Yahoo kauft Media Group One aus München

11.12.2014, 11:44

Media Group One wird ein Teil von Yahoo. Von der gebündelten Kompetenz, neuen Native-Advertising- sowie Videovermarktungsmöglichkeiten sollen Werbekunden und Publisher gleichermaßen profitieren.

Yahoo kauft Media Group One aus München

(Quelle: Shutterstock.com/Katherine Welles)

Die Firmen sind sich einig: Yahoo übernimmt den Münchner Vermarkter Media Group One. Durch die Akquisition kann eine größere Marktmacht erzielt werden: “Die Kombination der Reichweiten beider Unternehmen wird voraussichtlich in einem Top10-AGOF-Ranking der Vermarktungshäuser in Deutschland resultieren”, heißt es in einer Mitteilung.

“Die Geschäftsbereiche von Yahoo und Media Group One ergänzen sich hervorragend”, kommentiert Aric Austin, Geschäftsführer des Vermarkters. “Insbesondere im Hinblick auf Yahoos Bewegtbildfokus sind wir mit SnackTV, dem Spezialisten im Bereich Syndicated Video, die ideale Ergänzung.” Das Unternehmen repräsentiert mehr als 800 Websites, die in den drei Megaverticals Entania, Fabalista.com und Zolanis vermarktet werden.

Bei Yahoo tut sich gerade einiges im Bereich Übernahmen: Im November hat der Internetkonzern die Foto-App Cooliris gekauft sowie die In-App-Video-Dienste des Marketing-Start-ups Flurry integriert.

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Tumblr testet Kauf-Button

03.12.2014, 9:53

Wird Tumblr zu E-Commerce-Portal? Das soziale Netzwerk testet einen neuen Buy-Button und weitere Funktionen, die zu mehr Interaktivität verhelfen sollen. Zum Start sind vier Partner dabei.

Klicken und kaufen bei Tumblr

(Quelle: Tumblr.com)

Tumblr testet mit vier ausgewählten Partnern neue Buttons, über die Nutzer etwas kaufen, aber auch für einen guten Zweck Geld spenden oder sich engagieren können. Mit dabei sind znächst die Selbstmach- und Kunst-Portale Etsy und Artsy, sowie die Crowdfunding-Plattform Kickstarter und das Ehrenamtlichen-Portal DoSomething.

“Eure Follower sind jetzt einen Klick näher an den Sachen, die ihr ihnen zeigt”, so das Unternehmen in einem kurzen Vorstellungsbeitrag der neuen Features auf dem Firmenblog. In der oberen rechten Ecke der Tumblr-Beiträge von den genannten Seiten erscheinen Buttons, die zum Mitmachen auffordern. Die Nutzer können kaufen, Geld spenden, sich informieren oder ehrenamtlich aktiv werden. Das Feature erscheint, sobald ein Link der Partnerseiten weitergeleitet wird.

Ob Tumblr bei Verkäufen über den neuen Button eine Vermittlungsgebühr verlangt, ist bisher noch nicht klar. Sicher dürfte aber sein, dass das Netzwerk damit auch in Richtung Social Commerce die Fühler ausstreckt – und damit künftig auch mit größeren E-Commerce-Partnern kooperieren könnte.

Seit der Übernahme von Tumblr durch Yahoo hat der Microblogging-Dienst stetig daran gearbeitet, Geld mit Werbung zu verdienen. Vergangene Woche hatte Tumblr zuletzt die so genannten Sponsored Apps freigegeben, über die Anwendungen direkt im Netzwerk beworben, verkauft und heruntergeladen werden können.

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Neues mobiles Anzeigenformat bei Tumblr

27.11.2014, 9:42

Was bei Facebook oder Twitter die sogenannten App-Install-Ads sind, will Tumblr jetzt auch haben: Für seine mobile App bringt der Microblogging-Dienst “Sponsored Apps”.

