Tweets in den Google-Suchergebnissen

20.05.2015, 13:02

Google-Twitter-Deal

Wer auf Google nach aktuellen Themen sucht, bekommt auch Beiträge aus dem Kurznachrichtendienst Twitter angezeigt. Und das in voller Größe und von Twitter gewohntem Erscheinungsbild.

Tweets in den Google-Suchergebnissen

(Quelle: Twitter.com)

Tweets für Trending Topics, also im Netzwerk aktuell besonders heißen Themen, erscheinen in den Google-Suchergebnissen jetzt in einer neuen Ansicht. Ein Deal zwischen Google und Twitter macht’s möglich. Zunächst wird die Einbindung von Twitter-Beiträgen nur für Nutzer in den USA freigegeben, die auf Google eine Suchanfrage eingeben.

Die hervorgehobenen Tweets sind in den Suchen via Google-App sowohl auf iOS-betriebenen Geräten, als auch auf Android und im mobilen Web sichtbar. An der Desktop-Version der Tweet-Einbindung werde derzeit noch gearbeitet, schreibt Twitter im Twitter-Firmenblog.

Interessant: Eine direkte Monetarisierung der Tweet-Anzeige ist nach Angaben von Searchengineland.com nicht vorgesehen. Auch eine Lizenzvereinbarung mit Google scheint es nicht zu geben. Dementsprechend profitiert Twitter von der Hervorhebung seiner Tweets auf der Google-Suche wohl in Form von Traffic.
Und der könnte durchaus ansteigen, denn die Hervorhebung stellt die Tweets äußerst attraktiv dar: So kann in den eingebundenen Tweets über einen Klick auf “More Tweets” eine Karussellansicht aktiviert werden, die neben weiteren Beiträgen auch Twitter-Ads anzeigt. Eingeblendete Twitter-Konten sind darüber hinaus per Link mit Twitter verbunden und dürften weiteren Traffic ins Netzwerk zurückführen, genau wie auch ein Klick auf einen hevorgehobenen Tweet Twitter direkt aus den Suchergebnissen heraus aufruft.

Über die bevorstehende Zusammenarbeit von Google und Twitter in Sachen Einbindung von Tweets war bereits im Februar 2015 berichtet worden.

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Neue Benutzeroberfläche bei Twitter

19.05.2015, 11:05

Update für die Optik

Twitter gibt sich ein neues Gewand: Mit einer Aktualisierung der Benutzeroberfläche will das Netzwerk den Nutzern das Navigieren zwischen Tweets, Konten, Fotos und Nachrichten einfacher machen.

Update für die Optik

(Quelle: Shutterstock.com/PiXXart)

Angemeldete Twitter-Nutzer können sich freuen: Nach einem Test mit einer kleinen Gruppe ausgewählter User bekommen nun alle neue Funktionen und einen neuen Look auf den Bildschirm. Neben dem fotofreundlicheren Design sind vor allem mehr Filterfunktionen für eine effektivere und schnellere Suche hervorzuheben, meint Techcrunch.

So erscheinen nach Eingabe eines Suchworts auf Twitter.com zunächst einmal die relevantesten Tweets. Das sind die Beiträge, die entweder mehrfach weitergeleitet oder favorisiert worden waren. Das System ist dabei “intelligent”: Das Top-Ergebnis ist nicht zwingend der am meisten favorisierte und weitergeleitete Tweet, sondern ein Beitrag, den Twitter als besonders relevant identifiziert hat.

Besonders praktisch: Die neuen Filteroptionen sollen das Hin- und Hersurfen zwischen Top Tweets und aktuellem Nachrichtenstrang leichter machen. Die bisher unter “All Tweets” geführte Nachrichtenanzeige nennt sich jetzt “Live” und betont den aktuellen Charakter des Twitter-Netzwerks. Weitere Navigationsoptionen sind Accounts, Fotos und Videos. Unter “More Options” stehen weitere Filtermöglichkeiten zur Verfügung.
Twitter testet derzeit die Möglichkeit für Marken, ihre Apps direkt aus dem Twitter-Profil herunterladen zu lassen.

