Facebook ohne Einfluss auf Online-Shopping

02.10.2012, 11:41

Laut den Marktforschern von Forrester Research haben Soziale Medien so gut wie keinen Einfluss auf das Konsumverhalten der Online-Shopper. Lediglich ein Prozent aller Internet-Nutzer würde sich durch Informationen aus sozialen Netzwerken zu einem Kauf bewegen lassen. Auch personalisierte Werbung scheint nur für wenige annehmbar zu sein. Mehr zu den Ergebnissen der Untersuchungen erfahren Sie hier.

(© kbuntu – Fotolia.com)

“Wir wissen schon einige Zeit, dass Facebook für Unternehmen nicht der beste Werbekanal ist und es für die meisten auch nie sein wird. Hoffentlich können wir mit dieser Diskussion jetzt endlich aufhören“, so Forschungsleiterin Sucharita Mulpuru. Untersuchungen belegen, dass knapp ein Viertel aller Amerikaner ihre Zeit auf Facebook, Twitter und Co. verbringen und knapp 70 Prozent ihre Käufe im Internet tätigen. Branchenkenner kritisieren bereits seit geraumer Zeit, dass Marketing über Facebook nur schwer betrieben werden kann – dass der Erfolg jedoch so gering ist, hatte kaum einer wahr haben wollen.

Das Inc. Magazine hat 2011 einen Artikel veröffentlicht, in dem soziale Netzwerke für Werbezwecke von Marketingexperten als „sinnlos“ bezeichnet wurden. Im Frühjahr 2012 hat General Motors angekündigt, sich von Facebook zu verabschieden. Der Automobilhersteller habe Berichten zufolge über zehn Millionen Dollar in Werbung auf dem sozialen Netzwerk investiert, jedoch ohne Erfolge.

“Die Idee, dass man auf Facebook Produkte teilt und vergleicht, ist prinzipiell nicht schlecht. Dadurch kann man zum Beispiel das Markenbewusstsein steigern. Unsere Studie zeigt aber das, was viele Unternehmen schon wissen: Social Media überredet die Nutzer nicht zum Spontankauf“, erklärt Mulpuru.

Auch personalisierte Werbung scheint nicht besonders beliebt zu sein – zumindest in Österreich. Laut einer Studie des SORA-Instututs im Auftrag der Telekom Austria Group können sich nur knapp neun Prozent der Befragten mit personalisierter Werbung anfreunden und empfindet diese Inhalte vor allem auf Facebook als störend. „Die Mehrheit findet personalisierte Angebote nicht einmal hilfreich und ist dagegen, dass Nachrichtenportale, Suchmaschinen und Shopping-Seiten nur noch Empfehlungen anbieten. Gleichzeitig fehlt es den Nutzern aber am Bewusstsein, dass es überhaupt so etwas wie Personalisierung gibt“, fasst der Generaldirektor der Telekom Austria Group, Hannes Ametsreiter, zusammen.

(Quelle: pressetext.com)

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Eurokrise bremst Werbeinvestitionen

01.10.2012, 11:45

Der weltweite Werbemarkt wächst – allerdings nicht ganz so stark wie erwartet. Das erklärt ZenithOptimedia in ihrem aktuellen "Advertising Expenditure Forecast". Die Mediaagenturgruppe korrigiert damit den Anstieg der weltweiten Werbeinvestitionen für das laufende Jahr von 4,3 Prozent auf 3,8 Prozent hinunter. Für Onlinewerbung gibt es nach wie vor eine äußerst positive Prognose.

(Foto: Fotolia/N-Media-Images)

Grund für den Einbruch ist die anhaltende Eurokrise. Milliardenlöcher in den Staatshaushalten der Mitgliedsländer führen dazu, dass die Unternehmen Werbeinvestitionen zurückhalten. Daher wurden die Prognosen von ZenithOptimedia für die weltweiten Werbeausgaben für das laufende Jahr von 4,3 Prozent auf 3,8 Prozent heruntergesetzt. Auch für 2013 und 2014 gibt es kleine Korrekturen. So liegen die Erwartungen für 2013 bei 4,5 Prozent (statt 5,3 Prozent) und für 2014 bei 5,2 Prozent (statt 6,1 Prozent).

Die Krisenländer Italien, Spanien, Portugal und natürlich Griechenland befinden sich bereits in der Rezession, ihre Werbemärkte schrumpften zwischen 6,5 Prozent (Italien) und 33,2 Prozent (Griechenland). Deutschland, Österreich und Niederlande wachsen lediglich unterhalb der Inflationsrate. Insgesamt soll der Werbemarkt der Eurozone dieses Jahr um 3,1 Prozent schrumpfen und sich – sofern größere Katastrophen wie ein Auseinanderfallen der Währungsunion ausbleiben – nächstes Jahr bei einem Plus von 0,9 Prozent wieder fangen, ehe es 2014 mit 2,3 Prozent Wachstum wieder aufwärts geht.

