Unternehmensseiten auf Facebook im neuen Look

11.03.2014, 9:35

Die Optik von Unternehmensseiten wird schnittiger, damit Nutzer und Administratoren auf den Markenseiten schneller fündig werden. Am 24. März 2014 stellt Facebook das Design weltweit um.

(Quelle: Facebook.com)

Facebook designt die Unternehmensseiten neu: Die rechte Spalte der Chronik zeigt künftig alle Beiträge des Seitenbetreibers an. In der linken Spalte der Chronik werden Informationen über das Unternehmen gezeigt, darunter eine Karte, Öffnungszeiten, Telefonnummer und Web-Adresse sowie Fotos und Videos.

Für die Administratoren hat das neue Layout ebenfalls Vorteile. Neben dem Titelbild in der oberen rechten Ecke werden die wichtigsten Kennzahlen gebündelt. Informationen über Werbeanzeigen, Fanzahlen, Reichweite von Beiträgen und Benachrichtigungen können von jedem Punkt auf der Unternehmensseite aus abgerufen werden. Das neue Design wird zunächst in die Desktop-Version integriert.

Gleichzeitig bringt Facebook ein neues Feature namens “Pages to Watch” an den Start: Hier können Administratoren eine Liste von Unternehmensseiten zusammenstellen, die inhaltlich zur eigenen Seite passen. Auch die Performance unterschiedlicher Seiten lässt sich auf diesem Weg vergleichen.

Das neue Design wird bis zum 24. März 2014 für alle Seiten weltweitausgerollt. Bis dahin können Adminsihre Seiten in der künftigen Optik ansehen und gegebenenfalls Inhalte anpassen.

Kürzlich hatte Facebook den Algorithmus für den Nachrichten-Feed geändert und damit die Werbereichweite von Unternehmensseiten erweitert.

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Facebook schränkt Waffenhandel ein

07.03.2014, 14:08

Eine Schusswaffe auf Facebook kaufen? Bisher war das kein Problem. Jetzt hat das Netzwerk Richtlinien veröffentlicht, um den Handel einzuschränken. Ein deutliches Verbot sieht anders aus.

(Quelle: Shutterstock.com/Agrus)

Der Titel des Blogposts klingt vage: “Facebook und Instagram verkünden neue Maßnahmen für gewerbliche Aktivitäten”. Der Inhalt ist explosiv, denn es geht um den Handel mit Waffen. Dieser floriert auf Facebook und vor allem der Foto-Sharing-App Instagram, wo unter den entsprechenden Tags Verkaufsangebote zu finden sind.

Die Lage ist schwierig für Facebook: Einerseits will das Netzwerk seinen Mitgliedern erlauben, Diskussionen zu allen Themen zu führen. Für Anzeigen hatte das Unternehmen dagegen schon immer klare Regeln: Waffen dürfen zum Beispiel auf dem Netzwerk nicht beworben werden. Das hat die Nutzer bisher aber nicht daran gehindert, über die Facebook-Plattformen Waffenverkäufe abzuwickeln.

Jetzt formuliert das Unternehmen Richtlinien zur Diskussion von Waffenkäufen auf dem Netzwerk:

  • Wer in auf Facebook eine Waffe – oder eine andere Ware, die nur unter Einschränkungen gehandelt werden darf – anbietet, wird von Facebook ermahnt, sich an die entsprechenden Gesetzen zu halten. Voraussetzung dafür ist die Beschwerde eines anderen Mitglieds. Nur Nutzer über 18 Jahre sollen diese Posts zu sehen bekommen.
  • Unternehmensseiten, auf denen Waffen angeboten werden, sollen auf die Gesetze hinweisen
  • Wer auf Instagram nach Waffen sucht, bekommt einen Warnhinweis.<
  • Angebote, die die Umgehung von Gesetzen erleichtern – wie ein Hinweis auf Waffenverkauf ohne Identitätsprüfung – sind nicht erlaubt.

“Wir glauben, dass diese Bemühungen den richtigen Ansatz zeigen, um dem Wunsch der Nutzer nach Selbstdarstellung gerecht zu werden, während wir gleichzeitig eine sichere, verantwortungsbewusste Community zur Verfügung stellen”, schreibt Monika Bickert, Head of Global Policy Management. Facebook fordert seine Mitglieder dazu auf, Verstöße zu melden.

Vor wenigen Tagen war Facebook in den Schlagzeilen wegen der möglichen Übernahme des Drohnen-Herstellers Titan Aerospace.

