Starkes Marktwachstum für Mobile Advertising erwartet

03.04.2013, 12:30

BVDW prognostiziert 105 Millionen Euro für Mobile Werbung in 2013

Mobile Werbung wird ein immer wichtigerer Wirtschafts- und Wettbewerbsfaktor. Der BVDW erwartet ein Marktwachstum um 70 Prozent mit Investitionen in Höhe von 105 Millionen Euro. Besonders wachstumtreibend soll der Kraftfahrzeugmarkt sowie die Telekommunikationsbranche und der Dienstleistungssektor sein.

(© aey – Fotolia.com)

Bereits im Vorjahr wurden knapp 62 Millionen Euro in Mobile Advertising gesteckt. Werbetreibende setzen immer mehr auf die mobile Form der Werbung: „Die Nutzung von Smartphones und Tablets zählt für die Deutschen zu ihrem modernen Lebensgefühl. Diesen Trend erkennen immer mehr Werbetreibende und richten ihre Werbekampagnen gezielt für Mobile aus. Unsere aktuelle Bruttowerbestatistik in Kooperation mit Nielsen belegt eindeutig, dass die Gattung Mobile mit steigenden Wachstumswerten rechnen darf“, sagt Oliver von Wersch (G+J Electronic Media Sales), Leiter der Unit Mobile Advertising (MAC) im BVDW.

Der Markt für Mobile Advertising zeigt für das Jahr 2012 eine dynamische Entwicklung und zeichnet sich weiter durch stark steigende Werbespendings aus. Die Investitionen in Mobile Display Ads und Mobile Apps liegen für 2012 bereits bei 61,8 Millionen Euro (brutto). Für das laufende Jahr 2013 geht die Unit Mobile Advertising (MAC) erneut von einer deutlichen Zunahme der Werbeumsätze aus und prognostiziert ein Wachstum von 70 Prozent. Dies entspricht einem Bruttowerbeerlös von 105,1 Mio. Euro.

In der Betrachtung der einzelnen Wirtschaftsbereiche zeigt sich für das Gesamtjahr 2012, dass der Kraftfahrzeugmarkt mit 11,7 Millionen Euro am intensivsten in den Mobile-Kanal investiert. Somit sind knapp 18,9 Prozent der mobilen Spendings allein auf diese Branche zurückzuführen. Dahinter folgen die Telekommunikationsbranche mit 10,8 Millionen Euro (17,5 Prozent) und Dienstleistungen mit 7,6 Millionen Euro (12,3 Prozent). Im Gesamtjahr 2011 waren diese drei Branchen bereits unter den investitionsstärksten Wirtschaftsbranchen vertreten. Weitere bedeutsame Branchen für die Gattung Mobile im Jahr 2012 sind Medien (5,4 Millionen Euro), Sonstige (4,9 Millionen Euro) mit karitativen Organisationen, Image- und Rubrikenwerbung sowie Unternehmens- und Firmenwerbung, sowie der Finanzsektor (4,6 Millionen Euro). Aufgrund der Entwicklung im Januar 2013 zeigt sich, dass die Segmente „Ernährung“ und „Getränke“ das digitale Medium Mobile für ihre Werbezwecke entdecken.

Die werbetreibenden Unternehmen haben im Jahr 2012 ihre Mobile Werbekampagnen besonders intensiv in den Monaten Juni, November und Dezember geschaltet. Am Jahresende wurde bis dato erstmalig der Spitzenwert von 9,4 Millionen Euro erzielt. Die Ausgaben für Januar 2013 liegen traditionsgemäß deutlich unter den Dezemberumsätzen. Dennoch zeigt der Vergleich mit dem Vorjahr, dass allein für diesen Monat eine Steigerung um 111,1 Prozent besteht.

(Quelle: BVDW)

© www.beyond-print.de

Firefox ärgert Online-Werber

27.03.2013, 10:56

Datenschutzeinstellung im Mozilla-Browser

Die Entwickler von Mozillas Webbrowser Firefox experimentieren mit neuen Datenschutzeinstellungen. Online-Werbern gefällt das gar nicht: Das Sperren von Drittanbieter-Cookies erschwert ihnen die Arbeit deutlich.

