Twitter experimentiert mit Analytics im Tweet

28.11.2014, 10:29

Das könnte Marken und Werbungtreibende interessieren: Twitter testet ein neues Feature, mit dem Kurzstatistiken zum User-Engagement direkt in Tweets eingebunden werden können.

Twitter experimentiert mit Analytics im Tweet

(Quelle: Shutterstock.com/Denys Prykhodov)

Wie wirksam sind Tweets eigentlich? Und wie viele Nutzer lesen die Tweets? Diese Fragen sind vor allem für Werbekunden interessant. Ein von aufmerksamen Beobachtern entdecktes Experiment deutet darauf hin, dass der Kurznachrichtendienst Twitter über Statistiken Einblick in die Reichweite von Tweets geben will: In den Tweets selbst könnte in Zukunft ein Link eingebettet sein, der zu Analytics-Details führt, so Techcrunch.

Bei einer kleinen Gruppe von Testnutzern erscheint derzeit unterhalb der Tweets ein solcher Link. Unter den Analytics-Details verzeichnet Twitter die Gesamtzahl der Impressions und des Engagements der User. Dabei handelt es sich um Interaktionen in Form von Klicks auf im Tweet enthaltene Links. Darüber kann außerdem eine Engagement-Rate ermittelt werden.

Der Schnellzugriff auf die Tweet-Statistiken dürfte nicht nur für aktive Twitter-Nutzer interessant sein, sondern vor allem kommerzielle User des Dienstes ansprechen, die einen kurzen Überblick über die Wirksamkeit ihrer Tweets haben möchten. Alle Nutzer haben allerdings schon seit August 2014 auch Zugang zu einer Analytics-Seite von Twitter, auf der die Aktivitäten ausführlich analysiert werden.

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Twitter erfasst installierte Apps

27.11.2014, 13:06

Twitter ermittelt, welche Anwendungen Mitglieder auf ihrem Mobilgerät installiert haben. Mit den Rückschlüssen aus den Daten will das Netzwerk sein Targeting verbessern – und mehr Anzeigen verkaufen.

Twitter erfasst installierte Apps

(Quelle: Shutterstock.com/natrot)

Die installierten Apps auf einem Smartphone geben einen Einblick in die Interessen des Besitzers. Diese sind auch für Twitter spannend, denn das soziale Netzwerk ist bestrebt, sein Targeting zu verbessern und neue Anzeigenkunden zu gewinnen.

“Um euch ein persönlicheres Twitter-Erlebnis zu bieten, sammeln und aktualisieren wir die Liste der Apps, die auf eurem mobilen Gerät installiert sind”, so Twitter im Help Center. Für die Nutzer soll das sogenannte “App Diagramm” den Vorteil bringen, mehr persönlich zugeschnittene Inhalte im individuellen Nachrichten-Feed zu sehen. Mitglieder, die Twitter keinen Zugang zu ihren Apps geben wollen, müssen in den Einstellungen ihre Erlaubnis manuell entziehen.

Bisher basiert Twitter sein Targeting auf die von den Nutzern angegebenen Interessen, die Inhalte ihrer Tweets und ihre Interaktionen im Netzwerk. Die installierten Anwendungen geben weiteren Aufschluss über die Interessen.

Im Mai 2014 hatte Twitter seine Targeting-Optionen mit der Nutzersprache ergänzt. Darüber hinaus kann bei Twitter die Zielgruppe auch nach den E-Mail-Adressen der Nutzer ausgewählt werden.

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Rabatt über Twitter und Kreditkarte

26.11.2014, 12:24

Twitter digitalisiert Rabattgutscheine. Über seinen neuen Discount-Dienst Offers können Händler Sonderaktionen per Tweet verbreiten. Abgerechnet wird über Kreditkarte.

Rabatte im Netzwerk abgreifen

(Quelle: Twitter.com)

So kann man auch die Nutzer im Netzwerk halten: Twitter stellt einen neuen Dienst vor, bei dem Sonderaktionen von Unternehmen direkt im Nachrichten-Feed der Nutzer auftauchen. Die Werbetreibenden betten ihre Rabatt-Angebote in einen gesponserten Tweet ein, die Nutzer können dann die Aktion zu ihrer Kredit- oder Bankkarte hinzufügen und bekommen nach dem nächsten Kauf mit derselben Karte den Discount gutgeschrieben.


