Twitter testet Videowerbung

13.08.2014, 10:06

Los geht’s mit dem Beta-Test für Promoted Videos bei Twitter. Bezahlt wird nur dann, wenn ein Nutzer das Video zum Abspielen anklickt.

(Quelle: Fotolia.com/Photosani)

Ein Video-Werbetool hat Twitter mit Amplify schon seit Längerem. Doch nun will das Kurznachrichtennetzwerk die Bewegtbildanzeigen neben seine etablierten Werbeformate Promoted Tweets und Promoted Accounts stellen: Der Beta-Test für die Promoted Videos hat begonnen. Dabei können Werbekunden Videowerbung ins Netzwerk einstellen, für die sie per Cost-per-View bezahlen, also immer dann, wenn ein Nutzer das Video zum Abspielen anklickt.

Neu ist am Promoted Video-Programm, dass Twitter neue Tools zum Hochladen und Verbreiten von Videowerbung zur Verfügung stellt. Dazu kommen die entsprechenden Analytics zum Messen der Reichweite und der werbetechnischen Wirksamkeit der Ads, zum Beispiel wie viele Nutzer ein Video zu Ende geschaut haben. Derzeit sind die Promoted Videos nur für ausgesuchte Werbekunden nutzbar.

Zu Beginn des Jahres hatte Twitter bereits die Bewegtbildeinspielung über seine Twitter Video Cards getestet. “Die Tests haben gezeigt, dass Tweets, die native Twitter-Videos enthalten, die Nutzer stärker ansprechen und mehr Video-Views generieren als zuvor”, so David Regan, Senior Product Manager, TV and Video im Twitter-Advertising-Blog. “Das übergeordnete Ziel ist, mehr Videos in die Timelines unserer Nutzer zu bringen, um ein volleres und ansprechenderes Twitter zu schaffen.” Und wohl auch, mehr Werbeumsatz zu machen.

Video ohne Werbung testete Twitter bereits im Mai 2014, als bei einigen Nutzern ein Feature erschien, über das Videos automatisch eingebunden werden konnten. Vergangene Woche hatte Twitter eine neue Anzeigenoptimierung angekündigt.

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Weniger Third-Party-Nutzer von Twitter

12.08.2014, 12:03

Twitter revidiert eine Statistik, die bei Investoren für Diskussionen gesorgt hatte: Es sind wohl doch weniger Nutzer, die den Kurznachrichtendienst ausschließlich über Dritt-Apps ansteuern.

(Quelle: Twitter.com/Aaron Durand)

Auf Twitter kann man mobil und per Internet zugreifen, aber auch über Applikationen von Drittanbietern. In seinem Finanzbericht vom zweiten Quartal 2014 hatte Twitter diesbezüglich angegeben, dass rund 14 Prozent aller Twitter-Nutzer ausschließlich über Dritt-Apps das Kurznachrichtennetzwerk besuchen. Diese Zahl gefiel einigen Investoren nicht, so Recode – mit dem Ergebnis, dass Twitter die genannte Zahl jetzt revidierte.

In einer Eingabe an die Börsenaufsicht SEC bezifferte Twitter den Anteil von Nutzern, die ausschließich über Drittanwendungen auf ihr Netzwerk zugreifen, jetzt mit elf Prozent. Und nur rund 8,5 Prozent der User nutzen Apps, die auch automatische Updates einspielen. Für Twitter war die Klarstellung der Zahlen wohl wichtig, da User von Drittanwendungen das Network zum Tweeten nutzen können, ohne dabei die Werbeeinblendungen anzusehen, über die sich der Dienst finanziert – ein wichtiges Argument für Investoren und Werbekunden.

Gleichzeitig wurde durch die SEC-Eingabe bekannt, was sich Twitter die Übernahme hat kosten lassen: Für den Datenanalysedienst bezahlte Twitter 134 Millionen US-Dollar, davon 107 Millionen US-Dollar in bar. Twitter hatte das langjährige Partnerunternehmen im April 2014 übernommen. Im zweiten Quartal 2014 hatte Twitter seine Investoren mit einem erfreulichen Umsatz-Plus überrascht.

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Neue Kampagnen und Bepreisung bei Twitter

08.08.2014, 15:09

Twitter bringt in Kürze zielgerichtete Kampagnen, Reporting und neue Bepreisung für sein Programm Twitter Ads. Damit sollen Advertiser ihre Kampagnen besser optimieren und einstellen können.

