Mit Google durch die Wüste zur Liwa-Oase

09.10.2014, 9:29

Google bringt Street View auch in Regionen ohne Straßen. Die neuesten Aufnahmen zeigen diesmal die Liwa-Oase im Emirat Abu Dhabi. Die Kamera war auf dem Rücken eines Dromedars montiert.

(Quelle: Google.com)

Im Oasengebiet Liwa im Emirat Abu Dhabi erreichen die Tagestemperaturen derzeit rund 40 Grad Celsius. Doch wer die rund 150 km von der Hauptstadt Abu Dhabi am nördlichen Rand der Wüste Rub al-Chali gelegene Oase besichtigen will, kann das mit Google nun vom Rechner aus tun.

Der Internet-Konzern hat seinen Street View Trekker – die geländegängige Version des Street Cars, ein Rucksack mit Kameraufsatz – diesmal auf einem Dromedar installiert und durch die Sanddünen der Arabischen Wüste manövriert, die eine Höhe von 25 bis 40 Metern erreichen. Mithilfe derartiger Trekker, auf denen oben ein Kamerasystem montiert ist, hat Google bereits mehrere Orte auf der ganzen Welt, die für kein Auto, Trike, Trolley oder Schneemobil zugänglich sind, als Street View-Trek online gebracht.

Diesmal durchstreifen virtuell Reisende mit Google Maps die Wüste rund um die Liwa-Oase, die zu den ältesten Siedlungsgebieten in den Vereinigten Arabischen Emiraten zählt.

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Google droht neue Klage wegen Street View

01.07.2014, 9:40

Google hat weiter Ärger wegen seinem Dienst Street View. Das oberste US-Gericht hat einen Widerspruch des Konzerns gegen eine Sammelklage abgeschmettert. Damit droht eine Strafe in Millionenhöhe.

(Quelle: Shutterstock.com/jessicakirsh)

Der Supreme Court in den USA hat einem Widerspruchs Googles gegen eine Sammeklage eine Absage erteilt. Damit stehe dem Suchmaschinenbetreiber möglicherweise eine neue Strafe in Millionenhöhe ins Haus, schreibt business.chip.de.

Bei der Klage geht es um illegale Mitschnitte von Daten aus WLAN-Netzen. Während die Street-View-Autos weltweit Straßen und Häuserfronten erfassten, zeichneten sie von 2008 bis 2010 auch unverschlüsselte Informationen aus WLAN-Netzen auf. Auch in Deutschland geriet das Unternehmen, das seinen Hauptsitz im kalifornischen Mountain View hat, wegen seiner Aufzeichnungen ins Visier der Behörden. Google sprach von einem Versehen und betonte, die Daten nie kommerziell ausgewertet zu haben. In den USA musste der Konzern bereits sieben Millionen US-Dollar Strafe zahlen. Allerdings betraf die Einigung lediglich 38-US-Bundesstaaten.

Nach der Freigabe des Supreme Court können in den USA nun die Betroffenen mit ihrer Sammelklage fortfahren.

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Street-View-Funktion von Google Maps

26.11.2013, 12:33

Gute Nachrichten für alle virtuellen Trainspotter: Google Maps erweitert seine Funktionen für Street View. Nutzer können künftig am PC oder Tablet 16 Flughäfen und 59 Bahnhöfe erkunden. Reisende sollen sich so bereits vorab über ihren Abreiseort informieren können.

(Foto: istockphoto.com/stuartbur)

Google spendiert seinem Kartendienst Maps ein kleines Update: Künftig ist es möglich, über die Funktion Street View virtuell durch 16 Flughäfen und 59 Bahnhöfe weltweit zu laufen. Ziel der Erweiterung ist es, Reisende bereits vorab eine Möglichkeit zu geben, sich digitale Einblicke über ihren Abreiseflughafen oder Ankunftsbahnhof zu verschaffen. So kann bereits im Vorfeld geklärt werden, wie das Terminal, das Gleis zu Weiterfahrt oder auch der Burger King zur Stärkung zwischendurch aussieht.

Die Funktion ist weltweit nutzbar, aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist allerdings bisher noch kein Bahnhof oder Flughafen dabei. Das Datenmaterial soll aber erweitert werden.

Aktuell ist ohnehin das Thema Weihnachten spannender für Google: Der Konzern hat untersucht, welche Geschenke zu Weihnachten besonders hoch im Kurs stehen und mit welchen Geräten sich die Internetnutzer auf die Suche nach dem passenden Präsent oder dem besten Rezept fürs Festmahl machen.

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Chinesischer Klon von Google Street View

27.08.2013, 14:01

Googles Zusatzdienst Street View wurde bereits 2007 vorgestellt. Reichlich spät startet die führende chinesische Suchmaschine Baidu nun eine eigene Version, die dem Original sehr ähnelt. Anlass zur Eile gab es offenbar nicht – in China ist Google kein ernsthafter Konkurrent.

