Facebook: Local Awareness Ads in Deutschland

20.04.2015, 12:21

Standortbasierte Werbung

Die Local Awareness Ads, die Facebook bereits im Oktober 2014 für die USA eingeführt hat, sind jetzt auch in Deutschland verfügbar. Von Facebook gab es bisher noch keine offizielle Bekanntgabe.

Facebook Local Awareness Ads jetzt auch in Deutschland

(Quelle: Shutterstock.com/Twin-Design)

Facebook stellt jetzt auch deutschen Werbungtreibenden die Funktion für Local Awareness Ads zur Verfügung. Mit dieser Werbeform können Unternehmen Personen, die sich in geographischer Nähe zu ihnen befinden, adressieren. Sobald sich die Nutzer im Umkreis des Werbungtreibenden befinden, wird ihnen die Anzeige ausgespielt.

Zudem kann man mit Local Awareness Ads Usern direkt auf das Smartphone eine Wegbeschreibung senden, sodass sie die entsprechende Firma leicht auffinden können.

In den USA hatte Facebook das neue Werbeformat bereits im Oktober 2014 eingeführt. Mit seinen “Local Awareness Ads” tritt Facebook in Konkurrenz zu regionalne Verlegern. Das neue Werbeformat soll vor allem dazu dienen preiswerter und effizienter als mit konventionellen lokalen Werbekanälen wie Zeitungen oder Radio zu werben.


Local Awareness Ads erstellen

(Quelle: Facebook)

2015 soll der Umsatz mit mobile Advertising in den USA nochmals um die Hälfte auf 28,2 Milliarden US-Dollar wachsen, das entspricht 44 Prozent des globalen Marktes.

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Spotify startet “Tweet the Beat”

14.04.2015, 10:03

Pop-up-Anzeige

Kaum ist Konkurrenz am Markt, legt Spotify mit neuen Aktionen los. Mit “Tweet the Beat” will der Musik-Streamer sich auf Twitter ins Gedächtnis der Nutzer – und Musiker – bringen.

Vom Dashboard direkt zum Tweet bei Spotify

Vom Dashboard direkt zum Tweet
bei Spotify
(Quelle: Spotify.com)

Sind es nun Anzeigen oder nicht? Spotify hat sein neues “Tweet the Beat”-Feature gestartet, das automatisch eine Pop-up-Anzeige mit vorgegebenem Text auf den Bildschirm bringt, die die Nutzer dann mit einem Klick als Tweet auf Twitter absetzen können.

“Tweet the Beat erlaubt Musikliebhabern, ihre Wertschätzung den Künstlern mitzuteilen, denen sie folgen oder zuhören, und wurde als Möglichkeit für Fans entwickelt, näher an ihre Lieblingskünstler heranzukommen”, zitiert The Verge einen Spotify-Sprecher. Adressat des Tweets ist dabei der jeweilige Künstler – sichtbar ist der Tweet jedoch für alle, die einen News-Feed auf Twitter abonniert haben und dem Künstler folgen.

Sowohl in der Spotify-App als auch auf dem Desktop werden die Pop-up-Ads automatisch eingeblendet, wenn Nutzer nach Musik suchen oder Musik hören. Das gilt auch für Premium-Nutzer, die für einen anzeigenfreien Musikstream zahlen. Denkbar wäre, die Pop-up-Tweets sich dementsprechend auch von den Musikern bezahlen zu lassen.

Es dürfte kein Zufall sein, dass Spotify sich gerade jetzt mit dem neuen Feature hervortut: Vergangene Woche war US-Rapper Jay-Z mit seinem Konkurrenz-Streaming-Dienst Tidal ans Netz gegangen. Gestern war bekannt geworden, dass Spotify vor Abschluss einer siebten Finanzierungsrunde steht.

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Snapchat bastelt an Anzeigen-Format

14.04.2015, 9:38

Brand Stories passé?

