Facebook: Business-Seiten werden zu Schaufenstern

16.07.2015, 13:30

E-Commerce-Vorstoß

Der E-Commerce ist Facebook nicht mehr fremd, das Unternehmen experimentiert schon länger mit diversen Payment- und Shopping-Funktionen. Neuester Coup ist eine Art Schaufenster für Facebook-Pages.

Experimente mit neuer Shopping-Funktion: Kleine Schaufenster auf der Facebook-Page

(Quelle: Facebook)

Die E-Commerce-Offensive weitet sich aus: Pinterest hat Anfang des Jahres einen Buy Button eingeführt und auch Google testet derzeit einen Kauf-Button für die Suchergebnisse. Facebook experimentiert ebenfalls bereits seit Längerem mit diversen Payment- und Shopping-Funktionen. Nun geht das Unternehmen einen Schritt weiter: Offenbar soll jetzt eine Art Schaufenster für Business-Seiten eingeführt werden, berichtet theverge.com.

Demnach können Inhaber von Facebook Pages ihre Seiten mit der neuen Funktion zu kleinen virtuellen Schaufenstern umgestalten. Das soll es Usern ermöglichen, Produkte direkt aus dem Netzwerk heraus zu ordern. Aktuell kann nur eine ausgewählte Nutzergruppen Waren von bestimmten Online-Shops sehen und kaufen.

Auf Smartphones und Tablets erscheint die neue Funktion in einer separaten Shopping-Rubrik, auf stationären Desktops soll es einen Browser-Tab geben, neben den Timeline-Reitern. In Sachen Bezahlung können die Händler wählen, ob sie direkt auf Facebook – ähnlich dem Kauf-Button in Facebook Ads – den Kauf abwickeln wollen oder der Prozess wie üblich auf der Webseite stattfindet.

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Twitter: Webseiten-Vorschau im Mobile-Stream

15.07.2015, 11:39

Testphase

Twitter testet in einigen seiner Mobile-Streams die Vorschau auf verlinkte Webseiten. Das soll ein weiterer Schritt hin zu einer visuellen Plattform werden.

Twitter: Webseiten-Vorschau im Mobile-Stream

(Quelle: shutterstock.com/Bloomua)

Twitter testet aktuell die Vorschau auf verlinkte Webseiten auf mobilen Endgeräten, berichtet the Verge. Die Vorschau, die in der Timeline dargestellt wird, zeigt sowohl ein Bild als auch einen kurzen Einführungstext der verlinkten Seite. Die erweiterten Links sind ein weiterer strategischer Schritt von Twitter, die Seite visuell ansprechender und auch interaktiver zu gestalten.

Falls Twitter die Webseiten-Vorschau im Stream etabliert, wird sich der Dienst zunehmend von einer vorwiegend textbasierten hin zu einer visuellen Plattform entwickeln. Seit Juni können bereits Videos im Nachrichten-Feed automatisch abgespielt werden.

Diese Entwicklung dürfte auch für Publisher und Werbungtreibende interessant sein. Denn die Vorschauen können zusätzlich zu den bei Twitter verfügbaren 140 Zeichen eingefügt werden.

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Discover im Mittelpunkt: Snapchat umgestaltet

14.07.2015, 13:47

Neues Design

Snapchat hat seinen Story-Bereich umgeschaltet und rückt dabei „Snapchat Discover“ in den Vordergrund. Will der Messenger dadurch Content noch stärker in Traffic umwandeln?

Snapchat gibt seinen Stories ein neues Gesicht

Snapchat gibt seinen Stories ein neues Gesicht
(Quelle: Screenshot)

Snapchat will sich für Publisher offenbar verstärkt als Traffic-Lieferant präsentieren und redaktionellen Inhalt besser positionieren. Diese Schlussfolgerung kann man nach der grafischen Neugestaltung des Story-Tabs ziehen. Der Messenger hat im Zuge eines Redesigns „Snapchat Discover“ eine prominentere Platzierung verschafft, berichtet techcrunch.com.