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Das hat Twitter für Periscope gezahlt

12.05.2015, 14:28

Erster Lagebericht

Was hat Twitter für Periscope und Niche auf den Tisch gelegt? Der Finanzbericht gibt Aufschluss. Und rund sechs Wochen nach Bekanntwerden der Übernahme arbeitet Periscope erste Änderungen ein.

Das hat Twitter für Periscope gezahlt

(Quelle: Periscope.com)

Als Twitter Anfang März 2015 die Übernahme der Live-Streaming-App Periscope bekannt gab, vermuteten Insider, dass das soziale Netzwerk rund 100 Millionen US-Dollar für das Start-up bezahlen musste. Aus dem aktuellen vierteljährlichen Finanzbericht von Twitter geht nun hervor, dass der Kauf der App und die Übernahme der Talentagentur Niche insgesamt mit über 86 Millionen US-Dollar zu Buche geschlagen haben.
Damit hat Twitter doch weniger bezahlt, als Brancheninsider vermutet hatten. Die 86,6 Millionen US-Dollar für die beiden Unternehmen setzen sich aus 29 Millionen US-Dollar in bar, Earn-Out-Zahlungen sowie Aktienoptionen zusammen, berichtet Recode.

Periscope ist indes nicht untätig gewesen. Sechs Wochen nach offizieller Übernahme bastelt das Start-up erste Änderungen an seinem Dienst ein. So können Nutzer sich auch ohne Twitter-Konto über ihre E-Mail-Adresse bei dem Dienst anmelden. Außerdem wurde das Kommentieren des Live-Streams vereinfacht, indem das Antwort-Textfeld automatisch die Empfängeradresse einblendet.

Nach der Übernahme von Periscope hatte Twitter nicht lange gefackelt und dem Periscope-Konkurrenten Meerkat den Datenzugang abgeschnitten. Im Januar 2015 hatte Twitter bereits die Möglichkeit eingeführt, Videos über seine mobilen Apps direkt ins Netzwerk einzuspielen und diese auch auf Twitter nachzubereiten.

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Twitter plant Übernahme von Circa

04.05.2015, 11:36

News-App

Der Kurznachrichtendienst Twitter will offenbar die News-App Circa kaufen. Seit Launch des Start-ups soll der Wert von Circa auf sechs Millionen US-Dollar gestiegen sein.

Twitter plant Übernahme von Circa

(Quelle: Shutterstock.com/1000 Words)

Der Kurznachrichtendienst Twitter soll in Übernahme-Verhandlungen mit der News-App Circa stehen, berichtet Business Insider. Seit Launch des Start-ups ist der Wert von Circa auf sechs Millionen US-Dollar gestiegen. Circa wurde von Matt Galligan gegründet und zählt unter anderem Path CEO David Morin, WordPress-Gründer Matt Mullenweg und Quotidian Ventures zu seinen Investoren.

Für Twitter wäre es ein neuer Schritt im News-Geschäft: Bisher produziert der Kurznachrichtendienst keinen eigenen Content, sondern bietet auschließlich Medien eine Plattform.

Emanzipation von Meerkat

Im gleichen Zuge emanzipiert sich Meerkat von Twitter und streamt zukünftig Videos auch über Facebook. Und nicht nur Nutzer der iOS-Version können den Dienst für sich in Anspruch nehmen. Meerkat kam Periscope zuvor und veröffentlichte nun die Android-Version seiner Livestreaming-App.

Kürzlich leistete sich Twitter eine weitere Übernahme. So gab das Unternehmen bekannt, den Hersteller von Marketing-Technologie TellApart zu übernehmen. TellApart entwickelt Retargeting-Dienste über dynamische Produktanzeigen und E-Mail-Marketing-Maßnahmen.

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Twitter kauft Marketing-Anbieter TellApart

30.04.2015, 7:59

Übernahme

Erwartungen verfehlt, eine bizarre Frühveröffentlichung der Quartalszahlen und die Quittung an der Börse: Der Kurs der Twitter-Aktie stürzt. Aber das Unternehmen TellApart wird trotzdem gekauft.