Erst vor sechs Monaten führte Snapchat Werbemöglichkeiten ein. Nun zieht der Messaging-Dienst seine populären Brand-Stories-Anzeigen aus dem Verkehr.

Wo sind die Brand Stories geblieben?

Wo sind die Brand Stories geblieben?
(Quelle: Shutterstock.com/Gil C)

Im Herbst 2014 startete Snapchat den Verkauf von Werbeplätzen auf seiner Chat-App. Die Brand Stories waren dabei der erste Anzeigentyp, der Werbekunden zur Verfügung stand. Doch die gesponserten Foto- oder Video-Ads sind jetzt nicht mehr bei Snapchat erhältlich, berichtet ReCode.

Am Interesse der Werbekunden kann es nicht gelegen haben – die Ads waren laut Insider-Informationen bei Advertisern beliebt. Stattdessen will Snapchat offenbar am Format weiter basteln. “Wir arbeiten kontinuierlich an den Feineinstellungen, um unserer Community das bestmögliche Nutzererlebnis zu bieten.” Das lässt offen, dass die Brand Stories in veränderter Form wieder in den Chat zurückkehren könnten.

Daneben konzentriert sich Snapchat auf seine weiteren Werbeangebote, darunter das Anfang 2015 gestartete “Discover”-Programm. Damit können Werbekunden innerhalb einer Kategorie, die mit Geschichten und Videos von Publishern bestückt ist, Werbung platzieren. Nach einer Finanzierungsrunde im Sommer 2014 wurde Snapchat auf zehn Milliarden US-Dollar bewertet.

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400 Millionen US-Dollar für Spotify

13.04.2015, 12:11

Siebte Finanzierungsrunde

Spotify heimst in einer Finanzierungsrunde offenbar Kapital in Höhe von 400 Millioen US Dollar ein. Der Musik-Streaming-Dienst hebt damit seine Bewertung auf über acht Milliarden US-Dollar.

400 Millionen US-Dollar für Spotify

(Quelle: Spotify.com)

Bisher ist es noch nicht offiziell, doch nach Informationen von Insidern soll Spotify kurz vor dem Abschluss seiner siebten Finanzierungsrunde stehen. Der Deal mit namhaften Investoren könnte dem Unternehmen 400 Millionen US-Dollar in die Kassen spülen – mit großer Wirkung auf die Bewertung von Spotify: Der Musik-Streamer würde damit 8,4 Milliarden US-Dollar wert sein. Das berichtet das Wall Street Journal.

Unter den Investoren befindet sich unter anderem die Investment Bank Goldman Sachs. Gemeinsam mit anderen Investoren könnte sie Spotify zu einem der am höchsten bewerteten privaten Technologieunternehmen der Welt machen. Vor allem der Konkurrenz im Musik-Streaming-Business will der Dienst damit etwas entgegensetzen.

Den Großteil seiner Einnahmen muss Spotify in die Auszahlung von Lizenzgebühren an die Rechteinhaber der Musik stecken. Neben Web-Abos will das Unternehmen jedoch auch über Audiowerbung Geld in die Kasse bringen. In Zukunft will sich das Unternehmen daneben auch mit Video-Ads finanzieren, so Spotifys Deutschland-Chef Stefan Zilch im vergangenen Dezember.

Neben dem Anbieter Pandora sind mittlerweile auch Apple mit Beats und Google auf dem Sprung, in das Streaming-Business einzusteigen. Hauptkonkurrent Pandora wird derzeit auf rund 3,5 Milliarden US-Dollar bewertet. Ganz neu im Business ist der erst kürzlich gelaunchte Dienst Tidal, den Rapper Jay-Z federführend an den Start gebracht hat.

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Die Social-Media-Strategie

02.04.2015, 10:15

Für Unternehmen

Social-Media-Strategien werden von Unternehmen benötigt, um bei Facebook und Co erfolgreich zu sein. Dazu gehört es, alle Abteilungen mitzunehmen – und Prioritäten zu setzen.

