Spotify startet “Tweet the Beat”

14.04.2015, 10:03

Pop-up-Anzeige

Kaum ist Konkurrenz am Markt, legt Spotify mit neuen Aktionen los. Mit “Tweet the Beat” will der Musik-Streamer sich auf Twitter ins Gedächtnis der Nutzer – und Musiker – bringen.

Vom Dashboard direkt zum Tweet bei Spotify

Vom Dashboard direkt zum Tweet
bei Spotify
(Quelle: Spotify.com)

Sind es nun Anzeigen oder nicht? Spotify hat sein neues “Tweet the Beat”-Feature gestartet, das automatisch eine Pop-up-Anzeige mit vorgegebenem Text auf den Bildschirm bringt, die die Nutzer dann mit einem Klick als Tweet auf Twitter absetzen können.

“Tweet the Beat erlaubt Musikliebhabern, ihre Wertschätzung den Künstlern mitzuteilen, denen sie folgen oder zuhören, und wurde als Möglichkeit für Fans entwickelt, näher an ihre Lieblingskünstler heranzukommen”, zitiert The Verge einen Spotify-Sprecher. Adressat des Tweets ist dabei der jeweilige Künstler – sichtbar ist der Tweet jedoch für alle, die einen News-Feed auf Twitter abonniert haben und dem Künstler folgen.

Sowohl in der Spotify-App als auch auf dem Desktop werden die Pop-up-Ads automatisch eingeblendet, wenn Nutzer nach Musik suchen oder Musik hören. Das gilt auch für Premium-Nutzer, die für einen anzeigenfreien Musikstream zahlen. Denkbar wäre, die Pop-up-Tweets sich dementsprechend auch von den Musikern bezahlen zu lassen.

Es dürfte kein Zufall sein, dass Spotify sich gerade jetzt mit dem neuen Feature hervortut: Vergangene Woche war US-Rapper Jay-Z mit seinem Konkurrenz-Streaming-Dienst Tidal ans Netz gegangen. Gestern war bekannt geworden, dass Spotify vor Abschluss einer siebten Finanzierungsrunde steht.

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Trends statt Discover bei Twitter

09.04.2015, 11:06

Update

Twitter stellt seine “Entdecken”-Timeline ein. Stattdessen zeigt das Netzwerk dort jetzt “Trends”, inklusive einer Erläuterung, die zeigt, worüber im Netzwerk gerade diskutiert wird.

Trends statt Discover bei Twitter

(Quelle: Twitter.com)

Mit den Trending Topics hatte Twitter bisher eine Kurzübersicht über die beliebtesten Themen im Netzwerk geboten. Doch ganz klar waren die Trends nicht immer, vor allem wenn es sich dabei um Abkürzungen handelte. Um mehr Klarheit zu schafften rückt Twitter an die Stelle der bisherigen “Discover”-Timeline rückt nun “Trends”, inklusive kurzer Beschreibungen, um was es sich bei dem Thema handelt.

Mit der neuen Trend-Funktion wird künftig auch angezeigt, wie viele Tweets zu einem bestimmten Thema abgesetzt wurden und wie sich ein bestimmtes Thema entwickelt.

Der neue Trend-Tab ist bereits in der aktuellsten iOS- und Android-Version der mobilen Twitter-App freigegeben. Das zunächst allerdings nur für US-User, die Twitter auf Englisch nutzen. Weitere Sprachen und Märkte sollen in Kürze folgen.

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Welche Bedeutung Twitter für kleine Firmen hat

08.04.2015, 8:34

KMU in Social Media

Wie entdecken Nutzer ein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) auf Twitter? Was machen die User und welche Erwartungen haben sie an die Firmen? Das Social Network gibt mit einer Studie Antworten.

Welche Bedeutung Twitter für kleine Firmen hat

(Quelle: Twitter)

Mit einer aktuellen Erhebung, für die 500 Twitter-Nutzer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden, hat der Kurznachrichtendienst Antworten darauf gesucht, welche Bedeutung das Social Network für Kunden von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hat. Seine Erkenntnisse hat Twitter in “Einblicke für KMU-Kunden” zusammengefasst.


