Marktanteil von Apples iPad sinkt

31.10.2013, 9:18

Im dritten Quartal 2013 wurden weltweit 47,6 Millionen Tabletcomputer verkauft. Das ist eine Steigerung von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal mit 34,8 Millionen Geräten, hat das Analyseunternehmens IDC ermittelt. An der Spitze der meist verkauften Geräte steht nach wie vor Apples iPad mit einem Marktanteil von 29,6 Prozent und 14,1 Millionen Geräten. An zweiter Stelle liegt Samsung mit 20,4 Prozent Marktanteil und 9,7 Millionen Geräten. Platz drei belegt Asus – weit abgeschlagen – mit 7,4 Prozent Marktanteil und einer Stückzahl von 3,5 Millionen.

Doch Apple muss aufpassen: Obwohl das Unternehmen quasi seit Erfindung des Flachrechners die Spitzenposition im Markt innehat, verringert sich der Abstand zur Konkurrenz. Im Vorjahresquartal hatte der US-Konzern noch einen Marktanteil von 40,2 Prozent gehalten. Die elf Prozentpunkte, die Apple in zwölf Monaten verlor, konnte vor allem Samsung erobern. Die Nummer zwei am Tablet-Markt verbesserte ihren Marktanteil um acht Prozentpunkte. Noch deutlicher wird der Unterschied in absoluten Zahlen: Während die Zahl der verkauften iPads mit 14,1 Millionen nahezu stabil blieb, legte Samsung von 4,3 auf 9,7 Millionen Geräte zu.

Die neuen iPads fallen noch nicht in die Statistik, denn diese wurden erst vor knapp einer Woche in San Francisco der Öffentlichkeit vorgestellt und kommen morgen in den Handel.

Auch bei den Absatzzahlen für Smartphones gibt es einen neuen Rekord: Zwischen Juli und September 2013 wurden weltweit 258,4 Millionen Geräte verkauft. Hinter den Marktführern Samsung und Apple tobt ein harter Kampf um die dritte Position.

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App-Update für Twitter

11.10.2013, 9:21

Twitters Android-App wird nun endlich auch für Tablets kompatibel gemacht. Das Kurznachrichtennetzwerk bringt die entsprechende App zunächst jedoch lediglich für Samsung-Geräte heraus. Andere Android-Geräte sollen bis Ende des Jahres folgen.

Eine kleine Zusammenarbeit erhält die Freundschaft… Twitter und Samsung haben bei der neuen Twitter-for-Android-App für Tabletgeräte offenbar kooperiert. Kein Wunder also, dass das soziale Netzwerk die neue App dann auch erstmal ausschließlich für Samsung-Geräte zugeschnitten hat. Die erste App-Version von Twitter for Android-Tablets ist dementsprechend für das Samsung Galaxy Note 10.1-2014 Edition, so das Unternehmen in seinem Firmenblog.

Zu den Features der App gehören unter anderem eine Querformatansicht, bei der der Tablet-Bildschirm voll genutzt wird: Die Multiscreen-Ansicht erlaubt das Nutzen von Twitter, während gleichzeitig eine andere App läuft, zum Beispiel eine Musikstreaming-App oder der Webbrowser. Außerdem kann man sich über die Twitter-App sogar kreativ austoben, indem beispielsweise Fotos bemalt und Illustrationen weitergetweetet werden können – ein kleines Zugeständnis an das Galaxy Note Tablet, das mit einem Grafik-Pen ausgestattet ist.

Auch vor der demnächst bevorstehenden Erstausgabe an der US-amerikanischen Börse ist Twitter fleißig. Gerade erst schloss das Netzwerk einen Deal mit Comcast, um die Fernsehinhalte der Mediengruppe über Twitter auf den Bildschirm zu bringen.

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Tablet-Nutzung in den USA

11.06.2013, 8:41

Jeder dritte US-Bürger besitzt mittlerweile einen Tabletrechner. Allerdings sind es vor allem diejenigen, die über überdurchschnittlich hohe Einkommen verfügen, die sich den Luxus eines Flachrechners gönnen. Und die Eltern von Kleinkindern.

(Foto: Fotolia.de/Brian Jackson)

Insgesamt 34 Prozent aller US-Amerikaner ab 18 Jahren besitzen einen Tabletcomputer wie das iPad, Samsung Galaxy Tab, Google Nexus oder den Kindle Fire. Die Zahl der Flachrechner-Fans verdoppelte sich damit quasi: Im vergangenen Jahr waren es noch 18 Prozent der US-Amerikaner gewesen, so Pew Internet in einer Studie zur Tabletnutzung.

