Yahoo verstärkt sein Team mit Cooliris

24.11.2014, 12:30

Bilder und Mobile geht immer. Deshalb legt sich Yahoo Cooliris zu. Dessen App hilft Nutzern, Fotos auf Facebook, Flickr und Dropbox zu entdecken.

Cooliris for Mobile

(Quelle: cooliris.com )

Für Cooliris lief es seit dem Start im Jahr 2006 bestens. Mit Innovationen wie einer 3D-Foto-Wand, einer mobilen Ad-Plattform namens Adjitsu sowie der Cooliris Foto-App war das Unternehmen vor allem auf dem asiatischen Markt aktiv. Insgesamt 27,6 Millionen US-Dollar konnte Cooliris von mehreren namhaften Investoren, darunter auch der Investment-Arm der Deutschen Telekom, T-Ventures, einnehmen, so Techcrunch. Nun wird das Entwicklungsunternehmen von Yahoo gekauft.

Die mobile App “Cooliris for Mobile” ermöglicht Nutzer, Plattform-übergreifend Bilder auf Diensten wie Facebook, Flickr und Dropbox anzusehen. Zudem betreibt das Unternehmen noch die Foto-Messaging-App “Beamt it”.

Die genaueren Pläne Yahoos für Cooliris sind bisher noch nicht bekannt. Die 17 Cooliris-Mitarbeiter sollen in das Communications-Team im kalifornischen Sunnyvale wechseln. In den nächsten Zukunft sollen die Cooliris-Produkte unverändert weiter laufen.

Anfang Oktober 2014 hatte Yahoo die Messaging-App MessageMe übernommen.

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Yahoo löst Google als Suche bei Firefox ab

20.11.2014, 13:03

Yahoo und Mozilla gehen eine Partnerschaft ein. Das Ergebnis: Statt Google stellt nun Yahoo die Technologie für die Standardsuchmaschine im Firefox-Browser bereit.

(Quelle: Shutterstock.com/
Alexander Supertramp)

Yahoo stellt ab Dezember die Standardsuche bei Firefox in den USA – und löst damit Google ab, dessen Vertrag mit Mozilla nach zehn Jahren ausgelaufen war. Er habe verschiedene Optionen an alternativen Anbietern von Suchmaschinendiensten überprüft, erklärte Mozillas CEO Chris Beard. Yahoos Angebot sei das beste gewesen. Dennoch legt sich Mozilla in Zukunft sich nicht mehr global auf einen Suchmaschinenpartner fest, sondern einen flexibleren Ansatz verfolgen und Suchpartnerschaften je nach Land eingehen.

Für Yahoo bietet der Fünf-Jahres-Vetrag die Chance, mehr Menschen zu erreichen. “Die Partnerschaft hilft uns dabei, unsere Reichweite im Bereich Suche zu vergrößern”, so Yahoo-CEO Marissa Mayer. Darüber will das Unternehmen mit Mozilla in Sachen Suche, Kommunikation und digitalen Inhalten kooperieren.

Vollständig beendet ist die Zusammenarbeit zwischen Mozilla und Google nicht: Google soll weiterhin die Geolocation-Angaben für Firefox liefern und auch das so genannte Safe Browsing unterstützen. Zudem können Nutzer statt Yahoo auch Google als Suchmaschine wählen.

Laut Stiftung Warentest ist der beste Browser übrigens Google Chrome. In Europa wird das auch durch die Nutzerzahlen gestützt: Chrome ist dort der beliebteste Browser, so eine Studie. Nur nicht in Deutschland. Hierzulande ist der am meisten genutzte Browser Mozillas Firefox.

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Yahoo kauft Brightroll

12.11.2014, 9:30

Übernahme bestätigt! Yahoo kauft die Plattform für Videowerbung Brightroll. Dafür legt das Internetunternehmen 640 Millionen US-Dollar auf den Tisch.

(Quelle: Shutterstock.com/Ken Wolter)

Insider hatten es bereits im Oktober 2014 von den Dächern gezwitschert: Yahoo will Brightroll kaufen. Jetzt hat CEO Marissa Mayer die Übernahme offiziell im Yahoo-Firmenblog bestätigt. Mit Hilfe der Technologie für Videowerbung will Yahoo zur größten Bewegtbild-Anzeigen-Plattform im Netz werden. Die Investition von 640 Millionen US-Dollar zur Übernahme soll sich dabei schon bald ammortisiert haben, denn Brightroll schreibt schwarze Zahlen: Bei zwei Milliarden Werbeanfragen pro Tag erwartet das Unternehmen 100 Millionen US-Dollar Umsatz in diesem Jahr.