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Yahoo kauft Vizify

06.03.2014, 9:57

Ein Video sagt mehr als tausend Worte? Yahoo übernimmt Vizify. Das Start-up visualisiert die sozialen Interaktionen von Netzwerknutzern.


Vizify

(Quelle: Vizify)

Akquisition Nummer 37 für Marissa Mayer: Yahoo übernimmt das Start-up Vizify aus Seattle. Das 2011 gegründete Unternehmen analysiert die sozialen Interaktionen der Nutzer und überführt sie automatisch in unterhaltsame Videos, die per Klick weiterverbreitet werden können.

“Seit vergangenem Sommer unterhalten wir uns bereits mit Yahoo darüber, wie der visuelle Datenansatz inspirieren und unterhalten kann”, so Vizify . “Letzten Endes konnten wir zu der Gelegenheit, unsere Vision Hunderten von Millionen Yahoo-Nutzern zur Verfügung zu stellen, nicht nein sagen.” Die genauen Konditionen der Übernahme wurden bisher noch nicht bekannt gegeben. Vizify kündigte jedoch an, seinen Dienst zunächst einzustellen und ab sofort keine neuen Nutzer mehr aufzunehmen. Die fünf Mitarbeiter von Vizify werden von Yahoo übernommen.


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Drohnen-Hersteller für Facebook?

04.03.2014, 9:20

Facebook soll sich derzeit dafür interessieren, das US-amerikanische Technologieunternehmen Titan Aerospace aufzukaufen. Doch was will das Social Network mit einem Drohnen-Hersteller?

(Quelle: Titan Aerospace)

Facebook soll sich bereits in Verhandlungen zur Übernahme von Titan Aerospace befinden, einem Hersteller von solarbetriebenen Drohnen. Insidern zufolge soll Facebook bereit sein, dafür 60 Millionen US-Dollar auf den Tisch zu legen, so Techcrunch. Da stellt sich die Frage, was ein soziales Netzwerk mit einem Hersteller von unbemannten Flugzeugen will.

Die Antwort könnte im Engagement Facebooks bei der Internet.org-Initiative liegen. Das Projekt hat sich auf die Fahnen geschrieben, Internet-Zugang in die Teile der Welt zu bringen, die bisher vom World Wide Web abgeschnitten sind. Die Drohnen von Titan Aerospace, die für ein ausdauerndes Schweben in 20 Kilometer Höhe ausgelegt sind, könnten als Ersatzsatelliten eingesetzt werden und die bisher nicht angeschlossenen Regionen mit dem Web verbinden.

Ganz uneigennützig sind solche Bemühungen selbstverständlich nicht. Wer heute die benachteiligten Regionen mit Internet-Zugang und kostensparenden Apps versorgt, heizt die Entwicklung an und kann in Zukunft von einer gefestigten Marktposition aus in diesen neuen Märkten agieren: Facebook könnte die bisher noch weißen Flecken auf der Internet-Weltkarte füllen und schließlich über eigene Angebote wie VoIP-Apps seine Investitionen durch neue Nutzer reinvestieren.

Eine kostensparende App, die für Nutzer in den benachteiligten Regionen der Welt von großem Interesse ist, aber auf Internet-Konnektivität beruht, ist die VoIP-Applikation WhatsApp. Diese hat sich Facebook erst kürzlich zugelegt und dafür 16 Milliarden US-Dollar bezahlt. Die firmenübergreifende Organisation Internet.org gründete Facebook-CEO Mark Zuckerberg im vergangenen Jahr gemeinsam mit illustren Namen aus den Bereichen Telekommunikation.

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Facelift sammelt 15 Millionen US-Dollar ein

21.02.2014, 9:09

Facelift schließt seine erste Kapitalrunde ab. Mit der Finanzspritze in Höhe von 15 Millionen US-Dollar will der Experte für Facebook-Marketinglösungen seine Expansion vorantreiben.

(Foto: Facelift)

Gute Nachrichten für Facelift: Drei Jahre im Geschäft und nun eine der größten A-Finanzierungsrunden im Bereich Social-Media-Technologie. Satte 15 Millionen US-Dollar kann das Hamburger Unternehmen, das sich auf Marketing-Lösungen auf Facebook spezialisiert hat, in seine weitere Entwicklung stecken. Die Investition kommt von einem nicht näher genannten "Family Office", so das Unternehmen.

