Video of the Week

27.02.2012, 9:43

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Digitale Medien retten Kulturgüter

20.02.2012, 13:39

Facebook, YouTube und Twitter als Retter von Kulturgütern

Soziale Medien wie Facebook, Twitter oder YouTube könnten dabei helfen, dass von den derzeit global existierenden 7.000 Sprachen, die Hälfte bis zum Ende des Jahrhunderts nicht verschwindet. Zu diesem Schluss kommt K. David Harrison, Linguist am Swarthmore College in Pennsylvania. “Wir nennen das die Kehrseite der Globalisierung”, lässt sich Harrison von der BBC zitieren.

Bildquelle: Pixelio
Fotograf: Sebastian Bernhard

Bereits jetzt bedienen sich Minderheiten der neuen Medien, um ihre Sprache zu bewahren. Für Tuvan, eine Sprache, die von Nomaden in Sibirien und der Mongolei gesprochen wird, gibt es bereits eine eigene iPhone- App, um die besondere Aussprache zu vermitteln. Andere Völker würden wiederum soziale Medien nutzen, um jungen Menschen die Sprachen näher zu bringen.

“Man hört immer wieder von dem negativen Druck, den die Globalisierung auf kleine Kulturen ausübt, sich anzupassen. Aber der postive Effekt ist, dass eine Sprache, die nur mehr von fünf oder 50 Menschen gesprochen wird, durch digitale Technologien eine globale Stimme bekommt und ein weltweites Publikum erreichen kann”, so Harrison.

Dem Fachmann nach überleben trotz dieser technologischen Fortschritte nicht alle Sprachen. Viele davon verschwinden, sobald die letzten verbliebenen Menschen aus den jeweiligen Völkern sterben, sagt Harrison. Für viele andere könnten digitale Medien aber die Chance bringen, wieder mehr Verbreitung zu finden, nachdem sie bereits als verschwunden galten.

(Georg Eckelsberger/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Video of the Week

13.02.2012, 9:08

Football

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Jugendliche surfen anders

14.12.2011, 11:36

Jugendliche tauschen sich oft untereinander aus – und besuchen mehrere Websites regelmäßig

Jugendliche sind eine interessante, aber auch anspruchsvolle Zielgruppe. Finden Sie auf einer Website nicht sofort die gewünschte Information, so wechseln sie schneller das Angebot als ältere Nutzer. Zudem sind die Erwartungen der Jugendlichen höher, was Austauschmöglichkeiten mit anderen Nutzern und Videos angeht.

(Quelle: twoqubes.com)

Auch die Auswahl der besuchten Seiten unterscheidet sich. Diverse Seiten, über die man sich mit anderen austauschen kann, wie soziale Netze, Chat- und E-Maildienste sowie Youtube sind die absoluten Favoriten der Digital Natives zwischen zwölf und 25, während sich die 35-45jährige Vergleichsgruppe neben Facebook vor allem für Shoppingseiten wie eBay oder Amazon interessiert. Im Schnitt besuchen die Jugendlichen zudem eine größere Anzahl von Seiten regelmäßig, haben also ein größeres Surfspektrum als die Vergleichsgruppe.

Gemeinsam bei beiden Gruppen ist, dass Facebook am häufigsten als Favoritenseite genannt wird. Aber schon die Art der Nutzung dieses und anderer sozialer Netze unterscheidet sich wieder: Bei den Jüngeren steht die direkte Kommunikation untereinander an erster Stelle, sei es über Nachrichten, Chatfunktion oder Pinnwandeinträge. Bei den Älteren dagegen geht es mehr um das Mitlesen und „auf dem Laufenden bleiben“.

Dass die jüngere Gruppe neben einem intensiveren Austausch zugleich im Schnitt mehr „Freunde“ in den sozialen Netzen hat führt dazu, dass sich Informationen unter ihnen viel schneller verbreiten. Das birgt für alle Anbieter Chancen, aber auch Risiken, so Johanna Möller, Mitarbeiterin der eResult GmbH. Kommt eine neue Seite, eine Funktion, eine Kampagne oder ein Produkt in der Zielgruppe der Digital Natives gut an, so kann sich diese Nachricht sehr schnell verbreiten und damit eine gute Werbewirkung erzielt werden. Das Gleiche gilt jedoch auch umgekehrt. Ist ein Digital Native unzufrieden mit einem Shop oder einem Produkt macht auch das schnell die Runde und kann einen enormen Imageschaden bewirken. Schon deshalb ist Vorbeugung durch steten Austausch und nutzerzentrierte Entwicklung so wichtig.

Die Ergebnisse stammen aus einer Befragung über ein Online-Access-Panel vom Juli 2011. Ausgewertet wurden die Antworten von 223 Teilnehmern zwischen zwölf und 25 sowie von 267 Teilnehmern zwischen 35 und 45 Jahren.

