AdWords für Youtube

23.04.2012, 9:52

Neues Modell für Videowerbung

AdWords für Youtube

Wer neue Kunden finden will, kann dies auch auf Youtube tun: Google öffnet AdWords auf Youtube für alle. Werbekunden zahlen, wenn ihre Videospots angeklickt werden. Die Videoads werden aus dem selben Konto gemanagt wie die Search- und Displaykampagnen.

Mit AdWords für Video schneiden Werbekunden ihre Spots speziell auf ihre Zielgruppen zu. Dabei kann das Video mit der Stichwortsuche auf Youtube verknüpft werden, um so interessierten Zuschauern ausgeliefert zu werden.

Die Wirksamkeit der Videokampagnen lässt sich mit Hilfe der Stats überprüfen. Hier zeigt Google an, wie viele Nutzer das Video in Gänze geschaut haben, zur Webseite der Werbekunden weitergeleitet wurden oder den Youtube-Kanal der Werbekunden abonniert haben. Da den Nutzern die Möglichkeit offensteht, Werbespots zu überspringen, zahlen die Werbekunden nur für angeschaute Spots.

Milliarden von Anzeigen werden Jahr für Jahr bereits in Googles AdWords-Programm ausgeliefert. Das Unternehmen betreibt dabei eine strenge Qualitätskontrolle.

© www.internetworld.de

Pay-per-View für Youtube

11.04.2012, 16:02

Geschenk zum ersten Geburtstag

Pay-per-View für Youtube

Youtube Live ist jetzt ein Jahr alt. Seine Nutzer beglückt die Videoplattform dazu mit neuen Features, darunter die Freischaltung von Pay-per-View. Das freut vor allem Publisher.

Gute Nachrichten für Publisher: Livestream-Angebote können jetzt auf Youtube monetarisiert werden. Die Videoplattform hält dafür zwei Optionen bereit: eine Bezahlschranke oder das Einbinden von Werbung.

Im neuen Videomanagementbereich können live gestreamte Events mit den entsprechenden Monetarisierungsmaßnahmen verknüpft werden. So kann hier nicht nur festgelegt werden, dass Werbeclips eingeblendet werden, sondern auch die exakten Preise pro Markt für das gebührenpflichtige Einspielen von Videoclips.

Youtube Live gibt es seit April 2011 und ist die Youtube-Alternative zum Internetfernsehen. In Deutschland verhindert bislang noch der Rundfunkstaatsvertrag eine Einführung des Livestream-Angebots im Videoportal.

© www.internetworld.de

Video of the Week

10.04.2012, 9:52

Ugly Duckling

Viel Spaß!

Gema-Streit um gesperrtes Musikvideo

13.03.2012, 9:42

Deichkind versus Youtube

Gema-Streit um gesperrtes Musikvideo

Gesperrte Musikvideos auf Youtube ärgern Nutzer und Musiker in Deutschland schon seit Längerem. Auch ein Musikvideo der Band Deichkind wurde gesperrt. Die Hip-Hopper beschweren sich per Facebook-Post – und erregen damit große Aufmerksamkeit. Inzwischen ist das Video wieder zu sehen.

Nachdem ein Video der Hip-Hop-Band Deichkind auf Youtube gesperrt wurde, machten sich die Hamburger auf ihrer Facebook-Seite ihrem Ärger Luft. In einem Post vom 10.3. schreiben sie: „Sooo, ‚leider geil’ ist jetzt auch gesperrt. Ob Plattenfirma, Youtube oder Gema, egal wer dafür verantwortlich ist. Wir wollen, dass unsere Videos zu sehen sind. Regelt euren Scheiß jetzt endlich mal und macht eure Hausaufgaben. Ihr seid Evolutionsbremsen und nervt uns alle gewaltig.“

Der Post schlug hohe Wellen: er wurde mittlerweile über Tausend Mal kommentiert, mehrere Tausend Mal geteilt und über 29.000 Mal „geliked“. Inzwischen ist das Video auf Youtube wieder zu sehen. „Deichkind:1, Gema: 0″ kommentiert ein User. In ihrem Lied „illegale Fans“ haben Deichkind bereits gegen Clip-Sperrungen („Copyrights sind was für Loser“) gesungen. Viele Musikclips sind für deutsche Internetuser gesperrt, weil sich die Verwertungsgesellschaft Gema und Google nicht auf Lizenzbeträge einigen können.

