Yahoo startet “Stores”

18.08.2014, 8:23

Yahoo hat seine E-Commerce-Plattform neu aufgelegt. Unter dem Namen Yahoo Stores will das Unternehmen vor allem kleine Geschäfte ans Netz bringen – in unter zwei Minuten.

(Quelle: Shutterstock.com/Yganko)

Mit seiner jetzt neu gelaunchten Plattform will Yahoo den Schritt zum Online-Shop einfacher machen – und schneller. Nur wenige Minuten soll es dauern, von der Anmeldung bei Yahoo Stores bis zum Annehmen der ersten Aufträge. Das ist unter anderem dank der Integration von Bezahlmöglichkeiten im Stores-Angebot möglich, über die die Unternehmen sich mit einem Bezahldienstleister verbinden können.

Auch in Sachen SEO will Yahoo kleinen Geschäften unter die Arme greifen. Einem Shop auf der Stores-Plattform steht automatisch die Yahoo-Technologie zur Verfügung. Das bedeutet, dass relevante Suchwörter für das Einbinden in der URL angeboten werden, aber auch die passenden Beschreibungen für den Webseiteninhalt. Dazu kommen Tools für Händler, ihre Produkte sinnvoll im Store darzustellen und zu bewerben, sowie Vorlagen, die den Shop attraktiv aussehen lassen.
Traffic und Sales können über Web und Mobile verfolgt werden, und die Live Web Insights Mobile lässt auch das Betreuen des Shops von unterwegs zu. Mit Yahoo Stores, so Amit Kumar, Head of Yahoo Small Business erhalten “kleine Unternehmen die wirksamere, schnittigere und schönere Möglichkeit, ihre Ideen zum Geschäft zu machen.”

Die Betreuung seiner Onlineshops hatte Yahoo bereits im April 2014 mobil gemacht und eine entsprechende App herausgebracht.

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Yahoo kauft Empfehlungsapp Zofari

13.08.2014, 9:46

Eine Übernahme für die lokale Suche? Yahoo kauft die Empfehlungsapp Zofari, die den Nutzern auf Basis ihrer Interessen Vorschläge für Bars, Restaurants und Geschäfte macht.

(Quelle: Fotolia.com/AA_W)

Mit Yelp arbeitet Yahoo bereits in Sachen Empfehlungen zusammen. Im Falle von Zofari kauft der Internetgigant das Start-up gleich auf, um seine lokale Suche zu ergänzen: Die App erstellt auf der Basis von maschinellem Lernen, natürlicher Sprachverarbeitung und Einbeziehung von Drittdaten wie Foursquare Tipps, individuell auf Nutzer zugeschnittene Restaurant- und Geschäftsempfehlungen. Damit unterstreicht CEO Marissa Mayer einmal mehr ihre “Mobile first”-Strategie.

Zofari hat derzeit einen Mitarbeiterstab von vier Personen. Dem Unternehmen zufolge werden alle in das Team von Yahoo wechseln. Die Zofari-Apps als iOS- und Android-Version sollen zunächst weiter nutzbar sein. Was Yahoo für die Übernahme bezahlt hat, wurde bisher noch nicht bekannt.

Yahoo legte sich im Juli 2014 zuletzt das Start-up Flurry zu, das Analytics für Apps anbietet.

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Yahoo übernimmt Flurry

22.07.2014, 10:25

Wer mit Apps Geld verdienen will, braucht Analysewerkzeuge. Diese will auch Yahoo zur Verfügung stellen und legt sich deshalb das Start-up Flurry zu.

(Quelle: Flurry.com)

Nicht nur für den Ausbau der eigenen Apps, sondern auch als Angebot für Dritte dürfte Yahoo mit Flurry ein Schnäppchen gemacht haben: Das Internetunternehmen gibt jetzt die Übernahme des Analytics-Anbieters Flurry bekannt. Der Kaufpreis soll zwischen 200 und 300 Millionen US-Dollar betragen, berichtet Techcrunch.

Mit Flurry erhält Yahoo einen Anschub im Bereich Mobile. “Indem Flurry zu Yahoo stößt, bekommt es die Ressourcen, schneller Plattformen herauszubringen, die den Entwicklern helfen, bessere Apps zu bauen, die richtigen Nutzer anzusprechen und neue Umsatzgebiete zu erschließen”, schreibt Scott Burke, SVP Advertising Technology bei Yahoo im Firmenblog. “Gemeinsam werden wir das Mobile-Erlebnis bei Yahoo durch stärker personalisierte und inspirierende Produkte besser machen.”

