RTL Group kauft SpotXchange

31.07.2014, 13:19

Digitale Video-Werbung

Die RTL Group hat für 144 Millionen US-Dollar 65 Prozent an SpotXchange übernommen. Das Unternehmen betreibt eine Plattform für den automatisierten Verkauf von Online-Video-Werbung.

(Quelle: Fotolia.de/alphaspirit)

Digitale Video-Werbung ist für die RTL Group derzeit das am schnellsten wachsende Werbesegment im Internet. Dementsprechend investiert der Sendekonzern auch: 144 Millionen US-Dollar zahlt die RTL Group für 65 Prozent Mehrheitsanteile an SpotXchange, einem Vermarkter für Online-Video-Werbung. Der Kauf soll bis Ende August 204 abgeschlossen sein.

SpotXchange bietet eine Plattform für den automatisierten Verkauf von digitaler Video-Werbung auf allen Endgeräten. Zu den Publisher-Kunden zählen The Atlantic, Hearst Corporation, Meredith Video Studios, Mail Online, NDN oder Adaptive Media. Nach eigenen Angaben finden täglich über eine Milliarde Auktionen auf der Plattform statt, die Anzeigen werden an 335 Millionen User in über 100 Ländern im Monat ausgeliefert.

Ziel der RTL Group ist es, mit der Akquisition „zu einem der führenden Player in allen Bereichen von Online Video und Online-Video-Werbung“ zu werden. In Sachen Multi-Channel-Netzwerke – Unternehmen, die Partnerschaften mit Youtube-Kanälen eingehen und für diese Video-Inhalte produzieren, verwalten und vermarkten – ist RTL bereits gut aufgestellt. Der Senderkonzern besitzt Beteiligungen an Broadband TV, Divimove, Style Haul. Der logische nächste Schritt in der RTL-Strategie ist für Anke Schäferkordt und Guillaume de Posch daher die Investition in Video-Werbung. „Wir wollen unser Können verbessern, indem wir uns die nötige Daten- und Technologie-Kompetenz ins Haus holen“, so die beiden Co-CEOs der RTL Group.

Auch Facebook setzt inzwischen verstärkt auf Video-Werbung: Die Plattform kaufte erst vor wenigen Wochen das Start-up LiveRail, das mit seiner Video-Anzeigen-Technologie die Bewegtbildwerbung auf dem sozialen Netzwerk anheizen soll.

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Die häufigsten Fehler in Unternehmens-Blogs

30.07.2014, 13:43

Content Marketing

Werbung, Lobhudeleien und Langeweile – so überzeugt man niemanden. Dennoch erwartet in vielen Fällen genau das die Leser von Unternehmens-Blogs. Die zehn beliebtesten Fehler.

(Quelle: Fotolia.com/alphaspirit)

Blogs gehören zum Kern der Social-Media-Aktivitäten von Unternehmen. Hier können Firmen sich ohne Beschränkungen präsentieren, ihre Sicht der Dinge darstellen und mit potentiellen Kunden und Interessenten kommunizieren. Trotzdem tun sich viele deutsche Unternehmen nach wie vor sehr schwer damit, interessante eigene Blogs aufzubauen. Die PR-Agentur PR-COM hat die zehn häufigsten Fehler identifiziert.

1. Marketing-Blogs

Viele Unternehmen missbrauchen Blogs als Marketing- oder Werbeplattform. Für Leser besteht wenig Anreiz, so einen Blog ein zweites Mal aufzusuchen. Grundsätzlich gilt: Je häufiger der eigene Firmenname in den Headlines von Beiträgen auftaucht, desto schwächer ist der gesamte Blog.

2. Versteckte Blogs

Ein Blog, den die Leser nicht finden, ist wenig wert. Viele Unternehmens-Blogs sind in der Website gut versteckt und nur für den auffindbar, der die betreffende Adresse schon kennt. Ein Blog sollte direkt auf der Homepage anklickbar sein.

