Neuer TV-Spot von Zalando

23.08.2013, 13:40

Ein Schrei in der Nacht

Von Sonntag an präsentiert Zalando seinen neuen Werbespot auf ProSieben, Sat.1 und Kabel eins. Im Zentrum der TV-Werbung steht das große Fashion-Sortiment – inszeniert in einer nächtlichen Polizei-Verkehrskontrolle, bei der die Straße zum Laufsteg wird.

(Foto: Zalando)

Eine Straße bei Nacht. Vier junge Frauen im Auto geraten in eine Verkehrskontrolle. Strahlende Augen, modische Outfits, schnell besteht die Annahme: Sie stehen unter Zalando-Einfluss. Ein Blick in den Kofferraum unterstützt diese Vermutung. Der Polizist fordert: "Laufen Sie auf einer geraden Linie!" Die vier Ladies drehen das Autoradio auf und verwandeln die Straße in einen Catwalk, Schrei inklusive. Mit dabei: Model und Schauspielerin Alena Gerber.

Der Werbefilm wurde in zwei Nächten unter der Regie von John O’Hagen mit einem 60-köpfigen Team in Berlin gedreht. Verantwortlich für Konzeption und Umsetzung von "Fashion Control" war erneut Jung von Matt/Fleet unter der Leitung von Dörte Spengler-Ahrens, Executive Creative Director bei Jung von Matt. Der neue Spot wird in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Belgien von 25. August 2013 an ausgestrahlt. Ab September ist er auch in Schweden, Finnland, Dänemark und Norwegen zu sehen.

"Wir freuen uns über aktuelle Zahlen, die eine Markenbekanntheit von über 85 Prozent in allen etablierten Märkten und über 60 Prozent in fast allen neuen Märkten belegen. Das zeigt, dass unsere Spots einen hohen Wiedererkennungswert haben und wir damit weiterhin international auf dem richtigen Weg sind", so Gründer und Geschäftsführer Robert Gentz.

Zalando hat eine neue Eigentümerstruktur bekommen: Der Gründer des dänischen Modekonzerns Bestseller und Asos-Anteilseigner Anders Holch Povlsen übernimmt zehn Prozent Anteile an dem Berliner Mode-Versender und wird damit drittgrößter Anteilseigner. Darüber hinaus gibt der Samwer-Inkubator Rocket Internet seine Anteile, die er bislang an Zalando hielt, an seine eigenen Teilhaber Kinnevik, European Founders Fund (EFF) und Access Industries ab.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres hat Zalando ein Plus von 74 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielt: Der Mode-Händler erwirtschaftete 372 Millionen Euro. Über Gewinn oder Verlust schweigt sich das Unternehmen aus.

 

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Marketingbudgets werden nicht sinnvoll investiert

14.08.2013, 8:19

Studie zu Werbeausgaben

Das Problem ist offenbar vor allem hausgemacht: Budgets werden im Online Marketing allzu oft nicht sinnvoll eingesetzt – weil die verantwortlichen Entscheider gar nicht wissen, was die einzelnen Kanäle leisten können. Unter anderem zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage von eprofessional unter Online-Marketing-Experten.

(Foto: Fotolia.com/bluedesign)

Bis zu 40 Prozent betrage der Budgetanteil, der im Online Marketing nicht sinnvoll eingesetzt wird, urteilen Marketing-Experten. Drei von zehn Befragten nehmen an, dass 20 bis 30 Prozent der Marketingbudgets nicht zielführend ausgegeben werden, 26 Prozent schätzen den Anteil auf 10 bis 20 Prozent. Und jeder Fünfte geht davon aus, dass sogar 30 bis 40 Prozent der Werbegelder nicht effizient eingesetzt werden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Online-Umfrage, die der Hamburger Performance-Dienstleister eprofessional unter 123 Online-Marketing-Experten im Juli 2013 durchgeführt hat.