(Quelle: Twitter.com)

Zunächst können sich erst einmal kleinere Anzeigenkunden und API-Partner über die neue Ads-Optimierung freuen, die als Beta-Version ausgerollt wird. Allen betreuten Kunden wird das System im Laufe der nächsten Monate per Einladung zugänglich gemacht, kündigt Twitter in einem Beitrag im Firmenblog an.

Demnach ermöglichen die neuen zielgerichteten (oder “objective-based”) Kampagnen das Einrichten von Kampagnenzielen, die nach Leitzielen ausgewählt werden können – zum Beispiel das Erhöhen von Klickraten auf Websites oder Tweets, Konversionsrate, App-Installation, Follower-Zahl etc. Je nach Kampagnenziel schlägt das System das optimale Anzeigenformat vor und stellt Tools zur visuellen Umsetzung der Anzeigen zur Verfügung.

Bezahlen müssen Advertiser dabei nur, wenn die in der Kampagne festgelegten erhofften Reaktionen durch einen Nutzer durchgeführt wurden. Zur Überprüfung der Kampagnen-Performance stellt Twitter neue Reports zur Verfügung, die die relevanten Metriken bündeln.

“Unser Ziel ist es, die Twitter Ads für alle Unternehmenskunden erfolgreicher, einfacher und schneller zu machen”, so Christine Lee, Senior Product Manager Revenue im Twitter-Blog. “Wir werden weiter daran arbeiten, unsere Kampagnenerstellungs- und Reporting-Angebote zu verbessern, sodass ihr eure individuellen Marketingziele optimieren könnt.”

Für die Promoted Tweets und Promoted Accounts hatte Twitter im Mai 2014 bereits das Targeting nach Sprache eingeführt. Im Januar 2014 erweiterte Twitter die Targeting-Optionen um E-Mail-Adressen.

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Bald einkaufen bei Twitter?

07.08.2014, 12:59

Vom Netzwerk zum Shoppingkanal – danach sieht es bei Twitter aus. Aufmerksame Nutzer bemerkten neue Einstellungen in der Android-App des Kurznachrichtendienstes.

(Quelle: Shutterstock.com/Denys Prykhodov)

Können Nutzer bald schon auf Twitter direkt einkaufen, ohne das Netzwerk zu verlassen? Der Kurznachrichtendienst scheint einen Vorstoß in den E-Commerce zu planen. Nutzer des Dienstes entdeckten jetzt eine Option “Payment and Shipping” in der Android-App von Twitter, berichtet The Next Web.

Die bisher noch nicht anklickbare Funktion ist innerhalb des Einstellungsmenüs versteckt und gibt Anlass zu der Vermutung, dass darüber nicht nur Versandadressen eingegeben, sondern auch Bezahlmethoden ausgewählt werden können. Das würde Twitter die Möglichkeit eröffnen, direkt auf der eigenen Plattform Verkaufsaktivitäten zuzulassen.

Eine offizielle Bestätigung dieser Vermutungen gibt es bisher noch nicht. Doch auch in der Vergangenheit hatte Twitter seine neuen Funktionalitäten vor Einführung im kleinen Nutzerkreis getestet. ADie Kauffunktion könnte dem Unternehmen eine weitere Möglichkeit bieten Geld zu verdienen, zumal das Unternehmen schon im Januar 2014 mit dem Payment-Start-up Stripe in Verbindung gebracht worden war. Eine Kooperation mit Stripe würde die Kreditkartenzahlung innerhalb des Netzwerkes ermöglichen.

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Twitter überrascht mit hohem Umsatz-Plus

30.07.2014, 12:36

Im zweiten Quartal 2014 konnte Twitter seinen Umsatz deutlich steigern. Auch die Zahl seiner Nutzer konnte das Netzwerk weiter erhöhen – gleichzeitig ist aber auch der Verlust stark gestiegen.

(Quelle: Fotolia.com/Thomas_Pajot)

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat im zweiten Quartal einen Umsatz von 312 Millionen US-Dollar gemacht – das entspricht einem Plus von 124 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, und übertrifft damit die Erwartungen von Analysten deutlich.

