Facebook vergrößert die Anzeigen

10.04.2014, 9:29

Display-Ads

Je größer desto wirksamer? Facebook will die Werbeanzeigen in der Seitenspalte vergrößern. Dafür sollen den Nutzern weniger Ads angezeigt werden.

Facebook hat ein neues Design für seine Werbeanzeigen angekündigt. In seinem Firmenblog stellte das Unternehmen das neue Format jetzt vor. Die Aktualisierung soll nicht nur die einzelnen Ads visuell stärker hervorheben, sondern sie optisch auch stärker an die innerhalb des Nachrichtenstranges erscheinenden Anzeigen anpassen.

Die neuen Seiten-Ads werden dieselben Proportionen haben wie die Werbung im Nachrichten-Feed. Laut Facebook habe das für Werbekunden den Vorteil, dass sie für beide Werbeformate das gleiche Bild verwenden können. Zwar bedeute dies, dass weniger Anzeigen in die Seitenspalte passen,dafür würden die größeren Anzeigen die Nutzer bis zu dreimal stärker ansprechen.


So wirken die größeren Bilder in der Seitenspalte

(Quelle: Facebook.com)

So wirken die größeren Bilder in der Seitenspalte

Ab Ende April 2014 wird die neue Anzeigengröße den ersten Werbungtreibenden zugänglich gemacht. Während der Übergangsphase sollen beide Formate unterstützt werden. Bis Ende 2014 sollen die neuen Anzeigen allen Werbekunden zur Verfügung stehen.

Dass Werbekunden neue Formate sofort testen sollten, ist nur einer der fünf Tipps in den Marketing-Tipps von Internet World BUSINESS. Im März 2014 hatte Facebook auch Videowerbung im Nachrichten-Feed eingeführt.

© www.internetworld.de

Werbung im Cliffhanger-Moment

03.04.2014, 7:54

Videoclips auf Spil Games

Spil Games führt auf seinen Gaming-Plattformen ein neues Format für Videowerbung ein, die Spielern an besonders spannenden Momenten gezeigt wird.

Das neue Werbeformat von Spil Games nutzt den Vorteil der sogenannten “Cliffhanger”-Momente in Spielen, um Video-Werbung zu zeigen. Der Auslöseimpuls basiert auf einem komplexen Algorithmus, der sowohl die Zeit, die ein Spieler aktiv gewesen ist, berücksichtigt als auch den Erfolg, welchen ein Spieler bislang im Spiel hatte.

Mit dieser individuellen Platzierung will der Gaming-Portal-Betreiber sicherstellen, dass Nutzer positiv gestimmt und gespannt sind, wenn ihnen Werbung gezeigt wird. Zudem soll so die Wahrscheinlichkeit reduziert werden, dass das Spiel oder die Auslieferung der Werbemittel abgebrochen wird.

Spil Games betreibt Social-Gaming-Plattformen, die auf Mädchen, Teenager und Familien zugeschnitten sind, darunter GirlsgoGames und A10 für Teenager. Diese werden in 15 Sprachen angeboten und monatlich von mehr als 200 Millionen Menschen weltweit besucht.

Egal ob Angry Bird oder Solitaire: Immer mehr User spielen ausschließlich auf Handys oder Tablets. Das zeigt die vierte Ausgabe des „Mobile Barometer“ von SevenOne Media. Demnach nutzen 85 Prozent aller Smartphone-Besitzer mindestens ein mobiles Gerät für Gaming-Aktivitäten. Knapp die Hälfte der Befragten spielt ausschließlich auf dem Smartphone – jeder Dritte auch auf dem Tablet.

© www.internetworld.de

Pepsi MAX & Jeff Gordon Present: „Test Drive 2″ | Video der Woche

10.03.2014, 8:52

Zweifle nie an der Authentizität eines Streiches!

Einige von euch erinnern sich vielleicht noch an den ersten „Test Drive“ von Pepsi, der bereits im April letzten Jahres bei uns Video der Woche war. Viele zweifelten an der Echtheit dieses Stunts und nun wurde einem Zweifler seine große Klappe zum Verhängnis. Ein Autojournalist aus den USA erlebte die Taxifahrt seines Lebens, denn wieder einmal saß Jeff Gordon am Steuer und simulierte eine aufregende Verfolgungsjagd mit der Polizei!

Advertorials skalierbar machen

04.03.2014, 8:56

Native Advertising

Native Advertising ist derzeit ein Trend im Online Marketing. Der Technologie-Anbieter NativeAds will es Werbungtreibenden nun ermöglichen, die Auslieferung von Web-Advertorials skalierbar zu machen.

