Vergleichsportale: Im Idealfall kann der Kunde
hier eine Menge Geld sparen.

Billiger.de, Idealo.de, Geizhals.de, und wie sie alle heißen, versprechen dem Kunden nicht weniger, als das Netz nach Angeboten zu durchstöbern und das gesuchte Produkt zum günstigsten Preis zu finden. Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) zeigt allerdings, dass der gefundene Preis keineswegs immer der günstigste ist. Dabei wurden die zehn bekanntesten Vergleichsportale genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: „Keines der Portale fand bei allen Testanfragen das günstigste Angebot“, so Markus Hamer, Geschäftsführer des Instituts. „Für Verbraucher ist es daher empfehlenswert, mehrere Portale für einen Preisvergleich heranzuziehen.“

Tatsächlich fällt die Studie für die getesteten Portale wenig schmeichelhaft aus: Nur zwei davon erhielten ein „gutes“ Ergebnis für ihren Internetauftritt, der Rest wurde mit „befriedigend“ bis „ausreichend“ bewertet.
Geprüft wurden die Webseiten hinsichtlich Inhalt und Bedienungsfreundlichkeit, außerdem wurden die günstigsten Angebote für eine Reihe
ausgewählter Produkte verglichen. Abgesehen davon, dass der gefundene, angeblich günstigste Preis nicht immer auch der günstigste Preis ist, fehlt es auf den Webseiten oft auch an wichtigen Informationen und Erläuterungen zur Nutzung des Portals. Ebenso Mangelware: benutzerfreundliche Funktionen wie Merkzettel zur Speicherung interessanter Angebote, Mitgliedsaccounts oder Produktvideos. Außerdem waren lediglich vier der zehn getesteten Portale auch als mobile Version verfügbar und ermöglichten damit einen einfachen Preisvergleich von unterwegs.
Testsieger in der Gesamtwertung wurde das Portal Billiger.de, gefolgt von Idealo.de auf Platz zwei und Geizhals.de auf Platz drei.