Trotzdem hat das Unternehmen in dem jetzt beendeten Quartal einen Nettoverlust von 145 Millionen US-Dollar verbucht – fast viermal soviel wie im Vorjahresquartal (42 Millionen US-Dollar). 158 Millionen US-Dollar entfallen davon auf den aktienbasierten Vergütungsaufwand. Twitter-CEO Dick Costolo wollte dagegen lieber die positiven Aspekte betonen: “Wir konzentrieren uns weiterhin auf unser Nutzerwachstum und Engagement, und – indem wir neue Produkterfahrungen schaffen, wie während der Weltmeisterschaft – glauben wir, dass wir Twitter einem noch größeren Publikum schmackhaft machen können”. Während der WM 2014 hatte Twitter einige Neuerungen eingeführt, wie zum Beispiel Echtzeit-Scoring oder Push-Benachrichtigungen.

Die Zahl seiner Nutzer konnte Twitter im zweiten Quartal 2014 auf 271 Millionen steigern, ein Plus von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die mobile Nutzerschaft verzeichnete mit 211 Millionen ein Plus von 29 Prozent und macht damit bereits 78 Prozent aller User aus. Entsprechend verdient Twitter immer mehr Geld mit Werbeanzeigen auf Smartphones und Tablets: Der Umsatz mit mobile Werbung hatte bereits einen Anteil von 81 Prozent der Werbeeinnahmen. Insgesamt nahm Twitter 277 Millionen US-Dollar mit Werbung ein, was einer Steigerung von 129 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal entspricht.

Auch im ersten Quartal 2014 konnte Twitter mit einem Umsatzplus von 119 Prozent mehr als erwartet einnehmen. Der Verlust hatte sich dennoch fast verfünffacht.

Wie gerade erst bekannt wurde, kauft Twitter nun das Start-up Madbits, das sich auf Bilderkennungstechnologie spezialisiert hat.

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Twitter kauft Start-up Madbits

30.07.2014, 9:51

Nach Google, Facebook und anderen will auch Twitter sich mit künstlicher Intelligenz schmücken. Das soziale Netzwerk legt sich dazu das Start-up Madbits zu, das Bilderkennungstechnologie entwickelt.

(Quelle: Twitter.com/Aaron Durand)

Twitter übernimmt jetzt das Technologieunternehmen Madbits, das sich bei seinen Entwicklungen unter anderem auf so genannte Visual-Intelligence-Technologie konzentriert. Wie viel Twitter die Übernahme wert ist, wurde bisher noch nicht bekannt, schreibt Gigaom.

Die Übernahme des Deep-Learning-Entwicklers ist nicht nur ein Versuch Twitters, mit ähnlichen Akquisitionen durch Facebook oder Google Schritt zu halten. Im Kurznachrichtennetzwerk werden immerhin täglich mehr und mehr Bilder verbreitet. Technologie, die die Bildersuche für Nutzer vereinfachen oder untersuchen könnte, welche Bilder die Nutzer posten, ist dementsprechend eine nützliche Investition für das Unternehmen.

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Die Millennium-Generation bei Twitter

10.07.2014, 11:19

(Quelle: Twitter.com)

Jahrtausender, Millennials, Generation Y – Namen gibt es für die Generation der nach 1980 Geborenen viele. Wie diese ihr Netzwerk nutzen, hat Twitter untersucht, und gibt Tipps für Firmen.


Twitter fasst die Studienergebnisse in einer bunten Grafik zusammen

(Quelle: Twitter.com)

Twitter nimmt seine Mitglieder unter die Lupe. Auf der Basis einer Nutzerprofilstudie, die gemeinsam mit DB5 durchführt wurde, befragte der Kurznachrichtendienst US-amerikanische User zwischen 18 und 34 Jahren, die das soziale Netzwerk mindestens einmal wöchentlich nutzen. Dabei konnte Twitter vier Rückschlüsse auf deren Verhalten ziehen, die das Netzwerk jetzt in seinem Blog zusammenfasst.

Die große Mehrheit der “Jahrtausender” oder “Millennials” greift über ein mobiles Gerät auf Twitter zu, und zwar 80 Prozent. Ein Prozent mehr, also 81 Prozent, besuchen Twitter mindestens einmal pro Tag, während 15 Prozent mehr als zehn Mal täglich das Netzwerk ansteuern. Fast zwei Drittel (60 Prozent) tweeten mindestens einmal am Tag. Für kommerzielle Nutzer von Twitter empfiehlt das Netzwerk daher, ein Minimum von einem Tweet pro Tag abzusetzen.

