Vier Tipps für Facebook als Empfehlungstool

26.09.2014, 12:25

Facebook-Nutzer können Unternehmensseiten nicht nur liken, sondern auch bewerten. Das verhilft dem Social Network zu einer besonderen Bedeutung für das Empfehlungsmarketing.

(Quelle: Shutterstock.com/Gil C)

Wenn Facebook-User die Seiten von Firmen bewerten, hat dies den Vorteil, dass die Kommentare von direkten Kontakten eingesehen werden können. Und den Empfehlungen unserer besten Freunde, der Familie und sonstigen Bekannten folgen wir eher als denen fremder Nutzer. Vier Tipps, wie Unternehmen Facebook gezielt als Instrument für Kundenfeedback und Weiterempfehlungen einsetzen können, gibt Remo Fyda, Geschäftsführer der Agentur ProvenExpert.

1. Sterne sammeln

Das Facebook-eigene Sterne-Rating kann jedes Unternehmen schnell und einfach auf der eigenen Seite aktivieren. Dazu muss lediglich unter den Einstellungen die eigene Unternehmensseite als lokales Geschäft mit Adresse angegeben werden. Schon erscheint die Ratingbox auf der Facebookseite. Nutzer können einen Dienstleister oder ein Unternehmen nun fleißig weiterempfehlen und wertvolles Feedback geben.

2. Kommentare erlauben

Um die eigene Facebookseite möglichst lebendig zu halten und mehr Feedback zu sammeln, sollte sichergestellt werden, dass diese über ausreichend Sichtbarkeit verfügt und Kunden, Freunde und Fans Kommentare und Fotos auf der Pinnwand hinterlassen können. Unter den Seiteneinstellungen sollten daher Nachrichten von Nutzern und die Kommentarfunktion freigeschaltet werden. Je offener man mit Fans in Kontakt tritt, desto mehr Feedback kann man bekommen, was im Social Web meist positiv auffällt.

3. Gezielt werben

Eine höhere Sichtbarkeit erlaubt außerdem ein effizienteres Targeting von Facebook Ads. Diese sind heutzutage im reißenden Strom der Posts und Nachrichten unabdingbar, um Reichweite aufzubauen und neue Nutzer auf die eigene Seite aufmerksam zu machen. Das Besondere an Facebook Ads ist, dass man sie unter anderem auch gezielt jenen Nutzern anzeigen lassen kann, die mit der eigenen Fan-Basis befreundet sind. Der Vorteil ist auch hier wieder der Vertrauensvorsprung von bestehenden Beziehungen, der es befördert, dass auch Freunde von Fans auf den Like-Button der empfohlenen Facebook-Seite klicken.

4. Rabattaktionen aktivieren

Ein ebenso nützliches Tool, um Empfehlungen einzuheimsen und auf sich aufmerksam zu machen, ist die “Offer”- beziehungsweise “Angebote”-Funktion. Unternehmen haben die Möglichkeit, auf Facebook Angebote zu erstellen, wie zum Beispiel. Aktionen mit Rabatten oder Coupons, die dann beim Besuch des Geschäftes eingelöst werden können. So wird der Kunde schnell und einfach zum Kauf animiert und kann anschließend erneut eine Empfehlung oder einen positiven Kommentar auf der Facebook-Pinnwand hinterlassen.

Nicht nur im E-Commerce spilet E,pfehlungsmarketing eine wichtige Rolle. Auch Verlage setzen zunehmend auf Content Recommendation, also das Empfehlen ihrer Inhalte, um mehr Reichweite und eine längere Verweildauer zu erzielen.

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Google+-Zwang für Gmail abgeschafft

22.09.2014, 12:03

Die Zwangsmitgliedschaft bei Google+ für Google-Konten ist Geschichte. Ab sofort steht es neuen Nutzern frei, dem sozialen Netzwerk des Internet-Konzerns beizutreten.

(Quelle: Google)

Google rudert zurück: Wer dieser Tage einen neuen Google-Account für den Mailservice Gmail erstellt, muss nicht mehr zwangsweise Mitglied bei Google+ werden. Ein simpler Druck auf den “Nein danke”-Button bei der Einrichtung genügt.