(Quelle: Fotolia.com/babimu)

Gegen Banner-Blindheit scheint nun endlich ein Kraut gewachsen zu sein: Native Advertising ist gerade der Trend schlechthin in der Online-Werbung und gilt als Gegenbewegung zu lästigen Anzeigen im Netz. Mit Native Ads setzen Unternehmen bewusst auf qualitativen Content wie unterhaltsame Geschichten oder nutzwertige Informationsangebote. Sie werden als „indirekte Werbung“ in den Lesefluss der Nutzer eingebunden, passen sich optisch dem Umfeld an und sind lediglich als Anzeige gekennzeichnet. Mit dem Ziel, diese Formate auch skalierbar zu machen, tritt nun der Technologie-Anbieter NativeAds an den Start.

Die Adserver-Technologie der Berliner soll helfen, Advertorials oder Content-Kooperationen, die meist nach Tausend-Kontakt-Preis (TKP) abgerechnet werden, besser steuern zu können. Werbekunden und Media-Agenturen können ihre Inhalte dabei über eine zentrale Stelle – den Adserver – einstellen und auswählen, bei welchen Publishern und in welchen Umfeldern diese ausgeliefert werden sollen.

Über die NativeAds-Technologie soll sich – wie im klassischen Display-Segment – die Performance der Kampagnen messen und die Aussteuerung optimieren lassen. Der Content, der via Native Advertising ausgespielt wird, erscheint dann im Nachrichtenfeed auf der Startseite oder als neues Nachrichtenelement im jeweiligen Themenkanal.

Ein Vorteil für Publisher sei die Möglichkeit, das Werbeinventar nahezu beliebig erweitern und dadurch die Werbeumsätze steigern zu können. Webseiten-Betreiber würden die volle Kontrolle über die Inhalte, die auf ihrer Website angezeigt werden, behalten. Beiträge, die nicht den Qualitätskriterien des Publishers entsprechen, könnten per Opt-out einfach abgelehnt werden.
Ein weiterer Vorteil laut Anbieter: Während Empfehlungs-Widgets und andere Werbemittel den Nutzer von der Seite wegführen, bleibt er bei Native Ads auf dem Angebot des Publishers. Er kann weiter den redaktionellen Content konsumieren und seine Verweildauer steigt.

Für Marcel Hollerbach, Geschäftsführer von NativeAds, ist die Entwicklungdes Online Marketing klar: „Wir werden in den nächsten Jahren eine deutliche Verschiebung der Branding-Budgets in Richtung Native Advertising erleben. Publisher, die sich dieser Chance öffnen, können sich frühzeitig Marktanteile sichern.“ Vor allem im Mobile-Bereich stoßen Display-Ads für Hollerbach unweigerlich an ihre Grenzen. Hier will NativeAds ansetzen. Mit der Adserver-Technologie könnten Kampagnen zentral eingespielt und über mehrere Publikationen hinweg über alle Gerätetypen nativ verteilt werden.

Wie wichtig der Trend gerade ist, beweist die New York Times – der Vorreiter in Sachen digitale Werbung und crossmediales Storytelling unter den Zeitungen. Seit seinem Relaunch setzt das Traditionsblatt auf diese Anzeigen im redaktionellen Bereich, die nicht auf Anhieb als solche zu erkennen sind. Die NYT will damit Verluste im Anzeigengeschäft wieder gutmachen.

© www.internetworld.de

Integral Ad Science öffnet deutsches Büro

03.03.2014, 8:57

Werbemittel-Sichtbarkeit

Werbungtreibende wollen wissen, in welchen Umfeldern ihre Anzeigen gezeigt werden und ob sie sichtbar sind. Integral Ad Science hat eine Plattform entwickelt, die diese Frage beantworten soll.


Megaphon

(Quelle: Fotolia.com/iQoncept)

Das US-Unternehmen Integral Ad Science hat in Berlin ein Büro eröffnet. Managing Director der deutschen Niederlassung ist Olaf Mahr. Integral Ad Science bietet eine Technologie an, mit der Agenturen und Werbungtreibende die Sichtbarkeit von Werbemitteln prüfen können und die Umfelder für ihre Kampagnen bestimmen können. Das Unternehmen bezeichnet sich als Medien-Bewertungs-Plattform.