Die Social-Media-Strategie

(Quelle: shutterstock.com/Quka)

Digitaler Wandel – was beinhaltet dies? Und was genau ist unter Digitalisierung der Unternehmenswelt zu verstehen? Social Media als weiterer digitaler Kanal kann sowohl die externe als auch die interne Kommunikation eines Unternehmens durcheinanderwirbeln.

Social-Media-Strategien verbinden Unternehmensbereiche

Social Media ist für ein Unternehmen zunächst ein Kommunikationskanal. Doch über welche Inhalte spricht ein Unternehmen? Das kann von Produktinformationen, über Stellenausschreibungen, Unternehmensnachrichten bis zu Aktivitäten aus dem Bereich Soziale Verantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) reichen.
Die Themen kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, etwa:

  • Marketing
  • Presse
  • Personalabteilung

Am häufigsten werden Botschaften von dem Bereich verbreitet, der die Hoheit über den Kanal hat. Die Aktivitäten sind jedoch dann am erfolgreichsten, wenn durch eine Social-Media-Strategie nicht nur klar geregelt ist, wer die Verantwortung hat, sondern auch andere Bereiche von Beginn an mit ins Boot geholt werden.

So müssen etwa Prozesse für den internen Austausch etabliert werden – zum Beispiel übergreifende Themenkonferenzen, damit es zu einer Verzahnung der verschiedenen Bereiche kommt. Das hört sich allerdings einfacher an, als es in der realen Unternehmenswelt ist.

Bei keinem anderen Marketingkanal ist es so wichtig, vorab die Mitarbeiter mitzunehmen. Dies geschieht, bei einer gezielten Social-Media-Strategie, in Form von Guidelines, die einzuführen sich in jedem Fall empfiehlt. Bei solchen Richtlinien geht es um zwei Ziele: Zunächst soll eine mögliche rufschädigende Nutzung von Social Media durch Mitarbeiter verhindert werden.

Oft meinen es Mitarbeiter nur gut, wenn sie für das Unternehmen sprechen oder es vor Kritik in Schutz nehmen. Doch wenn diese Mitarbeiter nicht darin geschult sind, wie sie in sozialen Netzwerken agieren sollen, kann der Schuss nach hinten losgehen.

Zudem ist es – aus Unternehmenssicht – wichtig, eine Guideline zu haben, die auch juristischen Aus­einandersetzungen standhält, wenn etwa Mitarbeiter vorsätzlich dem Unternehmen schaden. Hier empfiehlt es sich in jedem Fall, juristische Beratung hinzuzuziehen. Die zweite Zielsetzung bei einer Social-Media-Strategie: internes Marketing.

Zusätzlich zu einem juristischen Schriftstück sollte das Unternehmen ein Kommunikationsmedium erstellen (PDF, Video, Printbroschüre), in dem das interne Engagement in Social-Media-Kanälen ­behandelt wird. Denn es liegen große Chancen darin, die eigenen Mitarbeiter als Markenbotschafter in den sozialen Netzwerken zu gewinnen.

Diese interne Kommunikation ist umso erfolgreicher, je stärker sie zu einem festen Bestandteil wird – im Idealfall über eingespielte Kanäle: Intranet, Rundschreiben oder Info-Veranstaltung. Unternehmen, die das Thema ernst nehmen, setzen diese fortwährend ein. Gute Idee: Ein ­interner Newsletter mit grün (“gern zur Verbreitung in sozialen Netzwerken”) und rot (“bleibt bitte intern”) markierten Themen.