Welche Bedeutung Twitter für kleine Firmen hat

(Quelle: Twitter Inc.)

Demnach nutzen den Kurznachrichtendienst 36 Prozent der Befragten täglich. 61 Prozent sehen täglich oder öfter Tweets der KMU, für 28 Prozent gilt dies sogar bei jeder Anmeldung und 67 Prozent haben nach eigener Aussage eine besser Einstellung gegenüber einer Firma, seit sie ihr auf Twitter folgen und die Tweets lesen. Darüber hinaus gaben 53 Prozent der Befragten an, ein neues KMU in dem Dienst entdeckt zu haben. Die Gründe für die Neuentdeckungen sind vielfältig: @Antwort eines Freundes gesehen, Empfehlung in “Wem folgen?” und Erwähnung durch eine andere Marke oder eine andere Firma gesehen, sind hier die häufigsten Angaben (siehe Grafik).

Aus Entdeckern werden Kunden
Für KMUs bedeuten diese Nutzer durchaus Umsatzpotenzial, denn mehr als die Hälfte der User, die eine Marke neu entdecken, entschließen sich auch, ihr zu folgen beziehungsweise deren Website oder Geschäft zu besuchen (je 54 Prozent). Und immerhin 21 Prozent haben anschließend auch etwas bei dem Unternehmen gekauft. Dabei gaben 70 Prozent der Studienteilnehmer an, dass Twitter der Grund für den Einkauf war. 91 Prozent haben vor, in Zukunft einen Kauf tätigen zu wollen bei einem KMU, dem sie folgen.


Welche Bedeutung Twitter für kleine Firmen hat

(Quelle: Twitter Inc.)

Die Frage, wie lange Follower einzelnen Unternehmen treu bleiben, hat die Erhebung ebenfalls untersucht. Jeweils mehr als die Hälfte der Nutzer folgen den KMUs seit mehr als sechs Monaten (56 Prozent) und haben ihren Follower-Status nie aufgehoben (58 Prozent). Während jeweils rund ein Drittel der Befragten einem KMU drei bis sechs beziehungsweise sechs bis zwölf Monate folgt, tun dies lediglich sechs Prozent länger als zwei Jahre (siehe Grafik).

Follower wollen Informationen


Welche Bedeutung Twitter für kleine Firmen hat

(Quelle: Twitter Inc.)

Die Erwartungen an ein KMU sind klar: 40 Prozent wollen mehr über neue Produkte erfahren, 38 Prozent sind hinter nützlichen Informationen her. Allerdings wollen auch 37 Prozent ihre Unterstützung zeigen. Und 61 Prozent haben auf einen Tweet eines KMU mit einem Retweet reagiert. Die Interaktion ist also durchaus wichtig für die Follower: 73 Prozent der Befragten haben einer Marke bereits direkt getwittert, 38 Prozent taten dies sogar mehrmals beim gleichen KMU, und ebenfalls 73 Prozent hatten eine bessere Einstellung gegenüber einer Firma, wenn diese geantwortet hatte. Gründe für die Tweets an ein Unternehmen sind sowohl gute wie schlechte Erfahrungen, als auch der Wunsch nach Interaktion (siehe Grafik).

Seit dieser Woche hat Twitter die Möglichkeit erweitert, einen Tweet zu zitieren: Bei einem Klick auf Retweets öffnet sich ein Pop-up, in dem der jeweilige Tweet sowie ein Feld zum Kommentieren erscheinen.

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Twitter: Neuer Retweet-Button

07.04.2015, 10:13

Zitieren und kommentieren

Die Möglichkeiten, auf Twitter einen Tweet zu zitieren, ließen bislang eher zu wünschen übrig. Nun erweitert der Dienst die Tweet-Weiterleitung und bringt neue Optionen.