Online-Umfrage unter 123 Online-Marketing-Experten im Juli 2013

Silodenken der Abteilungen

Ursache für die mangelhafte Budgetverteilung ist nach Meinung der Umfrageteilnehmer, dass erhobene Kennzahlen sowie Kampagnen- und Kundendaten nicht ganzheitlich betrachtet werden. Dies gaben 61 Prozent als Grund an. 43 Prozent der Experten sehen interne Machtkämpfe unter den Verantwortlichen der einzelnen Bereiche als Ursache an. Knapp die Hälfte der Befragten vermuten zudem, dass Budgets falsch eingesetzt werden, weil die verantwortlichen Entscheider gar nicht über die Möglichkeiten der einzelnen Marketingkanäle und -technologien Bescheid wissen. Mit fatalen Folgen: "Allein wenn man von 25 Prozent nicht sinnvoll eingesetzten Werbebudgets ausgeht, sprechen wir hier konservativ geschätzt von 6,6 Milliarden Euro, die falsch investiert sind", betont Michael Hartwig, Geschäftsführer von eprofessional.


Online-Umfrage unter 123 Online-Marketing-Experten im Juli 2013

Darüber hinaus sind sich die Experten einig, dass der Bewältigung der Datenflut aktuell große Bedeutung zukommt. Neben der mobilen Nutzung des Internets (90 Prozent) sehen die meisten Befragten, nämlich 82 Prozent, Big Data und Datensilos als derzeit große bis sehr große Herausforderung im Online Marketing an. Das häufig diskutierte Thema Attribution scheint dagegen noch nicht in den Köpfen der Macher angekommen zu sein. Nur elf Prozent halten das Thema für einen momentan wichtigen Trend im Online Marketing.

Die Expertenumfrage "Trends im Online-Marketing" führt eprofessional jedes Jahr im Vorfeld der dmexco durch.

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Retargeting wirkt

13.08.2013, 8:20

Umfrage zur Wirkung von Werbeanzeigen

Drei von fünf US-Webshoppern nehmen Anzeigen für Produkte, die sie sich vorher im Web angesehen haben, wahr. 30 Prozent von ihnen reagierten positiv auf die Werbung, nur elf Prozent störten sich daran. Die meisten Nutzer, nämlich 59 Prozent, stehen dieser Art von Anzeigen hingegen neutral gegenüber. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die das Technologieunternehmen Adroit Digital und Toluna im April 2013 durchgeführt haben.

Während 34 Prozent der Befragten angaben, vor ihrem letzten Online-Kauf eine weitere Seite besucht zu haben, um sich vorab zu informieren, surfte die Hälfte auf zwei oder mehr Seiten, schreibt das Marktforschungsunternehmen eMarketer. Bei diesen Nutzern hätte Retargeting helfen können, während des Auswahlprozesses an bereits angesehene Produkte zu erinnern und diese im Gedächtnis zu verankern. eMarketer schätzt außerdem, dass 73 Prozent der US-Internetnutzer ab 14 Jahren dieses Jahr Online-Einkäufe tätigen werden.

Um die Werbeeinblendungen besser auf die Nutzer zuzuschneiden, experimentiert auch der Kurznachrichtendienst Twitter mit der Retargeting-Technologie.

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Voll auf die Ohren

08.08.2013, 15:52

Studie zu In-Stream-Audiowerbung

Musikdienste sind beliebt: 28 Prozent der erwachsenen US-Internetnutzer und 17 Prozent der europäischen streamen Songs über ihren Computer oder ihr Smartphone. Dabei sind aber nur sechs Prozent der amerikanischen und fünf Prozent der europäischen Nutzer bereit, für diese Dienste zu zahlen. Daraus könnte Werbungtreibende und Vermarkter viele Vorteile ziehen, so ein Studie des Marktforschungsunternehmens Forrester Research.

"Auf Audio-Plattformen melden sich Nutzer für ein Freemium- oder werbeunterstütztes Modell an, wobei sie die Reklame nicht umgehen können, anders als in der Welt des Display hat sie eine garantierte Wirkung", zitiert Mobile Marketer den Forrester-Analysten Anthony Mullen. Audio-Spots lassen sich – wie Radiowerbung – schließlich nicht ausblenden, werden dafür meist nur einmal abgespielt. Zudem rechnen Nutzer von Freemium-Angeboten mit Werbung und empfinden diese auch als weniger störend verglichen mit Display-Werbung.

Der Studie zufolge misstrauen 83 Prozent der amerikanischen und 85 Prozent der europäischen Internetnutzer Anzeigen auf Websites. Gegenüber traditioneller Radiowerbung hat In-Stream-Audiowerbung den Vorteil, dass Anzeigen zielgruppenspezifisch und ortsbasiert ausgespielt werden können.