"Vor dem Hintergrund der anhaltenden Unsicherheit über die Zukunft der Eurozone hat sich auch das Werbeklima merklich abgekühlt, so dass wir für dieses Jahr nur noch ein Wachstum von 1,1 Prozent prognostizieren", erklärt Frank‐Peter Lortz, Chairman ZenithOptimedia. "Bis dato ist es der Politik nicht gelungen, eine langfristige Lösung für ein stabiles Europa vorzustellen. Das Hangeln von einem Hilfspaket zum nächsten wird jedoch nicht nur von den hoch verschuldeten Mitgliedsländern als unbefriedigend empfunden, und die Angst vor einer Rezession wächst."

Für 2013 rechnet Lortz mit einem leichten Anstieg der Werbeinvestitionen um 1,6 Prozent, 2014 soll der hiesige Werbemarkt dann um 2,2 Prozent wachsen: "Auffällig, aber nicht verwunderlich ist, dass alle Medien, die den Weg der Digitalisierung bereits ein gutes Stück weit beschritten haben, auch in diesen schwierigen Zeiten zusätzliche Einnahmen verbuchen dürfen, während Gattungen, die auf diesem Weg noch eher am Anfang stehen, Einbußen hinnehmen müssen", so Lortz. Im Klartext bedeutet dies, dass Internet immer noch zweistellig wächst, die elektronischen Medien TV und Radio einstellig und der Rest schrumpft.

ZenithOptimedia erstellt die vierteljährlichen Forecasts seit 16 Jahren. Sie sollen der Werbewirtschaft als Barometer für die Planung ihrer Media‐Aktivitäten dienen.

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Oreo “Lunchbox” Werbespot | Video der Woche

17.09.2012, 9:39

Oreo hat mal wieder einen zuckersüßen Werbespot an den Start geschickt. Die Tochter erklärt ihrem Papa wie man Oreos richtig isst. Konzipiert wurde die Werbung von der britischen Agentur Draftfcb. Viel Spaß!

Real-Time-Werbung

11.09.2012, 10:08

Um Zielgruppen zu ermitteln, sammeln Unternehmen Daten von Internet-Usern. Damit sollen den Besuchern von Websites möglichst passende Angebote in Echtzeit (“Real Time”) präsentiert werden. Die zunehmende Relevanz des Themas zeigen die zahlreichen Vorträge, die dazu auf der diesjährigen Fachmesse Dmexco zu hören sind.

Das komplette Special lesen Sie hier: Real Time Werbung. Die Große Daten-Welle kommt (INTERNET WORLD Business Ausgabe 18/2012).

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Andes Beer Werbespot | Video der Woche

27.08.2012, 11:40

Die argentinische Agentur Saatchi&Saatchi hat mal wieder einen ansehnlichen Werbespot produziert. Der Mann mit den Flaschen an den Fingern erinnert ein wenig an Edward mit den Scherenhänden. Natürlich darf eine dramatische Liebesgeschichte nicht fehlen und die Wende, die für manchen wohl etwas ruppig ist,ist für andere jedoch einen Lacher wert. Seht selbst!

Neue Werbemöglichkeit im Netzwerk

23.08.2012, 12:58

Wer auf Facebook eine App, Marke oder Person sucht, könnte schon bald mit Werbung konfrontiert werden: Das soziale Netzwerk bietet Werbekunden jetzt die Möglichkeit an, so genannte Sponsored Results zu kaufen. Dabei erscheinen die Facebook-Details des Werbekunden mitsamt Profilfoto unter der Überschrift “Sponsored” innerhalb der Suchergebnisse.

Damit sollen Werbekunden ihre Zielgruppe noch genauer ansprechen können, so Techcrunch. Ein Klick auf die Sponsored Result-Anzeige führt die Nutzer auf die Facebook Page der Werbekunden. Die Advertiser können dabei individuell festlegen, auf welche Tab der Link zugreift. Das Verlinken auf die externe Seite der Werbenden ist darüber jedoch nicht möglich. Nutzer können die Ads durch einen Klick ausblenden.

Mit der neuen Werbemöglichkeit versucht sich Facebook einen weiteren Anzeigenplatz zu erschließen und die Monetarisierung über Werbung voranzutreiben. Das scheint auch nötig zu sein, angesichts des Verlusts einiger Großinvestoren. Die Aktie von Facebook befindet sich seit Ausgabe auf Schlingerkurs.

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Der Aufstieg eines “Altherrengetränks”

17.08.2012, 14:31

Vom “Altherrengetränk” zur Kultmarke – mit einer durchdachten Marketingstrategie hat es Jägermeister geschafft, beim jungen Partyvolk als hip zu gelten. Und das obwohl die Alkoholbranche zunehmend mit poltitischen Regulierungsvorstößen konfrontiert wird.

Wenn es nach der Tierrechtsorganisation Peta geht, sollte sich Jägermeister in “Waldmeister” umbenennen. Die Namensänderung würde der Marke zu einem besseren Image verhelfen und den Kräuterlikör auch für Tierfreunde trinkbar machen, die sich nicht mit der Jagd identifizieren wollen. Doch trotz der umstrittenen Jäger-Hymne auf seiner Flasche (“Das ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild”), hat es das Getränk geschafft, sein altbackenes Image abzustreifen und ist bei jungen Menschen zur Kultmarke avanciert.