Allerdings müssen Komponisten und Autoren eines Liedes sich nicht von der Gema vertreten lassen oder ihre Autorenrechte an eine Plattenfirma abgeben. Laut einer Meldung von Spiegel-Online werten die Rechte von „Leider Geil“ zwei Musikverlage aus, mit denen die Komponisten einmal einen Vertrag geschlossen haben: „Ganz unbeteiligt sind die Deichkind-Bandmitglieder also nicht, so sehr sie sich nun beschweren.“

© www.internetworld.de

Bundesverband der Verbraucherzentralen mahnt Google ab

05.03.2012, 11:09

Neue Nutzungsbedingungen sind zu unkonkret

Bundesverband der Verbraucherzentralen mahnt Google ab

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt den Internetgiganten Google wegen der zum 1. März 2012 eingeführten neuen Nutzungsbedingungen ab. Google lässt sich durch die neuen Regeln, das Recht einräumen, Nutzerinformationen zwischen den eigenen Diensten wie GMail, Youtube und Google+ auszutauschen.

An den Nutzungsbedingungen wurden vor allem die zahlreichen Konjunktive kritisiert. So seien in den neuen Regel häufig Begriffe wie „gegebenenfalls“,“möglicherweise“ und „unter Umständen“ zu finden, die es für den Nutzer unmöglich machten, die Nutzungsbedingungen und die möglichen Folgen zu durchschauen. Laut den Verbraucherschützern fehlt damit die Voraussetzung für eine rechtskonforme Datenschutzerklärung. Google hat nun bis zum 23. März 2012 Zeit, eine Unterlassungserklärung abzugeben.

In der vergangenen Woche hatte bereits die französische Datenschutzbehörde CNIL Googles neues Regelwerk heftig kritisiert. Im Auftrag der EU-Behörden hatten die französischen Datenschützer die neuen Richtlinien unter die Lupe genommen. Sie kamen zu dem Schluss, dass die neuen Bestimmungen der EU-Datenschutzrichtlinie zuwiderlaufen. Dadurch werde die Nutzung personenbezogener Daten undurchschaubar.

Zum 1. März 2012 hat Google die neuen Nutzungs- und Datenschutzregelungen eingeführt. Gab es bisher für jedes einzelne Google-Produkt eigene Richtlinien und Nutzungsbedingungen, gibt es nun nur noch eine einheitliche Version.

© www.internetworld.de

Privatsphärenverletzung durch Facebook, Youtube und Flickr?

27.02.2012, 10:08

Schnüffeln in Privat-SMS

Privatsphärenverletzung durch Facebook und Co.?

Facebook-Nutzer sind gewohnt, beim Aktivieren von Apps, Zugriff auf das Nutzerkonto einzuräumen. Einige Smartphone-Apps sollen nun aber wohl etwas zu weit gehen und auf die Privat-SMS der User zugreifen können. Davon betroffen ist neben Facebook auch die Google-Plattform Youtube.

Mehrere Smartphone-Apps sollen sich sehr viele Freiheiten herausnehmen: Facebook, Youtube, Flickr und andere Dienste erhielten damit Zugriff auf angeblich private SMS-Texte und andere Nutzerinfos abgreifen. Das berichtet ZDnet. Davon betroffen seien sowohl iPhone- als auch Android-Nutzer. Klar sei nicht, ob Daten aktiv und gezielt durch die Dienste angesteuert werden, oder ob es sich lediglich um nachlässige Sicherheitseinstellungen in den Codes handle.

Ein Facebook-Sprecher reagierte auf den ZDnet-Bericht mit der Rückmeldung, dass Facebook keine Nutzer-SMS lese und wies die Behauptungen, die ursprünglich in einem Bericht der englischen Times auftauchten, zurück. Allerdings bestätigte er, dass Android-Applikationen tatsächlich Nutzerzustimmung zu gewissen SMS-Lese- und Schreibfunktionen abfragten.

Wenn es um Datenschutz geht, reagiert das Unternehmen empfindlich. In Deutschland liegt Facebook seit Jahr und Tag mit Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner in Sachen Chronik-Ansicht im Clinch.

© www.internetworld.de

Video of the Week

27.02.2012, 9:43

The Big Day

Viel Spaß!

Gewinne ein iPad3

Digitale Medien retten Kulturgüter

20.02.2012, 13:39

Facebook, YouTube und Twitter als Retter von Kulturgütern

Soziale Medien wie Facebook, Twitter oder YouTube könnten dabei helfen, dass von den derzeit global existierenden 7.000 Sprachen, die Hälfte bis zum Ende des Jahrhunderts nicht verschwindet. Zu diesem Schluss kommt K. David Harrison, Linguist am Swarthmore College in Pennsylvania. “Wir nennen das die Kehrseite der Globalisierung”, lässt sich Harrison von der BBC zitieren.