Ein Wisch von rechts nach links

Über Discover verbreiten zwölf ausgewählte Medien exklusive Stories. Um diese Inhalte, die nach einem Tag verschwinden, aufzurufen, mussten die Nutzer bislang extra in den Discover-Bereich gehen. Jetzt sind sie mit einem Wisch von rechts nach links vom Startbildschirm erreichbar. An gleicher Stelle finden sich nun auch Geschichten zu Live-Events.

Offensichtlich schätzt Snapchat den redaktionellen Content in der Zwischenzeit höher ein als die von Nutzern erstellten Inhalte, die bislang an dieser Stelle zu finden waren. Außerdem erhofft sich der Messenger womöglich mehr Klicks auf die redaktionellen Inhalte.

Im Mai verhalf der Messenger einer Technologie zu einem kleinen Revival: Snapchat erschuf für jedes Profil einen QR-Code, die sogenannten Snapcodes. Werden diese eingescannt, folgt der Nutzer dem anderen automatisch.

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Instagram-Monitoring-Tools: Wichtig für Kampagnen-Analyse

14.07.2015, 7:34

Social Network

Viele Unternehmen, die auf Instagram Bilder posten, wissen nicht, wie erfolgreich ihre Kampagnen wirklich sind. Dabei gibt es zahlreiche Instagram-Monitoring-Tools, die dabei helfen.

Instagram-Monitoring-Tools: Wichtig für Kampagnen-Analyse

(Quelle: Fotolia.com/Sfondo Foto)

Emotionen über Bilder zu transportieren gehört zum Handwerkszeug bei der Markenbildung: Auf sozialen Netzwerken wie Instagram und Pinterest, auf denen über Bilder kommuniziert wird, finden sich längst auch Unternehmen wie Mercedes-Benz, Coca-Cola und H & M. Wer dort Influencer (Meinungsmacher) erreicht und Gefallen bei der breiten Masse findet, kann schneller mehr erreichen als mit Facebook-Posts oder Printwerbung.

Zwei Beispiele: Der Modehändler H & M nutzt die Anziehungskraft des internationalen Youtube-Stars Jim A. Chapman. Der Instagram-Post mit dem Star kam binnen zwei Tagen auf beeindruckende 119.000 „Gefällt mir“-Klicks. Um eine solche Reichweite zu erzielen, brauchen Kampag­nen auf anderen Kanälen Monate.

Wichtig für die Erfolgskontrolle solcher Werbemaßnahmen ist ein gutes Monitoring, also die Beobachtung und Analyse, wie sich der eigene Channel und die Kampagnen der Wettbewerber entwickeln.

Die am leichtesten sicht- und messbaren Zahlen bei Instagram sind die Verbreitung und der Austausch der Nutzer mit und über die Marke.

Diese Werte sind direkt bei Instagram abrufbar: „Gefällt mir“-­Angaben, bei Instagram „Loves“ genannt, Kommentare und neue Follower (Abonnenten des Channels) sind auf einen Blick zu erkennen. Allerdings ist diese Auswertung auf den Moment und auf einzelne Bilder begrenzt.

Eine Analyse in Form von Statistiken oder Referenzwerten bietet ­Instagram im Normalfall nicht. Lediglich ausgewählte Premiumwerbekunden können derzeit die Betaversion von Instagrams eigenem Monitoring-Tool „Insights“ verwenden. Mercedes-Benz beispielsweise nutzt als eine der wenigen Marken das Instagram-Monitoring-Tool, um seine Reichweite zu messen.

