Twitter kauft Daten-Partner Gnip

16.04.2014, 12:27

Twitter will detailliertere Einblicke in die Tweets seine Nutzer gewinnen und übernimmt dafür nun den Datenanalyse-Dienst Gnip. Außerdem holt das soziale Netzwerk Daniel Graf als Produktchef an Bord.

(Quelle: istockphoto/jangeltun)

Bereits seit mehreren Jahren arbeitet Twitter mit Gnip zusammen, jetzt übernimmt der Microblogging-Dienst den Analyse-Anbieter. Gnip stellt Drittanbietern Daten aus dem sozialen Netzwerk in Echtzeit zur Verfügung, damit diese für Marktforschungs- und Marketingzwecke genutzt werden können. “Wir wollen unsere Daten noch einsehbarer machen, und das erreichen wir am besten, indem wir direkt mit unseren Kunden zusammenarbeiten”, begründete Twitter den Deal.

Gnip spiele eine wichtige Rolle dabei, die öffentlichen Daten auf dem Netzwerk zu sammeln und für Partnerunternehmen auszuwerten, so das Unternehmen. Künftig sollen die Nutzerdaten noch umfassender gesammelt und die Daten-Plattform ausgeweitet werden.

Zudem hat Twitter Daniel Graf als neuen Vice President of Consumer Product eingestellt. Graf kommt von Google, wo er seit 2012 für die mobilen Produkte des Kartendienstes Google Map verantwortlich war. Auf Twitter gab Graf den Jobwechsel bekannt – sein insgesamt dritter Tweet seit März 2009.

Mit seinem aktuellen Update verspricht Twitter “Ein ganz neues Du”. Das Redesign des Netzwerks rückt den Nutzer stärker in den Vordergrund und orientiert sich deutlich an den Konkurrenten Facebook und Google+.

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Die “Facebookisierung” von Twitter

09.04.2014, 14:45

“Ein ganz neues Du” verspricht Twitter mit seinem aktuellen Update. Das Redesign des Netzwerks rückt den Nutzer stärker in den Vordergrund und orientiert sich deutlich am Konkurrenten Facebook.

(Quelle: Twitter.com/Aaron Durand)

Twitter hat in seinem Firmenblog bekannt gegeben, ab sofort die Profilseiten seiner Netzwerkmitglieder auf ein neues Design umzustellen. Und das erinnert stark an den Look der Facebook-Profilseiten mit einer individuell anpassbaren Header-Bild und einem größeren Profilbild des Nutzers.


Das Twitter-Profil von Michelle Obama - bereits im neuen Gewand

(Quelle: Twitter.com)

Zu den wichtigsten Neuerungen gehören außerdem hervorgehobene Tweets. So werden die “besten” Beiträge in größerer Schrift angezeigt. Das sind jene, die im Netzwerk auf besonders große Resonanz gestoßen sind, also beispielsweise besonders oft retweetet wurden. Darüber hinaus können die Nutzer einen Tweet bestimmen, der am Anfang der Beitragsliste-Liste festgepinnt wird und somit einen besseren Einblick in die Interessen des Nutzers ermöglichen soll. Außerdem baut Twitter einen Filter ein. Damit können Nutzer auswählen, welche Zeitleisten sie angezeigt bekommen wollen. Dabei können sie nach Tweets, Tweets mit Fotos oder Videos oder solchen mit Antworten filtern.

Das neue Profildesign wird ab heute sukzessive auf den Nutzerseiten freigeschaltet. Wer sich neu registriert, startet bereits mit dem neuen Look. Erste Einblicke erhält man beispielsweise auf den Seiten von First Lady Michelle Obama (@flotus), Filmstars wie Zac Efron (@ZacEfron) oder der Band Weezer (@weezer). Im Jahr 2012 hatte Twitter schon einmal seine Profilseiten überarbeitet und dabei vor allem das Hochladen von individuellen Profilbildern ermöglicht.

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App-Install-Ads für Twitter?

28.03.2014, 9:40

Schon in den nächsten Wochen soll Twitter ein neues Anzeigenprodukt herausbringen, mit denen der Kurznachrichtendienst Entwickler ansprechen will: App-Install-Ads.

