Facebooks bereitet Börsengang vor

22.12.2011, 10:19

Auch wenn es noch keinen – öffentlich bekannten – Termin für den Börsengang von Facebook gibt, bereitet das soziale Netzwerk bereits im Vorfeld den Auftritt als börsennotiertes Unternehmen vor.

Mehrere Social-Media-Unternehmen haben Facebook die IPO bereits vorgemacht. Doch besonders gut lief es bei Groupon und Zynga nicht. Facebook will es besser machen und übt, wie man sich als börsennotiertes Unternehmen so verhält.

Unter anderem lasse das Unternehmen bereits seit vergangenem Jahr interne Drehbücher für die als börsennotiertes Unternehmen anstehenden vierteljährlichen Finanzberichte für die Aktionäre schreiben, so das Wall Street Journal. Finanzchef David Ebersman überprüfe darüber hinaus bereits seit geraumer Zeit in regelmäßigen Abständen die Bücher, um Nachbesserungen von Finanzberichten, wie sie bei Zynga und Groupon für Furore sorgten, zu vermeiden.

Groupon wird seit 4. November 2011 an der Wall Street gehandelt und war die größte Technik-Erstemission seit Google. Ende November verzeichnete die Groupon-Aktie allerdings Verluste und lag nur noch knapp über dem ursprünglichen Ausgabepreis. Bei Zynga lief es ähnlich: Am 19. Dezember 2011 ging der Social-Gaming-Anbieter an die Börse, verzeichnete jedoch schon am ersten Tags ein Preisminus von fünf Prozent. Facebooks IPO wird für Frühjahr 2012 erwartet.

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Vorbereitungen auf Ende von WebOS

23.11.2011, 11:54

Mit einem “WebOS Survival Kit” von WebOS Internals sollen sich Anhänger von WebOS für die Zukunft absichern. Das gescheiterte Betriebssystem-Projekt von Hewlett Packard soll allein in diesem Jahr knapp 3,3 Milliarden US-Dollar verschlungen haben. Sollte HP in Zukunft den Support komplett beenden, müsse man sich vorbereiten, um das Gerät und die Software weiterhin problemlos nutzen zu können.

HPs aufgegebenes ‘TouchPad’ mit webOS

(Quelle: winfuture.de)

WebOS Internals geht davon aus, dass das Ende von WebOS nicht mehr lange auf sich warten lässt. Grund genug, die Anhänger des Betriebssystems auf des schlimmste vorzubereiten. So soll man sich einen Twitter-Account anlegen und Rod Whitby (@webosinternals) sowie Jason Robitaille (@JayCanuck) und Janne Julkunen (@TheRealSconix) folgen. Weiterhin soll man die aktuellen Versionen des WebOS Docotor für sein Gerät herunterladen und sich mit den wichtigsten Homebrew-Tools vertraut machen wie den Homebrew-Installer WebOS Quick Install oder Preware.

Homebrew ermögliche nicht nur eine Optimierung der Geräte sondern garantiere auch eine bessere Zukunft für das Betriebssystem. Die im Survival Kit beschriebenen Maßnahmen bereiten die Nutzer darauf vor, dass HP die Server abschalten könnte. So könnte man durch die Homebrew-Tools sein Gerät trotzdem noch mit neuer Software versorgen. Rod Whitby von WebOS Internals holte sich in der WebOS-Community selbst die Meinungen und Anforderungen der einzelnen Nutzer ein, welche Dienste sie benötigen würden und wie viel sie bereit wären, dafür zu zahlen – denn der Betrieb eines Profil- und Backup-Servers für die WebOS-Geräte wäre nicht gerade billig.

Noch ist die Zukunft des mobilen Betriebssystems WebOS unklar, Hewlett Packard hat offiziell noch keine genauen Pläne kundgegeben. Gerüchten zufolge sei man momentan noch auf der Suche nach einem potentiellen Käufer für das Betriebssystem, dessen Wert von HP mit knapp 300 Millionen US-Dollar beziffert wurde.

(Marco Schürmann | Quelle: heise.de)

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