Twitter überrascht mit hohem Umsatz-Plus

30.07.2014, 12:36

Im zweiten Quartal 2014 konnte Twitter seinen Umsatz deutlich steigern. Auch die Zahl seiner Nutzer konnte das Netzwerk weiter erhöhen – gleichzeitig ist aber auch der Verlust stark gestiegen.

(Quelle: Fotolia.com/Thomas_Pajot)

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat im zweiten Quartal einen Umsatz von 312 Millionen US-Dollar gemacht – das entspricht einem Plus von 124 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, und übertrifft damit die Erwartungen von Analysten deutlich.

Trotzdem hat das Unternehmen in dem jetzt beendeten Quartal einen Nettoverlust von 145 Millionen US-Dollar verbucht – fast viermal soviel wie im Vorjahresquartal (42 Millionen US-Dollar). 158 Millionen US-Dollar entfallen davon auf den aktienbasierten Vergütungsaufwand. Twitter-CEO Dick Costolo wollte dagegen lieber die positiven Aspekte betonen: “Wir konzentrieren uns weiterhin auf unser Nutzerwachstum und Engagement, und – indem wir neue Produkterfahrungen schaffen, wie während der Weltmeisterschaft – glauben wir, dass wir Twitter einem noch größeren Publikum schmackhaft machen können”. Während der WM 2014 hatte Twitter einige Neuerungen eingeführt, wie zum Beispiel Echtzeit-Scoring oder Push-Benachrichtigungen.

Die Zahl seiner Nutzer konnte Twitter im zweiten Quartal 2014 auf 271 Millionen steigern, ein Plus von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die mobile Nutzerschaft verzeichnete mit 211 Millionen ein Plus von 29 Prozent und macht damit bereits 78 Prozent aller User aus. Entsprechend verdient Twitter immer mehr Geld mit Werbeanzeigen auf Smartphones und Tablets: Der Umsatz mit mobile Werbung hatte bereits einen Anteil von 81 Prozent der Werbeeinnahmen. Insgesamt nahm Twitter 277 Millionen US-Dollar mit Werbung ein, was einer Steigerung von 129 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal entspricht.

Auch im ersten Quartal 2014 konnte Twitter mit einem Umsatzplus von 119 Prozent mehr als erwartet einnehmen. Der Verlust hatte sich dennoch fast verfünffacht.

Wie gerade erst bekannt wurde, kauft Twitter nun das Start-up Madbits, das sich auf Bilderkennungstechnologie spezialisiert hat.

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Twitter kauft Start-up Madbits

30.07.2014, 9:51

Nach Google, Facebook und anderen will auch Twitter sich mit künstlicher Intelligenz schmücken. Das soziale Netzwerk legt sich dazu das Start-up Madbits zu, das Bilderkennungstechnologie entwickelt.

(Quelle: Twitter.com/Aaron Durand)

Twitter übernimmt jetzt das Technologieunternehmen Madbits, das sich bei seinen Entwicklungen unter anderem auf so genannte Visual-Intelligence-Technologie konzentriert. Wie viel Twitter die Übernahme wert ist, wurde bisher noch nicht bekannt, schreibt Gigaom.

Die Übernahme des Deep-Learning-Entwicklers ist nicht nur ein Versuch Twitters, mit ähnlichen Akquisitionen durch Facebook oder Google Schritt zu halten. Im Kurznachrichtennetzwerk werden immerhin täglich mehr und mehr Bilder verbreitet. Technologie, die die Bildersuche für Nutzer vereinfachen oder untersuchen könnte, welche Bilder die Nutzer posten, ist dementsprechend eine nützliche Investition für das Unternehmen.

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Die Millennium-Generation bei Twitter

10.07.2014, 11:19

(Quelle: Twitter.com)

Jahrtausender, Millennials, Generation Y – Namen gibt es für die Generation der nach 1980 Geborenen viele. Wie diese ihr Netzwerk nutzen, hat Twitter untersucht, und gibt Tipps für Firmen.