Das Wachstum von Facelift soll auf vielfältige Art angegangen werden. Die Vergrößerung des Teams steht dabei ebenso auf dem Programm wie die mögliche Übernahme von Spezialdienstleistern. Außerdem wolle man innerhalb der kommenden 18 Monate auch die Internationalisierung des Unternehmens vorantreiben, so Facelift-CEO und -Mitgründer Benjamin Schroeter. "Das Investment gibt uns die Ressourcen, um weiterhin die besten Talente für Facelift zu gewinnen, unsere technologische Marktführerschaft weiter auszubauen und unsere Vision einer einzigartigen All-in-one-Plattform zum effizienten Social Media-Management zügig zu realisieren", sagt Teja Töpfer, COO und Co-Gründer. Auch nach der Finanzierungsrunde werden die beiden Gründer Benjamin Schroeter und Teja Töpfer weiterhin die Mehrheit an Facelift besitzen und als Geschäftsführer die Firma operativ lenken.

Seit dem Start von Facelift im Jahr 2011 hat das Unternehmen sich auf 50 Mitarbeiter vergrößert. Unter den Kunden befinden sich Unternehmen wie Bayer, Deutsche Bahn, o2/Telefonica und Philips. Facelift bietet Enterprise-Lösungen für professionelles Facebook-Marketing. Der so genannte FanActivator ist dabei die Schnittstelle zwischen dem Netzwerk und den Nutzern zur Erstellung, Veröffentlichung, Moderation, Steuerung und Messung ihrer gesamten Aktionen und Kampagnen auf Facebook.

Wie sich Marken auf Facebook präsentieren, hält unter anderem der Trendreport fest.

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Facebook kauft WhatsApp

20.02.2014, 8:59

Die Jugend nutzt lieber WhatsApp als Facebook? Nachrichten wie diese können das soziale Netzwerk nun kalt lassen, denn Facebook hat den Kurznachrichtendienst übernommen – für sagenhafte 16 Milliarden US-Dollar.

(Foto: internetworld)

Mega-Übernahme für Facebook: Für 16 Milliarden US-Dollar kauft das soziale Netzwerk den Messaging-Dienst WhatsApp. Das wird dann wohl nicht so einfach aus der Portokoasse bezahlt. Die Kaufsumme setzt sich aus Facebook-Anteilen in Höhe von zwölf Milliarden US-Dollar und weiteren vier Milliarden US-Dollar in bar zusammen. Darüber hinaus erhalten die WhatsApp-Gründer und Mitarbeiter Aktien im Wert von weiteren drei Milliarden US-Dollar, führt Facebook in einem Blogbeitrag aus. Der Deal muss allerdings noch von den US-amerikanischen Wettbewerbsbehörden abgesegnet werden.

Vor genau einem Monat hatte WhatsApp-Gründer Jan Koum auf der DLD Conference explizit dementiert, sein Unternehmen verkaufen zu wollen. Seine Begründung: "Alle großen Internetfirmen haben gemeinsam, dass sie unabhängig geblieben sind. Wir wollen auch in 50 Jahren noch existieren." Dass sich Koum um die Monetarisierung des Dienstes keine Sorgen macht, erscheint nach der Übernahme auch in anderem Licht. "Wir verdienen Geld, aber Monetarisierung ist nicht unser Fokus, wir wachsen noch. Das mag 2018 oder 2020 mal wichtig sein."

Nach Aussage von Facebook soll WhatsApp unabhängig bleiben und sein Angebot als eigenständige App weiterführen. Das Unternehmen werde weiterhin in Mountain View, Kalifornien, ansässig bleiben, Koum zieht in den Facebook-Vorstand ein. Für die 16 Milliarden US-Dollar erhält Facebook nicht nur rund 50 neue Mitarbeiter, sondern auch Zugang zu gut 450 Millionen WhatsApp-Nutzern.

"WhatsApp ist auf dem Weg, eine Milliarde Menschen miteinander zu verbinden", sagt Facebook-CEO Mark Zuckerberg. "Alle Dienste, die diese Zahl erreichen, sind unermesslich wertvoll." Die Kombination der beiden Netzwerke werde Wachstum und Nutzeraktivitäten auf beiden Plattformen anheizen.

Die Smartphone-App hat sich als eine Art Alternative zu sozialen Netzwerken wie Facebook herausgestellt: Über die kostenpflichtige App werden nicht nur Nachrichten, sondern auch Fotos oder Videos ausgetauscht. Mehr als zwei Drittel der WhatsApp-Nutzer kommunizieren täglich über die App. Täglich wächst der Dienst um eine Million Nutzer. In Deutschland hat WhatsApp etwa 30 Millionen Nutzer.