In der kommenden Version seines Webbrowsers Firefox plant Mozilla, die Annahme von sogenannten Drittanbieter-Cookies zu verbieten. Damit dürfte nur die Website, die ein Nutzer gerade besucht einen Cookie setzen, nicht aber das Werbenetzwerk, mit dem eine Website zusammenarbeitet. Wie Spiegel.de schreibt, sind davon auch Tools zur Reichweitenmessung betroffen. In den Testversionen, die Mozilla für Entwickler bereitstellt, ist die Annahme der Drittanbieter-Cookies standardmäßig abgestellt.

Der US-Werberverband Interactive Advertising Bureau (IAB) schlägt nun Alarm: Ohne Drittanbieter-Cookies drohe die Gefahr einer Flut durch Spams, weil dann nicht mehr feststellbar sei, ob ein Nutzer eine Werbeanzeige schon gesehen habe. Mit dem Cookie-Verbot könnten tausende kleinere Unternehmen Pleite gehen, warnt der Verband. Die neue Firefox-Version 22 soll in drei Monaten veröffentlicht werden.

In Deutschland ist Firefox der beliebteste Webbrowser. Laut einer Messung des Webanalyse-Anbieters AT Internet hatte er im November 2012 einen Marktanteil von 40,6 Prozent. Der Internet Explorer hatte in dem gleichen Zeitraum 30,4 Prozent der Visits und der Google-Browser Chrome 11,5 Prozent.

© www.internetworld.de

Marktvolumen für Bewegtbildwerbung wächst

08.03.2013, 7:44

Deutsche Unternehmen investieren über 240 Millionen Euro

Die werbungtreibende Industrie investiert immer mehr in Bewegtbildwerbung. So flossen allein im letzten Jahr knapp 240 Millionen Euro in InPage- und InStream-Werbeformate. Das macht 23 Prozent (ca. 45 Mio Euro) mehr als im Vorjahr. Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat den Werbemarkt untersucht.

(© Nmedia – Fotolia.com)

„Die Bewegtbildwerbung hat auch in 2012 wieder in besonderem Maße von dem Interesse der Werbetreibenden an großflächigen und damit aufmerksamkeitsstarken Werbeformen profitiert. Angesichts dieses Volumens hat die Markenkommunikation über Bewegtbild ihren festen Platz in der Realisierung von Online-Kampagnen gefunden hat. Diese Entwicklung wurde sicherlich auch durch die vorgenommenen Standardisierungen bei der Anlieferung der Bewegtbildformate vorangetrieben, welche die Prozesse zur Werbeauslieferung für Werbungtreibende und Agenturen vereinfacht haben“, sagt Paul Mudter (IP Deutschland), Vorsitzender des OVK im BVDW.

Mit einem Zuwachs von 23 Prozent sind im vergangenen Jahr insgesamt 240,2 Millionen Euro Bruttowerbeinvestitionen in InPage- und InStream-Formate geflossen. Dies entspricht einem Plus in Höhe von 44,9 Millionen Euro gegenüber 2011. Mit diesem Zuwachs setzt sich die schon in den Jahren 2008 bis 2010 erkennbare Dynamik im Bereich Bewegtbild fort. Ein Vergleich mit diesen Zeiträumen ist aufgrund der geänderten Bewertungskonventionen in der Nielsen Online-Werbestatistik nicht zulässig.


Entwicklung Bewegtbild

Der vollständige OVK Online-Report 2013/01 mit allen Zahlen zum Online-Werbemarkt 2012 und der Prognose für das laufende Jahr 2013 ist ab Mitte März unter www.bvdw.org und www.ovk.de erhältlich.


© www.beyond-print.de

Bewegtbildwerbung wächst

06.03.2013, 14:46

Mehr als 240 Millionen Euro Budget

Die Bewegtbildwerbung nimmt einen festen Platz in der Onlinemarketingstrategie von Unternehmen ein. Im vergangenen Jahr allein wurden in diesem Bereich über 240 Millionen Euro ausgegeben – ein Plus von 23 Prozent.

(Foto: fotolia.com/Thomas Jansa)

In-Page- und In-Stream-Werbeformate sind aus dem Marketingmix nicht mehr wegzudenken. Der deutsche Werbemarkt verzeichnete im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 23 Prozent bei den Ausgaben für Bewegtbildformate. Bei Gesamtausgaben in Höhe von 240,2 Millionen Euro ergibt das einen Zuwachs von 44,9 Millionen Euro. Das stellt der BVDW auf Basis einer Detailauswertung der Nielsen Online-Werbestatistik fest.