Crawler des Technologieunternehmens überprüfen laufend Webseiten mit Werbeplätzen und bewerten die Qualität einzelner Anzeigenplatzierungen anhand von verschiedenen Parametern. Analysiert werden die Markensicherheit (Brand Safety), Seiteninhalt und -struktur, die Sichtbarkeit von Werbemitteln, der Sichtbarkeitsanteil, Anzeigen-Häufungen und verdächtige Aktivitäten. Daraus erstellt Integral Ad Science einen „True Advertising Quality Score“ (TRAQ). Dieser Index reicht von 0 bis 1.000 und soll einen Anhaltspunkt für die Qualität des Webseiten-Portfolios von Vermarktern bieten. 1.000 ist der höchste Wert, der Durchschnitt liegt zwischen 800 und 850 Indexpunkten, sagt Mahr.

„Das Content-Rating-System von Integral ist die einzige Lösung weltweit, die anhand unternehmenseigener Datenanalysen und Algorithmen einen Messwert für jede einzelne Datenplatzierung definiert“, erklärt Mahr. Mit diesem Wert der Medienqualität sollen Agenturen und Werbungtreibende Kampagnen besser planen und bewerten können.

Mit der Qualität einer Werbeplatzierung befasst sich auch die AGOF. Sie entwickelt eine Berechnungsformel für ein neues Leistungsmerkmal: den „O-Wert“. Er steht für die Werbewahrnehmungschance („Opportunity of Ad Reception“). Die Agof betrachtet dafür sechs messbare Eigenschaften von Werbemitteln, die Einfluss auf die Wahrnehmung haben können: Größe, Platzierung, Werbedichte, Erweiterung, Bewegtbild, Sichtbarkeit.

Integral Ad Science wendet sich nicht nur an die Einkäuferseite von Werbeplatzierungen, sondern auch an Vermarkter und Publisher, die die Qualität ihrer Werbeplatzierungen belegen wollen. Abgerechnet wird volumenbasiert auf TKP-Basis. Die Technologie kann mit jedem Ad Server eingesetzt werden, erklärt Mahr.

Das US-Unternehmen ist fünf Jahre alt und hat im Januar 2014 eine Finanzierung in Höhe von 30 Millionen US-Dollar erhalten. Damit soll die Internationalisierung fortgesetzt werden. Für 2014 ist die Eröffnung weiterer Standorte geplant, zum Beispiel in Singapur. Im Februar hatte Integral Ad Science den britischen Spezialisten für mobile Ad Serving und Analyse, Simplytics, übernommen. Nun kann Integral Ad Science auch für In-App-Werbung und für mobile Werbekampagnen Überprüfungen der Werbeplatzierung durchführen.


© www.internetworld.de

Neuer Algorithmus für Facebooks News-Feed

26.02.2014, 13:45

Social Media Marketing

Ein neuer Algorithmus für Facebooks Nachrichten-Feed behandelt Unternehmensseiten ähnlich wie Personen – und bringt Werbung auch unter Nutzer, die die entsprechende Page nicht einmal abonniert haben.

(Quelle: Facebook)

Wenn es um Personen geht, erhalten Facebook-Nutzer gelegentlich auch Beiträge von Usern angezeigt, mit denen sie nicht direkt verbunden sind. Möglich macht es das Tagging. Auf ähnliche Art und Weise bringt Facebook nun auch Unternehmensseiten in den Nachrichtenstrang seiner Nutzer, indem Pages angezeigt werden, die von abonnierten Unternehmensseiten getaggt wurden. Das erklärt Facebook in einem Beitrag auf seiner Presseseite: „Wenn eine Unternehmensseite eine andere Unternehmensseite taggt, können wir den Beitrag manchen Leuten einblenden, die die getaggte Unternehmensseite abonniert haben.“

Dies ist dasselbe Konzept, das Facebook bereits bei Beiträgen privater Nutzer verfolgt: Wenn ein Nutzer zum Beispiel in einem Foto getaggt wird, ist dieses Foto im Nachrichtenstrang seiner Freunde sichtbar, obwohl der taggende User unter Umständen nicht zu den Kontakten der Freunde zählt. Im Test, so Facebook, haben Nutzer positiv auf den Ansatz reagiert. Um herauszufiltern, welche zur Verfügung stehenden Beiträge auf diese Art eingeblendet werden, will Facebook Daten wie Anzahl von Likes, Klicks, Kommentaren und Weiterleitungen heranziehen.

Vergangenes Jahr hatte Facebook den Nachrichten-Feed überarbeitet und neu geordnet, um ihn übersichtlicher – und für Werbekunden attraktiver – zu machen.

© www.internetworld.de

Gesetzliche Pflicht wird zum Werbeinhalt

20.02.2014, 11:00

Werbung mit Selbstverständlichkeiten

Der Markt für Pauschalreisen, die über das Internet gebucht werden können, ist hart umkämpft. Unternehmen versuchen daher alles, um die Kunden davon zu überzeugen, sie selbst seien der beste, sicherste und günstigste Anbieter. Aber was passiert, wenn sich ein Reiseveranstalter mit einer Tatsache hervortun will, die zu seinem gesetzlichen Pflichtenprogramm gehört?