Bildquelle: Pixelio
Fotograf: Sebastian Bernhard

Bereits jetzt bedienen sich Minderheiten der neuen Medien, um ihre Sprache zu bewahren. Für Tuvan, eine Sprache, die von Nomaden in Sibirien und der Mongolei gesprochen wird, gibt es bereits eine eigene iPhone- App, um die besondere Aussprache zu vermitteln. Andere Völker würden wiederum soziale Medien nutzen, um jungen Menschen die Sprachen näher zu bringen.

“Man hört immer wieder von dem negativen Druck, den die Globalisierung auf kleine Kulturen ausübt, sich anzupassen. Aber der postive Effekt ist, dass eine Sprache, die nur mehr von fünf oder 50 Menschen gesprochen wird, durch digitale Technologien eine globale Stimme bekommt und ein weltweites Publikum erreichen kann”, so Harrison.

Dem Fachmann nach überleben trotz dieser technologischen Fortschritte nicht alle Sprachen. Viele davon verschwinden, sobald die letzten verbliebenen Menschen aus den jeweiligen Völkern sterben, sagt Harrison. Für viele andere könnten digitale Medien aber die Chance bringen, wieder mehr Verbreitung zu finden, nachdem sie bereits als verschwunden galten.

(Georg Eckelsberger/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

© www.beyond-print.de

Video of the Week

13.02.2012, 9:08

Football

Viel Spaß!

Jugendliche surfen anders

14.12.2011, 11:36

Jugendliche tauschen sich oft untereinander aus – und besuchen mehrere Websites regelmäßig

Jugendliche sind eine interessante, aber auch anspruchsvolle Zielgruppe. Finden Sie auf einer Website nicht sofort die gewünschte Information, so wechseln sie schneller das Angebot als ältere Nutzer. Zudem sind die Erwartungen der Jugendlichen höher, was Austauschmöglichkeiten mit anderen Nutzern und Videos angeht.

(Quelle: twoqubes.com)

Auch die Auswahl der besuchten Seiten unterscheidet sich. Diverse Seiten, über die man sich mit anderen austauschen kann, wie soziale Netze, Chat- und E-Maildienste sowie Youtube sind die absoluten Favoriten der Digital Natives zwischen zwölf und 25, während sich die 35-45jährige Vergleichsgruppe neben Facebook vor allem für Shoppingseiten wie eBay oder Amazon interessiert. Im Schnitt besuchen die Jugendlichen zudem eine größere Anzahl von Seiten regelmäßig, haben also ein größeres Surfspektrum als die Vergleichsgruppe.

Gemeinsam bei beiden Gruppen ist, dass Facebook am häufigsten als Favoritenseite genannt wird. Aber schon die Art der Nutzung dieses und anderer sozialer Netze unterscheidet sich wieder: Bei den Jüngeren steht die direkte Kommunikation untereinander an erster Stelle, sei es über Nachrichten, Chatfunktion oder Pinnwandeinträge. Bei den Älteren dagegen geht es mehr um das Mitlesen und „auf dem Laufenden bleiben“.

Dass die jüngere Gruppe neben einem intensiveren Austausch zugleich im Schnitt mehr „Freunde“ in den sozialen Netzen hat führt dazu, dass sich Informationen unter ihnen viel schneller verbreiten. Das birgt für alle Anbieter Chancen, aber auch Risiken, so Johanna Möller, Mitarbeiterin der eResult GmbH. Kommt eine neue Seite, eine Funktion, eine Kampagne oder ein Produkt in der Zielgruppe der Digital Natives gut an, so kann sich diese Nachricht sehr schnell verbreiten und damit eine gute Werbewirkung erzielt werden. Das Gleiche gilt jedoch auch umgekehrt. Ist ein Digital Native unzufrieden mit einem Shop oder einem Produkt macht auch das schnell die Runde und kann einen enormen Imageschaden bewirken. Schon deshalb ist Vorbeugung durch steten Austausch und nutzerzentrierte Entwicklung so wichtig.

Die Ergebnisse stammen aus einer Befragung über ein Online-Access-Panel vom Juli 2011. Ausgewertet wurden die Antworten von 223 Teilnehmern zwischen zwölf und 25 sowie von 267 Teilnehmern zwischen 35 und 45 Jahren.

(Marco Schürmann | Quelle: pressebox.de via eResult)

© www.beyond-print.de