So funktionieren Twitter Offers

(Quelle: Twitter.com)

Die Werbeform eignet sich vor allem für lokale, stationäre Geschäfte an, die auf Laufkundschaft angewiesen sind: Über die auf Twitter ausgegebenen Rabatte werden die Nutzer in die Shops geleitet. Die Zielgruppe wird über Targeting eingeschränkt und die Abrechnung via Karte erfordert keine Veränderung im Kassensystem.

Das neue Feature steht zunächst nur in den USA zur Verfügung, so das Unternehmen im Firmenblog. Twitter testet den Einsatz während der jetzt laufenden Weihnachtssaison. Im September 2014 hatte Twitter den ersten Schritt in Richtung Einkaufserlebnis im Netzwerk gemacht und mit dem Test für einen Kauf-Button begonnen.

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IBM wertet 500 Millionen Tweets pro Tag aus

30.10.2014, 10:24

Die Software Watson von IBM soll 500 Millionen Tweets pro Tag analysieren. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen an Firmen bei ihren Geschäftsentscheidungen helfen.

(Quelle: Shutterstock.com/PremiumVector)

“Twitter ist ein riesiges Archiv menschlicher Gedanken über Ideen, Meinungen und Debatten zu fast jedem Thema auf der Welt.” So definiert Twitter im Firmenblog die Summe der über den Dienst veröffentlichten Nachrichten – und stellt diese Informationen künftig in den Dienst von Firmen, die anhand dieser Daten bessere Geschäftsentscheidungen treffen sollen.

Zu diesem Zweck kooperiert das Unternehmen exklusiv mit IBM. Twitter-Daten werden ab sofort in Watson Analytics integriert, ein Computerprogramm aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz, das die Informationsmenge von 500 Millionen Tweets pro Tag verarbeiten, daraus Erkenntnisse gewinnen und diese Unternehmen zur Verfügung stellen kann.

Die Zusammenarbeit ist für beide Firmen ein Gewinn: IBM kann sich auf diesem Weg als modernes Tech-Unternehmen präsentieren, das Social Media auf höchstem Niveau einbezieht – und Twitter braucht dringend neue Umsatzquellen. Im aktuellen Finanzbericht konnte der Kurznachrichtendienst zwar seinen Umsatz verdoppeln, musste allerdings auch doppelt so viel Verlust hinnehmen wie noch im Vorjahresquartal.

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Die Präsenz von Offline-Medien im Social Web

29.10.2014, 8:51

TV-Zuschauer twittern und liken abends und am Wochenende, Zeitungsartikel werden morgens in Social Networks diskutiert und Radiosender sind oft zu regional fürs soziale Web, so eine aktuelle Studie.

(Quelle: Shutterstock.com/Rawpixel)

Auch wenn die Fernsehmacher die Hälfte des sogenannten Social Buzz – also das Gesprächsvolumen in sozialen Medien über die Anbieter – unter sich ausmachen: Die am meisten diskutierte Medienmarke im Social Web ist eine Zeitschrift – nämlich der Spiegel. Das Nachrichtenmagazin vereinnahmt 18 Prozent des Share of Voice, während die fünf untersuchten TV-Marken ARD, ProSieben, RTL, Sat.1 und ZDF gemeinsam auf 50 Prozent kommen. Das ergab die Studie “Medien im Social Web” von Brandwatch, einem Anbieter für Social Media Monitoring und Analytics, in Zusammenarbeit mit den Medientagen München.