"Die Markenkommunikation über Bewegtbild hat ihren festen Platz in der Realisierung von Onlinekampagnen gefunden", sagt Paul Mudter, Vorsitzender des Onlinevermarkterkreises im BVDW. "Diese Entwicklung wurde sicherlich auch durch die vorgenommenen Standardisierungen bei der Anlieferung der Bewegtbildformate vorangetrieben, welche die Prozesse zur Werbeauslieferung für Werbungtreibende und Agenturen vereinfacht haben".

Das Thema Bewegtbild dürfte dementsprechend auch auf der Dmexco 2013 eine Rolle spielen. Der Werbung mit bewegten Bildung könnte sich bald auch Facebook öffnen: Das soziale Netzwerk denkt darüber nach, Auto-Play-Ads für seine Werbekunden anzubieten.

© www.internetworld.de

Monetarisierung bei Tumblr

06.03.2013, 13:05

Profitabel noch in diesem Jahr

Trotz der Beliebtheit des Blogging-Portals Tumblr vor allem bei jüngeren Internetnutzern ist der Dienst bisher noch nicht profitabel. Um das zu ändern, hat sich Tumblr Monetarisierungsstrategien ausgedacht. Die Einführung von Werbung auf der mobilen App der Social-Media-Plattform soll Geld in die Kassen von Tumblr spülen.

Die Webversion von Tumblr erlaubt bereits seit einem Jahr das Hervorheben von Beiträgen gegen Entgelt. Diese Monetarisierungsmöglichkeit will das Netzwerk jetzt auch auf seine mobile App ausweiten – und hofft darüber zum ersten Mal in seiner sechsjährigen Geschichte einen Gewinn einzufahren.

Bereits im ersten Halbjahr 2013 soll Werbekunden die Gelegenheit geboten werden, ihre Beiträge und Tumblr-Blogs einem größeren Nutzerkreis anzupreisen. Dabei geht es aber nicht um das herkömmliche Werbemodell, bei dem Advertiser Stichwörter "kaufen", um ihre eigenen Beiträge bei den entsprechenden Nutzern einblenden zu lassen. Stattdessen können die Werbekunden für das Hervorheben ihrer Beiträge bezahlen – ein ähnliches Konzept wie es auch Twitter beispielsweise mit seinen Promoted Tweets verfolgt. Die Effektivität der Werbekampagnen können die Advertiser dann leicht über die Anzahl der "Likes", die bei Tumblr in Form eines Herzchens auftauchen, messen.

Tumblr-Sales-Chef Lee Brown glaubt, dass bereits Ende des laufenden Jahres die Monetarisierungsanstrengungen zur Profitabilität der Plattform führen wird. Gegenwärtig, so Brown gegenüber Bloomberg, liegen die durchschnittlichen Werbeausgaben auf Tumblr knapp unterhalb der sechsstelligen Zahlenschwelle.

Nach eigenen Angaben stellt Tumblr seit der Einführung der iPad-App für seinen Blogging-Dienst im Dezember 2012 die Infrastruktur für 100 Millionen Blogs zur Verfügung. Nach ehemals guter Zusammenarbeit hatte im August 2008 die Verbindung zu Tumblr gekappt.

© www.internetworld.de

Twitter launcht Advertising-Schnittstelle

21.02.2013, 13:36

Werbung über Partner

In einem Blogpost kündigte Twitter jetzt seine Advertising-API an. Die Einrichtung der Schnittstelle erlaubt Marken und Werbekunden, ihre Kampagnen in Zukunft auch über die API-Partner von Twitter und nicht ausschließlich über den Kurzmitteilungsdienst selbst laufen zu lassen.

Seit Januar 2013 testet Twitter bereits seine Werbe-Schnittstelle. Als Partner sind hier Adobe, Hootsuite, Salesforce, Shift und TBG Digital mit dabei. Durch die Freigabe der API können Werbekunden nunmehr auch über die genannten Partner ihre Kampagnen organisieren. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn es sich um große Kampagnen handelt, denn die Werbetweets mussten bisher alle einzeln hochgeladen werden.