Hör-Spots bietet Apple auch in seinem neuen Streaming-Dienst iRadio an, der im Herbst startet. Google ist einen Schritt weiter und hat seinen Streaming-Dienst schon nach Europa gebracht: Play Music All Access startet nun auch in Großbritannien und acht weiteren europäischen Ländern. Der Launch in Deutschland steht allerdings noch bevor.

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Aufklärungskampagne über nutzungsbasierte Online-Werbung

06.08.2013, 10:00

Jeden zweiten Nutzer erreichen

Die Internet-Werbewirtschaft will Nutzer in einer breit angelegten Kampagne über nutzungsbasierte Online-Werbung aufklären. Dabei sollen auch Missverständnisse zum Thema Datenschutz ausgeräumt werden. Ziel der Kampagne ist es, mindestens jeden zweiten deutschen Webuser zu erreichen.

Der Deutsche Datenschutzrat Online-Werbung (DDOW) startet eine Kampagne im Internet, die über nutzungsbasierte Web-Werbung ("Online Behaviorial Advertising", kurz "OBA") und deren Selbstregulierung durch die Internet-Unternehmen informieren soll. Die Kampagne ist Teil einer gesamteuropäischen Aufklärungsinitiative über OBA, die von der European Digital Advertising Alliance (EDAA) koordiniert wird.

Anzeigenmotive sollen Nutzer dazu bringen, sich über OBA zu informieren. Im Zentrum steht das seit einem Jahr europaweit einheitlich verwendete Piktogramm zur Kennzeichnung von OBA-Anzeigen. Wer auf die OBA-Anzeigen klickt, wird auf eine eigene Webseite geleitet, die über OBA und das Selbstregulierungsprogramm informiert. Die Nutzer erfahren, welche Transparenz- und Steuerungsinstrumente ihnen zur Verfügung gestellt werden; über die angeklickten Anzeigen können sie ihre Präferenzen in Bezug auf OBA umsetzen. Dazu wurde die paneuropäische Informations- und Steuerungsplattform modernisiert und umgestaltet. Für Nutzer, die weitere Informationen wünschen oder Beschwerden über OBA einreichen wollen, vermittelt die Kampagne den Zugang zum DDOW, der die Durchsetzung der Selbstverpflichtungen in Deutschland koordiniert.

Die Kampagne solle vor allem über Missverständnisse in puncto Datenschutz aufklären, betont DDOW-Sprecher Matthias Wahl vom Online-Vermarkter OMS: "OBA-Anzeigen basieren auf anonymen beziehungsweise pseudonymen Nutzungsdaten über besuchte Webseiten, nicht aber über die Nutzer". Die Kampagne soll zunächst acht Wochen laufen. In einem ersten Schritt soll mindestens jeder zweite deutsche Internetnutzer erreicht werden. Eine begleitende Marktforschung soll die Wirkung der Kampagne messen und als Grundlage für nachfolgende Maßnahmen des DDOW dienen.

Die europäische Werbe- und Medienbranche hat im Juli ein Gütesiegel gelauncht, mit dem sich die Branche dem EU-Selbstregulierungsprogramm in Sachen Online Behavioral Advertising (OBA) anschließen will. Mit Transparenz will sich die Online-Branche bei den Nutzern positiver darstellen.

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Facebook will Video-Werbung anbieten

31.07.2013, 9:56

Ran an die TV-Budgets

Facebook will dem Fernsehen auf dem Werbemarkt Konkurrenz machen: Das weltweit größte soziale Netzwerk erweitert sein Sortiment an Anzeigenformaten und will künftig 15-sekündige Videospots im Stil von TV-Werbung anbieten, die ein Massenpublikum erreichen sollen. Der Preis: bis zu 2,5 Millionen US-Dollar pro Tag.

(Foto: facebook.com)

Der Social-Media-Riese Facebook will noch in diesem Jahr FTV-Spots von 15 Sekunden Länge anbieten. Das berichtet das Newsportal Bloomberg. Die Spots sollen bis zu 2,5 Millionen US-Dollar pro Tag kosten und nur nach Alter und Geschlecht buchbar sein. Mit dem Schritt könnte Facebook den etablierten Fernsehgesellschaften einen Teil ihrer Werbeeinnahmen abspenstig machen. Das Potenzial ist groß: "Jeden Abend nutzen 88 Millionen bis 100 Millionen Menschen Facebook während der Hauptsendezeiten, allein in den Vereinigten Staaten", sagte Chief Operating Officer Sheryl Sandberg.