Im Klartext bedeutet das, dass Yahoo seinen Kunden effektivere mobile Werbelösungen anbieten will. Dabei kann Yahoo auf Flurrys bisherige Erfolge zurückgreifen: Mehr als 170.000 Entwickler nutzen nach Firmenangaben bereits die Analyse-Software, 8.000 Publisher monetarisieren ihre Apps über das Unternehmen, Software von Flurry findet sich durchschnittlich in sieben Apps auf Mobilgeräten.

Yahoo unterstreicht mit der Akquisition einmal mehr die von CEO Marissa Mayer ausgegebene Losung “Mobile first”. Das Unternehmen hat sich zu diesem Zweck in den vergangenen Monaten verschiedene mobile Unternehmen zugelegt, darunter die Snapchat-ähnliche App Blink und die Anwendung Aviate.

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Yahoo-Gewinn geht zurück

16.07.2014, 10:22

“Nicht zufrieden” – mit diesen Worten kommentiert Yahoo-Chefin Marissa Mayer das Ergebnis für das zweite Quartal 2014. Umsatz und Gewinn sind weiter gesunken.

(Quelle: Shutterstock.com/Katherine Welles)

Zwischen April und Juni 2014 hat Yahoo 1,08 Milliarden US-Dollar Umsatz eingenommen, das sind vier Prozent weniger als im zweiten Quartal 2013. Der Netto-Gewinn sank um 19 Prozent auf 273 Millionen US-Dollar. “Wir sind nicht zufrieden mit dem Ergebnis des zweiten Quartals”, sagte CEO Marissa Mayer. “Einige Bereiche waren stark, doch dieses Wachstumwurde durch Rückgänge wieder aufgehoben.”

Im Display-Geschäft erwirtschaftete der Internetkonzern mit 436 Millionen US-Dollar acht Prozent weniger Umsatz als im Vorjahresquartal. Das lag vor allem an den Preisen. Das Unternehmen verkaufte zwar 24 Prozent mehr Anzeigen, der Preis pro Anzeige sank jedoch um ebenfalls 24 Prozent.

Um zwei Prozent auf 428 Millionen US-Dollar wuchs der Umsatz mit Suchanzeigen, die Zahl der bezahlten Klicks stieg um drei Prozent, der Klickpreis sogar um 15 Prozent. Im Suchgeschäft kooperiert der Konzern mit Microsoft.

Im ersten Quartal 2014 war der Umsatz stabil geblieben, der Gewinnjedoch ebenfalls um 20 Prozent gesunken. Da sah Mayer allerdings noch Zeichen für eine Trendwende.

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Yahoo veröffentlicht Aviate

24.06.2014, 9:42

Mithilfe eines Android-Launchers will Yahoo den Startbildschirm von mobilen Geräten intelligent machen. Aviate zeigt dem Nutzer die wichtigsten Funktionen je nach Tageszeit an.

(Quelle: Yahoo.com)

Nach mehreren Monaten im Betatest gibt Yahoo die Anwendung Aviate nun für die Öffentlichkeit frei. Der Android-Launcher konzentriert sich auf die Nutzergewohnheiten und blendet automatisch entsprechende Inhalte und Apps ein, die in den Tagesablauf des Users passen sollen. So bietet Aviate zum Beispiel Musik-Anwendungen, wenn der Nutzer Auto fährt, zeigt Nachrichten- und Wetter-Apps zum Tagesbeginn, und Lese-Aggregatoren wie Reddit als Nachtlektüre vor dem Schlafengehen.

Dabei schlägt Aviate nicht nur Apps vor, sondern verbindet beispielsweise direkt mit dem Terminkalender des Nutzers und kann ihm so etwa eine konkrete Routenplanung zum nächsten Termin anzeigen. Die App identifiziert darüber hinaus die Nummern der am meisten angerufenen Kontakte und macht diese mit einem Wisch vom Startbildschirm aurufbar.

In Zukunft soll die Anwendung weiter angereichert werden und sich dabei nicht nur auf eigene Yahoo-Inhalte konzentrieren, sondern all das zusammenstellen, was für den einzelnen Nutzer von Interesse sein könnte.

Yahoo hatte Aviate vergangenes Jahr übernommen und bereits angekündigt, die Technik für eine eigene Aggregator-App einsetzen zu wollen. Laut Yahoo-Chefin Marissa Mayer will sich das Unternehmen stärker auf Content konzentrieren.