(Quelle: Twitter.com)

Twitter konzentriert sich weiter auf den mobilen Kanal. Das Kurznachrichtennetzwerk will bereits in Kürze ein neues Anzeigenprodukt herausbringen, mit dem Entwickler ihre Apps an die Nutzer bringen können. Mit den so genannten App-Install-Ads können Anwendungen schnell heruntergeladen werden. Damit könnte Twitter den lukrativen E-Commerce- und Games-Markt zur eigenen Monetarisierung anzapfen, schreibt Bloomberg.

Während das Unternehmen die Einführung der App-Install-Ads noch nicht bestätigte, ließen Insider durchblicken, dass Twitter bereits seit Wochen das neue Anzeigenprodukt teste. Damit orientiert sich Twitter an Facebook, das die App-Download-Anzeigen bereits seit mehr als einem Jahr im Programm hat – und darüber Millionen von Downloads für die teilnehmenden Werbepartner ausgelöst hat.

Das Thema Mobile steht bei Twitter derzeit im Mittelpunkt des Interesses: Erst gestern hatte der Kurznachrichtendienst seine mobile App mit neuen Funktionen aufgewertet. Angesichts der Tatsache, dass mittlerweile 75 Prozent des Gesamtumsatzes von Twitter von mobiler Werbung kommt, dürfte die Fokussierung auf den Kanal kein Wunder sein.


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Twitter führt Personen-Markieren in Fotos ein

27.03.2014, 11:41

Neues bei Twitter: Das Netzwerk will mehr Fotos in den Nachrichten-Feed bringen, experimentiert mit Profilfotoansichten und denkt darüber nach, aus den Retweet- durch einen Share-Button zu ersetzen.

(Quelle: Twitter.com)

Twitter will mit zwei neuen mobilen Funktionen die Verbreitung von Fotos in seinem Netzwerk fördern, dem Markieren von Personen und dem Hochladen mehrerer Bilder auf einen Schlag. Bis zu zehn Personen können in Fotos markiert werden, ohne dass die 140-Zeichen-Grenze überschritten wird, so Software-Developer Cesar Puerta im Twitter-Firmenblog. Außerdem können ab sofort bis zu vier Fotos in einer automatisch erzeugten Kollage eingefügt werden. Ab sofort sind die neuen Feature für Mitglieder mit iPhones zugänglich. Android soll in Kürze folgen.

Darüber hinaus sollen auch die Profilbilder der Nutzer schöner in der mobilen Version von Twitter dargestellt werden. Das Netzwerk testet offenbar eine neue Anordnung, bei der die Nutzeravatare vor weißem Hintergrund linksseitig auf dem Bildschirm angezeigt werden. Cover-Foto und Kurzbioangaben erscheinen ebenfalls direkt beim Profilfoto. Damit erlaubt Twitter den mobilen Nutzern einen schnellen Blick auf die Nutzerbio, ohne dass das Tweet-Erlebnis durch Scrollen oder Weiterleitung gestört wird, so Techcrunch. Kritiker bemängeln, dass die neue Ansicht allzu sehr an das Facebook-Design erinnere.

Einige Twitter-Nutzer haben zudem bemerkt, dass der “Retweet”-Buttons plötzlich die Bezeichnung “Share” trägt – die gleiche Bezeichnung wie bei Facebook. Das berichtet The Next Web.

Jede Menge Änderungen bei Twitter: Vor wenigen Tagen hatte der Kurznachrichtendienst angekündigt, seinen Musikdienst #music abzuschalten. Für Werbekunden testet Twitter derzeit die Möglichkeit, direkt aus einem Tweet Anrufe zu tätigen.


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Autohändler entdecken Google+

18.03.2014, 9:25

Welche Bedeutung haben Facebook, Twitter und Co für Autohändler in Deutschland? Das hat eine Händlerstudie von AutoScout24.de ermittelt. Immer wichtiger wird dabei das Google-Netzwerk Google+.

(Quelle: Fotolia.com/Schlierner)

Soziale Netzwerke gewinnen für Autohändler in Deutschland langsam an Bedeutung – allerdings immer noch auf niedrigem Niveau: Im Jahr 2013 nutzten 34,7 Prozent von ihnen entsprechende Plattformen für ihre Zwecke, 2012 waren es noch 33 Prozent und 2011 hatten nur 17,9 Prozent der Autohändler einen eigenen Social-Media-Auftritt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Händlerstudie des Online-Automarkts AutoScout24.

