Palm-Aktionäre geben Ja zu HP

30.06.2010, 10:37

Die Aktionäre des Smartphone-Herstellers Palm haben am vergangenen Freitag in einer Hauptversammlung der Ende April angekündigten Übernahme durch HP zugestimmt. Dies geht aus einem Bericht hervor, den Palm bei der US-Behördenaufsicht “Securities and Exchange Commission” (SEC) eingereicht hat.

Schon vor der offiziellen Bekanntgabe der Übernahmepläne am 28. April 2010 haben die Vorstände derbeiden Unternehmen dem Zusammenschluss zugestimmt. Die US-Aufsichtsbehörde FTC hat die Übernahme dann schließlich vor knapp einem Monat genehmigt. HP zahlt 6,70 US-Dollar pro Palm-Aktie, damit kostet die Übernahme insgesamt knapp 1,2 Milliarden US-Dollar.

Vor knapp drei Wochen hatte Palm einen Rechtsstreit mit Aktionären beigelegt, die gegen die Übernahme geklagt hatten. Sie hatten dem Palm-Management vorgeworfen, nicht auf andere Kaufangebote gewartet zu haben, um damit einen niedrigen Preis mit HP aushandeln zu können. Details zu der Einigung mit den Klägern sind nicht bekannt geworden.

HP-Chef Mark Hurd ließ Anfang Juni verlauten, dass vor allem das geistige Eigentum von Palm für ihn interessant sei. Palms Mobilbetriebssystem WebOS soll nach Unternehmensangaben in kleinen, mit dem Internet verbundenen HP-Geräten wie Druckern und Tablet-Computern zum Einsatz kommen, wie wir bereits berichteten. Details zu den kommenden WebOS-Geräten will nach Abschluss der Übernahme von Palm bekanntgeben. Der Börsenmeldung zufolge ist dies für den 1. Juli 2010 geplant. (Marco Schürmann | Quelle: heise.de)

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Google: Übernahme von Invite Media

07.06.2010, 10:53

Google hat einen neuen Zukauf im Bereich der Bannerwerbung getätigt. Invite Media wurde von Google für 70 Millionen US-Dollar gekauft, so das Blog des Wall Street Journals All Things Digital, das sich auf mehrere informierte Quellen beruft.

Invite Media gibt es seit drei Jahren. Mit Bid Manager bietet man eine Plattform zum Kauf, Tausch und Management von Bannerwerbung in großem Maße an. Seit 2009 besitzt Google mit AdX ein ähnliches Produkt. Google will Invite Media als eigenständiges Tochterunternehmen weiterführen, später sei dann eine Integration in Googles Adserver-Bereich Doubleclick geplant.

Gegründet wurde Invite Media von vier Studenten der University of Pennsylvania. Zusammen mit seinem Freund Zach Weinberg hatte der Vorstandsvorsitzende Nat Turner mit EatNow.com einen Onlinelieferservice für Restaurants kreiert und erfolgreich verkauft. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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HP schlägt zu: Palm-Übernahme sicher

30.04.2010, 9:07

Dem Smartphone-Entwickler Palm geht es schon länger nicht gut. Es ging sogar so weit, dass man sich selbst zum Verkauf hergab. Nun die erlösende Nachricht für das Unternehmen und alle Kunden: HP kauft das Unternehmen für 1,2 Milliarden Dollar. Mit der Übernahme will HP seine mobile Strategie neu ausrichten.

Durch die Übernahme hat HP nun zwei gute Smartphones und ein mobiles Betriebssystem, WebOS, unter seine Fittiche gebracht und sein Portfolio erweitert. Kunden und Nutzer der Palm-Smartphones können aufatmen, die Zukunft ist gesichert. Zudem will HP WebOS für andere mobile Geräte wie Netbooks und Tablet-PCs einsetzen – zumindest kann man sich dies derzeit vorstellen und erteilt somit eine Absage an zukünftige Geräte mit Windows Mobile oder Googles Android Betriebssystemen. Die Übernahme, die durch einen Aufkauf der Palm Aktien zu einem Wert von 5,70 US-Dollar erfolgen soll, wurde sowohl vom HP wie auch Palm-Verwaltungsrat zugestimmt. Nun fehlt noch die Zusage der Palm-Aktieninhaber, die bis zum 31. Juli zeit haben, ihre Aktien zum HP-Angebot zu verkaufen.