(Marco Schürmann | Quelle: pressebox.de via eResult)

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Youtube-Neudesign jetzt freigeschaltet

02.12.2011, 11:14

Grauer Hintergrund, individuelle Channel-Feeds

Youtube-Neudesign jetzt freigeschaltet

Erst gestern hat Google die neuen Analytics-Tools eingeführt, da folgt heute der Relaunch des gesamten Videoportals. Wie bereits aus der Vorschau ersichtlich, stellt das neue Design die Verknüpfungen zu Social Media stärker in den Vordergrund.

Neu ist auf den ersten Blick ein individuell einstellbarer Channel-Überblick auf der linken Seite: Von hier aus können empfohlene Channels angesteuert und abonniert werden. Auch an einen Homepage-Feed wurde gedacht, sowie eine Verlinkung zwischen Youtube- und Google+-Konten des Nutzers.

Auch das Channel-Design wurde einer Überarbeitung unterzogen. Neue Channel-Vorlagen stehen zur Auswahl bereit, je nachdem wie die Nutzer sich und ihre Videos selbst inszenieren wollen. Der Look und Feel des gesamten Youtube-Designs wurde darüber hinaus aufgefrischt. Der Hintergrund ist in dezentem Grau gehalten, während die Videos in größeren Miniaturansichten präsentiert werden.

Das neue Youtube-Design wurde in den vergangenen 14 Tagen von ausgewählten Nutzern getestet. Youtube will am neuen Design aber noch feilen. So erfragt das Videoportal aktuell die Meinungen seiner Nutzer zum Redesign.

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Youtube startet Analytics

01.12.2011, 12:13

Mehr Einsicht in Videostatistiken

Youtube startet Analytics

Youtube verbessert seine Tracking-Tools: Der Videodienst nennt seinen Statistikdienst ab sofort nicht mehr Insight, sondern Analytics. Bereits vorhandene Features wurden aktualisiert und einige neue Tools hinzugefügt.

Wer die Videos ansieht und von wo aus Nutzer die Clips ansteuern, ist schon seit längerem über Youtube herauszufinden. Nun wird das Statistik-Tool der Videoplattform aussagekräftiger: Das von Insight in Analytics umbenannte Toolverspricht mehr Einsichten in die Zielgruppe der Clipmacher, erklärt Ted Hamilton, Product Manager, im Youtube-Blog.

Unter anderem gibt es jetzt einen Überblick, der gebündelt und kurz die wichtigsten Informationen zusammenfasst. Die Analytics-Berichte enthalten mehr Details und ermöglichen damit einen tieferen Einblick in den Zusammenhang zwischen Videoinhalt und Zielgruppe. Unter anderem werden auch die so genannten „Audience Builders“ gekennzeichnet. Das sind Videos, die die meisten Ansichten und Abonnements angesammelt haben. Darüber hinaus wurden Statistiken eingeführt, die zeigen, wie lange die Nutzer sich ein Video anschauen.

Seit zwei Wochen lässt Youtube ausgewählte Nutzer sein überarbeitetes Homepage-Design testen. Wie Sie zum Design-Tester werden, erfahren Sie hier.

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Youtube kooperiert mit Disney

24.11.2011, 11:52

Mickey Mouse in der Onlinevideothek

Youtube kooperiert mit Disney

Nach Sony, Universal und Warner schließt Youtube nun auch mit Disney eine Partnerschaft – und vervollständigt so seine neue Onlinevideothek um die gezeichneten Filmklassiker.

Mit Disney hat Youtube jetzt vier Filmpartner im Boot. Zu den Filmen, die dank der Partnerschaft nun über das Videoportal ausgeliehen werden können, gehören auch Produktionen von Disney-Pixar und DreamWorks Studios, so Minjae Ormes, Movies und TV Marketing Manager im Youtube-Blog. Die Preise für das Leihvergnügen liegen zwischen 1,99 und 4,99 US-Dollar. Die Filme können online oder auf dem Android-Smartphone beziehungsweise -Tablet angesehen werden.

Youtube als Videothek gibt es seit Mai 2011. Mit seinem Verleihkonzept will die Google-Tochter bewusst auch in Konkurrenz mit iTunes treten.

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Youtube muss nach illegalen Uploads Nutzerdaten nicht herausgeben

18.11.2011, 14:19

Der Zweck entscheidet

Youtube muss nach illegalen Uploads Nutzerdaten nicht herausgeben

(Foto: istockphoto.com/ewg3D)

Youtube muss die Daten von Mitgliedern, die illegal Videos hochgeladen haben, nicht weitergeben, wenn diese damit keine gewerbliche Zwecke verfolgen. Das hat das Oberlandesgericht München entschieden. Ohne Urteil einigte sich die Google-Tochter mit der belgischen Variante der Gema.

Das Oberlandesgericht München hat damit eine einstweilige Verfügung des Filmverleihs Constantin abgewiesen. Dieser hatte geklagt, da das Videoportal keine Auskünfte über einen User weitergegeben hat, der große Teile des Kinofilms „Werner Eiskalt“ ins Internet gestellt hatte. Das Gericht ließ keine Zweifel daran, dass der Nutzer gegen das Urheberrecht verstoßen habe, da dies jedoch nicht „in gewerblichem Ausmaß“ passiert sei, könnten der Rechteinhaber keine Auskünfte einfordern, berichtet Zeit.de.