Sponsored Apps - neues Werbeformat bei Tumblr

(Quelle: Tumblr.com)

Tumblrs Bemühungen, in das Werbegeschäft einzusteigen, nehmen Fahrt auf. Das von Yahoo übernommene Netzwerk hat jetzt ein neues Anzeigenformat eingeführt, das den Download mobiler Anwendungen fördern soll – “Sponsored Apps” genannt. Die Anzeigen bringen nicht nur Werbeinhalt auf das Smartphone oder Tablet der Nutzer, sondern enthalten einen Button, über den die beworbene Anwendung direkt heruntergeladen werden kann.

Die Sponsored-Apps-Beiträge auf Tumblr sollen sich dabei nahtlos in den Nachrichten-Feed der Nutzer einfügen. Genau deshalb erscheinen sie auch größer als die relativ kleinen “Werbekarten” der Konkurrenz. Wie die herkömmlichen Beiträge auf Tumblr können auch die Sponsored Apps mit “Like” markiert und per Klick weitergeleitet werden.

Angesichts der Tatsache, dass Tumblr vor allem von User im Allter zwischen 18 und 34 genutzt wird, dürften sich vor allem Werbungtreibende aus dem Bereich Gaming für das neue Format interessieren. Targeting nach Geschlecht und Ort ist möglich, aber auch nach Nutzerinteressen, die auf Basis der User-Aktivitäten identifiziert werden.

Dabei komme Tumblr die Technologie von Mutterunternehmen Yahoo zu Gute, so Tumblrs Creative Strategy Manager Max Sebela gegenüber Techcrunch. “Wir sind dabei, unser Geschäft unabhängig von Yahoo, aber auf der Basis der Gemini Ad-Targeting-Technologie und insbesondere des Interest-Targeting weiterzuentwickeln.”

Die Preisstruktur des neuen Werbeformats wurde bisher noch nicht bekannt. Tumblr testet zum Start der Sponsored Apps zunächst ein Cost-per-Install-Preismodell.

Was Werbung angeht, dreht Tumblr derzeit auf. Vor wenigen Wochen hatte Tumblr erst Videowerbung in sein Netzwerk gebracht. Anzeigen im Netzwerk gibt es bei Tumblr seit Mai 2013.

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Yahoo verstärkt sein Team mit Cooliris

24.11.2014, 12:30

Bilder und Mobile geht immer. Deshalb legt sich Yahoo Cooliris zu. Dessen App hilft Nutzern, Fotos auf Facebook, Flickr und Dropbox zu entdecken.

Cooliris for Mobile

(Quelle: cooliris.com )

Für Cooliris lief es seit dem Start im Jahr 2006 bestens. Mit Innovationen wie einer 3D-Foto-Wand, einer mobilen Ad-Plattform namens Adjitsu sowie der Cooliris Foto-App war das Unternehmen vor allem auf dem asiatischen Markt aktiv. Insgesamt 27,6 Millionen US-Dollar konnte Cooliris von mehreren namhaften Investoren, darunter auch der Investment-Arm der Deutschen Telekom, T-Ventures, einnehmen, so Techcrunch. Nun wird das Entwicklungsunternehmen von Yahoo gekauft.

Die mobile App “Cooliris for Mobile” ermöglicht Nutzer, Plattform-übergreifend Bilder auf Diensten wie Facebook, Flickr und Dropbox anzusehen. Zudem betreibt das Unternehmen noch die Foto-Messaging-App “Beamt it”.

Die genaueren Pläne Yahoos für Cooliris sind bisher noch nicht bekannt. Die 17 Cooliris-Mitarbeiter sollen in das Communications-Team im kalifornischen Sunnyvale wechseln. In den nächsten Zukunft sollen die Cooliris-Produkte unverändert weiter laufen.

Anfang Oktober 2014 hatte Yahoo die Messaging-App MessageMe übernommen.

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Yahoo löst Google als Suche bei Firefox ab

20.11.2014, 13:03

Yahoo und Mozilla gehen eine Partnerschaft ein. Das Ergebnis: Statt Google stellt nun Yahoo die Technologie für die Standardsuchmaschine im Firefox-Browser bereit.

