Kodak wagt umfangreichen Neuanfang

28.08.2012, 9:52

Die Eastman Kodak Company gab heute seine nächsten Schritte auf dem Weg zu einem erfolgreichen Neustart nach seiner Insolvenz bekannt. Das umstrukturierte Unternehmen wird sich im Wesentlichen auf Lösungen für den Akzidenz-, Zeitungs- und Verlagsdruck, den Verpackungsdruck und funktionales Drucken sowie Enterprise Services konzentrieren. Dementsprechend hat das Unternehmen mit dem Verkaufsverfahren seiner marktführenden Geschäftsbereiche Personalisiertes Imaging und Document Imaging begonnen.

(Logo: Kodak)

Kodak geht davon aus, dass der Verkauf dieser Vermögenswerte sowie fortlaufende Kosteneinsparungsprogramme, die Bereinigung seiner Altlasten und die Monetisierung des Patentportfolios für digitales Imaging im Lauf des Jahres 2013 entscheidende Meilensteine bei der Umstrukturierung und dem Neustart des Unternehmens nach seiner Insolvenz darstellen werden.

“Die Aufnahme des Verkaufsverfahrens hinsichtlich unserer Geschäftsbereiche Personalisiertes Imaging und Document Imaging ist ein wichtiger Schritt für unser Unternehmen, das sich im Rahmen der Umstrukturierung auf die kommerziellen Märkte konzentrieren wird. Dies gibt Kodak die Möglichkeit, mit beschleunigter Dynamik auf seinen Neustart hinzuarbeiten“, so Antonio M. Perez, Chairman und Chief Executive Officer. „Darüber hinaus werden wir unser Kostensenkungsprogramm fortführen und unsere Betriebsmodelle straffen, um so das Unternehmen in die schwarzen Zahlen zurückzubringen.“

“Wir gestalten Kodak komplett um. Wir sorgen weiterhin für ein erneutes Gleichgewicht in unserem Unternehmen, indem wir uns auf Akzidenz-, Zeitungs- und Verlagsdruck, den Verpackungsdruck und funktionales Drucken – Bereiche, in denen wir über das umfangreichste Lösungsportfolio verfügen – sowie Enterprise Services ausrichten. Diese Geschäftsbereiche haben weltweit deutliche langfristige Wachstumsaussichten und bilden das Kernstück für Kodaks Zukunft. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Wettbewerbsvorteile in den Bereichen Materialwissenschaft und Beschichtungstechnik sowie unser Know-how im Bereich Digitales Imaging, es uns ermöglichen werden, diese Chancen zu nutzen und unsere Führungsposition in wichtigen Wachstumsmärkten auszubauen.“

Kodak erwähnte, dass es abgesehen von den Geschäftsbereichen Akzidenz-, Zeitungs- und Verlagsdruck, Verpackungsdruck und funktionales Drucken sowie Enterprise Services, ebenfalls weiterhin die Geschäftsbereiche Consumer Inkjet, Entertainment Imaging, Commercial Film und Specialty Chemicals besitzt und betreibt. Dies sei zurückzuführen auf Kodaks Kompetenz, Fähigkeiten und seine starken Kundenbeziehungen in diesen Märkten sowie deren gemeinsames Potenzial zur Generierung von Barmitteln.

Der Geschäftsbereich Personalisiertes Imaging besteht aus den Unterbereichen Retail Systems Solutions (RSS), Paper & Output Systems (P&OS) und Event Imaging Solutions (EIS). RSS ist der weltweite Marktführer für Einzelhandels-Printlösungen mit einer globalen Präsenz von 105.000 KODAK Picture Kiosks; P&OS umfasst das breiteste Produktportfolio der traditionellen Fotopapier- und Fotokamerafilm-Produkte und EIS bietet Erinnerungsfoto-Produkte in Freizeitparks und an anderen Veranstaltungsorten. Der Geschäftsbereich Document Imaging bietet ein führendes und umfassendes Portfolio an Scannern, Erfassungssoftware und Dienstleistungen für Unternehmenskunden.