3. Resteverwertung

Zahlreiche Blogs leben von Texten, die bereits anderweitig publiziert wurden. Diese passen aber nur selten in Stil und Thematik in einen Blog. Die Botschaft an den Leser lautet hier: Dem Unternehmen ist der Blog nicht wichtig genug, als dass man dafür extra Texte schreiben würde. Die Folge: Dem Leser ist dieser Blog nicht wichtig genug, um ihn ein zweites Mal aufzurufen.

4. Kein Blog-Stil

Viele Blog-Beiträge sind nicht im Blog-Stil geschrieben. Blog-Beiträge sollten immer auch eine persönliche Färbung haben.

5. Selbstbespiegelungs-Blogs

Blogs, die sich vor allem um das eigene Unternehmen, seine Produkte, seine Events und Awards drehen, sind für externe Leser wenig interessant. Lobhudeleien gleich welcher Art will außerhalb des eigenen Unternehmens erst recht niemand lesen.

6. Falsche Themenauswahl

Zahlreiche Unternehmens-Blogs sind in ihrer Themenwahl entweder zu eng – sie fokussieren sich ausschließlich auf Produkte oder Technologien – oder zu beliebig: sie schreiben über alles Mögliche, von Firmeninterna bis zum Wetter. Eine große Themenbreite macht einen Blog zwar lebendiger, generell aber sollten die Blog-Themen abbilden, womit sich ein Unternehmen befasst und wie es die Welt sieht. Dazu gehören die jeweiligen Märkte, aber auch gesellschaftliche oder politische Entwicklungen soweit sie das Unternehmen betreffen.

7. Verwaiste Blogs

Für Leser ist es frustrierend, einen Blog zu besuchen und dort nur ältere Beiträge zu finden. Blogs, die nur alle paar Wochen Beiträge erhalten, können keine Community aufbauen.

8. Keine Verlinkungen

Die meisten Blogs verlinken nicht auf andere Blogs; gegenseitige Verlinkung erhöht die Sichtbarkeit im Web und ist eine Voraussetzung für ein gutes Suchmaschinen-Ranking.

9. Praktikanten-Blogs

Immer wieder sind Unternehmens-Blogs eine Spielwiese für Praktikanten und Auszubildende. Die betreffenden Beiträge haben dann auch oft den Charakter von Schulaufsätzen in der Art von „Mein erster Tag im Archiv“. Blogs sind ein Bestandteil der Unternehmens-Kommunikation, sie sollten entsprechend ernst genommen und von Profis erstellt werden.

10. Bleiwüsten

Viele Unternehmen schreiben in ihren Blogs zu lange Texte oder Texte ganz ohne Bilder. Blog-Beiträge müssen kurz, prägnant und auch optisch ansprechend sein. Langweilige Blogs haben in der Konkurrenz um Aufmerksamkeit im Web auf Dauer wenig Chancen.

Lediglich 24 der 100 führenden deutschen ITK-Unternehmen betreiben einen Blog in deutscher Sprache. Und auch davon überzeugen nur wenige mit Professionalität. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt die Studie “ Die Blogs deutscher Unternehmen im B2B-Umfeld“, für die PR-COM kürzlich die Blogs der Firmen nach Kriterien wie Anzahl, Aktualität, Stil, Auffindbarkeit oder Übersichtlichkeit untersucht hat. Von den 24 Auftritten in deutscher Sprache genügte demnach nur eine Minderheit professionellen Ansprüchen.

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ToFo setzt auf Native Advertising und Video

22.07.2014, 7:35

Neue Werbemodelle

Zur dmexco 2014 will Tomorrow Focus innovative Native-Advertising-Produkte vorstellen. Daneben spielt der aggressive Ausbau der Video-Reichweite eine zentrale Rolle in der Unternehmensstrategie.

(Quelle: Tomorrow Focus )

„Wir wollen aus der bisherigen Logik stark standardisierter Display-Werbeformen ausbrechen“, erklärt Christoph Schuh, Vorstandsmitglied bei Tomorrow Focus (ToFo). Der Münchner Internetkonzern sucht derzeit nach neuen Möglichkeiten, die Vermarktung seiner Angebote stärker auf die Bedürfnisse seiner Kunden zuzuschneiden und vor allem crossdigitaler zu gestalten.

