Yahoo drohten 250.000 Dollar Strafe täglich

12.09.2014, 11:15

Mit der Androhung einer millionenschweren Geldbuße haben US-Behörden den Portal-Betreiber Yahoo angeblich dazu gezwungen, Nutzerdaten preiszugeben. Selbst der Gang vor Gericht half dem Konzern nichts.

(Quelle: Shutterstock.com/Ken Wolter)

Daten her – oder es wird richtig teuer: Die US-Regierung soll Yahoo in den Jahren 2007 und 2008 unter Druck gesetzt haben, mit der Androhung einer Geldstrafe in Höhe von 250.000 US-Dollar – pro Tag. Der Konzern gab schließlich nach und lieferte Daten für das NSA-Spähprogramm Prism. Das zitiert die “Washington Post” aus Gerichtsunterlagen, die bislang unter Verschluss gehalten und nun freigegeben wurden.

Demnach versuchte Yahoo, sich gegen die Überwachungsmaßnahmen der US-Regierung zu stemmen und die Gesetze dazu vor dem Geheimgericht Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC) anzufechten. Ohne Erfolg – und mit weiteren Folgen: Die Niederlage des Konzerns führte dazu, dass sieben andere Firmen beim Spähprogramm Prism des Geheimdienstes NSA mitmachen mussten. Damit wurden Millionen von Nutzerdaten gesammelt.

Die Öffentlichkeit erfuhr im Juni 2013 durch den ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowdon von dem Spähprogramm, mit dem die US-Behörden FBI und NSA auf Serverdaten großer Konzerne – neben Yahoo unter anderem auch Apple, Facebook, Google und Microsoft – zugegriffen haben. Laut den Behörden wurde das Prism-Programm 2011 eingestellt.

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Yahoo-Studie

08.09.2014, 12:52

Native Werbeformate werden von Usern wahrgenommen und stärken aufgrund ihres Content-Charakters das Markenbild positiv. Das sind die Ergebnisse einer Studie von Yahoo im Vorfeld der dmexco.

Via Eye-Tracking untersuchte Yahoo
die Werbewirkung von Native Ads
(Quelle: Yahoo)

Für die einen ist Native Advertising der Retter der Display-Werbung, für die anderen lediglich alter Wein in neuen Schläuchen. Welche Wirkung native Werbeformate tatsächlich haben und wie Nutzer darauf reagieren, zeigt eine aktuelle Studie von Yahoo, die zum Auftakt der Dmexco vorgestellt wird. Die Analyse “The Native Experience: Ad Content in Context” wurde zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Facit Digital in Kooperation mit den Werbekunden Thomas Cook und Weight Watchers durchgeführt. Die wichtigsten Ergebnisse: Native Ads werden von Usern wahrgenommen. Zudem stärkt der Content-Bezug das Markenbild positiv.

Die Studie basiert dabei auf einer quantitativen Online-/Mobile-Befragung unter 4.014 deutschen Internetnutzern. Für den qualitativen Teil wurden Einzelinterviews mit 40 Studienteilnehmern geführt, um die konkreten Gründe hinter den Bewertungen zu hinterfragen. Ergänzend kam Eye-Tracking zum Einsatz, um den natürlichen Blickverlauf aufzuzeichnen.

Native Ads fallen auf

Insgesamt fiel den Befragten die native Werbeanzeige im Nachrichten-Stream von Yahoo auf allen Endgeräten auf: 93 Prozent der Studienteilnehmer sahen die Anzeige am Desktop, 85 Prozent auf dem Smartphone. Auf dem mobilen Screen schnitten Native Ads im Vergleich zu klassischer Display-Werbung der Studie nach besonders gut ab: Hier konnte eine um 21 Prozent höhere Sichtbarkeit als bei klassischen mobilen Bannern gemessen werden, die Erinnerungswerte an den Werbeinhalt stiegen dabei um 19 Prozent. Auf dem Desktop wurden nach Kontakt mit einem Native Ad konkrete Inhalte der Werbung auf um 13 Prozent häufiger erinnert als die Inhalte der Display-Werbung.