“Personalisiertes Imaging und Document Imaging sind wertvolle Geschäftsbereiche, die aufgrund von überlegenen Produkten und Dienstleistungsangeboten führende Marktpositionen genießen. Wir bleiben unserem Engagement gegenüber unseren Kunden treu, und werden entsprechend dafür sorgen, dass sie das außergewöhnliche Qualitäts- und Serviceniveau, das Sie von Kodak gewohnt sind, auch weiterhin erhalten. Kunden bleiben die oberste Priorität in allen unseren Geschäftsbereichen – das gilt sowohl für die, die wir zu verkaufen beabsichtigen als auch für jene, die Teil von Kodak bleiben“, so Perez.

Kodak teilte mit, man würde versuchen, so schnell wie möglich voranzukommen und avisiert den Abschluss dieser Transaktionen für das erste Halbjahr 2013. Kodaks Berater in diesem Verkaufsverfahren ist Lazard.

Entsprechend seiner vorherigen Ankündigung führt das Unternehmen weiterhin Gespräche mit Parteien in Bezug auf den möglichen Verkauf seines Patentportfolios für digitales Imaging. Das Unternehmen bekräftigt, dass es hinsichtlich der Veräußerung des Portfolios noch keine Entscheidung getroffen hat, und Kodak könnte in Absprache mit den Gläubigern das Portfolio als alternative Quelle zur Befriedigung seiner Gläubiger beibehalten.

“Während wir in dem Insolvenzverfahren vorankommen, konzentrieren wir uns darauf, unseren Gläubigern den größten Nutzen zukommen zu lassen, sodass wir auf einen Neustart als ein nachhaltiges, profitables Unternehmen blicken, das die Bedürfnisse seiner Kunden weiterhin erfüllt“, endete Perez.

(Quelle: Pressemitteilung Kodak GmbH)

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Start von BarPay

01.08.2012, 15:12
Start von BarPay: Online bestellen, bar bezahlen
(Foto: Fotolia / Birgit Reitz-Hofmann)

Ab sofort können Verbraucher mit “BarPay” online bestellte Waren und Dienstleistungen im stationären Handel bar bezahlen. Das Payment System soll neue Kundenschichten für den E-Commerce erschließen, die vor Online Payment noch zurückschrecken. Auch stationäre Händler profitieren.

Seit dem 01. August 2012 ist das neue Bill Payment System der EZV Gesellschaft für Zahlungssysteme in Deutschland offiziell verfügbar. Bei der neuen Bezahlweise übermitteln die angeschlossenen Online-Shops ihren Kunden einen individuellen Barcode, der an entsprechend ausgestatteten Kassen von Tankstellen, Shops und Kiosken beglichen werden kann.

Die Bezahlung erfolgt in Bar – ganz ohne vorherige Registrierung, Kreditkarte, Vorkasse-Überweisung oder Nachnahme. Die beteiligten Online-Händler übermitteln nach dem Kauf im Internet einen individuellen Barcode per E-Mail oder Browser. Den Code kann der Käufer anschließend ausdrucken oder per Smartphone bei den Akzeptanzstellen präsentieren. Sobald die Zahlung erfolgt ist, bekommt der Händler in Echtzeit eine Meldung.

Das neue Zahlungssystem soll sowohl Inkassokosten als auch Ausfallrisiken deutlich verringern, so die EZV. Zudem soll der stationäre Handel “als neuer Bestandteil der Zahlungskette im E-Commerce” von einer höheren Kundenfrequenz und möglichen weiteren Käufen profitieren, die die Konsumenten beim Begleichen der “Bar-Pay”-Rechnung tätigen.

“BarPay” wurde von der EZV in Kooperation mit Lekkerland und der Wirecard Bank entwickelt. Lekkerland stellt hierzu seine Terminals als Akzeptanzstellen zur Verfügung, die im stationären Handel an mehr als 18.000 Points of Sale installiert sind.