Zudem sollen weitere Distributionswege und neue Erlösquellen erschlossen werden – nicht zuletzt, um unabhängiger von Google zu werden. Denn die vergangenen Monate haben gezeigt: Display-Werbung stößt an seine Grenzen. Insbesondere die Themen Native Advertising, Video und Mobile sind bei der Zukunftsplanung von zentraler Bedeutung für ToFo.

Ein wesentlicher Bestandteil der Strategie sind eigene Native-Advertising-Werbemodelle, die das Unternehmen zur dmexco 2014 vorstellt, die am 10. und 11. September in Köln stattfindet. Diese Werbemodelle orientieren sich an der inhaltlichen Ausrichtung des jeweiligen Portals, passen sich an die „natürliche Wahrnehmung“ der Website an und übernehmen zur Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit dessen Funktionalitäten.

Social Media als weiterer Traffic-Kanal

„Die Werbemöglichkeiten, die insbesondere Facebook oder auch Twitter bieten, sind relativ standardisiert“, erläutert Schuh das Konzept. „Wir wollen Werbungtreibenden die Möglichkeit geben, ihre Inhalte mit Hilfe unserer redaktionellen Kompetenz maßgeschneidert, also individuell auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten, zu gestalten.“ Kunden könnten Content-nahe Werbeformen und „zielgruppenspezifische Traffic-Zufuhr“ im gesamten ToFo-Netzwerk buchen. Weitere Details, etwa zu den Abrechnungsmodellen, will Tomorrow Focus dann erst zur dmexco verraten.

Um für die neuen Inhalte beziehungsweise Content-Integrationen ausreichend Reichweite zu erzielen, setzt Tomorrow Focus neben dem eigenen Netzwerk sehr stark auf Social Media. „Bei der Huffington Post generieren wir an Spitzentagen bereits 40 Prozent des Traffics über Social Media“, so Schuh. „Bei Focus Online sind es immerhin 15 Prozent.“

Video ist die wachstumsstärkste Erlössäule

Darüber hinaus hat sich Tomorrow Focus das Thema Video groß auf die Fahnen geschrieben: „Die Erträge aus der Videovermarktung haben enorm an Bedeutung gewonnen“, erklärt Schuh, „nicht nur für TV-Player.“ Als Beispiel nennt er Focus Online, das allein im Juni 2014 laut IVW 27 Millionen Video Page Impressions (VPIs) generiert hat. Das entspricht mehr als der Summe der VPIs von Spiegel Online, Welt.de, Faz.net und Süddeutsche.de.

Bis zu 80 Prozent des Video-Inventars ließen sich monetarisieren: „Der Video-Bereich hat sich zu einer sehr großen Erlössäule entwickelt, die wir in dieser Form im vergangenen Jahr bei Weitem noch nicht hatten“, konstatiert Schuh. „Damit erzielen wir in diesem Jahr allein auf Focus.de einen Umsatz im deutlich siebenstelligen Bereich.“

Trotz der positiven Entwicklung der Online-Angebote wie Focus Online und Huffington Post gibt es durchaus Handlungsbedarf bei ToFo: Der Konzern konnte im ersten Quartal 2014 seinen Umsatz zwar um sieben Prozent steigern, doch der Gewinn ging um 45 Prozent zurück – unter anderem wegen der Budgetzurückhaltung der Werbungtreibenden.

Bereits seit Frühjahr 2014 will auch ein anderer Anbieter hierzulande mit Native Advertising punkten: Yahoo Deutschland hat im Mai mobil-optimierte Stream Ads gestartet.

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Games und Smart Wearables treiben Wachstum

07.07.2014, 15:24

Der Umsatz mit Inhalten für und mit Werbung auf Mobilgeräten wird in vier Jahren weltweit 90 Milliarden US-Dollar überschreiten. Im Fokus stehen derzeit Fitness-Apps für smarte Geräte.