Warum nutzen die Millennials Twitter? Weil es die Langeweile vertreibt, so der Schluss von Twitter. Humorvolle Tweets werden besonders geschätzt und weitergeleitet, so das Ergebnis der Studie: Fast zwei Drittel der Befragten (60 Prozent) fühlen sich mit Twitter besser unterhalten als ohne, und witzige Tweets werden von 82 Prozent der Studienteilnehmer weitergeleitet. Dementsprechend sollten sich Marken und Unternehmennicht scheuen, humorvolles Material auf ihrem Twitter-Feed weiterzuverbreiten.

Und nicht nur als Gegenmittel zu Langeweile funktioniert Twitter. Die Generation Y denkt darüber hinaus, dass das soziale Netzwerk ihre Leben schöner macht. Von einer Veranstaltung einen Tweet abzusetzen verbessert für 71 Prozent der Befragten das Gesamterlebnis. Und auch als Zuschauer schätzen viele Millennial-Nutzer Twitter – 70 Prozent lesen im Kurznachrichtendienst mit, während sie ein Live-Event im Fernsehen verfolgen, 67 Prozent folgen einem entsprechenden Hashtag. Kommerzielle Nutzer sollten diese Anbindung von Usern über den Second Screen umsetzen: Twitter empfiehlt individuelle Veranstaltungskalender, die die Nutzer schon vor einem Event ins Geschehen einbinden.

Die Jahrtausender sind nicht schüchtern. Sie geben mit Hilfe von Twitter über ihr Leben und ihren Gemütszustand Auskunft, denn für 56 Prozent von ihnen ist Twitter ein Hilfsmittel zum Teilen ihrer Erlebnisse. Am liebsten wird übrigens über zufällige Gedanken (67 Prozent), kurzweilige Aktivitäten (57 Prozent) und aktuelle Ereignisse (53 Prozent) getweetet. Das Weiterleiten von Fotos ist für 42 Prozent der Studienteilnehmer wichtig. Das Fazit für Marken und Unternehmen: Sie sollten den Nutzern die Möglichkeiten bieten, im Zusammenhang mit Markenwerbung persönliche Informationen weiterzugeben.

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Facebook bei Teenagern wieder beliebter

25.06.2014, 11:27

Jugendliche haben keine Lust mehr auf Facebook? Forrester Research kommt da zu ganz anderen Ergebnissen: Den Marktforschern zufolge ist die Facebook-Nutzung von Teenagern wieder angestiegen.

(Quelle: shutterstock.com/OlegDoroshin)

Wenn die eigenen Eltern auf Facebook sind, wird das soziale Netzwerk für die Kinder uncool. So oder so ähnlich lautete in den vergangenen Monaten der Tenor, wenn von der Facebook-Nutzung Jugendlicher die Rede war. Verschiedenen Studien zufolge haben Konkurrenten wie Youtube oder Twitter Mark Zuckerbergs Netzwerk bei Teenagern mittlerweile den Rang abgelaufen

Eine Studie von Forrester Research hat nun das Gegenteil ermittelt: Das Marktforschungsunternehmen hat 4.517 Teenager zwischen zwölf und 17 Jahren zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt und knapp die Hälfte von ihnen gab an, Facebook häufiger als noch vor einem Jahr zu nutzen.

Die Forscher gehen davon aus, dass besonders die steigende Smartphone-Nutzung den Facebook-Konsum ankurbelt. Die App des sozialen Netzwerks gehört schließlich zu den weltweit meistgenutzten Anwendungen. Außerdem vermuten sie, dass die heute zwölf- und13-Jährigen in vier Jahren, als 16- beziehungsweise 17-Jährige, möglicherweise noch häufiger auf Facebook sind als heute.

Unter den befragten Jugendlichen sei Facebook derzeit das – mit Ausnahme von Youtube – mit Abstand meist verwendete soziale Netzwerk. Zudem sei der Prozentsatz derer, die Facebook ständig nutzen mit 28 Prozent höher als der eines jeden anderen Dienstes. Bezüglich der Anzahl der “heavy user” kommt Instagram Forrester zufolge am ehesten in die Nähe von Facebook, gefolgt von Snapchat, Twitter, Vine und WhatsApp.

