Twitter: Neues Design mit Gitternetz

25.02.2015, 11:32

Großer Relaunch geplant

Neuer Look für Twitter? Angeblich plant der Mikroblogging-Dienst einen radikalen Umbau seiner Seite. Ein Algorithmus soll die Tweets zudem nach Relevanz sortieren.

Twitter: Neues Design mit Gitternetz

(Quelle: Shutterstock/spaxiax)

Seit 2006 gibt es bei Twitter in Sachen Relaunch wenig zu berichten. Die Mikroblogging-Plattform setzt im Gegensatz zu Konkurrent Facebook, der seine Seite ständig anpasst, auf Altbewährtes. Dass Twitter seiner Plattform mehr Dynamik verleihen will, ist schon länger bekannt. Jetzt scheint es aber genauere Pläne zu geben, wie Techcrunch.com berichtet. Demnach plant Twitter einen radikalen Umbau seines Portals.

Das neue Design soll dem User helfen, sich künftig besser zurechtzufinden und weniger unübersichtlich sein. Dabei soll ein Gitternetz helfen, das die bisherige Auflistung der Tweets in chronologischer Reihenfolge ersetzen soll. Die Tweets sollen dabei in verschiedene übergreifende Punkte sortiert sein, wie allgemeine News, Wirtschafts-News, Politiker-Tweets und so weiter.

Auch neuen Usern will man entgegenkommen: Dazu werden derzeit individuelle Startseiten getestet, die ein Algorithmus – ähnlich wie es bei Facebook der Fall ist – nach Relevanz sortiert.

Zuletzt hatte das Twitter die Übernahme von Niche bestätigt, einer kleinen US-Social-Media-Agentur. Niche hat sich darauf spezialisiert, Werbungtreibende mit bekannten Social-Media-Talenten zusammenzubringen. Twitter selbst hat keinen Kaufpreis bekanntgegeben, nach Angaben von Recode.net soll er bei etwa 30 Millionen US-Dollar liegen.

Der neue Star unter den Social-Media-Plattformen ist im Moment Instagram – kein anderer Kanal hat so hohe Zuwächse. Für Marken bedeutet dies: höchste Zeit, dort präsent zu sein.

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Twitter kauft Social-Media-Agentur Niche

12.02.2015, 11:38

Start-up übernommen

Twitter kauft wieder ein: Diesmal holt sich das soziale Netzwerk das Start-up Niche, eine Agentur für Social-Media-Talente, für etwa 30 Millionen US-Dollar.

Twitter kauft Social-Media-Agentur Niche

(Quelle: Fotolia.com/Sylvain Bilodeau)

Ein neues Start-up für Twitter: Das soziale Netzwerk hat jetzt die Übernahme von Niche bestätigt, einer kleinen US-Social-Media-Agentur. Niche hat sich darauf spezialisiert, Werbungtreibende mit bekannten Social-Media-Talenten zusammenzubringen. Twitter selbst hat keinen Kaufpreis bekanntgegeben, nach Angaben von Recode.net soll er bei etwa 30 Millionen US-Dollar liegen.

“Da wir weiter in das wachsende Medien-Ökosystem investieren, ist es wichtig, eine große Bandbreite an Tools für Verfasser von Inhalten anzubieten, um ihren ganzen Content zu verbreiten und letztlich zu managen”, begründet Twitter die Übernahme der 2013 gegründeten Firma in einem Blogbeitrag.

Zu Beginn des Jahres hatte Twitter die Mobile-Plattform ZipDial übernommen. Das indische Technologie-Unternehmen soll es auch Nutzern in Gebieten mit schwachen Funkverbindungen ermöglichen, den Kurznachrichtendienst zu nutzen.

Twitter ist vor kurzem eine Kooperation mit der Nachrichten-App Flipboard und Yahoo Japan eingegangen, um Werbe-Tweets auch dort anzuzeigen. Weitere Partner sollen folgen.

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Marin Software kauft SocialMoov

06.02.2015, 11:17

Social-Media-Werbung

Der Marketing-Software-Anbieter Marin Software will sich im Social-Media-Bereich verstärken und holt sich die Plattform SocialMoov ins Haus. Der Kaufpreis: 18,75 Millionen US-Dollar.