Der Deal kam überraschend – und stieß zunächst auf Zurückhaltung bei Anlegern. Nachbörslich fiel die Facebook-Aktie gestern um drei Prozent. Dabei könnte Facebook mit der Übernahme auch den Kritikern ein Zeichen setzen, die dem Netzwerk vorwerfen, vor allem im Segment der Teenager unter Mitgliederschwund zu leiden, denn WhatsApp ist in der jugendlichen Nutzergruppe als SMS-Dienst besonders beliebt.

Einen eigenen Messaging-Dienst hat Facebook mit Messenger eigentlich bereits im Programm. Auch dieser bietet VoIP-Funktionen. Der Messaging-Konkurrent Viber war übrigens vor wenigen Tagen von Rakuten übernommen worden.

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Wirklich unglaublich inspirierende Beispiele erstaunlicher Facebook-Timeline-Fotos

19.02.2014, 9:16

Facebook ist wohl das derzeit größte soziale Netzwerk. Und so tummeln sich dort auch alle erdenklichen Menschentypen, wie etwa auch “Kreative”. Und diese haben sich von der Muse küssen lassen und einige der schönsten Facebook-Timeline-Fotos kreiert, die wir in diesem Artikel gesammelt präsentieren.

teaser-timeline

Und so richtig gut werden die Timeline-Fotos, wenn diese mit dem kleinen Profilfoto perfekt zusammenspielen. Da wird die Cover-Fläche noch etwas vergrößert, indem das Profilfoto mit verwendet wird, oder ein zum Gesamteindruck passendes Foto abgebildet. Einige Tutorials und Tipps und Tricks in diesem Artikel, laden zum Gestalten ein.

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“Rette die drei Fragezeichen”

18.02.2014, 7:30

Die drei Jungdetektive Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews kommen in die Jahre: Zum 50. Jubiläum der “Drei Fragezeichen” startet der Kosmos Verlag ein Online-Rätsel für Fans der bekannten Jugendkrimireihe.

(Foto: Kosmos)

Unter dem Slogan "Rette Die drei Fragezeichen" können sich Fans der Krimireihe in einem Online-Rätsel auf die Suche nach einem Rufmörder machen. Dabei geht es darum, Spuren und Indizien zu sammeln sowie Hinweisen nachzugehen, die an verschiedenen Stellen im Internet und der realen Offline-Welt auftauchen können. Anlass der Aktion ist das 50-jährige Jubiläum des Jugendkrimis: 1964 wurde die Reihe unter dem Titel "The Three Investigators" erstmals in den USA veröffentlicht.

Auf der eigens dafür eingerichteten Kampagnenwebseite können sich die Fans informieren und an dem Fall beteiligen. Dort gibt es regelmäßig Updates zum Stand der Ermittlungen, damit der Einstieg ins Spiel jederzeit möglich ist. Außerdem können sich die Hobby-Detektive auf der Facebook-Seite "Die Drei Fragezeichen Welt" austauschen und vernetzen, die bereits mehr als 10.000 Fans zählt.

Der erste deutschsprachige Band "Die drei ??? und das Gespensterschloss" erschien zum ersten Mal 1968 im Kosmos Verlag. Schöpfer der Reihe ist der US-Autor Robert Arthur, der auf den Philippinen geboren wurde.

Übrigens: Je großflächiger eine Online-Werbeanzeige ist, umso eher wird sie über soziale Medien oder E-Mail weiterempfohlen. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen US-Studie von Undertone.

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Tipps zur Steigerung der Bekanntheit und des Umsatzes

17.02.2014, 10:08

Zu welchem Zweck auch immer soziale Netzwerke im Unternehmen genutzt werden, eine vorher definierte Strategie ist die Grundvoraussetzungen für alle weiteren Aktivitäten. Denn ohne entsprechende Zieldefinition werden die Erfolge oftmals auf sich warten lassen oder in der Regel hinter den Möglichkeiten zurückbleiben. Oxmo gibt Tipps, welche Elemente eine Social-Media-Strategie entahlten soll.