In der Vergangenheit hatte der Internet-Konzern noch alles daran gesetzt, neue Nutzer für Google+ zu gewinnen. So wurde zuletzt das Kommentar-System für die Video-Plattform Youtube auf Mitglieder von Google+ beschränkt. Auch wer einen eigenen Youtube-Kanal betreiben oder den Foto-Dienst Picasa nutzen will, ist schon seit einiger Zeit auf Googles soziales Netzwerk angewiesen.

Mit der neun Option lockert Google die Regularien für seine Internet-Dienste weiter auf. Erst Ende Juli verabschiedete sich Google vom Klarnamenzwang für Google+ und Youtube. Im August hat der Konzern dann auch sein Authorship-Programm für beendet erklärt. Die 2011 gestartete Autorenstatisik bot Autoren, die Artikel im Web veröffentlichten, die Möglichkeit, diese mit ihren Userprofilen auf Google+ zu verknüpfen.

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Besseres Tracking für Pinterest-Werbung

22.09.2014, 9:45

Schon seit fast einem Jahr testet Pinterest seine Promoted Pins in den USA. Nun will das Unternehmen besser erfassen, wie die Anzeigen bei den Nutzern ankommen.

(Quelle: Pinterest.com)

Pinterest will die beworbenen Pinnwandeinträge interessanter für die Nutzer machen. So jedenfalls verkauft das Unternehmen die Änderungen seiner Privatsphäre-Richtlinien, die das Unternehmen jetzt in einem Blogbeitrag ankündigte. “Unser Plan ist, die Promoted Pins relevanter für die Pinner zu machen und den Werbungtreibenden helfen zu verstehen, welchen Einfluss ihre Anzeigen auf ihr Geschäft haben.”

Mitte Oktober 2014 sollen das überarbeitete Werbeformat auf die Bildschirme der Nutzer kommen, zeitgleich können Unternehmen erfassen, wie oft ihre Anzeigen auf Pinterest ausgeliefert wurden oder wie viele Kunden etwas kauften, nachdem sie auf einen Promoted Pin geklickt haben. Pinterest will die Daten dazu nutzen, die Werbung besser auf die Interessen des jeweiligen Nutzers abzustimmen.

Aus den bereits aktualisierten Privatsphäre-Richtlinien geht hervor, dass Pinterest Daten zu Cookies, Login und Gerätetyp der Nutzer erheben will.Mitglieder, die dies nicht wollen, können die Erfassung in den Privatsphäreeinstellungen ausschließen.

Die Promoted Pins testete Pinterest schon vor rund einem Jahr. Mit ausgewählten Werbepartnern hatte Pinterest den Test der Werbepins seit dem zweiten Quartal 2014 in den USA weitergeführt.

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Facebook ändert Ranking im News Feed

19.09.2014, 9:37

Facebook überarbeitet sein Timing: Um seinen Mitgliedern Beiträge ihrer Freunde zum richtigen Zeitpunkt anzuzeigen, hat das Netzwerk die Rankingfaktoren im News Feed geändert.

(Quelle: Shutterstock.com/JaysonPhotography)

Bisher galt: Je mehr Likes und Kommentare ein Beitrag hat, desto prominenter erscheint er im News Feed der Facebook-Mitglieder. Jetzt hat das Netzwerk bekannt gegeben, zwei neu Faktoren ins Ranking einfließen zu lassen.

Trending Topics

Status-Updates zu Themen, die aktuell viel diskutiert werden, werden höher angezeigt als solche zu anderen Themen, damit sie von den Kontakten schneller gesehen werden. Tests haben dem Unternehmen zufolge ergeben, dass diese Änderung die Interaktion (Likes, Kommentare, Teilen) mit solchen Beiträgen um sechs Prozent erhöht.

Zeitpunkt der Interaktion

Während bisher die Gesamtzahl der Gefällt-mir-Angaben als Indikator für die Wichtigkeit des Beitrags gewertet wurde, bezieht Facebook künftig auch in die Wertung ein, wann die Likes, Kommentare und Weiterleitungen geschehen. Hintergrund ist die Annahme, dass ein Beitrag, der sofort nach Absetzen viele Interaktionen verzeichnet, besonders tagesaktuell ist – und damit schnell weiter oben im Nachrichten-Feed erscheinen soll, um möglichst viel Interesse hervozurufen.