Marin Software kauft SocialMoov

(Quelle: Fotolia.com/venimo)

Marin Software, ein Cloud-Anbieter für geräteübergreifendes Online-Marketing-Management, kauft das französische Unternehmen SocialMoov. Die 2011 gegründete Firma bietet eine Social-Advertising-Plattform für Facebook- und Twitter-Werbung an. Die Unternehmen erwarten einen Abschluss des Deals bis Mitte Februar; der Kaufpreis von 18,75 Millionen US-Dollar soll sich aus acht Millionen US-Dollar in bar und 10,75 Millionen US-Dollar in Aktien von Marin Software zusammensetzen. Zusätzlich sollen bis zu zwei Millionen US-Dollar in sogenannten Equity Awards nach dem Kaufabschluss an SocialMoov-Mitarbeiter ausgegeben werden.

“Social ist das am schnellsten wachsende Segment der Online-Werbung und ist entscheidend für Marketing-Manager sowohl im Branding- als auch im Performance-Bereich”, begründet David A. Yovanno, Chief Executive Officer bei Marin Software, die Akquisition. Zu den Technologien, die sich Marin Software erkauft, zählen Facebook-Videowerbung, Twitter-API-Integration und TV-Synchronisation.

2014 hatte Marin Software bereits Perfect Audience für 22,8 Millionen US-Dollar übernommen. Mit der SaaS-Plattform des Unternehmens aus San Francisco lassen sich definierte Zielgruppen auf Webseiten, Facebook und Twitter mit Retargeting-Anzeigen ansprechen.

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Twitter und Google arbeiten wieder zusammen

05.02.2015, 10:50

Tweets in Suchergebnissen

Twitter und Google erneuern ihre Kooperation, die fast vier Jahre lang brach lag: Ab dem ersten Halbjahr 2015 tauchen Tweets wieder in Echtzeit in den Suchergebnissen auf.

Twitter und Google arbeiten wieder zusammen

(Quelle: shutterstock/PremiumVector)

Alter neuer Deal mit Google: Twitter möchte, dass Inhalte künftig auch von Nicht-Mitgliedern gefunden werden und kooperiert dazu erneut mit Google, berichtet bloomberg.com.

Die beiden Unternehmen haben bereits zusammengearbeitet, die Kooperation ging allerdings vor dreieinhalb Jahren zu Ende, da Twitter fürchtete, die Kontrolle über seine Inhalte zu verlieren.

Im Laufe des ersten Halbjahrs 2015 sollen nun alle Tweets wieder direkt nach der Veröffentlichung auf Twitter in den Ergebnissen der Suchmaschine auftauchen.

Damit die Beiträge nahezu in Echtzeit in den Google-SERPS (Search Engine Result Pages) erscheinen, gewährt Twitter dem Konzern automatischen Zugriff auf seinen Daten-Stream “Firehose”.

Bis dato musste Google die Inhalte auf Twitter selbst durchsuchen, wie bei jeder anderen Webseite auch. Entsprechend wurden die Daten immer zeitverzögert abgebildet. Auch Bing und Yahoo haben bereits Zugriff auf Firehose.

Mehr Anzeigenerlöse

Gerade erst hatte Twitter verkündet, seine Promoted Tweets auch auf externen Webseiten und Anwendungen auszuspielen. Dazu hat das soziale Netzwerk Partnerschaften mit Flipboard und Yahoo Japan geschlossen. Die Google-Kooperation soll Twitter ebenfalls helfen, seien Werbeerlöse zu steigern, indem nun auch Nicht-Twitter-Nutzer angesprochen erreicht werden können.

Google selbst zeigt mit der Partnerschaft, welchen Stellenwert das eigene soziale Netzwerk Google+ noch hat. Es wurde 2011 gelauncht, um mit Wettbewerbern wie Facebook und Twitter mithalten zu können.

Einer der großen Vorteile des Netzwerks war, dass Aktuelles prominent in den Suchergebnissen erschien.

In den USA zeigt Yahoos Partnerschaft mit Mozilla weiter Auswirkungen: Auch im Januar muss Google Anteile im US-Suchmaschinenmarkt abgeben. Erstmals liegt der Konzern unter 75 Prozent.

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Twitter-Werbung auf externen Seiten und Apps

04.02.2015, 11:05

Sponsored Tweets

Gesponsorte Tweets auf Twitter sind künftig auch auf externen Webseiten und Anwendungen zu sehen. Dazu hat das soziale Netzwerk Partnerschaften mit Flipboard und Yahoo Japan geschlossen.

Twitter-Werbung auf externen Seiten und Apps

(Quelle: Shutterstock.com/lculig)

Twitter-Anzeigen sind künftig nicht nur auf dem Social-Media-Portal selbst zu sehen. Das Unternehmen ist eine Kooperation mit der Nachrichten-App Flipboard und Yahoo Japan eingegangen, um Werbe-Tweets auch dort anzuzeigen. Weitere Partner sollen folgen.