Im Vergleich zum stationären Web bewerten Nutzer Native Ads auf dem Smartphone-Bildschirm als auffälliger (44 Prozent) und relevanter (30 Prozent). Da sich das Werbeformat vor allem auf dem Smartphone-Bildschirm in das natürliche Leseverhalten der Nutzer integriert, wird es laut Yahoo als weniger störend (14 Prozent) als am Computer empfunden – gleichzeitig regt es stärker zur Interaktion an (16 Prozent).

Content-Bezug stützt Erinnerung

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Redaktionell gestaltete Ads mit artikelähnlicher Ansprache, die inhaltlich einen konkreten Mehrwert wie beispielsweise Tipps bieten, werden vom Nutzer für besonders relevant empfunden. Gerade auf dem Smartphone werden solche Ads besonders häufig erinnert (ein Plus von 72 Prozent im Vergleich zum Werbemittel mit stärkerem Produktbezug). Oft gehört im Zusammenhang mit Native Advertising ist der Vorwurf der Schleichwerbung. Den will Yahoo mit der Studie widerlegen: So sei den Nutzern durchaus bewusst, dass es sich um gesponserte Markenbotschaften handelt: Knapp drei Viertel der Studienteilnehmer (73 Prozent der Desktop-Nutzer und 74 Prozent der Mobile-Nutzer) erwarten beim Klick auf das als Werbung gekennzeichnete Native Ad, auf eine Markenseite weitergeleitet zu werden – Display Ads weisen dabei ähnliche Werte auf.

“Die Studie bestätigt unser Credo ‘nativ statt naiv’. Die Nutzer wissen genau, wann sie mit Werbebotschaften interagieren – für sie zählt Relevanz mehr als der Absender. Die Ergebnisse belegen die Wirksamkeit nativer Werbemittel als Teil des natürlichen Rezeptionsverhaltens”, meint Steffen Hopf, Managing Director & Country Commercial Director von Yahoo Deutschland. “Nutzer verteilen ihre limitierte Zeit heute auf immer mehr Geräte, Angebote und Inhalte. Wir stehen vor der Herausforderung, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen und unseren Werbekunden alternative Möglichkeiten anzubieten, ihre Zielgruppen zu erreichen. Native Advertising und auch Content Marketing sind dabei die Lösung”, so sein Fazit.

Nicht nur für Yahoo, auch für andere Vermarkter ist Native Advertising der Trend auf der dmexco. Daneben stehen Automatisierung, Bewegtbild und Multiscreen ganz oben auf der Liste.

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Yahoo kauft Luminate

08.09.2014, 8:25

Yahoo hat sich die interaktive Bilderplattform Luminate zugelegt – und macht sie anschließend dicht. Dem Unternehmen geht es offenbar nur um die Technik.

(Quelle: Shutterstock.com/Ken Wolter)

Einkaufen und schließen – so sieht die Lage bei der jüngsten Yahoo-Akquisition aus. Das Unternehmen aus Sunnyvale, Kalifornien, hat sich jetzt zu einem nicht näher genannten Kaufpreis das Start-up Luminate zugelegt, das Publishern das Taggen von Bildern mit Stichwörtern und Verlinken im Werbenetzwerk ermöglicht. Mit seinem Angebot ergänzt Luminate die Werbe- und Medienabteilungen von Yahoo.
Welche näheren Pläne Yahoo mit Luminate hat, ist bislang noch nicht bekannt. Allerdings hat Luminate den Dienst bereits eingestellt. Bis zum 1. Oktober 2014 können Nutzer jedoch ihre Konten laut Luminate noch erreichen.

Jeden Monate eine neue Übernahme: Zuletzt hatte Yahoo im August 2014 die Empfehlungsapp Zofari gekauft, die den Nutzern Vorschläge für lokale Geschäfte macht. Im Juli 2014 übernahm Yahoo den Analytics-Anbieter Flurry.

