Yahoo und Yelp kooperieren

13.03.2014, 9:52

Yahoo bestätigt, was bereits aus einer internen Mitarbeiterversammlung nach außen gedrungen war: Der Konzern integriert künftig Empfehlungen und Bewertungen von Yelp in seine Suchergebnisse.


Yahoo-Yelp

Die Yahoo-Suche wird lokaler. Über eine Kooperation mit dem Empfehlungsportal Yelp will das Unternehmen seine Suchergebnisse aufwerten. Die Bewertungen und Listings erscheinen sowohl stationär als auch mobil. Dies bezieht sich jedoch zunächst auf Unternehmen und Veranstaltungsorte in den USA, gibt Yahoo in seinem Blog bekannt.

Die Empfehlungen und Ratings wurden ans Yahoo-Design angepasst, sind aber mit dem Yelp-Logo deutlich gekennzeichnet. Sie erscheinen im oberen Seitenbereich und sind mit einer Fotogalerie illustriert. Die Adresse des gesuchten Unternehmens und die Yelp-Bewertung in Form von Sternchen stehen gleich darunter.

Yahoo zieht mit dem Einbau von Yelp-Inhalten mit Google und Bing gleich. Google zeigt beispielsweise ähnliche Informationen über seine “Places for Business”-Plattform und arbeitet dafür mit dem Restaurantführer Zagat zusammen. Microsoft hat kürzlich bei Bing Deutschland ebenfalls eine “Places”-Ecke eingerichtet. Eine mögliche Partnerschaft zwischen Yahoo und Yelp war schon vor einem Monat bekannt geworden.


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Qwant startet offiziell in Deutschland

05.03.2014, 8:56

Die bisher einzige in Europa entwickelte Suchmaschine ist nun auch in Deutschland online gegangen. Die Gründer von Qwant stellten ihre Geschäftsidee und neue Kooperationspartner gestern in Berlin vor.

(Quelle: Screenshot Qwant )

Nach zweijähriger Entwicklungszeit ging die Suchmaschine Qwant, das erste europäische Angebot dieser Art, im Juli 2013 in Frankreich online. Nun stellten die beiden französischen Gründer Jean Manuel Rozan und Eric Leandri ihre Geschäftsidee beim offiziellen Deutschland-Start von Qwant in Berlin vor. Sie wollen ihr Konzept in ganz Europa und darüber hinaus bekannt machen. Dabei helfen sollen unter anderem zwei Kooperationspartner, die die Gründer ebenfalls in Berlin präsentierten: TripAdvisor und Firefox.

Das Besondere an der neuen Suchmaschine: Alle Ergebnisse werden auf einer Seite zusammengefasst und nach fünf Kategorien unterteilt. In der Rubrik “Web” stehen Ergebnisse der klassischen Suche, unter “Live” wird ein aktueller Bezug hergestellt und “Social” zeigt den Austausch zum Suchwort in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Pinterest oder tumblr an. Außerdem listet die Rubrik “Shopping” zum Suchbegriff passende Produkte auf, die online verfügbar sind. Videos und Bilder zur Suchanfrage werden schließlich auch noch gesondert angezeigt. Alle Ergebnisse können dabei “endlos” gescrollt werden, ein Anklicken von weiteren Seiten mit Suchergebnissen ist also nicht notwendig.

“Mit unserem Anliegen, bei Suchanfragen neutral zu sein, die Privatsphäre der Internet-Nutzer zu schützen und den uneingeschränkten Zugang zu öffentlichen Inhalten – inklusive der sozialen Netzwerke – zu ermöglichen, entsprechen wir den Wünschen der meisten Internet-Nutzer”, erklärte der Qwant-Vorstandsvorsitzende Rozan, der seit 2011 gemeinsam mit einem 25-köpfigen Team an der Entwicklung des Angebots arbeitet. “Wir möchten die Freiheit der Nutzer wieder herstellen.”