Facebook konnte seinen Umsatz im zweiten Quartal 2013 um 53 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal steigern. Vier von zehn Werbe-Dollar verdient das soziale Netzwerk bereits mobil. Das Umsatzwachstum wirkte sich auch auf den Nettogewinn aus.

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Ein Jahr paketwerbung.de

29.07.2013, 12:40

Profitabilität in Sicht

Nach seinem ersten Geschäftsjahr gibt paketwerbung.de jetzt Einblick in einige Unternehmenszahlen. Schon nächstes Jahr will das Berliner Start-up, ein Angebot der B & D  Dialog Systems GmbH, schwarze Zahlen schreiben.

(Foto: fotolia.com/Ingo Bartussek)

Gegründet wurde paketwerbung.de im vergangenen Jahr mithilfe des High-Tech-Gründerfonds. Nun zieht das Berliner Start-up positive Jahresbilanz: "Ab Ende 2013 wird paketwerbung.de profitabel", stellt Gründer und Geschäftsführer Robert Bukvic in Aussicht. Vor allem die Entwicklung der Werbeplattform paketcloud.de und die Kooperation mit dem Webshop-Provider xt:Comerce haben sich offenbar bezahlt gemacht: paketwerbung.de gibt wachsendes Versandvolumen bekannt. Das trägt zur anvisierten Profitabilität des Unternehmens bei.

"Wir haben seit der Gründung des Unternehmens vor einem Jahr unseren Fokus ganz auf die technologische Entwicklung gesetzt", so Bukvic. Bei den Eigenentwicklungen setzt paketwerbung.de vor allem auf sein Tracking-Tool, das Kampagnen in Echtzeit misst. Laut Firmenaussage bietet der Anbieter, zu dessen Referenzen unter anderem Zalando, TUI, Blume2000, myToys, pixum, Mister Spex, Congstar und Lovefilm.de gehören, von Werbeplatzvermarktung mittlerweile Platz für Beilagen in über 23 Millionen Warensendungen und 78 Millionen Media- und Sonderbeilagen. Gleichzeitig vermeldet paketwerbung.de jetzt auch seine Mitgliedschaft im Deutschen Dialogmarketing Verband.

Im Bereich Beilagenmarketing expandierte Konkurrent PaketPLUS bereits 2010 nach Großbritannien.

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Facebook untersucht Gründe für das Ausblenden von Inhalten

24.07.2013, 10:12

Was gibt es zu verbergen?

“Relevanz” ist das Zauberwort, wenn es darum geht, Nutzer möglichst zielgenau mit den gewünschten Themen – und Anzeigen – zu versorgen. Facebook will nun von den Nutzern erfahren, warum diese Inhalte in ihrem Nachrichten-Feed verbergen.

(Foto: Fotolia.de/Pavel Ignatov)

Normalerweise können Nutzer auf Facebook Inhalte von bestimmten Personen oder Unternehmen verbergen lassen. Nun will das Netzwerk den Grund dafür erfahren, wenn Mitglieder bestimmmte Fotos, Updates, Anzeigen oder Mitteilungen nicht sehen wollen. "In den nächsten Monaten werdet ihr mehr Frage dazu sehen, was den Nutzern in ihrem Nachrichtenstrom gefällt – und was nicht", so Facebook Product Manager for Ads Fidji Simo gegenüber ABC News. "Wir wollen diese Technologie verfeinern, damit uns die Nutzer ihre Gründe mitteilen können, warum sie bestimmte Inhalte verbergen."

Wie genau das Ganze aussehen soll, hält Facebook noch geheim. Allerdings will das sozialen Netzwerk mit Menüs und Optionen experimentieren, die nur dann angezeigt werden, wenn Mitglieder Inhalte im Nachrichten-Feed verbergen. Ähnliches gibt es bereits hinsichtlich der Anzeigen am rechten Bildschirmrand. Wer diese ausblendet, wird gefragt, ob die eingespielte Werbung uninteressant, unangemessen oder irreführend war.