Der letztlich doch überraschende Verkauf an HP – zuletzt waren vor allem HTC, Lenovo und Dell im Gespräch – ist symptomatisch für eine grundlegend veränderte Computerbranche. Was der einstmals reine Computerhersteller Apple mit der Erweiterung seines Portfolios um iPod und iTunes sowie aktuell dem iPhone und iPad bereits seit Jahren vormacht, wird nun auch für Computerhersteller wie HP und Dell eine zunehmende Notwendigkeit, um in der digitalisierten mobilen Welt erfolgreich zu bleiben. Als größte Herausforderung, um gegenüber Apple, aber auch der Android-Plattform bestehen zu können, gilt neben der Usability und entsprechenden Produkten vor allem aber das dahinter stehende Ökosystem, sprich Applikationen und eine Entwicklerbasis.

HP und Palm sprechen offiziell von einem Zusammenschluss (“Merger”). Letztlich ist es aber doch eine verstecke Übernahme, da Palm letztlich für HP entwickeln wird und HP vollen Zugriff auf Produkte, Software und Patente von Palm hat. Gewinner ist letztlich der Kunde selbst. Palm war und ist eine innovative Firma und zusammen mit den Milliarden von HP werden sicherlich neue Produkte auf den Markt kommen: neue Konkurrenten für das iPhone und iPad von Apple, Microsoft und Google. (Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de, whattheythink.com, gizmodo.com

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Ströer Interactive übernimmt adflames Media

31.03.2010, 15:13

Der Musikvermarkter adflames Media ist ab sofort Teil von Ströer Interactive. Das bisher zu Warner Music gehörende Unternehmen wurde 2008 speziell zur Vermarktung von Musikseiten gegründet.

Das Artist-Network der Warner Music Group und festivalfieber.de waren damals die ersten im Vermarktungsportfolio von adflames Media, später kamen laut.de und visions.de dazu.

Unter Ströer Interactive wird das Portfolio von adflames nun als eigene Unit fortgeführt. Die bisherigen Musikseiten von Ströer Interactive wie BigCityBeats.de, metal.de und mp3.de, werden darin integriert. Rainer Steffen, Gründer und Director von adflames Media, leitet die neue Unit und ist für deren weiteren Ausbau verantwortlich.

“Mit der Übernahme von adflames erweitern wir unser Portfolio im Bereich Musik um zahlreiche, qualitativ hochwertige Werbeumfelder, die wir vorher so Advertisern nicht anbieten konnten”, berichtet Rasmus Giese, Geschäftsführer von Ströer Interactive. Rainer Steffen zeigt sich ebenso von dem Wechsel überzeugt: “Nach spannenden zwei Jahren bei Warner Music freue ich mich nun darauf, mit adflames den nächsten Schritt gehen zu können.”

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Océ-Übernahme fast perfekt

25.03.2010, 9:57

Seit Ende Februar gab es kaum neue Informationen zur Océ Übernahme durch Canon. Nun steht aber fest, dass der Canon eine letzte große Hürde nehmen konnte: Die Klage zweier Hauptaktionäre (wir berichteten) über einen zu niedrigen Kaufpreis wurde abgelehnt und und nun gehören fast 85 Prozent der Océ-Aktien Canon.

Zuletzt hatten nur noch die Aktionäre Orbis Founds mit einem Anteil von 10 Prozent und Hermes Focus Asset Management mit 3,3 Prozent Anteil an den Océ Aktien gegen das Canon-Angebot Stimmung gemacht. Kurz nach der Klage von Hermes und Universities Superannuation Scheme (USS) wurde eben diese von der Wirtschaftkammer des Amsterdamer Revisionsgericht angewiesen. Ziel der beiden Aktionäre war es, die Höhe des Canon-Angebots und ebenfalls einige Beschlüsse bezüglich der Stimmrechte und Entscheidungen des Océ-Management überprüfen zu lassen.

Canon wollte zu Beginn, als die Übernahme angekündigt wurde, mindestens 85 Prozent der Océ-Aktien aufkaufen, und insgesamt knapp 1,5 Milliarden Euro dafür ausgeben. Als zwischenzeitlich ersichtlich wurde, dass dieser Prozentsatz nur schwer zu erreichen war, hob Canon die Einschränkung auf. Am 9. März hatte Canon bereits 71,33 Prozent der Aktien der niederländischen Unternehmens Océ gekauft. Nach dem Richterspruch verhängte Canon eine neue Frist: Bis zum 19. März wolle man noch weitere Aktien kaufen. Das Angebot haben bis heute noch einige weitere Aktionäre angenommen. Denn am 20. März erklärte Canon, dass man nun 84,65 Prozent der Océ-Stammaktien besitzt. Dies entspricht rund 87,51 des gesamten ausgegebenen Aktienkapitals. Die Übernahme ist somit fast komplett.