„So schauen wir bei Mercedes-Benz ganz bewusst darauf, was sich zum einen unsere Kunden im Netz wünschen und besonders liken“, sagt Natanael Sijanta, Director Marketing Communications Mercedes-Benz Cars. „Die Altersstruktur der Instagram-Nutzer und deren Herkunft spielen bei der Themenauswahl eine wichtige Rolle.“

Zusätzlich zu den Zahlen, die Instagram liefert, bieten etliche Softwarehersteller spezielle Lösungen für das Monitoring in dem Bildernetzwerk, das zu Facebook ­gehört, an. Diese Instagram-Monitoring-Tools sind prinzipiell ähnlich, sodass es oft eher Geschmacks­sache ist, welche Lösung genutzt wird.

Alle Lösungen ermöglichen die Messung der wichtigsten Key-Performance-Indikatoren (KPIs): Dazu gehören natürlich die „Impressions“ (Gesamtzahl der Aufrufe) und die Reichweite der Posts. ­Dafür wird erfasst, bei wie vielen Followern ein Bild in den Timelines oder Streams, also den Übersichtsseiten aus den Posts der abonnierten Channels, angezeigt wurde oder zu sehen war.

Auch Follower-Auswertungen hinsichtlich neue „Follower“ oder „Unfollower“ – das sind Abonnenten, die den Channel kürzlich gekündigt haben – sind Standard. Zudem wird die „Follow-Back-Rate“ angegeben, also wie viele der Nutzer, denen die Marke oder das Unternehmen folgt, ihrerseits dieser Marke oder diesem Unternehmen folgen.

Love- und Talk-Rate mit Instagram-Monitoring-Tools analysieren

Ebenfalls gern analysiert werden die für Instagram wichtigen Faktoren wie „Loves“ und „Shares“, das Teilen von Bildern durch Follower sowohl innerhalb von Instagram als auch auf anderen Kanälen wie etwa ­Facebook.

Hier liefern die Instagram-Monitoring-Tools Durchschnittswerte zur Anzahl der Loves und der Kommentare im Verhältnis zur Anzahl der Fotos und der Follower. Diese werden als „Love-Rate“ und „Talk-Rate“ angegeben. Die Zahlen der Loves, Kommentare oder Shares zu einem Durchschnittswert zusammengefasst ergeben die „Engagement-Rate“, die ein wichtiger Indikator für den Erfolg eines Postings ist. Ergänzend kommt meist die Auswertung von Hashtags dazu, den per Raute (#) ­gekennzeichneten Schlagworten.

Zu den derzeit bekanntesten Instagram-Monitoring-Tools gehören „Collecto“ (früher Followgram), „Iconosquare“ (früher Statigram), „Squarelovin“, „Minterio“ sowie „Simplymeasured“ von dem gleichna­migen US-Unternehmen aus ­Seattle.
Hinzu kommen Multichannel-Monitoring-Lösungen von Anbietern wie den beiden britischen Unternehmen Brandwatch und eBench sowie des tschechischen Anbieters Socialbaker, die ebenfalls verschiedene Daten auswerten können.

Instagram-Monitoring-Tools im Vergleich

Aus Italien kommt das Instagram-Monitoring-Tool „Collecto“. Es fasst die KPIs übersichtlich zusammen und liefert vor allem bei der Konkurrenz­betrachtung durch den eigenen Filter des Instagram-Monitoring-Tools eine schnelle Übersicht. Die Konkurrenzauswertung ist jedoch in der kostenlosen Version ebenso wie die Hashtag-Auswertung begrenzt.

Die Gratisversion enthält Werbung. Die Pro-Version ist für neun Euro pro Jahr zu haben.

Die Besonderheit von „Iconosquare“, ­einem französischen Ableger der US-Software-Schmiede Hootsuite, liegt in der Ermittlung und der Darstellung der Engagement-Rate. Sie umfasst ergänzend zum Beispiel die Loves von Nichtabonnenten.
Nahezu alle Daten lassen sich zudem als Grafiken darstellen, bei Bedarf wochen- oder monatsweise. Die Hashtag-Suche ­liefert sowohl Accounts als auch gekennzeichnete Beiträge. Das Instagram-Monitoring-Tool ist ebenfalls kostenfrei, die Einführung eines kostenpflichtigen Premiumbereichs hat das Unternehmen zurückgenommen.