(Foto: internetworld)

Dies hatte nun das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main (Beschluss vom 25.11.2013, Az.: 6 U 154/13) zu entscheiden. Der Entscheidung lag der folgende Sachverhalt zugrunde:

Die Beklagte veranstaltete Pauschalreisen. Auf ihrer Internetseite unter der Rubrik "Vorteile" warb sie mit der folgenden Aussage: "Mehr Sicherheit. Denn sofort mit der Reisebestätigung erhalten Sie Ihren Reisepreis-Sicherungsschein." Nachdem sie zunächst eine strafbewehrte Unterlassungserklärung im Hinblick auf dieses Vorgehen unterzeichnete, warb sie später erneut zuerst mit der identischen und sodann mit der Aussage: "Sofort mit der Reisebestätigung erhalten Sie Ihren Reisepreis-Sicherungsschein."

Daraufhin wurde die Beklagte von der Klägerin auf Unterlassung vor dem Landgericht in Anspruch genommen. Es handele sich bei der Werbung um die Anpreisung einer Selbstverständlichkeit, da die Übergabe eines Sicherungsscheins eine gesetzliche Pflicht des Reiseveranstalters gemäß Paragraph 651k BGB darstelle. Vor dem Landgericht erhielt die Klägerin Recht.

Die von der Beklagten gegen das Urteil eingelegte Berufung wies das OLG zurück, da die Berufung offensichtlich keine Aussicht auf Erfolg habe. Der Klägerin stehe ein entsprechender Unterlassungsanspruch nach Wettbewerbsrecht zu, da die beanstandete Werbeaussage "Sofort mit der Reisebestätigung erhalten Sie Ihren Reisepreis-Sicherungsschein." im Kontext des konkreten Angebots als irreführende Werbung mit Selbstverständlichkeiten einzustufen sei. Unstreitig handele es sich bei der Übersendung des Reisepreis-Sicherungsscheins um eine gesetzliche Pflicht des Reiseveranstalters.

© www.internetworld.de

Firefox-Browser blendet künftig Werbung ein

12.02.2014, 9:40

Anzeigen auf "Neuer Tab"-Seite

Der beliebte Firefox-Browser blendet künftig ungefragt Werbung ein. Auf der Seite „Neuer Tab“ sollen Werbeeinblendungen „handverlesener Partner“ erscheinen.

(Foto: Mozilla)

Der beliebte Browser Firefox ist Open-Source und kostenlos – und das bleibt er auch. Aber so ganz gratis wird er künftig nicht mehr sein: Wie das Mozilla-Projekt, die Macher von Firefox, in einem Blog-Eintrag bekanntgab, soll der Browser künftig ungefragt Werbung einblenden.

Bislang zeigt Firefox auf der Seite "Neuer Tab", die man unter anderem mit der Tastenkombination [Strg T] erreicht, in neun Kästen häufig besuchte Webseiten an. An dieser Stelle will Mozilla künftig eigene Mozilla-Webseiten und beliebte Seiten aus der Region des Nutzers einblenden sowie Anzeigen "handverlesener Partner". Laut Mozilla sollen die Werbeeinblendungen deutlich als solche gekennzeichnet werden. Mozilla nennt diese Werbeeinblendungen Directory Tiles, was so viel bedeutet die Verzeichnis-Kacheln.

Häufig besuchte Webseiten bleiben

Laut Mozillas Blog-Eintrag betrifft die Werbeeinblendungen hauptsächlich neue Firefox-Installationen, bei denen es noch keine häufig besuchten Webseiten anzuzeigen gibt. Diese Neu-Nutzer sollen anstelle leerer Kästchen die Werbeeinblendungen sehen. Im Laufe der Zeit werden diese dann durch die eigenen, häufig besuchten Seiten ersetzt. Wie das Newsportal Cnet.com berichtet, sollen die Werbeeinblendungen laut Darren Herman, einer der Vize-Präsidenten von Mozilla, rund 30 bis 45 Tage zu sehen sein, bis nur noch eigene Seiten des Nutzers erscheinen.

Wann die erste Firefox-Version mit Werbeeinblendungen erscheint, ist laut Mozilla noch nicht entschieden.

Der beliebteste Web Browser ist weiterhin Microsofts Internet Explorer: Die Versionen 8.0 bis 11.0 erreichen zusammen einen Marktanteil von knapp 58 Prozent – obwohl die Konkurrenz ihre Produkte stetig verbessert und teilweise mit besserer Kompatibilität, höherer Performance und mehr Funktionen aufwartet.