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Start der “Poldis Facedress”-Kampagne von Pepsi

26.04.2012, 13:22
Poldis Facedress

Mehr als tausend Profilfotos werden auf dem Anzug zu sehen sein

Pepsi startet seinen deutschen Facebook-Auftritt mit einer besonderen Aktion: Jeder Fan der Seite kann Teil eines maßgeschneiderten Anzugs für Nationalspieler Lukas Podolski werden. Der Anzug wird mit mehreren Tausend Profilbildern bedruckt.

Wer eine Chance auf einen Platz auf dem Anzug möchte, muss Fan der Facebook-Seite “Pepsi-Deutschland” werden und ein Profilbild für die Aktion hochladen. Das Highlight der Kampagne: Einer der “Facedress”-Teilnehmer wird den Anzug Podolski persönlich überreichen.

Der Grund für den Deal mit Podolski, sei der hohe Bekanntheitsgrad des Fußballers auf Social-Media-Kanälen, vor allem auf Facebook. Da die Kampagne über Facebook und Youtube begleitet wird, setze Pepsi bei der Kampagne gezielt auf die große Fangemeinde des Stürmers, erklärte Robert Sadjak, der Marketingleiter von Pepsico Deutschland. Nach eigenen Angaben habe Podolskis Beteiligung bereits innerhalb der ersten Stunde rund 2.500 “Gefällt mir”-Klicks erhalten.

Den Anzug fertigt die Kölner Schneiderin Eva Gronbach an. Er wird Podolski noch vor Beginn der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli 2012) übergeben.

Podolski ist in diesem Jahr zusammen mit internationalen Spitzenfußballern auch Teil der “Kick in the Mix”-Kampagne, die Fußball und Musik zusammen bringen möchte. Höhepunkt der Aktion ist der gemeinsame TV-Spot.

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iPad 3: Probleme nach gutem Start

26.03.2012, 12:02

Das iPad 3, das von Apple offiziell “das neue iPad” genannt wird, konnte einen neuen Launch-Rekord für das Unternehmen aufstellen. Über drei Mio. Geräte fanden bereits am ersten Verkaufswochenende einen neuen Besitzer, womit der Big Player aus Kalifornien seine Dominanz auf dem Tabletmarkt vorerst wieder festigen dürfte. Der erfolgreiche Start wird mittlerweile von zahlreichen Berichten getrübt, die dem Tablet technische Probleme bescheinigen. Zuletzt beschwerten sich einige User in den Apple-Foren über Schwierigkeiten beim WLAN-Empfang.

Apples “neues” iPad
(Quelle: macazin.de)

In den ersten Tagen nach dem Launch heimste das neue Apple-iPad großteils positive Kritiken bei Bloggern und Fachmedien ein. Gelobt wurde unter anderem die Performance durch die Verdoppelung des Speichers. Besonders das neue Retina-Display mit hoher Auflösung und Pixeldichte sowie kontrastreicher, satter Farbdarstellung wusste die Tester zu überzeugen.

Mittlerweile gibt es jedoch einige Beschwerden von Nutzern, die den Eindruck des brandneuen Hightech-Gadgets etwas trüben. So hat das Gerät Probleme mit verschiedenen Smartcovern, die zwar nach wie vor magnetisch am Tablet haften, aber die Bildschirmsperre nicht mehr lösen. Als Ursache wird eine Veränderung in der Polung der dafür verwendeten Magnete im Inneren des Tabs vermutet. Betroffen sind einerseits vereinzelt ältere Modelle aus dem Hause Apple, gehäuft treten die Probleme jedoch mit Covern von Drittherstellern auf.

Kurz darauf vermeldeten verschiedene Käufer und Medien, dass sich das neue iPad im Vergleich zum Vorgänger deutlich stärker erhitze. Im Web kursieren mittlerweile zahlreiche Wärmebildaufnahmen als Beleg. Durch die höhere Wärmeentwicklung scheint es jedoch nur in wenigen Fällen zu Schwierigkeiten zu kommen, die über eingeschränkten Bedienkomfort hinausreichen.

Unerwartet schnell hatte Apple auf die vorgetragene Kritik reagiert und bekanntgegeben, dass die vorgesehene Betriebstemperatur zwischen null und 35 Grad liegt und sich das Gerät bei Überschreitung abschaltet. Verschiedene Quellen berichten jedoch von Messwerten deutlich über 40 Grad ohne folgendem Shutdown. Betroffene wurden von Apple an den Kundendienst verwiesen.