Auch um den derzeit sehr populären Messaging-Dienst Snapchat Konkurrenz zu machen, hat Facebook vor wenigen Tagen Slingshot auf den Markt gebracht. Möglicherweise verletzt Facebook damit aber ein Patent des Konkurrenten.

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90 Millionen US-Dollar für Tanium

24.06.2014, 13:08

Sie haben schon in Facebook und Pinterest investiert. Jetzt tun sie es wieder: Marc Andreessen und Ben Horowitz stecken einen Millionen-Dollar-Betrag in ein Start-up für IT-Sicherheit.

(Quelle: shutterstock.com/Maksim Kabakou)

Die Neuigkeit verbreitete Marc Andreessen über Twitter: Andreessen Horowitz hat wieder investiert, und wie. 90 Millionen US-Dollar pumpt der Risikokapitalgeber, der auch schon in Facebook und Pinterest investiert hat, in die sieben Jahre alte Computer-Sicherheits-Firma Tanium. Es ist die zweitgrößte Finanzwette in der Unternehmensgeschichte der Investoren und die erste Venture-Capital-Investition, die das 2007 gegründete Start-up erhalten hat. Tanium sei ein Durchbruch, wie wir ihn noch nie gesehen haben, schreibt Andreessen. “Das Unternehmen arbeitet unter dem Radar, aber seine Kunden könnten nicht begeisterter sein.”

Dem “Wall Street Journal” zufolge würde Tanium nach dieser Investitionmit 900 Millionen US-Dollar bewertet werden. Das von Orion Hindawi und seinem Vater gegründete Start-up mit Sitz in Kalifornien könnte dem Bericht zufolge sogar Tech-Unternehmen wie IBM und Symantec gefährlich werden. Bizzfeedz.com bezeichnet die Firma als den “Traum eines IT-Managers”. Mit der Tanium-Software können Unternehmen über einen Webbrowser alle IT-Geräte überwachen und verwalten sowie Schadsoftware erkennen und sofort entfernen.

Einen Finanzierungsbetrag in Millionenhöhe hat derweil auch das SEA-Technologieunternehmen crealytics abgeschlossen. Das Unternehmenerhält im Rahmen einer Wachstumsfinanzierung einen zusätzlichen mittleren siebenstelligen Eurobetrag. Neuer Hauptinvestor ist ist Alstin – Alternative Strategic Investment. Zudem beteiligen sich die bestehenden Investoren LBBW Venture Capital, High-Tech Gründerfonds, Mountain Internet, Bayern Kapital und die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft an der Finanzierung. Das Geld will das Unternehmen für die Weiterentwicklung der eigenen SEA-Technologie “camato” sowie zur weiteren internationalen Expansion einsetzen. Bereits 2011 konnte crealytics LBBW Venture Capital, Mountain Super Angel und Bayern Kapital überzeugen, in das Passauer Unternehmen einen Millionenbetrag zu investieren.

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Twitter übernimmt Snappy TV

20.06.2014, 13:27

Mehr Video-Werbung auf Twitter? Die aktuelle Übernahme des Streaming-Anbieters Snappy TV deutet zumindest darauf hin.

(Quelle: Fotolia.de/Thomas Pajot)

Twitter in Shopping-Laune: Der Mikroblogging-Dienst hat Snappy TV für eine unbekannte Summe übernommen. Das erst vier Jahre alte US-Unternehmen ist ein Videodienst, mit dem Nutzer aus TV-Inhalten fast in Echtzeit kurze Clips erstellen und via Social Media verbreiten können.

Twitter und Snappy arbeiten schon länger zusammen. Mit der Übernahme will Twitter den Dienst nun weiter verbessern und enger einbinden, Snappy soll aber für andere soziale Netzwerke weiter zugänglich bleiben.

Aufgrund seiner Technik für Live-Streams ist das Start-up vor allem für Sport-Streams beliebt. Mit der Übernahme durch Twitter sollen künftig in den Timelines der Nutzer auch solche Snappy-Videos erscheinen. Die Zahl der Werbeclips auf der Plattform dürfte sich deutlich erhöhen – denn den eigentlichen Video-Inhalten sind bei Snappy bislang Pre-Rolls vorgeschaltet.

Dass Bewegtbild für große Konzerne immer wichtiger wird, zeigt auch Googles jüngste Akquisition: Der Internet-Riese hat mDialog, einen Anbieter für Video-Werbung, für eine unbekannte Summe übernommen.

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