Tugenden, die in einem Unternehmen als ­Erfolgsfaktoren hinsichtlich Social-Media-Strategie gelten, sind auch auf andere Bereiche, wenn nicht sogar auf die Unternehmenskultur an sich, übertragbar:

  • Flexibilität, sich auf Veränderungen einzustellen
  • Mehrwert für User bieten
  • Freiheit, Dinge zu testen
  • Mut, Fehler zu machen
  • Authentizität und Ehrlichkeit
  • Einbeziehen der Mitarbeiter

Soziale Medien sind neben allen grundsätzlichen Erwägungen auch ein Online-Marketing-Kanal, der entsprechend gemessen und verzahnt werden muss.

Hier gibt es aber leider Licht und Schatten bei den ­Unternehmen, die Social Media betreiben. Pauschal gesagt, lassen sich die Unternehmen, die in Social Media aktiv sind, in zwei Gruppen einteilen:

  • Unternehmen mit Know-how und bestehendem Online-Marketing,
  • Unternehmen mit wenig bis keinem ­Online-Know-how und kaum Online-Marketing-Aktivitäten, die über eine Webseite und Social Media hinausgehen.

Die Unterschiede lassen sich gut anhand der Vorgehensweise und Priorisierung der Online-Aktivitäten beschreiben: Ein Unternehmen mit wenig Know-how und demnach (fast) keiner Social-Media-Strategie hat eine nur leidlich gepflegte Webseite, die selten aktualisiert wird.

Google Analytics ist eingebaut, aber niemand arbeitet mit den Zahlen. Das Thema SEO wurde das letzte Mal beim Relaunch in Angriff genommen. Es gibt einen Newsletter, er wird mit fortlaufender Nummerierung in der Betreffzeile versendet.

Da man das Thema Social Media nicht verpassen will, wurden ein bis drei Kanäle ins Leben gerufen, von denen jeder für sich auch mehr oder weniger gut funktioniert, doch es fehlt die ­Erkenntnis: Social Media ist keine Insel. Den Unternehmen ist hier noch nicht einmal ein Vorwurf zu machen: Häufig sind sie dem Hype um Social Media der letzten Jahre aufgesessen.

Was leider versäumt wurde: Das Thema Online-Marketing ganzheitlich zu betrachten und demzufolge auch eine Social-Media-Strategie zu erstellen.
Die eigene Präsenz – Webseite, Web­shop oder Plattform – sollte immer im Zentrum der Online-Aktivitäten stehen.

Mit der Präsenz werden mehrere klar ­vorgegebene Ziele verfolgt: Käufe, Lead-Generierung, Anmeldungen etc. Zwingend gestellt werden muss die Frage: Wie helfen mir Online-Marketing-Aktivitäten, das Ziel meiner Online-Präsenz zu unterstützen? Zu beobachten ist leider häufig, dass viel zu oft Webseiten um der Webseite willen erstellt und Social Media um Social Media willen ins Leben gerufen werden.

Online-Marketer sollten definieren, welches die wichtigsten zu ergreifenden Maßnahmen sind und diese gegeneinander ­abwägen (Budget, Ressourcen). Zu den Maßnahmen gehören allen voran SEO, ­E-Mail-Marketing, Paid Media ­(Adwords etc.) sowie einer Social-Media-Strategie. Eine Basis­anforderung ist das Webcontrolling, mit dem sich jeder auseinandersetzen muss, der eine Webseite verantwortet.

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Facebook trackt auch ohne Zustimmung

01.04.2015, 12:54

Datenschutz-Dilemma

Facebook verfolgt die Spuren seiner Nutzer auch ohne Zustimmung. Dies belegt eine aktuelle Untersuchung, die im Auftrag der belgischen Datenschutzbehörde in Auftrag entstand.

Facebook trackt auch ohne Zustimmung

(Quelle: Facebook)

Facebook hält sich nicht an seine Regeln: Das soziale Netzwerk soll seine Nutzer auch ohne deren Zustimmung im Netz verfolgen. Zu diesem Schluss kommt die Untersuchung “From social media service to advertising network”, die von der belgischen Datenschutzbehörde in Auftrag gegeben wurde. Demnach habe es keine Relevanz, ob Nutzer dem forcierten Nutzertracking in den Kontoeinstellungen zustimmen oder nicht.