Die Änderungen sollen graduell eingeführt werden, schreiben die Facebook-Mitarbeiter Erich Owens und David Vickrey im Facebook-Newsroom. Für Unternehmensseiten erwartet das Netzwerk keine gravierenden Änderungen. Das Netzwerk testet derzeit auch eine App, die es den Nutzern erleichtern soll, mehr Privates mit ausgewählten Kontakten zu teilen.

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Facebook testet “Moments”

17.09.2014, 9:19

Wer Privates mit nahestehenden Menschen teilen möchte, wählt oft nicht Facebook als Medium. Das möchte das soziale Netzwerk ändern – und entwickelt die App “Moments”.

(Quelle: Shutterstock.com/Twin Design)

Informationen nur mit einem kleinen Kreis an Personen zu teilen soll einfacher werden: Facebook arbeitet derzeit an einer mobilen App, die für sehr private Beiträge gedacht ist. Die firmenintern “Moments” genannte Anwendung werde bereits von Mitarbeitern des sozialen Netzwerks auf Fehler getestet, berichtet Techcrunch.

Das Design besteht aus wenigen Kacheln, die jeweils eine Gruppe von Familienmitgliedern oder engen Freunden repräsentieren. Per Fingertipp werden die Empfänger ausgewählt. Die zielgenaue Einstellung der Zielgruppe ist jetzt zwar auch schon über die Freundeslisten möglich, diese werden jedoch nur von einer Minderheit der Mitglieder genutzt.

Die Appwäre ein Gewinn für alle, die sich nicht mit den Privatsphäreeinstellungen des Netzwerks befassen möchten und denen viele Informationen zu persönlich für eine große Leserschaft erscheinen.

Facebook soll das Unternehmen unter anderem auch mit Statusmeldungen experimentieren, die eine vorgegebene Lebensdauer haben und sich nach Ablauf dieser automatisch löschen. Kürzlich hatte das Unternehmen seinen Algorithmus für das Anzeigen von Werbung geändert und Nutzer-Feedback mehr Gewicht verliehen.

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Facebook hört bei Werbung auf Nutzer-Feedback

12.09.2014, 12:49

Welche Anzeigen welchem User in Facebook angezeigt werden, bestimmen Algorithmen. Diese verändert das Network nun so, dass User-Feedback einen stärkeren Einfluss auf die Werbeeinblendungen bekommt.

(Quelle: Facebook.com)

Eigentlich nichts Neues: Ob ein Nutzer bereits einmal eine Anzeige ausgeblendet hat oder nicht, war auch bisher schon bei Facebook ein Kriterium dafür, ob eine Ad den entsprechenden Nutzern eingespielt wurde. Doch das Netzwerk will künftig nicht nur berücksichtigen, ob ein User eine Anzeige bereits einmal versteckt hat, sondern auch warum. Dazu fragt das Unternehmen seine Besucher ab sofort nach der Motivation, nachdem diese Anzeigen verdeckt haben.


So fragt Facebook nach Feedback

(Quelle: Facebook.com)

Nutzer-Feedback bekommt somit einen praktischen Nutzen für die User. Facebook will außerdem solchen Rückmeldungen mehr Gehör schenken, die von Nutzern kommt, die nur selten Feedback geben. Anzeigen, die als anstößig oder unpassend markiert werden, sollen ganz von der Webseite und aus der App veschwinden.
Mit den Anpassungen des Algorithmus will Facebook dafür sorgen, dass mehr relevante Ads in den Newsfeed kommen – und insgesamt weniger Anzeigen verborgen werden. Die Werbekunden beruhigt Facebook in seinem Blogbeitrag: “Die meisten Advertiser werden keine Veränderungen in der Auslieferung ihrer Anzeigen oder der Performance auf Facebook wahrnehmen.”

Im Juli 2014 hatte Facebook die Kampagnenbearbeitung für Anzeigen im Netzwerk mobil gemacht. Daneben bemüht sich das Unternehmen derzeit verstärkt um die Weiterentwicklung von Video-Werbung in seinem Social Network.