Partnerschaften eröffnen neue Perspektiven

In Berlin stellte Qwant zudem zwei neue Kooperationspartner vor. Durch die Zusammenarbeit mit TripAdvisor werden künftig Rezensionen, Bewertungen und Bilder von Hotels, Restaurants und Sehenswürdigkeiten in den Suchergebnissen angezeigt. Außerdem sollen durch die Kooperation die Flugsuche und die Vergleichsfunktion vorangetrieben werden. Firefox wiederum soll die Verbreitung der Suchmaschine selbst beschleunigen: Qwant.com ist künftig als Standard-Suchmaschine bei mobilen Endgeräten mit Firefox OS vorinstalliert, der Launch der Qwant-App erfolgt in Kürze auf dem Firefox-Marktplatz.

Auf dem Mobile World Congress 2013 in Barcelona hatte Firefox erstmals Smartphones mit dem neuen Betriebssystem Firefox OS angekündigt.

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Fünf Tipps für mehr Traffic

26.02.2014, 14:20

Mit effektiver Suchmaschinenoptimierung zu mehr Traffic auf der eigenen Website. Wie das geht, zeigen die folgenden Tipps.

(Quelle: Fotolia.com/gui_yong_nian)

Fünf SEO-Tipps aus dem 30 Tage-Plan des Online-Marketing-Beraters Andreas Graap verhelfen zu mehr Traffic auf der eigenen Seite.

Rich Snippets integrieren

Man muss nicht zwangsläufig auf der ersten Position der Ergebnisliste stehen, um eine gute Klickrate zu erzielen. Stattdessen können auch andere Faktoren dafür entscheidend sein, dass die Nutzer das weiter unten stehende Ergebnis aufrufen. Einer der wichtigsten Faktoren dafür ist das Rich Snippet, eine kleine Inhaltsanzeige. Ein normales Snippet besteht nur aus dem Title und der Meta Description, aber mit einem Rich Snippet kann man wirklich die Blicke auf sich ziehen.

Folgende Rich Snippets lassen sich in Google mittels den Markups von schema.org einbinden:

  • Erfahrungsberichte
  • Personen
  • Produkte
  • Unternehmen und Organisationen
  • Rezepte
  • Veranstaltungen
  • Musik

Die Links führen zu den Google-Seiten mit den Beispielen, die anzeigen, wie die Einbindung aussieht und funktioniert. Das Problem liegt darin, dass auch mit den richtigen Markups versehene Seiten diese nicht unbedingt in Google ausspielen. Stattdessen entscheidet Google selber, ob ein Rich Snippet angezeigt wird oder nicht. Man kann in den Markups übrigens auch mehrere Snippet Möglichkeiten angeben. Oft gibt es für die Content Management Systeme auch Plugins zu einzelnen Rich Snippet Typen, wenn die Google Anleitung nicht weiter hilft.

Die drei wichtigsten und bekanntesten Rich Snippets, welche Klicks bringen, sind:

  • das Google+ Autorenprofil
  • das Video Thumbnail
  • Bewertungen

Die ersten beiden werden in den folgenden beiden Tipps besprochen, hier geht es jetzt mit den Bewertungen weiter. Der große Vorteil: Diese Bewertungen (meist in Stern-Form) sind sehr leicht auf der Seite einzubinden und bieten den Besuchern eine Möglichkeit zur Interaktion. Es gibt viele Optionen, diese Bewertungen zu nutzen, in WordPress können dies beispielsweise die Plugins All In One Schema.org Rich Snippets, Costumer Reviews oder Star Snippets. Das erste Plugin kann auch noch bei weiteren Rich Snippet Arten helfen. Am besten probiert man es einfach mal aus, im Google Structured Data Tool kann man sich das Ergebnis anschauen. Allerdings klappt es nicht immer, also nicht verzweifeln. Wie ein Snippet mit Sternen sich vom Rest abhebt, lässt sich hier gut erkennen:


Google

Suchmaschinenoptimierung


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Facebook liefert Daten an Yandex

15.01.2014, 10:45

Zwei Riesen treffen aufeinander: Facebook und Yandex haben eine gemeinsame Partnerschaft bekannt gegeben. Das soziale Netzwerk stellt der russischen Suchmaschine Daten von öffentlichen Postings zur Verfügung. Diese bindet Yandex dann in seine Ergebnisse ein.