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Yahoo wirbt um Videomacher

28.05.2014, 10:39

Wenn Yahoo mit einem eigenen Videodienst gegen Youtube eine Chance haben will, muss sich das Unternehmen etwas einfallen lassen – und lockt Filmschaffende mit besseren Konditionen.

(Quelle: Shutterstock.com/Ken Wolter)

Das lang erwartete hauseigene Videoportal verzögert sich zwar noch bis zum Spätsommer, Yahoo bemüht sich aber schon im Vorfeld, Kreative für sein Angebot zu begeistern. Adage zufolge soll der Konzern Filmemachern eine bessere Umsatzbeteiligung geboten haben als Youtube, das 45 Prozent des Werbeumsatzes auf Clips in seinem Dienst behält. Zudem sollen die festgelegten Anzeigenpreise zwischen 50 und hundert Prozent höher als der Durschschnittspreis bei der Google-Tochter.

Yahoo arbeitet bereits seit Monaten intensiv am Ausbau der Videosparte. Mit Hilfe von Pre-Roll-Anzeigen will das Unternehmen seinen Werbeumsatz aufpäppeln. Sogar in die Produktion eigener Serien will CEO Marissa Mayer einsteigen.

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Yahoo Stream Ads kommen nach Deutschland

21.05.2014, 7:39

Yahoo launcht seine Native-Advertising-Anzeigen nun auch hierzulande. Die mobil-optimierten Stream Ads passen sich dem redaktionellen Umfeld auf der Yahoo-Seite an.

(Quelle: Yahoo/flickr)

Ab sofort können Werbekunden von Yahoo auch in Deutschland mit den sogenannten Stream Ads auf sich aufmerksam machen. Das Native-Advertising-Werbeformat wird als “gesponsert” gekennzeichnet und in das Content-Umfeld der jeweiligen Seite integriert. Es ist auf der Yahoo-Startseite, im Yahoo Mail und den entsprechenden Apps integriert. Weitere redaktionelle Umfelder sollen folgen.

Die neuen Anzeigen werden automatisch für Smartphone, Tablet und Desktop optimiert ausgeliefert. “Die Yahoo Stream Ads sind eine zeitgemäße, Content-basierte Werbeform, die ganz klar auch der zunehmenden mobilen Internetnutzung Rechnung trägt und unser Vermarktungsportfolio perfekt ergänzt“, findet Steffen Hopf, Managing Director und Country Commercial Director bei Yahoo Deutschland.

In den USA ist das Anzeigenformat seit Mitte 2013 verfügbar. Laut Yahoo erreichen diese Ads bis zu siebenfach höhere Click-Through-Raten als herkömmliche Display-Kampagnen.

Yahoo-CEO Marissa Mayer stellte während der Consumer Electronics Show im Januar das neue Yahoo Advertising vor. Damit kategorisiert das Unternehmen digitale Werbung nun in vier Segmente: Native, Audience, Premium und Suche. Native Ads ähneln den Anzeigen im Suchmaschinenmarketing. Sie bestehen aus Bild- und Textelementen und werden über den Yahoo Ad Manager gebucht.

Auch die New York Times setzt auf diesen Bereich. Mit sogenannten “Native Ads” auf seiner Webseite will das Traditionsblatt Verluste im Anzeigengeschäft wieder gutmachen.

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Yahoo kauft sich Blink

14.05.2014, 9:00

Die Snapchat-ähnliche App Blink lässt sich von Yahoo übernehmen – um sich quasi selbst zu zerstören. Irgendwie passend für eine Instant-Messaging-App, deren Nachrichten nach kurzer Zeit verschwinden.

(Quelle: Shutterstock.com/Ken Wolter)

Die Akquisition von Blink ist eine klassische Talentübernahme von Yahoo. Der Internetkonzern kauft die Messaging-App für einen nicht näher genannten Betrag. Das Team von Blink, bestehend aus sieben Mitarbeitern, geht in die Yahoo-Organisation über. Darunter sind auch die Gründer der Messaging-App.

Nach Informationen von Techcrunch soll Blink jedoch ganz ähnlich wie die auf dem Dienst versendeten Messages demnächst verschwinden: Die App soll in den kommenden Wochen eingestellt werden. Blink gibt es etwa seit einem Jahr. Zum Angebot der App gehören das Senden und Weiterleiten von Fotos. Videos und Sprachinhalten. Ähnlich wie bei Snapchat können die Nutzer dabei festlegen, wie lange ihre Beiträge sichtbar bleiben, bevor sie sich selbst löschen.