© www.internetworld.de

SB-Kampagnen bei Groupon

11.02.2014, 10:49

Automatisch werben

Seit fünf Jahren gibt es Groupon. Und nun kommt der Daily-Deals-Anbieter endlich auf die Idee, seine Kunden über ein Selbstbedienungssystem das Erstellen von Werbekampagnen zu erleichtern.

(Foto: Groupon)

Das wurde dann wohl auch endlich Zeit: Groupon startet eine SB-Kampagnen-Funktion auf seinem Portal. Darüber können Unternehmen Rabattaktionen automatisch im Schnäppchenportal einstellen. Das wird wohl nicht nur für die so werbenden Unternehmen selbst interessant sein. Groupon selbst dürfte damit darauf setzen, die Anzahl der Deals auf seiner Seite anzuschieben.

"Mit dem Launch vom Deal Builder haben wir jetzt eine anpassbare Lösung für Tausende von Händlern im Angebot, die uns jeden Monat direkt kontaktieren, um einen Deal einzustellen", so VP Product Development bei Groupon, Dan Roarty, in einer Vorstellung des Deal Builders. Nach einer Testphase mit 10.000 Händlern sei das SB-System jetzt für so gut wie alle Retailer in den USA zugänglich.

Um den Deals-Prozess in Gang zu setzen, müssen interessierte Teilnehmer im Deals Builder lediglich einige Basisinformationen angeben. Danach suchen sie die Deal-Struktur und die passenden Nachlässe aus dem System aus. Ein E-Contract formalisiert die Zusammenarbeit zwischen Händler und Groupon, und der Deal ist fertig zum Einstellen.

Sales-Vertreter sind selbstverständlich für die SB-Kunden auch ansprechbar. Ein Live-Chat-Funktion soll bei eventuellen Problemen sofort helfen. Zunächst wird der Deal Builder für lokale Unternehmen in den Bereichen Gesundheit und Schönheit, Activities und Dienstleistungen freigegeben. Im weiteren Verlauf des Jahres will Groupon das SB-Angebot aber auch Händler aus dem Bereich Lebensmittel und Getränke ausweiten.

Groupon will neben seinem Deals-Geschäft allerdings noch mehr aus seinem Portal machen. Kürzlich stieg der Schnäppchen-Anbieter in die Vermittlung von Unterkünften ein. Außerdem machte Groupon mit der Übernahme von Ideeli einen Schritt in Richtung Mode-Schnäppchen.

© www.internetworld.de

Werbetipps für Instagram

11.02.2014, 8:47

Anzeigen im Fotonetzwerk

Um seinen Werbeumsatz anzukurbeln, denkt sich Instagram eine Hilfestellung für Werbekunden aus. In einem Handbuch werden die besten Tricks verraten. Und das auf echtem Papier!

(Foto: Instagram)

Ein bisschen anachronistisch ist es ja schon, das "Instagram-Handbuch für Marken": Als Druckerzeugnis bietet Instagram seinen Werbekunden Beispiele und Tipps für Marketing auf dem Fotonetzwerk. Elf Firmen werden in der Werbebibel vorgestellt, darunter Disney und der Outdoor-Ausrüster Patagonia. "Wir wollen Unternehmen dabei helfen, ihre jeweilige Zielgruppe mit Hilfe ansprechender Bilder aus einem bunten visuellen Umfeld zu fesseln", so das Netzwerk im Instagram for Business-Blog.

Selbstverständlich gibt es die Ratschläge auch digital – allerdings nicht alle auf einmal. Mit dem Erscheinen des Handbuchs startet Instagram eine Serie von Blogbeiträgen, die die Themen des Buches aufgreifen. Die Tipps für Werbekunden zielen vor allem darauf ab, den Advertisern zu zeigen, welche Fotobeiträge sich gut zu Instagram passen und damit eine höhere Chance haben, verbreitet zu werden. So rät das Netzwerk seinen Werbekunden beispielsweise unter dem Tipp "Be true to your brand", das Markenimage in den Fotos zwar wiederzuspiegeln, aber nicht die fotografischen Trends auf Instagram aus den Augen zu lassen, um die eigenen Firmencharakteristika prägnant zu unterstreichen.

Die erste Anzeige auf Instagram lief im November 2013 über das Netzwerk und warb für den Modedesigner Michael Kors. Am Ende der Weihnachtssaison 2013 sahen die Zwischenbilanz des Instagram-Werbeoprogramms vielversprechend aus.

© www.internetworld.de