Videowerbung auf Tumblr beginnt automatisch

29.10.2014, 11:21

Tumblr tritt in Facebooks Fußstapfen: Das Unternehmen bringt Videowerbung in sein Netzwerk, die automatisch abgespielt wird. Nach der Pilotphase geht es im November 2014 richtig los.

(Quelle: Fotolia.com/Thomas Jansa)

Zehn namhafte US-amerikanische Unternehmen wie JC Penney oder Universal sowie Hulu oder Lexus sind dabei, wenn die Videowerbung jetzt bei Tumblr das Laufen lernt – und zwar automatisch. Ähnlich wie bei Facebook sollen sich auch die Tumblr-Bewegtbildanzeigen von selbst in Bewegung setzen.

Um den Ton zu aktivieren, klicken die Nutzer das Video an. Die Werbung kann außerdem aus dem Nachrichtenfeed herausgeholt werden und bleibt am Bildschirmrand stehen, während der Nutzer weiter durch den Feed rollt.

Bereits vergangene Woche hatte die Yahoo-Tochter ihren Player aktualisiert und dabei auch die Unterstützung von Vine- und Instagram-Videos bekannt gegeben. Das gleichzeitige Cross-Posting von Vine- oder Instagram-Videos als Werbeeinblendungen auf Tumblr sei allerdings nicht möglich, so AdAge. Gezahlt wird über Pay-per-View. Dabei werden die Gebühren nur dann fällig, wenn das Video mindestens zwei Sekunden abgespielt wurde.

Bei den Video-Anzeigen auf Tumblr soll es keine Längenbeschränkung geben. Außerdem gibt es kein Mindestbudget. Targeting ist nach Geschlecht, Aufenthaltsort und Interessen möglich.

Von Tumblr erwartet Yahoo-CEO Marissa Mayer so einiges: Bei der Vorstellung des aktuellen Finanzberichtes hatte die Yahoo-Chefin für Tumblr einen Umsatz von 100 Millionen US-Dollar für 2015 prognostiziert – eine interessante Zahl angesichts der Tatsache, dass der Schnellblogdienst im vergangenen Jahr lediglich 13 Millionen US-Dollar umgesetzt hatte.

Im März 2014 hatte Tumblr eine Partnerschaft mit Viacom geschlossen, um ein verzahntes TV-Online-Werbeangebot auf die Beine zu stellen.

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Yahoo steigert Gewinn dank Alibaba

22.10.2014, 9:08

Yahoo macht kleine Fortschritte: Der Umsatz stieg im vergangenen Quartal zwar nur um ein Prozent, doch das Geschäft mit der mobilen Werbung gewinnt an Fahrt.

(Quelle: Shutterstock.com/Sukharevskyy Dmytro)

Der Umsatz von Yahoo wuchs im dritten Quartal 2014 um ein Prozent auf 1,09 Milliarden US-Dollar, der Umsatz inklusive der Kosten für den Ankauf von Traffic stieg auf 1,15 Milliarden US-Dollar (ebenfalls plus ein Prozent). 200 Millionen davon stammen aus dem Mobile-Geschäft, das als Zukunftsmarkt gilt. “Wir hatten ein gutes, solides drittes Quartal”, zeigte sich CEO Marissa Mayer zufrieden. “Wir haben die Umsatzsteigerung durch ein starkes Wachstum in unseren neuen Investitionsbereichen erzielt – Mobile, Social, Native Advertising und Video.”

Der Netto-Gewinn stieg von 296,7 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2013 auf 6,77 Milliarden US-Dollar an. Davon stammten allerdings 6,3 Milliarden US-Dollar aus dem Börsengang des chinesischen Online-Konzerns Alibaba, an dem Yahoo beteiligt ist.

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Yahoo zeigt Interesse an Brightroll-Übernahme

21.10.2014, 12:44

Yahoo bastelt eifrig an seinen Video-Inhalten. Eine Akquisition des digitalen Cross-Plattform-Video-Werbediensts Brightroll beispielsweise könnte das Unternehmen dabei einen Schritt vorwärts bringen.