(Quelle: Shutterstock.com/
Alexander Supertramp)

Yahoo stellt ab Dezember die Standardsuche bei Firefox in den USA – und löst damit Google ab, dessen Vertrag mit Mozilla nach zehn Jahren ausgelaufen war. Er habe verschiedene Optionen an alternativen Anbietern von Suchmaschinendiensten überprüft, erklärte Mozillas CEO Chris Beard. Yahoos Angebot sei das beste gewesen. Dennoch legt sich Mozilla in Zukunft sich nicht mehr global auf einen Suchmaschinenpartner fest, sondern einen flexibleren Ansatz verfolgen und Suchpartnerschaften je nach Land eingehen.

Für Yahoo bietet der Fünf-Jahres-Vetrag die Chance, mehr Menschen zu erreichen. “Die Partnerschaft hilft uns dabei, unsere Reichweite im Bereich Suche zu vergrößern”, so Yahoo-CEO Marissa Mayer. Darüber will das Unternehmen mit Mozilla in Sachen Suche, Kommunikation und digitalen Inhalten kooperieren.

Vollständig beendet ist die Zusammenarbeit zwischen Mozilla und Google nicht: Google soll weiterhin die Geolocation-Angaben für Firefox liefern und auch das so genannte Safe Browsing unterstützen. Zudem können Nutzer statt Yahoo auch Google als Suchmaschine wählen.

Laut Stiftung Warentest ist der beste Browser übrigens Google Chrome. In Europa wird das auch durch die Nutzerzahlen gestützt: Chrome ist dort der beliebteste Browser, so eine Studie. Nur nicht in Deutschland. Hierzulande ist der am meisten genutzte Browser Mozillas Firefox.

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Yahoo kauft Brightroll

12.11.2014, 9:30

Übernahme bestätigt! Yahoo kauft die Plattform für Videowerbung Brightroll. Dafür legt das Internetunternehmen 640 Millionen US-Dollar auf den Tisch.

(Quelle: Shutterstock.com/Ken Wolter)

Insider hatten es bereits im Oktober 2014 von den Dächern gezwitschert: Yahoo will Brightroll kaufen. Jetzt hat CEO Marissa Mayer die Übernahme offiziell im Yahoo-Firmenblog bestätigt. Mit Hilfe der Technologie für Videowerbung will Yahoo zur größten Bewegtbild-Anzeigen-Plattform im Netz werden. Die Investition von 640 Millionen US-Dollar zur Übernahme soll sich dabei schon bald ammortisiert haben, denn Brightroll schreibt schwarze Zahlen: Bei zwei Milliarden Werbeanfragen pro Tag erwartet das Unternehmen 100 Millionen US-Dollar Umsatz in diesem Jahr.

“Video ist Display 2.0″, begründetet Mayer den Schritt. “Video ist, was Markenwerber lieben. Das Format verbindet elegant und auf einfache Art und Weise TV, PC, Mobile und sogar Wearables. Genau deswegen ist Video einer der wichtigsten Teile unserer Strategie.”

Das im Jahr 2006 gegründete Brightroll will nach der Übernahme auch weiterhin mit Publishern zusammenarbeiten, die bisher nicht zum Yahoo-Netzwerk gehörten. Rund 400 Mitarbeiter wechseln zu Yahoo. Ob Brightroll-CEO Tod Sacerdoti an Bord bleibt, ist bisher noch unklar.

Die Brightroll-Akquisition dürfte die zweitteuerste in der Geschichte von Yahoo sein. Der Kauf von Tumblr im Mai 2013 hatte das Unternehmen 1,1 Milliarden US-Dollar gekostet.

Videowerbung zählt zu den Wachstumsbereichen bei Yahoo. Der Umsatz des Internetkonzerns wuchs im dritten Quartal 2014 um ein Prozent auf 1,09 Milliarden US-Dollar; 200 Millionen davon stammen aus dem Mobile-Geschäft, das als Zukunftsmarkt gilt.