"Mit der Advertising-API haben Werbekunden nun mehr Werkzeuge zu ihrer Verfügung, mit denen sie die richtige Message an die richtige Zielgruppe senden – und zwar auf dem Desktop und auf mobilen Geräten und maßstabsgerecht", so Twitter-Product Manager April Underwood im Twitter Advertising Blog. In den nächsten Monaten möchte Twitter verschiedene Werbeprodukte in die Ads-API integrieren und damit sowohl die Marketing-Wirksamkeit als auch den ROI für seine Werbekunden vergrößern.

Erst vor wenigen Tagen hatte Twitter angekündigt, sein Cards-Programm auch auf Werbebotschaften auszuweiten.

© www.internetworld.de

Auto-Play-Ads bei Facebook?

18.02.2013, 9:40

Bewegtbildspots im Netzwerk

Werbung auf Facebook ist nichts Neues. Doch könnte es nun auch bald Bewegtbildwerbung bei Facebook geben? Die Zeichen mehren sich, dass das Unternehmen dafür sogar Auto-Play-Funktionalitäten in Betracht zieht.

Youtube hat vorgemacht, wie es geht: Auf dem Google-Video-Netzwerk können Werbekunden Videos einspielen lassen, die automatisch starten und erst nach vorgegebener Zeit übersprungen werden können. Das Werbemodell könnte auch für Facebook interessant sein, wie sich jetzt bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen einer Konferenz an der Universität Stanford zeigte. Facebooks VP Business and Marketing Relationships David Fischer erklärte auf entsprechende Fragen, dass das Unternehmen an einer Auto-Play-Werbung interessiert sei, bisher allerdings noch keine technische Lösung gefunden habe, das die Ansprüche des Netzwerkes erfülle. "Wir haben bisher kein solches Produkt herausgebracht, weil wir noch keines haben, mit dem wir zufrieden sind", zitiert Techcrunch Fischer. "Aber wenn wir es bauen könnten, dann würden wir es auch herausbringen."

Schon im vergangenen Jahr waren erstmals Vermutungen aufgekommen, dass Facebook an der Einführung von Video-Ads arbeitet. Noch im ersten Halbjahr 2013 könnte es so weit sein, war damals gemunkelt worden. Derzeit kann Bewegtbild-Werbung nur insofern bei Facebook eingeblendet werden, als dass Unternehmen ein Video auf ihrer Unternehmensseite einstellen und dann dafür bezahlen, den Beitrag bei seinen Abonnenten ausspielen zu lassen.

© www.internetworld.de

Erstmals ein Minus vor Online-Werbung

15.02.2013, 10:17

Nielsen Werbestatistik

Der Start ins neue Jahr war laut Nielsen Media Research eher schwach – vor allem bei den klassischen Printmedien. Erstmals gibt es allerdings auch einen leichten Rückgang bei der Online-Werbung. Insgesamt verliert der Werbemarkt im Vergleich zum Vorjahresmonat so um 0,1 Prozent.

Die Nielsen Werbestatistik belegt bei Printmedien erneut rückläufige Werbeumsätze – so müssen Tageszeitungen ein Minus in Höhe von 5,7 Prozent hinnehmen, bei den Fachzeitschriften sind es sogar 7,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum und bei den Publikumszeitschriften sind die Erlöse um ganze 10 Prozent eingebrochen.  Erstmals verliert in diesem Jahr allerdings auch die Onlinewerbung: Nach dem Boom der vergangenen Monate ist hier ein Rückgang um 2,9 Prozent zu verzeichnen. Und auch bei Kinowerbung gibt es ein Minus von 2,5 Prozent.

Gut siegt es dagegen bei TV-, Radio- und Out-of-Home-Werbung (Außenwerbung) aus: Das Fernsehen ist und bleibt der größte Umsatzbringer mit einem Plus von 4,7 Prozent auf rund 690 Millionen Euro Bruttoumsatz. Das größte Wachstum gibt es hingegen bei Hörfunk, der um gute 18,7 Prozent zugelegt hat. Und auch Out-of-Home-Werbung hat mit 8,5 Prozent noch einmal gut zugelegt.