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Apple will wohl soziales Netzwerk Path kaufen

11.09.2014, 14:09

Will Apple es nach bisher erfolglosen Versuchen in Social Media noch einmal wissen? Der US-Konzern soll kurz vor der Übernahme des sozialen Netzwerks Path stehen.

(Quelle: Shutterstock.com/Andrey Bayda)

Angesichts der Fülle an Nachrichten über Apples aktuelles Firmenevent ist eine mögliche Übernahme in den Hintergrund getreten: Apple scheint derzeit daran interessiert zu sein, noch einen neuen Versuch in Sachen soziale Medien zu wagen. Nach Informationen von Brancheninsidern soll die Übernahme des sozialen Netzwerks Path kurz vor dem Abschluss stehen. Die Akquisition könnte bereits in Kürze bekannt gegeben werden, schreibt Pando Daily. Und das Path-Netzwerk soll auch nach der Akquisition weiterhin bestehen und womöglich in die aufgefrischte Messaging-App von Apple integriert werden.

Apple ist indes nicht der einzige Konzern, der sich für Social-Media-Firmen interessiert. Andere große Internet-Unternehmen wie Facebook und Google haben in den vergangenen Monaten mit Übernahmen oder Interesse an sozialen Apps für Schlagzeilen gesorgt. Facebook zum Beispiel kaufte im Februar 2014 für 19 Milliarden US-Dollar WhatsApp, und sowohl Google als auch Facebook interessierten sich für eine Übernahme von Snapchat. Angesichts der gescheiterten Versuche Apples, ein eigenes soziales Netzwerk zu etablieren – das Musiknetzwerk Ping wurde bereits Ende 2012 eingestellt – könnte der Konzern nun mit Path einen erfolgreicheren Pfad eingeschlagen haben.

Bestätigungen durch die beteiligten Unternehmen sind bislang nicht bekannt. Insider werteten die Tatsache, dass Path-Gründer Dave Morin beim vorgestrigen Apple-Firmenevent prominent in der ersten Reihe platziert worden war, allerdings als weiteren Hinweis auf die bevorstehende Übernahme.

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Facebook testet Lösch-Feature für Updates

11.09.2014, 13:20

Gibt es bei Facebook demnächst selbstzerstörende Status-Updates? Das social Network experimentiert derzeit mit einer Funktion, die es erlaubt, einen Löschzeitpunkt von Updates zeitlich festzusetzen.

(Quelle: Fotolia.com/PavelIgnatov)

Ist Facebook nach der Einführung seiner Slingshot-App auf den Geschmack an Kommunikation mit Halbwertzeit gekommen? Das soziale Netzwerk testet derzeit ein neues Feature, das es den Usern erlaubt, zeitlich festzulegen, wie lange ein Status-Update im Netzwerk sichtbar bleibt. Diese Einstellungsmöglichkeit war aufmerksamen Nutzern jetzt innerhalb der iOS-App von Facebook aufgefallen.

Gegenüber The Next Web bestätigte Facebook auf Nachfrage: “Wir führen derzeit ein kleines Pilotprojekt auf Facebook für iOS durch, das den Leuten erlaubt, das Löschen ihrer Beiträge zeitlich vorauszubestimmen.” In der App können die Testnutzer nun in einer Liste anklicken, wie viele Stunden nach der Veröffentlichung eines Beitrags das Status-Update gelöscht wird. Zur Wahl stehen Zeiträume von einer Stunde bis sieben Tagen. Nach Informationen von The Next Web verschwindet ein mit Löschzeitpunkt markierter Beitrag zwar aus der Nutzerchronik, bleibt aber zunächst bis zu 90 Tage auf dem Facebook-Server gespeichert.

Facebooks Video-Messaging-App Slingshot war der erste Ausflug des Unternehmens in die Kommunikation mit Halbwertzeit: Bei Slingshot können Kurzvideos eingestellt werden, die nach einiger Zeit wieder aus dem öffentlichen Feed verschwinden. Die Slingshot-App war noch vor offizieller Freigabe versehentlich in Malaysia in den App Store gelangt.

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Telefonieren aus Google+ Hangouts

11.09.2014, 10:35

Wenn’s nichts kostet, greift man doch gerne noch öfter zum Hörer: Google+ will’s möglich machen. Die Hangouts im Netzwerk Google+ bekommen jetzt eine Telefonie-Funktion.