(Foto: Yandex)

Facebook arbeitet künftig mit Yandex zusammen. Das größte soziale Netzwerk stellt der größten russischen Suchmaschine künftig seine Daten von öffentlichen Postings und Kommentaren zur Verfügung. Die Informationen stammen von Facebook-Nutzern aus der Ukraine, Russland, Weißrussland, Kasachstan, Türkei und anderen ehemaligen Sowjetstaaten. Die Daten bindet Yandex dann in seine Suchergebnisse ein. Bisher fließen die Postings von Facebook-Usern lediglich in die Blogsuche der Suchmaschine ein.

Von der Kooperation wollen beide Partner profitieren. Facebook hat in Russland knapp sieben Millionen Nutzer. Trotzdem ist das soziale Netzwerk dort nicht die Nummer Eins, hier dominieren immer noch lokale Anbieter wie Vkontakte (VK) oder Odnoklassniki. Indem nun auch die Postings und Kommentare von Zuckerbergs Portal auf Yandex gesucht werden können, erhofft sich Facebook steigende Sichtbarkeit und Reichweite in Russland.

Yandex bekommt mit der Partnerschaft vollen Zugang auf den Posting-Stream und die Nutzerdaten von Facebook. Nach eigenen Angaben will die der Google-Konkurrent die Informationen nutzen, um die Qualität seiner Suchergebnisse zu verbessern.  

Neben Russland konzentriert sich Facebook aktuell auch auf eine eigene Nachrichten-App. Die Anwendung "Paper" soll wie eine Art News-Aggregator funktionieren, der Nachrichten von großen Zeitungen genauso anzeigt wie auch die Statusmeldungen aus dem Netzwerk. 

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Twitter-Gründer startet soziale Suchmaschine Jelly

08.01.2014, 12:48

Menschen statt Algorithmen: Darum geht es bei dem neuen Streich von Twitter-Mitgründer Biz Stone. Bei der mobilen Suchmaschine Jelly beantworten Freunde die Fragen, die ein Nutzer via Twitter oder Facebook stellt. Das Motto: “Lasst uns einander gegenseitig helfen”.

(Foto: Jelly/Screenshot)

Twitter-Mitgründer Biz Stone ist überzeugt: "Wenn du eine Frage hast, dann gibt es da draußen irgendwen, der die Antwort weiß." Er hat gemeinsam mit Ben Finkel die Smartphone-App Jelly ins Leben gerufen, die genau auf diesem Prinzip basiert. Wenn ein Nutzer eine Frage hat, stellt er sie der Suchmaschine, über soziale Netzwerke werden seine Freunde und Follower informiert und können antworten.

"Egal wie ausgeklügelt unsere Algorithmen werden, sie können die Erfahrung, den Ideenreichtum und die Kreativität des menschlichen Verstandes immer noch nicht ersetzen", heißt es in einem Blog-Post von Jelly. Die Anwendung verspricht eine neue Art des Suchens setzt darauf, dass es Menschen Spaß macht, anderen Menschen zu helfen. Dabei berufen sich die Macher sogar auf Albert Einstein, der den Unterschied zwischen bloßer Information und Wissen herausstellte, das menschliche Erfahrung voraussetze.

Eine wichtige Rolle spielen auch Fotos. Wenn der Nutzer zum Beispiel spazieren geht und ein Gebäude sieht, über das er gerne mehr wüsste, fotografiert er es einfach mit seinem Smartphone, teilt es und wartet auf die Antwort.

Der Name des Unternehmens bezieht sich auf den "Jellyfish", die Qualle, die gleichzeitig auch das Logo ist. Das Tier ähnle mit seinem losen Netzwerk aus Nerven, die als "Gehirn" fungieren, dem Prinzip der Suchmaschine: Ein loses Netzwerk von Menschen, die sich gegenseitig helfen. Allerdings werden die Fragen nicht an alle Follower eines Nutzers gesendet, sondern an eine bestimmte Auswahl. Diese Auswahl trifft jedoch kein Mensch – ganz kann auch Jelly nicht auf den Algorithmus verzichten.