Trumpf von „Minterio“, dem Instagram-Monitoring-Tool eines gleichnamigen Start-ups aus Minsk, Weißrussland, ist die Auswertung der Follower nach Geschlecht und Alter – sofern aus den User-Angaben ermittelbar. Von Vorteil sind außerdem die unbegrenzte ­Anzahl der Hashtag-Suchen und der Konkurrenzbetrachtungen. Dafür ist das Instagram-Monitoring-Tool mit ­einer monatlichen Gebühr ab 100 Dollar für 100.000 Follower aber auch teurer.

Erst seit 2015 am Markt ist „Square­lovin“, das Instagram-Monitoring-Tool des gleichnamigen Start-ups aus Hamburg. Es liefert dieselben Statistiken wie Icono­square und stellt diese visuell übersichtlich dar. Schön gelöst ist die Auswertung der Community-Aktivitäten der User untereinander, die in mehreren Charts abgebildet wird und bei der Verbesserung der eigenen Posts hilft. Auch hier gilt: Konkurrenzbetrachtung und Hashtag-Analyse gibt es erst in der Pro-Version, die für 49 ­Euro in Monat erhältlich ist.

Neben den Speziallösungen, die sich ausschließlich auf Instagram fokussieren, sind auch Monitoring-Tools auf dem Markt, die verschiedene Kanäle wie etwa Facebook, Twitter, Instagram und Pinterest erfassen. Dazu gehören die Tools „Brandwatch Analytics“ und „eBench“, für die es auch in Deutschland einen guten Support gibt.

„Der Vorteil bei der Nutzung von eBench ist klar der Fokus auf die Mitbewerbsbetrachtung. Konkurrenzanalyse ist hier in Echtzeit und mit direktem Bezug auf die ­jeweiligen Posts möglich. Das ist hilfreich für ein aussagekräftiges Benchmarking und natürlich für die Gewinnung von neuen Ideen und Inspirationen“, meint Markus Besch, 
Vorstand des 
Social Media Institute in Nürtingen.

Auch Brandwatch ermöglicht über Abfragen mit den jeweiligen Hashtags diese Form von Wettbewerberbetrachtung. Für ein umfassendes Monitoring kann es auch sinnvoll sein, mehrere Tools, etwa eine Speziallösung und ein Multichannel-Tool, gleichzeitig einzusetzen.

Instagram-Monitoring-Tools fordern eigene Interpretation

Henning Krause, verantwortlich für die Social-Media-Kanäle der Helmholtz-­Gemeinschaft, vertraut keiner Statistik, die er nicht selbst erstellt hat. Er hat bereits ­diverse Instagram-Monitoring-Tools genutzt, vermisst aber eine qualitative Auswertung beispielsweise von Kommentaren, um die langfristige Wirkung der Interaktion zu messen.

„Wichtiger als die Reichweitenzahl einer Anzeige ist mir die Interaktion mit unseren Dialogpartnern. Denn wenn ich einen Kommentar nutzen kann, um ein längeres Verweilen in meinem Kanal und bei meinen Themen zu erreichen, kann dies deutlicher auf die Marke und Wiedererkennungswerte einzahlen als reine Impressions“, betont er.

Eine solche Analyse ermöglichen bisher allerdings weder übergreifende Instagram-Monitoring-Tools noch die Speziallösungen. Krauses Fazit lautet daher: „Die Statistiken liefern eine Basis, die individuell inter­pretiert werden muss.“

© www.internetworld.de | Susanne C. Steiger

Kein Musik-Streaming für Facebook

10.07.2015, 9:06

Verwirrspiel

Warum spricht Facebook mit Musik-Labels? Berichte behaupten, dass Facebook einen On-Demand-Audio-Dienst plant. Das Netzwerk selbst soll nach Informationen anderer Quellen jedoch nach wie vor abwinken.