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Yahoo startet “Stores”

18.08.2014, 8:23

Yahoo hat seine E-Commerce-Plattform neu aufgelegt. Unter dem Namen Yahoo Stores will das Unternehmen vor allem kleine Geschäfte ans Netz bringen – in unter zwei Minuten.

(Quelle: Shutterstock.com/Yganko)

Mit seiner jetzt neu gelaunchten Plattform will Yahoo den Schritt zum Online-Shop einfacher machen – und schneller. Nur wenige Minuten soll es dauern, von der Anmeldung bei Yahoo Stores bis zum Annehmen der ersten Aufträge. Das ist unter anderem dank der Integration von Bezahlmöglichkeiten im Stores-Angebot möglich, über die die Unternehmen sich mit einem Bezahldienstleister verbinden können.

Auch in Sachen SEO will Yahoo kleinen Geschäften unter die Arme greifen. Einem Shop auf der Stores-Plattform steht automatisch die Yahoo-Technologie zur Verfügung. Das bedeutet, dass relevante Suchwörter für das Einbinden in der URL angeboten werden, aber auch die passenden Beschreibungen für den Webseiteninhalt. Dazu kommen Tools für Händler, ihre Produkte sinnvoll im Store darzustellen und zu bewerben, sowie Vorlagen, die den Shop attraktiv aussehen lassen.
Traffic und Sales können über Web und Mobile verfolgt werden, und die Live Web Insights Mobile lässt auch das Betreuen des Shops von unterwegs zu. Mit Yahoo Stores, so Amit Kumar, Head of Yahoo Small Business erhalten “kleine Unternehmen die wirksamere, schnittigere und schönere Möglichkeit, ihre Ideen zum Geschäft zu machen.”

Die Betreuung seiner Onlineshops hatte Yahoo bereits im April 2014 mobil gemacht und eine entsprechende App herausgebracht.

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Yahoo kauft Empfehlungsapp Zofari

13.08.2014, 9:46

Eine Übernahme für die lokale Suche? Yahoo kauft die Empfehlungsapp Zofari, die den Nutzern auf Basis ihrer Interessen Vorschläge für Bars, Restaurants und Geschäfte macht.

(Quelle: Fotolia.com/AA_W)

Mit Yelp arbeitet Yahoo bereits in Sachen Empfehlungen zusammen. Im Falle von Zofari kauft der Internetgigant das Start-up gleich auf, um seine lokale Suche zu ergänzen: Die App erstellt auf der Basis von maschinellem Lernen, natürlicher Sprachverarbeitung und Einbeziehung von Drittdaten wie Foursquare Tipps, individuell auf Nutzer zugeschnittene Restaurant- und Geschäftsempfehlungen. Damit unterstreicht CEO Marissa Mayer einmal mehr ihre “Mobile first”-Strategie.

Zofari hat derzeit einen Mitarbeiterstab von vier Personen. Dem Unternehmen zufolge werden alle in das Team von Yahoo wechseln. Die Zofari-Apps als iOS- und Android-Version sollen zunächst weiter nutzbar sein. Was Yahoo für die Übernahme bezahlt hat, wurde bisher noch nicht bekannt.

Yahoo legte sich im Juli 2014 zuletzt das Start-up Flurry zu, das Analytics für Apps anbietet.

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Yahoo übernimmt Flurry

22.07.2014, 10:25

Wer mit Apps Geld verdienen will, braucht Analysewerkzeuge. Diese will auch Yahoo zur Verfügung stellen und legt sich deshalb das Start-up Flurry zu.

(Quelle: Flurry.com)

Nicht nur für den Ausbau der eigenen Apps, sondern auch als Angebot für Dritte dürfte Yahoo mit Flurry ein Schnäppchen gemacht haben: Das Internetunternehmen gibt jetzt die Übernahme des Analytics-Anbieters Flurry bekannt. Der Kaufpreis soll zwischen 200 und 300 Millionen US-Dollar betragen, berichtet Techcrunch.