Twitter fasst die Studienergebnisse in einer bunten Grafik zusammen

(Quelle: Twitter.com)

Twitter nimmt seine Mitglieder unter die Lupe. Auf der Basis einer Nutzerprofilstudie, die gemeinsam mit DB5 durchführt wurde, befragte der Kurznachrichtendienst US-amerikanische User zwischen 18 und 34 Jahren, die das soziale Netzwerk mindestens einmal wöchentlich nutzen. Dabei konnte Twitter vier Rückschlüsse auf deren Verhalten ziehen, die das Netzwerk jetzt in seinem Blog zusammenfasst.

Die große Mehrheit der “Jahrtausender” oder “Millennials” greift über ein mobiles Gerät auf Twitter zu, und zwar 80 Prozent. Ein Prozent mehr, also 81 Prozent, besuchen Twitter mindestens einmal pro Tag, während 15 Prozent mehr als zehn Mal täglich das Netzwerk ansteuern. Fast zwei Drittel (60 Prozent) tweeten mindestens einmal am Tag. Für kommerzielle Nutzer von Twitter empfiehlt das Netzwerk daher, ein Minimum von einem Tweet pro Tag abzusetzen.

Warum nutzen die Millennials Twitter? Weil es die Langeweile vertreibt, so der Schluss von Twitter. Humorvolle Tweets werden besonders geschätzt und weitergeleitet, so das Ergebnis der Studie: Fast zwei Drittel der Befragten (60 Prozent) fühlen sich mit Twitter besser unterhalten als ohne, und witzige Tweets werden von 82 Prozent der Studienteilnehmer weitergeleitet. Dementsprechend sollten sich Marken und Unternehmennicht scheuen, humorvolles Material auf ihrem Twitter-Feed weiterzuverbreiten.

Und nicht nur als Gegenmittel zu Langeweile funktioniert Twitter. Die Generation Y denkt darüber hinaus, dass das soziale Netzwerk ihre Leben schöner macht. Von einer Veranstaltung einen Tweet abzusetzen verbessert für 71 Prozent der Befragten das Gesamterlebnis. Und auch als Zuschauer schätzen viele Millennial-Nutzer Twitter – 70 Prozent lesen im Kurznachrichtendienst mit, während sie ein Live-Event im Fernsehen verfolgen, 67 Prozent folgen einem entsprechenden Hashtag. Kommerzielle Nutzer sollten diese Anbindung von Usern über den Second Screen umsetzen: Twitter empfiehlt individuelle Veranstaltungskalender, die die Nutzer schon vor einem Event ins Geschehen einbinden.

Die Jahrtausender sind nicht schüchtern. Sie geben mit Hilfe von Twitter über ihr Leben und ihren Gemütszustand Auskunft, denn für 56 Prozent von ihnen ist Twitter ein Hilfsmittel zum Teilen ihrer Erlebnisse. Am liebsten wird übrigens über zufällige Gedanken (67 Prozent), kurzweilige Aktivitäten (57 Prozent) und aktuelle Ereignisse (53 Prozent) getweetet. Das Weiterleiten von Fotos ist für 42 Prozent der Studienteilnehmer wichtig. Das Fazit für Marken und Unternehmen: Sie sollten den Nutzern die Möglichkeiten bieten, im Zusammenhang mit Markenwerbung persönliche Informationen weiterzugeben.

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Facebook bei Teenagern wieder beliebter

25.06.2014, 11:27

Jugendliche haben keine Lust mehr auf Facebook? Forrester Research kommt da zu ganz anderen Ergebnissen: Den Marktforschern zufolge ist die Facebook-Nutzung von Teenagern wieder angestiegen.

(Quelle: shutterstock.com/OlegDoroshin)

Wenn die eigenen Eltern auf Facebook sind, wird das soziale Netzwerk für die Kinder uncool. So oder so ähnlich lautete in den vergangenen Monaten der Tenor, wenn von der Facebook-Nutzung Jugendlicher die Rede war. Verschiedenen Studien zufolge haben Konkurrenten wie Youtube oder Twitter Mark Zuckerbergs Netzwerk bei Teenagern mittlerweile den Rang abgelaufen

Eine Studie von Forrester Research hat nun das Gegenteil ermittelt: Das Marktforschungsunternehmen hat 4.517 Teenager zwischen zwölf und 17 Jahren zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt und knapp die Hälfte von ihnen gab an, Facebook häufiger als noch vor einem Jahr zu nutzen.