Für Werbungtreibende soll sich so die Reichweite ihrer Kampagnen und der Return on Investment (ROI) erhöhen. Flipboard hat organische Tweets bereits in seine App integriert, dadurch können auch gesponsorte Beiträge optisch passend eingebunden werden, wie das Netzwerk in einem Blogbeitrag illustriert. Wie die Tweets bei Yahoo Japan eingebunden werden sollen, hat Twitter indes noch nicht gezeigt. Dass Sponsored Tweets auch außerhalb von Twitter ausgeliefert werden sollen, hatte das Unternehmen auf der CES angekündigt.

2014 ist Twitter Deutschland in die Anzeigenvermarktung eingestiegen. Elektronikfachhändler Saturn konnte mithilfe seiner Werbefigur “Tech-Nik” die Anzahl seiner Follower erhöhen.

Vor kurzem hat Twitter die Möglichkeit eingeführt, per Gruppen-Chat gleich mit mehreren Personen in den privaten Gruppenaustausch zu treten. Dabei müssen die Chat-Teilnehmer sich nicht einmal gegenseitig abonniert haben.

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Vine bringt Version für Kinder heraus

02.02.2015, 8:21

Kurzvideos

Sechs Sekunden Spaß für die Kleinen: Twitters Videodienst Vine hat eine App für Kinder veröffentlicht, die nur passende Kurzfilme zeigt.

Vine bringt Version für Kinder heraus

(Quelle: itunes.com)

Kinder lieben Videos – und viele Eltern lieben ihre Kinder ganz besonders, wenn diese sich allein beschäftigen.

Deshalb hat der Videodienst Vine, bei dem die Filme höchstens sechs Sekunden lang sein dürfen, nun eine iOS-App für unter Fünfjährige mit kindgerechten Inhalten im Angebot.

Im Gegensatz zur Erwachsenen-Version können jedoch nur Filme betrachtet, nicht aber aufgenommen werden.

Umgesetzt wurde die Idee während der Hack Week. Twitter hat Vine vor zwei Jahren übernommen. Zu den besonderen Kennzeichen des Dienstes gehören, dass die Videos dort in Endlosschleife laufen.

Wer Twitter nicht nur als kommunikative Einbahnstraße nutzt, sondern auch mit Freunden und Familie privat kommuniziert, kann sich freuen: Das Netzwerk hat vergangene Woche den Gruppen-Chat hinter den Kulissen freigegeben.

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Mehr Twitter-Follower dank Tech-Nik

02.02.2015, 7:36

Praxisbeispiel

Im Jahr 2014 ist Twitter Deutschland in die Anzeigenvermarktung eingestiegen. Elektronikfachhändler Saturn konnte mithilfe seiner Werbefigur “Tech-Nik” die Anzahl seiner Follower erhöhen.

Voller Erfolg für Saturn dank Tech-Nik

(Quelle: Twitter.com/Screenshot)

Zu den wichtigsten Möglichkeiten für Werbungtreibende auf Twitter zählen gesponserte Tweets und gesponserte Accounts.

Dass der Einsatz der Twitter Ads unter anderem die Anzahl der Follower deutlich erhöhen kann, zeigt Saturn. Dem Elektrofachhändler gelang es, innerhalb eines halben Jahres 45.000 neue Anhänger zu gewinnen.

Die Kampagne startete im März 2014 unter dem Account @SaturnDE. Mithilfe gesponserter Tweets sollen seither gezielt relevante Nutzer angesprochen werden, vorrangig jüngere Männer mit einem Interesse für Technologie oder Gadgets.

Die Werbebotschaften werden mittels Targeting nach Schlagwörtern und Interessen ausgeliefert. Sie erscheinen in der Suche oder in der Timeline der Twitter-User.

Gesponserte Accounts nutzt Saturn, um eine Follower-Basis aufzubauen und die Reichweite bei Nutzern zu erhöhen. Diese beworbenen Accounts werden in den Such­ergebnissen und in den Vorschlägen von “Wem folgen” angezeigt.

Gesicht der Kampagne ist Tech-Nick, die bereits aus dem Fernsehen bekannte Werbefigur der Marke. Ziel war es, ihr mithilfe von Twitter “eine Stimme zu verleihen” und sie so für die Marke sprechen zu lassen.