Das mit Abstand beliebteste Netzwerk ist nach wie vor Facebook: 94,9 Prozent nutzen die Plattform, um auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. Verglichen mit dem Vorjahr ergibt sich allerdings ein leichter Rückgang: Da waren es noch 98,2 Prozent. Auch Twitter und Xing wurden seltener bespielt als 2012.

Zunehmender Beliebtheit erfreut sich dagegen Google+: Nutzten im Jahr 2012 lediglich 10,3 Prozent der befragten Händler das Google-Netzwerk, waren es 2013 schon 17,7 Prozent. Auch das ebenfalls zu Google gehörende Videoportal Youtube wird zunehmend eingesetzt.

“Die Händler bauen bei der Nutzung der Google-Dienste Youtube und Google+ vor allem auf die Suchmaschinen-Dominanz von Google”, stellt Peter Lorenzen fest, Vice President Dealer Sales bei AutoScout24: “So ist beispielsweise die regionale Präsenz der Autohäuser bei Google Local direkt mit dem Profil von Google+ verknüpft”.

Dabei sind Markenhändler offenbar Social-Media-affiner als freie Anbieter. Während 45 Prozent der Markenhändler soziale Netzwerke nutzen, sind es bei den Freien nur 24,4 Prozent.

Die meisten der befragten Händler, nämlich über 80 Prozent, bedienen sich Facebook und Co, um allgemein Aufmerksamkeit zu erlangen. 67,7 Prozent der freien Händler und 64,6 Prozent der Markenanbieter gaben außerdem an, Social Media direkt zum Autoverkauf zu nutzen. Insgesamt zufrieden mit ihren Aktivitäten im Social Web sind allerdings nur 24 Prozent, im Vorjahr waren es noch 32 Prozent.

Für die Studie hat die puls Marktforschung im Auftrag von Autoscout24 im Herbst 2013 insgesamt 251 markengebundene und 250 freie Händler in Deutschland interviewt.

Unternehmen haben allgemein hohen Nachholbedarf beim Thema Social Media. Das zeigte eine Studie des Dienstleistungsunternehmens ADP. Demnach haben lediglich 16 Prozent der deutschen Unternehmen eine Social-Media-Strategie für ihr Personalmanagement.

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Twitter testet Anruf per Klick

12.03.2014, 14:38

Auch wenn das Internet boomt – das Telefon ist noch lange nicht tot. Twitter testet derzeit eine Möglichkeit, Unternehmen mit ihren Kunden zu verbinden: den Anruf per Klick.

(Quelle: Twitter)

Manchmal sind Worte schneller als eine Internetsuche. Für Nutzer, die gerne zum Telefonhörer greifen, um offene Fragen zu klären, testet Twitter jetzt eine Anruf-nach-Klick-Funktion. Der “Click-to-Call”-Button wird nach Informationen des Wall Street Journals bereits von mehreren Marken getestet.

Hinter dem Experiment steht die Überlegung, die Verbindung zwischen Twitter-Nutzern und den Marken, die auf dem Netzwerk werben, zu verstärken – und neue Möglichkeiten für den Vertrieb zu schaffen. Dass eine direkte Anrufoption den Kaufdrang verstärken kann, haben andere Internetplattformen bereits erkannt. Google Maps und Yelp bieten beispielsweise so ein Feature an.

In den vergangenen Monaten hat sich Twitter intensiv um Werbungtreibende bemüht. Mit sogenannten Lead Generation Cards hat Twitter eine Basis für den Anruf per Klick geschaffen: Das Werbeformat ist mit Nutzernamen individualisierbar und hatte bisher unter anderem eine Schaltfläche, über die die Empfänger mit einem Klick den Newsletter der werbenden Firma abonnieren können. Für den Einsatz der Anruffunktion können die Werbekunden ihre Telefonnummer in die Karte einfügen.

Wie auch andere Werbeformate auf Twitter beruht jedoch auch der Erfolg von Anruf auf Klick primär darauf, die Anzeigen zielgerichtet an die entsprechenden Personen auszuliefern. Das neue Feature soll in den kommenden Monaten für weitere Werbekunden freigegeben werden.

Die Werbekarten zum Generieren von Leads gibt es bei Twitter seit rund einem Jahr. Analytics-Optionen wurden für die Lead Generation Cards im August 2013 eingeführt.