“Video ist Display 2.0″, begründetet Mayer den Schritt. “Video ist, was Markenwerber lieben. Das Format verbindet elegant und auf einfache Art und Weise TV, PC, Mobile und sogar Wearables. Genau deswegen ist Video einer der wichtigsten Teile unserer Strategie.”

Das im Jahr 2006 gegründete Brightroll will nach der Übernahme auch weiterhin mit Publishern zusammenarbeiten, die bisher nicht zum Yahoo-Netzwerk gehörten. Rund 400 Mitarbeiter wechseln zu Yahoo. Ob Brightroll-CEO Tod Sacerdoti an Bord bleibt, ist bisher noch unklar.

Die Brightroll-Akquisition dürfte die zweitteuerste in der Geschichte von Yahoo sein. Der Kauf von Tumblr im Mai 2013 hatte das Unternehmen 1,1 Milliarden US-Dollar gekostet.

Videowerbung zählt zu den Wachstumsbereichen bei Yahoo. Der Umsatz des Internetkonzerns wuchs im dritten Quartal 2014 um ein Prozent auf 1,09 Milliarden US-Dollar; 200 Millionen davon stammen aus dem Mobile-Geschäft, das als Zukunftsmarkt gilt.

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Videowerbung auf Tumblr beginnt automatisch

29.10.2014, 11:21

Tumblr tritt in Facebooks Fußstapfen: Das Unternehmen bringt Videowerbung in sein Netzwerk, die automatisch abgespielt wird. Nach der Pilotphase geht es im November 2014 richtig los.

(Quelle: Fotolia.com/Thomas Jansa)

Zehn namhafte US-amerikanische Unternehmen wie JC Penney oder Universal sowie Hulu oder Lexus sind dabei, wenn die Videowerbung jetzt bei Tumblr das Laufen lernt – und zwar automatisch. Ähnlich wie bei Facebook sollen sich auch die Tumblr-Bewegtbildanzeigen von selbst in Bewegung setzen.

Um den Ton zu aktivieren, klicken die Nutzer das Video an. Die Werbung kann außerdem aus dem Nachrichtenfeed herausgeholt werden und bleibt am Bildschirmrand stehen, während der Nutzer weiter durch den Feed rollt.

Bereits vergangene Woche hatte die Yahoo-Tochter ihren Player aktualisiert und dabei auch die Unterstützung von Vine- und Instagram-Videos bekannt gegeben. Das gleichzeitige Cross-Posting von Vine- oder Instagram-Videos als Werbeeinblendungen auf Tumblr sei allerdings nicht möglich, so AdAge. Gezahlt wird über Pay-per-View. Dabei werden die Gebühren nur dann fällig, wenn das Video mindestens zwei Sekunden abgespielt wurde.

Bei den Video-Anzeigen auf Tumblr soll es keine Längenbeschränkung geben. Außerdem gibt es kein Mindestbudget. Targeting ist nach Geschlecht, Aufenthaltsort und Interessen möglich.

Von Tumblr erwartet Yahoo-CEO Marissa Mayer so einiges: Bei der Vorstellung des aktuellen Finanzberichtes hatte die Yahoo-Chefin für Tumblr einen Umsatz von 100 Millionen US-Dollar für 2015 prognostiziert – eine interessante Zahl angesichts der Tatsache, dass der Schnellblogdienst im vergangenen Jahr lediglich 13 Millionen US-Dollar umgesetzt hatte.

Im März 2014 hatte Tumblr eine Partnerschaft mit Viacom geschlossen, um ein verzahntes TV-Online-Werbeangebot auf die Beine zu stellen.

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Yahoo steigert Gewinn dank Alibaba

22.10.2014, 9:08

Yahoo macht kleine Fortschritte: Der Umsatz stieg im vergangenen Quartal zwar nur um ein Prozent, doch das Geschäft mit der mobilen Werbung gewinnt an Fahrt.