Die Forscher gehen davon aus, dass besonders die steigende Smartphone-Nutzung den Facebook-Konsum ankurbelt. Die App des sozialen Netzwerks gehört schließlich zu den weltweit meistgenutzten Anwendungen. Außerdem vermuten sie, dass die heute zwölf- und13-Jährigen in vier Jahren, als 16- beziehungsweise 17-Jährige, möglicherweise noch häufiger auf Facebook sind als heute.

Unter den befragten Jugendlichen sei Facebook derzeit das – mit Ausnahme von Youtube – mit Abstand meist verwendete soziale Netzwerk. Zudem sei der Prozentsatz derer, die Facebook ständig nutzen mit 28 Prozent höher als der eines jeden anderen Dienstes. Bezüglich der Anzahl der “heavy user” kommt Instagram Forrester zufolge am ehesten in die Nähe von Facebook, gefolgt von Snapchat, Twitter, Vine und WhatsApp.

Auch um den derzeit sehr populären Messaging-Dienst Snapchat Konkurrenz zu machen, hat Facebook vor wenigen Tagen Slingshot auf den Markt gebracht. Möglicherweise verletzt Facebook damit aber ein Patent des Konkurrenten.

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90 Millionen US-Dollar für Tanium

24.06.2014, 13:08

Sie haben schon in Facebook und Pinterest investiert. Jetzt tun sie es wieder: Marc Andreessen und Ben Horowitz stecken einen Millionen-Dollar-Betrag in ein Start-up für IT-Sicherheit.

(Quelle: shutterstock.com/Maksim Kabakou)

Die Neuigkeit verbreitete Marc Andreessen über Twitter: Andreessen Horowitz hat wieder investiert, und wie. 90 Millionen US-Dollar pumpt der Risikokapitalgeber, der auch schon in Facebook und Pinterest investiert hat, in die sieben Jahre alte Computer-Sicherheits-Firma Tanium. Es ist die zweitgrößte Finanzwette in der Unternehmensgeschichte der Investoren und die erste Venture-Capital-Investition, die das 2007 gegründete Start-up erhalten hat. Tanium sei ein Durchbruch, wie wir ihn noch nie gesehen haben, schreibt Andreessen. “Das Unternehmen arbeitet unter dem Radar, aber seine Kunden könnten nicht begeisterter sein.”

Dem “Wall Street Journal” zufolge würde Tanium nach dieser Investitionmit 900 Millionen US-Dollar bewertet werden. Das von Orion Hindawi und seinem Vater gegründete Start-up mit Sitz in Kalifornien könnte dem Bericht zufolge sogar Tech-Unternehmen wie IBM und Symantec gefährlich werden. Bizzfeedz.com bezeichnet die Firma als den “Traum eines IT-Managers”. Mit der Tanium-Software können Unternehmen über einen Webbrowser alle IT-Geräte überwachen und verwalten sowie Schadsoftware erkennen und sofort entfernen.

Einen Finanzierungsbetrag in Millionenhöhe hat derweil auch das SEA-Technologieunternehmen crealytics abgeschlossen. Das Unternehmenerhält im Rahmen einer Wachstumsfinanzierung einen zusätzlichen mittleren siebenstelligen Eurobetrag. Neuer Hauptinvestor ist ist Alstin – Alternative Strategic Investment. Zudem beteiligen sich die bestehenden Investoren LBBW Venture Capital, High-Tech Gründerfonds, Mountain Internet, Bayern Kapital und die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft an der Finanzierung. Das Geld will das Unternehmen für die Weiterentwicklung der eigenen SEA-Technologie “camato” sowie zur weiteren internationalen Expansion einsetzen. Bereits 2011 konnte crealytics LBBW Venture Capital, Mountain Super Angel und Bayern Kapital überzeugen, in das Passauer Unternehmen einen Millionenbetrag zu investieren.

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Twitter übernimmt Snappy TV

20.06.2014, 13:27

Mehr Video-Werbung auf Twitter? Die aktuelle Übernahme des Streaming-Anbieters Snappy TV deutet zumindest darauf hin.