Für die Kampagne auf dem Portal schuf Saturn für Tech-Nick eine eigene Persönlichkeit inklusive Hintergrundstory mit Wohnort und Hobbys. Die Werbefigur, dargestellt von Schauspieler Antoine ­Monot Jr., verrät seitdem auf dem Saturn-Account praktische Technik-Tipps und gibt Neuigkeiten bekannt.

Um eine Beziehung mit Usern herzustellen, beantwortet er Fragen zu Produkten und kommentiert Beiträge. Tech-Nick nutzt dabei eine ­Reihe wiederkehrender Hashtags, wie beispielsweise #TechHack. Diese sind in die Tweets eingefügt, in denen er Tipps mit seinen Followern teilt.

Um die Figur auch außerhalb der Plattform bekannt zu machen, warb Saturn auf der Firmen-Website, im Newsletter und in anderen Social-Media-Kanälen für Tech-Nick und den Account. Die Ergebnisse nach den ersten sechs Monaten: @SaturnDE konnte drei Millionen Personen erreichen und gewann allein mit den gesponserten Accounts über 17.000 Follower.

Zudem erzielte der Elektrofachmarkt Interaktionsraten von bis zu 95,2 Prozent. Im Vergleich mit anderen Kanälen konnte ­Saturn mit Twitter eine nach eigenen Angaben überdurchschnittlich hohe Klickrate (CTR) in seinem Online-Shop erzielen.

Einen Grund für den Erfolg sieht Carsten Strese, Geschäftsführer von Media-Saturn Deutschland, in der Tatsache, dass im Internet grundsätzlich ein großes ­Interesse am Informationsaustausch zu Technik­themen besteht.

“Wenn unsere Kunden Produkte online kaufen oder recherchieren, möchten sie Informationen mit anderen austauschen können, um mehr über die neuesten Trends herauszufinden oder Hilfe bei der Entscheidung für das rich­tige Produkt zu erhalten”, so Strese.

“Deshalb sind die Interaktion auf Twitter und unsere Aktivitäten in anderen sozialen Netzwerken ein unverzichtbarer Teil unserer Multikanal-Strategie.” Für Thomas de Buhr, Managing Director bei Twitter Deutschland, muss Werbung auf der Plattform unterhaltsam, nützlich und relevant sein, um die User zu erreichen.

“Im Falle Tech-Nicks ist sie alles zusammen. Die Tweets von ihm sind witzig, für die Zielgruppe sehr relevant, bieten einen echten Mehrwert durch interessante Produktinformationen, und Tech-Nick hilft sogar bei konkreten Fragen”, so de Buhrs Fazit.

Vor kurzem hat Twitter Gruppen-Chats eingeführt. Sie bieten die Möglichkeit, gleich mit mehreren Personen in den privaten Gruppenaustausch zu treten. Dazu müssen sich die Chat-Teilnehmer nicht gegenseitig abonniert haben.

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Twitter bringt Gruppen-Chat und mobile Videos

29.01.2015, 12:30

Neue Features

Wer Twitter nicht nur als kommunikative Einbahnstraße nutzt, sondern auch mit Freunden und Familie privat kommuniziert, kann sich freuen: Das Netzwerk eröffnet den Gruppen-Chat hinter den Kulissen.

Twitter bringt Gruppen-Chat und mobile Videos

(Quelle: Shutterstock.com/Bloomua)

Direktnachrichten gibt es bei Twitter schon lange. Doch bisher waren diese auf die Kommunikation zwischen zwei Personen beschränkt.

Nun führt Twitter die Möglichkeit ein, gleich mit mehreren Personen in den privaten Gruppenaustausch zu treten.

Dabei müssen die Chat-Teilnehmer sich nicht einmal gegenseitig abonniert haben – die Direktnachrichten funktionieren auch ohne Abo. Wer zum Chat eingeladen ist, erhält eine Benachrichtigung.

Diese neuen Direct Messages sind bereits freigegeben, so Twitter im Firmenblog.

Und in Sachen Direktnachrichten dreht Twitter derzeit auf: Erst kürzlich aktualisierte der Kurznachrichtendienst das Feature mit der Möglichkeit, Links zu verschicken. Ein Angriff auf die Messaging-Angebote von Facebook oder WhatsApp?

Gleichzeitig macht Twitter seine mobilen Nutzer zu Regisseuren: Die Android- und iOS-App des Netzwerkes erhielt ein Update, das nicht nur das direkte Filmen von Video ermöglicht, sondern den Nutzern außerdem erlaubt, ihre Clips nachzubearbeiten.