(Quelle: Shutterstock.com/JMicic)

Im kommenden Jahr wird mit mobiler Werbung – Suchmaschinenwerbung, Display und Textnachrichten – erstmals mehr Umsatz erzielt als mit Inhalten wie Musik, Videos, Apps und Spielen für Smartphones und Tablets. Das sagt das US-Marktforschungsunternehmen IHS Technology voraus. Bis 2018 sollen die Gesamteinnahmen aus Content und Werbung mehr als 90 Milliarden US-Dollar betragen, in diesem Jahr sollen es 53 Milliarden Dollar sein. Mobil werden Suchanzeigen mehr Umsatz generieren als Displaywerbung. Am Monetarisierungsansatz der Entwickler von Anwendungen werde sich nichts ändern, so die Prognose. Sie werden sich vor allem über In-App-Käufe finanzieren.

Gaming treibt das Geschäft voran: Spiele sind die umsatzstärkste Kategorie der Webshops, 70 Prozent der Top-in-App-Käufe werden mit virtuellen Währungen bezahlt. Am meisten Geld für mobile Inhalte geben mit 40 US-Dollar pro Abonnent die Japaner aus, gefolgt von den Südkoreanern (21 US-Dollar) und den US-Amerikanern (15 US-Dollar).

Apps für Smart Wearables stehen derzeit für die Entwickler im Fokus, vor allem aus dem Gesundheitsbereich. IHS Technology zufolge konzentrieren sich die Developer zu sehr auf die Monetarisierung durch Verkäufe, anstatt auf Zusatzdienstleistungen oder Abos zu setzen.

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Google-Werbung für Eltern

24.06.2014, 8:46

Nutzungsverhalten

Google kann Eltern an ihrem Nutzungsverhalten erkennen. Werbekunden des Netzwerks Adwords haben so die Möglichkeit, diese Zielgruppe gezielt anzusprechen.

(Quelle: shutterstock/wavebreakmedia)

Einige Werbekunden in den USA können ihre Anzeigen bei Google zielgerichtet an Eltern richten. Fünf Prozent der Kunden des Google-Werbenetzworks Adwords hätten erstmals die Möglichkeit, neben Suchbegriffen, Interessengebieten, Alter und Geschlecht auch den Status „Eltern/keine Eltern/unbekannt“ zu wählen, berichtet Spiegel.de.

Über das Online-Verhalten könne Google erkennen, ob ein User vermutlich Kinder hat oder nicht. Zu „sensiblen Themen“ wie Gesundheit oder Sexualität soll es hingegen keine personalisierten Anzeigen geben. Der Internetkonzern soll Werbekunden schon am 10. Juni 2014 über die neuen Einstellungsmöglichkeiten informiert haben. Die Eltern könne Google anhand von Big Data und mithilfe der Antworten von hunderttausenden Umfrageteilnehmern zu ihrem Nutzungsverhalten identifizieren.

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First Moon Party | Video der Woche

23.06.2014, 8:42

Finger weg von rotem Nagellack!

Manche Mädchen warten offensichtlich verzweifelt darauf, dass sie endlich ihre erste Periode haben. Dass man diese aber lieber nicht mit rotem Nagellack vortäuscht, nur um mit den Freundinnen gleichauf zu sein, lehrt uns dieser witzige Spot von „HelloFlu“ aus den USA.

Die Mutter dieses Mädchens zahlt ihr nämlich die dreiste Lüge heim, indem sie eine „First Moon Party“ mit „Uterus-Piñata“ und „Vagina Cake“ schmeißt, zu der natürlich alle Familienmitglieder und Freunde eingeladen sind. Was könnte es peinlicheres für Mädchen in diesem Alter geben? ;)

Volkswagen. Made for real life | Video der Woche

16.06.2014, 8:57

Versteckte Kamera bei der etwas anderen Trikot-Vorstellung!

Zwei Häftlinge entführen einen vollbesetzten Bus. Die Undercover-Cops folgen in einem Auto von Volkswagen. Was wie ein actionreicher Film aussieht, endet leider etwas abrupt, da es ein klitzekleines Problemchen mit der „Safe Distance Technology“ von Volkswagen gibt ;)

Viel Spaß beim Anschauen!