 

Die Nutzung von sozialen Netzwerken hat die zwischenmenschliche Kommunikation fundamental geändert, beobachtet der Social-Media-Experte Michael Buck. Auf dem Internet World Kongress erklärte er, warum die zunehmende Vernetzung von Kunden einen deutlichen Wandel in der Unternehmenskultur erfordert.

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Update bei Bings Video-Suche

05.09.2013, 10:38

Die Microsoft-Suchmaschine Bing hat ihre Videosuche optisch aufgefrischt. Die Voransichten erscheinen nun nicht nur in höherer Auflösung, sondern die gesamte Darstellung wurde als “Leuchtkasten” neu konzipiert.

"Von Grund auf runderneuert" nennt Bing seine überarbeitete Videosuche. Das neue Design soll den Nutzern den schnellen Überblick über die visuellen Suchergebnisse und das Abspielen der Videos im Web ermöglichen. So klappen die Videos in der Suchergebnisliste beispielsweise beim Darüberfahren mit der Maus auf und zeigen eine Kurzvorschau. Sogar die Lautstärke der Clips lässt sich in der Pop-up-Preview regulieren.

Die Navigation durch die angebotene Liste der Video-Suchergebnisse wird durch eine neue Anordnung der Clips in einer Art "Leuchtkasten"-Ansicht, wie sie bereits bei der Bildersuche gang und gäbe ist, erleichtert: Klickt ein Nutzer innerhalb der Suchergebnisse auf ein Video, um es anzuschauen, verdunkelt sich der Bildschirmhintergrund. Weitere Vorschläge und verwandten Suchergebnisse erscheinen als Links mit Miniaturansicht unterhalb und neben dem aufgerufenen Video. Informationen, wie oft ein Video bereits angeschaut wurde, oder auf welchem Portal es anzuschauen ist, wurden ebenfalls eingefügt.

Darüber hinaus bringt Bing auch neue Fliter in die Videosuche. Länge, Datum, Auflösung und Quelle erlauben das gezielte Suchen nach bestimmten Clips. "Wir wissen, dass es mehr als nur einen Videodienst im Web gibt, und deswegen stellen wir das Beste vor, was das Web im Angebot hat", so  Ryan Becker und Ting Sun vom Bing Video Search Team im Bing-Firmenblog. So werden hier Video-Clips nicht nur von YouTube, Hulu und Vimeo gezeigt, sondern auch Inhalte von Dailymotion, Vevo, MTV, CBS, MSN und anderen.

In Sachen Suchmaschine hatte Bing kürzlich sein Autosuggest-Feature überarbeitet. Im Juli 2013 hatte Bing sich als Developer-Plattform geöffnet.

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Störung bei Google.com

19.08.2013, 9:46

Die Webseite google.com war in der Nacht von Freitag auf Samstag fünf Minuten nicht erreichbar. Für den Internetkonzern bedeutet das einen geschätzten Umsatzausfall von einer halben Million US-Dollar.

Foto: Fotolia.de/Momius)

Es waren nur fünf Minuten: Ab 0.51 Uhr deutscher Zeit war die Webseite google.com offline. Auch andere Google-Angebote wie Gmail, Youtube, Drive und Kalendar war zwischenzeitlich ebenfalls von Aussetzern betroffen; ungewöhnlich, denn bei Google hat es seit 2009 keinen Ausfall mehr gegeben. VentureBeat hat nun ausgerechnet, welche finanziellen Folgen die Störung für den Internetkonzern hatte – und kommt auf 545.000 US-Dollar Umsatzeinbußen. Nähere Angaben zum Grund der Störung gibt es bisher nicht.

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Affiliate Deals startet Partnerprogramm-Suchmaschine

29.07.2013, 10:48

Mit einer Suchmaschine, mit der Website-Betreiber, Affiliates und Agenturen geeignete Partner für ihre Affiliate-Programme finden können, will die Informationsplattform Affiliate Deals Nutzern zu mehr Reichweite und Umsatz verhelfen.