Mit Flurry erhält Yahoo einen Anschub im Bereich Mobile. “Indem Flurry zu Yahoo stößt, bekommt es die Ressourcen, schneller Plattformen herauszubringen, die den Entwicklern helfen, bessere Apps zu bauen, die richtigen Nutzer anzusprechen und neue Umsatzgebiete zu erschließen”, schreibt Scott Burke, SVP Advertising Technology bei Yahoo im Firmenblog. “Gemeinsam werden wir das Mobile-Erlebnis bei Yahoo durch stärker personalisierte und inspirierende Produkte besser machen.”

Im Klartext bedeutet das, dass Yahoo seinen Kunden effektivere mobile Werbelösungen anbieten will. Dabei kann Yahoo auf Flurrys bisherige Erfolge zurückgreifen: Mehr als 170.000 Entwickler nutzen nach Firmenangaben bereits die Analyse-Software, 8.000 Publisher monetarisieren ihre Apps über das Unternehmen, Software von Flurry findet sich durchschnittlich in sieben Apps auf Mobilgeräten.

Yahoo unterstreicht mit der Akquisition einmal mehr die von CEO Marissa Mayer ausgegebene Losung “Mobile first”. Das Unternehmen hat sich zu diesem Zweck in den vergangenen Monaten verschiedene mobile Unternehmen zugelegt, darunter die Snapchat-ähnliche App Blink und die Anwendung Aviate.

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Yahoo-Gewinn geht zurück

16.07.2014, 10:22

“Nicht zufrieden” – mit diesen Worten kommentiert Yahoo-Chefin Marissa Mayer das Ergebnis für das zweite Quartal 2014. Umsatz und Gewinn sind weiter gesunken.

(Quelle: Shutterstock.com/Katherine Welles)

Zwischen April und Juni 2014 hat Yahoo 1,08 Milliarden US-Dollar Umsatz eingenommen, das sind vier Prozent weniger als im zweiten Quartal 2013. Der Netto-Gewinn sank um 19 Prozent auf 273 Millionen US-Dollar. “Wir sind nicht zufrieden mit dem Ergebnis des zweiten Quartals”, sagte CEO Marissa Mayer. “Einige Bereiche waren stark, doch dieses Wachstumwurde durch Rückgänge wieder aufgehoben.”

Im Display-Geschäft erwirtschaftete der Internetkonzern mit 436 Millionen US-Dollar acht Prozent weniger Umsatz als im Vorjahresquartal. Das lag vor allem an den Preisen. Das Unternehmen verkaufte zwar 24 Prozent mehr Anzeigen, der Preis pro Anzeige sank jedoch um ebenfalls 24 Prozent.

Um zwei Prozent auf 428 Millionen US-Dollar wuchs der Umsatz mit Suchanzeigen, die Zahl der bezahlten Klicks stieg um drei Prozent, der Klickpreis sogar um 15 Prozent. Im Suchgeschäft kooperiert der Konzern mit Microsoft.

Im ersten Quartal 2014 war der Umsatz stabil geblieben, der Gewinnjedoch ebenfalls um 20 Prozent gesunken. Da sah Mayer allerdings noch Zeichen für eine Trendwende.

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Yahoo veröffentlicht Aviate

24.06.2014, 9:42

Mithilfe eines Android-Launchers will Yahoo den Startbildschirm von mobilen Geräten intelligent machen. Aviate zeigt dem Nutzer die wichtigsten Funktionen je nach Tageszeit an.

(Quelle: Yahoo.com)

Nach mehreren Monaten im Betatest gibt Yahoo die Anwendung Aviate nun für die Öffentlichkeit frei. Der Android-Launcher konzentriert sich auf die Nutzergewohnheiten und blendet automatisch entsprechende Inhalte und Apps ein, die in den Tagesablauf des Users passen sollen. So bietet Aviate zum Beispiel Musik-Anwendungen, wenn der Nutzer Auto fährt, zeigt Nachrichten- und Wetter-Apps zum Tagesbeginn, und Lese-Aggregatoren wie Reddit als Nachtlektüre vor dem Schlafengehen.