Twitter: Neuer Retweet-Button

(Quelle: Twitter.com)

Wer bislang einen Tweet zitieren beziehungsweise “retweeten” wollte, erhielt bei Klick auf die entsprechende Twitter-Schaltfläche den Gesamttext des Original-Tweets automatisch in einen neuen Beitrag eingefügt. Zum eigenen Kommentieren konnten Nutzer nur die eventuell übrig bleibende Zeichen der insgesamt 140 Zeichen eines Tweets nutzen. Hier schafft Twitter nun Abhilfe mit seinem neuen Zitier-Button: Statt den Text zu übernehmen, wird das Zitat in Form des eingebetteten Originalbeitrags angeboten. Platz zum Kommentieren gibt es dazu gesondert.

Und so gehts: Beim Klick auf den Retweet-Button erscheint im Pop-up-Fenster neben dem Original-Tweet eine Kommentar-Box mit 116 Zeichen Platz für eigene Anmerkungen zum zitierten Beitrag. Der neue Quote-Tweet wurde jetzt von Twitter für Web-Nutzer und für die iPhone-App freigegeben. Android-Nutzer sollen in Kürze ebenfalls in den Genuss des neuen Zitier-Systems kommen, so Twitter im Help-Center.

Wer vor dem Zitieren eine Sprachhilfe braucht, kann seit Januar 2015 auf die eingebaute Übersetzungshilfe zurückgreifen. Vergangene Woche hatte Twitter damit angefangen, Anzeigen in den Nutzerprofilen einzublenden.

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Twitter: Werbung in Nutzerprofilen

02.04.2015, 12:05

Erste Tests

Twitter experimentiert mit Anzeigen in den Nutzerprofilen. Diese erscheinen im Beitragsstrang von Usern, deren Profil angeklickt wurde.

Twitter: Werbung in Nutzerprofilen

(Quelle: Shutterstock.com/360b)

Bisher waren Ads bei Twitter auf den allgemeinen Nachrichtenstrang unter dem Home-Tab begrenzt. Nun will Twitter die Einblendung von Werbung ausweiten und experimentiert mit Anzeigen in den Nutzerprofilen.

Markiert mit der Bemerkung “Suggested by Twitter” erscheinen die Promoted Tweets zwischen den von den Nutzern abgesetzten Tweets auf der Profilseite. Das allerdings nur, wenn der das Profil besuchende User selber bei Twitter eingeloggt ist.

Derzeit erscheinen die Test-Ads sowohl in der Web-, als auch der mobilen Version von Twitter. “Wir experimentieren erst einmal mit diesem Feature, um unsere Nutzer, Werbekunden und Partner zufrieden zu stellen”, bestätigte ein Twitter-Sprecher gegenüber von Re-code den aktuellen Test.

Dabei sind die verifizierten Twitter-Konten von Prominenten von der Initiative ausgeschlossen.

Seit Anfang Februar 2015 gibt es dank einer Partnerschaft mit Yahoo Japan und Flipboard Twitter-Werbung auch auf externen Seiten.

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Die Social-Media-Strategie

02.04.2015, 10:15

Für Unternehmen

Social-Media-Strategien werden von Unternehmen benötigt, um bei Facebook und Co erfolgreich zu sein. Dazu gehört es, alle Abteilungen mitzunehmen – und Prioritäten zu setzen.

Die Social-Media-Strategie

(Quelle: shutterstock.com/Quka)

Digitaler Wandel – was beinhaltet dies? Und was genau ist unter Digitalisierung der Unternehmenswelt zu verstehen? Social Media als weiterer digitaler Kanal kann sowohl die externe als auch die interne Kommunikation eines Unternehmens durcheinanderwirbeln.

Social-Media-Strategien verbinden Unternehmensbereiche

Social Media ist für ein Unternehmen zunächst ein Kommunikationskanal. Doch über welche Inhalte spricht ein Unternehmen? Das kann von Produktinformationen, über Stellenausschreibungen, Unternehmensnachrichten bis zu Aktivitäten aus dem Bereich Soziale Verantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) reichen.
Die Themen kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, etwa:

  • Marketing
  • Presse
  • Personalabteilung

Am häufigsten werden Botschaften von dem Bereich verbreitet, der die Hoheit über den Kanal hat. Die Aktivitäten sind jedoch dann am erfolgreichsten, wenn durch eine Social-Media-Strategie nicht nur klar geregelt ist, wer die Verantwortung hat, sondern auch andere Bereiche von Beginn an mit ins Boot geholt werden.