Insgesamt haben die werbenden Medien so rund 1,75 Milliarden Euro umgesetzt – das entspricht einem Rückgang um rund 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

© www.internetworld.de

Promoted Posts bei Facebook

15.02.2013, 10:15

Werbung, bezahlt von Dritten

Auf den ersten Blick sieht es widersinnig aus: Auf Facebook können Nutzer jetzt dafür bezahlen, eine Statusmeldung eines Kontaktes in den Nachrichtensträngen von Dritten hervorzuheben. Promoted Posts auf Kosten von Freunden, quasi.

Promoted Posts hat Facebook bereits im vergangenen Jahr in den USA eingeführt. Dabei können Nutzer gegen Kosten ihre Beiträge von Facebook im Strang ihrer Kontakte hervorgehoben anzeigen lassen. Dieses Feature soll nun weiter geführt werden, so dass Statusmeldungen auch von Freunden der Urheber als Promoted Posts hervorgehoben werden können, berichtet Techcrunch.

Als sinnvoll könnte sich dieses Feature dann erweisen, wenn man beispielsweise den karitativen Bemühungen eines Kontaktes Nachdruck verleihen will und einen entsprechenden Beitrag per Promoted Post in den Feeds der Freunde anzeigen lässt. Der Preis für die beworbenen Beiträge sollen je nach Location und Größe der Zielgruppe variieren. Das Feature ist für Netzwerkmitglieder zugänglich, die weniger als 5000 Kontakte und Abonennten haben.

Problematisch könnte bei dem neuen Feature jedoch sein, dass die Urheber des Beitrages keinen Einfluss darauf haben, ob ihre Beiträge beworben werden dürfen oder nicht. Zwar werden die Privatsphäreeinstellungen respektiert, so dass beispielsweise Beiträge, die nur für die Freunde des Urhebers sichtbar waren, auch nur bei diesen erneut ausgespielt werden. Dennoch können Nutzer bisher nicht das Bewerben ihrer Beiträge durch Dritte verhindern.

Die Promoted Posts gibt es seit Oktober 2012 auch in Deutschland. Die hervorgehobenen Beiträge waren zuvor in Neuseeland und USA getestet worden.

© www.internetworld.de

Google Product Listing Ads findet großen Anklang

04.02.2013, 13:17

Kostenpflichtige Produktsuche wird immer beliebter

Lange wird es nicht mehr dauern, dann stellt Google auch in Deutschland die Produktsuche „Google Shopping“ auf kostenpflichtige Product Listing Ads (PLA) um. Derartige Produktanzeigen sind in den USA einer Untersuchung des Anbieters von Lösungen für Online-Werbung Marin Software zufolge bereits gut bei den Internetnutzern angekommen.

(© momius – Fotolia.com)

Bereits im Oktober des letzten Jahres fand die Umstellung der Produktsuche auf das rein kostenpflichtige Modell in den USA statt. In diesem Monat soll es auch in Deutschland soweit sein. Marin Software hat Untersuchungen angestellt – demnach findet die PLA sowohl bei den Internethändlern als auch bei Konsumenten großen Anklang. Der Untersuchung zufolge ist der prozentuale Anteil der Klicks auf die PLA am Gesamtvolumen der Google-Suchanzeigen auf Anzeigen zwischen Januar und Dezember 2012 um 210 Prozent gestiegen. Auch die Impressions konnten steigen. Allein im letzten Quartal konnte der Anteil der PLA an den gesamten Suchanzeigen-Impressionen sogar um 60 Prozent steigen. Damit steigerten Werbetreibende den Anteil der PLA-Ausgaben am Gesamtbudget um 600 Prozent nur im letzten Quartal.

“Mit der Bekanntgabe, die Produktsuche von der organischen Suche auf kostenpflichtige Anzeigen umzustellen, riskierte Google, die Händler zu vergrätzen“, erklärt der Country Director von Marin Software DACH, Jens Bargmann. „Nun hat sich herausgestellt, dass sich die Entscheidung für Google auszahlt und die Product Listing Ads mehr Nutzer-Interaktion und höhere Werbeinvestitionen bringen. Im letzten Quartal 2012 haben wir beobachtet, dass manche US-Händler bis zu 30 Prozent ihrer Suchmaschinen-Werbebudgets für PLA ausgegeben haben.“ Nicht nur die höheren Klickraten (CTR) und die niedrige Klickvergütung (CPC), sondern auch die bessere Steuerbarkeit kommt dem Erfolg der PLA zugute.

(Quelle: Marin Software)

© www.beyond-print.de