(Foto: internetworld)

Ist-Zustand erfassen

Für die Entwicklung einer Social Media-Strategie sollte in den entsprechenden Feldern, in denen Netzwerk zum Einsatz kommen, der Ist-Zustand analysiert werden. Wie steht es um die personellen Ressourcen, worin könnten mögliche Hindernisse bestehen und wie genau ist das vorhandene Budget zu nutzen? Diese und weitere Fragen sollten sich die Verantwortlichen vor der Durchführung in jedem Fall stellen. Die Strategie selbst kann dabei durchaus mit der Ausrichtung des Unternehmens Hand in Hand gehen, sodass sich Ziele und Werte in beiden Bereichen ähneln. Insbesondere dann, wenn der Vorstand oder die Geschäftsführung von dem Projekt "Social Media" erst noch überzeugt werden muss, eignet sich diese Herangehensweise, um Unterstützung zu erhalten.

Messbare Ziele definieren

Die unterschiedlichen Handlungsfelder bedürfen verschiedener Ziele, die sowohl konkret als auch messbar sein sollten. Darunter fallen beispielsweise:

  • Die Erhöhung der Reichweite im Marketing
  • Die Steigerung des Bekanntheitsgrads eines Unternehmens
  • Die Verbesserung des Supports und damit auch der Kundenzufriedenheit
  • Eine optimierte und erhöhte Kundenbindung

Über Social-Media-Manager nachdenken

Jedes zehnte Unternehmen in Deutschland beschäftigt mittlerweile bereits Mitarbeiter, die sich ganz gezielt um das Social Web und die damit einhergehenden Aktivitäten kümmern. Denn tatsächlich wird es immer wichtiger, erfahrene Experten als direkte Ansprechpartner innerhalb eines Unternehmens vorweisen zu können, die in der Regel auch bereichsübergreifend verschiedenste Maßnahmen zur Erreichung der Unternehmensziele umsetzen. Darunter fallen unter anderem die Entwicklung passender Strategien, Konzepte und neue Ideen für Aktivitäten im Social Web, aber auch die Kontrolle und Kalkulation des vorhandenen Budgets. Intern fungieren sie darüber hinaus als Ansprechpartner verschiedener Abteilungen und betreuen unterschiedlichste Accounts auf den genutzten Social Media-Plattformen. Oft finden sich in dem Berufsbild des Social-Media-Managers darüber hinaus auch Überschneidungen mit denen des Online-Redakteurs oder Community-Managers. Genaue Vorgaben für eine Ausbildung oder gar ein Studium gibt es für diesen Beruf aufgrund seiner relativen Neuheit zwar noch nicht, dennoch steht die Relevanz des Berufsbilds außer Frage. Für Bewerber eignet es sich aber zweifellos, eine starke Affinität zu digitalen Kommunikationsmedien vorzuweisen sowie ein ausgeprägtes Verständnis für technische Zusammenhänge im Internet mitzubringen.

Die Zielgruppe festlegen

Im Normalfall sollte schon vor der Nutzung von Social Media-Kanälen klar sein, welche Zielgruppe angesprochen wird. Trotz allem gehört dennoch eine Untersuchung der Gewohnheiten der entsprechenden Zielgruppe auf die Agenda, bevor die Arbeit schließlich losgeht. Um diese sinnvoll zu analysieren bietet es sich an, diese nach ihrem Online-Verhalten in entsprechenden Nutzergruppen zu kategorisieren. So gibt es beispielsweise die typischen "Creators", die selbst etwas erstellen oder beispielsweise eigene Blogs und YouTube-Kanäle betreiben. Diese Nutzergruppe ist oftmals beispielsweise Wettbewerben nicht abgeneigt und sie lassen sich zudem eher in Online-Communities einbinden. Dem gegenüber stehen die sogenannten "Spectators", die vor allem Inhalte konsumieren, selbst jedoch nichts "erschaffen". Sie lesen Blogs, verfolgen Twitter-Lines und schätzen demnach besonders anschaulich angebotene Informationen in vielfältigen Formen.

Dialog richtig führen

Immer wieder passiert es, dass Unternehmen sich mit einem sogenannten Shitstormkonfrontiert sehen – häufig entsteht so eine Situation dadurch, dass viele Unternehmen in einer solchen Situation nicht angemessen auf Kritik reagieren. Diese oftmals geringe Dialogbereitschaft entsteht dadurch, dass viele Verantwortliche in erster Linie Informationen verbreiten wollen, ohne dabei aber mit der Interessensgruppe direkt in Kontakt zu treten. Startet dann jedoch ein Gespräch, so sind nur die wenigsten vorbereitet, um in angemessener Weise einer Welle der Kritik entgegenzutreten. Hier ist es entscheidend, sachlich zu bleiben, Lösungsvorschläge zu bieten, den eigenen Standpunkt klarzumachen und die Fragen der verärgerten Kunden zu beantworten.