Dabei setzt das Unternehmen aus Wolffenbüttel in Niedersachsen auf einen Mix aus Musik, Promotions und dem Internet. Wie der Likör den Sprung zur hippen Marke geschafft hat lesen Sie hier: Jägermeisters Marketingstrategie: Lautes Röhren im Netz (INTERNET WORLD Business Ausgabe 15/2012).


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Neue Werbeformate bei der OMS

16.08.2012, 14:25

Die OMS stellt Werbekunden mit dem “Dynamischen Skyscraper” und dem “Halfpage Ad” ab sofort zwei neue Werbeformate zur Verfügung. Damit will der Vermarkter eine maximale Wirkung für Online-Kampagnen erzielen.

Werbekunden der Online Marketing Service (OMS) können ab sofort auf zwei neue Werbeformate für ihre Online-Kampagnen zugreifen: Mit dem “Dynamischen Skyscraper” stellt der Vermarkter ein Sonderformat zur Verfügung, das sich besonders gut eignen soll, um bildschirmfüllende Kampagnen aufmerksamkeitsstark in Szene zu setzen. Das Display-Format passt sich der jeweiligen Bildschirmbreite an ­- ohne sich dabei über den Content zu legen. Wie die OMS erklärt, soll das Format werbetreibenden Unternehmen und Media-Agenturen zusätzliche Aufmerksamkeit für ihre Botschaften sowie eine Erhöhung der Werbewirkung bringen.

Außerdem kommt ab sofort das “Halfpage Ad” auf der OMS Tageszeitungs-Kombi flächendeckend zum Einsatz. Es wird prominent in die rechte Spalte der Artikelseiten integriert und soll damit Unterstützung für Branding-Kampagnen bieten.

“Mit dem Halfpage Ad und dem Dynamischen Skyscraper haben wir jetzt unser Angebot im Display-Bereich weiter ausgebaut. Unsere Werbekunden profitieren von zwei aufmerksamkeitsstarken Formaten, die in Kombination mit einer effizienten Umfeldplanung und einer gezielten regionalen Aussteuerung bei nationaler Abdeckung innovative Onlinewerbung mit maximaler Wirkung ermöglichen”, so Linda Mozham, Gesamtleitung Marketing und Verkauf, Mitglied der Geschäftsleitung OMS.


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Werbung: Smartphone-Nutzer entkommen

13.08.2012, 12:41

Immer mehr Nutzer informieren sich ausschließlich über Tablet-PC oder Smartphone und werden dort von Online-Werbung verhältnismäßig schlecht erreicht. Dies hat eine Studie des Kfz-Marktes mobile.de ergeben, die den Anteil der “mobile-only”-Nutzer bereits auf rund 18 Prozent beziffert.

(Foto: iStock.com / sjlocke)

Die rasante Smartphone-Verbreitung von Smartphones setzt Werbungtreibende unter Druck: Während viele Nutzer ihre Informationen fast ausschließlich über die Handgeräte beziehen, wird bislang nur ein Bruchteil der Werbegelder in mobile Kanäle gesteckt. Folge: Immer mehr Nutzer werden von Online-Werbung schlecht erreicht.

Welche Ausmaße diese Entwicklung bereits erreicht hat, zeigt eine Studie, die der Internet-Fahrzeugmarkt mobile.de heute veröffentlicht hat: 31 Prozent der Smartphone- und Tablet-Nutzer besuchen den Kleinanzeigenmarkt demnach ausschließlich über die iPhone-App oder die mobile Website. Das klassische Webangebot, auf dem der Großteil der Werbung geschaltet wird, rufen sie gar nicht mehr auf. Dabei machen die Nutzer kaum einen Unterschied, wo sie sich gerade befinden: Das mobile Angebot wird von zuhause (69 Prozent) als auch von unterwegs (71 Prozent) gleichermaßen häufig genutzt.

Dabei ist die mobile Zielgruppe zahlenmäßig keinesfalls zu vernachlässigen. Insgesamt besitzen inzwischen mehr als die Hälfte (57 Prozent) der mobile.de-Nutzer ein Smartphone. Für Werbungtreibende ist diese Zielgruppe aber noch aus einem anderen Grund interessant: Noch unterscheiden sich die Unterwegs-Surfer deutlich vom Durchschnitt. Sie sind jünger, verfügen trotzdem über ein hohes Haushaltsnettoeinkommen und sind eher am Kauf überdurchschnittlich hochwertiger Fahrzeuge interessiert als der Durchschnitt, so mobile.de.

Für die Untersuchung hat mobile.de in Zusammenarbeit mit der Forschungsagentur d.core 2.300 Online. und Mobil-Nutzer befragt.


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Dell Werbespot “Anni, the girl who could fly” | Video der Woche

13.08.2012, 9:28

Anni will fliegen und wird für ihren Traum von allen Seiten belächelt. Nach langem tüfteln und einigen Blessuren findet sie schließlich einen Weg, ihren größten Wunsch wahr zu machen.
Produziert wurde der Clip von Y&R, New York. Staunt selbst!