(Quelle: Fotolia.de/Thomas Pajot)

Twitter in Shopping-Laune: Der Mikroblogging-Dienst hat Snappy TV für eine unbekannte Summe übernommen. Das erst vier Jahre alte US-Unternehmen ist ein Videodienst, mit dem Nutzer aus TV-Inhalten fast in Echtzeit kurze Clips erstellen und via Social Media verbreiten können.

Twitter und Snappy arbeiten schon länger zusammen. Mit der Übernahme will Twitter den Dienst nun weiter verbessern und enger einbinden, Snappy soll aber für andere soziale Netzwerke weiter zugänglich bleiben.

Aufgrund seiner Technik für Live-Streams ist das Start-up vor allem für Sport-Streams beliebt. Mit der Übernahme durch Twitter sollen künftig in den Timelines der Nutzer auch solche Snappy-Videos erscheinen. Die Zahl der Werbeclips auf der Plattform dürfte sich deutlich erhöhen – denn den eigentlichen Video-Inhalten sind bei Snappy bislang Pre-Rolls vorgeschaltet.

Dass Bewegtbild für große Konzerne immer wichtiger wird, zeigt auch Googles jüngste Akquisition: Der Internet-Riese hat mDialog, einen Anbieter für Video-Werbung, für eine unbekannte Summe übernommen.

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Twitter bettet Tweets ein und übersetzt

16.06.2014, 9:56

Wer nicht retweeten mag, hat bei Twitter jetzt eine neue Option: In den Mobilversionen des sozialen Netzwerks können Tweets in Tweets eingebettet werden. Und in der iOS-App gibt’s bald Übersetzungen.

(Quelle: Shutterstock.com/Denys Prykhodov)

Retweeten ist einfach, einbetten ist schöner: Twitter hat seine mobilen Apps mit der Möglichkeit aktualisiert, Tweets Dritter in Beiträge einzubetten. Dazu kopieren die Nutzer den entsprechenden Link zu einem Tweet und fügen ihn in der Twitter-Schreibbox ein. So beschreibt The Next Web den Vorgang. Der Vorteil einer solchen Link-Integration könnte sein, den eigenen Abonnenten damit keine vermeintlich “fremden” Tweets auf die Bildschirme zu schicken, sondern weitergeleitete Inhalte deutlicher zu kennzeichnen. In der Webversion von Twitter ist die Tweet-Verlinkung auf diese Art übrigens bisher nicht möglich.

Gleichzeitig und passend zur Fußballweltmeisterschaft bringt Twitter nun eine Übersetzungsfunktion auf seine iPhone- und iPad-App. Beim Antippen von Tweets wird die Übersetzungsoption angezeigt, so Cnet. In der Webversion gibt es bereits die Übersetzung in Form eines kleinen, grauen Globus im Tweet. Sie klappt aus, wenn der User mit der Maus über den Globus fährt. Die Übersetzungen kommen dabei übrigens von Microsofts Suchmaschine Bing.

Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass Twitters Nummer zwei, COO Ali Rowghani, das Unternehmen verlassen hat.

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COO Ali Rowghani verlässt Twitter

13.06.2014, 12:07

Die Nummer zwei von Twitter verlässt das Unternehmen: Chief Operating Officer Ali Rowghani zwitscherte gestern seinen überraschenden Abgang.

(Quelle: Twitter.com)

Führungskraft Ali Rowghani verlässt nach vier Jahren das soziale Netzwerk Twitter. Nach Firmenangaben soll der bisherige COO dem Unternehmen jedoch als “strategischer Berater” weiterhin zur Seite stehen. Re-code dagegen berichtet, dass die Position nicht wieder besetzt werden soll. Möglicherweise könnten Rowghanis ehemalige Bereiche Medien und Internationale Märkte in der Marketing-Abteilung aufgehen und Kommunikation und Business Development von der Sales-Abteilung übernommen werden.

Die Trennung zwischen Twitter und Rowghani verläuft offiziell im friedlichen Einvernehmen. Nach einem Abschieds-Tweet von Rowghani bedankte sich CEO Dick Costolo bei seinem bisherigen Kollegen für die Mitarbeit. Doch Brancheninsider berichten, dass es zwischen den beiden Top-Managern in letzter Zeit gekriselt habe. Zum Einen sei Twitter-Chef Costolo über die Betitelung von Rowghani als “Co-CEO” nicht begeistert gewesen, außerdem haben Aktienverkäufe Rowghanis in Höhe von fast zehn Millionen US-Dollar zu einem Zeitpunkt, an dem die Twitter-Aktie auf Talfahrt gewesen sei, ebenfalls Kritik innerhalb der Firma erregt.