Twitter kauft Marketing-Anbieter TellApart

(Quelle: Twitter.com)

Sieht man sich Twitters aktuelle Quartalszahlen nur im Vergleich zum Vorjahresquartal an, erscheint der 74 Prozent gestiegene Umsatz von 436 Millionen US-Dollar eigentlich beachtlich. Analysten hatten allerdings rund 457 Millionen US-Dollar erwartet. Nachdem die Zahlen früher als erwartet publik wurden,wurde die Twitter-Aktie kurzzeitig vom Handel ausgesetzt, anschließend fiel sie um 21 Prozent.

Im ersten Quartal machte der Kurznachrichtendienst zudem einen Verlust von rund 162,4 Millionen US-Dollar. Zum Vergleich: Im Vergleichszeitraum 2014 hatte Twitter einen Verlust von 1324 Millionen US-Dollar verzeichnet. Dennoch wächst die Nutzerzahl bei Twitter weiterhin. 14 Millionen neue Nutzer kamen neu hinzu; insgesamt sind es damit 302 Millionen.

Indes leistet sich Twitter eine weitere Übernahme. So gab das Unternehmen jetzt bekannt, den Hersteller von Marketing-Technologie TellApart übernehmen zu wollen. TellApart entwickelt Retargeting-Dienste über dynamische Produktanzeigen und E-Mail-Marketing-Maßnahmen.

Außerdem will Twitter in Zukunft mit Googles DoubleClick-Plattform zusammenarbeiten, um Werbeaktivitäten besser messen und analysieren zu können. Im Umkehrschluss soll das Anzeigeninventar von Twitter auch über den Bid Manager von DoubleClick angeboten werden, so das Unternehmen im Twitter-Firmenblog.

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Spotify startet “Tweet the Beat”

14.04.2015, 10:03

Pop-up-Anzeige

Kaum ist Konkurrenz am Markt, legt Spotify mit neuen Aktionen los. Mit “Tweet the Beat” will der Musik-Streamer sich auf Twitter ins Gedächtnis der Nutzer – und Musiker – bringen.

Vom Dashboard direkt zum Tweet bei Spotify

Vom Dashboard direkt zum Tweet
bei Spotify
(Quelle: Spotify.com)

Sind es nun Anzeigen oder nicht? Spotify hat sein neues “Tweet the Beat”-Feature gestartet, das automatisch eine Pop-up-Anzeige mit vorgegebenem Text auf den Bildschirm bringt, die die Nutzer dann mit einem Klick als Tweet auf Twitter absetzen können.

“Tweet the Beat erlaubt Musikliebhabern, ihre Wertschätzung den Künstlern mitzuteilen, denen sie folgen oder zuhören, und wurde als Möglichkeit für Fans entwickelt, näher an ihre Lieblingskünstler heranzukommen”, zitiert The Verge einen Spotify-Sprecher. Adressat des Tweets ist dabei der jeweilige Künstler – sichtbar ist der Tweet jedoch für alle, die einen News-Feed auf Twitter abonniert haben und dem Künstler folgen.

Sowohl in der Spotify-App als auch auf dem Desktop werden die Pop-up-Ads automatisch eingeblendet, wenn Nutzer nach Musik suchen oder Musik hören. Das gilt auch für Premium-Nutzer, die für einen anzeigenfreien Musikstream zahlen. Denkbar wäre, die Pop-up-Tweets sich dementsprechend auch von den Musikern bezahlen zu lassen.

Es dürfte kein Zufall sein, dass Spotify sich gerade jetzt mit dem neuen Feature hervortut: Vergangene Woche war US-Rapper Jay-Z mit seinem Konkurrenz-Streaming-Dienst Tidal ans Netz gegangen. Gestern war bekannt geworden, dass Spotify vor Abschluss einer siebten Finanzierungsrunde steht.

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Trends statt Discover bei Twitter

09.04.2015, 11:06

Update

Twitter stellt seine “Entdecken”-Timeline ein. Stattdessen zeigt das Netzwerk dort jetzt “Trends”, inklusive einer Erläuterung, die zeigt, worüber im Netzwerk gerade diskutiert wird.