(Quelle: Shutterstock.com/Sukharevskyy Dmytro)

Der Umsatz von Yahoo wuchs im dritten Quartal 2014 um ein Prozent auf 1,09 Milliarden US-Dollar, der Umsatz inklusive der Kosten für den Ankauf von Traffic stieg auf 1,15 Milliarden US-Dollar (ebenfalls plus ein Prozent). 200 Millionen davon stammen aus dem Mobile-Geschäft, das als Zukunftsmarkt gilt. “Wir hatten ein gutes, solides drittes Quartal”, zeigte sich CEO Marissa Mayer zufrieden. “Wir haben die Umsatzsteigerung durch ein starkes Wachstum in unseren neuen Investitionsbereichen erzielt – Mobile, Social, Native Advertising und Video.”

Der Netto-Gewinn stieg von 296,7 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2013 auf 6,77 Milliarden US-Dollar an. Davon stammten allerdings 6,3 Milliarden US-Dollar aus dem Börsengang des chinesischen Online-Konzerns Alibaba, an dem Yahoo beteiligt ist.

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Yahoo zeigt Interesse an Brightroll-Übernahme

21.10.2014, 12:44

Yahoo bastelt eifrig an seinen Video-Inhalten. Eine Akquisition des digitalen Cross-Plattform-Video-Werbediensts Brightroll beispielsweise könnte das Unternehmen dabei einen Schritt vorwärts bringen.

(Quelle: Fotolia.de/Thomas Jansa)

In Akquisitionen hat Yahoo bereits eifrig investiert, seit Marissa Mayer das Ruder übernommen hat. Mit dem Kauf eines etablierten Video-Werbedienstes könnte das Unternehmen sich jetzt auch im Bereich Werbung verstärken und damit Google beziehungsweise Youtube etwas entgegensetzen. Nach Informationen des Techblogs Techcrunch soll sich Yahoo in Verhandlungen mit Brightroll befinden. Der Deal soll demnach auf dem Papier bereits bestehen – mit einer Kaufsumme von rund 700 Millionen US-Dollar.

Brightroll ist ein Cross-Plattform-Anbieter von Video-Werbung, der Advertiser und Publisher zusammenbringt. Über die für Web, Mobile und TV optimierte Plattform können Werbungtreibende Video-Kampagnen planen, erstellen und optimieren, während die Publisher das Anzeigeninventar von Brightroll in ihre Seiten einspielen.

Für Yahoo wäre die Übernahme von Brightroll in der Tat ein cleverer Coup: Mit dem Angebot könnte der US-Konzern seine eigenen, bereits existierenden Produkte stärken, anstatt neue Gebiete zu erschließen. Das Unternehmen befindet sich derzeit unter Druck vonseiten einiger Investoren. Dabei wurde unter anderem eine Fusion mit AOL ins Gespräch gebracht.

Anfang Oktober 2014 hatte Yahoo den Kurznachrichtendienst MessageMe übernommen. Brightroll wiederum ist seit 2011 auch mit einer Niederlassung in Deutschland vertreten.

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Yahoo übernimmt MessageMe

06.10.2014, 11:46

Mit einer weiteren Firmenübernahme verstärkt Yahoo seine Messaging-Ambitionen: Der US-Portalbetreiber hat sich die App MessageMe zugelegt – vermutlich als Talentakquise.

(Quelle: Fotolia.com/Tanusha)

Messaging-Dienste stehen derzeit offenbar hoch im Kurs bei den großen Internetkonzernen: Nachdem Facebook im Februar 2014 WhatsApp übernommen hatte, kaufte Yahoo kurz darauf Blink. Nun hat sich der US-Konzern einen weiteren App-Anbieter aus diesem Bereich geschnappt: MessageMe. Der mobile Kurznachrichten-Service kostet Yahoo einen zweistelligen Millionen-Dollar-Betrag in noch unbekannter Höhe, berichtet Techcrunch.

Demnach wurden die Übernahme bereits firmenintern bekanntgegeben und das Team von MessageMe direkt in die Yahoo-Organisation zur sofortigen Aufnahme der Tätigkeit übernommen. Bei dem Team handelt es sich um lediglich acht Mitarbeiter, die sich künftig um die Entwicklung eines hauseigenen Messaging-Dienstes ihrer neuen Konzernmutter kümmern sollen. Dieser ist bereits seit geraumer Zeit in Arbeit und läuft unter dem Arbeitstitel “Yahoo Instant”.