Den Posten als COO hatte Rowghani im Dezember 2012 übernommen. Zuvor war er seit 2010 Finanzchef bei Twitter gewesen.

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Start-up-Zentrum Factory eröffnet in Berlin

12.06.2014, 15:45

Berlin bekommt ein neues Start-up- Zentrum. Der Gründercampus Factory beherbergt Unternehmen wie 6Wunderkinder, Soundcloud oder Twitter. Google unterstützt das Projekt mit einem Förderprogramm.

(Quelle: a+o)

In Berlin hat das Start-up-Zentrum Factory offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Der Gründercampus am ehemaligen Mauerstreifen ist 16.000 Quadratmeter groß und beheimatet aktuell 22 Unternehmen. Zu den bekannteren Namen zählen 6Wunderkinder, Mozilla, Zendesk, Soundcloud und Twitter.

Die gewerblichen Mieter beschäftigen auf dem Gelände rund 500 Mitarbeiter. Partner von Factory ist Google, das seine Sparte Google for Entrepreneurs ein Förderprogramm für Start-ups beisteuert. Angeboten werden etwa Seminare, Technologie-Knowhow und Veranstaltungen für Unternehmer und Entwickler. “Wir wollen exzellente Gründer fördern, die sich dem Aufbau von originellen und nachhaltigen Unternehmen verschrieben haben und damit einen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum in Deutschland leisten”, so Philipp Justus, Managing Director von Google Deutschland.

Im Juni 2012 nahm die Factory zunächst den Betrieb eins “Start-up Campus” an der Rheinsberger Straße, nahe der Mauergedenkstätte, auf. Angestoßen wurde das Projekt von der Berliner Angel- und Seed-Investmentgesellschaft JMES Investments.

Nicht nur die Hauptstadt, auch der Süden Deutschlands hat jungen Unternehmen einiges zu bieten. Darauf möchte die Initiative “Best of Munich” aufmerksam machen. Dass es auch in Afrika, Asien und Lateinamerika eine lebendige Gründerszene gibt, war Thema auf der Branchenmesse re:publica in Berlin.

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Twitter will mehr Video

26.05.2014, 14:17

Ganz neu ist Video bei Twitter ja nicht. Nun experimentiert das Netzwerk mit automatischen Vorschlägen für Bewegtbildangebote.

(Quelle: Twitter.com)

Als Kommunikationsportal ist Twitter etabliert. Was findige Internetbeobachter jetzt bei Twitter entdeckten, weist darauf hin, dass sich der Kurznachrichtendienst auch zu einer Art Videoplattform entwickeln will. Einige Nutzer haben bereits die Möglichkeit, über ein neues Feature Videoclips auf ihrem Smartphone unkompliziert einzufügen, anzuzeigen und abzuspielen, berichtet Recode.

Das Feature erscheint, wenn Nutzer eine neue Nachricht verfassen und dabei einen bestimmten Hashtag einfügen. Beim Tippen von #amillionwaystodieinthewest – der Titel eines aktuellen Films – wird in den automatisch erscheinenden Ergebnissen unter anderem das Video angezeigt. Nach Antippen eines Vorschlags erscheint ein Screenshot des Videos unterhalb der Nachrichtenbox, über den der Film gestartet und in die Nachricht eingefügt werden kann.

Mit dem neuen Feature, das bisher nicht mit Werbung verbunden ist, könnte Twitter seine Nutzer dazu animieren, mehr Videobeiträge in das Netzwerk einzustellen – oder seine kommerziellen User an das Cards-System heranführen, mit dem Videobeiträge bereits möglich sind. Eine offizielle Stellungnahme von Twitter gibt es bisher noch nicht.

Im März 2014 testete Twitter eine Anruf-nach-Klick-Funktion, die auf den Lead Generation Cards basiert. Die Werbekarten zum Generieren von Klicks gibt es bereits seit Anfang 2013.

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