SEA-Tipps zum Start der WM 2014

13.06.2014, 13:24

Fußball-Weltmeisterschaft

In den kommenden Wochen dreht sich alles um den Fußball. Sechs SEA-Tipps helfen kurzentschlossenen Werbungtreibenden beim Start der Weltmeisterschaft 2014.

(Quelle: Shutterstock.com/
William Perugini)

Worauf Werbungtreibende während der WM 2014 achten sollten, erklärt Karin Schertel, Teamleader SEA bei explido.

1. Beachten von Richtlinien und Markenschutz

Bei der Bewerbung der Fußballweltmeisterschaft 2014 gilt es, einige Richtlinien zu beachten. So sind zum Beispiel diverse Begrifflichkeiten von der FIFA markenrechtlich geschützt, wie „2014 FIFA World Cup™“, „Football World Cup“, „Fan Fest“, „FIFA World Cup“, „WM 2014“ und noch einige mehr. Nur offizielle FIFA-Partner und Sponsoren dürfen mit diesen geschützten Begriffen werben.

2. Umschreibung in Anzeigentexten

In SEA-Anzeigentexten sollten nur beschreibende Angaben rund um die WM gemacht werden, ohne
jedoch geschützte Begriffe zu verwenden.
Beispiele für zulässige Wendungen:

  • „…die WM…“ (ohne Erwähnung von Brasilien)
  • „…feuern Sie die Nationalelf an…“
  • „…das nahende große Fußball-Event in Brasilien…“

3. Keine Keyword-Insertion in Texten

Bei der Einbuchung von Keywords zur Fußball-WM sollte man bestenfalls auf Keyword-Insertion in den Texten verzichten, um markenrechtsverletzende Anzeigenschaltungen zu verhindern.

4. Relevante Keywords einbuchen

Buchen Sie Keywords ein, die gleichzeitig zu Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung passen und WM-relevant sind. Es ist nicht unbedingt sinnvoll, „WM 2014“ einzubuchen, wenn Sie doch eigentlich eine Reise nach Brasilien bewerben möchten. „reise nach brasilien“ oder „reise zur wm“ sind deutlich relevanter. Keywords, die „FIFA“ beinhalten, sind komplett markengeschützt und somit nicht buchbar (außer man erhält eine Markenfreigabe von der FIFA).

5. Achten Sie auf aktuelle Ereignisse

Wenn Sie immer schön am Ball bleiben, können Sie aktuelle Ereignisse für Ihre Werbung nutzen. Fliegt eine Mannschaft aus der WM, könnten die Suchanfragen nach Rückflugtickets ins Heimatland der Fans stark ansteigen. Ereignen sich unvorhergesehene Zwischenfälle, kann man diese auch gut in die eigene Werbung einbauen (zum Beispiel ein „Flitzer“ auf dem Spielfeld, etc.).

6. Vorsicht bei Gewinnspielen

Gewinnspiele und Aktionen rund um die FIFA WM sind grundsätzlich zulässig, insofern die Markenrechte der FIFA beachtet werden. Eintrittskarten als Gewinnpreise dürfen jedoch nur von offiziellen Partnern der FIFA angeboten werden.

Wie viel darf ein Neukunde kosten, wenn er durch Online-Marketing-Maßnahmen gewonnen werden soll? Auf diese Frage gibt es keine mustergültige Antwort. Die Online-Marketing-Agentur SoQuero gibt Tipps, die Unternehmen bei der Aussteuerung von SEA-Kampagnen helfen sollen.

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20 kreative Printanzeigen mit Köpfchen

11.06.2014, 9:59

Weil Werbung nicht langweilig sein muss!

Wer von euch kennt das nicht: Man blättert durch die Zeitschrift und wundert sich über die ewig gleichen und langweiligen Werbeanzeigen. Doch dass es auch anders geht und man mit ein wenig Humor viel besser auf sich und sein Produkt aufmerksam machen kann, beweisen die großartigen Printanzeigen in dieser Sammlung!