Die meisten Beiträge im Social Web: Der Spiegel

(Quelle: Brandwatch)

Demnach kommen die TV-Sender auf die Hälfte der fast zwei Millionen Erwähnungen zu den 15 erfassten Medienunternehmen, gefolgt von den Print-Marken Bild, Spiegel, Die Zeit, FAZ und Süddeutsche Zeitung, die zusammen 46 Prozent Anteil am Social Buzz erzielten. Innerhalb der Fernsehanstalten hat RTL die Nase vorn. Weit abgeschlagen sind dagegen die Radiosender 1Live, Antenne Bayern, Bayern1, SWR3 und WDR2 mit einem gemeinsamen Anteil von lediglich vier Prozent. Die geringe Zahl lässt sich vor allem mit der regionalen Ausrichtung und entsprechend geringerer Reichweite erklären, so die Studienautoren.
Twitter ist der wichtigste Kanal

Der Erhebung zufolge ist Twitter der Hauptkanal für Gespräche über Medienmarken – unabhängig von der Art des Mediums: 54 Prozent des Share of Buzz über TV-, Print- und Radio-Anbieter ist beim Messaging-Dienst zu finden, während Facebook mit vergleichsweise geringen 21 Prozent auf Platz zwei liegt. Die News-Seiten kommen insgesamt auf 16 Prozent.

Wenig überraschend spiegelt die Verteilung der Gespräche im zeitlichen Verlauf die Nutzungsgewohnheiten der Rezipienten wider: Print-Medien werden deshalb am häufigsten in den Morgenstunden diskutiert, TV-Marken dagegen erreichen die höchste Resonanz in sozialen Netzwerken während der Abendstunden, und zwar zwischen 19 und 21 Uhr. Während der Sonntag in Deutschland offenbar vor allem dem TV vorbehalten bleibt, jedenfalls gemessen an den Beiträgen dazu im Social Web, verzeichnen Radiosender werktags die höchsten Rückmeldungen in Twitter, Facebook und Co.

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Twitter verdoppelt Umsatz – und Verlust

28.10.2014, 12:26

Twitter steigerte seinen Umsatz im dritten Quartal 2014 um 114 Prozent auf 361 Millionen US-Dollar. Doch das Wachstum hat seinen Preis: Der Verlust betrug 175 Millionen US-Dollar.

(Quelle: Shutterstock.com/Christopher Penler)

Von den 361 Millionen US-Dollar Umsatz, die Twitter im vergangenen Quartal erwirtschaftete, stammten 320 Millionen US-Dollar aus Werbeeinnahmen. Diese haben sich damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt; 85 Prozent davon erzielte der Kurznachrichtendienst mit mobilen Anzeigen, 34 Prozent außerhalb der USA. Der übrige Umsatz kommt aus dem Linzenzverkauf und sonstigen Geschäften. Prozentual noch stärker entwickelte sich der Verlust – er stieg von 65 Millionen US-Dollar auf 175 Millionen US-Dollar.

Die Nutzerzahl wuchs ebenfalls weiter, allerdings in kleinerem Maßstab: Die Zahl derjenigen Mitglieder, die mindestens einmal pro Monat auf dem Dienst aktiv sind, stieg um 23 Prozent auf 284 Millionen; 80 Prozent davon setzten dafür ihr Smartphon ein. Die Timeline, also die individuell abonnierten Nachrichten, wurde 181 Milliarden Mal angesehen.

Das Unternehmen ist auf der Suche nach neuen Einnahmequellen: Twitter testet den Kauf-Button seit vergangenem Monat – und will ihn schon im nächsten Jahr für alle einführen.

Welche sind weltweit die angesagtesten Anwendungen für soziale Netzwerke im Apple App Store und im Google Play Store? Das zeigt ein Vergleich von über 150 Ländern.

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Twitpic-Archiv liegt nun bei Twitter

27.10.2014, 9:06

Im September 2014 schien das Ende für Twitpic schon besiegelt. Doch nun hat sich der Bilderdienst mit Twitter geeinigt. Dank Domain-Übernahme bleibt das Archiv mit Nutzerfotos erhalten.