(Foto: Fotolia.com/gui yong nian)

Die chinesische Suchmaschine Baidu startet ihren eigenen Street-View-Dienst, der Kameraaufnehmen von Straßen und Häusern zeigt. Der Kartendienst mit dem Namen Baidu Total View soll den bereits existierenden Service Baidu Maps ergänzen, das meldet techinasia.com. Das neue Angebot umfasst zunächst die chinesischen Städte Shenyang, Wuxi und Fenghunag. Entwickler können über eine Programmierschnittstelle darauf zugreifen.

In China ist der Dienst Google Street View nicht verfügbar, den der Suchmaschinenriese bereits im Jahr 2007 eingeführt hatte. Die führende Suchmaschine ist dort Baidu, während Google nur ein Nischendasein fristet. Neben der politischen Situation spiele auch die Tatsache, dass kein Chinese "Google" aussprechen könne, eine Rolle für die dortige Schwäche der Suchmaschine, wie Dominik Johnson von der Agentur für Performance Marketing Explido auf der Branchenmesse dmexco ausführte: "Das ist ein Zungenbrecher für Chinesen, vergleichbar mit dem bayerischen ‘Oachkatzalschwoaf’."

Fast unbemerkt vom Westen entwickelt sich China langsam zum größten Online-Marktplatz der Welt. Auch für deutsche Shop-Betreiber sind die chinesischen Internetnutzer vielversprechende Kunden.

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Bußgeld gegen Google wegen Datenschutzvergehen

22.04.2013, 15:32

Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar hat gegen Google ein Bußgeld in Höhe von 145.000 Euro verhängt. Die Street-View-Fahrzeuge hatten zwischen 2008 und 2010 nicht nur ihre Umgebung fotografiert, sondern auch unerlaubt Daten aus Funknetzen gesammelt.

(Foto: Fotolia.de/rangizzz)

Google wird wieder einmal zur Kasse gebeten: Johannes Caspar, Landesdatenschutzbeauftragter in Hamburg, hat gegen den Konzern ein Bußgeld in Höhe von 145.000 Euro verhängt. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung hervor. Der Grund: Zwischen 2008 und 2010 hat Google mithilfe seiner Street-View-Fahrzeuge nicht nur Häuser und Straßen fotografiert, sondern auch Funknetze erfasst und dabei Inhaltsdaten unverschlüsselter Netze gesammelt.

Das 2010 durch die Staatsanwaltschaft eingeleitete Ermittlungsverfahren wurde Ende 2012 wieder eingestellt. Der Grund: Bei den gespeicherten Kennungen und Datenfragmenten würde es sich um reine Verwaltungsdaten handeln, die nicht personenbezogen geschützt seien. Ein Verstoß gegen Strafnormen hätte demnach nicht festgestellt werden können. Caspar hatte daraufhin ein Ordnungswidrigkeitsverfahren in Gang gebracht und rechtskräftig festgestellt: Google hat fahrlässig unbefugt personenbezogene Daten aufgezeichnet. Damit wird ein Bußgeld fällig, außerdem ist Google verpflichtet, die Daten vollständig zu löschen.

Laut Caspar handelt es sich hier um einen der größten bekannt gewordenen Datenschutzverstöße überhaupt. Das verhängte Bußgeld in Höhe von 145.000 Euro erscheint da fast wie ein Taschengeld.  Das findet auch Caspar: "Solange Datenschutzverstöße nur zu Discount-Preisen geahndet werden können, ist die Durchsetzung des Datenschutzrechts in der digitalen Welt mit ihren hohen Missbrauchspotentialen kaum möglich. Die derzeit im Zuge der künftigen europäischen Datenschutzgrundverordnung  diskutierte Regelung, die als maximales Bußgeld zwei Prozent des Jahresumsatzes des Unternehmens vorsieht, würde dagegen eine wirtschaftlich spürbare Ahndung von Datenschutzverletzungen ermöglichen."

Im März 2013 hatte Google in den USA bereits eine Geldstrafe von sieben Millionen US-Dollar zahlen müssen. Auch hier war es um WLAN-Aufzeichnungen durch Street-View-Fahrzeuge zwischen 2008 und 2010 gegangen. 

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WLAN-Aufzeichnungen für Google Street View

13.03.2013, 9:13

Nun ist es amtlich: Google muss wegen illegalen Mitschnitten von Daten aus WLAN-Netzen sieben Millionen Dollar Strafe zahlen. Die Street-View-Autos des Suchmaschinen-Konzerns hatten zwischen 2008 und 2010 unerlaubt Daten gesammelt.