Die Gefahr durch einen solchen Shitstorm oder auch kleinere Kritiken ist in der Tat nicht zu unterschätzen und kann sich bei unangemessenem Verhalten des Unternehmens schnell hochschaukeln. Da die sozialen Medien entsprechende Meldungen in rasanter Geschwindigkeit teilen, kann so im schlimmsten Fall ein dauerhafter Schaden für Reputation und Image entstehen. Demnach heißt es also: den Dialog mit den eigenen Interessensgruppen anstreben, nicht nur einseitige Verbreitung von Informationen betreiben und insbesondere im Krisenfall ruhig und sachlich bleiben.

Am 4. Februar 2014 hat Facebook sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Mit etwa 1,2 Milliarden Nutzern ist es nach wie vor das größte soziale Netzwerk weltweit. Auch in Deutschland hat Facebook mit Abstand die Nase vorn, wie eine aktuelle Bitkom-Umfrage zeigt.

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Anzeigengröße entscheidet über Social Sharing

17.02.2014, 7:30

Je großflächiger eine Online-Werbeanzeige ist, umso eher wird sie über soziale Medien oder E-Mail weiterempfohlen. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen US-Studie von Undertone. Demnach erhöhen High-Impact-Formate die Chance auf Social Sharing um 71 Prozent.

(Foto: Fotolia.de/BLACK ME)

Branding-Kampagnen sollen das Marken-Image stärken und Nutzern Mehrwerte bieten. Im Idealfall sind sie so erfolgreich, dass User sie per E-Mail, soziale Netzwerke oder persönlich weiterempfehlen. Das gelingt vor allem großflächigen Online-Werbeanzeigen. Das zeigt eine aktuelle US-Studie von Undertone, Anbieter von digitalen Werbelösungen, unter 3.000 Internetnutzern.

Demnach erhöhen High-Impact-Formate, die die gesamte Website oder einen Großteil davon einnehmen, die Chance, geteilt zu werden generell um 71 Prozent im Vergleich zu Standard-Display-Ads. Full-Screen-Takeovers beispielsweise verbessern die Chance auf Social Sharing um 61 Prozent. Das heißt, die User sind eher gewillt, die Anzeige auf Facebook oder Twitter zu teilen, ein Fan der Marke zu werden oder darüber zu bloggen. Persönliche Weiterempfehlungen wie über E-Mail oder das persönlichen Gespräch stiegen bei den ganzflächigen Werbeanzeigen um 58 Prozent.

Einfluss auf das Shopping-Verhalten

Nicht nur das Social Sharing, auch das Shopping-Verhalten beeinflussen großflächige Ads. Zu diesem Einfluss auf das Einkaufsverhalten zählen Reaktionen wie die Website der Marke aufzurufen, online nach mehr Informationen zu suchen oder das Produkt offline in der Filiale anzuschauen. Full-Screen-Werbeanzeigen rufen dieses Verhalten um fünf Prozent eher hervor, andere großflächige Display-Ads um zehn Prozent eher als Standard-Display-Anzeigen.

Im letzten Teil der Analyse wurden die Teilnehmer befragt, welche der gezeigten Produkte der Marken Kellogg‘s Special K, Macy’s, Nair for Women und Volvo sie am wahrscheinlichsten kaufen würden (Brand Choice). Bei allen vier getesteten Brands überzeugten die Full-Screen-Formate die User am meisten: die Kaufabsicht stieg hier um 27 Prozent.

"Bei der Bewertung von Branding-Kampagnen kommt es nicht nur auf Interaktionsraten oder die Verweildauer des Users an. Zur Branding-Wirkung gehören auch emotional und sozial motivierte Handlungen der User, die sich an das Werbeerlebnis anschließen", so das Resümee von Jörg Schneider, Country Manager Germany von Undertone.

Für die Hitzeschutz-Styling-Sprays von L’Oréal Paris kreierte der Online-Vermarkter Undertone zuletzt ein digitales Werbemittel, das die Elemente einprägsames Design, Produkt-Animation und Handlungsaufruf miteinander kombinierte. Eine Fallstudie des Anbieters ergab, dass die Kampagne eine überdurchschnittliche Click-through-Rate (CTR) von sieben Prozent erzielte, was 41 Mal höher sei als die durchschnittliche CTR für Rich Media Ads im Segment "Health/Beauty".

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