(Quelle: Twitter.com)

Erst Schließung, dann Übernahmegerücht, dann wieder Schließung, nun Domain-Verkauf: Twitpics Pläne änderten sich wöchentlich, seitdem Twitter gedroht hatte, den API-Zugang des Bilderdienstes zu sperren, sollte Twitpic seinen Antrag auf Markenschutz nicht zurückziehen. Doch nun haben die beiden Unternehmen eine gemeinsame Lösung gefunden: URL und Archiv werden von Twitter übernommen und weiter betrieben. “Ich freue mich bekanntzugeben, dass wir uns mit Twitter geeinigt haben, ihnen die Twitpic-Domain und das Archiv zu überlassen”, teilte Twitpic-Gründer Noah Everett am Wochenende in einem Blog-Eintrag mit. Damit sind die Bilder der Nutzer – und der Zugang dazu – gesichert.

Neue Bilder können bei Twitpic nicht mehr hochgeladen werden, der Dienst existiert ausschließlich als “read-only”-Service weiter. Die entsprechenden mobilen Apps für Twitpic wurden bereits aus den App-Stores entfernt. Die Nutzer können jedoch weiterhin auf ihr Twitpic-Profil zugreifen, und ihre Bilder herunterladen oder exportieren.

Mit der Ankündigung endet ein Melodrama, das unter Nutzern im Web großes Interesse fand: Anfang September 2014 hatte Twitpic bekannt gegeben, seinen Dienst am Ende des Monats einstellen zu müssen. Die Schuld dafür hatte Twitpic eindeutig Twitter zugeschoben, das die Markeneintragung des Bilderdienstes verhindern wollte. Zwischenzeitlich hatte es dann so ausgesehen, als werde ein Investor den Dienst retten, aber auch dieser Strohhalm war Twitpic offenbar entglitten und Twitpic kündigte erneut seine Schließung an.

Mit der Übernahme von Domain und Archiv dürfte Twitpic jedoch nun doch noch ein gutes Geschäft gemacht haben. Und die Nutzer können sich immerhin freuen, dass ihre Fotos und Gifs als Archiv weiter zugänglich bleiben. Twitter hatte Twitpic im Jahr 2011 praktisch die Daseinsberechtigung entzogen, als es seinen eigenen Fotodienst frei schaltete. Ein Übernahmeangebot von Twitter hatte Twitpic-Gründer Everett bereits im Jahr 2010 ausgeschlagen.

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Twitter wird zum Shopping-Kanal

20.10.2014, 9:13

Twitter testet den Kauf-Button auf Twitter seit vergangenem Monat – und will ihn schon im nächsten Jahr für alle einführen. Zudem erklärt der Dienst, was mit “Suggested Tweets” gemeint ist.

(Quelle: Shutterstock.com/Denys Prykhodov)

Mobil shoppen geht schnell und ist praktisch, vor allem wenn die Nutzer direkt aus einer Werbung heraus den Kaufvorgang nicht nur in Gang setzen, sondern abschließen können. Mit der Idee spielt Twitter bereits seit Anfang September 2014. Damals kündigte das Unternehmen den Test für eine Kaufmöglichkeit im Tweet an. Dieser scheint erfolgversprechend ausgefallen zu sein, denn nach Informationen von Venture Beat will der Kurznachrichtendienst den Kauf-Button für alle einführen.

Bereits innerhalb des ersten Quartals 2015 können Werbekunden in ihre Twitter-Anzeigen auch eine Kauffunktion einbauen. Der Shopping-Button taucht allerdings nur in der mobilen App auf. Der Klick führt dann nicht wie bisher zur Webseite des Unternehmens, sondern öffnet ein neues Fenster auf Twitter, in dem der Kaufprozess ausgeführt wird. Twitter ist derzeit nicht das einzige Netzwerk, das mit einer solchen Funktion experimentiert. Auch Facebook ist an der Idee eines Kauf-Buttons dran: Das soziale Netzwerk startete im Juli 2014 einen Test für kleinere und mittelgroße Unternehmen.

Gleichzeitig arbeitet Twitter weiterhin an seinen so genannten Suggested Tweets. Dabei handelt es sich um “vorgeschlagene” Beiträge, die Mitgliedern eingeblendet werden, obwohl sie mit den Verfassern verbunden sind. Das Unternehmen hatte die Suggested Tweets im August 2014 eingeführt und erklärt nun in einem Blogbeitrag, welche Strategie es damit verfolgt: “Ein Ziel unserer Experimente ist, eure Timeline kontinuierlich zu verbessern”, so Trevor O’Brien vom Twitter Product Team.Um dies zu erreichen, könne es sinnvoll sein, Tweets auch von jenen Nutzern anzuzeigen, mit denen ein Mitglied (noch) nicht verbunden sei. Ausgesucht werden diese Inhalte auf der Basis von Reaktionen solcher Nutzer, denen die User wiederum folgen oder auch der allgemeinen Beliebtheit der entsprechenden Tweets.