(Foto: Google)

Der Internetkonzern Google muss wegen unerlaubten WLAN-Aufzeichnungen sieben Millionen Dollar Strafe zahlen (5,4 Millionen Euro). Darauf einigte sich das Unternehmen mit den Generalstaatsanwälten von 38 US-Bundesstaaten. Die etwa zweijährigen Untersuchungen zu dem Fall sind damit beendet. "Verbraucher haben eine berechtigte Erwartung von Privatsphäre", erklärte George Jepsen, der federführende Staatsanwalt aus Connecticut. Mit dem Vergleich soll sichergestellt werden, dass Google künftige keine ähnlichen Taktiken mehr anwende, um unerlaubt an persönliche Daten zu gelangen. Der Suchmaschinenriese hat unter anderem zugesichert, seine Mitarbeiter entsprechend zu schulen. Bereits vor zwei Tagen waren Details über die Strafzahlung durchgesickert. 

Die Kameraautos, die eigentlich dafür vorgesehen sind, Aufnahmen für Googles Straßenatlas Street View zu machen, zeichneten von 2008 bis 2010 auch unverschlüsselte Informationen aus WLAN-Netzen auf. Auch in Deutschland geriet das Unternehmen, das seinen Hauptsitz im kalifornischen Mountain View hat, wegen seiner Aufzeichnungen ins Visier der Behörden. Google sprach von einem Versehen und betonte, die Daten nie kommerziell ausgewertet zu haben.

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Wlan-Skandal um Google Street-View

02.05.2012, 15:35

Wlan-Skandal um Google Street-View

(Foto: istock / Alija)

Google wusste, dass die Software, die die Aufnahmen für Street View steuert, auch Wlan-Informationen abgreift. Dies belegt der Bericht der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC). Google hatte die Namen der Beteiligten allerdings nur anonymisiert freigegeben. Inzwischen ist “Ingenieur Doe” identifiziert worden.

Der bisher nur als “Ingenieur Doe” bekannte Google-Mitarbeiter, der den Code für die umstrittenen Wlan-Abgriffe geschrieben hat, ist offenbar identifiziert worden. Wie die New York Times unter Berufung auf einen namentlich ungenannten ehemaligen Untersuchungsbeamten berichtet, habe der Programmierer Marius Milner die Software geschrieben. Google hatte sich geweigert, den Namen des Ingenieurs zu nennen.

Milner, ein Experte für Telekommunikationstechnik und angesehener Wi-Fi-Spezialist, ist seit 2003 für den Konzern tätig. “Ich weiß mehr über Wi-Fi als mir lieb ist”, habe er auf seinem LinkedIn Profil geschrieben, wo er “Hacker” als Beruf angab. Davor habe er bei den Kommunikations- und Computer Networking-Unternehmen Lucent Technologies und Avya gearbeitet, schreibt die New York Times. Milner habe sich bisher nicht zu dem Vorfall äußern wollen, auch seine Anwältin Martha Boersch wollte nichts sagen.

Das ehrgeizige Street-View-Projekt hatte sich zum Ziel gesetzt, ortsbezogene Suchanfragen im Internet zu verbessern. Hierzu wurden Straßen mit speziell ausgerüsteten Autos fotografiert und datiert, dabei sammelte Google auch private Daten aus öffentlich zugänglichen Wlan-Netzen, inklusive E-Mails und Suchanfragen von Heimcomputern. Die Daten wurden im Zeitraum zwischen 2007 und 2010 gesammelt.

Anders als von Google zunächst öffentlich dargestellt, handelte es sich dabei nicht um die Aktion eines einzelnen, außer Kontrolle geratenen Ingenieurs. Der FCC-Bericht belegte, dass das Unternehmen davon wusste. Die Aufsichtsbehörde sprach Google aus Mangel an Präzedenzfällen frei, verhängte aber eine Strafe in Höhe von 25.000 US-Dollar gegen den Konzern.

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Google gibt Street-View-Untersuchung der FCC frei

30.04.2012, 9:57
Google gibt FCC-Streetview-Untersuchung frei

Nach einem ersten Einblick in den Bericht der Federal Communications Commission über die Wlan-Aufzeichnungen bei den Street View-Kamerafahrten gibt Google jetzt das Gesamtdokument frei – obwohl daraus hervor geht, dass das Unternehmen sehr wohl über die eingebauten Wlan-Abgriffe von Street View informiert war.

Der Abgriff von privaten Wlan-Daten bei den Kamerafahrten für Google Street View war keine Aktion eines außer Kontrolle geratenen Entwicklers, sondern geschah mit Wissen des Unternehmens. Zu diesem Schluss kam die FCC jetzt. Der FCC-Bericht spricht Google zwar aufgrund fehlender Präzedenzfälle von Schuld frei, aber die FCC verhängt dennoch eine Strafe in Höhe von 25.000 US-Dollar gegen das Unternehmen.

