Yahoo schmettert Übernahmeangebote ab

22.01.2016, 12:04

Rettungsversuch für das Unternehmen?

Während potenzielle Käufer schon in den Startlöchern stehen, scheint Yahoo von einem Verkauf seines Teil- oder Kerngeschäfts doch nicht überzeugt zu sein. Diesbezügliche Angebote wurden ausgeschlagen.

Yahoo Gebäude

(Quelle: shutterstock.com/Ken Wolter)

Yahoo muss seine Verkaufsstrategie wohl doch noch einmal überdenken: Nachdem das Unternehmen auf Druck von Aktionärsaktivisten Ende letzten Jahres auf den Vorschlag eingegangen war, statt Alibaba sein Kerngeschäft zum Verkauf zu stellen, soll das Unternehmen mehrere Übernahmeangebote erhalten und abgeschmettert haben. Das berichtet Reuters.

Nach Informationen von Insidern habe Yahoo das Interesse potenzieller Käufer abgeklopft und um entsprechende Kaufangebote gebeten. Die verschiedenen eingegangenen Angebote seien aber nie formell geprüft worden.

Besteht bei Yahoo also dennoch noch Hoffnung, das Unternehmen in bestehender Form zu retten? Das Internetunternehmen will jetzt die Vorstellung des nächsten Finanzberichts abwarten, bei der die neue strategische Ausrichtung von Yahoo bekannt gegeben wird.

Im Dezember 2015 hatte Yahoo den Plan aufgegeben, seine Anteile an Alibaba abzustoßen. Investoren unter der Führung von Starboard Value argumentieren, dass das Kerngeschäft Yahoos als Verkaufsobjekt sinnvoller sei.

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Google und Yahoo: Neue Suchpartnerschaft

21.10.2015, 11:19

Werbung und Search

Elefantenhochzeit im Bereich Suche: Yahoo verbrüdert sich nach Ablauf der Microsoft-Suchpartnerschaft mit seinem ewigen Konkurrenten Google. Ads und Suchergebnisse kommen damit in Zukunft aus dem Hause Google.

Google und Yahoo: Neue Suchpartnerschaft

(Quelle: Shutterstock.com/Semisatch)

Yahoo lässt sich seine Suchangebote in Zukunft von Google pushen: Aus einer aktuellen Einreichung an die US-Aufsichtsbehörden geht hervor, dass Google künftig Yahoos Suchergebnisse, Search-Ads und Bildersuche für seine mobilen und stationären Plattformen bereitstellen wird. Wie viele Suchanfragen Google abdecken wird, wird dabei nicht genannt.

Der Search-Deal zwischen den beiden Unternehmen muss zunächst noch von den Aufsichtsbehörden untersucht werden. In seinem gleichzeitig bekannt gegebenen Finanzbericht erklärt Yahoo, die Vereinbarung mit Google erlaube Yahoo mehr Flexibilität bei der Auswahl zwischen Anbietern von Suchergebnissen und Suchanzeigen. „Googles Angebote ergänzen die von Microsoft gestellten Suchdienste.“ Microsoft bleibe ein wichtiger Partner; auch die eigene Suchtechnologie und Anzeigenprodukte werden weiter genutzt.

Die bisherige Suchkooperation zwischen Yahoo und Microsoft, bei der Microsoft Suche und Anzeigen gestellt hatte, war im Februar 2015 ausgelaufen. Nach längeren Verhandlungen hatten Yahoo und Microsoft sich auf einen neuen Deal geeinigt, nach dem Microsoft nur noch 51 Prozent des Traffics stellte – was 49 Prozent für die Nutzung anderer Anbieter offen ließ.

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Yahoo riskiert saftige Steuerzahlung

30.09.2015, 8:34

Alibaba-Ausgliederung

Yahoo will Alibaba loswerden. Trotz drohender Besteuerung der Abspaltungserlöse in Milliardenhöhe hält das Unternehmen nach wie vor an der geplanten Ausgliederung fest.