Kein Musik-Streaming für Facebook

(Quelle: shutterstock.com/OlegDoroshin)

Facebook soll in den Musik-Streaming-Markt einsteigen wollen – meinen zumindest manche Medienbeobachter, die sich darauf stützen, dass Facebook offenbar Gespräche mit Musik-Labels führt. Auch der Test mit anzeigengestützten nativen Videos im Netzwerk soll ein Hinweis darauf sein.

Das Blog Music Ally meldete jetzt dementsprechend, Facebook wolle den Native-Video-Test nicht nur in Kürze auf Musikvideos ausweiten, sondern sich in einem weiteren Schritt mit einem Audio-Streaming-Dienst in Konkurrenz mit Spotify und Apple Music begeben.

Nicht näher genannten Quellen zufolge seien die Verhandlungen für das Streamen von Musikvideos bereits intensiv fortgeschritten und der Start eines entsprechenden Streaming-Service in den kommenden Monaten zu erwarten. Dabei sei aber noch nicht klar, ob Facebook einen Streaming-Dienst selber aufbaue oder eine entsprechend bereits vorhandene Infrastruktur über eine Übernahme in seinen Dienst einbinde.

In der Zwischenzeit hat Facebook bereits abgewunken. Dem Techblog The Verge gegenüber äußerte das Unternehmen: „Wir haben keine Pläne ins Musik-Streaming einzusteigen“. Facebook wolle auf keinen Fall in einen Krieg der „Streamer“ mit Apple eintreten, so eine mit der Sache vertraute Quelle. Die Gespräche mit den Musik-Labels seien in der Frühphase und Facebook wolle einen gänzlich anderen Dienst als alles, was bisher am Markt vorhanden ist, aufbauen.

Zu Beginn des Monats war durchgedrungen, dass Facebook mit Musik-Labels in Verhandlungen steht. Apple Music ist derweil bereits ans Netz gegangen.

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Twitter feiert mit neuen Video-Anzeigen

09.07.2015, 15:06

Ein Jahr "App Promo Ads"

Ein Jahr mobile „App Promotion Ads“ sind Anlass für Twitter, das Jubiläum mit der Einführung von Video-Ads zu begehen. Außerdem sollen neue Gebotsoptionen die Anzeigenschaltung versüßen.

Die neue App Promo Video Ad auf dem Smartphone

(Quelle: Twitter.com)

Noch sind die neuen Features zwar nicht online, aber Twitter berichtet bereits von den ersten Ergebnissen aus dem Beta-Test der „App Promo Ads“. So kommt als neue Option die Möglichkeit hinzu, Apps mit einem Video zu bewerben und damit „das Anzeigenerlebnis noch lebensechter zu machen“, so das Unternehmen in einem Beitrag im Twitter-Blog. Die so genannte Video App Card präsentiert die Anwendung mittels einer Videoanzeige und soll damit qualitiativ hochwertigere App-Installationen bewirken.

Darüber hinaus können die Advertiser in Zukunft beispielsweise ihre Investition in Anzeigen mit der Installation ihrer App als Ziel definieren: So können Anzeigen auf Basis von Kosten pro Installierung bezahlt werden. Alternativ erlaubt ein Gebotsprozess auch die Ausrichtung auf Installationen, indem über einen CPC abgerechnet wird.

Das Jubiläum der mobilen App Promo Ads nimmt Twitter gleichzeitig zum Anlass, in einer griffigen Grafik die Entwicklung der App Promo-Anzeigen seit Einführung vor einem Jahr darzustellen. Dabei fehlen bisher jedoch noch handfeste Umsatzzahlen aus den App Promo Ads und ableitbare Trends.


Die Entwicklung der App Promo Ads auf der Zeitleiste

(Quelle: Twitter.com)

Im Juni 2015 hatte Twitter zuletzt das Targeting nach App-Kategorie eingeführt.