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Twitter testet Sonder-Werbeformat für Filme

26.09.2014, 13:01

Twitter steigt ins Filmgeschäft ein – jedenfalls was Werbung auf seinem Netzwerk angeht. Der Kurznachrichtendienst testet besondere Anzeigen für Filme, die genau das richtige Publikum treffen sollen.

(Quelle: Shutterstock.com/ktsdesign)

Wer beispielsweise über den letzten Marvel-Sci-Fi-Film auf Twitter getweetet hat, dürfte sich wohl auch für das nächste filmische Werk aus der Comic- und Filmschmiede interessieren. Diese Grundüberlegung ist die Basis für einen Test von neuen Anzeigen, die Twitter der Filmbranche offerieren will. Die Studios könnten darüber ihre Anzeigen an eine genau festgelegte Zielgruppe ausliefern lassen, die vermutlich besonders aufgeschlossen für Werke desselben Genres und Studios ist.

Nach Informationen von The Hollywood Reporter will Twitter in Kürze mit einem Beta-Test der sogenannten Targeted Ads für die Filmbranche beginnen. Die Stichwörter, die in das Targeting einbezogen werden, beziehen sich dabei nicht nur auf Filmtitel, sondern auch auf verwandte Keywords wie beispielsweise die Namen von Charakteren. Auch Filmgenres und allgemeines Interesse an Filmen soll für das Targeting relevant sein.

“Eine aktuelle Untersuchung hat uns gezeigt, dass Twitter einen maßgeblichen Einfluss auf die Filmwahl hat,” so Jeffrey Graham, Twitters Global Head of Research. “Die Untersuchung hob hervor, wie viele verschiedene Möglichkeiten für Marketer hier bestehen, an das Nutzerverhalten anzuschließen.” Denn die Nutzer hören nicht nur über neue Filme im Netzwerk, sondern treffen darauf basierend auch die Entscheidung, welche Filme sie ansehen, um danach ihr Erlebnis mit ihren Kontakten zu teilen.

Der Beta-Test soll in den kommenden Monaten anlaufen. Eine ähnliche Targeting-Option hat Twitter bereits für Werbung für Fernsehinhalte eingerichtet. So gibt es beispielsweise seit April 2014 das so genannte TV Conversation Targeting auch in Deutschland.

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Die Amazon-Wunschliste auf Twitter

25.09.2014, 8:21

Rechtzeitig zum Weihnachtgeschäft führt Amazon den Hashtag “#AmazonWishList” auf Twitter ein. Kunden können damit Produkte zu ihrem Wunschzettel hinzufügen ohne das Netzwerk zu verlassen.

(Quelle: Fotolia.com/cirquedesprit)

Amazon-Kunden die auf Twitter einen Link zu einem Amazon-Produkt entdecken, den andere Nutzer gepostet haben, können das jeweilige Produkt nun direkt zu ihrem Amazon-Wunschzettel hinzufügen ohne den Kurznachrichtendienst zu verlassen. Dazu müssen sie den Hasthag “#AmazonWishList” in ihre Twitter-Antwort einbauen.

Das Feature baut auf der kürzlich gestarteten Funktion Amazon Cart auf, die es Nutzern ermöglicht, bei Amazon einzukaufen und gleichzeitig auf Twitter zu bleiben. Kunden, die ihre Amazon- und Twitter-Konten miteinander verknüpft haben, bekommen eine Benachrichtigung, sobald sie ein Produkt zu ihrer Wunschliste hinzugefügt haben. Die neue Funktion “Save-A-Photo” ermöglicht es Nutzern zudem, Fotos zu schießen und diese auf ihrer Wunschliste zu speichern.

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