Yahoo riskiert saftige Steuerzahlung

(Quelle: shutterstock.com/360b)

Die Umstrukturierung des Unternehmens könnte Yahoo teuer zu stehen kommen: Yahoo will im Rahmen seiner Restrukturierung unter anderem seinen Anteil an dem chinesischen E-Commerce-Giganten Alibaba in ein neu gegründetes Unternehmen ausgliedern. Mit diesem Schritt möchte Yahoo Steuerzahlungen, die bei einem Verkauf anfallen würden, umgehen. Die US-Steuerbehörden wollen bei diesem Spiel allerdings nicht mitmachen und haben bereits angekündigt, auch die Ausgliederung besteuern zu wollen.

Nichtsdestotrotz hält Yahoo an dem Spin-off von Alibaba fest. Das Unternehmen teilte in einer offiziellen Meldung an die US-Aufsichtsbehörden mit, der Firmenvorstand habe die Ausgliederungspläne bestätigt. Damit muss sich Yahoo auf eine Steuerzahlung von bis zu neun Milliarden US-Dollar gefasst machen. Die Transaktion soll noch innerhalb des vierten Quartals 2015 abgeschlossen sein.
Die Ausgliederungspläne waren zunächst im Januar 2015 bekannt geworden. Im Juli 2015 hatte Yahoo bekannt gegeben, seine Alibaba-Anteile in ein neues Unternehmen mit dem Namen Aabaco Holdings abspalten zu wollen.

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Wen Firmen mit Content Marketing erreichen

18.09.2015, 12:48

Onlinemarketing-Studie

Je länger deutsche Verbraucher täglich online sind, desto mehr können sie auch mit Content Marketing anfangen. Vielnutzer halten diese Werbeform für glaubwürdig und ansprechend, ergab eine Studie.

Wen Firmen mit Content Marketing erreichen

(Quelle: Fotolia/Ben Chams)

Alles eine Frage der Gewohnheit: Wer sich mindestens zwei Stunden pro Tag mit Online-Inhalten beschäftigt, ist auch gegenüber Content Marketing aufgeschlossen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Erhebung von Yahoo, für die Nutzer – je nach täglicher Internet-Nutzungsdauer – in drei verschiedene Gruppen eingeteilt wurden.
Die 29 Prozent der Befragten, die bis zu einer Stunde am Tag online sind, gehören der „Alten Welt“ an, in der Nutzer gezielt nach Inhalten suchen – und zwar auf „siloartig voneinander getrennten Plattformen“. Dagegen finden die Inhalte in der „Neuen Welt“, in der 24 Prozent der Umfrageteilnehmer mindestens zwei Stunden täglich verkehren, über ständig aktualisierte Feeds zu den Usern – unabhängig davon, ob es sich dabei um Nachrichten, Videos, Musik oder anderen Content handelt. Und eine dritte Gruppe, die ein bis zwei Stunden pro tag surft, befindet sich in einer Übergangspahse zwischen alter und neuer Welt, sie macht 47 Prozent der Befragten aus.

Vielnutzer fühlen sich unterhalten

Besonders gut über Content Marketing erreichbar sind der Erhebung zufolge die nutzer aus der „Neuen Welt“. Sie halten die Ansprache über diese Werbeform für persönlicher als bei anderen Formen und empfinden die Markenbotschaften als informativ und unterhaltsam. Rund die Hälfte der Vielnutzer ist der Meinung, dass die Marken beim Content marketing die Interessen der User in den Vordergrund stellen. Bei den Onlinern, die täglich nur ein bis zwei Stunden surfen, beträgt dieser Anteil nur 24 Prozent und die Nutzer der „Alten Welt“ sind sogar nur zu 18 Prozent dieser Auffassung.

Außerdem fühlen sich 67 Prozent der Befragten, die sich mehr als zwei Stunden täglich mit dem Internet beschäftigen, von Content Marketing unterhalten, 43 Prozent wollen Inhalte auch teilen. Das trifft nur auf 24 Prozent der „Übergangsgruppe“ zu. Ähnlich sieht es beim Thema Glaubwürdigkeit aus: 59 Prozent aus der „Neuen Welt“ glauben den Aussagen, bei den anderen beiden Gruppen sind es nur jeweils rund ein Drittel der Nutzer. Und: Je mehr Zeit Menschen täglich im Netz verbringen, desto seltener unterstellen sie Content Marketing verdeckte Absichten. Die „Neue Welt“-User gaben zu 40 Prozent an, dass die Werbeform sie im Alltag weiterbringt.