Genutzt werden die Flachrechner vor allem von Nutzern, die über ein Einkommen von mehr als 75.000 US-Dollar im Jahr verfügen und die einen College-Abschluss haben. Der Anteil von Geringverdienern unter den Tabletbesitzern liegt bei 20 Prozent.  Topverdiener dagegen sind dagegen die größte Nutzerschicht von Tabletrechnern (56 Prozent).

Die Studie identifiziert einige Trends in Sachen Tablet-Besitz: Vor allem Eltern von Kleinkindern legten sich innerhalb des vergangenen Jahres ein Tabletgerät zu – hier veränderte sich die Zahl der Nutzer um 24 Prozentpunkte; jeder zweite aus dieser Gruppe besitzt nun ein solches Gerät. Auch bei Studenten erfreuen sich die Flachrechner steigender Beliebtheit. Die Prozentzahl der studentischen Tabletnutzer legte um 21 Prozentpunkte auf insgesamt 48 Prozent zu. Telefonisch befragt wurden rund 2.250 Erwachsene in den USA ab 18 Jahren im März und April 2013.

Über die zunehmende Nutzung von Tabletrechnern können sich vor allem Werbungtreibende freuen: Studien haben gezeigt, dass Flachrechner vor allem als Shoppingkanal noch einiges Potenzial bieten.

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Kindle wird zugänglicher gemacht

07.12.2012, 10:57

Amazon will seine Kindle Fire-Tablets benutzerfreundlicher machen. Dazu hat das Unternehmen jetzt Versprachlichungsfunktionen für das Tablet entwickelt, um eine barrierefreie Nutzung zu ermöglichen.

Zwei neue Navigationsmöglichkeiten kommen zum Kindle Fire hinzu: Die so genannten Voice Guide- und Explore by Touch-Werkzeuge sollen vor allem Nutzern mit eingeschränktem Sehvermögen dabei helfen, die Geräte einzusetzen. Ganz neu sind die Features nicht – auf dem Kindle Fire HD waren sie bereits integriert. Nun sollen aber auch die kleineren Ausgaben der Gerätefamilie von Amazon damit ausgestattet werden.

Dazu kann beispielsweise der Voice Guide Menüs und Aktionen, die auf dem Gerät ablaufen, als vorgelesenen Text umsetzen. Eine ähnliche Versprachlichung bietet das Tool Explore by Touch: Bei Berührung von Miniaturansichten auf dem Touchscreen sagt das System an, welche Dateien gerade angesteuert wurden.

Die aktuelle Ausgabe des Kindle Fire wurde im September 2012 vorgestellt. Damals brachte Amazon den Tabletrechner gleich in doppelter Ausführung sowohl als Sieben-Zoll- als auch als Neun-Zoll-Ausgabe. Gegen Aufpreis gibt es den Flachrechner übrigens auch als werbefreie Version.

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Kindle Fire schon vor Produktvorstellung gesichtet

06.09.2012, 11:09

Amazon heizt die Erwartungen an das Firmenevent an. Aufmerksame Branchenbeobachter erhaschten bereits gestern in einem Spot im US-amerikanischen Fernsehen einen ersten Eindruck von den für heute erwarteten Neuvorstellungen. Das neue Kindle-E-Lesegerät kommt darin mit einem Bildschirm mit Hintergrundbeleuchtung daher, während im Spot ebenfalls ein hintergrundbeleuchteter Tabletrechner gezeigt wird, so The Verge.

Es verdichten sich aber auch die Hinweise, dass Amazon heute ein eigenes Smartphone vorstellen wird. Nicht näher genannten Quellen zu Folge soll das Mobiltelefon mit einem Android-basierten Betriebssystem laufen.

In der vergangenen Woche waren bereits Einzelheiten über den neuen Amazon-Flachrechner in die Branchenpresse durchgedrungen. Über einen möglichen Einstieg Amazons in den Smartphone-Markt wird bereits seit Juli 2012 spekuliert.

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Neuer Kindle Fire

31.08.2012, 10:40

Im Vorfeld wird bereits heiß spekuliert, was im neuen Kindle Fire drin ist. Ein jetzt aufgetauchtes Foto des Tabletrechners enthüllt neue Einzelheiten. So verfügt der Kindle Fire unter anderem über eine eingebaute Kamera. Die Benutzeroberfläche zeigt eine Navigationsleiste an der rechten Seite, so Techcrunch.