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Facebook ändert seine CPC-Berechnung

09.07.2015, 9:56

Cost-per-Click

Neue CPC-Definition bei Facebook: Für Klicks auf Ads zahlen Advertiser künftig unterschiedlich viel – je nachdem, ob auf externe Webseiten oder auf Inhalte, die bei Facebook liegen, verlinkt wird.

Facebook ändert seine CPC-Berechnung

(Quelle: Facebook.com)

Über den Cost-per-Click (CPC) berechnet Facebook Advertisern seine Gebühren für die Einblendung von Werbung. Bisher machte das Netzwerk dabei keinen Unterschied zwischen Ads, die zu externen Webseiten führen, oder Anzeigen, die auf bei Facebook gelagerte Inhalte verlinkten. Doch das soll sich ändern: Der CPC bezieht sich künftig nur auf Klicks auf externe Links – das heißt auf Anzeigen, deren Ziel ist, die Nutzer auf Facebook-externe Seiten weiterzuleiten oder eine externe App herunterzuladen.

Eine Strategie, um die Nutzeraufmerksamkeit im Netzwerk zu halten? „Das Update soll Advertisern dabei helfen, zu verstehen, wie ihre Anzeigen in Relation zu den definierten Zielen abschneiden“, so das Unternehmen in seinem Facebook for Business-Blog. Dabei soll es auch weiterhin die Möglichkeit geben, Klicks auf Likes, Weiterleitungen und Kommentare zu „kaufen“. Doch diese sollen mit separaten Erfolgsindikatoren (KPI) definiert und abgerechnet werden. Die Änderungen werden auch im Ads Manager und Power Editor in den kommenden Wochen durchgeführt.

Für Facebook ist das Update sinnvoll – schließlich führen Klicks auf Ads, die auf externe Webseiten führen, die Nutzer vom eigenen Netzwerk weg. Mit der Trennung der Abrechnung lässt sich das Unternehmen somit die Option offen, für Ad-Klicks auf extern liegende Inhalte in Zukunft möglicherweise mehr zu verlangen, während die bei Facebook lagernden Inhalte günstiger pro Ad-Klick bleiben könnten.

Facebook fokussiert sich zudem im Moment stark auf Bewegtbild und experimentiert derzeit mit neuen, „schwebenden“ Videos auf seiner Seite.

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Facebook bringt „schwebende“ Videos

08.07.2015, 10:44

Scrollen und Schauen

Gut für Multi-Tasker: Facebook experimentiert mit schwebenden Videos, dank derer Nutzer gleichzeitig auf Facebook lesen und Videos gucken können.

Facebook bringt

(Quelle: Shutterstock.com/Syda Productions)

Ein Feature, das Youtube-Nutzern bereits bekannt ist, erscheint nun auch bei Facebook: Auf einen Klick lassen sich Videos quasi aus dem Nachrichten-Feed „herausführen“, damit die Seite weiter gescrollt werden kann. Das Video wird währenddessen zeitgleich weiter abgespielt. Der Button zum separaten Öffnen der Videos erschien jetzt bei einigen Nutzern und deutet daraufhin, dass Facebook das Feature testet. Das berichtet The Next Web.

Nach dem Klick auf den neuen Video-Button „schwebt“ das Video auf der Seite, kann aber mit der Maus an jeden beliebigen Punkt auf der Webseite gezogen werden. Auch das Weiterleiten und Markieren mit „Gefällt mir“ ist „aus der Schwebe“ her möglich. Verlässt der Nutzer jedoch die Seite, von der aus er das Video ursprünglich aktiviert hatte, schließt sich der Clip.

An Video ist Facebook derzeit stark interessiert. Kürzlich hatte das soziale Netzwerk beispielsweise die Ranking-Parameter für Videos erweitert. Im vergangenen Jahr hatte Facebook übrigens eine Milliarde Videoaufrufe pro Tag registriert.