Kaufbereitschaft signifikant erhöht

Allein auf die Nutzungsdauer sollten sich Marketer aber doch nicht verlassen. Denn laut der Yahoo-Studie muss Content Marketing vor allem inspirieren, um besonders effektiv zu sein. Kamen Konsumenten mit innovativen Content-Marketing-Konzepten in berührung, erhöhte sich ihre Kaufbereitschaft um den Faktor 1,84. Ihre Affinität zur erbenden Marke war 1,75 mal so hoch und die Wahrscheinlichkeit, dass sie Inhalte zur Marke teilen, wuchs um den Faktor 1,76.

Für die Erhebung „Return On Inspiration. New World Content Marketing“ hat Yahoo jeweils 1000 Nutzer in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien befragt.
Großes Thema ist Content Marketing auch auf der Social Media Conference, die am 12. und 13. Oktober 2015 in Hamburg stattfindet. Mit dabei sind Experten von Google, Facebook und weiteren Unternehme.

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Yahoo kauft Shopping-Plattform Polyvore

03.08.2015, 11:48

Übernahme

Yahoo übernimmt das Fashion-Start-up Polyvore. Teile der Style-Community sollen in Yahoo-Seiten integriert werden, während App und Webseite unverändert weiter bestehen sollen.

Yahoo kauft Shopping-Plattform Polyvore

(Quelle: Yahoo.com)

Yahoo gibt die Übernahme von Polyvore bekannt. Das Unternehmen möchte seine digitalen Angebote damit ausdehnen – und die Übernahme der Mode-Seite Polyvore erscheint mit einer Mischung aus Community und Shopping-Erlebnis dabei ideal, meint Simon Khalaf, Senior Vice President Publisher Products bei Yahoo im Yahoo-Blog: „Die Akquisition wird Yahoos digitales Wachstumsstrategie in den Bereichen Social, Mobile und Native antreiben.“

Zu diesem Zweck sollen Polyvores Community-Funktionen und die Verkaufskooperationen in Yahoo-Angebote wie Yahoo Style oder Yahoo Beauty integriert werden. Die Webseite von Polyvore und die App bleiben jedoch nach Angaben eines Unternehmenssprechers unberührt. Die Mitarbeiter des Start-ups gehen damit zur Yahoo-Organisation und werden in die Teams in Sunnyvale, San Francisco und New York integriert. Polyvore-Mitgründer und CEO Jess Lee berichtet in Zukunft an Khalaf.
Im vergangenen Jahr hatte sich Yahoo unter anderem die Münchner Vermarktungsagentur Media Group One und die Foto-App Cooliris zugelegt.

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Yahoo präsentiert neue App Livetext

31.07.2015, 7:37

Video- trifft Chat-Funktion

Livetext, die neue App von Yahoo, will Video- und Chat-Funktionen miteinander verbinden. Nutzer können Face-to Face über einen Messenger kommunizieren – aber nicht miteinander sprechen.

Yahoo präsentiert neue App Livetext

(Quelle: Yahoo)

Mit der neuen App von Yahoo „Livetext“ können Nutzer ab sofort lautlos via Video- und Chatfunktionen miteinander kommunizieren. Das heißt also: User chatten miteinander und können sich dabei in einem kleinen Fenster sehen, aber nicht miteinander sprechen.


Livetext

(Quelle: Yahoo)

Der Hintergedanke des Konzerns: Nicht immer besteht die Möglichkeit ein Telefonat zu führen. Zudem ist es bei einem Telefonat sowie via Textnachrichten nicht möglich, die Person am anderen Ende zu sehen. So könne es laut Yahoo zu Missverständnissen kommen, weil Körpersprache und Mimik nicht übermittelt werden können.