Der Schneideraum im Handy - für Twitter-Videos

(Quelle: Twitter.com)

Die Videos dürfen bis zu 30 Sekunden lang sein. Sie erscheinen in der User-Timeline und lassen sich durch Antippen abspielen.

Ein Schuss gegen Twitters eigenen Kurz-Clip-Dienst Vine dürfte das jedoch wohl kaum sein: Die Vine-Clips sind maximal sechs Sekunden lang.

Mit dem neuen Video-Feature will Twitter dagegen gerade den Nutzern, die aktuelle Ereignisse weiterleiten und mit Bildern illustrieren wollen, mehr Kontext bieten.

Vergangene Woche hatte Twitter die Funktion eingeführt, fremdsprachliche Tweets übersetzen zu lassen.

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Twitter baut Dolmetscher ein

23.01.2015, 11:06

Tweet-Übersetzer

Sprachbarrieren auf Twitter sind nun passé: Der Kurznachrichtendienst integriert die Funktion, fremdsprachliche Tweets übersetzen zu lassen. Möglich macht es eine Kooperation mit Microsoft.

Twitter baut Dolmetscher ein

(Quelle: Fotolia.com/cirquedesprit)

Was lange als Experiment hinter den Kulissen lief, wird nun für alle Twitter-Nutzer freigegeben: Tweets, die in einer fremden Sprache abgesetzt wurden, lassen sich in die Muttersprache der jeweiligen User übersetzen. Die Technik liefert der Bing Translator von Microsoft.

Beiträge auf dem Kurzmitteilungsnetzwerk, die nicht in der Muttersprache des Nutzers erscheinen, werden mit einem kleinen Globus in der oberen rechten Ecke des Tweets markiert.

Ein Klick aktiviert den Übersetzungsservice, der in mehr als 40 Sprachkombinationen angeboten wird. Da die Maschine jedoch nicht immer akkurat übersetzen kann, bleibt der Originaltext weiterhin sichtbar.

Das neue Feature ist bereits für die Desktop- und die mobilen iOS- und Android-Versionen freigegeben. Auf seiner Social-Media-Konsole Tweetdeck hatte Twitter bereits zu Anfang des Monats die Übersetzungsoption eingeführt. Der Kurznachrichtendienst hatte schon im Sommer 2014 mit dem Anzeigen von Übersetzungen experimentiert.

Twitter will Indien mobil erobern

20.01.2015, 10:46

ZipDial gekauft

Twitter übernimmt die Mobile-Plattform ZipDial. Das indische Technologie-Unternehmen soll auch Nutzern in Gebieten mit schwachen Funkverbindungen ermöglicht, den Kurznachrichtendienst zu nutzen.

Twitter will Indien mobil erobern

(Quelle: Shutterstock.com/360b)

Twitter will weiter wachsen – und sucht sich als Zielgruppe jene Menschen aus, die aufgrund schlechter Mobilfunkverbindungen keinen Kontakt mit dem Kurznachrichtendienst hatten. Vor diesem Hintergrund ist die Akquisition der mobilen Plattform ZipDial zu verstehen. Denn das Start-up aus dem indischen Bangalore hat eine mobile Plattform entwickelt, die Telefonieren, SMS, mobiles Surfen und App-Nutzung kombiniert und somit den Nutzern Zugang zu Twitter gibt.

In Indien nutzen beispielsweise Politiker, Sportler oder prominente Künstler die ZipDial-Plattform, um über SMS und Voice-Messages mit der Öffentlichkeit mobil in Kontakt zu treten. Dies funktioniert so, dass der Nutzer einen unbeantworteten (und daher kostenlosen) Anruf tätigt und anschließend unter dieser Nummer die von den Prominenten abgesetzten Inhalte in Form von SMS, App-Benachrichtigungen oder Sprachnachrichten erhält.

Im Zug der Übernahmen etabliert Twitter nun einen eigenen Standort für Software-Entwicklung in Bangalore. Über den Kaufpreis wurde bisher noch nichts bekannt. “Indem wir uns mit ZipDial verbinden, können wir mehr Menschen auf der Welt dabei helfen, interessante und relevante Twitter-Inhalte auf ihren mobilen Geräten zu empfangen”, so Christian Oestlien, Vice President Product, im Twitter-Blog.

Mit Firmenübernahmen ist Twitter bisher eher sparsam umgegangen. Im vergangenen Jahr legte sich der Kurznachrichtendienst unter anderem das Start-up Madbits zu.

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