Dabei hat der Portalbetreiber bereits einen Instant Messenger im Programm, den Yahoo-Messenger. Dieser war jedoch ursprünglich als Desktop-Anwendung konzipiert und wurde angesichts der zunehmenden Smartphone-Verbreitung lediglich mobile-kompatibel gemacht. Mit ihrer Expertise könnten die MessageMe-Mitarbeiter nun neue Impulse setzen.

Was genau mit dem MessageMe-Angebot passieren soll, ist bisher unklar. Die App hat über fünf Millionen Nutzer und war ursprünglich von namhaften Investoren wie Andreessen Horowitz und Google Ventures finanziell unterstützt worden. Bereits im Mai 2014 hatte sich Yahoo mit Blink eine Messaging-App zugelegt.

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Yahoo testet neues Homepage-Design

02.10.2014, 13:19

Yahoo bastelt schon seit geraumer Zeit am Erscheinungsbild seiner Seiten. Ist nun auch die Startseite bald dran? Einigen Usern zeigt sich yahoo.com bereits in einem neuen Gewand.

(Quelle: Shutterstock.com/Ken Wolter)

Im Zuge der Gesamtüberarbeitung von Yahoo nimmt sich Marissa Mayer jetzt wohl auch die Startseite yahoo.com vor. Auf der Hauptseite des Unternehmens gibt es einige Änderungen, die im Test jetzt schon für einige Nutzer zu sehen waren, berichtet Techcrunch.

De Homepage soll offenbar frischer und aufgeräumter erscheinen. Ein ausfahrbares Menü am linken Seitenrand soll die Navigation auf Yahoo-Inhalte leichter machen und dynamische Steuerelemente erlauben den schnellen Zugriff auf Yahoo-Angebote wie Mail. Interessant ist darüber hinaus auch die Einbettung des Twitter-Feeds von Yahoo direkt auf der Startseite.

Offiziell ließ Yahoo bisher noch nichts über ein geplantes Neudesign verlauten. Das Unternehmen hatte vor rund einem Jahr zuletzt seine überarbeitete Homepage auch in Deutschland an den Start gebracht. Sein Mail-Programm hatte das Unternehmen im Juni 2013 neu gestaltet, aber einige Änderungen kurz darauf wieder rückgängig gemacht.

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Yahoo drohten 250.000 Dollar Strafe täglich

12.09.2014, 11:15

Mit der Androhung einer millionenschweren Geldbuße haben US-Behörden den Portal-Betreiber Yahoo angeblich dazu gezwungen, Nutzerdaten preiszugeben. Selbst der Gang vor Gericht half dem Konzern nichts.

(Quelle: Shutterstock.com/Ken Wolter)

Daten her – oder es wird richtig teuer: Die US-Regierung soll Yahoo in den Jahren 2007 und 2008 unter Druck gesetzt haben, mit der Androhung einer Geldstrafe in Höhe von 250.000 US-Dollar – pro Tag. Der Konzern gab schließlich nach und lieferte Daten für das NSA-Spähprogramm Prism. Das zitiert die “Washington Post” aus Gerichtsunterlagen, die bislang unter Verschluss gehalten und nun freigegeben wurden.

Demnach versuchte Yahoo, sich gegen die Überwachungsmaßnahmen der US-Regierung zu stemmen und die Gesetze dazu vor dem Geheimgericht Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC) anzufechten. Ohne Erfolg – und mit weiteren Folgen: Die Niederlage des Konzerns führte dazu, dass sieben andere Firmen beim Spähprogramm Prism des Geheimdienstes NSA mitmachen mussten. Damit wurden Millionen von Nutzerdaten gesammelt.

Die Öffentlichkeit erfuhr im Juni 2013 durch den ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowdon von dem Spähprogramm, mit dem die US-Behörden FBI und NSA auf Serverdaten großer Konzerne – neben Yahoo unter anderem auch Apple, Facebook, Google und Microsoft – zugegriffen haben. Laut den Behörden wurde das Prism-Programm 2011 eingestellt.

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Yahoo-Studie

08.09.2014, 12:52

Native Werbeformate werden von Usern wahrgenommen und stärken aufgrund ihres Content-Charakters das Markenbild positiv. Das sind die Ergebnisse einer Studie von Yahoo im Vorfeld der dmexco.