Trends statt Discover bei Twitter

(Quelle: Twitter.com)

Mit den Trending Topics hatte Twitter bisher eine Kurzübersicht über die beliebtesten Themen im Netzwerk geboten. Doch ganz klar waren die Trends nicht immer, vor allem wenn es sich dabei um Abkürzungen handelte. Um mehr Klarheit zu schafften rückt Twitter an die Stelle der bisherigen “Discover”-Timeline rückt nun “Trends”, inklusive kurzer Beschreibungen, um was es sich bei dem Thema handelt.

Mit der neuen Trend-Funktion wird künftig auch angezeigt, wie viele Tweets zu einem bestimmten Thema abgesetzt wurden und wie sich ein bestimmtes Thema entwickelt.

Der neue Trend-Tab ist bereits in der aktuellsten iOS- und Android-Version der mobilen Twitter-App freigegeben. Das zunächst allerdings nur für US-User, die Twitter auf Englisch nutzen. Weitere Sprachen und Märkte sollen in Kürze folgen.

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Welche Bedeutung Twitter für kleine Firmen hat

08.04.2015, 8:34

KMU in Social Media

Wie entdecken Nutzer ein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) auf Twitter? Was machen die User und welche Erwartungen haben sie an die Firmen? Das Social Network gibt mit einer Studie Antworten.

Welche Bedeutung Twitter für kleine Firmen hat

(Quelle: Twitter)

Mit einer aktuellen Erhebung, für die 500 Twitter-Nutzer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden, hat der Kurznachrichtendienst Antworten darauf gesucht, welche Bedeutung das Social Network für Kunden von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hat. Seine Erkenntnisse hat Twitter in “Einblicke für KMU-Kunden” zusammengefasst.


Welche Bedeutung Twitter für kleine Firmen hat

(Quelle: Twitter Inc.)

Demnach nutzen den Kurznachrichtendienst 36 Prozent der Befragten täglich. 61 Prozent sehen täglich oder öfter Tweets der KMU, für 28 Prozent gilt dies sogar bei jeder Anmeldung und 67 Prozent haben nach eigener Aussage eine besser Einstellung gegenüber einer Firma, seit sie ihr auf Twitter folgen und die Tweets lesen. Darüber hinaus gaben 53 Prozent der Befragten an, ein neues KMU in dem Dienst entdeckt zu haben. Die Gründe für die Neuentdeckungen sind vielfältig: @Antwort eines Freundes gesehen, Empfehlung in “Wem folgen?” und Erwähnung durch eine andere Marke oder eine andere Firma gesehen, sind hier die häufigsten Angaben (siehe Grafik).

Aus Entdeckern werden Kunden
Für KMUs bedeuten diese Nutzer durchaus Umsatzpotenzial, denn mehr als die Hälfte der User, die eine Marke neu entdecken, entschließen sich auch, ihr zu folgen beziehungsweise deren Website oder Geschäft zu besuchen (je 54 Prozent). Und immerhin 21 Prozent haben anschließend auch etwas bei dem Unternehmen gekauft. Dabei gaben 70 Prozent der Studienteilnehmer an, dass Twitter der Grund für den Einkauf war. 91 Prozent haben vor, in Zukunft einen Kauf tätigen zu wollen bei einem KMU, dem sie folgen.


Welche Bedeutung Twitter für kleine Firmen hat

(Quelle: Twitter Inc.)

Die Frage, wie lange Follower einzelnen Unternehmen treu bleiben, hat die Erhebung ebenfalls untersucht. Jeweils mehr als die Hälfte der Nutzer folgen den KMUs seit mehr als sechs Monaten (56 Prozent) und haben ihren Follower-Status nie aufgehoben (58 Prozent). Während jeweils rund ein Drittel der Befragten einem KMU drei bis sechs beziehungsweise sechs bis zwölf Monate folgt, tun dies lediglich sechs Prozent länger als zwei Jahre (siehe Grafik).

Follower wollen Informationen


Welche Bedeutung Twitter für kleine Firmen hat

(Quelle: Twitter Inc.)