Im März 2014 hatte sich Yahoo das Start-up Vizify übernommen. Eine weitere Talentübernahme hatte Yahoo mit Sparq getätigt.

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Yahoo launcht neue native Ads

13.05.2014, 10:03

Yahoo ist noch immer dabei, sich neu zu erfinden. Seinem Motto “Mobile First” will das Unternehmen jetzt mit neuen nativen Ads gerecht werden, die für die Auslieferung auf Mobiles zugeschnitten sind.

(Quelle: Yahoo.com)

Yahoo führt sein Motto “Mobile First” fort. Das Unternehmen stellte die neuen nativen Anzeigen jetzt auf seinem Firmenblog vor und betont, dass diese vor allem in Hinblick auf die Smartphone-Nutzung designt wurden. Dementsprechend soll die Werbung nahtlos in die Inhaltsumgebung einfügen, aber auch deutlich als “gesponsorte Inhalte” markiert werden.

“Wir sind gespannt auf ein neues mobiles Erlebnis, das ansprechende Inhalte mit noch reichhaltigerer Werbung verbindet”, so Ned Brody, Yahoos Head of Americas, im Blogbeitrag. “Wenn sich Werbung nahtlos in die Geschichten, Fotos und Videos seiner Umgebung einfügt, dann bereichert sie die Art und Weise, wie Nutzer Inhalte entdecken und weiterleiten.” Die über den Advertiser-Marktplatz Yahoo Gemini erhältlichen Anzeigen werden in den personalisierten Nachrichten-Feeds von Nutzern ausgegeben und erscheinen auf Seiten mit redaktionellen Inhalten und in Fotogalerien sowohl in Yahoos mobilen als auch stationären Angeboten.

Durch eine größere Fotoansicht sollen die neuen Anzeigen visuell ansprechender sein. Ein Fingertipp auf die Ads bringt die Nutzer direkt zur Webseite der Werbekunden oder ruft eine Vollanzeige auf den Bildschirm. Unter den ersten Firmen, die die neuen Anzeigen gebucht haben, ist der Streaming-Anbieter Netflix.

Erste Einblicke in das neue native Advertising von Yahoo hatte CEO Marissa Mayer bereits bei der Consumer Electrics Show im Januar 2014 gegeben. Über den Ad Manager Plus sind die Neuerungen ebenfalls schon sichtbar. In den Bereichen Travel und Food hat Yahoo das native Advertising auch schon eingeführt.

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Yahoo Travel lädt zum Reisen und Werben

29.04.2014, 12:59

Mit Tech und Food hat Yahoo bereits zwei digitale Magazine online gebracht. Jetzt greift sich das Unternehmen den Bereich Reisen heraus und startet Yahoo Travel.

(Quelle: Shutterstock.com/Ken Wolter)

Yahoo startet Yahoo Travel. Das neue digitale Magazin soll den Nutzern in visuell ansprechender Form Geschichten und Informationen zum Thema Reisen auf den Bildschirm bringen – und Werbekunden neue Möglichkeiten zur Präsentation ihrer Marken und Produkte geben.

“Mit elegantem Design und großzügiger visueller Erzählkunst bringt Yahoo Travel ähnliche Features wie Yahoo Tech und Yahoo Food”, so Travel-Chefredakteurin Paula Froelich im Firmenblog. Für die Erstellung der exklusiven Inhalte konnte das Portal namhafte Autoren gewinnen, die von Familienurlaub bis Luxushotels alles abdecken sollen, was von Interesse ist. Videos und Fotografien sollen die Inhalte illustrieren und Texte auflockern.


Links der redaktionelle Inhalt, rechts ein Beispiel für Native Advertising

Für Advertiser stellt das Travel-Magazin eine Umgebung für Native Advertising. Die gesponsorten Artikel und Videos sollen sich nahtlos in die redaktionellen Inhalte einfügen und damit Marken ermöglichen, Leser mit ihren eigenen Bildern, Filmen und Geschichten anzusprechen.

Native Advertising liegt Yahoo am Herzen. Während der Consumer Electrics Show im Januar 2014 hatte CEO Marissa Mayer bereits erste Einblicke in die Umstrukturierung der digitalen Werbung im Unternehmen gegeben. Native Advertising stellt dabei neben Audience, Premium und Suche eine eigene Kategorie dar.

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