Das soll nun Livetext ändern. Nach eigenen Angaben will die App „die Unmittelbarkeit, Bequemlichkeit und Einfachheit von Textnachrichten mit der Ausdrucksstärke und Lebhaftigkeit eines Video-Chats ohne Ton verbinden“. Die App möchte eine schnelle unkomplizierte Unterhaltung via Textfunktion ermöglichen. Die visuelle Verständigung soll den persönlichen und unmittelbaren Charakter unterstützen.

Die Livetext-App ist ab sofort für Android und iOS verfügbar.
Zuletzt wurde bekannt, dass Yahoo ein neues Nachrichtenprogramm namens Yahoo News Live herausbringt. Die Sendung läuft täglich von Montag bis Freitag ab 13 Uhr. Moderiert wird die Show von der Nachrichtenmoderatorin Katie Couric.

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Yahoo steigert Umsatz und macht Verlust

22.07.2015, 10:17

Zweiter Quartalsbericht

Im zweiten Quartal 2015 gab es bei Yahoo ein solides Umsatzwachstum zu verzeichnen. Dennoch sieht es beim Ertrag schlecht aus: Das Unternehmen muss 22 Millionen US-Dollar Verlust wegstecken.

Yahoo steigert Umsatz und macht Verlust

(Quelle: Yahoo.com)

Yahoo hat im jetzt abgeschlossenen zweiten Quartal einen Umsatz von 1,24 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Das ist eine solide Steigerung: Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte sich Yahoo damit um 15 Prozent verbessern; da waren es knapp 1,1 Milliarden US-Dollar gewesen.
„Yahoos Verwandlung macht große Fortschritte“, kommentierte Yahoo-Chefin Marissa Mayer im Finanzbericht dann auch die Ergebnisse.

Die Umsatzsteigerung zeigt sich auch in den Bereichen Suche und Display. Mit dem Such-Bereich machte Yahoo im vergangenen Quartal 920 Millionen US-Dollar Umsatz, bei Display waren es 500 Millionen.
Beide Bereiche verzeichneten ein Anstieg um 15 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2014. Im Bereich Mobile konnte Yahoo 252 Millionen US-Dollar Umsatz einfahren – gestiegen von 163 Millionen im Vorjahresquartal.

Trotzdem verbucht Yahoo im zweiten Quartal 2015 einen Verlust von 22 Millionen US-Dollar. Das steht im krassen Gegensatz zu dem Plus von 270 Millionen US-Dollar, die das Unternehmen noch im Vorjahresquartal eingefahren hatte.

Die Ergebnisse des zweiten Quartals 2014 hatte Mayer damals mit den Worten „nicht zufrieden“ kommentiert.
Derzeit konzentriert sich Yahoo auf die Ausgliederung seiner Alibaba-Anteile.

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Yahoos Alibaba wird zu Aabaco

20.07.2015, 11:05

Ausgliederung

Weiter geht es mit der Abspaltung von Alibaba aus der Yahoo-Gruppe: Nach neuesten Informationen werden die Anteile Alibabas und ein Teil des Betriebs in eine neue Unternehmenseinheit umgewandelt.

Yahoos Alibaba wird zu Aabaco

(Quelle: shutterstock.com/360b)

Yahoo will Alibaba ausgliedern. Nach neuesten Informationen sollen dazu die Anteile Alibabas und ein Teil seines Betriebs in eine gänzlich neue Unternehmenseinheit umgewandelt werden. Am Ende des Prozesses steht ein neues börsennotiertes Unternehmen mit dem Namen Aabaco Holdings, berichtet Techcrunch. Aabaco soll 15 Prozent des eigenen Unternehmens in Form von 384 Millionen Aktien selbst halten.

Noch im vierten Quartal diesen Jahres soll die Ausgliederung vonstatten gegangen sein, hofft Yahoo-Chefin Marissa Mayer. Damit wird Alibaba eigenständig ohne Yahoo weiter existieren – und Yahoo keine Kontrolle mehr über das Unternehmen oder seine Aktienanteile haben. Angesichts aktueller Preise dürfte Alibaba derzeit mehr als 32 Millionen US-Dollar wert sein.