So müssen etwa Prozesse für den internen Austausch etabliert werden – zum Beispiel übergreifende Themenkonferenzen, damit es zu einer Verzahnung der verschiedenen Bereiche kommt. Das hört sich allerdings einfacher an, als es in der realen Unternehmenswelt ist.

Bei keinem anderen Marketingkanal ist es so wichtig, vorab die Mitarbeiter mitzunehmen. Dies geschieht, bei einer gezielten Social-Media-Strategie, in Form von Guidelines, die einzuführen sich in jedem Fall empfiehlt. Bei solchen Richtlinien geht es um zwei Ziele: Zunächst soll eine mögliche rufschädigende Nutzung von Social Media durch Mitarbeiter verhindert werden.

Oft meinen es Mitarbeiter nur gut, wenn sie für das Unternehmen sprechen oder es vor Kritik in Schutz nehmen. Doch wenn diese Mitarbeiter nicht darin geschult sind, wie sie in sozialen Netzwerken agieren sollen, kann der Schuss nach hinten losgehen.

Zudem ist es – aus Unternehmenssicht – wichtig, eine Guideline zu haben, die auch juristischen Aus­einandersetzungen standhält, wenn etwa Mitarbeiter vorsätzlich dem Unternehmen schaden. Hier empfiehlt es sich in jedem Fall, juristische Beratung hinzuzuziehen. Die zweite Zielsetzung bei einer Social-Media-Strategie: internes Marketing.

Zusätzlich zu einem juristischen Schriftstück sollte das Unternehmen ein Kommunikationsmedium erstellen (PDF, Video, Printbroschüre), in dem das interne Engagement in Social-Media-Kanälen ­behandelt wird. Denn es liegen große Chancen darin, die eigenen Mitarbeiter als Markenbotschafter in den sozialen Netzwerken zu gewinnen.

Diese interne Kommunikation ist umso erfolgreicher, je stärker sie zu einem festen Bestandteil wird – im Idealfall über eingespielte Kanäle: Intranet, Rundschreiben oder Info-Veranstaltung. Unternehmen, die das Thema ernst nehmen, setzen diese fortwährend ein. Gute Idee: Ein ­interner Newsletter mit grün (“gern zur Verbreitung in sozialen Netzwerken”) und rot (“bleibt bitte intern”) markierten Themen.

Tugenden, die in einem Unternehmen als ­Erfolgsfaktoren hinsichtlich Social-Media-Strategie gelten, sind auch auf andere Bereiche, wenn nicht sogar auf die Unternehmenskultur an sich, übertragbar:

  • Flexibilität, sich auf Veränderungen einzustellen
  • Mehrwert für User bieten
  • Freiheit, Dinge zu testen
  • Mut, Fehler zu machen
  • Authentizität und Ehrlichkeit
  • Einbeziehen der Mitarbeiter

Soziale Medien sind neben allen grundsätzlichen Erwägungen auch ein Online-Marketing-Kanal, der entsprechend gemessen und verzahnt werden muss.

Hier gibt es aber leider Licht und Schatten bei den ­Unternehmen, die Social Media betreiben. Pauschal gesagt, lassen sich die Unternehmen, die in Social Media aktiv sind, in zwei Gruppen einteilen:

  • Unternehmen mit Know-how und bestehendem Online-Marketing,
  • Unternehmen mit wenig bis keinem ­Online-Know-how und kaum Online-Marketing-Aktivitäten, die über eine Webseite und Social Media hinausgehen.

Die Unterschiede lassen sich gut anhand der Vorgehensweise und Priorisierung der Online-Aktivitäten beschreiben: Ein Unternehmen mit wenig Know-how und demnach (fast) keiner Social-Media-Strategie hat eine nur leidlich gepflegte Webseite, die selten aktualisiert wird.

Google Analytics ist eingebaut, aber niemand arbeitet mit den Zahlen. Das Thema SEO wurde das letzte Mal beim Relaunch in Angriff genommen. Es gibt einen Newsletter, er wird mit fortlaufender Nummerierung in der Betreffzeile versendet.

