die Einführung eines Kauf-Buttons hatte Facebook übrigens schon vor rund einem Jahr im Programm.

Viele Menschen vergessen indes immer wieder, dass Facebook kein rechtsfreier Raum ist. Negative Kommentare über seine Ex-Frau auf der Seite des sozialen Netzwerks haben einen auf Bewährung freigelassenen Straftäter nun auf Anweisung des 3. Strafsenats des Oberlandesgerichts Hamm wieder zurück in den Knast gebracht.

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B2B: Vertrieb ankurbeln mit Twitter-Werbung

04.06.2015, 9:00

Leadgewinnung

Twitter-Werbung wird noch zu wenig genutzt, kann B2B-Unternehmen aber dabei helfen, den Vertrieb anzukurbeln. Sieben Tipps für bessere Conversion-Kampagnen zur Leadgewinnung.

Social Advertising mit Twitter

(Quelle: shutterstock.com/Johavel)

Twitter ist für die Bewerbung von Whitepapern, Fallstudien, Webinaren oder Messeeinladungen als Kanal gut geeigent. Tipps, wie Conversion-Kampagnen zur Leadgewinnung auf Twitter erfolgreich laufen, gibt Manuel Leschik, Geschäftsführer der Agentur rabbit performance.

1. Hashtag #Fail: Binden Sie keine Hashtags in Ihre Werbeanzeige ein. Bei Conversion-Kampagnen ist das erklärte Zwischenziel, die Nutzer erst einmal auf eine entsprechende Landingpage weiterzuleiten und dort zur gewünschten Handlung zu führen. Zusätzliche Hashtags und Links reduzieren dabei die Chance, den „richtigen“ Klick zu erzielen.

2. Kein nackter Tweet: Promoted Tweets mit Rich-Media-Elementen wie Bilder und Videos haben laut Twitter über 300 Prozent mehr Engagement und 50 Prozent mehr Retweets als Anzeigen, die nur aus Text und URL bestehen.

3. Bild schlägt Text und Bewegtbild schlägt Bild: Integrieren Sie ein Bild oder eine Bildergalerie in Ihre Twitter-Anzeige. Nutzen Sie dafür Abbildungen, die das Thema des Promoted Tweets visualisieren und gleichzeitig Blickfänger sind. Das Firmenlogo sollte bei B2B-Kampagnen ebenso in die Anzeige integriert werden wie Key Visuals. Video-Content im B2B-Bereich ist rar. Gerade deshalb können Sie hier besonders punkten. Um ein als zu trocken empfundenes Business-Thema interessanter zu machen, können Sie zum Beispiel für Sechs-Sekünder die Mikrovideo-App Vine nutzen, mit der Twitter kooperiert.

4. Ihre Wild Card: Nutzen Sie die sogenannten „Cards“ für Ihre Promoted Tweets. Die Tweet-Erweiterungen bieten Bildflächen, zusätzliche Zeichen für die Werbebotschaft und einen Call-to-Action-Button, der selbst beschriftet werden kann, beispielsweise mit „Jetzt anmelden“ oder „Mehr erfahren“. Gegenüber einem normalen Promoted Tweet mit URL ist das Engagement mit Cards laut Twitter 40 Prozent höher.

Die erste Landeseite muss auch mobil gut bedienbar sein

5. Mobile ist Muss: 80 Prozent der monatlich aktiven Twitter-User weltweit nutzen den Dienst über ein mobiles Endgerät. Hingegen besitzt etwa die Hälfte der B2B-Unternehmen in Deutschland noch keine mobile oder responsive Website. Wenn Ihr Unternehmen zu dieser Gruppe gehört, stellen Sie sicher, dass wenigstens die erste Landeseite auch mobil gut bedienbar ist. Mit dem Tool „Leadpages“ lassen sich ohne große Kosten mobile Landeseiten entwickeln. Beziehen Sie die Konzeption der Landingpages unbedingt mit in die Kampagnenplanung ein.

6. Schlank statt aufgebläht: Das Mediennutzungsverhalten ist bei Twitter stark vom Screening geprägt. Promoted Tweets sollten deshalb kurz und aussagekräftig sein. Dasselbe gilt auch für Landingpages. Halten Sie Kontakt- oder Registrierungsformulare auf der Landeseite schlank. Datensparsamkeit senkt die Abbruchrate und macht es einfacher, Interessenten in Ihren Sales Funnel zu überführen. Wenige Daten genügen, um später die Interessen Ihrer potenziellen Neukunden in Erfahrung zu bringen, beispielsweise mithilfe von E-Mail- oder Lead-Nurturing-Kampagnen.

7. Keywords, Interessen, Follower: Um die richtige Zielgruppe für Ihre vertriebsunterstützende Kampagne auf Twitter zu finden, kommt neben Schlagwörtern oder vorklassifizierten Interessen (zum Beispiel in der Kategorie „Business“) das Targeting auf Follower in Frage. Besonders für Nischenzielgruppen ist es ideal. Denn Follower, die einem Meinungsführer, Fachzeitschriften oder Wettbewerbern folgen, haben ein hohes Interesse an thematisch angrenzenden Themen und sind dadurch ideale Empfänger für Ihre Kampagne.

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Instagram: Anzeigen mit Targeting und Verlinkung

03.06.2015, 14:30

Update für Werbeanzeigen

Instagram weitet sein Werbeangebot für Unternehmen aus. Dazu werden in den kommenden Monaten schrittweise mehr Targeting-Optionen bereit gestellt sowie Formate mit Verlinkungen, etwa auf Shops.

Instagram bringt mehr Möglichkeiten für Werbungtreibende

(Quelle: Shutterstock.com/BigLike Images)

Vor gut eineinhalb Jahren startete Instagram mit der Vermarktung, inzwischen haben sich vor allem Sponsored Posts und Carousel Ads etabliert. Nun will der Foto-Sharing-Dienst nicht mehr nur exklusive Werbeformen für ausgewählte Partner anbieten, sondern alle Unternehmen – darunter auch die über zwei Millionen Werbungtreibenden, die im Moment aktiv Facebook für Marketing-Zwecke nutzen – erreichen. Dazu will Instagram in den kommenden Monaten seine Instagram Ads API sowie Facebook-Schnittstellen zum Kauf von Werbeanzeigen zur Verfügung stellen. Zunächst soll die Instagram-API für Werbeanzeigen einer ausgewählten Gruppe von Facebook-Marketing-Partnern und Agenturen zur Verfügung stehen, im Laufe des Jahres dann aber allen Unternehmen weltweit.

Neues gibt es auch bei den Formaten selbst. Künftig soll es bessere Targeting-Möglichkeiten geben, zudem soll in Zusammenarbeit mit Facebook Werbungtreibenden die Möglichkeit gegeben werden, Personen auf Instagram auf Basis ihrer demografischen Daten und Interessen sowie auf Basis der Kundendaten zu erreichen, über die die Unternehmen verfügen. Auch die Feedback-Mechanismen von Instagram sollen verbessert werden, um den Menschen mehr Einflussmöglichkeiten zu geben und die Relevanz der Werbeanzeigen, die sie aufrufen, zu erhöhen.

Getestet werden auch Direct-Response-Formate, die Verlinkungen enthalten. Das kann zum Beispiel ein Link auf einen Shop oder der Download einer App sein.

Werbung auf Instagram gerät immer mehr in den Fokus von Marketern. Kein Wunder, denn mit rund 300 Millionen Nutzern, ­davon allein rund 4,2 Millionen in Deutschland, hat die Foto-Sharing-App Instagram im abgelaufenen Jahr massiv an Bedeutung gewonnen.

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