Dem Bericht zu Folge hatte der Street-View-Entwickler seine Vorgesetzten und andere Teammitglieder darüber informiert, dass die Software das Herunterladen privater Wlan-Daten erlaube. Google behauptet nach wie vor, solcherlei “Saug-Software” nicht autorisiert zu haben.

Der Bericht der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde war bereits vor zwei Wochen heraus gekommen; Google hatte den Report jedoch nur stark gekürzt frei gegeben. In der jetzt erschienenen Version sind lediglich die Namen der Beteiligten anonymisiert worden. Mit der Publikation des vollen Berichts will Google das Kapitel Wlan-Skandal endlich hinter sich lassen.

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Street View: Crowdsourcing hilft

28.09.2011, 8:43

Albert Calsina und Shari Bremer, zwei Absolventen der Miami Ad School, haben eine Idee entwickelt, die künftig bei der Aktualisierung von Bildern für Googles Street View behilflich sein soll. Ihr Vorschlag ist es, die Flotte des Autoverleihers Hertz mit Kameras auszurüsten.

Quelle: blogs.taz.de

Über eine halbe Million Fahrzeuge umfasst der Fuhrpark von Hertz, dessen Filialen sich quer über die USA verteilen. Geht es nach Calsina und Bremer, so sollte jedes einzelne Vehikel alsbald mit einer Kamera bestückt werden. Kommt der Mieter des Kfz auf seiner Fahrt an einem Ort vorbei, von dem nur veraltete Bilder vorliegen oder der gar noch unerschlossen ist, so soll das Aufnahmegerät aktiv werden und den Abbildungsdienst des Internetriesen mit neuen Fotos füttern.

Dies soll alle beteiligten Parteien zufriedenstellen. Hertz könnte durch das Branding der Aufnahmen profitieren, Google und die Street-View-Nutzer durch die aktuelleren Daten und der Fahrer durch Incentives wie Rabatte oder Bonuspunkte. Für den Webkonzern ließen sich auch die Kosten für das Straßen-Projekt besser managen, da auf eine Vergrößerung der eigenen Flotte an Kamera-Autos verzichtet werden könnte.

Google braucht die Crowd

Crowd steht für Masse – Crowdsourcing ist also die Arbeit der Masse für kleines Geld oder komplett ohne Bezahlung. Sollte die Idee umgesetzt werden, bräuchte Google keinen eigenen Fuhrpark mehr. Ein “Streetview Updating by Hertz” Video finden Sie nachfolgend:

(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Bing Streetside kommt nicht an

15.04.2011, 11:43

Der neue Dienst Bing Streetside wird bei den Usern in Deutschland nicht besser ankommen als das Google Street View, glauben drei Viertel der Teilnehmer einer aktuellen internetworld.de-Umfrage.

 

Von 111 Teilnehmern einer nicht-repräsentativen Befragung sind 73 Prozent der Meinung, dass Microsofts neuer Geodatendienst nicht mehr Erfolg haben wird, als Vorbild Google. Gut ein Viertel der Befragten begrüßt jedoch die transparentere Herangehensweise des Softwarekonzerns. Im Gegensatz zu Google hat Microsoft in seiner Ankündigung des neuen Dienstes deutlich erklärt, dass neben den Fotografien auch die WLANs erfasst würden, um damit eine bessere geografische Zuordnung zu ermöglichen.

Allerdings scheint diese Offenheit die Nutzer hierzulande nicht darüber hinweg täuschen zu können, dass Streetside nicht nur schöne Straßenansichten produziert, sondern darüber hinaus auch eine Karte aller lokalen kabellosen Netzwerke anlegt. Ob der Dienst mit größerer Begeisterung angenommen wird, zeigt sich im Sommer 2011, dann sollen erste Bilder in Bing Maps eingebaut werden. Die Kamerafahrten in München, Ingolstadt, Augsburg, Nürnberg, Fürth und Erlangen beginnen im Mai 2011 und werden voraussichtlich bis Juli 2011 beendet sein.

Google musste viel Lehrgeld für sein umstrittenes Projekt Street View zahlen. In vielen Ländern laufen Prozesse gegen den Internetriesen. In Frankreich wurde dem Konzern eine Strafe in Höhe von 100.000 Euro dafür aufgebrummt, dass neben den Fotografien auch WLAN-Daten erfasst wurden. Besonders viel Gegenwind erhielt Google aus Deutschland.

Viele Betroffene stellten Anträge auf Verpixelung ihrer Häuser. Zudem kritisierten Datenschützer das Unternehmen für seine intransparente Vorgehensweise bei den Fotofahrten, bei denen Daten aus unverschlüsselten kabellosen Netzwerken erfasst wurden. Letztlich gab Google bekannt, keine neuen Kamerafahrten in Deutschland vornehmen zu wollen. Der Dienst und die vorhandenen Daten blieben jedoch erhalten.

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