Da man das Thema Social Media nicht verpassen will, wurden ein bis drei Kanäle ins Leben gerufen, von denen jeder für sich auch mehr oder weniger gut funktioniert, doch es fehlt die ­Erkenntnis: Social Media ist keine Insel. Den Unternehmen ist hier noch nicht einmal ein Vorwurf zu machen: Häufig sind sie dem Hype um Social Media der letzten Jahre aufgesessen.

Was leider versäumt wurde: Das Thema Online-Marketing ganzheitlich zu betrachten und demzufolge auch eine Social-Media-Strategie zu erstellen.
Die eigene Präsenz – Webseite, Web­shop oder Plattform – sollte immer im Zentrum der Online-Aktivitäten stehen.

Mit der Präsenz werden mehrere klar ­vorgegebene Ziele verfolgt: Käufe, Lead-Generierung, Anmeldungen etc. Zwingend gestellt werden muss die Frage: Wie helfen mir Online-Marketing-Aktivitäten, das Ziel meiner Online-Präsenz zu unterstützen? Zu beobachten ist leider häufig, dass viel zu oft Webseiten um der Webseite willen erstellt und Social Media um Social Media willen ins Leben gerufen werden.

Online-Marketer sollten definieren, welches die wichtigsten zu ergreifenden Maßnahmen sind und diese gegeneinander ­abwägen (Budget, Ressourcen). Zu den Maßnahmen gehören allen voran SEO, ­E-Mail-Marketing, Paid Media ­(Adwords etc.) sowie einer Social-Media-Strategie. Eine Basis­anforderung ist das Webcontrolling, mit dem sich jeder auseinandersetzen muss, der eine Webseite verantwortet.

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Twitter-Chat mit PayPal zum Thema Crossborder Channel

31.03.2015, 11:18

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Eine Internationalisierung birgt für Shopbetreiber Chancen und Risiken. Fragen zum Thema beantwortet PayPal am 9. April 2015 live im Twitter-Chat.

Twitter-Chat mit PayPal zum Thema Crossborder Channel

Online-Shopper aus aller Welt kaufen gerne in Deutschland ein. Shopbetreiber können durch die Internationalisierung ihres Geschäfts höhere Umsätze erzielen und neue Kunden gewinnen. PayPal unterstützt Händler in allen Fragen rund um den grenzüberschreitenden Handel.

Im Expertenchat am 9. April 2015 beantwortet Michael Luhnen, Commercial Director bei PayPal, alle Fragen rund um den weltweiten Online-Handel.

Stellen Sie Ihre Fragen bis zum 1. April 2015 per E-Mail an: Onlineredaktion@internetworld.de. Dem Twitter-Chat können Sie mit #PayPalPassport folgen.

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Meerkat erhält 12 Millionen US-Dollar

23.03.2015, 12:03

Finanzierungsrunde

Die Live-Streaming-App Meerkat, deren Videos via Twitter verbreitet werden, erhält in einer Finanzierungsrunde 12 Millionen US-Dollar. Geldgeber ist unter anderem Greylock’s Josh Elman.

Meerkat erhält 12 Millionen US-Dollar

(Quelle: Fotalia/Robert-Kneschke)

Meerkat, eine US-amerikanische Live-Streaming-App, erhält in einer Serie-B-Finanzierung 12 Millionen US-Dollar von Greylock’s Josh Elman, berichtet Techcrunch.com. Es soll noch weitere Investoren geben. Namen sind hier bisher noch nicht gefallen.

Einer anonymen Quelle zufolge, wird Meerkat nach dieser Finanzierungsrunde auf rund 53 Millionen US-Dollar geschätzt. Greylock soll mit zehn Millionen US-Dollar der größte Investor dieser Finanzierungsrunde sein.

Die Clips, die mit Meerkat produziert werden, werden über Twitter verbreitet. Die Live-Video-App zählt mittlerweile mehr als 300.000 User, von denen 200.000 über die iOS-basierte App kommen.

Kürzlich gab es für den Video-Dienst Meerkat auch einen Rückschlag: Twitter schnitt der App den Zugang zu wichtigen Daten ab – kurz nachdem der Kurznachrichtendienst die Meerkat-Konkurrenz Periscope gekauft hat.