Die Ausgliederung von Alibaba steht bereits seit Januar 2014 bei Yahoo auf dem Programm. Kürzlich hatte es Zweifel gegeben, ob Yahoo trotz Änderungen an der Besteuerung von Firmenausgliederungen an dem Spin-off festhalten werde. Jedoch hatte Yahoo-CEO Mayer im Juni 2015 die Ausgliederungspläne bekräftigt.

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Yahoo testet Google-Suche auf seinen Seiten

02.07.2015, 9:23

Search-Partnerschaft?

Einst waren sie die beiden Platzhirsche, die konkurrierten. Jetzt gliedert Yahoo seine Suche aus – und überprüft in einem Test, wie sich die Suche vom Konkurrenten Google auf den Yahoo-Seiten macht.

Yahoo testet Google-Suche auf seinen Seiten

(Quelle: Shutterstock/Angela Waye)

Yahoo hat bestätigt, in einem Test die Suchergebnisse von Google auf seinen Seiten einzuspielen. In einem Teil der Desktop- und mobilen Suchergebnisse von Yahoo stammen die Daten von Google. Die Suchergebnisse von Google bei Yahoo entdeckte das Blog Seobook. Neben den Google-Suchergebnissen erscheinen nach wie vor aber auch die Bing-Suchresultate bei Yahoo.

Das Experiment mit der Anzeige von Ergebnissen aus Googles-Suche wurde möglich, da Yahoo im April 2015 die bisherige Suchpartnerschaft mit Bing neu verhandelt hat. Dabei behielt sich Yahoo vor, auch mit anderen Suchpartnern zusammen arbeiten zu können. Nach dem neuen Deal muss Yahoo lediglich 51 Prozent der Suche von Bing übernehmen; eigene oder externe Suchtechnologie kann für die verbleibenden 49 Prozent eingesetzt werden.

Ob eine Zusammenarbeit zwischen Yahoo und Google zukunftsträchtig ist, bleibt jedoch fraglich: Googles Vormachtstellung im Bereich Search dürfte die Monopolwächter auf den Plan bringen, zudem in Europa bereits die Europäische Kommission mit einer formellen Kartellbeschwerde gegen Google vorgeht.

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Yahoos Alibaba-Abspaltung bleibt auf Kurs

18.06.2015, 12:40

Keine Angst vor Steuer

Ob das mit dem Steuertrick wohl klappt? Marissa Mayer ist es egal: Trotz möglicher Versteuerung will die Yahoo-Chefin die Anteile an Alibaba dennoch ausgliedern.

Yahoos Alibaba-Abspaltung bleibt auf Kurs

(Quelle: shutterstock.com/360b)

Keine Änderungen bei Yahoos Plänen zur Ausgliederung von Alibaba-Anteilen. Wie die Yahoo-Chefin Marissa Mayer laut Techcrunch jetzt bei einer Tech-Konferenz in den USA mitteilte, hält das Unternehmen weiterhin an seinen Abspaltungsplänen fest. Und das, obwohl vor wenigen Wochen Spekulationen die Runde gemacht hatten, dass die Ausgliederung der Alibaba-Anteile eventuell nicht an der Steuer vorbei geführt werden kann.

Ursprünglich war geplant gewesen, die Alibaba-Anteile aus Yahoo auszugliedern, um so Steuervorteile zu gewinnen. Doch nun hieß es, die US-amerikanischen Finanzbehörden planten Änderungen an der Versteuerung von Firmenausgliederungen. Dies könnte sich kostspielig auf die Anteilsabspaltung auswirken, zudem Yahoo noch bei der Ankündigung des Spin-offs davon ausgegangen war, ohne Steuerzahlungen davonzukommen.
Im Januar 2014 hatte Yahoo bekannt gegeben, 344 Millionen Alibaba-Aktien in eine neue Gesellschaft umzuwandeln und das neufirmierte Unternehmen an der Börse starten lassen zu wollen.

Zudem will Yahoo offenbar Services wie Maps, Pipes, GeoPlanet, PlaceSpotter APIs sowie einige regionale Seiten schließen. Der Fokus soll künftig auf dem Suchmaschinen- und digitalem Content-Geschäft liegen.

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