Viel Spaß beim Anschauen!

Solves Every Washing Problem

Solves Every Washing Problem - Young & Rubicam for Total
Quelle: Young & Rubicam for Total via Creative Ad Awards

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Vier Tipps zum Tunen von Werbung via Facebook

23.05.2014, 10:23

Perfomance-Kampagnen

Für Performance-Kampagnen gilt vor allem eines: Sie sollen die gesteckten messbaren Ziele erreichen und das so effizient wie möglich. Das gilt auch, wenn der Kanal Facebook heißt.

(Quelle: shutterstock /Julius Kielaitis)

Ben Moehlenhoff, Head of Social Media bei dem Hamburger Performance-Spezialisten eProfessional, stellt vier Tools und Features vor, mit denen Online-Marketing-Verantwortliche ihre Kampagnen in dem sozialen Netzwerk tunen können:

1. API-Tools

Facebooks eigene Tools bieten nicht auf alle Funktionen Zugriff. So können Sie mit externen Diensten von einem Preferred Developer (PMD) Ihre Kampagnen einfacher optimieren. Daneben gibt es auch andere Tools, die Ihnen zum Beispiel beim Gebotsmanagement oder der Entwicklung von Facebook Apps helfen. PMDs sind verpflichtet, alle Neuerungen von Facebook innerhalb von 14 Tagen umzusetzen. So ist gewährleistet, dass Sie stets auf dem neuesten Stand der Technik sind.

2. Retargeting über Facebook Exchange

Über Facebook Exchange können Sie mit Anzeigen ganz speziell die Nutzer ansprechen, die bereits einmal auf Ihrer Homepage oder in Ihrem Online-Shop waren. Die sogenannten Retargeting-Anzeigen können Sie an zwei verschiedenen Positionen schalten: In der rechten Spalte sind sie dynamisch und können für jeden User mit individuellen Inhalten versehen werden. So können Sie zum Beispiel ein bestimmtes Produkt bewerben, das sich der User in Ihrem Shop bereits angesehen hat. Die Anzeigen im Newsfeed (nur Desktop-Version) sehen für alle gleich aus. Aufgrund ihrer Positionierung fallen sie jedoch stärker auf und regen die Nutzer zu Interaktionen an. So können auch deren Freunde auf die Anzeige aufmerksam werden.

3. Broad Categories

Facebook bietet mit den Broad Categories sehr genaue Cluster zur Zielgruppenansprache. Diese Zielgruppen verfügen über ganz spezielle Eigenschaften. So erreichen Sie mit den Broad Categories beispielsweise werdende Eltern, Shopping-Begeisterte oder Business Travelers. Das ermöglicht Ihnen eine sehr individuelle Ansprache von Zielgruppen, auf die Sie sonst vielleicht nicht gekommen wären. Zurzeit stellt Facebook über 500 verschiedene Kategorien bereit.

4. Optimized CPM

Mittlerweile bietet Facebook mehrere Abrechnungsmodelle. Neben dem CPM (Cost per Mille, deutsch: Tausenderkontaktpreis) und dem CPA (Cost per Action) bietet das Netzwerk auch einen oCPM (Optimized CPM). Mit diesem können Sie Zielsetzungen bestimmen, nach denen Facebook die Aussteuerung der Anzeigen optimiert. Die Ziele sind: „Interaktion“, „Soziale Impressionen“, „Reichweite“ oder „Klicks“. Während Sie mit dem absoluten oCPM nur auf diese übergeordneten Kriterien aussteuern, können Sie mit dem relativen oCPM konkretere Zielwerte erreichen, beipielsweise Kommentare auf Beiträge, Klicks auf den Link etc. Durch den Einsatz des Optimized CPM können Sie Ihr Geld zielgerichtet auf die gewünschten KPIs investieren.

Spätestens seit der Algorithmus-Änderung ist klar: Facebook verlagert seinen Fokus von Owned- auf Paid-Media. Was das für Werbungtreibende bedeutet, erklärt Sascha Klein von der Agentur Leo Burnett.

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