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Twitter beschränkt Live-Video-Dienst Meerkat

16.03.2015, 12:16

Periscope-Konkurrent

Rückschlag für den aufstrebenden Video-Dienst Meerkat: Twitter schneidet der App den Zugang zu wichtigen Daten ab – kurz nachdem der Kurznachrichtendienst die Meerkat-Konkurrenz Periscope gekauft hat.

Twitter beschränkt Live-Video-Dienst Meerkat

(Quelle: Shutterstock.com/360b)

Mit nur einem Klick einen Livestream starten. Diese Möglichkeit bietet der Video-Dienst Meerkat seinen Nutzern. Anschließend geht der Link zur Übertragung automatisch an alle Twitter-Abonnenten des Nutzers. Bislang.

Nun hat der Kurznachrichtendienst Meerkat den Zugang auf seinen Social-Graph beschränkt, berichtet Horizont.de. Dadurch können neue Nutzer ihre Links nicht mehr so unkompliziert verbreiten wie zuvor. Für bestehende Meerkat-Anwender ändert sich nichts.


Twitter beschränkt Live-Video-Dienst Meerkat

(Quelle: Twitter.com/Screenshot)

Eine Unternehmenssprecherin des 140-Zeichen-Dienstes teilte mit, dass die Beschränkungen lediglich Folge von internen Regelungen seien. Inwiefern das die vollkommene Wahrheit ist, bleibt unklar. Kurz zuvor hatte Twitter Persicope gekauft. Der Meerkat-Konkurrent soll laut Medienberichten rund 100 Millionen US-Dollar gekostet haben.

Meerkat-Co-Founder Ben Rubin zeigte sich auf Twitter enttäuscht und zuversichtlich zugleich: “Wir sind stolz ein Team zu haben, dass ein Produkt geschaffen hat, das die Leute lieben.” Das Verhalten von Twitter zeige, wie wichtig Meerkat geworden ist.

“Es ist nur ein kleiner Rückschlag für Meerkat – ein Produkt, das in nur acht Wochen von einer Person entwickelt worden war. Außerdem ist es ein trauriger Tag für die Twitter-Entwicklergemeinde.”

Das Start-up Meerkat hatte in nur zwei Wochen 120.000 Nutzer für sich gewonnen. Bei der in Texas stattfindenden Netzkonferenz “South by Southwest” wollte das Unternehmen groß rauskommen.

Erst Mitte Februar hatte Twitter das soziale Netzwerk das Start-up Niche, geholt eine Agentur für Social-Media-Talente, für etwa 30 Millionen US-Dollar.

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Twitter kauft Live-Streaming-App Periscope

10.03.2015, 12:16

Zukauf

Mit der Streaming-App Periscope haben Nutzer die Möglichkeit Live-Video-Inhalte von ihrem Smartphone zu streamen. Ob die App in Twitter integriert wird, ist noch unklar.

Twitter kauft Live-Streaming-App Periscope

(Quelle: shutterstock/Dirk Ercken)

Der US-Kurznachrichtendienst Twitter hat das Start-up Periscope gekauft. Das Unternehmen hat eine Live-Streaming-App entwickelt, mit der Nutzer Videos in Echtzeit streamen können. Ob dieser Dienst in Twitter integriertwird und wie viel Twitter für die App bezahlt hat, ist nicht bekannt, berichtet theverge.com.

In puncto Video-Dienst ist Twitter schon seit einiger Zeit dabei sich weiter zu entwickeln. Seit Beginn des Jahres können Nutzer Videos über die Twitter-App hochladen und teilen.

Vor kurzem sorgte die App Meerkat für Aufregung. Mit der Drittanbieter-App können User nach dem Einloggen auf Twitter den Live-Stream starten und in Echtzeit das Video kommentieren. Im Nachhinein ist das Video allerdings nicht mehr abrufbar.

Zuletzt gab es Gerüchte über ein neues Design für Twitter. Angeblich plant der Mikroblogging-Dienst einen radikalen Umbau seiner Seite. Ein Algorithmus soll die Tweets zudem nach Relevanz sortieren.

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