Deutlich schwerwiegendere Komplikationen scheint für einige User das integrierte WiFi-Modul des Tablets zu verursachen. So trudeln laut “The Register” bei Apple zunehmend Beschwerden ein, die schlechten Empfang von WLAN-Signalen, niedrige Übertragungsraten und Verbindungsabbrüche thematisieren. Ein Manko, das besonders bei der Nutzung des Gerätes in Gegenden mit schlechter oder nicht vorhandener Abdeckung mit mobilem Breitband zum Tragen kommt. Besonders betroffen wären Käufer der WiFi-only-Variante.

Ein offizieller Kommentar von Apple zum drohenden “WiFi-Gate” gibt es noch nicht. Die Schwierigkeiten erinnern an die Empfangsausfälle des iPhone 4, die in Zusammenhang mit dessen Antennendesign standen. Doch trotz “Antennagate” konnte das Nachfolgegerät, das iPhone 4S, einen zufriedenstellenden Absatz erzielen. Somit dürfte man sich in Cupertino trotz des iPad-Pannenlaufs derzeit noch keine Sorgen um langfristige Auswirkungen auf die Verkaufszahlen machen.

(Georg Pichler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Google Music kurz vor dem Start

14.11.2011, 10:04
Baldiger Google Music-Launch

Die Einladungen sind raus! Google läd am Mittwoch zu einem “Special Event”. Ob es sich dabei um den lang erwarteten Launch des Google Musik-Stores handelt?

Google bastelt schon seit geraumer Zeit an seinem MP3-Download-Store. Jetzt könnte die Enthüllung von Google Music bevorstehen, berichtet AllthingsD, denn das Unternehmen habe jetzt zu einem Firmenevent am 16. November 2011 eingeladen.

Problem: Bisher konnte Google noch nicht alle wichtigen Musiklabels davon überzeugen, Partnerschaften einzugehen. Bisher seien EMI und Universal Music an Bord. Noch nicht zugesagt haben dagegen Sony und Warner Music. Dennoch werde der Download-Dienst jetzt starten.

Die Freischaltung des Audiodiensts wird schon seit Monaten erwartet. Im Mai 2011 hatte Google bereits die Betaversion “Music Beta by Google” präsentiert. Der iTunes-Konkurrent ist bereits seit Juni 2010 in der Mache.

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Mobile Suchmaschinenwerbung

09.09.2011, 15:01
Mobile Suchmaschinenwerbung (Foto: istockphoto.com/courtneyk)

Wer AdWords-Kampagnen eins zu eins auf Mobile überträgt, verschenkt viel Potenzial. Worauf Werbetreibende bei Suchmaschinenwerbung auf Smartphones achten müssen, erklärt Henning Langer, Mobile Specialist bei eprofessional.

1. Prüfen Sie Ihre Produkte. Welche eignen sich für den Unterwegs-Konsum und welche nicht? Manchmal kommen nur Teile des Sortiments in Frage. So werden derzeit übers Handy noch eher günstige produkte beworben, die schnell und nebenbei gekauft werden.

2. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe und deren Umgang mit mobilen Endgeräten. Finden Sie heraus, ob Ihre Zielgruppe mobil zu erreichen ist. Über das Keyword-Tool von Google können Sie das Suchvolumen für Ihre wichtigsten Begriffe ermitteln.

3. Legen Sie grundsätzlich eine separate mobile Adwords-Kampagne an und achten Sie darauf, dass Desktop-Anzeigen nicht an Mobilgeräte ausgeliefert werden. Das müssen Sie in Ihrem Google-Konto aktiv ausschließen.

4. Prüfen Sie, ob alle oder vielleicht nur ausgewählte Geräte und Mobilfunkbetreiber für Ihre Kampagne relevant sind. Eine iPhone-App brauchen Sie nicht auf Android-Smartphones zu bewerben. Vorsicht: Google bucht Werbekunden automatisch für „iPhones und andere Mobilgeräte mit vollwertigem Internetbrowser“ ein. Selektieren Sie unter “erweiterte Geräte und Betreiberoptionen”. Dort können Sie auch nur iPads auswählen, je nach Kampagnenziel.