Die Erwartungen an ein KMU sind klar: 40 Prozent wollen mehr über neue Produkte erfahren, 38 Prozent sind hinter nützlichen Informationen her. Allerdings wollen auch 37 Prozent ihre Unterstützung zeigen. Und 61 Prozent haben auf einen Tweet eines KMU mit einem Retweet reagiert. Die Interaktion ist also durchaus wichtig für die Follower: 73 Prozent der Befragten haben einer Marke bereits direkt getwittert, 38 Prozent taten dies sogar mehrmals beim gleichen KMU, und ebenfalls 73 Prozent hatten eine bessere Einstellung gegenüber einer Firma, wenn diese geantwortet hatte. Gründe für die Tweets an ein Unternehmen sind sowohl gute wie schlechte Erfahrungen, als auch der Wunsch nach Interaktion (siehe Grafik).

Seit dieser Woche hat Twitter die Möglichkeit erweitert, einen Tweet zu zitieren: Bei einem Klick auf Retweets öffnet sich ein Pop-up, in dem der jeweilige Tweet sowie ein Feld zum Kommentieren erscheinen.

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Twitter: Neuer Retweet-Button

07.04.2015, 10:13

Zitieren und kommentieren

Die Möglichkeiten, auf Twitter einen Tweet zu zitieren, ließen bislang eher zu wünschen übrig. Nun erweitert der Dienst die Tweet-Weiterleitung und bringt neue Optionen.

Twitter: Neuer Retweet-Button

(Quelle: Twitter.com)

Wer bislang einen Tweet zitieren beziehungsweise “retweeten” wollte, erhielt bei Klick auf die entsprechende Twitter-Schaltfläche den Gesamttext des Original-Tweets automatisch in einen neuen Beitrag eingefügt. Zum eigenen Kommentieren konnten Nutzer nur die eventuell übrig bleibende Zeichen der insgesamt 140 Zeichen eines Tweets nutzen. Hier schafft Twitter nun Abhilfe mit seinem neuen Zitier-Button: Statt den Text zu übernehmen, wird das Zitat in Form des eingebetteten Originalbeitrags angeboten. Platz zum Kommentieren gibt es dazu gesondert.

Und so gehts: Beim Klick auf den Retweet-Button erscheint im Pop-up-Fenster neben dem Original-Tweet eine Kommentar-Box mit 116 Zeichen Platz für eigene Anmerkungen zum zitierten Beitrag. Der neue Quote-Tweet wurde jetzt von Twitter für Web-Nutzer und für die iPhone-App freigegeben. Android-Nutzer sollen in Kürze ebenfalls in den Genuss des neuen Zitier-Systems kommen, so Twitter im Help-Center.

Wer vor dem Zitieren eine Sprachhilfe braucht, kann seit Januar 2015 auf die eingebaute Übersetzungshilfe zurückgreifen. Vergangene Woche hatte Twitter damit angefangen, Anzeigen in den Nutzerprofilen einzublenden.

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Twitter: Werbung in Nutzerprofilen

02.04.2015, 12:05

Erste Tests

Twitter experimentiert mit Anzeigen in den Nutzerprofilen. Diese erscheinen im Beitragsstrang von Usern, deren Profil angeklickt wurde.

Twitter: Werbung in Nutzerprofilen

(Quelle: Shutterstock.com/360b)

Bisher waren Ads bei Twitter auf den allgemeinen Nachrichtenstrang unter dem Home-Tab begrenzt. Nun will Twitter die Einblendung von Werbung ausweiten und experimentiert mit Anzeigen in den Nutzerprofilen.

Markiert mit der Bemerkung “Suggested by Twitter” erscheinen die Promoted Tweets zwischen den von den Nutzern abgesetzten Tweets auf der Profilseite. Das allerdings nur, wenn der das Profil besuchende User selber bei Twitter eingeloggt ist.

Derzeit erscheinen die Test-Ads sowohl in der Web-, als auch der mobilen Version von Twitter. “Wir experimentieren erst einmal mit diesem Feature, um unsere Nutzer, Werbekunden und Partner zufrieden zu stellen”, bestätigte ein Twitter-Sprecher gegenüber von Re-code den aktuellen Test.

Dabei sind die verifizierten Twitter-Konten von Prominenten von der Initiative ausgeschlossen.

Seit Anfang Februar 2015 gibt es dank einer Partnerschaft mit Yahoo Japan und Flipboard Twitter-Werbung auch auf externen Seiten.

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