Bereits Mitte vergangenen Jahres hatte Facebook angekündigt, die Surfspuren seiner Nutzer auch außerhalb des sozialen Netzwerks zu verfolgen. Dies solle dabei helfen, Werbemittel besser auf den jeweiligen Nutzer abzustimmen. In der Folge hat Facebook das neue User-Tracking in den USA und bald darauf auch hierzulande gestartet. Allerdings hat Facebook auch eine Opt-Out-Funktion für das neue Tracking angeboten, mit der Nutzer die externe Verfolgung deaktivieren können. Letztere hat jedoch laut den Forschern keinen Einfluss darauf, inwieweit das Netzwerk seine Nutzer innerhalb und außerhalb des Netzwerks verfolgt.

Der komplette Bericht ist als kostenloser Download auf der Webseite der Universität Leuven verfügbar. Für die Untersuchung haben die Forscher Verbindungsdaten aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland herangezogen. Das Projekt entstand als Gemeinschaftsarbeit von der IGRI (Centre of Interdisciplinary Law and ICT), Cosic (Computer Security and Industrial Cryptography department) der Universtät Leuven, des Smit (media, information and telecommunication department) und der Vrije Universität Brüssel.

Zuletzt gab Facebook bekannt, in drei Monaten die Like-Box abschalten zu wollen. Das “Fanfeld” wird durch das Page Plugin ersetzt, das sich in einem neuen Design präsentiert.

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Twitter-Chat mit PayPal zum Thema Crossborder Channel

31.03.2015, 11:18

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Eine Internationalisierung birgt für Shopbetreiber Chancen und Risiken. Fragen zum Thema beantwortet PayPal am 9. April 2015 live im Twitter-Chat.

Twitter-Chat mit PayPal zum Thema Crossborder Channel

Online-Shopper aus aller Welt kaufen gerne in Deutschland ein. Shopbetreiber können durch die Internationalisierung ihres Geschäfts höhere Umsätze erzielen und neue Kunden gewinnen. PayPal unterstützt Händler in allen Fragen rund um den grenzüberschreitenden Handel.

Im Expertenchat am 9. April 2015 beantwortet Michael Luhnen, Commercial Director bei PayPal, alle Fragen rund um den weltweiten Online-Handel.

Stellen Sie Ihre Fragen bis zum 1. April 2015 per E-Mail an: Onlineredaktion@internetworld.de. Dem Twitter-Chat können Sie mit #PayPalPassport folgen.

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Facebook bringt Abo-Button für Events

31.03.2015, 9:42

Konzerte in der Nähe

Ein neuer Event-Button auf Facebook dürfte nicht nur für Musiker und Bands, sondern auch für Unternehmen interessant sein. Er zeigt Usern in ihrer Chronik alle Events in der Nähe an.

Facebook bringt Abo-Button für Events

Keine Veranstaltung mehr verpassen – und das, ohne dass Nutzer gezwungen sind, eine Unternehmensseite auf Facebook zu abonnieren. Facebook macht dies durch die Einführung eines neuen Abo-Buttons möglich, über den die Nutzer automatisch Events, die in ihrer Nähe stattfinden, in ihrer Chronik eingeblendet bekommen. Auf den Unternehmensseiten ist der Button jetzt sowohl in der mobilen als auch der Desktop-Version von Facebook zu finden, berichtet Techcrunch.

Der neue Abo-Button ist vor allem an Bands und Musiker gerichtet, die damit ihre Gigs promoten – und mehr Konzertkarten verkaufen können. Doch auch außerhalb des Musik-Business können Unternehmen wie Marken oder Händler über den Abo-Button lokale Veranstaltungen bewerben. Abonnierte Veranstaltungen erscheinen im Veranstaltungskalender der User. Wie andere “Likes” werden auch die Event-Abos den Kontakten angezeigt – eine weitere Verbreitungsmöglichkeit für die Veranstaltungsdaten.