5. Entscheiden Sie, ob Ihre Adwords-Anzeigen auch im Content von mobilen Websites oder ausschließlich bei der Google-Suche auf mobilen Endgeräten erscheinen sollen.

6. Bieten Sie auf die Anzeigenpositionen eins und zwei, denn anders als bei der Desktop-Suche sind nur zwei Anzeigenplätze relevant. Planen Sie entsprechendes Budget ein und überlegen Sie vorher, ob genug Budget vorhanden ist, um sich gegen den Wettbewerb durchzusetzen. Wenn nicht, lassen Sie es.

7. Sprechen Sie die Nutzer in den Anzeigentexten so individuell wie möglich an und nehmen Sie Bezug auf den Aufenthaltsort und das Endgerät des Nutzers. Unterstützen Sie die örtliche Ansprache, indem Sie Ihr Google-Places-Konto, sofern vorhanden, mit Ihrer Adwords-Kampagne verknüpfen.

8. Beachten Sie bei der Keyword-Auswahl, dass unterwegs deutlich kürzere Search Queries genutzt werden und passen Sie Ihre Keyword-Strategie entsprechend an.

9. Nutzen Sie die Erfahrungen aus der Desktop-Suche beziehungsweise mit der klassischen SEA-Kampagne. Übernehmen Sie die Top-Performer-Keywords.

10. Machen Sie Ihre Website fit für mobile Endgeräte, damit der Klick auf die mobile Anzeige nicht zur Enttäuschung wird. Das bedeutet: kein Flash. Alternativ können Sie eine App anbieten.

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Apples iPad 2 in den Startlöchern

09.02.2011, 13:41
Apples iPad 2 in den Startlöchern

Apple soll bereits mit der Produktion einer neuen Version seines Tablet-Rechners iPad begonnen haben. Das wird auch höchste Zeit, denn schon in wenigen Wochen könnte das iPad 2 in den App Stores liegen. Schon heute könnte das neue Gerät vorgestellt werden.

Medienberichten zufolge wurde in der Beta-Version von Apples Betriebssystem iOS 4.3 ein Screenshot vom neuen iPad entdeckt, auf dem ein Kalender-Icon zu erkennen ist, das den 9. Februar zeigt. Wird das iPad 2 noch heute der Öffentlichkeit vorgestellt?

Dafür spricht ein Bericht des Wall Street Journals, wonach Apple mit der Produktion des neuen Tablets bereits begonnen habe. Demnach werde das neue Gerät dünner und leichter als sein Vorgänger, der im Januar 2010 vorgestellt wurde. Welche neuen Features es haben wird, blieb bisher im Ungewissen. Als wahrscheinlich gilt, dass die neue Version einen schnelleren Prozessor und einen kräftigeren Grafikprozessor erhält. Zudem soll endlich auch mindestens eine Kamera integriert sein. Möglicherweise bekommt das iPad 2 sogar je eine auf der Vorder- und Rückseite. Damit wären nicht nur Fotos sondern auch Videokonferenzen machbar.

Möglicherweise könnte in der neuen Generation sogar ein SD-Card-Reader enthalten sein, um die aufgezeichneten Fotos und Videos auf andere Geräte verschieben zu können. Eine USB-Schnittstelle gilt dagegen als unwahrscheinlich. Schließlich gab es so etwas noch bei keinem mobilen Apple-Gerät. Der kommende Zwang zu einheitlichen Ladegeräten ließe sich auch mit einem Adapter bewerkstelligen.

Keine Verbesserungen werde es aber am Display geben. Die Auflösung des Vorgängers war zwar gut, allerdings ließ sich das neue Retina-Display vom iPhone 4 nicht auf den größeren Bildschirm des iPad übertragen, heißt es im Wall Street Journal.