(Quelle: Google.com)


VoIP direkt aus dem Hangout

(Quelle: Google.com)

Messages und Video-Chats gibt es auf Google+ bereits. Nun soll auch die mündliche Kommunikation in das soziale Netzwerk gebracht werden. Dazu kündigt Google in seinem Firmenblog die Einführung von Telefonie-Funktionen innerhalb der Google+ Hangouts an. Ab sofort kann sowohl von der Online-Version als auch über die Android- und iOS-Apps von Hangouts telefoniert werden.

Angriff auf WhatsApp? Das Telefonieren über Hangouts ist unter Usern des Messaging-Dienstes von Google kostenlos, wie auch bei der Kommunikations-App WhatsApp. Nutzer in Nordamerika können sich ebenfalls freuen – Anrufe an US-amerikanische und kanadische Rufnummern sind ebenfalls gratis. Für internationale Gespräche dagegen fallen Gebühren an. Diese sind jedoch relativ niedrig. Für ein Gespräch mit einer deutschen Festnetznummer werden beispielsweise 1,2 US-Cent pro Minute berechnet, für Mobilfunknummern 4,0 US-Cent pro Minute. Die Abrechnung erfolgt über Kreditkarte.

Um in den Genuss der günstigen Anrufe zu kommen, müssen Nutzer die neueste Version von Hangouts herunterladen, die in den kommenden Tagen freigegeben wird. Der so genannte Hangouts Dialer muss ebenfalls heruntergeladen und verknüpft werden, um auf die Telefonfunktionen zugreifen zu können.

Im Frühjahr 2014 hatte Google bereits in den Hangouts umgestellt und simsen und chatten kombiniert. Messaging-Konkurrent WhatsApp hat derweil seine Nutzerschaft mit der Zurücksetzung von Datenschutzeinstellungen verärgert.

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Facebook bringt Targeting nach Netzverbindung

28.08.2014, 14:22

Targeting nach Gerätetyp, Betriebssystem, sogar Gerätemodell gibt es bereits bei Facebook. Nun führt das Netzwerk jedoch eine neue Targeting-Option ein: Anzeigenauslieferung nach Internetverbindung.

Facebooks neueste Targeting-Option ist vor allem für Werbekunden in den sich entwickelnden Märkten spannend. Das so genannte Bandwidth-Targeting, das auf der Bandbreite der Internetverbindung basiert, ist dort wichtig, wo die Nutzer über mobile Geräte ins Netz gehen. Diese Option ist ab sofort über das Ad Create Tool, den Power Editor und die Facebook-AP verfügbarI. Die Daten der Nutzer, so versichert Facebook, bleiben selbstverständlich anonym.

“Das Targeting auf der Basis der Art der mobilen Netzwerkverbindung erlaubt den Werbekunden, die Anzeigenart auszusuchen, die optimal auf den jeweiligen Geräten und mit der vorliegenden Netzwerkgeschwindigkeit läuft”, erklärt Facebook Product Marketingmanager Brendan Sullivan im Facebook-for-Business-Blog. Die Überlegung ist einfach: Wenn man Nutzern in einem Entwicklungsmarkt eine Videoanzeige ausliefert, die auf Grund einer 2G-Verbindung lange lädt oder nicht vollständig angezeigt wird, werden mögliche Anzeigenimpressionen verschwendet. Mit einer optimierten Anzeige dagegen, die auf Basis einer Bandbreiten-Zuordnung ausgestrahlt wird, werden die Werbeeinblendungen effizienter eingesetzt.

Einsatzmöglichkeiten für neue Targeting-Option gibt es auch außerhalb der Entwicklungsländer. Nutzer mit langsameren Smartphones und in Gegenden mit schlechtem Netz proftitieren auch hierzulande davon, wenn ihnen langwierige Ladezeiten erspart bleiben.

Neben der Ausweitung seiner Reichweite arbeitet Facebook auch in anderen Bereichen an der Verbesserung der Internetzugänge für Nutzer. Zuletzt hatte Facebook über die Initiative Internet.org in Sambia Gratis-Internet eingeführt.

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