Ab dem 31. März will Canon mit der Abwicklung der Aktienkäufe. Die Führungsetage soll dann ebenfalls neu besetzt werden. Sobald 95 Prozent der Stammaktien Canon gehören, werde man über einen Beschluss die restlichen Aktien sichern und anschließend Océ von der Börse nehmen. Zusammen mit Océ plant Canon, die neue Nummer 1 im Large Format Druck zu werden. (Daniel Schürmann | Quelle: IT-Business.de)

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Telekom kauft Clickandbuy

25.03.2010, 9:48

Die Berichte von Anfang März haben sich bestätigt: Die Deutsche Telekom hat jetzt den Zahlungsdienstleister Clickandbuy übernommen.

Die Telekom legt sich den Onlinebezahlungsdienst zu, obwohl sie mit T-Pay bereits eine Webzahlungslösung besitzt. Dieser soll nach Informationen aus Unternehmenskreisen jedoch mit den Bezahlsystemen von Clickandbuy zusammengelegt werden, so die Financial Times Deutschland. Bisher hielt die Telekom einen Aktienanteil an Clickandbuy von rund 20 Prozent.

Die genaue Kaufsumme wurde nicht preisgegeben, sie soll laut FTD aber im dreistelligen Millionenbereich liegen. Vor knapp zwei Wochen waren erste Mutmaßungen über die Kaufabsichten der Telekom bekannt geworden. Mit Hilfe der Übernahme will die Telekom ihr Onlinegeschäft maßgeblich stärken und einen “digitalen Kiosk” eröffnen, bei dem Bezahlinhalte herunter geladen werden können.

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Telekom will Clickandbuy komplett

09.03.2010, 10:51

Anteilseigner Deutsche Telekom will seine Beteiligung an Clickandbuy jetzt aufstocken und das Bezahlsystem komplett übernehmen. Der eigene Paymentservice T-Pay soll integriert werden.

Nach Informationen der FTD soll der Kauf bereits entschieden sein. Über den Preis wurde allerdings noch nichts bekannt. Bisher hält die Deutsche Telekom 20 Prozent von Clickandbuy; weitere Großeigner sind Privatinvestoren sowie eine Tochter des Chipherstellers Intel.

Die Übernahme des Bezahldienstes passt in das Konzept von Telekom-Chef René Obermann, mit seinem Konzern einen digitalen Kiosk anzubieten. Axel Springers mobile Internetportale und die iPhone-App für die Druckausgabe des Spiegel sollen über die Telefonrechnung abgerechnet werden können.

Clickandbuy ist im Januar in das soziale Netzwerk Facebook eingebunden worden. Die Integration soll es Facebook-Nutzern ermöglichen, Geld zu überweisen oder kostenpflichtige Applikationen herunterzuladen.

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MySpace-Gründer kauft MindJolt

04.03.2010, 16:34

Mit der Unterstützung von Investoren hat der ehemalige MySpace-Gründer Chris DeWolfe die Spieleplattform MindJolt für geschätzte 20 Millionen US-Dollar erworben. Ehemalige MySpace-Führungskräfte unterstützen ihn.

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R.R. Donnelley plant Übernahme

01.03.2010, 13:36

Der bekannte US-amerikanische Verlag und Druckdienstleister R.R. Donnelley hat kürzlich seine Zahlen für das vierte und letzte Quartal des Jahres 2009 veröffentlicht. Unter dem Strich musste man ein Minus von knapp 80 Millionen Dollar ausweisen. Dennoch plant man die Übernahme des Kommunikationsdienstleisters Browne & Co für rund 480 Millionen Dollar.

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manroland plant WIFAG-Kauf

01.03.2010, 13:31

manroland steht mit der WIFAG AG in Verhandlungen zum Erwerb des Berner Spezialisten für Zeitungsdrucklösungen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde bereits unterzeichnet, gab manroland vor wenigen Tagen bekannt. Ziel ist der Abschluss der Verhandlungen noch im Frühjahr diesen Jahres.

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