Für Apple war das iPad ein riesiger Erfolg. Bisher verkaufte das Unternehmen knapp 15 Millionen Tablets. Im letzten Quartal fuhr allein das iPad mit 4,6 Milliarden US-Dollar 17 Prozent des Gesamtumsatzes ein. Die Analysten erwarten die weitere Entwicklung des Marktes mit Spannung. In diesem Jahr soll Apple demnach zwischen 27 und 35 Millionen Geräte absetzen und das trotz der aufstrebenden Konkurrenz. Andere Marktforscher rechnen deshalb damit, dass sich der Marktanteil des iPads in den kommenden drei Jahren auf etwa 50 Prozent reduzieren wird.

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Windows Phone 7: Schlechter Start?

02.02.2011, 14:36

Erst vor wenigen Tagen berichteten wir von der Zwischenbilanz des mobilen Betriebssystems Windows Phone 7. Nun hat sich auch das Marktforschungsunternehmen NPD Group zu Microsofts Betriebssystem geäußert und sieht noch einen langen und steinigen Weg für den Softwarekonzern vor.

Die jüngst von der NPD Group veröffentlichten Daten lassen auf einen Marktanteil von 2 Prozent seit der Markteinführung Anfang November bis Ende des letzten Jahres schließen. Window Mobile 6.5 kommt momentan auf 4 Prozent der Verkäufe.

Mit den zwei Prozent im viertel Quartal 2010 lag Windows Phone 7 gleichauf mit Palms WebOS-Smartphones. RIM konnte mit den BlackBerrys 19 Prozent des Marktes für sich beanspruchen, Apple kam mit seinem iOS auf 19 Prozent, Google mit Android bereits auf knapp 53 Prozent. Die einzigen, die hier Abstriche hinnehmen musste, sind iOS und RIM.

Laut Ross Rubin von der NPD Group muss Microsoft noch fehlende Funktionen einfügen und eine stärker variierende Geräteauswahl anbieten können. Auch Entwickler-Beziehungen müssen gepflegt werden, damit die Anwendungen ein konkurrenzfähiges Niveau erreichen, so Rubin.

(Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Notion Ink Adam startet im Januar

09.12.2010, 9:15

Wir berichteten in Vergangenheit bereits ausführlich über das Tablet “Adam” des indischen Herstellers Notion Ink. Mit seinem PixelQi-Display verbindet er Vorteile von Tablets und E-Readern da das Display zwischen LCD und E-Paper-Modus umgeschaltet werden kann. Nun gibt es einen Termin für den Verkaufsstart in Deutschland und erste Preisinformationen.

Notion Ink Adam (Quelle: Notion Ink)

Nach Medienberichtenberichten zu Folge, soll das Adam Tablet von Notion Ink ab Januar 2011 in Deutschland verfügbar. In den USA, Indien und Asien soll er Verkauf vermutlich schon in diesem Monat starten, passend zum Weihnachtsgeschäft. Notion Ink gab diese Information selbstständig an einen Internetnutzer heraus. Bestellungen des Adam können, so Notion Ink, ab Verfügbarkeitsstart direkt über die Unternehmenswebseite getätigt werden. Ob auch andere Händler, wie Amazon oder MediaMarkt/Saturn die Geräte zum Verkauf erhalten werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Zudem nannte Notion Ink die Preise für das Adam-Tablet, welches in vier unterschiedlich ausgestatteten Varianten erhältlich sein wird. Zwei davon haben ein LCD-Display und die anderen beiden Varianten kommen mit dem neuartigen 3Qi-Display von PixelQi. Dieses hat den Vorteil dass man zwischen farbigem und videofähigem LCD und energiesparendem und gut lesbaren E-Paper-Modus umschalten kann. Die Preise:

Adam #1: LCD Display + WiFi: 299,- Euro
Adam #2: LCD Display + WiFi + UMTS: 399,- Euro
Adam #3: 3Qi-Display + WiFi: 399,- Euro
Adam #4: 3Qi-Display + WiFi + UMTS: 499 Euro