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Videowerbung auf Tumblr beginnt automatisch

29.10.2014, 11:21

Tumblr tritt in Facebooks Fußstapfen: Das Unternehmen bringt Videowerbung in sein Netzwerk, die automatisch abgespielt wird. Nach der Pilotphase geht es im November 2014 richtig los.

(Quelle: Fotolia.com/Thomas Jansa)

Zehn namhafte US-amerikanische Unternehmen wie JC Penney oder Universal sowie Hulu oder Lexus sind dabei, wenn die Videowerbung jetzt bei Tumblr das Laufen lernt – und zwar automatisch. Ähnlich wie bei Facebook sollen sich auch die Tumblr-Bewegtbildanzeigen von selbst in Bewegung setzen.

Um den Ton zu aktivieren, klicken die Nutzer das Video an. Die Werbung kann außerdem aus dem Nachrichtenfeed herausgeholt werden und bleibt am Bildschirmrand stehen, während der Nutzer weiter durch den Feed rollt.

Bereits vergangene Woche hatte die Yahoo-Tochter ihren Player aktualisiert und dabei auch die Unterstützung von Vine- und Instagram-Videos bekannt gegeben. Das gleichzeitige Cross-Posting von Vine- oder Instagram-Videos als Werbeeinblendungen auf Tumblr sei allerdings nicht möglich, so AdAge. Gezahlt wird über Pay-per-View. Dabei werden die Gebühren nur dann fällig, wenn das Video mindestens zwei Sekunden abgespielt wurde.

Bei den Video-Anzeigen auf Tumblr soll es keine Längenbeschränkung geben. Außerdem gibt es kein Mindestbudget. Targeting ist nach Geschlecht, Aufenthaltsort und Interessen möglich.

Von Tumblr erwartet Yahoo-CEO Marissa Mayer so einiges: Bei der Vorstellung des aktuellen Finanzberichtes hatte die Yahoo-Chefin für Tumblr einen Umsatz von 100 Millionen US-Dollar für 2015 prognostiziert – eine interessante Zahl angesichts der Tatsache, dass der Schnellblogdienst im vergangenen Jahr lediglich 13 Millionen US-Dollar umgesetzt hatte.

Im März 2014 hatte Tumblr eine Partnerschaft mit Viacom geschlossen, um ein verzahntes TV-Online-Werbeangebot auf die Beine zu stellen.

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Yahoo steigert Gewinn dank Alibaba

22.10.2014, 9:08

Yahoo macht kleine Fortschritte: Der Umsatz stieg im vergangenen Quartal zwar nur um ein Prozent, doch das Geschäft mit der mobilen Werbung gewinnt an Fahrt.

(Quelle: Shutterstock.com/Sukharevskyy Dmytro)

Der Umsatz von Yahoo wuchs im dritten Quartal 2014 um ein Prozent auf 1,09 Milliarden US-Dollar, der Umsatz inklusive der Kosten für den Ankauf von Traffic stieg auf 1,15 Milliarden US-Dollar (ebenfalls plus ein Prozent). 200 Millionen davon stammen aus dem Mobile-Geschäft, das als Zukunftsmarkt gilt. “Wir hatten ein gutes, solides drittes Quartal”, zeigte sich CEO Marissa Mayer zufrieden. “Wir haben die Umsatzsteigerung durch ein starkes Wachstum in unseren neuen Investitionsbereichen erzielt – Mobile, Social, Native Advertising und Video.”

Der Netto-Gewinn stieg von 296,7 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2013 auf 6,77 Milliarden US-Dollar an. Davon stammten allerdings 6,3 Milliarden US-Dollar aus dem Börsengang des chinesischen Online-Konzerns Alibaba, an dem Yahoo beteiligt ist.

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Yahoo zeigt Interesse an Brightroll-Übernahme

21.10.2014, 12:44

Yahoo bastelt eifrig an seinen Video-Inhalten. Eine Akquisition des digitalen Cross-Plattform-Video-Werbediensts Brightroll beispielsweise könnte das Unternehmen dabei einen Schritt vorwärts bringen.