(Foto: Fotolia.de/senoldo)

Mehr Partner, mehr Reichweite und mehr Umsatz verspricht Affiliate Deals, eine Informationsplattform für Affiliates im deutschsprachigen Internet, ihren Nutzern. Grund dafür ist ein neues Tool auf der Plattform affiliate-deals.de: Eine Suchmaschine, mit der Website-Betreiber, SEO- und Affiliate-Agenturen, Partnerprogrammbetreiber und Netzwerke passende Partner für ihre Programme finden können.

Kostenloses Listing

Die neue Suchmaschine unter affiliate-deals.de/suche bietet Nutzern die Möglichkeit, sich kostenlos listen zu lassen. Für Anbieter, die zusätzliche Details angeben und zielgerichteter werben wollen, steht darüber hinaus eine kostenpflichtige Premium-Variante zur Verfügung.

Die Suche nach einem passenden Affiliate-Partner sollen Detailfilter erleichtern, so können Nutzer etwa nach Vergütungsmodellen oder Themenkomplexen wählen. Präsentiert werden grundsätzlich die vier Kategorien Affiliate-Agentur, Affiliate-Netzwerk, Partnerprogramm und SEO-Agentur.

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Google aktualisiert Panda

19.07.2013, 14:01

Google bringt ein neues Panda-Update heraus. Das bestätigte der Internet-Konzern. Mit der Aktualisierung des Such-Algorithmus’ sollen Websites präziser bewertet werden.

Der Suchmaschinen-Konzern Google bringt ein Panda-Update heraus. Neue Rankingfaktoren sollen eine genauere Bewertung von Websites ermöglichen: "Wir haben in den vergangenen Tagen ein Panda-Update ausgerollt, das neue Signale beinhaltet und dadurch zielgerichteter arbeitet", erklärte ein Google-Sprecher gegenüber dem SEO-Blog Search Engine Land. Zum Ausmaß der Aktualisierung oder der Versionsnummer äußerte Google sich nicht. Der Autor des Beitrags, Barry Schwartz, vermutet, dass es sich bei dem Update um die 26. Version handelt.

Im Mai hatte Google Penguin 2.0 eingeführt. Rund 2,3 Prozent der englischsprachigen Suchanfragen sollen von der Algorithmus-Aktualisierung betroffen sein.

Gestern hat Google die Bilanz fürs zweite Quartal 2013 vorgestellt. Der Konzern hat den Umsatz um 19 Prozent auf 14,1 Milliarden US-Dollar gesteigert – und den Gewinn um 16 Prozent auf 3,2 Milliarden US-Dollar. Sorgen bereiten jedoch die sinkenden Klickpreise und der Verlust bei der Mobile-Tochter Motorola.

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Microsoft bietet Suche ohne Anzeigen für Jugendliche

25.06.2013, 10:53

Eine Suchergebnis-Seite ohne Werbung? Das will Bing Schulen für den Unterricht bieten. In der speziellen Version werden Anzeigen unterdrückt, Privatsphäre-Einstellungen verschärft und besondere Filter für jugendgefährdende Inhalte eingesetzt.

(Foto: fotolia.de/senoldo)

Schüler sind eine spannende Zielgruppe, denn die Vorliebe für Marken wird schon im Kindesalter geprägt. Um schon die Kleinen mit Microsoft-Produkten vertraut zu machen, startet der Softwarekonzern in den USA eine Variante seiner Suchmaschine Bing, die speziell auf Schulen zugeschnitten ist – in der Hoffnung, dass die Lehrer diese einsetzen. In Bing For Schools erscheinen beispielsweise keine Anzeigen, auch die Privatsphäre-Einstellungen wurden überarbeitet. Um auf Nummer sicher zu gehen, wurde darüber hinaus das Filtersystem verbessert, das verhindert, dass für Kinder ungeeignete Inhalte auf den Bildschirm kommen, so Techcrunch. Schulen können allerdings nach wie vor auch die reguläre Version von Bing auf ihren Computern einspielen.

Um Bing ist es in letzter Zeit still geworden. Im April 2013 war bei einem Design-Event in Norwegen das neue Bing-Logo aufgetaucht. Zuvor hatte die Suchmaschine den Schnäppchendienst Deals auf seiner Seite mit den Bing Offers ersetzt.

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