Zudem brachte Facebook eine neue Option für seine Werbekunden heraus: Damit können diese gezielt für Video-Werbung zahlen, die von den Nutzern mindestens zehn Sekunden angesehen wurde.

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Mehr Audience Insights bei Twitter

03.07.2015, 9:35

Targeting

Mit den Audience Insights gab Twitter kürzlich seinen Werbekunden ein Tool zum Festlegen der Zielgruppe an die Hand. Jetzt gibt es ein erstes Upgrade, das neue demografische Informationen integriert.

Twitter

(Quelle: shutterstock.com/Denys Prykhodov)

Ein Update der Audience Insights soll die Zielgruppendefinierung bei Twitter verbessern. Dazu hat der Kurznachrichtendienst unter anderem die so genannten Personas definiert. Mit einem Klick können die Werbekunden dabei ihre Zielgruppe kategorisieren

So gibt es in der griffigen Übersicht sowohl altersbezogene Kategorien wie Senioren oder Erwachsene zwischen 18 und 54 Jahren, aber auch Generationen („Baby Boomers“, „Generation X“) oder berufliche Kategorisierungen („Professionals“, „Entscheider“). Innerhalb der einzelnen Personengruppen können weitere Zielgruppendefinitionen vorgenommen werden.


Mit Klick auf die bunten Figuren wird die Zielgruppe definiert

(Quelle: Twitter.com)

Darüber hinaus bringt Twitter weitere Informationen in die Übersicht. Werbekunden sehen beispielsweise, wer ihre Webseite angesteuert oder wer Apps installiert, gekauft oder angefordert hat. Die neuen Features sind zunächst nur in den USA eingeführt worden, sollen aber in Zukunft auch in anderen Märkten starten, so das Unternehmen in einem Beitrag im Twitter-Blog.

Das Audience Insights Tool startete Ende Mai 2015.

Video-Werbung auf Facebook: Zehn Sekunden sind umsonst

01.07.2015, 9:35

Neue Option für Advertiser

Facebook bringt eine neue Option für seine Werbekunden heraus: Bezahlen müssen diese erst dann, wenn ein Video mindestens zehn Sekunden vom Nutzer angesehen worden ist.

Video-Werbung auf Facebook: Zehn Sekunden sind umsonst

(Quelle: shutterstock.com/Andrey_Popov)

Mit einem neuen Ansatz bei der Berechnung von Werbekosten will Facebook auf die Wünsche seiner Werbekunden eingehen: Diese sollen die Möglichkeit bekommen, nur dann für die Einblendung einer Video-Anzeige zu zahlen, wenn der Clip mindestens zehn Sekunden lang vom Nutzer abgespielt worden ist. Bisher wurden Video-Ads bei Facebook ab der ersten Sekunde des Abspielens abgerechnet.

Das bisherige Modell zur Berechnung von Werbekosten bleibt ebenfalls bestehen und bleibt Facebooks bevorzugtes Verkaufsmodell von Video-Anzeigen. Denn die Zehn-Sekunden-Option, so eine Facebook-Sprecherin, sei nicht die beste Option, denn auch schon weniger als zehn Sekunden könnten sich für den Werbekunden lohnen. „Aber wir wollen Marketern die Kontrolle und die Auswahlmöglichkeit geben, wie sie Anzeigen kaufen“, zitiert das Wall Street Journal die Sprecherin.

Gleichzeitig weitet Facebook sein „In-Message-Payment“ aus: Das in New York getestete Pilotprojekt, bei dem Nutzer innerhalb von Gruppen-Chats auf dem Messenger Geldtransfers vornehmen können, steht nun Nutzern innerhalb der USA zur Verfügung. Um innerhalb eines Messenger-Chats Zahlungen zu tätigen, müssen beide Nutzer ihre Bankkonten mit dem Messenger verknüpft haben.
Erst gestern hatte Facebook das Ranking von Videos im Facebook-Nachrichten-Feed mit neuen Parametern ergänzt.

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