(Quelle: Fotolia.de/Thomas Jansa)

In Akquisitionen hat Yahoo bereits eifrig investiert, seit Marissa Mayer das Ruder übernommen hat. Mit dem Kauf eines etablierten Video-Werbedienstes könnte das Unternehmen sich jetzt auch im Bereich Werbung verstärken und damit Google beziehungsweise Youtube etwas entgegensetzen. Nach Informationen des Techblogs Techcrunch soll sich Yahoo in Verhandlungen mit Brightroll befinden. Der Deal soll demnach auf dem Papier bereits bestehen – mit einer Kaufsumme von rund 700 Millionen US-Dollar.

Brightroll ist ein Cross-Plattform-Anbieter von Video-Werbung, der Advertiser und Publisher zusammenbringt. Über die für Web, Mobile und TV optimierte Plattform können Werbungtreibende Video-Kampagnen planen, erstellen und optimieren, während die Publisher das Anzeigeninventar von Brightroll in ihre Seiten einspielen.

Für Yahoo wäre die Übernahme von Brightroll in der Tat ein cleverer Coup: Mit dem Angebot könnte der US-Konzern seine eigenen, bereits existierenden Produkte stärken, anstatt neue Gebiete zu erschließen. Das Unternehmen befindet sich derzeit unter Druck vonseiten einiger Investoren. Dabei wurde unter anderem eine Fusion mit AOL ins Gespräch gebracht.

Anfang Oktober 2014 hatte Yahoo den Kurznachrichtendienst MessageMe übernommen. Brightroll wiederum ist seit 2011 auch mit einer Niederlassung in Deutschland vertreten.

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Yahoo übernimmt MessageMe

06.10.2014, 11:46

Mit einer weiteren Firmenübernahme verstärkt Yahoo seine Messaging-Ambitionen: Der US-Portalbetreiber hat sich die App MessageMe zugelegt – vermutlich als Talentakquise.

(Quelle: Fotolia.com/Tanusha)

Messaging-Dienste stehen derzeit offenbar hoch im Kurs bei den großen Internetkonzernen: Nachdem Facebook im Februar 2014 WhatsApp übernommen hatte, kaufte Yahoo kurz darauf Blink. Nun hat sich der US-Konzern einen weiteren App-Anbieter aus diesem Bereich geschnappt: MessageMe. Der mobile Kurznachrichten-Service kostet Yahoo einen zweistelligen Millionen-Dollar-Betrag in noch unbekannter Höhe, berichtet Techcrunch.

Demnach wurden die Übernahme bereits firmenintern bekanntgegeben und das Team von MessageMe direkt in die Yahoo-Organisation zur sofortigen Aufnahme der Tätigkeit übernommen. Bei dem Team handelt es sich um lediglich acht Mitarbeiter, die sich künftig um die Entwicklung eines hauseigenen Messaging-Dienstes ihrer neuen Konzernmutter kümmern sollen. Dieser ist bereits seit geraumer Zeit in Arbeit und läuft unter dem Arbeitstitel “Yahoo Instant”.

Dabei hat der Portalbetreiber bereits einen Instant Messenger im Programm, den Yahoo-Messenger. Dieser war jedoch ursprünglich als Desktop-Anwendung konzipiert und wurde angesichts der zunehmenden Smartphone-Verbreitung lediglich mobile-kompatibel gemacht. Mit ihrer Expertise könnten die MessageMe-Mitarbeiter nun neue Impulse setzen.

Was genau mit dem MessageMe-Angebot passieren soll, ist bisher unklar. Die App hat über fünf Millionen Nutzer und war ursprünglich von namhaften Investoren wie Andreessen Horowitz und Google Ventures finanziell unterstützt worden. Bereits im Mai 2014 hatte sich Yahoo mit Blink eine Messaging-App zugelegt.

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