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Promoted Accounts in der Twitter-Suche

26.02.2014, 10:13

Das Werbeformat der Promoted Accounts gibt es bei Twitter schon lange. Nun kommen die Werbeeinblendungen auch in die Ergebnisse der Suchfunktion im Kurznachrichtendienst.

(Quelle: Twitter)

Eigentlich nichts Neues und nichts bahnbrechend Anderes: Twitter bringt die Promoted Accounts in die Suchergebnisse. Das bedeutet im Klartext, dass diese Werbeform nun nicht mehr nur in der kontinuierlichen Zeitleiste der Nutzer auftaucht, sondern auch in den Ergebnissen einer Suchanfrage auf der Twitter-Seite.

“Search ist eine ideale Gelegenheit für Marketer, mit den Nutzern in Kontakt zu treten, nämlich dann, wenn sie relevante Informationen zu einer Suchanfrage wünschen”, sagt Nipoon Malhotra, Product Manager Revenue bei Twitter in einem Beitrag im Firmenblog. “Wir freuen uns, Unternehmen und Nutzer zum richitgen Moment weiterzuverbinden.”

Mit dem Launch ermöglicht es Twitter den Werbekunden, relevante Promoted Accounts Usern in den Suchergebnissen anzuzeigen. Gleichzeitig werden auch die Empfehlungen von Freunden, mit denen die Nutzer verbunden sind, eingeblendet. Die Suchanfragen, in denen die Promoted Accounts eingeblendet werden, werden automatisch auf der Basis der Targeting-Einstellungen der Werbekunden ausgewählt.

Promoted Accounts gibt es bei Twitter schon seit September 2010. Erst im vergangenen Dezember hatte Twitter seine Promoted Accounts auch Mobil verfügbar gemacht.


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Anzeigengröße entscheidet über Social Sharing

17.02.2014, 7:30

Je großflächiger eine Online-Werbeanzeige ist, umso eher wird sie über soziale Medien oder E-Mail weiterempfohlen. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen US-Studie von Undertone. Demnach erhöhen High-Impact-Formate die Chance auf Social Sharing um 71 Prozent.

(Foto: Fotolia.de/BLACK ME)

Branding-Kampagnen sollen das Marken-Image stärken und Nutzern Mehrwerte bieten. Im Idealfall sind sie so erfolgreich, dass User sie per E-Mail, soziale Netzwerke oder persönlich weiterempfehlen. Das gelingt vor allem großflächigen Online-Werbeanzeigen. Das zeigt eine aktuelle US-Studie von Undertone, Anbieter von digitalen Werbelösungen, unter 3.000 Internetnutzern.

Demnach erhöhen High-Impact-Formate, die die gesamte Website oder einen Großteil davon einnehmen, die Chance, geteilt zu werden generell um 71 Prozent im Vergleich zu Standard-Display-Ads. Full-Screen-Takeovers beispielsweise verbessern die Chance auf Social Sharing um 61 Prozent. Das heißt, die User sind eher gewillt, die Anzeige auf Facebook oder Twitter zu teilen, ein Fan der Marke zu werden oder darüber zu bloggen. Persönliche Weiterempfehlungen wie über E-Mail oder das persönlichen Gespräch stiegen bei den ganzflächigen Werbeanzeigen um 58 Prozent.

Einfluss auf das Shopping-Verhalten

Nicht nur das Social Sharing, auch das Shopping-Verhalten beeinflussen großflächige Ads. Zu diesem Einfluss auf das Einkaufsverhalten zählen Reaktionen wie die Website der Marke aufzurufen, online nach mehr Informationen zu suchen oder das Produkt offline in der Filiale anzuschauen. Full-Screen-Werbeanzeigen rufen dieses Verhalten um fünf Prozent eher hervor, andere großflächige Display-Ads um zehn Prozent eher als Standard-Display-Anzeigen.

Im letzten Teil der Analyse wurden die Teilnehmer befragt, welche der gezeigten Produkte der Marken Kellogg‘s Special K, Macy’s, Nair for Women und Volvo sie am wahrscheinlichsten kaufen würden (Brand Choice). Bei allen vier getesteten Brands überzeugten die Full-Screen-Formate die User am meisten: die Kaufabsicht stieg hier um 27 Prozent.