Angesichts der Tatsache, dass sich Anzeigenmanagerin Simo des Projektes angenommen hat, ist klar, dass Facebook primär an einer treffsicheren Anzeigenauslieferung arbeiten will. Zwar soll laut Simo das System auch auf andere Mitteilungsarten ausgeweitet werden, im wesentlichen scheint es jedoch darum zu gehen, die Akzeptanz für die Inhalte von Werbekunden im Nachrichtenstrom zu verbessern und damit auch die Anzahl der positiven Reaktionen darauuf zu erhöhen.

An seinem Anzeigenangebot bastelt Facebook bereits seit Monaten. So kündigte das Unternehmen im Juni 2013 an, die Fülle seiner Anzeigenformate ausdünnen zu wollen. Als erstes Anzeigenformat wurden dabei die bezahlten Suchergebnisse abgeschafft.

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Effizienz von Marketingkanälen

23.07.2013, 14:28

Effizienz von Marketingkanälen

Mit dem Internet hat sich die Anzahl der möglichen Werbekanäle in den vergangenen Jahren stark vervielfacht. Eine aktuelle Studie hat nun ermittelt, welche Marketingkanäle bei den Online- und Versandhändlern am beliebtesten sind.

(Foto: Fotolia.com/ioannis kounadeas)

Online- und Versandhändler steigern ihre Marketing-Investitionen – sowohl im Online- als auch im Offlinekanal. Allerdings glauben sie, dass sich ihr Umsatz durch den Einsatz von Onlinewerbung (77 Prozent) eher steigern wird. Lediglich 44 Prozent gehen von einer Umsatzsteigerung durch Offlinewerbung aus. Das geht aus der Händlerstudie "Effizienz von Marketingkanälen im On- und Offline-Bereich des Interaktiven Handels" hervor, die der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) und Trusted Shops veröffentlicht haben.


Quelle: bvh

Am meisten stecken die Händler in E-Mailwerbung. In diesem Bereich investieren 97 Prozent der Befragten steigend (44 Prozent) oder gleichbleibend (53 Prozent). Entsprechend bewerten sie den Kanal auch als am effizientesten. Auch Suchwortanzeigen (51 Prozent steigende Investitionen) und Produktempfehlungen (36 Prozent steigende Investitionen) werden verstärkt eingesetzt. Weniger investieren die Händler dagegen Pop-ups (50 Prozent sinkende Investitionen).

Im Offline-Bereich ist Radiowerbung der beliebteste Werbekanal unter den Befragten. Als effizienteste Offline-Kanäle nannten die Teilnehmer den Katalog und das adressierte Post-Mailing. Für die Studie haben bvh und Trusted Shops im Frühjahr 2013 erstmals 100 ausgewählte Online- und Versandhändlern zur Effizienz von Marketingkanälen im On-und Offline-Bereich befragt. Die Erhebung soll künftig im Halbjahresabstand wiederholt werden.

Eine Studie im Auftrag von Autoscout24 ergab, dass immer mehr Autohändler bei ihren Marketingaktivitäten auf Social Media setzen. Allerdings haben sie noch erheblichen Nachholbedarf.

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Ebuzzing steigert Umsatz

22.07.2013, 12:36

Starkes Wachstum

Ebuzzing hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2013 um 50 Prozent gesteigert. Vor allem die Märkte Großbritannien, Spanien, Italien und Deutschland haben der Video-Advertising-Plattform Zuwächse beschert.

(Foto: Fotolia.com/Victoria)

Die Video-Advertising-Plattform Ebuzzing vermeldet ein Umsatzwachstum von 15 Millionen Euro in der ersten Hälfte 2012 auf 23 Millionen Euro im gleichen Zeitraum 2013. Besonders stark hat sich das Geschäft demnach in Großbritannien, Spanien, Italien und Deutschland entwickelt. Insgesamt erwirtschaftete Ebuzzing im ersten Halbjahr 2013 einen Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von knapp 1,5 Millionen Euro.

Das im Jahr 2007 gegründete Unternehmen beschäftigt 200 Mitarbeiter und hat Standorte in New York, London, Frankreich, Italien, Deutschland, Spanien, Luxemburg, Marokko und Dubai. Das Geschäftsmodell basiert auf der Kreation und Auslieferung von Werbevideos an relevante Zielgruppen über die Platzierung in Social Media und Premium Medien. Im vergangenen Jahr hat Ebuzzing zwei neue Büros in Hamburg und Düsseldorf

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