Branchenbeobachter erwarten für die Firmenveranstaltung am 6. September 2012 die Vorstellung von zwei Kindle Fire-Modellen im Sieben- und Zehn-Zoll-Format. Dabei will das Unternehmen den Flachrechner nach wie vor preislich unterhalb der iPads anlegen und zwischen 180 und 200 US-Dollar für ihr Gerät anvisieren.

Nicht zuletzt dank der günstigen Preise ist der Kindle Fire mittlerweile der beliebteste Android-betriebene Flachrechner. Spekulationen über den Gegenstand der Amazon-Pressekonferenz waren schon vergangene Woche durch die Branche gegeistert.

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Frauen bevorzugen den Kindle Fire

07.08.2012, 11:10

Comscore gibt jetzt mit seiner Tablet-Statistik TabLens Einblick in die demografischen Charakteristika bei der Nutzung von Flachrechnern. So wird der Kindle Fire vor allem von Frauen genutzt (56,6 Prozent), während das iPad marginal mehr männliche Nutzer (52,9 Prozent) hat als weibliche.

Besonders beliebt sind die Tabletgeräte bei Nutzern aus der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre: Diese macht ein knappes Viertel (24,2 Prozent )der Nutzerschaft von Flachrechnern aus, gefolgt von den 35- bis 44-Jährigen (20,6 Prozent). Am wenigsten genutzt werden iPad und Co. derzeit bei den ganzen jungen Usern bis zum Alter von 17 Jahren (5,5 Prozent) und den Senioren (7,6 Prozent).

Ausschlaggebend für den Kaufentscheid sind sowohl Auswahl und Anzahl der Apps und der Preis der Geräte, stellt die Studie weiterhin fest. Dabei geben vor allem Besitzer von Android-betriebenen Flachrechnern und vom Kindle Fire an, dass der Preis ihre Entscheidung für das Gerät beeinflusst hat. Für iPad-Nutzer sind dagegen App-Auswahl und Markenimage wichtig.

Am glücklichsten sind übrigens iPad-Besitzer mit ihrem Gerät: Bei der Bewertung ihrer Zufriedenheit mit dem Tablet erzielte der Apple-Rechner einen Durchschnittswert von 8,8 von 10,0 möglichen Bewertungspunkten. Damit liegt das iPad oberhalb des Gesamtdurchschnitts für alle Tabletgeräte (8,6 Punkte). Der Kindle Fire erhielt 8,7 Punkte, während Android-Tablets auf 8,2 Punkte kommen.

Die Beliebtheit des Kindle Fire hatte im April 2012 bereits eine frühere Comscore-Statistik festgestellt. Der Marktanteil des Amazon-Tablets lag damals in den USA bei 54,4 Prozent der verkauften Android-Flachrechner.

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Eigener Tabletrechner für Google?

30.03.2012, 9:43
Eigener Tabletrechner für Google?

Google will sich noch einmal an Hardware wagen: Um den Marktanteil von Android-betriebenen Tablets anzuschieben, will der Internetkonzern einen eigenen Flachrechner auf den Markt bringen.

Das hauseigene Nexus Smartphone war kein Erfolg, aber davon unbeeindruckt will Google nun noch einmal mit eigener Hardware auf den Markt kommen. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider. So wolle das Internetunternehmen Tabletrechner in Zusammenarbeit mit einem Hersteller unter eigenem Namen verkaufen. Dabei werde man dem Vorbild Apples und Amazons folgen und die mobilen Rechner durch einen eigenen Onlineshop verkaufen.

Als Technologiepartner kommen die bisherigen Hersteller von Geräten mit dem Google-Markenzeichen in Frage: Samsung stellte unter anderem das Nexus Smartphone her. Aber auch mit Asus hat Google bereits zusammengearbeitet. Denkbar ist jedoch auch, dass Google selbst in die Produktion einsteigt. Immerhin hat sich der Internetgigant im vergangenen Jahr den Handy-Hersteller Motorola zugelegt.

Weitere Details zu diesen Plänen sind allerdings noch nicht bekannt – auch nicht, wann der entsprechende online-basierte Verkaufsplatz eröffnet werden könnte. Google-Verwaltungsrats-Chef Eric Schmidt hatte bereits im Dezember 2011 durchblicken lassen, dass der Konzern an einem eigenen Tablet-PC arbeite.