"Bei der Bewertung von Branding-Kampagnen kommt es nicht nur auf Interaktionsraten oder die Verweildauer des Users an. Zur Branding-Wirkung gehören auch emotional und sozial motivierte Handlungen der User, die sich an das Werbeerlebnis anschließen", so das Resümee von Jörg Schneider, Country Manager Germany von Undertone.

Für die Hitzeschutz-Styling-Sprays von L’Oréal Paris kreierte der Online-Vermarkter Undertone zuletzt ein digitales Werbemittel, das die Elemente einprägsames Design, Produkt-Animation und Handlungsaufruf miteinander kombinierte. Eine Fallstudie des Anbieters ergab, dass die Kampagne eine überdurchschnittliche Click-through-Rate (CTR) von sieben Prozent erzielte, was 41 Mal höher sei als die durchschnittliche CTR für Rich Media Ads im Segment "Health/Beauty".

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Redesign bei Twitter?

12.02.2014, 9:01

Twitter scheint an seinem Seiten-Layout zu basteln. Einige Nutzer entdeckten jetzt eine deutliche Veränderung auf ihren Profilseiten im Kurznachrichtendienst. Ganz neu ist dort zum Beispiel ein Aufmacher-Foto.

(Foto: Twitter)

Ein wenig erinnert es an Facebook: Twitter testet derzeit offenbar ein redesigntes Layout der Nutzerseiten auf dem sozialen Netzwerk. Dabei zieht sich ein Header-Foto über die gesamte Breite der Seite, und das Profilfoto in der linken oberen Ecke wird deutlich größer dargestellt als zuvor, berichtet das Tech-Blog Mashable.

Unter dem Aufmacherbild befinden sich die Nutzerstatistiken wie Anzahl der Tweets, Follower und so weiter. Auch am Nachrichtenstrang scheint Twitter zu arbeiten. Die bisher streng lineare Darstellung ist in den jetzt entdeckten Tests aufgehoben worden. Statt vertikal nach unten die Nachrichten anzuordnen, erscheinen diese in Kästen unterschiedlicher Größe auch nebeneinander.

Eine Stellungnahme von Twitter gibt es bisher noch nicht zu dem Neudesign der Seiten. Ende Januar 2014 hatte Twitter seine Suchfunktion überarbeitet. Die Verschönerung durch Fotos ist dem Netzwerk offenbar wichtig, denn auch die Android-App von Twitter erhielt vor knapp zwei Wochen ein Update zur Weiterleitung von Fotos.

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Tommy Hilfigers “Social Concierge 2.0″

07.02.2014, 15:21

Tommy Hilfiger will seine Kunden und Interessenten mit Informationen in Echtzeit versorgen. Zur New York Fashion Week, auf der die Modemarke mit einer Show vertreten ist, startet das Unternehmen dafür den “Social Concierge 2.0″. Journalisten und Blogger sollen so möglichst zeitnah mit individuellen Informationen über des Mode-Event informiert werden.

(Foto: Tommy Hilfiger)

Zur New York Fashion Week startet Tommy Hilfiger seinen "Social Concierge 2.0", eine Internetplattform, über die akkreditierte Journalisten und Blogger während der Show Backstage-Einblicke, Zitate oder detaillierte Informationen zur Kollektion des Designers anfordern und abfragen können. Im vergangenen Jahr war dies bereits per Mail möglich, jetzt können die Infos auch über soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook ausgetauscht werden.

Auf diese Weise können Pressevertreter, die selbst nicht anwesend sind, ihrem Publikum Eindrücke von dem Fashion-Event innerhalb kürzester Zeit zugänglich machen. "Es ist noch gar nicht allzu lange her, da wurden Modenschauen hinter verschlossenen Türen abgehalten, und erst sechs Monate später erfuhr der Konsument davon. Unsere digitalen Initiativen verdeutlichen die Unterschiede in der Art und Weise, wie Modenschauen damals und heute durchgeführt wurden und werden", meint der Mode-Designer Tommy Hilfiger. Mit dem Einsatz der digitalen Tools wolle die Modemarke ihre Nähe zum Konsumenten unterstreichen.

Eigens dafür eingesetzte Mitarbeiter können vor Ort auch individuell auf bestimmte Anfragen und Wünsche der Medienvertreter reagieren. Eingeführt wurde das Konzept im September 2013, um den Anforderungen insbesondere von Online-Medien gerecht werden zu können.

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