Der Nutzer hatte die Videos vermutlich im Kinosaal aufgenommen und sechs Sequenzen aus dem Film hochgeladen. YouTube hatte die Videos im Sommer auf Verlangen des Filmverleihs unverzüglich aus dem Netz entfernt. Die beiden Parteien erwägen nun, die Frage im sogenannten Hauptsacheverfahren umfassend prüfen zu lassen.

Youtube hat unterdessen eine Lizenzvereinbarung mit der belgischen Rechtegesellschaft Sabam geschlossen, die 36.000 Komponisten, Texter, Verleger und Musikvideo-Produzenten vertritt. Im August 2011 hatte sich das Portal mit einer Vereinigung US-amerikanischer Musikproduzenten geeinigt: Die in der National Music Publishers Association organisierten Künstler erhalten in Zukunft Anteile an den Werbeeinnahmen, die durch Clips mit ihrer Musik erwirtschaftet werden. Für Deutschland ist eine solche Einigung noch nicht in Sicht.

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Youtube testet neues Homepagedesign

17.11.2011, 12:30

Youtube testet neues Homepagedesign

Wem Youtube ab heute grau und schlicht vorkommt, gehört zu der zufällig ausgewählten Gruppe von Google-Nutzern, die den neuen Look von Youtube sozusagen „testen“. Die Homepage des Videoportals wurde schlichter gestaltet und mit neuem Hintergrund versehen.

Auf der Startseite im Testdesign befinden sich die Informationen in drei Spalten: Links sind persönliche Informationen zum individuellen Nutzerkonto angeordnet. Dabei ist auch an eine Integration von Google+ gedacht worden. Genauso können von hier aus aber auch Verbindungen zu existierenden Konten in anderen sozialen Netzwerken wie beispielsweise Facebook hergestellt werden. In der rechten Spalte werden Videoclips vorgeschlagen, die den Nutzer interessieren könnten. Die Bildschirmmitte zeigt eine Liste bisher angesehener Videos.

Das neue Youtube-Design

Das neue Youtube-Design

Abgesehen von der Neuordnung der Seite, hat Google auch an Farbgebung und Formaten gespielt. So wurde das bisherige Blütenweiß des Hintergrunds durch ein dezentes Grau ersetzt. Die persönlichen Nutzerinformationen der linken Spalte sind schwarz hinterlegt. Auch die Schriftart wurde geändert. Besonders positiv: Die Vorschaubilder der Videos sind etwas größer geworden.

Eine offzielle Ansage zu dem Redesign gibt es bisher von Youtube oder Google noch nicht. Wann das neue Design für alle User freigeschaltet wird, steht ebenfalls noch nicht fest.

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Youtube bei Google+ eingebunden

04.11.2011, 15:03

Videos mit Freunden und Bekannten teilen

Nachdem Google bereits Mitte Oktober 2011 die Möglichkeit geschaffen hat, ein Youtube-Konto einseitig mit Google+ zu verbinden, hat der Konzern jetzt nachgelegt: Ab sofort können Google+ Nutzer auch direkt aus dem Netzwerk heraus auf Youtube-Inhalte zugreifen und diese mit ihren Kontakten teilen.

Nutzer von Google+ finden dazu jetzt oben am rechten Bildrand in ihrem Account ein kleines Fähnchen mit dem Youtube-Logo. Beim Darüberfahren mit der Maus erscheint ein Suchschlitz, in den User den Namen eines Musikers, eines Films oder ein Thema eingeben können. Anschließend öffnet sich ein separates Fenster, in dem eine automatisch generierte Youtube-Playlist angezeigt und abgespielt wird.

Diese Clips können direkt aus dem Fenster heraus in den eigenen Kreisen verbreitet werden. Der Clou dabei: Nutzer, die das geteilte Video sehen, erhalten zudem ebenfalls eine Playlist mit ähnlichen Filmen. Darüber hinaus lassen sich Youtube-Playlists jetzt auch über die Google+-Suche finden.

Gleichzeitig hat Google auch Chrome nachgerüstet: So gibt es zwei neue Erweiterungen für den hauseigenen Browser. Mit der einen wird ein universeller +1-Button nachgerüstet. Über diesen lassen sich beliebige Webseiten plussen und mit den eigenen Kreisen in Google+ teilen. Die zweite Erweiterung bringt die Benachrichtigungen aus dem Netzwerk direkt in den Browser. Somit können sich die Nutzer frei im Web bewegen und verpassen dennoch keine Neuigkeiten aus den Kreisen.

Bereits seit Oktober 2011 ist es möglich ein Youtube-Konto mit dem Google+-Account zu verbinden. Der umgekehrte Weg war daher nicht möglich.

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