Der Vorstoß in den Smartphone-Verkauf war für Google im Jahr 2010 nicht mit dem erwünschten Erfolg verlaufen. Verkauf und Produktion des Nexus One wurde im Juli 2010 sang- und klanglos eingestellt. Auch der eigens dafür eingerichtete Webstore zum Exklusivvertrieb des Smartphones musste dicht machen.

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Amazon stellt Kindle Fire vor

29.09.2011, 10:23
Amazon stellt Kindle Fire vor

Nun ist er da: Amazon hat bei einer Firmenveranstaltung seinen Tabletrechner Kindle Fire der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit einem Preis von 199 US-Dollar hat das Gerät gute Chancen, unter zahlreichen Weihnachtsbäumen zu landen. Aber ist das Gerät eine Alternative zu Apples iPad?

Kleiner und vor allem wesentlich günstiger präsentiert sich der Amazon-Flachrechner – und will genau mit diesen Punkten zum Konkurrenten von Apples iPad werden. Der Kindle Fire soll für 199 US-Dollar in den Verkauf gehen und ist damit mehr als die Hälfte billiger als der günstigste iPad. Allerdings bietet er auch nur die Hälfte des Speicherplatzes.

Der Tabletcomputer verfügt über einen 7-Zoll-Bildschirm und wird mit Android betrieben. Das im Design an das PlayBook von RIM erinnernde Gerät verfügt über keine Kameras und kommuniziert ausschließlich über WiFi. Im Inneren des Rechners befinden sich 8GB Memory und ein Dual Core-Prozessor von Texas Instrument.

Interessant: Der brandneue Flachrechner läuft mit Amazon Silk, dem hauseigenen Browser, der sich der Amazon-Cloud-Server bedient. Die Software für Silk liegt sowohl auf dem Tablet selbst als auch auf dem Amazon-Server. Dies ermöglicht die Arbeitsteilung der angeforderten Aufgaben und soll den Seitenaufbau verschnellern.

Weitere Kindle-Geräte wurden ebenfalls auf dem Event vorgestellt, so beispielsweise der Kindle Touch mit Touchscreen und der Kindle Touch 3G mit einer kostenlosen 3G-Verbindung. Der Kindle Fire soll ab 15. November 2011 erhältlich sein.

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Gute Prognosen für Amazon-Tabletrechner

30.08.2011, 11:08

Gute Prognosen für Amazon-Tabletrechner

Amazon bringt möglicherweise schon im Oktober 2011 einen selbst entwickelten Tabletrechner auf den Markt. Nach Einschätzung von Branchenexperten hat das Unternehmen gute Chancen, damit einen großen Erfolg zu verbuchen und mehrere Millionen der iPad-Konkurrenz-Geräte abzusetzen.

Die Branchenanalytiker von Forrester Research rechnen einem Amazon-Tablet gute Erfolgschancen aus: Das Unternehmen können leicht noch innerhalb dieses Jahres drei bis fünf Millionen dieser Geräte verkaufen, wenn diese für einen Preis unter 300 US-Dollar zu haben seien, schätzt Sarah Epps im Forrester-Blog. Von einer ernsthaften Bedrohung für Apples iPad sei nicht auszugehen, so Epps weiter, aber: “In nur einem Jahr wird “Amazon” synonym für “Android-Tablets” stehen, eine starke Alternative zu Apples iPad.”

Während die Analystin die Konkurrenzsituation zwischen Amazon und Apple mit dem Kampf zwischen David und Goliath vergleicht, nennt sie Argumente für Amazons Schlagkraft. So verfüge der Onlinehändler über eine starke Markenpräsenz und habe eine sichere Finanzlage. Dies ermögliche es dem Unternehmen, einen Tabletrechner mit einkalkuliertem Verlustgeschäft auf dem Markt zu lancieren. Darüber hinaus biete Amazon aus eigenem Hause sowohl Inhalte als auch Cloud-Storage-Systeme an, die mit einem Tabletrechner harmonierten. Dies mache einen Flachrechner aus dem Hause Amazon zum einzigen realistischen Konkurrenzgerät auf dem Markt.

Im Juli 2011 hatte das Wall Street Journal berichtet, dass Amazon vor der Herausgabe eines eigenen Tablet-PCs stehe. Die Spekulationen hatte Amazon-Chef Jeff Bezos mit eigenen Aussagen genährt.

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