(Quelle: Fotolia.de/Thomas Jansa)

In Akquisitionen hat Yahoo bereits eifrig investiert, seit Marissa Mayer das Ruder übernommen hat. Mit dem Kauf eines etablierten Video-Werbedienstes könnte das Unternehmen sich jetzt auch im Bereich Werbung verstärken und damit Google beziehungsweise Youtube etwas entgegensetzen. Nach Informationen des Techblogs Techcrunch soll sich Yahoo in Verhandlungen mit Brightroll befinden. Der Deal soll demnach auf dem Papier bereits bestehen – mit einer Kaufsumme von rund 700 Millionen US-Dollar.

Brightroll ist ein Cross-Plattform-Anbieter von Video-Werbung, der Advertiser und Publisher zusammenbringt. Über die für Web, Mobile und TV optimierte Plattform können Werbungtreibende Video-Kampagnen planen, erstellen und optimieren, während die Publisher das Anzeigeninventar von Brightroll in ihre Seiten einspielen.

Für Yahoo wäre die Übernahme von Brightroll in der Tat ein cleverer Coup: Mit dem Angebot könnte der US-Konzern seine eigenen, bereits existierenden Produkte stärken, anstatt neue Gebiete zu erschließen. Das Unternehmen befindet sich derzeit unter Druck vonseiten einiger Investoren. Dabei wurde unter anderem eine Fusion mit AOL ins Gespräch gebracht.

Anfang Oktober 2014 hatte Yahoo den Kurznachrichtendienst MessageMe übernommen. Brightroll wiederum ist seit 2011 auch mit einer Niederlassung in Deutschland vertreten.

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Yahoo übernimmt MessageMe

06.10.2014, 11:46

Mit einer weiteren Firmenübernahme verstärkt Yahoo seine Messaging-Ambitionen: Der US-Portalbetreiber hat sich die App MessageMe zugelegt – vermutlich als Talentakquise.

(Quelle: Fotolia.com/Tanusha)

Messaging-Dienste stehen derzeit offenbar hoch im Kurs bei den großen Internetkonzernen: Nachdem Facebook im Februar 2014 WhatsApp übernommen hatte, kaufte Yahoo kurz darauf Blink. Nun hat sich der US-Konzern einen weiteren App-Anbieter aus diesem Bereich geschnappt: MessageMe. Der mobile Kurznachrichten-Service kostet Yahoo einen zweistelligen Millionen-Dollar-Betrag in noch unbekannter Höhe, berichtet Techcrunch.

Demnach wurden die Übernahme bereits firmenintern bekanntgegeben und das Team von MessageMe direkt in die Yahoo-Organisation zur sofortigen Aufnahme der Tätigkeit übernommen. Bei dem Team handelt es sich um lediglich acht Mitarbeiter, die sich künftig um die Entwicklung eines hauseigenen Messaging-Dienstes ihrer neuen Konzernmutter kümmern sollen. Dieser ist bereits seit geraumer Zeit in Arbeit und läuft unter dem Arbeitstitel “Yahoo Instant”.

Dabei hat der Portalbetreiber bereits einen Instant Messenger im Programm, den Yahoo-Messenger. Dieser war jedoch ursprünglich als Desktop-Anwendung konzipiert und wurde angesichts der zunehmenden Smartphone-Verbreitung lediglich mobile-kompatibel gemacht. Mit ihrer Expertise könnten die MessageMe-Mitarbeiter nun neue Impulse setzen.

Was genau mit dem MessageMe-Angebot passieren soll, ist bisher unklar. Die App hat über fünf Millionen Nutzer und war ursprünglich von namhaften Investoren wie Andreessen Horowitz und Google Ventures finanziell unterstützt worden. Bereits im Mai 2014 hatte sich Yahoo mit Blink eine Messaging-App zugelegt.

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Yahoo testet neues Homepage-Design

02.10.2014, 13:19

Yahoo bastelt schon seit geraumer Zeit am Erscheinungsbild seiner Seiten. Ist nun auch die Startseite bald dran? Einigen Usern zeigt sich yahoo.com bereits in einem neuen Gewand.