Via Eye-Tracking untersuchte Yahoo
die Werbewirkung von Native Ads
(Quelle: Yahoo)

Für die einen ist Native Advertising der Retter der Display-Werbung, für die anderen lediglich alter Wein in neuen Schläuchen. Welche Wirkung native Werbeformate tatsächlich haben und wie Nutzer darauf reagieren, zeigt eine aktuelle Studie von Yahoo, die zum Auftakt der Dmexco vorgestellt wird. Die Analyse “The Native Experience: Ad Content in Context” wurde zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Facit Digital in Kooperation mit den Werbekunden Thomas Cook und Weight Watchers durchgeführt. Die wichtigsten Ergebnisse: Native Ads werden von Usern wahrgenommen. Zudem stärkt der Content-Bezug das Markenbild positiv.

Die Studie basiert dabei auf einer quantitativen Online-/Mobile-Befragung unter 4.014 deutschen Internetnutzern. Für den qualitativen Teil wurden Einzelinterviews mit 40 Studienteilnehmern geführt, um die konkreten Gründe hinter den Bewertungen zu hinterfragen. Ergänzend kam Eye-Tracking zum Einsatz, um den natürlichen Blickverlauf aufzuzeichnen.

Native Ads fallen auf

Insgesamt fiel den Befragten die native Werbeanzeige im Nachrichten-Stream von Yahoo auf allen Endgeräten auf: 93 Prozent der Studienteilnehmer sahen die Anzeige am Desktop, 85 Prozent auf dem Smartphone. Auf dem mobilen Screen schnitten Native Ads im Vergleich zu klassischer Display-Werbung der Studie nach besonders gut ab: Hier konnte eine um 21 Prozent höhere Sichtbarkeit als bei klassischen mobilen Bannern gemessen werden, die Erinnerungswerte an den Werbeinhalt stiegen dabei um 19 Prozent. Auf dem Desktop wurden nach Kontakt mit einem Native Ad konkrete Inhalte der Werbung auf um 13 Prozent häufiger erinnert als die Inhalte der Display-Werbung.

Im Vergleich zum stationären Web bewerten Nutzer Native Ads auf dem Smartphone-Bildschirm als auffälliger (44 Prozent) und relevanter (30 Prozent). Da sich das Werbeformat vor allem auf dem Smartphone-Bildschirm in das natürliche Leseverhalten der Nutzer integriert, wird es laut Yahoo als weniger störend (14 Prozent) als am Computer empfunden – gleichzeitig regt es stärker zur Interaktion an (16 Prozent).

Content-Bezug stützt Erinnerung

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Redaktionell gestaltete Ads mit artikelähnlicher Ansprache, die inhaltlich einen konkreten Mehrwert wie beispielsweise Tipps bieten, werden vom Nutzer für besonders relevant empfunden. Gerade auf dem Smartphone werden solche Ads besonders häufig erinnert (ein Plus von 72 Prozent im Vergleich zum Werbemittel mit stärkerem Produktbezug). Oft gehört im Zusammenhang mit Native Advertising ist der Vorwurf der Schleichwerbung. Den will Yahoo mit der Studie widerlegen: So sei den Nutzern durchaus bewusst, dass es sich um gesponserte Markenbotschaften handelt: Knapp drei Viertel der Studienteilnehmer (73 Prozent der Desktop-Nutzer und 74 Prozent der Mobile-Nutzer) erwarten beim Klick auf das als Werbung gekennzeichnete Native Ad, auf eine Markenseite weitergeleitet zu werden – Display Ads weisen dabei ähnliche Werte auf.

“Die Studie bestätigt unser Credo ‘nativ statt naiv’. Die Nutzer wissen genau, wann sie mit Werbebotschaften interagieren – für sie zählt Relevanz mehr als der Absender. Die Ergebnisse belegen die Wirksamkeit nativer Werbemittel als Teil des natürlichen Rezeptionsverhaltens”, meint Steffen Hopf, Managing Director & Country Commercial Director von Yahoo Deutschland. “Nutzer verteilen ihre limitierte Zeit heute auf immer mehr Geräte, Angebote und Inhalte. Wir stehen vor der Herausforderung, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen und unseren Werbekunden alternative Möglichkeiten anzubieten, ihre Zielgruppen zu erreichen. Native Advertising und auch Content Marketing sind dabei die Lösung”, so sein Fazit.

Nicht nur für Yahoo, auch für andere Vermarkter ist Native Advertising der Trend auf der dmexco. Daneben stehen Automatisierung, Bewegtbild und Multiscreen ganz oben auf der Liste.

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