Damit kostet die am besten ausgestattete Version weniger als die günstigste Version des iPad von Apple. Auch die Hardware scheint deutlich besser zu sein für den Preis. So kommt das Adam mit einem nVidia Tegra 2 Dual-Core mit 1 GHz und 16 bis 32 GB Speicher der über microSD-Speicherkarte erweitert werden kann. Das 10-Zoll-Display hat eine Auflösung von 1024×600 Pixeln und dank HDMI-Anschluss können auch weitere Displays angesteuert werden. Auch das Telefonieren über Bluetooth-Headsets soll in der UMTS-Version über die Mobilfunkverbindung möglich sein. Als Betriebssystem kommt Android 2.2 (Froyo) zum Einsatz, wobei die neueste Version 2.3 Gingerbread und das kommende Android 3.0 als Update nachgeliefert werden soll.

(Daniel Schürmann | Quelle: stereopoly.de)

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Start des new media award 2011

11.11.2010, 11:24

Start des new media award 2011

Am 14. April 2011 zeichnet InteractiveMedia im Düsseldorfer Lofthaus zum 15. Mal besonders kreative und innovative digitale Kampagnen mit dem new media award aus. Die Einreichungsfrist hat begonnen.

Der new media award 2011 bringt einige Neuerungen mit sich. Die Einreichungen werden nicht mehr nach Mediengattung, sondern nach Erfolgskriterien wie Kreativität und Effizienz eingeteilt.  “Wir haben unser Kategoriensystem völlig umgebaut”, sagt Frank Bachér, Geschäftsführer Marketing und Sales von InteractiveMedia. “Wir sind gespannt, wie die Kreativwirtschaft die Neuausrichtung aufnimmt.”

Jeder Teilnehmer kann entscheiden, in welcher Bewertungskategorie er seine Kampagne einreicht. Über den Erfolg entscheidet eine Jury mit Experten aus Agenturen, Wirtschaft und Hochschulen. Die Kategorien selbst gewichten unterschiedliche Faktoren:

Creative Excellence: In dieser Kategorie zählt in erster Linie die Kreativität der eingereichten Formate. Es kommt vor allem auf die Grundidee und Originalität an, mit der die Kommunikationsziele erreicht wurden.

Digital Innovation: Der Schwerpunkt der Bewertung liegt auf Werbeformaten, die auf neuartige Weise die technischen Möglichkeiten des Internets ausschöpfen, zum Beispiel Web 2.0-Elemente integrieren.

Integrated Campaigns: Im Vordergrund steht die durchgängige Leitidee und intelligente Verknüpfung mehrerer Mediengattungen, also die Kombination des Online- oder Mobile-Kanals mit Print oder TV. Partner und Know-how-Träger in dieser Kategorie ist der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW, der zum ersten Mal als Partner dabei ist.

Efficient Communication: Statt um Kreativität geht es hier schwerpunktmäßig um Wirkung und Effizienz. Beurteilt wird vorrangig, wie wirkungsvoll eine Kampagne verlaufen ist und mit welchem Kosten-Nutzen-Verhältnis sie realisiert wurde. Partner und Know-how-Träger in dieser Kategorie ist der Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA).

Die bisherigen Kategorien waren Online, Trends, Mobile und Efficiency.

In der Kategorie Young Lions, die unverändert bleibt, können sich Studierende aus kreativen und medienorientierten Fachrichtungen, Auszubildende in Medienberufen und Agenturjunioren mit maximal zwei Jahren Berufserfahrung bewerben.

Einsendeschluss der 15. Januar 2011. Die Teilnahme am new media award 2011 ist kostenlos, die Anmeldung erfolgt über newmediaaward.de. Mitmachen dürfen Werbe- und Kommunikationsagenturen sowie werbetreibende Unternehmen und Institutionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

In diesem Jahr konnte sich in den Kategorien Mobile und Young Lions die Agentur Plan.Net / Serviceplan jeweils den ersten Platz sichern. Ebenfalls zwei Auszeichnungen erreichten die Agenturen Scholz & Volkmer, Ogilvy Interactive und Pilot 1/0. Fotos von der Preisverleihung sehen Sie in unserer Bildergalerie.

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