(Quelle: Shutterstock.com/Ken Wolter)

Im Zuge der Gesamtüberarbeitung von Yahoo nimmt sich Marissa Mayer jetzt wohl auch die Startseite yahoo.com vor. Auf der Hauptseite des Unternehmens gibt es einige Änderungen, die im Test jetzt schon für einige Nutzer zu sehen waren, berichtet Techcrunch.

De Homepage soll offenbar frischer und aufgeräumter erscheinen. Ein ausfahrbares Menü am linken Seitenrand soll die Navigation auf Yahoo-Inhalte leichter machen und dynamische Steuerelemente erlauben den schnellen Zugriff auf Yahoo-Angebote wie Mail. Interessant ist darüber hinaus auch die Einbettung des Twitter-Feeds von Yahoo direkt auf der Startseite.

Offiziell ließ Yahoo bisher noch nichts über ein geplantes Neudesign verlauten. Das Unternehmen hatte vor rund einem Jahr zuletzt seine überarbeitete Homepage auch in Deutschland an den Start gebracht. Sein Mail-Programm hatte das Unternehmen im Juni 2013 neu gestaltet, aber einige Änderungen kurz darauf wieder rückgängig gemacht.

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Yahoo drohten 250.000 Dollar Strafe täglich

12.09.2014, 11:15

Mit der Androhung einer millionenschweren Geldbuße haben US-Behörden den Portal-Betreiber Yahoo angeblich dazu gezwungen, Nutzerdaten preiszugeben. Selbst der Gang vor Gericht half dem Konzern nichts.

(Quelle: Shutterstock.com/Ken Wolter)

Daten her – oder es wird richtig teuer: Die US-Regierung soll Yahoo in den Jahren 2007 und 2008 unter Druck gesetzt haben, mit der Androhung einer Geldstrafe in Höhe von 250.000 US-Dollar – pro Tag. Der Konzern gab schließlich nach und lieferte Daten für das NSA-Spähprogramm Prism. Das zitiert die “Washington Post” aus Gerichtsunterlagen, die bislang unter Verschluss gehalten und nun freigegeben wurden.

Demnach versuchte Yahoo, sich gegen die Überwachungsmaßnahmen der US-Regierung zu stemmen und die Gesetze dazu vor dem Geheimgericht Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC) anzufechten. Ohne Erfolg – und mit weiteren Folgen: Die Niederlage des Konzerns führte dazu, dass sieben andere Firmen beim Spähprogramm Prism des Geheimdienstes NSA mitmachen mussten. Damit wurden Millionen von Nutzerdaten gesammelt.

Die Öffentlichkeit erfuhr im Juni 2013 durch den ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowdon von dem Spähprogramm, mit dem die US-Behörden FBI und NSA auf Serverdaten großer Konzerne – neben Yahoo unter anderem auch Apple, Facebook, Google und Microsoft – zugegriffen haben. Laut den Behörden wurde das Prism-Programm 2011 eingestellt.

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Yahoo-Studie

08.09.2014, 12:52

Native Werbeformate werden von Usern wahrgenommen und stärken aufgrund ihres Content-Charakters das Markenbild positiv. Das sind die Ergebnisse einer Studie von Yahoo im Vorfeld der dmexco.

Via Eye-Tracking untersuchte Yahoo
die Werbewirkung von Native Ads
(Quelle: Yahoo)

Für die einen ist Native Advertising der Retter der Display-Werbung, für die anderen lediglich alter Wein in neuen Schläuchen. Welche Wirkung native Werbeformate tatsächlich haben und wie Nutzer darauf reagieren, zeigt eine aktuelle Studie von Yahoo, die zum Auftakt der Dmexco vorgestellt wird. Die Analyse “The Native Experience: Ad Content in Context” wurde zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Facit Digital in Kooperation mit den Werbekunden Thomas Cook und Weight Watchers durchgeführt. Die wichtigsten Ergebnisse: Native Ads werden von Usern wahrgenommen. Zudem stärkt der Content-Bezug das Markenbild positiv.