Im vergangenen Jahr hatte Facebook mit seinem Veranstaltungskalender experimentiert: Mit “Events for you” werden den Nutzern Veranstaltungen angeboten, zu denen sie zwar nicht eingeladen sind, aber die zu ihren Interessen passen.

Neu ist auch, dass Facebook in drei Monaten die Like-Box abschaltet. Das “Fanfeld” wird durch das Page Plugin ersetzt, das sich in einem neuen Design präsentiert.

Tumblrs mobile App mit “Buy”-Button

30.03.2015, 11:59

Mobile Kaufaufforderung

Tumblr will seine Nutzer zum Geldausgeben animieren, Stichwort Social Commerce: Der Microblogging-Dienst erlaubt ausgewählten Seiten Buttons einzufügen, die zum Kaufen auffordern.

Tumblrs mobile App mit

(Quelle: Tumblr.com)

In der jetzt aktualisierten mobilen App von Tumblr wird umgesetzt, was das Unternehmen Ende 2014 bereits getestet und angekündigt hatte: Beiträge mit Links zu ausgewählten Seiten enthalten automatisch Buttons, die die Leser zum Kaufen, Spenden oder anderen karitativen Engagement animieren.

Die Schaltflächen erscheinen unterhalb des jeweiligen Beitrags. Ein Klick auf den Button führt den Nutzer direkt auf die verlinkte Webseite. Im Falle des Kauf-Buttons ist im Originalbeitrag bereits der Preis des beworbenen Produkts angegeben.

Zunächst sind die Aktions-Buttons nur bei den Testunternehmen im Einsatz, berichtet Techcrunch. Dabei handelt es sich um den Marktplatz Etsy, das Crowd-Funding-Portal Kickstarter und das Kampagnenportal DoSomething.

Mit dem direkten Link zum Shoppen ist auch Twitter bereits ans Netz gegangen. Facebook testet seit Dezember 2014 ebenfalls einen Buy-Button.

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Facebook schaltet Like-Box ab

30.03.2015, 10:05

Neues Page Plugin

Facebook schaltet in drei Monaten die Like-Box ab. Das “Fanfeld” wird durch das Page-Plugin ersetzt, das sich in einem neuen Design präsentiert.

Facebook schaltet Like-Box ab

(Quelle: Shutterstock/Annette-Shaff)

Das Ende des “Fanfelds”: Auf seiner Entwicklerkonferenz F8 hat Facebook bekannt geben, dass in drei Monaten die Like-Box abgeschaltet wird. Ersetzt wird diese durch das neue Facebook Page-Plugin. Die Like-Box gibt es seit mehr als sechs Jahren und gehört zu den populärsten Plugins auf der Social-Media-Plattform. Über sie lässt sich die Facebook-Seite auf der eigenen Webseite abbilden.

Das neue Page-Plugin ist in seiner Funktionalität sehr ähnlich. Auch hier kann man das Plugin bei Facebook selbstständig konfigurieren. Der Nutzer kann entscheiden, ob er ein Titelbild haben möchte oder nicht. Grundsätzlich ist es ab sofort innerhalb der Box, die Darstellung soll so ansprechender für den Nutzer sein. Des Weiteren kann man Posts und Freunde abbilden sowie die Größe definieren.

Mit dem Page-Plugin lassen sich Facebook-Pages auf einer Website einfach bewerben. Ähnlich der Facebookseite können die Nutzer die Seite liken oder teilen. Allerdings hat das neue Page-Plugin nun ein aktualisiertes Design.

Die jährliche Konferenz F8 von Facebook ist inzwischen nicht mehr nur für Entwickler interessant. Auch Online-Marketern, Firmen und Publishern bietet die Veranstaltung einige nützliche Learnings.

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