Dabei schlägt Aviate nicht nur Apps vor, sondern verbindet beispielsweise direkt mit dem Terminkalender des Nutzers und kann ihm so etwa eine konkrete Routenplanung zum nächsten Termin anzeigen. Die App identifiziert darüber hinaus die Nummern der am meisten angerufenen Kontakte und macht diese mit einem Wisch vom Startbildschirm aurufbar.

In Zukunft soll die Anwendung weiter angereichert werden und sich dabei nicht nur auf eigene Yahoo-Inhalte konzentrieren, sondern all das zusammenstellen, was für den einzelnen Nutzer von Interesse sein könnte.

Yahoo hatte Aviate vergangenes Jahr übernommen und bereits angekündigt, die Technik für eine eigene Aggregator-App einsetzen zu wollen. Laut Yahoo-Chefin Marissa Mayer will sich das Unternehmen stärker auf Content konzentrieren.

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Yahoo wirbt um Videomacher

28.05.2014, 10:39

Wenn Yahoo mit einem eigenen Videodienst gegen Youtube eine Chance haben will, muss sich das Unternehmen etwas einfallen lassen – und lockt Filmschaffende mit besseren Konditionen.

(Quelle: Shutterstock.com/Ken Wolter)

Das lang erwartete hauseigene Videoportal verzögert sich zwar noch bis zum Spätsommer, Yahoo bemüht sich aber schon im Vorfeld, Kreative für sein Angebot zu begeistern. Adage zufolge soll der Konzern Filmemachern eine bessere Umsatzbeteiligung geboten haben als Youtube, das 45 Prozent des Werbeumsatzes auf Clips in seinem Dienst behält. Zudem sollen die festgelegten Anzeigenpreise zwischen 50 und hundert Prozent höher als der Durschschnittspreis bei der Google-Tochter.

Yahoo arbeitet bereits seit Monaten intensiv am Ausbau der Videosparte. Mit Hilfe von Pre-Roll-Anzeigen will das Unternehmen seinen Werbeumsatz aufpäppeln. Sogar in die Produktion eigener Serien will CEO Marissa Mayer einsteigen.

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Yahoo Stream Ads kommen nach Deutschland

21.05.2014, 7:39

Yahoo launcht seine Native-Advertising-Anzeigen nun auch hierzulande. Die mobil-optimierten Stream Ads passen sich dem redaktionellen Umfeld auf der Yahoo-Seite an.

(Quelle: Yahoo/flickr)

Ab sofort können Werbekunden von Yahoo auch in Deutschland mit den sogenannten Stream Ads auf sich aufmerksam machen. Das Native-Advertising-Werbeformat wird als “gesponsert” gekennzeichnet und in das Content-Umfeld der jeweiligen Seite integriert. Es ist auf der Yahoo-Startseite, im Yahoo Mail und den entsprechenden Apps integriert. Weitere redaktionelle Umfelder sollen folgen.

Die neuen Anzeigen werden automatisch für Smartphone, Tablet und Desktop optimiert ausgeliefert. “Die Yahoo Stream Ads sind eine zeitgemäße, Content-basierte Werbeform, die ganz klar auch der zunehmenden mobilen Internetnutzung Rechnung trägt und unser Vermarktungsportfolio perfekt ergänzt“, findet Steffen Hopf, Managing Director und Country Commercial Director bei Yahoo Deutschland.

In den USA ist das Anzeigenformat seit Mitte 2013 verfügbar. Laut Yahoo erreichen diese Ads bis zu siebenfach höhere Click-Through-Raten als herkömmliche Display-Kampagnen.

Yahoo-CEO Marissa Mayer stellte während der Consumer Electronics Show im Januar das neue Yahoo Advertising vor. Damit kategorisiert das Unternehmen digitale Werbung nun in vier Segmente: Native, Audience, Premium und Suche. Native Ads ähneln den Anzeigen im Suchmaschinenmarketing. Sie bestehen aus Bild- und Textelementen und werden über den Yahoo Ad Manager gebucht.

Auch die New York Times setzt auf diesen Bereich. Mit sogenannten “Native Ads” auf seiner Webseite will das Traditionsblatt Verluste im Anzeigengeschäft wieder gutmachen.

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