Die Studie basiert dabei auf einer quantitativen Online-/Mobile-Befragung unter 4.014 deutschen Internetnutzern. Für den qualitativen Teil wurden Einzelinterviews mit 40 Studienteilnehmern geführt, um die konkreten Gründe hinter den Bewertungen zu hinterfragen. Ergänzend kam Eye-Tracking zum Einsatz, um den natürlichen Blickverlauf aufzuzeichnen.

Native Ads fallen auf

Insgesamt fiel den Befragten die native Werbeanzeige im Nachrichten-Stream von Yahoo auf allen Endgeräten auf: 93 Prozent der Studienteilnehmer sahen die Anzeige am Desktop, 85 Prozent auf dem Smartphone. Auf dem mobilen Screen schnitten Native Ads im Vergleich zu klassischer Display-Werbung der Studie nach besonders gut ab: Hier konnte eine um 21 Prozent höhere Sichtbarkeit als bei klassischen mobilen Bannern gemessen werden, die Erinnerungswerte an den Werbeinhalt stiegen dabei um 19 Prozent. Auf dem Desktop wurden nach Kontakt mit einem Native Ad konkrete Inhalte der Werbung auf um 13 Prozent häufiger erinnert als die Inhalte der Display-Werbung.

Im Vergleich zum stationären Web bewerten Nutzer Native Ads auf dem Smartphone-Bildschirm als auffälliger (44 Prozent) und relevanter (30 Prozent). Da sich das Werbeformat vor allem auf dem Smartphone-Bildschirm in das natürliche Leseverhalten der Nutzer integriert, wird es laut Yahoo als weniger störend (14 Prozent) als am Computer empfunden – gleichzeitig regt es stärker zur Interaktion an (16 Prozent).

Content-Bezug stützt Erinnerung

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Redaktionell gestaltete Ads mit artikelähnlicher Ansprache, die inhaltlich einen konkreten Mehrwert wie beispielsweise Tipps bieten, werden vom Nutzer für besonders relevant empfunden. Gerade auf dem Smartphone werden solche Ads besonders häufig erinnert (ein Plus von 72 Prozent im Vergleich zum Werbemittel mit stärkerem Produktbezug). Oft gehört im Zusammenhang mit Native Advertising ist der Vorwurf der Schleichwerbung. Den will Yahoo mit der Studie widerlegen: So sei den Nutzern durchaus bewusst, dass es sich um gesponserte Markenbotschaften handelt: Knapp drei Viertel der Studienteilnehmer (73 Prozent der Desktop-Nutzer und 74 Prozent der Mobile-Nutzer) erwarten beim Klick auf das als Werbung gekennzeichnete Native Ad, auf eine Markenseite weitergeleitet zu werden – Display Ads weisen dabei ähnliche Werte auf.

“Die Studie bestätigt unser Credo ‘nativ statt naiv’. Die Nutzer wissen genau, wann sie mit Werbebotschaften interagieren – für sie zählt Relevanz mehr als der Absender. Die Ergebnisse belegen die Wirksamkeit nativer Werbemittel als Teil des natürlichen Rezeptionsverhaltens”, meint Steffen Hopf, Managing Director & Country Commercial Director von Yahoo Deutschland. “Nutzer verteilen ihre limitierte Zeit heute auf immer mehr Geräte, Angebote und Inhalte. Wir stehen vor der Herausforderung, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen und unseren Werbekunden alternative Möglichkeiten anzubieten, ihre Zielgruppen zu erreichen. Native Advertising und auch Content Marketing sind dabei die Lösung”, so sein Fazit.

Nicht nur für Yahoo, auch für andere Vermarkter ist Native Advertising der Trend auf der dmexco. Daneben stehen Automatisierung, Bewegtbild und Multiscreen ganz oben auf der Liste.

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Yahoo kauft Luminate

08.09.2014, 8:25

Yahoo hat sich die interaktive Bilderplattform Luminate zugelegt – und macht sie anschließend dicht. Dem Unternehmen geht es offenbar nur um die Technik.

(Quelle: Shutterstock.com/Ken Wolter)

Einkaufen und schließen – so sieht die Lage bei der jüngsten Yahoo-Akquisition aus. Das Unternehmen aus Sunnyvale, Kalifornien, hat sich jetzt zu einem nicht näher genannten Kaufpreis das Start-up Luminate zugelegt, das Publishern das Taggen von Bildern mit Stichwörtern und Verlinken im Werbenetzwerk ermöglicht. Mit seinem Angebot ergänzt Luminate die Werbe- und Medienabteilungen von Yahoo.
Welche näheren Pläne Yahoo mit Luminate hat, ist bislang noch nicht bekannt. Allerdings hat Luminate den Dienst bereits eingestellt. Bis zum 1. Oktober 2014 können Nutzer jedoch ihre Konten laut Luminate noch erreichen.

Jeden Monate eine neue Übernahme: Zuletzt hatte Yahoo im August 2014 die Empfehlungsapp Zofari gekauft, die den Nutzern Vorschläge für lokale Geschäfte macht. Im Juli 2014 übernahm Yahoo den Analytics-Anbieter Flurry.

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Yahoo startet “Stores”

18.08.2014, 8:23

Yahoo hat seine E-Commerce-Plattform neu aufgelegt. Unter dem Namen Yahoo Stores will das Unternehmen vor allem kleine Geschäfte ans Netz bringen – in unter zwei Minuten.

(Quelle: Shutterstock.com/Yganko)

Mit seiner jetzt neu gelaunchten Plattform will Yahoo den Schritt zum Online-Shop einfacher machen – und schneller. Nur wenige Minuten soll es dauern, von der Anmeldung bei Yahoo Stores bis zum Annehmen der ersten Aufträge. Das ist unter anderem dank der Integration von Bezahlmöglichkeiten im Stores-Angebot möglich, über die die Unternehmen sich mit einem Bezahldienstleister verbinden können.

Auch in Sachen SEO will Yahoo kleinen Geschäften unter die Arme greifen. Einem Shop auf der Stores-Plattform steht automatisch die Yahoo-Technologie zur Verfügung. Das bedeutet, dass relevante Suchwörter für das Einbinden in der URL angeboten werden, aber auch die passenden Beschreibungen für den Webseiteninhalt. Dazu kommen Tools für Händler, ihre Produkte sinnvoll im Store darzustellen und zu bewerben, sowie Vorlagen, die den Shop attraktiv aussehen lassen.
Traffic und Sales können über Web und Mobile verfolgt werden, und die Live Web Insights Mobile lässt auch das Betreuen des Shops von unterwegs zu. Mit Yahoo Stores, so Amit Kumar, Head of Yahoo Small Business erhalten “kleine Unternehmen die wirksamere, schnittigere und schönere Möglichkeit, ihre Ideen zum Geschäft zu machen.”

Die Betreuung seiner Onlineshops hatte Yahoo bereits im April 2014 mobil gemacht und eine entsprechende App herausgebracht.

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Yahoo kauft Empfehlungsapp Zofari

13.08.2014, 9:46

Eine Übernahme für die lokale Suche? Yahoo kauft die Empfehlungsapp Zofari, die den Nutzern auf Basis ihrer Interessen Vorschläge für Bars, Restaurants und Geschäfte macht.

(Quelle: Fotolia.com/AA_W)

Mit Yelp arbeitet Yahoo bereits in Sachen Empfehlungen zusammen. Im Falle von Zofari kauft der Internetgigant das Start-up gleich auf, um seine lokale Suche zu ergänzen: Die App erstellt auf der Basis von maschinellem Lernen, natürlicher Sprachverarbeitung und Einbeziehung von Drittdaten wie Foursquare Tipps, individuell auf Nutzer zugeschnittene Restaurant- und Geschäftsempfehlungen. Damit unterstreicht CEO Marissa Mayer einmal mehr ihre “Mobile first”-Strategie.

Zofari hat derzeit einen Mitarbeiterstab von vier Personen. Dem Unternehmen zufolge werden alle in das Team von Yahoo wechseln. Die Zofari-Apps als iOS- und Android-Version sollen zunächst weiter nutzbar sein. Was Yahoo für die Übernahme bezahlt hat, wurde bisher noch nicht bekannt.

Yahoo legte sich im Juli 2014 zuletzt das Start-up Flurry zu, das Analytics für Apps anbietet.

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